Indiana Tribüne, Volume 13, Number 226, Indianapolis, Marion County, 4 May 1890 — Page 8
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Karl iZorich . gegen Lorsch; Scheidungsklage. John S. Sptuance u. A. L'aen Frank C. Jtnningö u. A..z Cchuldklage aus $239.30. Rolly S. ParSley gegen Mattha Parsley; Scheidungsklage. Mai'Vowle. Der Mal i0 gekommen und mit bm berWaldmeiKr, und eine gute Sowle giebt eS ieden Tag bkim Ioe im Clrcle Park Salovn. eausctxaiti. . Nellie Cook. zwei CoitageS an gleicher Avenuk, zwischkn DMon und Epruce Strabe. Je$10c0. B. F McJerland. WohvhauS an No. 478 Park Ave. $2 200. A. I. Colom. Cottage an N. Liberty zwischen Ohio und Nkw Volk Straße $600. John H Miller. Co'tage an Qulncy Straße, zwischkn Orienta! und Sumitt Str. $600 grauen-Hilfs Verein. Hete Nachmittag KaffeeÄraazcheatn der Mäanercvor Hall Herren und Damen sind eingeladen. Vi'rtrwker aufgepaßt 1 Ich werde jeden Morgen um 10 und Abends um 5 Uhr. zlhn Monate alles Lagerbier, bekannt unter d,m Namen .Schwarze Kadean Zapf haben. JohnHÜgele. D,r Uoioa Devot Spa uud Leid' V rein w?rd Schsten Dienstag Abend reget mäßige Versammlung im Lvkale vor, Fred. Grosszrr.e Germarna HäuS. Ecke South und Meridian tzstroß', baben, EL sind noch etntge Antheile zu badm Eintritt 25 Lts. Wöchentliche Bett'ägt 50 CtS. Die Antheile betragen $200 Christ. WaUrman. Gko. Hob Wm. C Weiland, CdaS. I. Smtth. Lsu!S Sß mann, Fred Gefffart. Fred Weiland, John SchtttgeS, Direktoren. Taabhe tksan nicht adt! w cd.n durch lccale Applicationen, weil sie den k.anken Theil des Ohre nicht erreiche, können. ES giebt nur einen Weg. Mi Taubheit zu kuriren. und der itt duro) constituNonelle Heilmittel Taubheit wirk durÄ einen entzündeten Zustand bv schleimiaen AuSkleiduna der ustlch'sch RShke verursacht Wenn riefe Röhr stH entzündet, habt ihr einen kun-pewder Ton ntt unvsllkommeneS Bedür ; und wvn st? g,?nz geschlossen ist. e,sgkat Taub Veit, und wenn die Enlzünnuna nickt ge hnben und di,se RSdre mtrder in ihren ge.' dö igen Z-st"'d veks,tzt werden kann ut?n daS G-rör sür immer zerstört wer -er, ; neun RMt unter zehn lind durck ff,tsrrh verurlacht. welcher r.iatS al cir entzündeterZuftand der schleimigen Ober flächen ist. Wir wollen einhundert Dollar sü jeden (durch 5?.itau& verursachten) Fa vn Taubheit giften, den wir nicht durck Sinehmen van H"llS Kataarb Kar beiler können. Laßt Euch umsonst Cirkulare kommen. F ?i. Cd e n ey C o.. Toledo. O. PreiS 75 CentS Eisenwaaren jeder Art, Pulver. Munition u. s. w.. u mäßigen Preisn im neuen Lade von B. V. Vanier. N. O. Ecke der MorriS und Meridian Str. j- Heute Abend findet in der Aebei ter Halle eine MitgUeder.U terhaltuno der soz. Sektion und deö Gesanpv reinö statt Diese U terhaltungen im geschlos' senen Kreise haben den Theilnehmerrstets viel Verorügen bereitet und so wird ek auch deute Adend sein. Dabei ist na kürlich nicht ouSgeschlostm. daß ein Mit gilt einen guten Freund mitbringen kann. - Charles T. BaaSke, welcher frühe, eine Wirthschaft an der Süo Ost Straß südrte.hat jeU die Wirthschatt No. 183 Massachusetts Ave. käuflich übernommen. Er ladet leine Freunde und daS Pudli kum freundlichst ein, ihn ucht oft zu be suchen. Die Wirthschatt ist vollftSndw tknovirt worden, und wird stch Jeder dn zu ihm kommt, heimisch fühlen, beson der der Genannte das Geschält aut dem F F versteht und a!S covla?tn Wirth bekannt ist. Guter Lunch jeden Tag. tST Dr Frauen HUfSoerein giebt heute Nachmittag ein Kageekränzchen ir der MSnnerchor Halle, welche recht gut besucht werden sollte, da man ja den gu ten Zweck kennt, dem e dient. ES ist ein sehr gute? mustkalischeS Programm aus. gesZellt und der Eintritt sür Erwachsen beträgt 25CkntS. für Kinder lO Cek tS Dies schließt jedoch Küss e und Kuchen für die Erwachsenen und Gefrorenes und Kuchen für die Kinder ein. t3T Wir lenkin die Aufmerksamkeit unserer Leser auf die AnzeigedeS d.prct WaisenvereinS. Die jährliche Waisen vrrein.Ekcurston nach Cincinnati mag immer als der erste Frühlingsbote gelten, und wird stH vorauSftchllich w!,drr einer lehr großen Theilrahme erfreuen. Die Gilegenheit, der Königin des Westen ei. den besuch abzustatten, ist auch so pün stig und so billig, daß J'der sie gerne be nützen soUte. Der kfla ist gekommen, Die Bäume schlagen auS, Da bleibe wer Lust hat. Mit tsorgrn zu Haus. Dies ist ein bekanntes deutsches Lied und erfreut namentlich j,deS Ktnderderz. Ader man kann doch nicht immer in der Welt derumbummeln und muß deshalb k' r ein anständige Heim Sorge tragen Ein angenehmes Helm muß aber unbe dingt hübsch topeztrte Zimmer haften und die schönsten Tapeten kauft man bekanntlich zu dm billigsten Preisen bei Ca.l MöLer. No. 161 Ost Washington Straße.
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mM iiidiiÄ Behörbi wird Von nur. ün vletMlähklichi Berichte veröffentlichen. Frl. Emma Kistntr. eint Schuleein des Herrn Paul Bahr, giebt am Mittwoch Abend eine musikalische Loire in den Mustkrüumen von Blyant & Dlerdorf. oiese Freimaurer; Der Rücktritt Wismarers hat jungß x sSuleugeschmückten Palast am Fran, nSrina in Wien zu einer Scene Veran: kssung gegeben , auf mit A .sk .kTik? !t MilvÄ ftwhl trT.rt I " r t . trj gewissen Gefühl deS Nndeö hmzubllcken. ' du Thttterdirettoren alle Veranlassung haben. Auf derTaTeSordnung deS öfter. loschen. AbZe,rdnebauseS standea WehlprÜfungen. Ber der Wahl deS Abgeordneten Dr. Fogger aus der Stadteßruppe Cllll gab nun Abg. Gregoree eme Rede über die - Frermaurer zum Besten, welche dre LachmuSkeln de, Volksoertreter rn ununterbrochene wegung setzte. Nachstehend etmge dn ustesteStellm au,eser Rede: Abg. Dr. Gregor: Ich erde gen die Agnosziruna dieser Wahl stim. men, wert Dr. Rrchard Foregger dem Freimaurer - Orden angehört. (Stufe: Aha!) Die Freimaurerei ist nicht ein humanitärer Verein, sondern sie ist eine mternatioqale, antichristliche, antimo narchische und durch und durch revolutio näre Verschworung (lebhaftes Gelächter links), insbesondere unserem geliebten Vaterlande Oesterreich haben die Frei manrer' schon längst den Untergang geschworen. Dr. Foregger ist aber nicht nur einfach Mitglied der Loge .Humanu tas", sondern er ist dort auch Funktro när. (Dr. Otto Polak: Savperment, daS habe ich nicht gewußt! Lebhaft Heiterkeit). Paffen's auf, dann werden Sie noch weit mehr erfahren. (Erneute, lebhafte Heiterkeit.) Die nächste Kon.seqnenz ist, daß wir. Katholiken den Dr. Foregger nicht rnehr als ReligisnSgenos sen ansehen können. (Lebhaftes Ge liichter. Abg. Dr. Kronawetter: DaS macht nichts!) denn er ist kraft papstlichen Dekrets erkommunizirt. Aber nicht nur derjenige der in den Freimaurerorden eintritt, ,st mit dies größten kirchlichen Strafe bedroht, sonöerrt auch diejenigen, die der Frei manrerer Vorfchubleiftung gewähren oder ihr eine Gunst beweisen, verfallen der Ercommunication. ' Daraus folgt, daß alle Herren Wähler der Städtegruppe Cilli (Lebhafte Heiterkeit), welche dem Dr. Foregger wissentlich und freiwillig ihre Stimmen gegeben haben, als erz commnnicirt zu betrachten sind. (LebHaftes Gelächter. Abg. Dr. Krona werter: Sehr wahr! Erneute lebhafte telterkeit.) Ich kann daher für die erisication nicht stimmen, denn ich würde auf diese Art mich selbst ercommuniciren. (Lebhafte Heiterkeit.) Die Freimaurer halten ihre letzten Ziele geheim vor der Welt; aber diese letzten Ziele sind antichristlich, antimonarchisch uni durchaus renolutionär. Abgeordneter Dr. Menger: Der Kar, ser von Deutschland war auch Frei maurer ! Abgeordneter Vosnjak: DaS ist nicht unser Kair l Abgeordneter Gregorec: Daß du Freimaurer autichristliche Ziele verfob gen, ersehen wir aus dem Rituale, wel cheS bei der Aufnahme eines Mitgliedes in den 30. Grad nach schottischem RituS stattsindet. Wie ich dieses Rituale gele sen habe, habe ich an Dr. Richard Fo regger gedacht (lebhafte Heiterkeit), und eS sind mir unwillkürlich die letzten Worte GretchenS in Goethe'S Faust einge, fallen: Heinrich, mir graut vor Dir! (Rufe links: Er heißt Richard ! Heiter keit.)Also: Richard, mir graut vor Dir! (Lebhafte Heiterkeit.) Die Freimaurer sind bei allen Revolutionen gewesen, biS zur jüngsten in Brasilien. Dem Doq Pedro haben sie zwar nicht wie Ludwig XVI. den Kopf abgeschlagen, sie haben sich gedacht: DaS ist nicht nothwendig (Abgeordneter Dr. Kronawetter: Frei, lich nicht! Lebhafte Heiterkeit), sondern sie haben ihm gesagt: .Schauen's, daj weiter kommen!" Er hat dann ein Schiff bestiegen (Abgeordneter Dr. Kro nawetter: Und ist abgefahren. Lebhafte Eeiterkeit) und floh über den atlantische an in die schone Stadt Lissabon. Der Freimaurer . Koffuth hat der ita lienischen Regierung einen Plan über geben, wie Ungarn am leichtesten in eine Aufstand gebracht werden könnte, uni der Freimaurer Klapka hat österreichisch Deserteure gesammelt, um eine Legion zu bilden, mit der er das Vaterland an fallen könnte. Der Freimaurer Com: maroni ging nach Berlin und empsins von Bismarck den Haben'S gestern ge! rade abgesetzt! (Lebhaftes Gelächter.) Abgeordneter Prade: Ist der aucj Freimaurer? Abgeordneter Gregorec: Möglich! Abgeordneter Prade: Der Kaiser auch? Abgeordneter Gregorec: Der jetzige nicht, aber der frühere war es! Als der Commaroni empfing von BiSmarck 100,000 Thaler; diese schickte er nach Ungarn. Redner sprach dann noch von der Verbreitung der Freimaurerei in der Arueee und sagte: Der Vater eines Re scroeofsiciers klagte über die großen Ko ften, welche ihm fein Sohn als Einjöh rig-Freiwilliger mache ; über die großen Kosten der Uniform mit dem vielen un nöthigen Gold, der Ausrüstung für den Krieg und endlich öber die Kosten fürdie Freimaurerei. Daraus wurde er gefragt, was denn die Ausrüstungsgegenstände für den Krieg mit der Freimaurerei zu thun hatten. Darauf antwortete er: Ja, haben Sie denn nie von den Nothzeichen der Freimaurer gehört? Diese schützen auch mitten in der Schlacht Ein Ruf oder ein Wink mit dem Tuche das Kreis oder Zirkel heißt un, kein freimaurerischer Soldat schießt und kein freimaurerischer Ofsicier läßt mehr binüberschießen. Kostet mich der Sohn schon so viel Geld, warum soll ich ihm auch nicht noch dieses zahlen? (Lebhaf teö Gelächter links.) Trotz deS die LacömuSkeln so erschüt ternden Eindruckes der Rede deS Abge ordneten Gregorec wurde ' die Wahl deß Wgeardneten Forregger als giltig anerk kannt. : '
WiWgitUU urntMifiiimii : '
2U vermajenoe Ftäll. Das runde, vor Erreanna hochaerö thete Gesicht ununterbrochen mit de Taschenknche fächelnd und schwer athmend, schob sich eine eorpulente Dame rn den Anklageraum, wo sie sich stöhnend aus zwei Stühle niederließ. .Um Jot teswillen,- bat sie den Gerichtsdiener. bringen Sie mich blsß en Schluck Wasser, ick bin durch det Franzmuner draußen uf'n Korridor janz aus die Konstantenanze jekommen, det eS 'ne' Sünde un 'ne Schande, det so eene det fertig bringt, eenen in diese Bucht rin-zubringen.-Ihr Wunsch wird erfüllt g-ihr Neroinfvstem scheint sich nach . Z . yv yictvtwM- i"" ' dem s.- Mssn-s auck berubiat $stB htx Gerichtshof eintritt, . die Wittwe EmmaH.. ? Angekl.: Wittwe, RentiSre un Hausbesitzerin. Herr JerichtShof, wat denken Sie blos mir, det ick als vermöjende grau h; in muß. - Präs.: DieVermögenöverhältnisse kommen hier gar nicht in Betracht, höchstens wenn eS sich um die Festsetzung einer Geldstrafe handeln Me. Sie sind der Körperverletzung der unverehelichten Johanne Meier angefr,.. !s kl rkr D!estm3i,n 7 Angekl.: Ja die MächenS, die MS. ckt e um mlefeeri können, ixt jebt übert't Menschenmögliche. Da schrei den sie immer von die Socialdemokraten, aber jejen die Dienstmädchens sind det noch reine Engel, aber an die traut sich keener nich r'an, mit die halten ja sojar bie Soldaten. Det da die Regierung sich nich mal mang legt, det kann ir blos wundern. Vors.: Sprechen Sie blos nicht so viel Ueberflüssiges, sondern bleiben Sie bei der Sache. Angekt. : Ick habe früher en großer Jcschast schabt, aber eher werde ick mit fünf Schlachterjesellen fertig, als mit so'n Racker von Mächen. Jetzt habe ick mir 'ne Ufwartefrau jenommen. die jeden Dag 'ne Mark und die halbe Kost kriegt, del wird inte ja dheier genug, aber ick habe vier Stuben, die kann ick nich alleene rein halten. Ick mochte blos wissen, wenn ick kee,l Vermöjen hädde. Vors. : Hören Sie mal, Frau H., denken Sie, Sie sind auf dem Markt? Sie sollen sich hier auf die Anklage verantworten. Nun antwor ten Sie gefälligst auf meine Fragen. Geben Sie zu, daß Sie das Mädchen mit einer eisernen Feuerzange über den Kopf geschlagen haben? Angekl.: Der Jriff ist vernickelt gewesen, det war die Zange aus meine beste Stube. Vors.: Halten Sie das denn sür ein geeignetes Züchtigungsinstrument? Siezdürfen Ihr Mädchen gar nicht schlagen, geschweige denn mit einem so gefährlichen Werkzeug. Angekl. : ljck mochte blos, det Zhre Frau Gemah tin det brave Kind mal so als Mäche a kor Alles gehabt hadde, ick kann blos sajen, denn wüßten Sie Bescheed. Wir Herrschaften müssen uns doch jejenseitig deistehen, un nenn man vermögend is Vors.: Lassen Sie uns in Ruh mit Ihrem Vermögen. Erzäylen Sie n'Zs kurz, wie Sie dazu gekommen sind. Angekl. : Ick habe et reel von meinem seljen Mann jeerbt un denn Vou: Ich meine nicht, wie Sie zu Jhiln Gelde gekommen sind, sondern wie ci dazu kamen, das Mädchen zu schlagen. Angekl.: So, so, det is wat andeiS. Det Mächen is den 1. Oktober zujezoel, un ick bin jewiß jut jejen ihr jewejeik, aber wir hadden die Kaserne in der Nähe un da wissen Sie wohl Bescheed. Alle Abend, wenn ick kl ngele, war sie nich vorrätig, un ick hadde ihr det woll hun dertmal jesagt, det ick det Rumtreiben abends uf die Straße durchaus un durch um nich haben wollte. An'n Weih nachis-Abend hadde ick Besuch von ma nem Schmiejersohn, wat ooch en sehr vermöjender Mann is, un.ick hadde mir schon den janzen Dag mächtig über det Mächen ärjern müssen. Erst schmeiß' sie mir bei't Abwischen 'ne teire oon't Jesims, die jawoll Hermes rrstellen dhat, un den holt sie mir uj' Abend eenen Karpen von die Lange, en Dina wie so'n unmündiger Hering, saje ick Ihnen. Ick habe' mir ordentlich scharnirt vor meinem Schmiejersohn. Un wat sagt sie, als ick ihr det vorhaben dhue, det der Karpen für det Jeld oille tu kleene war? Det würde schon langen, venn sie machte sich nicht ville aus Fisch. Ich bin nu trotzdem nich so un'bescheere ihr, wie sich det jehört, denn wenn man det dazu hat, muß man ooch nich so sind. Nach'n Essen kriegt mein Schwiejersohn Apptit uff'n JlaS Bier un ick drücke uss'n elektrischen Knopp, det die Johanne kommen soll. Ick drücke un drücke, kommen dhut das Mächen aber nich. Ick warte 'ne Viertelstunde, denn jehe ick raus un will ihr holen. In du Küche is keen Mensch nich, die Lampe brennt, aber sonst iS allenS still. Ick denke, du wirst doch mal sehn, wie lange die Karnalje segbleibt un Ut die Sicherheitskette vor die Hinterthür, det sie nich rin kam. Endlich, so um halb else rum, klingelt det. Ick als Herrschast springe hin un mache mein Dienstmächen die Dhüre uf. Ick hadde jerade an' Ofen zu dhun gehatt un deshalb die Zange noch in die Hand. Ick sage:' Nu Freilein? Sind Sie en bisken prsmeniren jewesen? Wat antortet sie mir? Wie ick dazu käme, die Hinterthür zu verriejeln. det wäre eene ftoße Unverschämtheit. Nuntrat mirdenn die Jalle in't Blut, ich wurde falsch an habe ihr mit der Zange eenen jejebcn. Vors:: DaS Mädchen hat aber eine blutende Kopfwunde davongetragen. ngekl.: Det iS in drei Dage wieder zu geheilt jewesen. Wenn die Sache sich so verhält, wie Sie erzählen, konnten S.ie allerdings gereizt sein. Wir werden uns das Madchen mal ansehen. Die Zeugin tritt allerdings mit einer it Frechheit grenzenden Dreistigkeit vor Gericht aus. Vors.: Sie sind von der Dame da verletzt worden, das darf Sie liber nicht abhalten, die reine Wahrheit iu sagen.-. Zeugin: Dame? Eene, die ihre Nase in 'ne blaue Kattunschürze putzt, det ist in meine Ooien überhaupt keene Dame nich. Vors. : Sie scherr.en Allerdings eine ziemlich unverschämteP er son zu sein. Setzen Sie sich nur hin, wir haben genug. Frau H. kommt mit einer Geldstrafe von zehn Mark davon. ' 8 efto jle tt x 1 1 1 tt se ns ine .Eo?rl' laelkbra) QLh, tt hohlem Röcken. Dr Fi,. t ist abe. ftc bt tan üttamttmn. ffi. rll
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