Indiana Tribüne, Volume 13, Number 222, Indianapolis, Marion County, 30 April 1890 — Page 2

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Inblana Tribune. tfcföttttt FSl glich and DssstsSL. $ t Ät tägliche .tttSnt to1t durch d rgr Ctwt xr Woch. if SonvtakZl-.Tridün- & CcMI ,r WoZ. X)iDi j?t,n IS mI cUt s Stnil ttt Konat. Vr VsK lugeZchl t Vnanttttailuus SS fit 3i3x M ßfüeet R3ft . JManspoliS, Ind., 30. April 1890. Ter atmt" Präsident. Man möchte versucht sein, den Präs? denten der Ver. Staaten für einen recht bedauernswerthen Mann zu halten, trotz seines Jahreszehaltes von $50,000 (früher erhielt er nur $25,000) wenn man daß Klagelied liest, welches ein Theil der Presse darüber anstimmt, daß unser Landesoberhaupt 'so große Nepräfentationskosten und dabei gar keine Nebeneinkünfte bat, außer dem Grünkohl, dem Sp r zel, den Rüben, dem Spinat und der Petersilie, welche er aus den Gewächshäusern bezieht. Klagt da ein Blatt :Der Präsident hat aus seiner eigenen Tasche seinen Koch (oder Köchln), feine Diener und Dienerinnen, seinen Kutscher und sein Pferdefutter zu bezahl len. Wenn er ein Staats-Diner gibt, das doch eine ofsicielle und nicht eine persönliche Sache ist, so hat er die gau,ze Rechnung ans eigener Tasche zu decken. Er erhält nicht allein nichts billiger, als andere Leute, weil er Präsident ist, ssndern er muh thatsachlich mehr bezahlen. Sobald bekanut wird, datz er ein Paar Pferde kaufen will, steigt der Preis der Pferde um 50 Procent, und so ist es mit allem Anderen. Seine Kulfchen muß er ebenfalls selbst kaufen." DaS mag feine Nichtigkeit haben,, aber wie steht es sonst mit den Lasten des Präsidenten, die ihn so bedauerusWerth erscheinen las sen. Er hat eine freie Wohnung, d. h. die Benutzung einiger Zimmer, in dem als ErecutioMansion bekannten Gebäude. Gibt er einen Empfang, so werden die Zimmer, in welchen er seine Gaste em pfängt, mit Blumen und Pflanzen aus den 'stadtifchen Gewachshäusern ausS schönste decori. Diese Decorationen kosten ihn nichts. Auch die änderen Nequisiten, wie Spiegel, Silbergeschirr, Porcellan und Glas'waaren, Linnenzeuz und die erforderlichen MZbel werden ihm zur Verfügung gestellt. Wenn diese Sachen abgenutzt sind, so macht der Congreß eine Verwrlligung zur Anschaffung von neuen. Erst vor nicht langer Zeit wurden $5000 sür ein neues PorcellanService bezahlt. Ein Vutler (Mund schenk, Kellermeister, ie.) und eine Haushälterin werden von der Negierung bezahlt, um das Haus in Ordnung zu halten. Der Butler ist ein unter Caution stehender Beam er, ofsiciell bekannt als der .Steward, deffen Pflicht eS ist, die häuslichen Angelegenheiken des Etablisftments zu bkanssichtigen, nämlich Httzung und Beleuchtung, welche auf Kosren des Landes geliefert werden, und er macht die Ledensmittel-Einkäufe für den Haushalt des Präsidenten. Der Präsident muß zwar seine Pferde und Kutschen selbst kaufen und seinen Kutscher bezahlen; aber ein ofsicielles" Fuhrwerk mit Kutscher hat er doch aus Kosten des Landes. Auch wird jedes Jahr vom Eongrrß eine Verwilligung von $3,000 gemacht für Schreibmaterialien, Telegramme, Bücher und andere Ausgaben. Ferner steht dem Präsidenten eine Vacht des Marine - Departements, der Ver. St.-Dampfer Dispatch" zur Verfügung, welcher stets für ihn in Bereitschaft gehalten wird. Noch weniger Accidenzien als der Präsident haben die Mitglieder des Cabinets. Außer ihrem Gehalt von $300 jährlich haben sie nichts als eine freie Equivage und dieses nur durch eine sehr forcirte Auslegung des Gesetzes, elches für jedes Departement zwei Pferde und eine Kutsche bestimmt. Seit vielen Jahren war ti Sitte, deß die Secretäre diese ofsiciellen Equipagen such zu ihrem Prioatgebrauch benutzten. Ms der Nckerbau-Secxetär Iiusk ernannt urde, ließ er sich ein Paar for schönsten Pferde in Washington und eine Kutsche on besonderer Bauart kausen, an mh eher der Kutscher nicht hoch oben, sondern tief unten sitzt. Mit diesem altmodischen Fuhrwerk machen die Damen seiner Fmilie ihre Besuche. Der Secretar Nble hat ein prächtiges Fubrwerk. Blknnes Kutsche ist ähnlich wie die des NuSk, aber nicht so neu. Noch etwas haben die Secretäre gratiS, nämlich die nöthigen Blumen und Pflanzen für Decorationen, wenn sie Gesellschaften eingeladen haben. Diese Blumen kommen aus den stadtifchen Gewächshäusern nahe dem Washington Monument; aber es ist Niemand verpflichtet, sie ihnen zu liefern, sondern es hangt dies nur von dem guten Willen deS Superintendenten der öffentlichen Platze ab. Viele Eongreßmänner und ndere Beamte erhalten von ihm dieselbe egünstigunz. Sprech'nde Puppen. . Das ist das Neueste auf dem Gebiete der Industrie und Elektrs -Technik. Und sie haben sich so rasch eingeführt, die phonographischen Puppen, daß man sie , schon in jedem Spielwaarenladen findet,, enn sie auch nttyi so rasch abgehen, wie die gewöhnlichkn, denn sie sind natürlich beträchtlich theurer, und wenn Papa seinem jüngsten Töchterchen eine Puppe schenken will, die einen Ne!m hersagt oder ein Liedchen singt, muß er schon' eine gespickte Börse mitbringen. In der elekkrischen Aufstellung im LenopLyceum zu New Jork-war neulich eine ganze Gallerie sprechender Pupoen zu sehen, Damen l h Pompadour fr! sirt, schmucke Banerinnen, schwarze und weiße Babieö u. a. m. Der Körver ist . uS Zinn gemacht und darin steckt der Phonograph, welcher durch eine Kurbel in Action verfetzt wird. Die Wiederabe der Klangfarbe, des Gesangs und der Sprache ist allerdings sehr Mangel- . haft, aber man hört die Laute doch deut-. lich genug. u:n sie erkennen zu können.! Und so spricht und singt die Züppe etwa! pj sin zaghaftes hrMhria.eS Kinjy

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welches zum ertten Mal' tctse uns oeklommen vor fremden Gästen sein Mary had a little lainb, Jack and Jill" und Little bo peep Herleiert. Der Apparat im Innern der Puppe gestattet, dje Schwingungen einerdünnen Metallplatte, gegen welche gefungen oder; gesprochen wird, mittels eines Stiftesin ein als Cylindermantel dienendes Staniolblatt einzudrücken. Wenn Hierauf' diese Tonsckrift des Staniols vor dem Schreibstift', dessen Spitze in der Vertiesung der Schrift liegt, mittelst der Kur-! bel am Nucken der Puppe mit derselben Geschwindigkeit wie vorher vorbeibewegt) wird, so gerathen der Stift und die Metallplatte in Vibrationen, so daß dadurchdie auf dem Cylindermantel eingedruckten Laute reproducirt werden. Die phonographiscben Puppen .werden in Orange, Stew Jersey, nur eine kurze Strecke Von Edisons Laboratorium, hergestellt und zwar nach dem amerikanischen Stücksystem und mit den vollkommensten Werkzeugen und exaktesten Maschinen. Jedes Stück und Theilchen des Apvara tes wird auf das Genaueste mit genS dafür bestimmten Instrumenten gemessen und gewogen und dann nochmals inspicirt, so daß bei der Zusammensetzung alleS auf das Genaueste paßt und keine Nachhilfe nöthig ist. Viele der Maschi nm und Instrumente für die Herstellung der Sprechpuxpen haben erst erfuude und conftruirt werden müssen. Außerordentlich komifch wirkt beim Betteten der Fabrik der sog. Sprechsaal wo die Sprechrollen hergestellt werden. Derselbe ist in kleine Zellen eingetheilt und in jeder Zelle sitzt ein Mädchen und spricht oder singt die Worte, welche die Puppe reproduciren soll, so daß man glaubt, man sei in einen Ganfestall gerathen. In der Fabrik können tägÜch 500 Puppen hergestellt erden. Die Flo tcnrevue. DaS Wcltausstellungsgefetz bestimmt bekanntlich, daß im April des Ausstellungsjahres (ISS3) im Hafen von New Vork eine Flottenparo.de veranstaltet werden foll. Die Seemächte der Welt sind zur Betheiligung einzuladen und baS Rendezvous foll in Hampton Roads stattfinden, von wo alle Schiffe sich gemeinsam nach New tyoxt begeben sollen. Der für die Neoue ausgewählte Platz ist in der That ein vortrefflicher, und was die Rolle anbelangt, welche die Ver. Staaten bei der Parade spielen werden, so meint Flotten-Secretär Tracn, unsere Flotte werde bis dahin im Stande fein, mehr moderne Stahlschiffe in Neihe und Glied zu stellen, als irgend kin anderes theilnehmendes Land. Bis zum October 1892 würden achtzehn bis zwanzig derartige Schiffe fertig feiu, welche sich neben denjenigen irgend einer Seema der Erde sehen lassen könnten. Außerdem seien noch verschiedene Schiffe Anderer Art in Arbeit, deren Amerika sich nicht werde zu schämen brauchen. Sicher hat die Etwicklung der Flotte neuerdings einen recht erfreulichen Aufschwung aea'ommen, um so deutlicher aber dürste bei dieser Gelegenheit zu Tage treten, wie stark hierzulande die Fürsorge für die nothwendige Ergänzung der von der Flotte im Kriegsfalle zu erwartenden Leistungen, nämlich für die Herstellung angemessener Küstenvertheidigungswerke, sernachlassigt worden ist. Beinahe wie in Siußland. Wie man in den Gefängnissen dtt schonen Schmabenlandes die unglückseli' gen Zeitungsschreiber behandelt, welche .unseren Kaiser" beleidigt haben, davon macht der Journalist E. F. im Schwä bischen Wochenblatt" (anläßlich dcs Boshard'schen Falles in Coburg-Gotha) folgende Mittheilungen: Im Jahre 1833 wurde ich wegen Majestätsbeleidigung durch die Presse zu fünf Monaten Gefängniß verurtheilt, wovon ich drei Monate im Zellenz fängniß Heilbronn anzubüßen hatte. Als ich dorten eingeliefert war, wurde folgendermaßen mit mir verfahren: Der Aufseher, welcher mich einzukleiden hatte, fuhr mich barsch an: .Wie heißt Du?", .wegen was bist Du da?", .wie lange hast Du?" u. s. w. Während dieses Eraminierenß fuhr er mich an .Du Lümmel, karnft Du nicht anständig hinstehen?" rnrt m höhnischem Tone fuhr er fort: Euch nafeweife Bürschle wird man schon Eure rbellifche Gedanken vertreibe, marsch da 'in in's Bad." Ich kleidete mich so rasch als möglich aus und stieg in's Bad, aber kaum war ich im Wasser, als der Aufseher schon wieder schrie: .Schnell g'macht oder ich will Dir schon Fuß' mache!" Hierauf erhielt ich den StraflingSanzug. Von meiner Wäfche durfte ich nicht das geringste behalten. Der gefaßte Anzug war braun und weiß gestreift, ungefähr gerade so abfällig, wie öcr eines Circusclowns. Die Hosen waren mir zu kurz und glichen zwei unförmlichen Säcken, die Weste konnte ich ihrer Enge wegen nicht zuknöpfen, der Kittel war mir um ca 30 Centimeter zu weit, als Stiefel erhiel ich zwei Futterale aus Nindsleder, welche mir fast von den Füßen sielen. Kaum war ich angekleidet, als ich mich auf einen Stuhl setzen mußt, und im Nu waren mir sämmtliche Haare mit einer Art tzundöscheere (Haarmaschine ist der technifche Ausdruck für dieses Instrument) wie abrasirt vom Kopfe geschoren. Hierauf kam ich in eine Zelle, in welcher ich bis zum andern Morgen bleiben mußte ; dieselbe war so klein, daß ein Auf- und Abgehen unmöglich war. Das ,Bett war in einer derartigen Verfassung, daß ich die ganze Nacht kein Auge schließen konnte und das Liegen glich einer wahren Tortur. Am andern Morgen wurde ich dem Director vorgeführt, wo mir eine ähnliche Behandlung, nur mit etwas mehr Höflichkeit übertüncht, zu Theil wurde, wie TagS zuvor vom Aufseher. Ich war ganz erstaunt über die Art und Weise, wie der Director mit mir sprach. Er sagte z. B.: Wie kannst Du so frech fein und den Deutschen Kaiser be leidiaen? WaS hast denn Du für Eltern gehabt? Waren die auch so wie Du, daß sie Dich so schlecht erzogen haben?" n. f. w. Der Buchhalter oder Jnspector, welche? einem die Arbeit zuweist, sagte u.A. örtlich zu mir: Mit was für Lumpen hast Du denn in Stuttgart verkehrt? Während meiner ganzen Haft wurde ich genau so - wie der gemeinste Verbrecher behandelt und mußte wie jeder andne mit dem Blechschild ausder Brust

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.äMMjwCTffjBioa!Fiwirj'iBi imi ii im Hos, tn der Kirche ic. erjchelnen. Wohl zu beachten ist noch, daß 'ich diese Behandlung in einem Gefängniß zu erdulden hatte und nicht in einem Zuchthause, wie es bei Herrn Boshart der Fall ist." Deiche kein Schutz. Der Pointe Coupee-Deich am unteren Mississippi, welcher von den Wassermassen durchbrochen wurde, galt als einer der allerstärksten am Flusse. Im Centrum dieses DammbrucheS besindet sich eine der vielen scharfen Ausbiegungen des Stromes, und es hatte der Damm deshalb hier einen besonders starken Anprall der Strömung auszuhalten. Noch an vielen anderen Stellen des unteren Laufes hat der Mississippi neuerding, ie schon so ,st, die Deiche Hesprengt. An solchen engen und verbiltnißmäßig spitz verlaufenden : Windungen, wie die vor dem unglücklichen Pointe Coupee Thale, ist ja das ganze Strombett nur zu reich. Und so ist dem Volke denn wieder einmal, und zwar in einer recht derben Lection, diese Wabrbeit vor Augen geführt worden, aus die schon so oft hingewiesen wurde: nämlich, daß das System der .levees" (Deiche) für sich allein überhaupt ein verderblicher Fehlschlag ist. Ein so breiter, gewaltiger Strom, ie der Mississippi, kann für so lange nicht durch Dämme gebändigt werden, als dessen Lauf die ihm von Natur aus eigenen relativ engen und scharfen SchlangenWindungen aufweist. Wird noch, wie im vorliegenden Falle durch den Antrieb eines mäßig starken Sturmes die Wucht des Fluttenandrangs potencirt und innerhalb einer solchen Ausbiegung auf einen Punkt concen trirt, dann wird der höchste und dickste Deich nicht Stznd halten können.

Oom Anlande. Im New Yorker Cu eloram kann man jetzt' an bestimmten Tagen omaso und andere berühmte Sang per Phonographen singen hören. Ein Ingenieur der Jron Mountain",Bahn hat eine automatische Glocke erfunden, die durch Dampf rn Bewegung gesetzt wird und solange läutet, bis derselbe abzeströt wird. Der fünfjährige Ralph Knapp in Colorado SpringS, Col., hat sein ZjährigcS Brüderchen Freddie erschössen. Die Mutter ar ausgegangen und eine Pistole war zu Hause geblieben. Im StaatSzuchtha u se von Orezon befinden sich drei Sträflinge, welche sich die linke Hand abgehauen ha ben, um nicht zu arbeiten, und zwei hm Fingerspitzen. Arbeitsscheu brachte sie tni Gefängniß, Arbeitsscheu machte sie zu Selbstoerstümmlern. Die Gebrüder Kiralfn werden Mitte Mai in New York das alte .Die Reise um die Welt in achtzig Tagen" in neuer Form und Bearbeitung und mit noch glänzenderer Ausstattung, als früher, wieder auf die Bretter dringen. Die größte Sckafhürde (Ranch) der Welt besindet sich in TeraS. Sie nimmt einen großen Theil der beiden CountieS Webb und Dimmett ein, umfaßt 400,000 Acres und beherbergt 00,000 Schafe. Dr. Aridgemann.derPmstsr einer der fashionabelsten Baptistenkirchen in New Vark, überraschte neulich die ,erblufften Gläubigern seiner Gemeinde dadurch, daß er in Talar und Büsfchen auf der Kanzel erschien. Er begründete diese Neuerung mit der Erklärung, daß auch Christus ein langes Gewand und keinen Prinz Albert Rock und Hosen getragen habe. Eine Cichorienfabrik soll in Massn City, Iowa, angelegt erden. DaS Unternehmen geht von einer deutchen Gesellschaft aus. Der Bauplatz ür die Fabrik ist bereits angekauft und ie Maschinerie wird auch bald anlangen. ES ist dies die einzige Fabrik ihrer Art in den Ver. Staaten, und Spekulanten berechnen schon, wie viel ein mit Cicharien bepflanzter Acker abwerfen kann. Ander Ecke von Church und Chapel in New Haven, Connecticut, steht eine alte Ulme, welche dieser Tagt hundert Jahre alt geworden ist. DH Ereigmß wurde von den älteren Einwog nern dadurch gefeiert, daß man Aeste und Zweige mit bunten Bändern schmückte. Der Baum trägt eine Tafel, in elchen der Name des Mannes, der ihn pflanzte, Thaddeus Beecher, eiugegrabm ist. Ein Balt im orer Deutscher, NamenS Carl Schneider, har ein Repe-tir-Gewehr erfunden, das sich von den früheren wesentlich dadurch unterscheidet, daß eS seine Schüsse abgibt, ohne sein Visir durch die Bewegung des schießenden Soldaten zu ändern. NegrerungSbeamte werden dasselbe einer Probe unterziehen. Sachkundige behaupten, daß eS eine Umwälzung in militärischen Schußwaffen verursachen wird. Im Weißen Hause hat man seit vielen Jahren nicht getanzt. ES hat lange gedauert, bis die .LandeSmutter" ihren Herrn Gemahl herumgekriegt hat, so daß dieser zu dem Balle seine Zuftimmung gab. Die New gorker und Washingtoner Jenkinse geben eine größartlge Beschreibung deS Festes, bei welchem die Schönheit der amerikanischen Frauenwelt und die Kunst der Kleiderfabrikanten glanzende Triumphe feierten. Auch ein .Supper" dat'S dabei gegeben, dvch ist in den Beschreibungen nur von Speisen und Blumen die Rede, von Wein dagegen nichts. Congreß-N e p r äsen t a n t Owen, elcher zu dem Comite gehört, das die Einwanderungsangelegenheiten in New Dork zu untersuchen hat, hat ans dem Dampfer Pictavia" ,an der Fabre Linie gräuliche Zustande im Zwischendeck vorgefunden. Der Capitän nrde vor die Commissäre geladen, wo er unter Anderem nicht erklären konnte, ie eS kam, daßfür 789 Passagiere nur 12 kleine Waschbecken vorhanden waren, die von Vielen nothwendiger Weise alS Eß geschirr benutzt wurden. Der Capitän war nicht im Stande, den schmutzigen Zustand deS Zwischendecks in einer ihm nur einigermaßen günstigen Weise zu erklären. 1: " 4 j In der Nähe von Morris &&&.ftttt&b Orestes, in Nu? St

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v --. iin i n ESflÜ w??,. je, hüt sich eine gräßliche rüSie et -gespielt. Der 70 Jahre alte Noah Pal. mer, Mitglied einer Zigeuner-Bande, bettat vor ewigen Tagen in der Frühe das Zelt, in dem feine Gattin und zwei Töchter schliefen. Augenscheinlich an den Folgen einer Spree leidend, zog er einen Revolver und jagte seinerFrau eine Kugel in die Schläfe. Die war äugenblisklich eiue Leiche. DieTöchter, welche durch den Knall aufgeschreckt wurden, sahen ihren Vater neben der Leiche ihrer Mutter stehend, das rauchende Pistol gegen seinen geöffneteu Mund gerichtet. Da die Mädchen Lärm machten, richtete er die Waffe auk eine derfelben und gab Feuer, doch verfehlte die Kugel ihr Ziel. Als er hierauf einen dritten Schuß auf sich abfeuern wollte, perhinderte ihn fein Sohn, der in einem der Zigeunerwagen schlafen hatte und durch den Lärm derbergerufen war, gevaltsam daran. Vater und Sohn rangen mit eiuander um den Besitz der Pistole und stürzten dabei jU Boden. ES gelang dem Sohn nicht, dem Vater die Mordwaffe zn entreißen, und dcefer feuerte einen Schuß auf sich selbst ab, der auch seinem Leben ein Endt machte. Ueber die Budel - Alder, änner von New York plaudert Herr honthumb: Die schwarzen Wolken, die noch immer über den Häuptern der BoodleUldermen von anno 1634 lagerten, fangen allmähliche an, sich zu lichten. In der vorigen Woche war eS der ehrliche Alderman Thomas Rothmann, der denr Staatsanwalt einen Besuch abstattete und von. diesem die Versicherung erhielt, daß ihm kein ehrliches Haar auf seinem ehrlichen Haupte mehr gekrümmt werden könne und daß er sein damals ehrlich verdientes Geld jetzt hier in Ruhe und Frieden verzehren könne. In dieser Woche meldeten sich wieder zwei Biederund Aldermanner auS dem Jahrgang 1634, der Er - StadttathS - Präsident William P. Kir! und Alderman Thomag Theils, gegen die ebenfalls Anklagen auf Annahme von BestechnngSGeldern erhoben worden waren und die noch immer unter Bürgschaft standen, und die beiden ersuchten durch ihre Anwälte den Districtsanwalt Fellows, die gegen sie ndch schwebenden Anklagen niederzuschlagen. Der brave Fellows, der ja ein sehr mitleidiges Herz hat, war auch gleich dazu bereit, und auf feine Empfehlungen hin schlugen die Richter Smyth und Cowing die beiden Anklagen prompt nieder, sodaß auch die Herren Kirk und SheilS nichts mehr zu fürchten haben. Mit der Zeit wer sich auch wohl noch die lieben Herren, die der Vorsicht wegen sich nach Canada zurückgezogen hatten, sich wieder bei uns einstellen und ofsiciell wieder zu.Ehren männern" ernannt erden, und d.inn bleibt eben nur noch übrig, daß man die Pechvögel, die in der ersten Hitze des Gefecht in'S Zuchthaus fpedirt wurden, wieder herausholt und wieder zu Alt er men macht, denn was dem Einen rech; ist, muß dbch auch dem Anderen biu'if (ein! ET ist eine alte Geschichte usw. Paula von der Lippe, ein Mädchen ans Westfalen, kam mit dem Dampscr .EmS" in New Aork an. Sie klagte, daß ihr Geliebter Johann Weislait, welcher ihr das Heirathen versprochen, mit ihrer Nebenbuhlerin Luise Rothert mit dem Dampfer .P. Caland" von Amsterdam nach den Ver. Staaten gefahren und 3500 Mark und einen Schirm, welche Paula gehören, mitgenommen habe. Dieselben kamen einen Tag vor Paula in New Park an und es fand sich, daß sie sich nach Jersey Ciii begeben hatten. Dort urden sie vsDetectiv Groden gefiden und in He' genommen. In der Nähe von Boston ir Seorgia shnen in einem Umkreis vor acht Meilen 20 Familien Graoer, die ii verwandtschaftlicher Beziehung stehen un' deren Häupter von demselben Ahn al stammen, elcher vor 200 Jahren ein wanderte. Fünf kamen von Virginie und aus diesen Fünf ist die ganze Colon entstanden. vom Nnölan Während einer Vorfiel luvg im Breslauer Stadttheater, bei welcher aus Anlaß des Gastspiels Adolf Sonnenthals das Haus vollständig ausverkauft, das Orchester geräumt war. entstano im vierten Akt eine Panik, welche zu beschwichtigen nicht leicht war. Bereits im ersten Akt wurde im Parquet ein Gasgeruch wahrgenommen, der sich so lästig machte, daß von einzelnen Be: suchern dem Logenschließer zur weiteren Veranlassung davon Mittheilung ge-. macht wurde. ES wurde alödann auch untersncht, woher der Gasgeruch kam. Inzwischen nahm die Vorstellung ihren weiteren Verlauf bis zum vierten Akt, als an den Rampenlampen links mehrere Male hintereinander ein paar Flammen unter puffendem Geräusch aufflackerten, wie dies der Fall zu fein pflegt, wenn sich ausströmendes Gas an einer benachbatten Flamme entzündet. AtS einige Herren rm Orchesterraum sich erdodcn, um nach den Flammen der Rampenbeleuchtung zu sehen, war dies das Siznal zum Aufbruch einiger Besucher, die im Parquet und im. Orchesterraum in der Nähe jener Herren saßen. Im Nu waren alsbald die vorderen Reihen deS ParquetS in Bewegung ; aus der Orchesterloge links wandten sich viele Perfönen dem Ausgange zu. Ebenso erhoben sich auf allen übrigen Platzen und Rängen die erschreckten Besucher von ihren Sitzen und trachteten, die Ausaänge zu gewinnen. Auf der Bühne sammelte sich unterdessen das gante an der Darstellung deS StückcS betheiligte Personal, indem einer der Darsteller nach dem andern dem Publikum zurief: Sitzen bleiben; eS ist nichts!" Endlich beruhigte sich das Publikum. Eine Zeit lang irkteno dasKlsppender Stühle, auf welchen die Zurückkehrenden wieder Platz nahmen, störend, dann aber nahm die Vorstellung ihren geregelten Fortgang. Irgend welche Unfälle sind nicht vorgekommen. ' Großartige Unterfchlo gungen hat der StaatSkassirce des Can tonS Tefsin, Scazziga, begangen. Scazziga ist ein Schwindler ersten Ranges. Er hlelt sich früher zu den Radikalen und benahm sich damals als ein feuriges Mitglied der Liga Patriotica von Löcarno. Doch die Liaa.siieß ihn aus, wotvtisv vaö Basel kam. Al er nab

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5rSSSS ttnlßen JaKrett In die ÄjsiniiHe Heimath zurückkehrte, trat er als Ultramonkaner auf, was ihm mit dazu half, die Stelle als Staatskassirer zu erhalten. Als solcher ließ er eine ganze Anzahl Werthschriften des Staates aus der Staatskasse für sein Privatdepot in die Cantonalbank und theilweije auch in die tessinische Volksbank wandern. Gegen Hinterlage dieser Staatspapiere eröffneten die belden Banken Scazziga persönliche Contocorrcnt-Credite von bedeutender Höhe, die in gar keinem Verhältniß zu dessen financieller Leistungsfähigkeit standen. Es war längst kein Geheimniß mehr, daß der Staatskassirer einleidensaftlicher Börsenspieler sei und thatsächlich erstreckt sich die eingeleitete Untersuchung nicht nur auf Tefsin, sondern auch auf die Bank- und Börsenplätze Basel, Zürich, Mailand, Paris, London u. A. Nicht selten soll Scazziga bei eintyx gewagten Handel mit enormen, bis vier Millionen Franken betragenden Summen engagirt gewesen sein, wit uUramontane Cantonsregierung trifft der fchwere Vorwurf, keine Controlle der Staatskasse a.eübt und dadurch die riesigen Dimensionen des Unterschleifs ermöglich! zu haben. Als man endlich Visitation hielt, fanden sich ganz un glaubliche Dinge, so lagen z. Ä. an Stelle der Werth schriften nur Zeitungsbündel. Die 3ieglcrung wird denn auch ihr Mandat in die Hände des am Lt. April zusammentretenden großen Raths zurücklegen. Die .Petite Marfeillaise" erhält von ihrem Correspondenlen in Mazagan die Mittheilung folgender Mordgeschichte, die in Marokko verübt und in Mazagan entdeckt wurde. In letzterer Stadt kam nämlich eine GüterKarawane aus Marokko an, mit mehreren Kisten, die alle an eine bestimm'.e Persönlich kett adressirt waren. . Der! Kameeltreiber konnte diese Persönlichkeit nicht auffinden, und da sie zudem in der ' Stadt unbekannt war, lieferte er die Kisten dem Kadi aus, der sie auch in Verwahrung nahm. Nach einiger Zeit öffnete man die Klstcn und fand kaln wohlverpackt achtzehn kopilose Leichen; eS waren 16 junge Fraurn, eine Negerin j und et Mann. Durch den Kamceltrekder erfuhr man, daß ihm die Kisten in Marokko überliefert wurden durch einen reich gekleideten Mann, der ihn auf dem Marktplatz anhielt, ihn mit in sein Haus nahm und mit ihm dort das Geschäft der Fortschaffung der Kisten abschloß. AlS die Polizei das Haus durchsuchte, war der Mann verschwunden ; die Nachbarn hatten ihn aber gekannt und sägten aus, er habe in dem Hause längere Zeit gewohnt, habe zahlreiche weibliche Besuche empfangen und zur Bedienung eine Negerin und einen Burschen gehabt. Bisher hat sich weder von dem Manne, noch von den fehlenden achtzehn Köpfen eine Spur gefunden. Ein Proceß, d er daö Jntnesse der gesummten wissenschaftlichen Welt in Anspruch nehmen dürfte, ist von einem Berliner Schuhmachermeister angestrengt worden. Der biedere Handwerksmann, ein Herr F., ist nämlich im Besitze eines Documents, aus welchem klar hervorgehen soll, daß er zur Goetheschen Familie gehört. DaS betreffende Schriftstück ist ausgefertigt durch .Das Freie Deutsche Hochstist sür Wissenschaften, Künste und allgemeine Bildung in Goethe's Vaterhause" und bezeugt, daß Herr F. ein Enkel der Helene Dorothea Goethe ist, einer Cousine deS Dichterfürsten. Während man sonst den Goetheschen Stammbaum nur bis zur Mitte des 17. Jahrhunderts zu verfolg rermag, wird hier die Genealogie bis zum Jahre 1449 geführt. Der in diesem Jahre geborene Philipp Götz, der übrigenS das respectable Alter von 114 Iah? ren erreichte, da er erst 1663 starb, ist danach als der Urahn der Familie anzusehen. Die in der Refvrmationszrit allgemein gewordene Unsitte, die deutschen Namen zu lateinisiren, veranlaßte einen Sohn dieses Philipp, aus Götz Gothus zu machen. Aus Gothus wurde wiede, daS deutsch klingende Gothe, bis wir im Jahre 163 dem Grobschmied Goethe, dem Urgroßvater des Dichters, beaegnen. Was nun den Proceß anbetrifft, so ist im Testament des Dichters ein Legat ausgesetzt welches etwaigen ärmeren Angehörigen der Goethe'schcn Familie, gleichviel welchen Grades, zufallen soll. Bereits die Mutter des Herrn F., die eine Tochter von Dorothea Goethe ist hatte betreffs dieses Legats in gütlicher Weise Schritte gethan, ohne jedoch etwa? erreichen zu können. Hoffentlich verhilfl nun der Proceß, auf dessen AuSgang man gespannt sein darf, dem braven Meister u feinem Recht. Ob gleich Zofingen zum Canton Aargau gehört, also einen Theil der schweizer Republik bildet, haben seine Bewohner doch eine große Verehrung für den Konig Storch, der in früheren Iahren in edem Sommer auf ihrem Kirchdach ferne Residenz genommen hatte. Die Kirche von Zosingen ist nun vor 1$ Jahren, nach Abzug seiner Bewohner, neu gedeckt worden, aber ein Bürgercomite hatte dafür Sorgegetragen, daß auf dem First ein schönes, sofort zu beziehen des Srorchnest. aufgefetzt wurde. Vergeblich jedoch warteten die Zosinger im vergangenen Jahre auf ihre gefiederten Gäste, und auch in diesem Frühjahr, während in den benachbarten Dörfern bereits von den Dächern herab die Lang schnäbel fleißig klapperten, schien die etegant eingerichtete Wohnung über der Kirche von Zosingen leer zu bleiben. Am 1. April erscholl plötzlich der freudige Ruf: .Hurrah, der Storch ist dal Wirklich, auf der Dachfirst steht er ja stolz und keck mit langem Hals und schwarzem Frack. Die Schuljugend tanzt vor Vergnügen, Alt und Jung umsteht die Kirche und sieht das Wunder staunend an. Eilig wird der Präses deS StorchcomiteS, der Küster Fischer, herbeigeholt. Er traut seinen Augen kaum und holt in freudiger Aufregung seinen Operngucker, um den längst ersehnten Gast genau zu beaugapfeln. .Sapperment, de stoht ja uf eine Brättli obe, das ist jo en uSg'stopfte!" DaS stimmte nun zwar nicht ganz, eS war ein blecherner, den der Dachdecker im Auftrage lose, Spaßvögel auf das Chordach prakticirt hatte! ' MtkksHaumvfeisen. lange deutsche Pstlstn, Ctgarrenlvitztn etc. bei Wm. Nugo. No. M OS Wafhiazton vtr.

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D i S r iMi Ä II w 4 W fl N Mxnftt Linie ach de O5 eSeu. Die eiuzige tint mit sottkeu Züe nach Vloo ' mtugion nud Itoria mit Dsrchgauzs.Vagen nach den Missouri River Punkten t einigen etv.nlm tveoign all aadtre Tahneu. Sbenso Dttchgaugk . Schlafivaeen nnd StuhIdaL. Wagen über DandiAe nach Chleago in kürzern Zeit zn rledrerm Pkeifes üU andere Lahnen. Die tvrzi Liüie nach SKnnpfield, Cslnmbn, Obw nnd allen Punkten im südliches nnd öft. lichen Ohio. Die knezeße und einzige Linie mit Dnrcheängk.Tchlafwage nach Urbana, Ohw, vellefontaine, Äevton. Ttffia, nd Sa, dnkch. Die antdsristrte Linie ößlich mit. SchneLzeit nnd i&;it nach alle bedeutenden östlichen Stätte dos ?1 bis B1.50 weniger al5 reguläre Raten. Züge im Sndiauclit Vahnhof. eaa J östlich 4:0g. tt:Mttg. S:0dbl I eftu7:org. 3:2b at ll:00ttii. Bnlmitft i Oft 7 Wer. 4iVtim. 10:30 ant ' I Boa i3lin 3:50 Slj 10:40 a 8:40 tk Feinste Speise, nnd Schlafwagen. Xiidl nnd Auskunft ertheilt Sen. Paff. Agent, Sev. Vntler, 128 Sud Sllinoi Straße, nnd üt andere Agent der Linie. C IS, 0 1 1 , 9n. Paff. ßent. . . il t . m sv. Bast. g,nt. M!r stSss, SskLtzt Ht VASDALUL LWE C7Da?aa!-C3 C3tü Pt hit kÄseZkk nd bep, Link Sdn SO. Xaoxxla, XlO0oxxxit XXan tscjs, lowo-, lotoi-aolici, Xostus Jkjrlztxixtisxtt Colorado, Nott X2osloot 29 oota ca) OaXlfornla ifU Das vahnbut II ttm Cte ex lit Ochitfind ans Vtahl. Die Qaa hab M eneste verbessenrnzn. Zed L hak OSla'vase. vassasine.ob ft r v.mtt tttit Slzfit sd Cmiaxanttum C iüiij &hn torrh drich ft yagagiertKg, r? ttafil Vts 'VN. Ob C't et Cütl I nü'it CkU fnt, ein CrtsrfUniMUit ödn kz, etnt Gctlt Ci'enditriincte bc2a, Iissa CU, titt c,xnon uu ss XS 12. üoarlxxcr, ifHtt eiutttt Csiii8ttiset8a nmtt'Ct cifttegts Kd 3it8ti ctjsaa o. um, 01 ct cucü, ru. M. A.v,. Of I 0tf h. Ct I tlt Deuts-Jtie Eim JU. EiakHrt seit 1859. siWe? ffleflen 100., Ects tmn ni Sprscs Stresl, sTrüun Bniiain.) Hew Ycrlr bMorrtn All, JLtfu. Ton GmcMUanti(t,lr9rM . . für äiem Zeitung, $nci$ für alle deutschen Blätter In dea Ver. Staaten und Europa. Uouatlicb ru tucb-A raerlkn icti. XeitunnO . listn, in unserem 0ctkfl.Lok4l suc tUn. i&OMioHt 0 abUkum uX. Bi MbrtB HmnBebcr ävaUcher Kitt viraa tcbtanfiToU erKctt, tiai ihr PutLl

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