Indiana Tribüne, Volume 13, Number 223, Indianapolis, Marion County, 1 May 1890 — Page 3

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ftHifrÜfc!tetfKB Die einzig nicht alkoholhaltige auZ Pflanzen weitete Vkdlzm in ftüssigÄ Form. Sie ist nicht ei- Kekä? aul Rn, odn Vranntwew, gewürzt und versüßt, um den Geschmack zu ieftiedigm, ssade ei ani kalt. fornischen Kräutern geferttgte Präparat. Die neu Bit VikilgEk Sitibkl wigt lt. ftSrtt di R,r,, ulk In und tim. ttnitt Vkalari dZkäftkgt da ,fft. Die Os welche m häufigste tSttFunk ttenen nicht kfülle, fife ii azen, bii ngeVitd. tu 2tUi usd bi lecitt, in edizin, Mr,ls dt Thätig?, dikr Orgsn, wieder Se. nt?iraf$s$&ir. Die tu Set tnot Stttcrl bl. FÜ Luk, lchch HS?!SNhvidn li,t? Ib 53Mln $t wettSro I hilft in HttUuwt, ktttt Nerfloxfung, ,e?tit aSe, ist g-t ges-n MS. rikzi , nt geze I Hzuttksnkheitk. l FzMmsdi;ink fäk ÄsU von Atzend .,se ftnd dZ I SUtS seh, rsetthrsL, be'onr Ldt? ?är und Zttnier. graben ksukt ew W!s?cht d prsirt ft, ksn der ft nifit I ? bei ihm. kSk, 5e w,! xedZseHt ht. ?rd sie viSt ,hk sZ. vittsxA.eiM ö,k,Vis eVerrn, SUi. sttUrt ds SkZtt un Ssruhizt ii K!ve,r,guM dk Swzeseid ud eieZt ein xerfett Sluv tnulMe durch die menfchUche Sier, el-H m VeflitZiZ di, esndh isderZerzzAeSt. 3af c9 g. S g e . ve s. ?S We?i Stt., , Rk. Z,zt: ZH hsö? w de izzisn ?S!? Jcyn K,t?MJg2?Litt,rZKn Hs?e zeZsdt ud kw hi Saatntii! ta ffcssJti.SB. S9atf e- kW Ssrsnn S!k., Ork2nI.Le..ichrtM s2ts deu VaM' deö SS.WÄ 5SSt folgt: Ich h?n ei 15 Js? sch fiti e??n?5in S:!e1ci pcü iH ea angf tiüa Blut Krt. Ich hiüö eSZ 5i .Ciaeaat rftete- g,dk7.lcht aa 5 hst mir gk zt cli fe! CUl!i t;Z iit UHe iPtHnn, HlC 4atCt arte. Ar S8ttt srsZs, sn Dkz,, R. ..sagt: Li m di, b,ße edizin, die j?aik zk?o:s d,z ft, t in Lkü g xi!,t.4tt W. . S V i k. ren Eamzn. . A. chit: IS habe ZeZr KU tQiiif Sniauus und Nngeweid -BtZchazzrden gtiav? Mb Ctns fUitt; cn4affie alt groß ?Ui-9U:ua. X. ?. V t k y, von HAL?:. 3 sagt: g3tljiillciUe ich sn Vsraft vo, zön Zsk.O x ud kLrziiS 'S rs 3i&?ttraai1f eHfi. ?, H.Dsuer. vsn Vk?.ass., schnitt: ZH benutzt, ftM Lines 3Ur ftU ljict im KrüSlwznsb errr-aier d,? Ssstk Seiu:U s p, '.7Venl??'-z'?? Str.. em ßork, Zchttitt: hU ffH.w fUtl" sSr ei afe5rtt!Tlt4e Mo" f te 'aS '.k. ÄtJiff,:: JE . II oX?s.i&all UHflT Oo. II Baflisstsc S!k?.Ss. Ss ! Schwache Männer, we7cke!Lrebo2,NanneSkraktniErastkittitd,e Iil'l, wieder za erlanqk wünschrn, ftvtea nicht ver!1smen.Ke..JluaenSfreunv"iuleska. 'a !Slit vie!k Krankeazeschichken txlluttxtt, reichlich Zzkliittete Werk gibt ufZchluS übn in Nkues Qeilverkariren. wodurch Taulende innerhalb kür. fester ZeU ohne Berussflörunz vo Geschltchtt, rranrneilen unv den olgen ver Iuae kunven ll,:!aotz w,everderqetteur urve. Heu erkahrea ebenss einfach all iikiz. Jeder sein eigener Hin, El 2S stn ta tarnps und Ihr dttommi Itii Buch versiezelt nv franko ,zelchikt vo? der privat Kttn! und i,pens,rn." LZ West 11. Etr Ne ZZort W. F. Azrk i Jolin Mt i ciif rr. Da größte, ZchönZe ULk öttefie bererlig: Lokal ia dk Dtadt. Le geräumige nr d ZchSu eingerichtete Halls steht VernLtn, Lege nal Priveten znr AbhaUnA don B57es, .ouzeztes nud PerfamstZängen nter l'beÄ?V Bsdwa nqkN z BersKsur : . ,,', ss tfi W K S? Ä. Ijir-- z Vvr K-i s if lzkHiL . i I TKj M 1? 4 T Zz- $ 1 tzWF IL1 5 5 .M 5j Ä 7. 1?'? IS C V Jtft' M & T-ij KZO 5 .ZrvZ -l, '"v, j g.ü4 , .! ..Af--HJ; i'."-',B jHj6ai 'Ji ?lt fWt ?äVr i l-'ijSSt''1--X; . -1 N IS sSLZÄdÄ Uf-i'- - V'ÄLÄ, um Zvik. OZ,I-, KchTsf Ks Vsi,Wg, zwt?-! ShWlp SÄ 55 KZ LUvtS era. BScs&ri KösKch UchmM 3ä& äir.r 3f eU pvf ZA. 3S3L & B. W.. -'"i RT. oxr)nr iSe Ri Saasisi ft-3 w Vft..?FeÄ S?Sa ) ?ii..siz .xi I . Ii iS ß Sn'l RL,x, YUtS?JkZ. ye. ZH . e?rl ort. O Kauft TickstS via die ..,,. fc.li r. i,-. wwm dlViliiHijl vach ßZieazs vb dem Vo,d,ße Abfahrt von JudZanapol: : 7 so Vm Unsanft i hieego 2 30 II 10 . mmm 00 Rm IISVm...... . . . 7ökVm 00Ns 0 . NsruiN Z2 S Vro LbfaZrt dsn Thkags : S 55 Vm. Jaust in Jnd'pU 8 5 Nm 9 80 Nm . , S SS La R1S5 NM . L S Vm Vsns Lce.... 0' böi) Vm Die intlg Lii, welch ine orgenzng nach Tdtesz mit Rllckkchr a äkchk,?ag, ehe lSt. Ztcktt. Ossice : No. 2 Sd JllwoiZ Straße. L. Vch,.??LZ.'H'iik DtstrÄ Pafkgir.,nt.

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btSMsoaräs Der Klumpfuß. Roman von vald Augnst König. (Foetseun.1 Du urtheilst darüber doch zu scharf, ich verspreche Dir, daß Niemand Dir etrvaö in den Weg legen soll .Wie gesagt, ich bin Dir sehr dankbar für dieses Anerbieten, aber eö ist für uns Beide besser, wenn ich eS nicht annehme." Du willst eine neue Haushälterin en zagiren?" .Jawohl..Meine Fran roird eö gerne ubernehmen, eine paffende Persott sur Dich zu suchen." .Auch dasür muß ich danken sagt oer Rentner, spöttiscb lächelnd, .ich kann das selbst besorgen." i Der Geheimrath zog unwillig die Brauen zusammen, es mußte ihn ja ärgern, daß alle seine Bemühungen fchei-1 irrten, trotzdem sie alle nur dem Wohle des Bruders galten. .Eine Dame kann besser prüsen," erwiderte er, .und meine Frau hat in diesem Punkte Erfahrungen gefaminelt, die Dir zu Gute kommen." .Das mag ja sein, aber .Und dann wirst Du nicht lengnen können, daß Deine bisher! ze HauSbälterin Dich unter dem Pantoffel hatte fuhr der Geheimrath fort. .Die Nest mag eine brave Person gewesen sein, aber herrschsüchtig und eigenwillig wak sie und .Uno Deinen Töchtern war sie ein Dorn tttt Auge!" siel sein Bruder ihm in die ?!ede. .Ja, sie war eine brave und treue Person, in ihre kleinen Schwachen konnte man sich schon finden, und ich bedaure eS schmerzlich, daß ich sie oerloren habe." .Unersetzlich ist Niemand!" .Im Allgemeinen ist das richtig, aber treue Dienstboten findet man selten." .Deshalb solltest Du es meiner Frau überlassen, die neue Haushälterin zu prü jen und zu engagiren." Wieder glitt das spöttische Lächeln über die Lippen deS Rentners. .Meine eigenen Erfahrungen reichen aus," sagte er, .ich brauche ja nur eine Annoncezu erlassen, so habe ich die Wahl, weshalb soll ich Deine Frau belästigen? So lange ich hier wohne, kann die Schwägerin der Verstorbenen, oder auch die Tochter deS Mechanikers da unten mich beoiemn, und waS es späte? gibt, werden wir ja sehen." .Na, wie Du willst," erwiderte der Geheimrath unwillig, während er die Handschuhe anzog, .Du weißt ja, wo ich zu finden bin, wenn Dir mein Bei stand in irgend einer Angelegenheit wun schenswerth erscheint. Ach für meine Person könnte keine Nacht mehr in diesem Hause zubringe, ich wurde es auzen, blickiich verlassen." .So ängstlich bin ich nicht," spottete sein Bruder, infcem er den Handdruck er widerte, .daß der Verbrecher mir lier noch einmal einen Besuch machen wird, läßt sich nicht wohl annehmen. Adieu, wenn es Deine Zeit erlaubt, kannst Du mich wohl dann und wann noch einmal besuchen." Der Geheimrath nickte zustimmend und nahm mit freundlichem Lächeln Ab? schied, als er aber draußen war, ver schwand das Lächeln von seinen Lippen, und sein hageres Gesicht zeigte wieder eine ernste, düstere Miene. Er hatte gehgsst, nach diesem erschütternden Ereigniß einen gewissen Einfluß auf den Bruder zu gewinnen, nun konntt es schon jit keinem Zweifel mehr für ihn unterliegen, daß diese Hoffnung sich nicht verwirklichte. Bankerott. Spät in der Nacht war der Baron Naven mit Gattin von seiner Reise zurückgekehrt, und dem Dienstmädchen wurve es am andern Morgen sofort klar, daß ein ernstes Zerwürfniß zwischen den Gatten stattgefunden hatte. Der. Baron frühstückte allein, das war früher nie, odr nur in seltenen Ausnahmesallen geschehen, seine heitere Laune schien er ganz verloren zu haben, unv auch die -Ba?znin zeigte eine umwölkte Stirn. "Kurz vor Mittag trat er in dai Boudorr seiner Gattin. Sie war noch in ihrer Morgentoilette, schön und strahl lmd wie immer, nur etwas bleich u,ü zu einer Unterhaltung, sichtbar nicht auf, selegt. .Es hilft nichts, Paula sagte er, nachdem er ihrem Dsman gegenübet Platz genommen hatte, .ob Du nn schmollt und zürnst,. das Geschehene läßi sich nicht ändern. Ich habe keinen Louisd'or mehr in der Tasche, dagegen fand ich eine Menge Mahn und Drohbriefe auf meinem 'Schreiblisch, und wenn nicht rasch Hilje geschasst tld, find um bankerott." .Und wer tragt d!e Schuld darauf fragte sie scharf. Lieber Himmel, ich rill die Schuli auf mich nehmen, ich will Dich ga, nicht daran erinnern, wie sehr Du selbst auf das Spiel erpicht warst, als unj in den ersten Tagen das Glück begün: stigte!" . .Habe ich nicht ernst gerathen, daZ Glück nicht länger in Versuchung zu füy; ren und mit dem Gewinn heimzukehren? Wir hätten hier unsere VerpftichtungeZ einlösen können .A bah, es war Dir ja nicht Erns, mit diesem Rath!" fiel er ihr achselzukkcnd ins Wort. .Welche Vorwürfe wür, den wir selbst uns gemacht haben, wenr wir ihn befolgt hatten! Da? Glück muj man festhallen, das ist immer mei Grundsatz gewesen." .Nun hast Du erfahren, zu welchem Ende dieser Grundsatz . führt spottctl die Baronin, während sie mit dem schürnlen Goldreif spielte, der ihr Handzelc:ll umschloß. .Ich habe gewarnt, aber 3?i , wolltest nicht nachlassen, auch dann nicht, als Dir das Glück den Rücken wandte, und hätte ich nicht eine kleine Summ, gerettet, so säßen wir jetzt noch in dem Hotel ohne einen Heller in der Tasche. Es ist weit genug mit uns gekommen, Ernst, lange wird'S noch dauern, bis im ser letztes Hab und Gut unten den Hams mer kommt!" .DaS darf nicht geschehen!" erwidert, er erregt, .daS Glück hat seine Laune,

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rZarwke es mir ösü Rücten'. o kcM d mich auch wieder begünstigen, datauj baue und vertraue ich. Warft Du rnn liebenswürdiger gegen den reichen Ruf: sen gewesen, dem Manne kam'S au einige Hände voll Banknoten nicht an, er schlug Dir sogar vor, mit ihm gemein! schastlich zu spielen, und Du sahst mit eigenen Augen, welch' fabelhaftes Glück er hatte." DaS Antlitz der Baronin war todtenbleich geworden, Zorn und Entrüstung blitzten aus ihren dunklen Augen. .Kannst Du mir wirklich so etwas im Ernste zumuthen?" .Ich bitte Dich, rege Dich nicht un nütz auf, wozu auch ! Kannst Du mit dem Referendar v. Gottschalk Eomödie spielen, warum solltest Du eS nicht auch ! mit Anderen können! Nichts wäre leichter gewesen, als eine solche Comödi mit dem Nüssen, wurde er unverschämt, so konnten wir durch schleunige Abreise allen Unannehmlichkeiten aus dem Wege gehen." Ein herber Zug umzuckte H!e Mund inkel der schönen Frau, aus den blitzenden Augen traf ein Blick unsäglicher Ver achtung den Gatten, der die GläserseincS LorgnmS abriebSo würdest Du ohne Bedenken meint Ehre verkaufen?" fragte Ne. .Ach was, Paula, Du gehst in Dei nen Vorwürfen zu weit und übertreibst wie gewöhnlich unterbrach er sie un willig. Doch nun genug davon, sage mir lieber, waS nun geschehen soll. Wollen wir unseren Gläubigern den Triumph gönnen, uns am Äettelstabe zu sehen? Meine letzten Hilfsquellen sind erschöpft, NUN mußt Du sorgen!" .Wie kann ich das? Soll ich meinen Schmuck verkaufen?" .Damit wäre mir nicht geholfen, ich bedarf einer größeren Geldsumme." .Und wenn Du bekämst, würdest Du wieder spielen?" .Vielleicht! .Diese unselige Leidenschaft wird Dich zu Grunde richten, Ernst, hat sie doch schon im Punkte der Ehre Deine Anschanungen gänzlich geändert." .Keineswegs," erwiderte er rasch, aber vor ihrem zürnenden Blick, schlug er dennoch verwirrt die Augen nieder, .ich möchte - Nieinand rathen, Deiner oder meiner Ehre zu nahe zu treten, er würde schlimme Erfahrungen machen. Ich sehe keinen anderen Weg, der unß Rettung bringen könnte, Du mußt noch einmal Deine Freunde zu eine Opfer bewegen " .DaS kann ich nicht." .Bh, Ferdinand von Goitschatk wirb auch diesmal Deiner Bitte nicht wieder, stehen können .Und selbst wen er wollte, woher soll er daS Geld nehmen?" fragte die Bsro nin, die jetzt einen sarkastischen Tsu schlug. .Sein Vater Hat'S nicht, und sein Onkel giebt ihm nichts, soll er UNS seretmegen sich denWucherern in die HSnde liefern ? DaS konnten wir nicht verantworten .WeShalb zerbrechen wirunSde Kopf über diese Frage? Er wird schon dasür sorgen .Nein, Ernst, verlange daS nicht!" .Dann versuche Dein Heil bei dem Baron von Vergau, er soll ja so reich sein, daß er seine Zinsen nicht aufzehren kann." Die schöne Frau hatte sich hastig erhoben, die Nöthe deS Zornes überzog ihr Antlitz. .Ich suhle mich Dir gegenüber nicht verpflichtet, solche Opfer von einen Freunden zu verlangen," sagte sie mit scharfer Betonung, .die Bitte würde mich in ihren Augen erniedrigen. WaS mich betrifft, fo bleibt mir im Nothsalle der RüÄweg zur Bühne noch immer offen, ich werde diesen Weg ohne Zögern und Bedenken gehen .Thorheit, Paula, Du würdest Dich in Deinen Hoffnungen bitter getäusebt finden. Deine Stimmmittel sind nicht so glanzend, und eine Baronin Raven kann sich nicht glücklich fühlen, wenn man sie nur als Stern zweiten oder dritte RanaeS gelten lassen will." .Glaubst Du?" fragte sie verachtkich. .Ich könnte darüber anders deyken." .Bah. Du wirst Dir das jedenfalls ' noch gründlich überlegen und dann wolzl 'einsehen, daß dieser Schritt Thorheit ! wäre. Also sei so gut und erfülle meinen Wunsch, ich habe den Freunden unser Rückkunft mitgetheilt, sie erden ohl . schon heute kommen, um Dich zu hegrü ßm. Einige liebenswürdig Worte und ein bezauberndes Lächeln erden Dir die Sache erleichtern Die Baronin schwieg, sie war an den Blumentisch getreten, mit dessen Pflanzen sie sich jetzt beschäftigte. Was sollte sie ihm auch erwkdern? Gründe ließ er nicht gelten, hatte r ihr doch deutlich zu verstehen gegeben, daß er sogar ihre Ehre ohne Bedenken seinen Leidenschaften opfern könnte. .Ich würde selbst den Baron Verga um das Darlehen bitten," nahm er noch einmal das Wort, und eS schien fast, als ob er das Bedürfniß fühle, sich seiner Frau gegenüber zu entschuldigen, aber ich fürchte, daß er mir eine abschlägige Ant wort geben könnte, und dem möchte ich mich nicht aussetzen. Ich wüßte aber auch nicht, welche Bedenken Du dagegen begen konntest, Paula, Freunde müssen in der Noth einander beistehen, nun möl gen die Herren beweise, ob sie Deine Freunde sind." k Paula schwieg noch immer, aber der herbe, verächtliche Zug, der ihre Mund- : winkel umgab und immer scharfer herertrat, ließ nur zu deutlich erkennen, i daS sie nicht gesonnen war, seinem Wun- ' sche zu willfahren. i Und der Baron sollte schon jetzt ersah ren, daß er auf die Freundschaft Wer ner'S keine Hoffnungen bauen durste: er war kaum in sein Zimmer zurückgekehrt, als Herr von Bergau ihm angemeldet wurde. j Mit lebhafter Freude ging er ihm nrt gegen, er wollte sofort ein Gabelfrühstück befehlen, aber Werner lehnte ab. .Ich kann nicht lange bleiben sagte der Letztere, .nur nach Ihrem und Ihrer Frau Gemahlin Befinden wollte ich mich erkundigen, dann muß ich Sie leider wieder verlassen." . .Sind Sie soviel beschäftigt?" scherzte Daron Naven. . .Meine Braut erwartet rmch " .Ach ja, verzeihen Sie, dag ich ver ak. Ihnen zu Ihrer . Verlobe OlLS

-W' . '' L - ,!,! ""L' : J " 1' T !'ä1 '-"V-.i VäbjJ'"vj- v .-.!,..-!!,. . j : -v - - ' fW&SmPiS-jöifi: Jta?-.-T'S ir-Z-V-c ir-". AjvV L-KTW zä wunden) wck haben sehr bedauert, baß wir nicht hier waren .Sie waren in Hamburg? Der Baron drehte sichtbar verlegen an dm Spitzen seines blonden Bartes. Jawohl," erwiderte er achselzuckend, .eö war n Thorheit, die ich nicht noch einmal begehen rsürde." .Diese Erklärung überhebt mich jede weiteren Frage," sagte Werner sarkapisch. .Leider, leider, verehrter Freund; ich glaubte auf diesem Wege mich aus drükkenden Verlegenheiten zu besreien und habe sie nun nur noch vermehrt. Solche Enttäuschung ist bitter " .Sie hätten sie voraussehen können!" .Doch nicht, ich würde ja in diesem Falle nicht zu dem verzweifelten Mittel gegriffen haben ! Meine arme Frau ist untröstlich, sie hat mir Vorwürfe genug gemacht, aber dadurch wird nichts gean dert und gebessert, m Zukunft werde ich kwger fein. Ich hoffe, aufrichtig gesagt, einen Freund zu finden, der darf ich Ihnen eine Cigarre anbieten?" .Ich danke Ihnen .Eö ist eben sel)r unangenehm, wenn ma seine Kapitalien, so fest angelegt hat und sie nicht in jeder Stunde flüssig mach kann, ich muß einige Hzpothekforderungen kündigen und sechs Monat roarten, bis ich da Geld erhalte. Verkausen kann man solche Forderungen nur schwer und auch dann nur mit großem Verlust, indessen wie gesagt, unter solchen Verhältnissen setze ich meine ganze Hoffnung aus meine Freunde, die Rückzahlung ist ihnen ja sicher." Der Blick Werner'S ruhte lauernd auf dem Antlitz des Barons, Spott und Hohn zuckten um seine Lippen. .Ich fürchte nur, daß diese Hilfsquellen auch schon erschöpft sind," sagte er kühl, .aber Sie müssen das ja besser wissen. Ihre Frau Gemahlin befindet sich hoffentlich wohl?" .Ich danke Ihnen, wenn Sie ihr die Chre erzeigen wollen, .sich persönlich zu überzeugen .Jetzt nicht, mir fehlt leider die Zeit, Sie haben wohl die Güte, mich zu entschuldigen. Vielleicht finde ich morgen eine ruhige Stunde, Sie glauben nicht, wie sebr die Familie meiner Braut mich in Anspruch nimmt." Werner war, wahrend er das sagte, von seinem Sitz aufgestanden, mit einer ceremoniellen Verbeugung nabm er Abschied, und betroffen blickte der Baron ihm nach. .Der erinnert sich auch nicht mehr jeer Zeit, in der er selbst auf die Großmuth seiner Freunde angemiesen war brummte Herr von Raven ärgerlich, .ich glaube, wir dürfen auf seine Hilfe nicht ebnen. " lfferttetzuna Der ß. Mai und Deutschlands So cialdemokrntet,. Die focialdemokratische Reichstagsfraction hat am 15. April in Halle Beschlösse über die Art der Feier am 1. Mai gefaßt. Der jetzt vorliegende Wortlaut dieser Beschlüsse stimmt übrigens mit der ersten Meldung, daß die radikalen Ele knente jener Partei gesiegt hätten, nicht llberein. Die Beschlüsse lauten : Ein allgemeines Ruhen der Arbeit läßt sich unter den gegenwärtigen Arbeitsoerhältnissen unmöglich erwirken; im Wesentlichen dieselben Gründe, die den Pariser Kongreß veranlaßten, den allgemeinen Strike zu verwerfen, stellen sich auch dem Plan einer solchen allgemeinen Arbeitsfeier entgegen. Zu diesen Erwägungen kommen noch politische Bedenken; es liegt in der Natur der Dinge, day die Feinde der Arbeitersache in Deutschland jetzt Alles aufbiete, um den Arbeitern die Früchte des Sieges vom 20. Februar d. I. zu ent reißen. Wer die Preßorgane der Bourzeoisie liest, ersieht aus denselben, daß die Feinde der Arbeitersache auf den 1. Mai große Hoffnungen setzen. Sie Hofsen und wünschen, daß die Kundgebung des I.Mai zu Konflikten milder Staatsaewalt führen werde. Unter solchen Umstanden können wir es mit unserem Gewissen nicht vereinigen, den deutschen Arbeitern zu empfehlen, daß sie den 1. Mai x einem Tag allgemeiner Arbeitsruhe machen. Ein solcherBeschluß würde niLt durchzuführen sein; er würde in den Arbeiterkreisen selbst vielfach auf Widerstand stoßen; er würde möglicherweise wirths schastltche und politische Konflikte von unabsehbarer Tragweite veranlassen und tem Zweck der Manifestation nur Abbruch thun. 0 Die deutsche Sozialdemokratie hat nicht nöthig, Heerschau zu halten nach dem großen Aufmarsch und Sieg des lZ. Februar. Das, woraus es ankommt, llnd das, waS der Pariser Kongreß getoollt hat, ist eine allgemeine, imposante Kundgebung der Arbeiter zu Gunsten beN Achtstundentages und der nationalen ftnd internationalen Arbeiterschuh-Gcfetz-zebung. Di deutsche Arbeiterschaft soll möalichst in ihrer Gesammtheit den l.Mai feiern, und dieser Zweck wird poll und ganz erreicht durch Abhaltung von Arbeiterversammlungen, Arbeiterfesten und ähnlichen Kunogebungrn, auf denen Massenbeschlüsse im Sinne deS Pariser Kongresses gefaßt werden. Wo mmer man eme Arbeitsruhe am I. Mai ,hne Konflikte erwirken kann, da möge rs geschehen. Die erste in Oesterreich. Der Kaiser Franz Joseph hat der Frau Dr. Rose Kerschbaumer das Recht zur Ausübung der Praxis und wr Leitung einer Augenheilanstalt ertheilt. Die n. . 1 . v ' t7 - .ime zluvlrie in Zurim und wandte nch ier augenärztlichen Praxis zu. Sie kam Nach Wien an die Augenklinik Prokessor Arlt'S, dessen Lieblingsschülerin sie bald wurde. Hier lernte sie auch den klfsistenten Arll'S. Dr. Kerfcbbaumer. kennen, mit dem sie sich vermählte. Zu '. I - rt. ' atzourg ervssneie oas yepaar eine ungemein erfolgreiche Augenheilanstalt. m.c -rstr: x - .. ' ;," ücjeuvii . giuuiuy erwies zicy Mau Kerschbaumer bei Staaroperationen 3U den Patienten der Anstalt zählen unter Underen der berühmte Professor t?socrs! mg sammt Frau, die Beide an Staa litten. Frau Dr. Kerschbaumer operirt den Mann. Serr Kersch baumer. die Frau

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Wtß jetzt übte mü Vr. KersWaumer ihre Praxis sozusagen nur im Stillen aus, ihre ärztliche Thätigkeit war eine geduldete, da bislang Oesterreich zu dew wenigen Staate gehört, in welchen die ärztliche Prarls den Frauen noch nicht freigegeben ist. Anders beispielsweise in Deutschland. So besteht in Berlin eine. Poliklinik, welche von Frau Dr. T'burtius' geleitet wird, im Verein mit Frau Dr. Lehmus. In Frankfurt am Main practicirt eine Aerztin. Noch günstiger gestalteten sich die Verhältnisse in anderen Ländern. In London üben gegen wärtig allein 70 Aerztinnen ihre Praxis r r r m aus, in totnourgy 0, in uvun L. n Italien zStlt man 6 Aerztinnen, daninter in Turm eine, die Leibärztin der KSnigin ist. Auch die rumänische Königin besitzt eine Leibärztin. In den Vereinigten Staaten üben nicht weniger als 3000 Frauen die ärUliche Praxis aus ; von diesen in New Dort 460, in Brooklye 580, in Philadelphia 460 u. f. f. Wie Nußland um eine Verfassung kam. Wie die russische Versassung, die im März 1881 bereits fertiq war. aus ser Welt geschafft wurde, wird von der Münchener .All, ta. erzäblt. Kaiser Alexander HI. hatte gleich nach seinem. rcegterungkantntt sich dahrn erklärt, daß er die von seinem ermordeten Vater be-? reits mit der entscheidenden Unterschrist! versehene Verfassung als heiliges Erbtheil übernehmen und zur Ausführung bringen wolle. Er setzte in Folge dessen eine Commission ein, die unter dem Vor-? sitz des Grafen LoriS - Melikow tagte, um ein Einführungsgesetz zu Stande zu bringen. In der Commission saßen sämmtliche Minister und einige hohe Staatsbeamte, wie z. B. der Geheimrath Pobedonoszem. Die Verhandlungen; waren ihrem Abschluß nahe, als Herr von Nabokow ein Schreiben des Zaren beibrachte. Darin stand, daß sich der Zar entschlossen habe, von einer Verfafsung abzusehen und auch weiterhin in Rußland die unumschränkte Herrschaft weiter zu führen. Die Wirkung dieses kaiserlichen Schreibens war eine schwer zn beschreibende. Loris-Melikow erhob sich mit dem Ruf: .Meine Herren, wer von uns ist ein Schuft? (kto iz naz podletz?) worauf dann unter allgemeinem Tumult der Geheimrath Pobedonoszew sich erhob und erklärte, .daß er enlf Befehl Sr. Majestät sich über sein Ansichten in dieser Frage ausgesprochen habe und sich freue, Gehör gefunden zu haben." Die Versammlung stob aus einander und von einer Verfassung was nicht weiter die Rede! Vom Auölans. Im Jahre 1384 verstarb in Warschau ein reicher Sonderling, dei bei einem feiner Bekannten ein Testament hinterließ. Auf dem Couoert, in wel chem sich das Testament unter Siegel be fand, war vom Verstorbenen eigenhän, big bemerkt, daß die Oeffnung des Cou, verts ein Jahr nach seinem Todestage, am 10. März, stattzufinden habe. AI! die ungeduldigen Erben des Testators am 10.Marz l87ö sich versammelten und in ihrer Gegenwart daö Eouvert geöffnet wurde, bot sich ihren Blicken ein zweiteZ Couvert mit derselben Aufschrift dar. Es blieb nichts übrig,als sich mit Geduld zu wappnen und ein weiteres Jahr z warten, um dann leider zu erfahren, da der eigenwillige Testator ihnen auch die feS Mal die Kundgebung feines letzte? Willens vorenthielt. Diese Procedur wiederholte sich im Laufe von 7 Jahren, und wrst im gegenwärtigen Jahre erhiel, ten die durch daS lauge Harren etwaZ nervös gewordenen Erben den vierten Theil der Hinterlassenschaft, die im Gam zen 64,850 Rubel betrug. DaS zweit, Viertel war den Kindern der Amme, deß Testators, seinen Milchgeschmistern, daS dritte dem Testamentsvollstrecker, bel dem daS Testament aufbewahrt war, ver, macht, und das letzte Viertel hat die Ve: stimmung, bei der Staatsbank deponirt in werden und fällt im Jhre 1910 dem, zenigen Verwandten des Verstorbenen zu, der zu der Zeit mit" den meisten Kind:rn, gesegnet ist. Da bei der Testirung. wie warschauer Blätter versichern, all! gesetzlichen Formalitäten erfüllt sind rntfc dasselbe Rechs kraft erhalten hat, so muß. zur großen Unzufriedenheit der Erben, der letzte Wille des TestatorS buchstäblich zur Ausführung gelangen. In der letzten Sitzung der medicinischen Acadamie zu Paris be richtete Hcckel aus Marseille über die physiologischen Wirkungen der Kolanuß, deren Genuß den Menschen noch in wett höherem Maße wie der deS Kaffees be fähigt, lange Märsche ohne Ermüdung auszusuhren. Die Neger Mittelafrikas vermögen, nachdem sie eme frische Kola nuß gegessen, im größten Sonnenbrandt 80 Km. an einem Tage zurücklegen. Ein Obust mit einem Lieutenant aus Per pkgnan bestiegen im Jahre 1883 den Carrigon (2302 M.) und konnten bei einer Ruhepause von nur 2ö Minuten 13 Stunden ohne müde zu werden, marschiren, nachdem sie vorher eine gewiss, Menge Kolapulver zu sich genommen, die IS Cg. Cossein entspricht. Ein, Anzahl Osficiere legten in ISjstündigem Marsche den 72 Km. langen Weg zwi sehen Laval und zurück. Um diese Stro paze ertragen zu können, hatten sie in verschiedenen Gaben jeder eine Kola, !menge zu sich genommen, die 15 Cg. Cossein entspricht. Heckel hat daher dem französischen Alpenclub den Kolagenuß mpsohlen, um die Ermüdung und das Äußeralhemkommen beim Bergsteigen z bekämpsen. und will darauf hinwirken, daß die Armeeoerwaltung diesen Stoss in die Ernährung des Soldaten bei Marsche und im Felde einführe. Ueber das Geschenk vok Gründstücken, welches Fürst Wismarä von einer Vereinigung Hamburger Kauf, leuteerbielt,berichten die .Hamb. Nachr." aus Zrledrichsruh : Eine große Freude haben einige Hamburger Herren, darunter L . . rv rf 1 t Herr Voiat und Freiherr v. Ohlendorff, .., v. dem Fürsten bereitet, indem dieselben ein im Besitzthum des tn molyenver, Mttlen " M ' ? fri .. r 1 . , Fürsten belesenes Grundstück für etwa, 15,000 Mark ankauften und dem Fürsten am' Geburtstage seiner Gemahlin als' Geschenk darbrachten. Der Fürst hatte t&:ZtrCii0rtitni ntfi.rfrtm l tn SlnkausS verhandelt, aber der Wreis war ibm stet u boS acwelen.

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