Indiana Tribüne, Volume 13, Number 223, Indianapolis, Marion County, 1 May 1890 — Page 1
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Kaiser Wilhelm soll, wie aus den DepeschenspaUen ersichtlich, sehnlichst wünschen, daß eS zu ernstlichen Unruhen kommt, damit er Gelegenheit bekomme, den Kartatschenkaiser zu spielen. Er soll zu seinem Reichskanzler gesagt haben, daß wenn der Pöbel" drohend wird, er Richard den Dritten gegenüber dessen Wat Ty'er spielen werde. Na, das ist ja sehr nett. Ob es der Fehler deS Depeschenschreibers war, oder öS es der Kaiser nicht besser gewußt hat, daß nicht Richard der Dritte, sondern Richard der Zweite den Vauernführer Wat Tyler bekämpfte, wollen und können wir nicht untersuchen. . Wir wollen auch da hingestellt sein lassen, ob der Feigling und verluderte Schwachling Richard der Zweite, der schließlich abgesktzt wurde und im Gefängniß starb, oder der bucklige Richard der Dritte, einer der blutgierig sten und grausamsten Tyrannen, der sei nen Bruder hinrichten, seine Neffen erwürgen und seine Frau vergiften ließ, dem Kaiser Wilhelm ein wünschenswertheres Muster ist, wir wollen hier bloß erzählen, welche Bewandtniß es mit dem Wat Tyler hat, der vor etwas mehr als fünf hundert Jahren lebte. Die aufs Aeußersie ausgeschundenen englischen Bauern wurden nämlich rebel lisch. Der König war ein Verschwender, ein ausschweifender Mensch und Ver schwendungen und Ausschweifungen kosten viel Geld. DaS mußten natürlich die Bauern ausbringen. Fabriken, Fabrik arbeite? und Tagelöhner, SweaterS" und Shopgirls" gab es damals nicht. Es herrschte das Feudalsystem und alle Lasten ruhten auf dem Bauer. AlS die Bauern glaubten, die Lasten nicht mehr tragen zu können, zogen ste hunderttausend Mann stark nach London. Allerdings benahmen sie sich nicht sehr glimpflich. Sie zerstörten die Schlösser und mißhandelten die Edelleute, aber das war vor 500 Jahren eben so Mode und die Edelleute mschten's nicht besser. Als die Bauern auf London loszozen, riß der König auS und entfloh und machte dann von feinem sicheren Versteck aus eine Menge schöner Versprechungcn ; er ver sprach die Abschaffung von allerhand Steuern und Frohnden und die Bauern glaubten den Versprechungen und liefen wieder auseinander. Nur Wat Tyler setzte mit einem Haufen Kentner Bauern den Widerstand fort. Da aber der größere Theil des Bauernheeres sich aufgelöst hatte, kriegte der davongelaufene König wieder Courage, kehrte-wieder zurück und zog dem Wat Tyler entgegen. Dieser ritt auf den König zu und da er sich sehr herausfordernd benahm, stach ihn der Lord Mayor von London, der sich neben dem König befand, nieder. Darauf zer streute sich auch der Rest des Bauernheereö. Richard der Zweite nahm, wie das bei Konigen ja manchmal vorkommt, alle seine in der Angst gemachten Versprech' ungen zurück, ließ 1500 Bauern hinrich ten und legte dem Volke noch mehr Lasten und Steuern auf. DaS war die Affaire zwischen dem Kö niz Richard dem Zweiten von England und dem Bauernführer Wat Tyler im Jahre 1330. Dieser selbe Richard der Zweite wurde 19 Jahre später zur Abdankung gezwun gen, nachher abgesetzt, wurde in ein Ge fängniß gebracht und starb in demselben. Sollte Wilhelm wirklich Richard den Zweiten spielen wollen? Vielleicht besinnt er sich noch. DrathnaHrigten. Wetterausfichten. Für Jndiana: SchönkS. ltDas kühlt' reS Wetter. Die Arbeiterbewegung. Chica go, 30. April. Die Richter Tuley und DriggS wurden deute zu SchiedSrichtnn zwischen der neuen Boß Association und den Streikten gewählt Die beiden Richter werden lne dritte Person dtranziehtn und beide Theile haben sich bereit erklärt, sich der Ent scheidung zu unterwerftn. Die alte Mast CarpenterS Association wird durch die Sache nicht berührt. Die Bestdkr dtrFIeischoerpackanstaltkn hatttn eine Berathung und beschlossen, die Forderung aus achtstündige Arbeit nicht zu bewilligen. Die Ardeiter sind in ihrer Ansicht ge theilt und es ist fraglich, ob es zu einem Streik kommt. Viele sind der Ansicht. daß wtil die Federation of Labor die Baugewerke dazu gewählt habe, diesmal
den Kampf zu führen, man den Kampf nicht durch Streiks anderer Geverke erschweren sollte. Morgen wird ein großer Umzug unter den Auspizien der Trade AsZemdly und der Central Labor Union stattfinden und man erwartet, daß etwa 30.000 Personen daran theilnehrnen. Es werden sich auch 400 Näherinnen im Zuge befiaden. Mayor Cregier hat eine Proklamation er kassin, worin er zur Aufrechterhaltung der
Ordnung ermahnt. New Bork. 30. April. Die sozialistische Arbeiterpartei hat sür morgen eine große Demonstration arrangirt und tit Central Labor Union hat beschlossen, sich daran zu dethelligen. Es wird kein allgemeiner Umug gattftndm. sondkln jede Gewerklchzft wird von ihrem Hauptquartier nach dem Union Sqaare ziehen, wo Reden gehalten werden. Folgende Personen werden als Redner genannt: August Delabar, Präsident der inter nationalen Bäcker-Union. T. B. Wakeman, B. G. McGuire. Cpt. Huntingto?, von Chicago. S. Schewiisch, A Hennery. A. Hallan, G. Hilkom'tz. M. Zametkin. Prof. de Leon. P. Grottkau, H. Emrich und H. M. Middleton. Milwaukee, 30. April. Wahr. scheinlich werden die Bosse den Carpentut den achtstündigen Arbeitstag ohne Streik bewilligen. Pit töbu ea . 30. April. Die Eisenbahncompagnitn haben eine kleine Lohnerhöhung bewilligt, und der Streik iS damit abgewendet. Detroit, 30 April. Die hiesigen CarpzxterS legten heute die Arbeit nieder. Etwa 2000 Cachmter sind am Streik. Boston. 30 April. Die hiesigen CarpenterS beschlossen bei derjenigen. welche die Forderung, n bewilligten, wcl tir zu arbeiten, im Uebrigen aber die Arbeit einzustellen. Philadelphia. 30. April. Ta die Bosse die Fordtrulige der CarpenterS nicht bewilligt haben, fo beschlossen Letztere an den Streik zu grhen Peor ia. III., 30. April. Ungefähr 1000 Bergleute in d?r Umgegend sind am Streik Sie viriangen 85 CtS statt Wi C S lnr Tar ne. Auch die Carpen terS sind am Striik. Lancaster. Pr, 30 S!p?ll. Die hiesigen CarpenteeS legten die Arbeit nieder. PittSdur, 30 April. Die Koh. lengräder in den Riilroad Bergwerken wollen an den Stik gehen, wenn die in ColumbuS f.stgrsikten Löhne nicht be zahlt werder:. Duluth. Minn., 30. April. Die Arbei:ee an den Kohlendocks gingen an den Streik. Sie verlang n 10 TtS per Stunde Zulage. Noch mehr Pensionen. Washington, 30. April. DaS HauS pafflrte heute die .Morri Pension Bill. Dieselbe bestimmt, daß Jeder der 90 Tage oder länger während der Rebel lion in der Armke oder der Marine gedient ha', und ehrenhaft entlassen wurde, von seinem fechzisten Lebenkjahre an zu einer Pension von von $3 per Monrt be rechtigt sein soll. Sie bestimmt serner, das Soldatenwittwen, welche kein aride res Einkommen, a!S den Ertrag ihrer Arbelt haben, zu einer Penston von $3 per Monat von ihrem sechzigsten Lebensjahre an bnechtigt sind. Sx Der erste Mal. Wien, 1. Mat. In v'.elen Pläden meeden Arbeiierversammlungen ahgehal ten, aber der Vormittag vkrlits ohne ir gend welche Stöeung. Die Nachmit tagSzeilungen erschienen nicht, weil die Schriftfed? heute feiern. London. 1. Mai. Hier ist Alle ruhig, doch ist die Entrügung wegen des Verbote von Straßenparaden ei große. Depefchen von allen großen Stän Europa? melden, daß Alles friedlich t laufe P a r i . 1 Mat. 10 Uhr. Bi i dt ist noch keinerlei Ruhestörung vorgekommen. Die GaSarbeiter begannen heute einen Streik. Berlin. 1. Mai. Bi jetzt ist keinerlei Ruhestörung vorgefallen. Die Arbeiter befinden sich in Menge in den Straßen, um einen Umzug zu halten. Madrid, 1. Mai. In den Provinzn herrscht Ruhe, eberso in der Hauptstadt In Valencia dehnt sich der Streik aus und die Theater werden heute geschlossen werden.' Anarchistenfurcht in Frankreich. Paris. 30. April. In ganz Frankreich luffrn die Behörden VorstchtSmaßregeln gegen Unruhen. Die Polizei
fährt 'fort Anarchisten zu verhaften. Unter den Verhafteten btstndet sich der Rumäne Stojanoff. der Bersasser von revolutionären Plakaten. Der ikalieni sche Anarchist Ciprkaai wird des Lande verwiesen werden. Zwei Kavallerieregimenter wurden xach Vineenne geschickt. Die Truppen sind in den ttafernen konstgnlrt und dem Gouverneur der Stadt wurden acht Kavallerieregimenter zur Verfügung gestellt.
Louise Michel wurde heule Abend ver, ,,. i i V! In Jaubourg St. Iccque. wurden drei Italiener nach heftiger Gegenwehr verhaftet. Bei einem fan man einen Aufruf zur Plünderung der Läden. I.LOO Hausirkr wurden verhaftet und werden blS Freitag in Haft gehalten, um sie zu verhindern, sich an aufrührerischen Demonstrationen zu beteiligen. Die Polizei fand im Hause deS MatquiS de Mores hundert mit Eisen beschlagene Knüppel. London, 30. April. Die deutsche Regierung trifft, alle möglichen Vorbereitungen, um Unruhen zu unterdrücken. Die Truppen in Potsdam wurden mit Kugelpatronen versehen. Menbahnzüge werden in, Bereitschaft gehalten, um Truppen rasch nach Plätzen zu schickt, wo Unruhen auSbrechen. Man schätzt die Zahl der ftreiktnden Arbeiter tn Deuschland aus 25,000. Die Bauhandwklker hatten eine von 4000 Mann besuchte Versammlung. Sie beschlossen eine Zulage van 5 Pfennig per Stunde und den neunstündigen Ar-be-tNag zu verlangen. Die Sozioliften in Braunschweig wir den keine öffentliche Demonstration ver stalten. ES heißt, daß der Kaiser dem General Caprivl gegenüber lächelnd die Bemerk ung gemacht haben soll Wenn der Pöbel gefährlich und drohend wird, werde ich seinem Wat Tyler gegenüber Richard den Dritten spielen." ES heißt, daß der Kaiser gerne sehen wÜroe, wenn Unruhen auSbrächen, so daß er Gelegenheit hä'te. den Befehl über t ie Truppen zu führen, und zu zeigen, v:e schnell er die Massen unterwerfen kann. In Spanien hegt man ernstliche Be ,J''i liim(!.n4A . . ' '' -M' . . M. . fürchtungen? 5 Mdcid öhabea. die Anarchisten zu einer Versammlung auf. gefordert, in Valencia sind alle Öffentlichen Gebäude von Truppen defedt. In Wien nimmt die Unruhe und Besorgniß etwa ab. In Wien wurden drei deutsche Sozialisten verhaftet. In Haag fand eine von 400O Personen besuchte Versammlung zu Gunsten der Achtstundendewegung statt. Beim Schluß der Versammlung fand ein Zusammen, stob mit der Polizei statt, und mehrere Verwundungen kamen vor. Der Stadtrath von Amsterdam hat einen Umzug am 1. Mai verboten. Revolution in Paraguay. Buenos Ayres. 30. April. In Paraguay ist eine Revolution auSgebrochen. Mehrere Personen wurden getöd tet und viele verwundet. Die telegraphische Verbindung ist unterbrochen. Der Zar fürchtet sich. London, 30. April. Der Zar begab sich nach St. Petersburg unter den Schutz de Militär und der Polizei. Er fürch. tet sich, den 1. Mal in Gatfchina zu verbringen. t e f i q e Hat fiS anders ktsouuen. Vor Richter Walker sollte heute Vor mittag die Habeas CarpuZklage der Durfte Jane Dunham gegen ihre Pstt aeeltern George C. fforstnger und Iran znr Verhandlung kämmn. Man glaubte der Klageschrift nach zu ürtdeilen. daß die einen sehr sensationellen Prozeß ab setzen würde und etwa 100 Zeugen waren zu der Verhandlung erschienen. Nicht venig erstaunt war man daher, als Durste selbst den Zugenstand betrat und in ganz entschiedener Weise alle die in der Klageschrift enthaltenen Punkte in Abrede stellte. Sie sagte, es sei nicht wzhr daß sie mit Schlägen in der grausamsten Weise ge züchtigt worden sei. daß sie zu viel arbei ten mußte und durch Drohungen leiten ihrer Pflegeeltern eingeschüchtert worden sei. Sie habe bei denselben ein so gute Heim gesunden wie sie nur wünsche. und selbst wenn der Richter ander? ent scheiden werde, würde sie doch zu denselben zurückkehren. Befragt, warum sie denn kürzlich au dem Hause der Pflegeeltern entflohen fei. sagte da? Mädchen, daß es von Nach baren dazu aufgehetzt worden sei bei einer Familie Water an Brookstde Ave. Aus nähme gefunden hatte.. Da das Mäd chen so bestimmt in seinen Aussagen war, ordnete der Richter an. daß eö mit seinen Pflegeeltern nach Hause gehe.
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