Indiana Tribüne, Volume 13, Number 226, Indianapolis, Marion County, 4 May 1890 — Page 1
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ToöeS'Mnzeige. Freundin und tZanntt die tramtzt itthi la, daß uns, gkbt TSchterchtn. lla, amsteg orm ttag, um tt Mr. im Uer a l 3arf, 3 Monat, 4 Tgn vttschilen ist. Die erdtgung siniet Votag Nachmittag um 2 9 Traut&afe, a. 26! Rrd 5ible ttaje, ul statt. U ftillc, eileid bMn JuUuß rummsnn. ) darlotte rumi,nn, Sltkrn. geb. uhrmann,? Skknrkch Srummann, mm! : S'lchwist... lma
SeerdittUNstS Notiz l
Heute NschmMag um S Uhr wird unsere geUebte Tochter 2da dou der Gruft in Crown HM auk bettdigt werden, und wir laden Freunte und Bekannte zur Teilnahme ein. rZKKtlp Lehr. Älarln. JLehr. , eorgre Eerrniaiii?. JbölOö
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AUGUST DIKNSft Bildhauer, No 243 Ost WasbingtonSr
Möbel - Qrdektikr - Union 10 13.
Ooontag, den 5. Mal 1890. GtschSZtZ- und AgttZtionS.Vttsamm samralung. Mitglieder und Fachgenoffen sollten stH einftnden. Große Exkursion! nach Cincinnati. gegeben vom Deutschen Waisenvereln. MndsaYrt - - tz2.50. . Kinder die Hälfte. Söge verlassen dak Union Depot über die U. O.lSIsonbaliii. (Zamstag, den 10. Mal, srgisß 4 05. ld 35, ach. 2 43, 4 00. (Zonntag, bin Ih Wtal9 V'it9 405. i Zlxerji VkrkäZe 5 Rwn5,xl FTtag ZSorze k ZlYe. TiFett LU!z zur Ruckfahrt am I , 12. und
IS Mai.
DmthmHriHteu.
Die Bundesschuld. Washington. 'IMal DieBun. deSschuld nebst Zinsen ftellte sich am 1. Mai dZ , abzüalich der zur Abzahlung derselben verfügbaren Vasrbestände im Echotzamte und der zur Einlösung von Bundesnoten gebaltmen Reserve von 5100.000.000, sowie di Netto.Baarbe. stände im Schabqnte aus 51.015.520,771. und hat seit dem 1. April 1890 um $7.636 900. seift dem 30 Juni 1859 um 561.125,851 abgenommen. Die Einwanderung. Washington, 3. Mal. In einer gemeinsamen Sitzung dkr Ausschüsse bei der Häuser de CongnsseS sür die Ein
vandttung berichtete der Abg. Qtn.
Vorstder deS betrefftnden HauSauSschus' seS. der die Untersuchung in New York geführt hat, über die Resultate derseiden. Die Inspektion der Einmanderer im Castle Garden wurde für eine Farce erklärt, die Einwanderer würden von Ksst hauSbesidern luSgebeutet. Allem Anscheine nach sei die Sinwan. derung nicht wÜnsSenSwertber Elemente im Zunehmen begriffen. Italiener, ohne Geld, ohne Kleider, bis aus kleine Bündel, fikSmten in Heerden h'S Hand; sie hJtten sämmtlich Püffe und alle würden von italienischen Bankier? ausgebeutet, die ihnen $90 sür eine Schiffttarte. die 526 koste, abnehme, sie in von ihnen ehalten Kofthäuler bnngen und schliefelich als Contrakl-Arbeiter verdingen. Sie sollen 51 25 der Tag erhalten, wo von der Pzdrsne 25 CtS. behält ; oukerdem liefeet er die Hütte, in der die Lute bti der Arbeit wohnen. In New York hätten d e JtZlierer in den letzten acht Jahren fast alle andteen Racen bei TaglLhnerarbeit verdrängt Aas einer QuadratmeNe in der Stadt Nem York lebten 270.000 Menschen, 8000 mehr, alS irgendwo sonst aus Ut Erde. Die Leute schlilben sich vollständig von ihrer amerikanischen Umgebung ab. Dir Prozentsatz der deutschen und skandinavischen Eivwzndeeung sei im Ab nehmen, die der italienifchen und unga eifchen im Wachsen. Der Abg. Lehldach. N. I.. MZtgwd deS AuSschusitS. meinte, dab das Kon trakt'Arbeitergesetz in sir.er folgen Form gar keinen Werth hat.
Die Arbeiterbewegung. Chicago. 3. Mai. In den Hobel, mühlen sind etwa 10000 Mann am Streik, doch sind die Aussichten für bal dkge Btilegung gut. Sech? Firmen haben die Forderung bereits bewilligt. Da? Schiedsgericht zwischen den Zimmtrleuten und der neuen Bob'Associatlon war den ganzen Tag in Sitzung und man ist überzeugt, dak bis Montag eine Einigung ersolgen wird.
Boycott und Gegenboycott. BeUevtll, Jll., 3. Mai. Jans, sen, dtt Bischof dieser Diözese, hat den Kirchenbann gegen alle Diefenigen auS. gesprochen, welche die hiesige .Arbeiter Zeitung lesen, halten oder sonst mit ihr in Berührung kommen. Jztzt soll der Kirchensürst von den Herausgebern der Zeitung aus Schadeneesatz verklagt werden; auch werden in dem Blatte alle AnHänger der Arbeittrzeitungl.Partei auf? gefordert, mit katholischen G:schästSler ten jeden Verkehr abzubrechen.
ft'u S Spanien. Carcelona. 3. Mai. Um Mtter. nacht war Alles ruhig in der Stadt. Drei Regimenter Soldaten kamen heute an.
,. . d . e. & D.Tkt... und die Behörden glauben, daß sie im
Stande sind, alle Unruhen ratJ zu un
terdrücken.
Madrid. 3. Mai. In Valencia dauert der Streik fort. Die Sozialisten haben eine Deputation an en Premier Sagasta geschickt, verlangend, daß die
Regierung den CorteS ein Gesetz vorlege.
durch welche der achtstündige Arbeitstag im ganzen Lande eingeführt wird.
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Oftuc, 9it Jillnoil Str. und entua? v, : ,m n Gajnhof ud betm To: Fres. Thom. ,? nd Hn? Harta. ovoit bt Js. H. chiub, O. S5 ft WashtvLk träfet; Sharle kchkmi,,r, SiRtrUta tffatt? Str.
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Saloou n. Gilliard-Sall Ns. S2 Ost Washington Straße. John Weilacher, EizenthÜmer.
Dr. I. O. Quteliffe schuifi4 u dSkchssu. M KB u 3Uqti un Nrtrraytt. Ofsi : No. 99 Ost Market Straße. üWUetUn : 9 tu 10 c;t ctm. Itl Z NH, ech. Cjaaual attljtn. TlphS4t.
L Pftta: 55 Acker vo defte ln and, llat ein, sitllc eftttch so b Ut Irruffalt bU gtHa, etalunacn i,de gebaut. 3Bi( gt Sn; 'hktt HSufr alt ub h kI.t.b ufct)ail Mt Cit&t. ZU pertanftn: HSuZ unk 2otle U alle Stabtthett. Farm tlun uni zroß, aje tti Ut Ca4t, la Utm n anderen taatk, foroli meh.
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ViSmarikS NüStritt.
kede MucknnchZ tu. keiue Etzzrmtilch.
Meine Herren, iZ sage Ihnen aufrich
tig, ick trinke heute bloß wegen der Je
ick so srob erden, all enn ick nich Bis raarck roäre, sondern Bohnenstroh. Si, mch ooch? Ick sage Ihnen janz offen, meine Her ren, die Menschen sollten sich schämen, UN missen Sie, vor wem? Vor den Kiiitzen in Jever. Die hesen, wie Bisnrarck noch in vollem JlanH dastand, ihre bejeistrrten Eier an den Tag jelegt, un nu, vo er abjejangen i, lejen sie ihm ihre Qlex in derselben Trette wie vorher. Die Kibitze halten festmnd treu die Wacht am Ei, un et fällt keinem dieser Vögel ein, nur noch eenö für Csyrivi zu lejen. Aber't kommt mir vor, als enn die Kibitzpartei die einzige iS, selche den AnZ stand bewahrt hat un nich erjitzt, mt der jroße Kauzler jewefen iS un noch iS. AÄe andern, wie sie jnsachsea sind, hden ihn den eisernen Kanzler jenasut und betrachten ihn jetzt als altes Eisen. Nehmen Sie miVt nicht übel, eine Herren, bet iß, um kernen mildere Ausdruck zu wählen, jemein. Undank iß nie schon un wenn et in den längsten Leitartikeln zujejeben wird, daS BiSmarck ville für unser Vaterland jedahn hat. Undank bleibt Undank. Ick rverdJd nen mal ein Beispiel jeden. Ick Haie an diesem Tisch lange redlich un bis in die späte Nacht mitjewirkt. Mir war kn Bier zu kalt, keen Wein ,u roth, keen Skat zu billig, ick kann wohl sagen, det ick sür den Stammtisch at jedhan habe, er wäre fojar schon lange nich mehr da, wenn ick nich treu festjehstteK me ausscharrt hätte. Wenn ick aber nu eines Abends oen Rücken kehre un sage: ,&tns der, ick mag nich mehr, oder ick habe einen andern Tisch jesunden, behelst Euch ohne mir!" un rvenn ick nu rang bin u Ihr sagt: $( is gut, det Muckenich ea i, er saß bloß im Weje un i? kriejen schon 'nur andern Stammtrschjast, er hat ja seinen Stuhl jznz nett auijesÜllt, der im Jrunde jenommen war er doch mau 'n mittelmäßiger Skatspieler, denn, meine Herren, kann ich Ihnen bloß sa gen, det Sie sich sehr niederträchtig benehmen un einen Kerl, wie ick war und bin, jar nicht werth waren. Un'n Kanz ler wie Bismarck, der uns zu einem Volk jemacht hat, daß sich sehen lassen kann, ist denn doch wat janz anderes als ein Mann Namens Muckenich, der Abends eine Partie Skat macht, un det Kanzleramt is doch wat anders als 'n under Tisch. Jeben Sie det Au? Schon. Aber wenn ick von Ihnen verlange, dat et Ih nen nich jleichMig sein soll, wenn ick meinen Platz am Stammtisch usjebe,sondern dat Sie darüber traurig fern sollen, denn kann man ooch verlangen, dat Deutschland aus der Haut fahrt, wenn es 'n Mann wie Bismarck verliert. Dat wollte Ick Ihnen blos sagen, un uu trinke ick meinen Rest auS un keenen Droppen mehr, weil ick wüthend bin. Wenn ick aber noch 'n Jlas trinken sollte, denn trinke ick et us det Wohl der Kibitze oon Jever, weil die sich nicht bloS an Bismarck hingen, so lange er Fürst war, sondern ooch, nachdem er in den Herzogsstand verfetzt worden iS. Die Menscheu sollten sich was schämen. Jute Nacht! Ein aristokratischer Kauz.
Ueber den in der letzten Krisis zurück getretenen ungarischen Minister deS In ern, Graf Geza Teleki, und über die 'Eigenheiten der Teleki's im Allgemeinen zählt Joseph Siklosn in der Wiener Presse allerlei ergötzliche Dinge. Geza Teleki war ein ganz besonderer Freund der Zeitungspresse und der Journalisten. Er sah selbst wie ein Journalist aus und gewohnlich auch verbrachte er bei seier lichen Gelegenheiten die Zuwartezeit im Kreise der Berichterstatter, wobei er von Neulingen wiederholt für einen auswärtigen Collegen gehalten und einmal thatsächlich mit der Frage überrascht wurde: Ich bitte, welches Blatt vertreten Sie? .Das Blatt der Geschichte," erwiderte der Minister lachend, und der betreffende Jüngling wollte in die Erde versinken, als er darauf den vermeintlichen Kameraden .rveelmes n?! titu liren horte. Der Minister aber nahm den verblüfften Grünling bei Seite und erzählte ihm eine Original-Nachricht," welche ihn bei seiner Zeitung sehr in An sehen setzte. Wie die Könige Dianranten und Busennadeln schenken, so rega: lirte der Minister Teleki die Journalisten mit interessanten Mittheilungen oder erthoollen Reminiscenzen und Anek boten. Bei feinem jovialen, bürgerlichst Thun nnd Lassen hat er mit allen Teic ki's aus dieser Familie sind bekanntlich viele bedeutende Männer hervorgegangen drei traditionelle Eigenschaften gemein: das Sammeln voa FamilienDokumenten und -Schriftwerken: die
Gewohnheit des spare Einschlafens und das daraus entspringende Bdürfniß der
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.,ejsun wen r meme rau, wen Bettlectüre; endlich aber die hauiige ick zu früh nach Hause komme, mch er Anm,nk.,n naSr tfr
.schrecken will. Sonst würde mir heute , fcesifet vor allem die reichballiaiie Teleki-
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... ... ........... lviiolyer, erervl vom yerm meri Watvorleiangen.s det tS doÄ wirklich teleki' der seinen Grafensitz in Nagv kttn Span. Ick dachte, wenn derKanz, banva Karte und tln Kk,,t,r 6?;.
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r mal daoonjeht denn wird AllenS aus ling gewesen. Der alte Gras suh Rand un Band sind, et wurden suns meT teckssvZnnk hi?
MiMarben Trauersalamander jerieben dem rnußte ihm der gesammte Troß w Wtlhelmstraße wäre peM Ankam, der Dienerschaft zu Pferde, wie ein Ban
cnrounu .vttllnvr zu derium, das Gelert eben. Einmal bepasstren un alle osfentllchen Jebäude huschte er zufällig in seinem Garten.
pmzn w vuuiu,. zulaen. nit der zu Besuch anwesende Kreisarzt
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aüens war vorsaur un auens, rosr mty mt tt jhm einige werthvolle Treibhaus I vorfällt, es lS schon mch mehr schon. wächfe jn ienWageaMle. ' Dies ver. ..Wenn ick Bismarck rsörc. den? Sjirj,, '
anragie oen grasen, vcm "Nrzre velm Abschiede zu sagen, er wolle ihm bis zum Wagen das Geleit geben. Der Doctor war in tödtlicher Berlegenheit, wußte es aber einzurichten, daß der Wagen statt vorder Freitreppe an der Park' thür wartete, ja selbst, als der Graf nicht locker ließ, daß er auch von dort noch weiter vorausfuhr bis an den Weg zur Stadt. Vergeblich aber war dies Alles uni ebenso die ärztlich wohlgemeinte Vorstellung, daß Se. Hochgeboren,sich erkälten werde: der alte Graf spielte mit grau-
famjter Hosttchkelt dle Rolle des aufmerksamen Hausherrn durcd und aina
mit, bis der Wagen endlich gefunden
erden mute. ort aber sagte er, den Erstaunten gebend: WaS baben Sie
denn da für Unkraut stehen? Betreiben
Vie denn jo nebenbei den Grünzeughandel. Doctor? Ach. das sollen obl Ra-
ritaten sein, ist aber alles Schund !
llnv der Zras nahm die entwendeten Prachtexemplare seines Treibhauscultus, eines nach dem andern, in seine zermalmende Faust und schleuderte sie weit hin: aus auf's Ackerfeld. Dann reichte er, .als ob nichts geschehen wäre, dem feuerroth und furchtbar verlegen dastehenden Manne mit freundlichstem Lächeln die Sand, sagte eine gute S!acht und ging in sein Schloß zurück. Am anderen Tage aber hielt ein großer Leiterwagen, voll beladen mit der edelsten Flora der Tropen, an Werth ein kleines Vermögen repräsentirend, vor dem Hause des beschämten ArzteS und der Kutscher hatte einen Brief mitgebracht: Lieber Doc tor! Sie haben gestern eine Eselei ge, macht. Wenn man vom Grafen Teleki etwas haben will, so braucht man'ö ihm ja nur zu sagen." Ganz so war der Neffe, Graf Geze Teleki, als Minister. Wenn man etwas von ihm haben wollte, so brauchte man eS ihm blos zu sagen. Und das Wort .Eselei" kam ihm bei jeder passenben und unpassenden Gelegenheit von den Lippen, natürlich auch in allen solchen Fällen, wo er sür seine dritte FamilienAngewohnheit, daS späte Einschlafen, sorgte, nämlich Lectüre einkaufte. Der Buchhändler Aigner hat für den Grafen Geza Teleki immer zweierlei Sorte von Literatur auf Lager zu halten: Werke für daS ernste Studium und delletristiich Sachen und Sächelchen für die Schlaf rwartung. Für- diese Producte der modernen Dichter führt Graf Teleki ebenfalls die Bezeichnung .Eselei im Munde. Erst vor ein paar Tagen war Graf Geza Teleki wieder bei seinem Buchhändler Aigner, um solche angeneh, me Lectüre zu kaufen und, wie er ge wohnlich thut, selber in den Gestellen herumzusuchen. ,Ei, da haben wir ja eine famose Eselei", sagt der Graf und zieht einen Band mit prächtig colorirtem Umschlag heraus: .Orientalische Skiz zen" von Bela Erövv. Der Buchhän ler, eben mit einem andern Herrn be schäftigt, wird sehr verwirrt und ganz bleich, als nun der Graf den ganzen Titel des Buches laut liest und nochmals hinzufügt: .Eine famose Eselei!- Da rauf stutzt der Graf, weil der Herr, mit dem der Buchhändler verhandelt, plötz lich abbricht und, sehr nervös auftretend, zur Thür hinausgeht. .Um Gotteswil len, Ercellenz, aS haben Sie anaerich tet?- ruft der Buchhändler, -das war ja der Verfasser der schönen Scizren und er wrrd sich zettlebenS gekränkt fühlen!" Wie der Blitz fuhr der Graf dem verletz ten Autor nach, und als er ihn eingeholt $2dtL ihn beide Hände entgegen. Entschuldigen Sre, daß ich so frri bin, micb Ihnen vorzustellen: 5kckbe!ö,
I ' r "fl"! 'Teleki (er sagt niemals raf-) und . l?itte Sie. nicht uyaedaZ:. . tt'm cae
Tlsgen Sie Spltzeu?
DicS ist eine Wfeise Frage und mag fopar als eine imder 'ireett dttrachtet werden Wir neinen eS cd r gut und da wir m sstn.dcifc die Damen .Spitzes." gerne baden, so kann man die irroge o!S um .guten Ton" ge hörig bttrochten. Wir haben sie in DraperhST.t. Fttb N t. TaSea N.t, JJzöll. Flouneir gs Ozöll. Flouvcivgs :c. ic jc
Kaust SPihentteidkr unter allen Umständen. Sie werken keine iübscheeen Kleider stoffe finden und keine, dtssen stnö Wir gewiß, die zu so niedrt' gen Peeifen verkaust werden, als bttjknigen, welche wir t'tz: ausstellen. Kommen Sie und be sichtigen Sie diele Waaren.
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F.S.AgWÜgo. tsr Aaente für Buitertck's Muster.
meines Gewbhnheitsausdruckes. Ich sagte famose Eselei und daruner verstehe ich eine sehr anregende Lectüre ; mein Wort darauf!" Graf und Dichte, urden nun die besten Freunde.
Nach Wiener Blättern soll im Herbst dieses JahreS ein aus bos nischen Eingebcrenen recrntlrteS Ba taillon nach der österreichischen Haupt stadt verlegt werden. DaS Bataillon besteht großtentheilS aus Muhameda nern, und mit Rücksicht darauf wird in der Alsercaserne, die es beziehen soll, für jede Compagnie ein Betzimmer eingerich tet werden. Ein anderer Punkt' wird namentlich in der dienenden Klasse der weiblichen Wiener Bevölkerung lebhaft diScutirt; man ist mit Recht neugierig, ob die bosnischen Soldaten bei den un vermeidlichen Beziehungen zum schonen Geschlecht auch die weitherzige LiebenS Würdigkeit, welche der Koran gestattet, in Anwendung dringen wollen. Die sparsame Hausfrau. Herr Blaumever: Wir brauchen jede Woche einen Zentner Kohlen, Müllers nebenan kaum die Hälfte; möcht wissen, wie die Müllerin dies einrichtet ! Frau Blaumever: DaS ist sehr einfach. Wenn Du nach Hause kommst, verlangst Du ein geheiztes Zimmer, Nachbar Müller ebenfalls. Aber die Müllerm heizt nicht ein sie ärgert inren Mann eben so lanze bis er in Hitze geräth ? ' Erkannt. A.: Du, stell' mich einmal Deine Onkel vor! B,; Nee, ich zum?' Dir lieber selbst!
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