Indiana Tribüne, Volume 13, Number 223, Indianapolis, Marion County, 1 May 1890 — Page 2
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Die Sun" ist so erpicht darauf den großen Kanzler wie den weißen Elephanten im Triumph durch das Land zu führen, daß ihr eine solche Einladung gar wenig Bedenken macht. Nachdem das New Z)orUt Blatt erwogen hat, eb Er wohl auf eine Einladung einer gelehrten deutsch'smerikanischen Gesellschaft, oder deS Sängerbundes hin kommen würde, weint die Sun" schließlich, die amerikanische Presse solle allgemein den Wunsch aussprechen, daß Fürst Bismarck unser Land noch in diesem Sommer mit einem Besuche beehren möge. Die Presse könne im Namen von 65 Millionen Menschen dem großen Kanzler versichern, daß er uns hochwillkommen sei. Es ist eigenlkich schade, daß .Fürst Bismarck iibtx diese Einladung nur lächeln wird. Schade schon deshalb, roeil die wunderbaren Reden, mit kvelchen die Verehrer der Republik" den entschiedensten Vertreter des monarchischen Princips begrüßen würden, ungegalten bleiben müssen. Ist chrrftttche Gesittung" anti jüdisch? Die Debatten in der deutschen Presse über den von Kaiser Wilhelm gebrauchten Ausdruck christlie Gesittung" als Oualisication für O freiere, nehmen gar kem Ende. Die meisten deutschländischen Zeitungen wollen jedoch nicht daraus entnehmen, daß der Kaiser beabsichtigte, mit diesem Ausdruck den Juden den Eintritt in die Ossicierscarriöre zu ver sebren. Einen interessanten Beitrag zu , . dieser Debatte liefert der Amsterdamer Correfpondent der Köln. Zeitung" wie sslgt: Für diejenigett, welche dem Ausdruck christliche Gesittung" eine enge confessionelle Bedeutung unterschieben wsllen, mag an einen ganz ähnlichen Bergan g aus der neueren niederländi- . schen Geschichte erinnert werden. AlS jm Jahre lSä? das Schulgesetz in der Zweiten Kammer berathen wurde, nahmen einige Abgeordnete an der Bestim mung desselben, daß die Jugend in der Schule zu allen gesellschaftlichen und christlichen Tugenden herangebildet werden solle", Anstoß, indem sie ausführten, daß das Wort christlich" die israeliti. schen Staatsbürger vielleicht unangenehm berühren könne.' Da erhob sich der Ab geordnete und spätere Justizminister Gsdefroi und sagte: Ich würde mich als Jsraelit schämen, wenn ich in dem Worte christliche Tugenden" irgend etwas dem israelitischen Bekenntnisse zu nahe Tretendes finden würde, und ich darf im Namen meiner Glaubensgenos? sen hier offen und bestimmt erklären, daß sie die in den genannten Worten auSgesprechen Absicht auch für ihre die offentliche Schule besuchenden Kinder in der rückhaltlosesten Weise beanspruchen." Neuer Landungsplatz der Lloyd Lchnettdampfer. In Bremen und Bremerhafen herscht große Bestürzung. Der Lloyd hat mit der oldenburAischen Negierung einen Vertrag auf fünf Jahre abgeschlossen, wonach die S ch n e l ld amp fer des Llv?b nicht mehr in Bremhafen, fondern in Nordenham, auf oldenburgischen Gebiete, anlegen lasten und großartige PierS erden dort gebaut und so eingerichtet, daß gleichzeitig zwei große Schnelldampfer dort ein- und ausladen können. Nordenham liegt günstiger. wie Bremenhasen. Die Dampfer ton nen dort direct am Pier anlegen und je innen bei Anknnft und Abfahrt eirnge Stunden Zeit. Der Lloyd zahlt 30,000 Mark Pacht an die oldenburgische Ne gierung und wird schon diesen Herbst den neuen Anlegeplatz benutzen. Der rasche Entschluß des Lloyd hat in Bremen besonders deshalb überrascht, weil der bre mische Staat im Begriffe steht 15 Million Mark für die Verbesserung deS Ksiserhafens von Bremetthzscn aufzuenden. Der Lioyd iürchttt, daß eine englische Dampfergesellfchast sich , in Nordenham festsetzen wird, will also mit diesem Manöver gleichzeitig ein?r etwa!gen Coneurrenz den Wind aus den Segeln nehmen. Der Ausgleich in Wien. Der Wiener Maurezstrike ist durch OsSsleich mit den Meistern am 15. April beendet worden. Folgendes sind die sehe sgeren Erfolge der Sinkenden: 1. Elfstündige Arbeitszeit inklusive rlnMndiaer Mittagspause. 5. Ein Winimauohn von 1 fi. 0 kr. per Tag und muß nach Beendigung deS ersten OrbeitStageS den Gehilfen der Lohn be kKnntaegeben werden. 3. Abschaffung deS Kantinenwesen und Blechmarken System. waS im Gemerbegesetz überdies begründet ist. 4. Die bisherige theileise rohe Behandlung von Seiten der Kliere habe einer humanen zu weichen. . ES sei im Sinne deß Gesetze eine OrieüZVermlttluna einreichten. W.i?l
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. T --',- C. cher von ömer EensraljteÜe aus dle Arbeit vergeben wird. , 6. Für Ueberstundkn sind 10 Procent vom Tsglohn zu bezahlen und darf kein Gehilfe zu Ueberstun den gezwungen werden. Eine elektrische Dame. Bei einem in VrookingS, Süd-Dakota. kürzlich abgehaltenen CarneoalSfest waren die verschiedenen Industriezweige der Stadt recht passend durch eine Anzahl Damen illustrirt, deren jede einzelne ein Costüm trug, das die Charaklereigen thümlichkeiten der verschiedenen Jndu, ßrien repräsentirte. Ganz besonderes Aussehen machte da bei Frau E. E. Gavlord, die Gattin des Direktors und ersten Elektrotechnik kers der VrookingS Electric Light Co." Die genannte Dame trug nämlich, eine aus unzahligen winzigen elektrischen Glühlichtern zusammengesetzte Strahlenkröne aus dem schonen Haupte, und ihr? Gewand war über und über mit ähnlichen Glühlichtern besäet. Die Drähte dieser elektrischen Lampen endigten alle in den Absätzen der Schuhe. Auf dem Fußboden der Bühne aren ixstt kleine Kup serplatten angebracht, dle durcy Drähte mit einer kleinen DnnamsMaschine in Verbindung standen. So bald nun Frau Gaylord die Bühne betrat und ibre Füße die Platten berübrten, trat der elektrische Strom in die DrShtchen der Glühlichter über, letztere flammten wie mit einem Zauberfchlaae aus, und die Dame erglänzte in maai schem Lichte. Der Anblick soll ein wahrhast feenhafter gewesen sein. Hoch klingt das Lied vom vraveu Mann. Wer denkt wohl noch an die glückliche Errettung des Gotthard-SchnellzugeS in der Nacht vom 31. Oktober 1887 durch den wackern Bahnwärter Jof. Maria Näpfli, der bei der Tellöplatte stationirt war. Diese großartige That wurde da malS allgemein besprochen und fast alle schweizerischen Zeitungen brachten Noti zen darüber und besangen den braoei Mann. S!äpfli hatte seinen Dienst beendet, all er hinter sich ein Gepolte? und Getöse hörte. Es war eine dunkle, rednerische, stürmische, kalte Nacht, und eS lst sicher lich das Zeichen eines großen Pflichtge fühleS, daß er, ohne sich zu besinnen, eiligst umkehrte, um der Ursache des soei den vernommenen Geräusches nachzuforschen. Im Eilschritt kam er zu der Brücke vor dem Arentunnel diese war von heruntergefallenen Stemm sammt Schienen in den See geschlagen worden. Er zitterte, als er den osfmen Abgrund und dicht daneben den rollenden See gewahrte, denn es war schon elf Uhr und der Zug konnte jeden Augenblick eintref fen. In fieberhafter Aufregung rannö Näpfie zum nächsten Glockensignal, gab dort das Zeichen alle Zuge aufhalten", sprang sofort zurück, umging kletternd den Ort, wo die Brücke weggerissen war, kam in den Arentunnel, legte mehrere Knallkapseln auf die Schienen, gab mit seiner Laterne, in welche er das rothe Glas gesteckt hatte, heftig schwingend daS Nothsignal zum sofortigen Halten. In diesem Augenblicke leuchteten ihm die brennenden Augen der Loeomonoe tnU gegen, sein Ohr horte den niatkekschüt ternden Schrei der Lokomotiopfeife, ächt zend und pustend kam der Zug heran und hielt gerade vor dem Ausganz des Tun nels, knapp vor der weggerissenen Brücke. Nur noch wenige Secunden und zweihunk dert Menschen hatten im Vierwaldstat, tersee ihr nasses Grab gefunden. VUn hatte sich Näpfli gewiß zur Ruhe in fein einsames Wärterhäuschen zurück ziehen dürfen, denn er war völlig durch näßt, sein ganzer Körper durch die große Anstrengung und die bange Besorgniß und Aufregung ermüdet. Er hals aber noch die Nothbrücke schlagen und umlader nd kam erst um 5 Uhr Morgens nach Hause, um trockene Schuhe und Strumpf, anzuziehen und dann sofort wieder an die Arbeit zu gehen. Für diese That er hielt Näpfli von der Verwaltung der Gotthardbahn eine Belohnung von hun dert Franken, von einem Insassen deS ge retteten Zuges eben so viel. Seit jener Nacht war Näpfli, vordem ein gesunder Mann von 32 Jahren, nie mehr gesund; er blieb noch im Dienst bis zum März v. I., wo im der Arzt für drei Monate den Dlenst untersagte. Hernach arbeitete Näpfli wieder zwei Monate, aber unter fortwährenden Schmerzen, hauptsächlich bei der Nachttour. ES legte ihn wieder auf'S Krankenbett und von da an lebte er noch anderthalb Monate unter unsäglichen Schmerzen. Er hinterließ eine junge Wittwe und vier kleine Kiuder, von denen daS älteste acht Jahre, das jüngste einige Monate alt ist. Die Wittwe, die mittellos in Schattdorf Kanton Uri) lebt und durch Seidenweben sich und ihre vier kleinen Kinder durchzuschlagen sucht, richtete eine Bittschrift an die Gotthardbahn-Direk-tion, und eS wurde ihr für die Dauer von fünf Jahren (18901694) eine jahrliche Unterstützung von 160 FrcS. gewahrt. Die reiche Gotthard Gesell ichaft wird die Hinterbliebenen jeneS braven Mannes hoffentlich weniger schäbig behandeln. Sine gesunde Oeduldsprove. Der Sport deZ Fischen greift täglich mehr um sich. Seitdem Präsident Clevcland seine Erholung an den Waldseen der Adirondacks gesucht hat, und Präsi dent Harrison ebenfalls feinen Stolz darin setzt als großer Fischermann vor dem Herrn zu glänzen, ist namentlich im Osten dle Fischfangerei zu einer nähren Manie geworden. Namentlich die guten Staatsbürger der Stadt der Bruderliebe huldigen dieser Liebhaberei immer mehr. Die nach New Jerfeo fahrenden Morgenzüge bringen täglich große Schaaren von Sonntagsischern" aufs Land. Denn das mit Unrecht als eine dürre Sandebene verschrieene New Jersey bietet, ganz abgesehen von seiner Seeküste, eine große Anzahl sehr anmuthig gelegener MÜH lenteiche und kleinerer Wasserlänfe, welche freilich sehr oft mit Unrecht, we gen ihres Fischreichthums eine gewisse Berühmtheit besitzen. , Aber viele dieser so sehr gepriesenen Fischplätze zehren nur noch an ihrem alten Ruhme; vor zehn ' fünfzehn Jahren oab eS in desselben noch ein var Ftf&, beute frnd aber alle ul
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se iSSÄs tzek Mizenen Platze so außzesischt, daß eS sehr große Geduld und sehr viel Glück rh;ischt, wenn man in einem solchen Teiche oder -Bache noch einen Fisch erha--schen will, der für die auf semen Fang aufgewendete Mühe einigermaßen entschädigt. Jedoch der leidenschaftliche Fischer verfällt, wenn er, wie es ibm sehr oft ergeht, das Unglück hat, nichts zu fangen, nie auf den sehr nahe liegenden Grund, daß eben keine Fische mehr da sind, sondern schiebt die'Schuld auf den Wind, das Wetter, die zu große Kälte oder die ,u große Hitze und viele andere nebensachliche Umstände und versucht fein Glück mit einer bewunderungswürdigen Ausdauer fo lange, bis endlich auch die sprichmortllche Geduld des Fischers reißt und er sich für feine Liebhaberei ein neues Feld der Thätigkeit aussucht, wobei er freilich sehr oft auS dem Regen in. die Traufe geräth. Das Fischen in der See ist zwar in der Regel viel dankbarer, aber gleichfalls ein großes Glücksspiel, da man sehr oft das selbe versuchen muß, bis man endlich einmal einen größeren Fang macht. Immerhin bleibt die Fischerei für Leute, die in den engen Stuben der Stadt eingeschlossen, mehr oder weniger anstrengende geistige Arbeit verrichten müssen, eine recht gesunde Unterhaltung, da sie einen beständigen Ausenthalt in GotteS freier Natur und körperliche Anftrengungen erheischt, die nur der kennt, der sie selbst mitgemacht hat. Und des halb kehrt der Fischermann" auch dann, wenn sein Fang nicht sehr glänzend aus' gefallen ist, von jedem solchen Ausflugi körperlich erfrischt und mit neuer Arbeits: lust erfüllt, nach Hause zurück und be, richtet dann im Kreise seiner Freunde mit? unter ganz merkwürdige Fischgeschichten, die jedoch niemals auf den geringsten Zweifel stoßen, da ja die Wahrheitslieb deS Fischermanncs" allgemein anerkannt ist. Oom Jnlande. UnweitGandy inNebraSkß surden in einer Höhle, SO Fuß unter dem Erdboden, 10 junge Thiere gefunden, von denen man glaubt, daß es entweder Berglöwen oder aber junge graue Wölfe seien. Die Farmer im westlichen Theile von Sheridan - County. Neb., etwa 200 an der Zahl, haben $2000 zusammengeschossen, um in Hay SpringS einen Getreidespeicher (gria elevator) anzulegen. . D S Gestansniß des kürz, lich in Birmingham, Als., gehängten Negers Elzy, laut welchem dieser Berbreche? an der Ermordung von 21 Per, sonen betheiligt gewesen war, ist ein be, schämendes Zeugniß für die amerikanische Justizpftege. Geistliche werden gewarnt, sich nicht nach Muir, Jonia - County, Mich., zu melden, wo der bisherige Pastor F. I. Freeman als Seelsorger resignirt hat, da er befürchtete, bei dem schönen Salär von nicht ganz $19 (saoe und schreibe neunzehn Dollars) perJar Hungers sterben zu müssen! Ein toller Hund biß kürzlich in Beaver City zwei Knaben. Da ärztliche Hilfe nicht gleich zur Hand war, legte. man auf jede Wunde einen sog. üTHiiV BiS jetzt haben sich bei keinem der Gebissenen schlimme Folgen gezeigt", meint ein dortiges Blatt sarkastifch dazu. Eine famose Gelegenheit, sich eigene Heimstätten für ein Spottgeld zu gründen, bietet sich für Jedermann in dem neuen Städtchen Crystal Citv in Michigan. Die Bauplätze werden dort nämlich verschenkt. Der Ort liegt am Crystal See in Benne - County und ist eine der schönsten Gegenden des nördlichen Michigan. Ein deutsches Handels b latt sagt über den in New gork an'S Licht gekommenen großartigen Schmuggel mit Handschuhen, daß deutsche Fabrikanten daran ganz unschuldig seien, sondern daß amerikanische Importeure durch ihre in Deutschland ansässigen eigenen Firmen die Legalisirung der Fakturen unter dem Marktwerthe vornehmen ließen. Das klingt ganz gut. Wie man aber weiß, sind die amerikanischen Importeure" mit den in Deutschland ansässigen eigenen Firmm" merschdendeehlö" Deut fche. In Cholera soll ein Katzenbiß ausgeartet sein, wie aus Monongahela City in Pennsylvanien berichtet wird. Dort wurde die 16 Jahre alte Annie McLain von einer wüthenden Katze in die Hand gebissen, doch wurde der Wunde weiter keine Beachtung ge schenkt, bis sich einige Tage später hefttge Schmerzen und ein nervöses Rußen in der Wunde einstellte. Diese Schmerzen sind jetzt in akute Cholera ausgeartet und schlagt das Mädchen unwillkürlich mit den Arme um sich und wird von den gräßlichsten Schmerzen gefoltert. Anfänglich hielt man die Krankheit für Wasserscheu, doch ist Dr. Liun nicht dieser Ansicht und erklärt sie für Cholera, da letztere Krankheit nicht nothwendig die Folge des KatzenbisseS sein muß. Daß der Süden des Landes sich feit den letzten Jahren in erfreulicher Weife wirtschaftlich entwickelt hat, kann nicht mehr geleugnet werden. Der be kannte Conßreßmann Breckenridge von Keutucky bringt folgende ziffernmäßige Beweise dafür bei. Er schätzt den Perlust des Südens durch den Bürgerkrieg auf fünftaufend Millionen Dollar, also ungefähr gerade so viel, als es den Bund kostete, die Süd-Staaten niederzuwerfen. Die Bundesschuld betrug im verschuldetsten Jahre (136S) etwa 3,800,000,000. Im Jahre 1860 war daS Eigenthum im Süden auf $5,200,000,000 geschätzt; 29 Jahre später, 1889, war die Steuerbasiö erst wieder auf 14,220,100,40 Bestiegen, so daß die Spuren des Krieges eute noch nicht ganz verwischt sind. Doch die Fortschritte während der letzten zehn Jahre sind erstaunlich. Bon 1330 bis 1889 hat sich der SchStznngswerth um tzl,L0Ä,7L9,V27 gehoben. Im Jahre 1880 zog manL,7öö,SL9 BallenBaumolle, welche 31 8,696,452 werth war; die Ernte deö letzten JahreS von 7,250, 000 Ballen hatte einen Werth von $390,000,000, Die Eisenpv5duction deS Süden hat sich von 897,801, Tonnen im Jabre.180 aus l.f 60.702 an
l... W?N,'',;--.: y(' - s.!! nen l!n Jahrö i89 gehoben. KeMach sich also in neun Jahren ungefähr vervier.facht. Zu keiner Zeit werden im Courthause so viele Heirathlicenzen ausgestellt, wie beim Beginn des Frühling's, schreibt der Louisville Anzeiger". Wenn die Natur sich mit frischem Grün zu schmücken beginnt, dann keimt und sproßt es auch in den Menschenherzen und, wenn die Pessimisten und Mifanthropen auch in bluthrothen Lettern über den Eingang zum Courthaus schrieben: Die Ehe ist ein Mißerfolg", so würden die glücklichen jungen Menschkenkinder doch zu Dutzenden htneinpilgern, um sich den Paß in das EhexaradieS ausstellen zu lassen. Man sage den Blumen, daß sie nicht blühen, den Bäumen, daß sie aus ihr Blüthenkleid verzichten, oder der Sonne, daß sie ihre goldenen Strahlen nicht auf die Erde hinabsenden soll, und man wird genau so wenig ausrichten, als wenn man dem Menschenherzen, in das der Frühling seinen Einzug gehalten hat, zuruft: Liebe nicht!" Aber wir möchten uns bei Leibe nicht auf romantischen Schleichwegen ertappen lassen, eS kam uns das nur Alles so in den Sinn, als ir in einer englischen Zeitung die Überschrift: Viele Heirathslicencen" lasen. Viele Heirathslicenzen und eben so viele junge Paare, denen man den herzlichen Wunsch mit auf den Weg geden sollte, daß sie auch nach 20 Jahren och so fest wie heute davon überzeugt sein mögen, daß die Ehe keine kailure" ist. Die New Yorker World" atte vor Kurzem in Erfahrung gebracht, saß auf den Austerbooten in der Chefapeake Bay, die ja bekanntlich wiederholt der Schauplatz abscheulicher Greuelsnen waren, sich auch mehrere New Forker befänden, die von ihren Capitänen in der nichtswürdigsten und brutalsten Weise behandelt wiirdcn. Weniger wohl aus Mitleid mit den armen Burschen, als vielmehr, um wieder einmal eine Sensation in Scene zu setzen, ließ die World " sich im Geheimen Verhaftsbefehle für die betreffenden Capitäne ausstellen und miethete dann von der American Towing Co." den Dampfer Dupont", mit fom nun auf die Capitäne Jagd gemacht wurde. Der American Towmg Co." hat man indessen den eigentlichen Zweck der Erpedition nicht mitgetheilt, eil man fürchtete, dieselbe würde die Leute, auf die man fahndete, warnen. Die brutalen Capitäne wurden verhaftet und nach Baltimore gebracht, wo mehrere von ihnen später zu Gefängnißstrafen verurtheilt wurden. Die American Towing Co." behauptet aber jetzt, die Capitäne dy: Aufternboote, mit denen sie früher bedeutende Geschäfte gethan habe, wollten nichts mehr on ihr wissen, seit sie in Erfahrung gebracht hätteu, daß es einer ihrer Dampfer gewesen, den die eWorld" gemiethet habe. Sie halte sich daher für berechtigt, einen Schadenersah von $25,000 zu verlangen. Die Ge schichte kann unter Umständen der World" noch ein schönes Stück Geld kosten. DerBefehl, welchenGeorg Washington im Lager zu N-burgh am Hudson im Jahre 1788, bei Ankündu gung des Friedensschlusses, für seine dort lagernden Truppen gab, war der folgende: 'Esl soll jedem Soldaten zu dem gewohnllchen Quantum hin eine Extraration Schnaps verabreicht werden, da, mit er auf einen ungestörten Frieden und dauernde Wohlfahrt der Ver. Staaten trinke." Die blödsinnigen Wassermuckkt aber ollen jetzt aus den Cantinen der Soldaten selbst das harmlose Bier ver? bannen. Noch im L a u f e dieses SommerS soll die neue Bahnlinie von Mount Pleasant nach Manistee in Michigan gebaut werden. Dieselbe wird den Namer Chixpewa Valley-Bahn führen. vo Vnslane Am 22. Juni v. I. verschwanl in Paris der Ksssendiener Lafsn, nach dem ihm vom Kajstrer eine Summe von 120,000 Francs übergeben worden waren, um dieselbe an die Algerische Bank abzuführen. Wenige Tage später wurde Lafon verhaftet; man fand in seinem Besitze nur ein Bankbillet von 600 Frc. Lafon weigerte sich entschieden, anzugeden, o er den veruntreuten Betrag verborgen habe. Es gelang indeß, den gesammtm Betrag der unterschlagenen Summe aufzusinden. In der Voruntersuchung sowohl als auch während der Verhandlung vor den Afsisen leugnete Lafon seine That nicht einen Augenblick, nur behauptete er,eö habe sich bei ihm nicht um das veruntreute Geld, sondern einzig und allein darum gehandelt, die öffentliche Aufmerksamkeit auf sich und auf ein ihm gerichtlich zugefügtes Unrecht zu lenken. Diese, Unrecht soll darin bestehen, daß ihm auf die Klage seines angeblichen Vaters hin, welcher behauptete, Lafon fei nicht berechtigt, diesen Namen zu führen, da er eigentlich nicht sein Sohn, sondern der seines Schwagers, Namens Bacon, und einer seiner Maitreffen sei, vom Gerichte thatsächlich das Siecht abgesprochen wurde,, den Namen Lafon zu fühnn. Infolge dieses gerichtlnhen Urtheils hat Lafon eigentlich gar keinen Namen. Das Bewußtsein der Namenlosigkeit aber war ihm unerträglich, und so will er denn die Veruntreuung begangen haben, um bei der ihr folgenden Gerichtsverhandlung die Aufmerkfamkeit der kompetenten BeHorden aus seine standesamtlichen Verhältnisse zu lenken. Dieser Angabe standen keinln dieselbe entkräftigenden Umstände entgegen und, da der namenlose Angeklagte sich deö besten Leumundes ersreute, sprachen ihn die Geschworenen -frei und Ixt Galerie gab durch Applaus ihre Zu, skmmmkg zu erkennen, glückliches Helgolands Dre Bevölkerung dieser kleinen Insel. ?.S??rtig 2500 Seelen zählt. kst,m Wachsen begriff. Nicht minder die Staatseinkünfte,, die sich jetzt auf 4295 Lftrl. stellen, abei betrugen die Schuldender kleinen Kolonie am Schlüsse de letzten Jahres nur 10 Lstrl. Du Smsme Würde noch vor Neujahr bezahlt den sem, wenn nicht die Rechnung Z spt eingereicht worden wäre. In sanem amtlichen Bericht klärt der Au-ernenr Barkly mit gerechtem Stolz, daß du seiner Obhut anbefohlenen Be. ner akien,Wch.rdAusSlieben
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ftnÄ, und h'östf; daß öle JCaje; wo' dli Insel Schulden hatte und politische Um zufriedenheit bestand, wovon seine Vor! ganger ein Wort zu melden hatten, aus immer vorüber sind. Als weiser Re gierer aber mahnt der Gouverneur sein, geliebten Helgoländer daran, daß di Wohlfahrt ihrer einsamen Insel von den Sommerreisenden abhängt und daher nothwendig prekär ist. Deshalb hat er sich entschlossen, eine hinreichende Summ, als Reserve zurückzubalten sür den Fall einer schlechten Badefaison. Ein fideles Gefo7ngnii $st offenbar dasjenige in Finfierroth iv Württemberg. Dort sollte ein Baue, Vegen eines kleines Vergehens drei Tag iund drei Nächte Haft büßen. Der Finfierrother Kerkermeister ließ den Gefan Senen aber jeden Abend hübfch nachHauf, gehen. Derselbe fand sich baun am am ldern Morgen wieder ein und brummte zwölf Stünden lang. Er verbüßte s allerdings drei Tage", aber doch niä !die ihm zugemessene Strafe. Damit d Wärter künftig weniger liebevoll U wurde er nun selbst wegen vorsätzlich Befreiung eines Gefangenen" zu d' Monaten Gefängniß verurtheilt. Eine neue Näuberg, Schichte wird jetzt aus Belgrad berichtet, "Ein Landmann aus dem Valjevoer Kreis erhob vor einig.cn Tagen au der Mürn delkasse in Valievo 700 Dukaten. Auf l dem Heimweg begegneten ihm sechs Solvaten, welche vom Urlaub rn die Garnr, son zurückkehrten. Der Sandmann- lud sie ein, sich auf seinen Wagen zu setzen und in seinem Hause zu übernachten. Die ermüdeten Soldaten nahmen diet Anerbieten dankbar an, nach dem Abend essm wies man ihnen ein Wirthschaftsgebäude als Schlafstatte an und bald suchten alle ihr Lager anf. Nach Mitternacht aber drangen plötzlich drer Räuder in das HauS, ergriffen den HauS wirth, begannen ihn zu foltern und verlangten die 700 Dukaten. Als der Mann die Qualen nicht mehr länger ertragen konnte, hieß er sein Weib da Geld aus dem andern Zimmer holen. Die Frau war aber fo klug, in da Wirtschaftsgebäude zu gehen, in dem dle Soldaten schliesen. Leise weckte sie die Soldaten, die sich rasch ankleideten und das Haus besetzten. Die Räuber ergaben sich, wurden an Bäume gebunden und bewacht, bis es Tag wurde. Da erkannte man in den Raubern. welche ibre Gesichter geschwärzt hatten, den Be: zirköfchreiber und zwei ferner Panduren. Die Soldaten übergaben die Verbreche, nun sofort der Behörde. Schwedens Vertretel auf der Berliner Arbeiter Con, ferenz, der Fabrikant Tham aus Huskoarna, hat sich dem Vertreter eines Stockholmer Blattes gegenüber über feine Berliner Eindrucke ausgelassen. Derselbe wohnte einem Herrenabend im Kaiserlichen Schlosse bei und emwlrst davon folgende Schrl derung: Der Kaiser machte unter uvi die Runde, jedem ein treffendes Wort sagend, dann nahmen wir an einer langen Tafel Platz. Jeder Fremde hatte einen Deutschen zur Seite. Ich hatt meinen Sitz dem Kaiser schräge gegenüber, neben dem Eabinetöchef Herrn Ylttk Tisrfi ftnWit ffi. I.. Wh f( y tt garren, Ckgaretten und kleine Spritlam pen, an welchen man eme Cigarren an, zünden konnte. Zuerst wurde Champagner in rothen böhmischen Glasern servilt, darauf Bier und zuletzt eine so genannte" Maibowle, die aus Rheinwern bereitet war. Vor jedem Gast jtanK außerdem ein kleines Sedttk, von Zeit zu Zeit wurden Erfrischungen gereicht, Ka viar, Pasteten, Austern u. a. m. Am meisten wurde Bier getrunken unter der lebhaften Unterhaltung verstrich Stunde um Stunde; etwas nach 10 Uhr zog sich Jules Simon mit Rücksicht auf sein hohes Alter zurück ; der Kaiser verließ die Tafel erst um 12 Uhr, mit seinem Abschied das Zeichen zum allgemeine Aufbruch gebend.". Welchen Eindruck machte der Kaiser auf Sie?" fragte de, Interviewer. Einen fehr gewinnen: den lautete die Antwort; er ist lebhaft und von schnellster AuffassungS' gäbe ; sein Wesen ist sesselnd ; nicht iß in ihm, was stolz oder hochfahrend wäre!" Der berliner H o f b e . richt meldete vom ersten OsterfeiertageNach der Frühstückstafel begab sich di, kaiserliche Familie nach Belleoue zum Eiersuchen." Bei diesem Eiersuche haben sich, wie der B. B.-C." hört, ganz reizende Scenen abgespielt. Kein Geringerer als General feldmarschalt Graf Moltke hatte vom Kaiser die Einladung erhalten, sich an dieser Festlichkeit zu beteiligen, und so erschien denn Ercellenz Graf Moltke Nachmittags im Schloß Belleoue mit einem stattliches. Korb von Ostereiern und wurde vom Kaiserpaar, sowie von den kaiserlichen Prinzen aufs Herzlichste begrüßt. Der Kaiser und die Karserm, unterstützt vo dein greisen Feldmarschall, versteckte selbst die Eier in den Gebüschen und hat. ten ihre Freude an dem hellen Jubel, welchen die kleinen Prinzen anstimmten, sobald sie eine Entdeckung gemacht hatten. Das wahrte etwa dreiviertel Stunden Zum Schluß versteckte die Kaiserin selbst besonders prächtige Ostereier, welche für Graf Moltke bestimmt aren. Und nun begab sich unser berühmter Stratege aus die Ostereiersuche ; er wandte seinen gaw zen Scharfsinn an, um die Eier, welche' von der Kaiserin inmitten der herrlichsten Blumen gebettet waren, ausfindig zu machen, und verschmähte e 'bei dieser gewissenhaften RecognoScirung sogar nicht, auf den Erdboden niederzuknien. Wenige Minuten vor S Uhr verließ der Kaiser, welcher Dragoneruniform trug, mit der Kaiserin Schloß Belleoue. Dicht dahinter folgte Graf Moltke in eine, Kalesche. Die Menschen im Thiergarten und in der Thlergartenstraße- machten etwas verwunderte Gesichter, als sie neben dem ehrwürdigen Generalfeldmarschall einen Korb mit farbigen Ostereiern be: merkten. Sie ahnten nicht, daß die alt, Excellenz diese Hunten Dingerchen sich im Schweiße deS Angesichts erworben hatte. Das Urtbeil der Hausfrauen gebt einlllmmla dabin, hnfe f ßAnhfi' Mkktn hU denen sind. 423 VirginaAv,. Mmschaumpftlstn, langt deutsche Pfeifen. Cigarrenspitzen etc. bei Wm. MuSo. Pa. 199 OK Washington vtr.
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i ft IS m. Lake Srie & Wefteru. Ubflarifl : 716 Bm 1 so m. 7 oo . 11 10 Rm. Anrnnft; EfOSnu 10 ZO Bm. , S 60 Rm. 6 50 Rm. Sndisnavolt & Bwcenne. ! Nrvrei Tbl?ana s 1 9d V,, mn - j Gzpreß Auknnst: 5 00. Tce. 10 46 Bm. Cinclnnati. Hamütsn & SudianapoliZ. Aöganz: 4 05 Bm tgl. 4 10 Vm.1v:S5 Vm 2 45 Rm. Hl. 6 SbRm. Soknutt : 110 Vm S 0 Rm. 10 66 Rm tgl. 1.10 Rm Oh!, Sndtsua & Wkftcrn. Peorta Didiston. Tbgaag : 7 46 Vs tsl. 12 oö Rm. ö-.on, n:i I tgl. nkvnft: 40 Vm l 10:16 Vm. Z40RQ. 6:80 Rra. Oeftlrche Division. Lbg ans : 40Bm tgl. 10:4 Vm. 7 oo Rm tal. Ankunft : 7:0 Vm 4:26 Rm tzl. 10:60 R tzl. SndiauapoM, Decatnr S: Wester. bsanz : S 6 Vm. 11 00 Am tgl. rü: 8 60 Bm. 4 68 Rm. Indianapolis & Tt. Lost. ÄiZ2Ag 7 SS Vm tgl. 11 OS Dm tlq. 4 00 tt. 11 os Rm tgl. Äukunft: 4S Vm tzl 10 zo m. 3:86 3lra tgl. SS Rm tgl. Lsuitsille, Rev Manh & Khleags. Shieago und MlchZgan City Didision). Tbgang S Oö Vm. 1:16 Vm. II I O Vm tgl. vlsnon . fi 00 ?m. Anknutt? 4 00 Bm. t 50 A Ist S 6i r. t e g s v G e M .1, J l? f ÄK. (.4 Kürzeste Ante ach dem Oken ld Neffen. Die ewzlge Linie mit soliden Sügeu nach los. tagten nd Peoria mit Dnkchganzs'Wagen sach den Mffouri Wder Penkteu i einigm Stunden weniger all andere ahnen. Sdenf Dnrchzsvgt . Schlafvagm nd Stnhlwagen. Wögen rber DosdÄe ach Chicago iu kürzer Zeit z uiedrigeren Preisen al andere Lahnen. Die tnrze Linie nach LprinAfield, Columdut, Ohlo und allrn Pnukiea im südliche nnd &ß Uen Ohio. Die kürzeste und einzige Linie mit Drchgang.TSZaftvagea nach Urbana, Ohio, Vellefontalne, enwn, Tifsi,nnd Sa, tniktz. Die antdorifirte Linie ößlich mit Schnellzeit und TiSe! uach allen beientesden Lftlichen Städten von hl die I1.60 wenig U reguläre Rates. Zuge im SudianapoliL Sshshof. Mlatina o5UHZ:lNkrg. tt:0Ao:g. S:Mbie , ) eftl.7:NSorg. 3:& Sa ii:üi)Eftbt I Ss OS 7 Vor. SNS m. 10:30 Ätfcl I vo sft,n 3:W feg 50: Vs, 8:40 i FeinSe Speise, und Schlafwagen. Tickets und Lntknaft ertheilt Veu. Paff. Agent, eo. ntln, ILö Sud ILinoU Skaße,und Zeder andere Vzent der Linie. t). . rv son, .Paff. g,n A. &. . Mv, YL. Ei. Mi? ftgss, $t lii iiNiAiiiA turn es OaruWZ WM V ditkürttp And beKt LlAt Lde. W4. Xt&'aM.a 2&ssourSs AS, 1owet NO&TCmUlüL, Xoioa, Jk.TlzGuiuzia9 2oU rado, Äsw Hoxloo oota ca OallToraio zzz. VaS VahnbtÄ il M Sie H IU chtt tta fts, st&6 viahl. Die Qsa UUz M eeneke VnbeFenru. Zes Zua hat Schla'vsges. yasssgine, sb fi, u VMet erster KlaFe ein Sia,astes.Ot2et Habe mtrum ntä saftxt OanaatetÄf s utßiett - ' . WW . J --y, b,Ndnt. ObConni lUCCit i CTttdJijtia Ütrf fern, eis CreurftniMIItl ccc ixatok i,. nAt 0i'enb-h,bMete tUnt Itcsta Ciif ode, ryr? uti a, t H. Q. Dosrlncr sftS OitcI 6aftfftisaaii. keß,, Ocf$tafts nt I ZXxH Jh',l, O, 0 HI, v1 Cipt etLttU.Ro. .U.VOld, 0e,lflk?k? st !, Deutsülio .DHßifleD-IljBmnp, 1. t. üii c. Etaklirt seit 1859, ßMejlBjenßOe, Ecks lass cd Sprcca Strest, Tnsua BcliaiÄj. Hew Tork; iMMrfM ftUi Attm tm 8mt&äftmxgen,YerYmita 0tc für dies Zeitung, towU für Alle deutschen Blätter in den Ver. Staaten und Europa. Simrntlich Xwitch-Amrkt&icb Eedtanc liga la unserem OMchaiw-LoluI aas rla tiolcht des PuUikum mat D mhrttn, Bciwaunber AmUehmr Ritt rKta chtoncvU rwäctat,, u Ihr Fbiii um MHeumum n
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