Indiana Tribüne, Volume 13, Number 221, Indianapolis, Marion County, 29 April 1890 — Page 2
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Zndtana Tribune. erscheint FKglieZ 88 Ssautsgs. e?i tägliche. ridüne folit durH de,Sg,rlZ D CMI rr Woch, ftft 6onnta8l-Xrtia" 6 Cent ,r 930. BU ,?,, 15 tt d, tttUipPönai, P,r yo ngtsch! t BKaslleialUttt IS j Jdr. Osklsst 139 D.Wtt?v5dtZ?. JndZanapoliS, Ind., 29. April 1890. Dle amerikanischen Herzoginnen. Der Brooklyn Eagle", oder vielehr der daran thätige bekannte Journalist Blakeley Hall, nimmt sich die Muhe, den von amerikanischen Blättern mit großem Eifer und Wohlgefallen colporkirten Märchen über dos Mißgeschick, welches die beiden .amerikanischen" Herzoginnen von Marlborough und Mandeville betroffen haben soll, durch Nachweis des Gegentheils entgegenzutreten. Wenn es im VolkSmunde heißt, daß der Herzog von Marlborough ein Pauper - Herzog sei, lagt der .Eagle, so joll damit nur gesagt fein, daß seilt Reichthum nicht an den der Herzöge von Westminsker und Portland heranreicht, welche sich in halb England theilen und wohl die bedeutendsten Grundbesitze, Europas sind. Von Armuth kann beim Herzog von Marlborough absolut keine Rede sein, denn sein Jahreseinkommen ist, trotz seiner Verschwendungssucht und der liederlichen Wirthschaft früherer Jahre, in welchen er so zinntich alles klein gemacht hat, was nicht in großem.liegendem Besitzthum bestand, immer noch annäbnuö $69,000, geniß ein ganz hübscheS Summchen, mit dem sich leben laßt, selbst wenn man Herzog ist. Schloß Blenheim und der dazu gehörige GüterEompler zahlen zu den schönsten und ein träglichsten Liegenschaften der drei Königreiche und Marlboroughs Londoner Palast zu den stolzesten in der englischen Hauptstadt. Von einer Herzogin, welche eine Dienerschaft von einigen zwanzig Personen, einen Palast in der Stadt und ein Schloß auf dem Lande hat, nebst vier kleineren Gutern kann man doch wahrlich nicht sagen, daß ihr Noth und Elend in's Gesicht starren. Das Gesammtcinkommen des herzog' wichen Paares beläuft sich auf etwa 5140,000 im Jahr und die Frau Herzogin und ehemalige New ZZorker Dlyz Goods - Wittwe Hamerslen hat sich von ihrem praktischen amerikanischen Ge schäftsgeist genug bewahrt, um daraus zu sehen, daß das Vermögen hübsch Uv lammenbleibt und von dem Einkommen nicht zuviel über den Zaun fliegt. Außerdem bat Marlborough das Schwabenalter überschritten, ist solider und gesetzter geworden und soll heute ein ganz passabler Ehemann sein. Ueber seine alten Escapaden ist Gras gewachsen und die .Gesellschaft" vergibt dergleichen ja so leicht. Ein Pinsel oder Geck war er nie, man schildert ihn vielmehr als vielbelesenen Weltmann, als Mann der Feder, dessen Beiträge in den Monatsschriflen Geist und Velesenheit verrathen. Die andere amerikanische Herzogin, Lady Mandeville, Frau des Herzogs von Manchester, welche von ihrem Taugenichts von Gatten getrennt lebt, ist zwar nicht so gut situirt, wie die Marlborough, nagt aber auch nicht Hungerpsoten, sondern hat ein selbst für eine Standesdame genügendes Auskommen und spielt nach wie vor eine Rolle in der Gesellschaft. Ihr Mustergatte, dereinst Lord Manderville, jetzt Herzog von Manchester, hat sie allerdings fchnöoe genung behandelt, dafür wird sie aber durch die Sympathie entschädigt, welche die königliche Familie ihr zuwendet. Sie ist eine persönliche Freundin der Princessin Von Wales und deren ältester Tochter und verkehrt viel bei Hofe, wo sie ein erklärter Liebling ist. Confuelo Jgnaza (das war ihr Mädchenname) heirathete den Herzog von Mandeville, als er noch nicht ein verludertes Subject, sonoern ein schneidiger Kerl von prächtigem Wuchs war. der in allen ritterlichen Künsten ercellirte. Wäre sie bii resolute, fesche Wittwe Hamersley gewesen, fo würde sie eS vielleicht fertig gebracht haben, ihrem Herzog die Zügel anzulegen und die überfprudelnde Jugendkraft desselben sich und guten Zwecken dienstbar zu machen. Aber sie war eine jener sanften Naturen, bie über andere keinen Willen haben, und so stand sie ihrem Schicksal rath- und machtlos gegenüber. Erst durch schwere Prüfungen hat sie jenen Grad von Selbst standigkeit erlangt, welcher sie ihre Rolle als eine der ersten Damen des Reiches durchführen läßt, trotz Aechtung der Gefellschaft, und sie über ihr Mißgeschick erhebt. Sie hat aus dem Schisfbruch genug gerettet, um standesgemäß leben zu können, ja es bleibt ihr noch genügend für Wohlthatigkeitszwecke, und kein unverschuldet in Noth gerathener Landsann verläßt unbeschenkt ihr Haus. . Vtrhängnibvolles Tagebuch. In den Schwester-Städten Minneapo i l!S und St. Paul hat eine Ehescheidungs - Scandalgeschichte nicht wenig Staub aufgewirbelt. Ein Hr. P. P. Roller in St. Paul. General-Agcnt der .Home Insurance Co." für den ganzen Nordwesten der Union, war vor einiger ! Zeit von feiner Gattin aus Scheidung verklagt worden. Inzwischen hat aber der bedrängte Gatte ob mit oder ohne Hilfe eines Prioatdetertios, vulgo Spürhunds, bleibt dahingestellt gekviffe, kür ihn äußerst wichtige und werth-; volle Entdeckungen gemacht, die ihn veranlaßten, den Spieß umzukehren und eine Gegenklage gegen die Gattin anzustrengen. ' Frau Roller soll ein reizendes kleines Weibchen von ca. 30 Jahren sein, von . tüchtiger Bildung, seinen UmgangSformen und ausgezeichneter UnterhaltungSGabe. Unter den verschiedenen Fähigfeiten, die sie besitzt, spielt ihre Fertigkeit Zm Stencgraphiren die Hauptrolle wenigstens soweit unsere Geschichte in Betracht kommt. Leider besaß Frau flsller aber auch die Schwäche, ihrem
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-r ws. Tagebuch Dln5.e in Rurzzchttjt anzuvettrauen, die bester ungeschrieben geblieben wären. Dieses .gefahrliche Werkzeug" siel dem Gatten in die Hände, kurz nachdem die Beiden sich getrennt und die Frau eine Scheidungsklage eingereicht. Mit Hilfe eines Stenographie-Kundlgen entzifferte nun Hr. Roller dieindemBüchelchen enthaltenen Aufzeichnungen und Bekenntnisse einer schonen Seele". Was er da laS. verfolgte ihn in der darnnffsknenden Nackt .noch in den tiefsten Traum". Er erblickte sich selbst und er-, schrak vor dem Bilde: lemem zcyonen Lockenkopf waren ein paar mächtig, Hirschgeweihe mit unzähligen Enden entsproßt ! Am anderen Tage begab sich Rolln mit dem verhängnißvollen Tagebucht seiner Frau zu einem Advokaten und suchte Rath. Der Rechtsgelehrte be gleitete Roller zu einem Notar, in dessen Bureau die interessantesten Stellen de Tagebuches .überfetzt" und dann mit einem riesigen Siegel versehen wurden. Das Ganze wanderte dann zusammen mit einer Klageschrift, worin Ncller um Scheidung von der Ungetreuen bat, in die Ofsice des County-Clerks. Der Verhandlung des Processes sieht man mit Spannung entgegen. Es heißt, daß durch Enthüllung der Tagebuch-Ge-heimntsse unter anderen Herren auch ein sunger Ehegatte in MinneapoliS, der dort eine hervorragende Stellung einnimmt, stark compromittirt würde. Ein DerfassungSeonflikt in Deutschland. Der Wunsch nach Bildung eineS selbstständigen Reichsministeriums in Deutschland ist nicht neu. Namentlich Bennig son hat ihn oft genug ausgesprochen, ist aber stets an dem Widerstände des alten Kanzlers gescheitert. Jetzt heißt es, daß der Kaiser diesem Verlangen Rechnung tragen will durch Bildung eines selbststandigen Ministeriums für das Reich, welches der Krone und dem Bundesrakh verantroortlich sein soll. Das kann jedoch nur durch Aenderung der ReichsVerfassung durchgesetzt werden und 14 Stimmen im Bundesrathe können diese Veränderung hintertreiben. Ueber diese Stimmenzahl verfügen aber die drei Königreiche Baiern, Württemberg und Sachten. Wie nun, wenn diese drei auf ihre Rechte sehr eifersüchtigen Staaten ihre Zustimmung versagen würden? Der Bundesrath in Deutfchland ist eine Körperschaft, welche sich in Widerspruch mit allen Einrichtungen befindet, auf welchen die politische Existenz aller anderen modernen Culturvölker beruht. Der Bundesratb ist dazu bestimmt, den einzelnen Bundesgenossen die Theilnähme an der Regierung und Gesetzgebung zu sichern. Er ist eine souveräne Behörde, welche von ihren Handlungen Niemanden Rechenschaft zu geben hat. So lange der persönliche Einfluß des Fürsten. Bismarck und der Respekt vor demselben den Bundesrath beherrschte, kam man über viele Schwierigkeiten leicht hinweg. Jetzt aber, wo es nöthig wird, den Fürsten Bismarck durch ein verantwortliches Neichsministerium zu ersetzen, kann durch die Weigerung der Kleinstaaten ein schlimmer Conflict heraufbeschworen werden. Wer im deutschen Reiche eine Autorrtät sucht, die derjenigen des Landesherrn entspricht, findet den Kaiser. Der Kaiser ist aber nicht Reichsherr, nicht Kaifer von Deutfchland ; ihm steht kein einziges Majestätsrecht zu; jede Mitwirkung bei der Gesetzgebung ist ihm versagt ; er ist ein Organ des Bundesrathes. Der deutsche Kaiser muß sich fortwährend seiner Eigenschaft als König von Preußen erinnern, um nicht das Bewußtsein seiner Würde als Souverän zu verlieren. Die Befugnisse, welche ihm übertragen sind, könnten ohne sonstige Aenderung der Verfassung zwischen ihm und anderen deutschen Fürsten getheilt werden. Der Kaiser ist nach der bisherigen Verfassung zwar die äußerste Verkörperung der Relchseinheit, aber kein nothwendiger Bestandtheil des politischen Organismus, welchen man .Deutsches Reich nennt. Der König von Preußen führt, wie die ?ieichs,ersassung sich bezeichnend genug ausdrückt, wegen der ihm übertragenen, das ganze Reich umfassendenGeschäfteden .Namen" Deutscher Kaiser. Dieser Namen dient vielfach dazu, den Irrthum zu erzeugen, als ob Deutschland ein monarchisch konstituirtes Kaiserreich sei. Unter dem Schleier dieses Irrthums schleichen sich bedenkliche Konfusionen ein, die den Keim künftiger Krisen in sich bergen.' Ein großer Theil der Rechte, der dem Kaiser zustehen mußte, wenn die Souveränetät der Nation in seiner Person zum Ausdruck käme, ist dem BundeSrath übertragen. Der Bundesrath ist aber nichts als eine Versammlung von Gesandten, die nach den Jnstructtonen ihrer Regierungen stimmen müssen. Das Reich wird also von den verschiedenen Hauptstädten Deutschlands aus regiert. Für die Beschlüsse des VundesrathS ist Niemand verantwortlich, dagegen sind die einzelnen Gesandten und Mitglieder des BundeSraths von ihren Regierungen abhängig und diesen verantwortlich. Die Regierungen selbst aber, die für ihre übrigen Amtshandlungen ihren LandesVertretungen verantwortlich sind, trägen ihrerseits für die Anweisungen, die sie ihren Bevollmächtigten im Aundesraty ertheilen, keinerlei Verantwortung. Was sich vorzubereiten scheint, ist die langsame Umgestaltung des BundezstaateS zu einem Kaiserstaate Deutschland. Der erste Schritt dazu ist die Verändenifirt hrr WrtA&tirfiTiitn f V.'- - vwv u if Miiiji iv vup Vlfc i Bildung eines Reichsministeriums er- j mog.licht wird. Werden die deutschen , Kleinstaaten daru ibre Genebmiouna er- . theilen? ES ist kaum anzunehmen. ßrankrelchS Krieg mit Dahomey. ' i Die Franzosen sind jetzt doch gezwun- ' Sen den Krieg mit Dahomev ernsthaft! tu führen. Dieser Krieg !n Großpopo ist den Franzosen schon darum sehr zuvlder, weil nichts bei ihm zu gewinnen lst, und weil alle Tage in den Zeitungen Dahomey baS zweite Tonkin genannt wird. Aber ein anderer Umstand erhöht! bie Unlust ganz bedeutend, der nämlich,baß Großpopo im Jahre 1885 vom: . deutschen Reiche an Frankreich abgetreten; raj ilm der KMenAlab Weida. wek
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w her oen Haüptanlaß' zu dek Händeln nit Dahomey gegeben hat. Die Fran-k zofen sagen sich also, daß die böswilligen Deutschen, welche von Dahomeu Schlim-, meS erwarteten, die vertrauensvollen, Franzosen hineingelegt und sich mit dem weniger bedrobten Kleinpopo begnügthaben. Allerdings sind die Raubzügel von Dahomen nicht neu; um zu den großen Menschenopfern, bei welchen Tausende geschlachtet und zu Tode ge-. martert werden, die notbige Anzahl Le-, bender zu beschaffen, sind von je Jagden ln den Grenzgegenden der Nachbarländer veranstaltet worden. Die Bevölkerung von Dahomen belSuft sich nur auf 200,000 Köpfe. Frankreich sieht sich jetzt gezwungen, den Krieg mit großen Mitteln zu führen, die Hauptstadt von Dahomey zu erobern und den entsetzlichen Schlächtereien ein Ende zu machen. Bisher ar nur Dabomev Angreifer, und die Zurückweisung der Ueberfalle ist jedesmal energisch er folgt. Aber wenn diese kleinen Kämpfe, für, welche Vt französischen Truppen Verstärkungen vom Senegal erhalten haben, durch einen Friedensschluß bald beendet erden sollten, so schreiten ohne Zweisel die Krieger und Kriegerinnen des schwarzen Königs, bald zu neuem Angriffe. Wir dürfen erwarten, daß in nicht ferner Zeit die Franzosen den Greueln in dem Negerstaate ein Ende Machen werden. Es ist nicht unmöglich, daß auch Deutschland die Bekanntschaft der Amazonen macht ; ihr Einfall in das Togo-Gcblet würde die Deutschen zur Abwehr nöthigen, und so kann eS sich machen, daß an der fernen Sklavenküste Deutsche und Franzosen vereint gegen ie schwarzen Weiber ziehen. Vom Jnlande. Adelina Patti ist für Ge. Gattung der Landung des Strauß'schev Orchesters eingetreten. In Buffalo sind die Tin. zeltangelkLocale durch die Polizei unterdrückt worden, was große Befriedigung :rregt hat. DasHendricks-Monument, welches in Florenz. Italien, angefertigt wurde, ist in JndmnapoliS eingetroffen. Es wird Ende Mai enthüllt werden. Von den wenigen 3k epubli kanern, welche im Jahre 1860 in Ge, orgia für Abraham Lincoln stimmten, ist uur noch einer am Leben. Es ist dies der alte Billy Powrs. ein ehemaliger Baptistenprediger von Rom?, der soeben zum Censuszähler ernannt worden ist. Eine junge Boston er Dame, welche kürzlich dort zur Rechtsprans zugelassen wurde, hat ihren ersten Clienten aeheirathet. Sie ist von ihrem Erfolg so ermuthigt, daß sie um Zulassung zur Praris beim Bundes-Obergericht emgekommen ist. Die Baseball Sa ison" läßt sich schlecht an, für dse Finanz-Pro-tegees nämlich. Dir Rational-Liga und die neugebildeten Brotherhood - Clubs, deren FinanzrMatador Äl. Johnson von Cleveland ist, kommen sich überall in's Gehege und jedes Spiel endet mit einem Deficit. Dürfte etwa dazu beitragen, die Craze" abzukühlen. Hund ertund se ch z i g Jahre !st ein ganz respektables Alter. EineS solchen rühmt sich der greise Neger Flection Barksdale in Dalton, Georzia, welcher als Mann schon die Revolution mitgemacht haden will, wenn er George Washington auch nicht gekannt hat. ' Wenn das Erinnerungsvermögen deS alten Revolutionärs nicht schon sehr getrübt ist, so märe er der zweite Methufalem. Er sollte als historische Reliquie nach der Welrausstellung geschickt werden. Eine Schlau gengeschichte vird aus Jork in Pennsyloanien berichtet. Das Töchterchen des Farmers Hiram Buchmann war mit dem Einsamneln von Löwenzahn beschäftigt, als plötzlich aus einem verfaulten Baumstamme eine Schlange zischend aus sie zuschoß. Laut schreiend lies Mary dem klteklichen Hause zu, immer verfolgt von dem scheußlichen Reptil. Der Hofhund sernahm das Schreien des Mädchens, sprang ihm zur Hilfe und war rasch in in einen Kampf mit der Schlange, die sich um seine Hinterbeine wand, verwickelt; es gelang ihm, ihr das Genick durchzubeißen. Das Reptil maß volle icht Fuß. 5tx$tant Wagner, der einzige Ueberlebende von General CusterS Commando, ist jetzt unter die CircuSleute gegangen und gastirt" gegenwärtig bei Forepaugh. General Custcr und alle Soldaten des 7. Caoallerie:Regiments, welche bei ihm waren, wurden von den im Hinterhalt liegenden Siour gänzlich vernichtet. Sergeant Wagner verdankte sein Entkommen einem glücklichen. Um stand. Er war von General Custer mit Depeschen zu Major Reno gesandt.worden, damit dieser feine Streitkrafte herbei führe. Während er diesen Auftrag ausführte, wurde die todbringende Attacke gemacht, und als er mit Major Reno zurückkam, war jeder Solrat in dem Cänyon todt und alle, mit Ausnahme von Custer, ihres ScalpeS beraubt. Jgint hübsche Jnd ia nerin, die den drastischen Namen Mary Crazy Bull führt, hat am Tage vor dcr ange, sagten Hochzeit mit ihrem Stammesge nossen Tommy TompkinS, sich von einem jungen Krieger, Namens Frank Foot, dessen Gürtel noch kein ,Scalp" ziert, heimlich entführen lassen. Tommy hatte sich in freudiger Erwartung d?r Feier ten LuruS eines neuen Anznges gestattet und war begreiflicherweise über den .Verrath der Mary Crazy Bull und noch mehr Über den Nebenbuhler erzürnt. Zwischen beiden Liebhabern der rothbäutigen Duleine kam es 'ant nächsten Tage zu einem Faustkampfe. , 'Der ,unge 'Krieaer zog den Kürzeren und wurde von,. Tommy Übel zuqerichtet, doch tröstete er 'sich über sein Mißgeschick durch den Besitz . der Mary Crazy Bull,, die mit ihm nach her Lower Krull Jndianer-Agentur eilte, wo die Trauung deS LiebeSpärchenS vollzogen wurde. ' ' , ', ' - In AmeSb urg, Mas s., starb im Alter von 82 Jahren Herr John A. Cowden, der älteste. Odd . Fellow deS Landes. Er trat dem Orden im Jahre 1831 bei. ' , Die ri esiaeZu cker fab ri k.a n CurtiS Vay in der Nähe von Baltimore wird b!S zum Oktober vollendet und i
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Äekieo HM! sein. Die Fäöllk, mit den neuesten Maschinen versehen, wird im Stande sein, 12,000 Faß rassinirten Zucker pro Tag zu liefern, welche Capacität, falls nöthig, verdoppelt werden kann. In New Haven, Ind., wodie Sonntags - Verknotigung gegenwärtig blüht, hat ein Cigarrenhändler eine jener eutomatischen Maschinen vor seinem Laden aufgestellt, welche für jeden in die Kitze geworfenen Nickel eine Cigarre ausliefern. Der Mann ist wegen Uebertre tung des Sonntagsgesetzes verhaftet wbrden und man speeulirt nun darüber, oo er schuldig befunden werden kann. John Wilkes Booth, L icolng Mörder, soll noch am Leben sein. So behauptet, der .Times" in Birminzham, Ala., zufolge, eine gewisse Louije Worcester. Louise, die früher mit Booth in vertrautem Verkehr stand, versichert, im Jahre 1876, zwei Jahre nach dem muthmaßlichen Tode Booths, einen Brief erhalten zu haben, der zwar nicht unterzeichnet war, doch zweisfelloS Booths Handschrift trug. Sie verweist auf den Umstand, daß die Leiche des vermeintlicben Booth in aller Stille begraben worden sei, ohne vorher identisicirt zu werden. Die Behörde hätten, falls sie um den Betrug wußten, wahrscheinlich de für rathsam gehalten, zur Beruhigung tix aufgeregten Bevölkerung den wahren Sachverhalt zu verheimlichen. Joe Emmett, mit welchem eS langsam bergab geht, ist schon wieder in Schwulitäten. Vor Hammerstcins Harlem Opera Hauö in New Zjork gai eS neulich Abend nach Schluß der Vor, stelluug eine ungewöhnlich lebhafte Scene. Emmett hatte in dem Theater ir dem Stück Fritz in a rnad lwuse" ge. spielt und seine Uaiig lady war Fräulein Maud White. Emmett scheint dieser jungen Dame mehr Aukmerksam keit geschenkt zu haben, als. nothig war, und rn der letzten Zeit auch wieder start dem Genuß geistiger Getränke gefröhnt zu haben. Seine Beziehungen zuMaud sollen Frau Emmett so nenig gefallen haben, daß sie angeblich eine Scheidungs klage gegen Emmett anhängig machte und ihm die Papiere einhändigen ließ. I. K. Emmett jr., der Son des SchauspielerS nnd Geschäftsführer' von seiner Truppe, entließ Maud an dem gedachten Abend nnd es heißt sogar, daß er sie gewaltsam von der Bühne fihrte. Dann wandte er sich an seinen V lter, der stark angetrunken war, und suchte ihn zu überreden, nachdem Hospilal zu gehen; Joe Emmett betheuerte, 'daß er seinen Sohn nicht mehr als solchen anerkennen würde, aber nach langernn Hin- und Herreden gelang eg doch, den Schauspieler zu bewegen, sich gutwillig nach den, Manhattan Hospital zu begeben. Dort blieb er, bis er sich von seinem Jammer vollftindig erholt hatte. Ein New Yorker Einbrecher versiel auf die Idee, in die Wirthfchaft von Fritz Glosseter einzubrechen, von welchem er wußte, daß er eine betrachtliche Summe Geldes für einen Kostgänger und Werth- und Schmuckfachen in dem eisernen Schranke in seiner Wirthschast ausbewahre. Glosseter hatte eine große Dogge, mit welcher der Dieb erst bei häusigen Besuchen in der Wirthschast Freundschaft schloß. Neulich Nachts verbarg er sich im Keller und gelangte von hier in die Wirthschaft, wo er von dem Hunde trotz einer mitgebrachten Wurst sofort gepackt wurde. Es entspann sich ein Kampf auf Leben und Tod, und wahrscheinlich würde der Hund bem Diebe den Garaus gemacht haben, kenn nicht zwei Polizisten auf der Scene trsohienen wären und den Letzteren befreit hatten. Wieder ein Beweis von m Intelligenz der Hunde. Vo VnSlanV, ' Die überseeische AuSwanterung von Schweizer Bürgern und niedergelassenen Ausländern belief sich in den Jahren 18S1 bis 1889 auf 84,220 Personen, oder jährlich im Durchschnitt uf 9369, im vorigen Jabr jedoch nur ,ns L340 oder gut 0,29 Proc. der Bedölkerung. Nach den Ver. Staaten gingen 6903 (23,6 Proc.) der Auswanwanderer, nach Argentinien 1294, nach Brasilien 37, nach Uruguay 33, nach Chile 30. 6379 schifften sich in Haore ein, 1405 in Antwerpen, 518 in Marseille, die übrigen in Rotterdam, Genua, Bordeaux und Amsterdam. In der Schweiz arbeiten sieben vatentirte Ausvandernngsagenturen und ein UeberfahrtSgefchäft. Das Kreuz der Ehrenlegion ist eine von fast allen Franzosen stark begehrte Sache. In Frankreich giebt es ungefähr sechs Millionen Franiosen, welche das erforderliche Alter zur Erlangung deS rothen BSndchens haben. Da es nun 63,843 Franzosen giebt, die das Kreuz der Ehrenlegion besitzen, so kommt ungefähr je ein Ritter auf 100 Franzosen, welche das gesetzliche Alter für den Ritterschlag haben. Nicht geringes Aufsehen erregt in Metz die auf Veranlassung des Ministeriums, der. auswärtigen Angelezenheiten in Berlin seitens der Staatsinwaltschaft herbeigeführte Verhaftung der Gründerin und Eigenthümer! des vrachtig gelegenen Waisenhauses in Büdingen, Fraulein Katharina . Filljung. Dieselbe wurde, wie der Elsässer" mittheilt, unter eigenthümlichen Umstanden verhastet, nachdem besonders umfassende Vorkehrungen getroffen waren, um die Flucht und eine vorherige Besprechung der Verhafteten mit ihrer ebenfalls in Büdingen wohnenden Schwester unmögsich zu machen. Es wurden zu diesem Zweck fünf Gendarmen aufgeboten. Seitens des Staatsanwalts wurden an Ort und Stelle die Zefchäftsbücher ic der Verhafteten genau geprüft. Die Verhaftung erfolgte auf Antrag einer früher in dem Warsenhause der Filljunz angestellt gewesenen, jetzt in Saarge-? münd wohnenden Dame, Namens Sara phine Hannapel. Die Verhaftete soll sich ziemlich häufig sowohl in Deutsche land als auch besonders in Frankreich bei verschiedenen Personen die zur Leitung des WaisexhauseS erforderlichen Gelder uf betrügerische Weife verschafft haben. DaS Treiben derselben wurde HefonderS durch eine in Paris wohnende Dame, welcher die Angeschuldigte vor zwei Iahren eine bedeutende Veldsumme abgelöffindelt.batte. und die sicb.'nacbdem sie
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'i.'j ! y U .-:'., HU .. ? : 5. -U l h itz dör acht Mönaltil vtrgeÄltch iht Geld teklamirt, aus Ministerium in Berlin gewandt, sowie durch die obengenannte Saraphine Hannapel aufgedeckt. Aus das Resultat der Untersuchung ist man mit Recht gespannt. Ein Abkömmling des WasageschlechtS soll der neuernannte deutsche Staatssekretär der auswärtigen Angelegenheiten, Freiherr v. Marschall, fein. Herzog Karl Philipp, ein Sohn König Karls IX. von Schweden, hatte uoch jung, ebenso wie sein Bruder Gustav II. Adolf eine Neigung für eine Schwedin aus edlem Geschlecht gefaßt und war, erst 19 Jahre alt, mit der sechs Jabre älteren Elisabeth Nibbinz im Jahre 1620 in Oercbro heimlich die Ehe eingegangen. In dem von ihm eigenhändig geschriebenen Ehepakt versprach er, niemals eine Andere zu ehelichen, so lange sie ihm treu verbleibe, und unterI chnete sich .Euer treuer Mann, so ange ich lebe", während sie zu ihrem Namen hinzufügte Euer Fürstlichen Gnaden unterthanige Dienerin, so lange ich lebe." Der Herzog, der an dem polnischen Kriege Theil nahm, starb indessen kaum zwei Jahre nach der Verehelichung in Naroa. Nach seinem Tode wurde ihm eine Tochter geboren, die den Namen Elisabeth Gyllenhjelm erhielt ein Zuname, den alle Kinder der Wasafürsten aus morganatischer Ehe erhalten haben. Das Kind wurde von ihrer Großmutter, der barschen Konigin Christina, erzogen. Zuerst an einen Herrn Natt och Dag verheirakhet, ging Elisabeth nach dessen baldigem Tode eine neue 1H mit dem Hofmarfchall Königs Karl X. Gustav, dem aus Deutschland gebürtigen Freiherr Baltasare von Marschall, ein. Letzterer soll nach der .Karlstadt-Ttdn." der Stammvater deS fetzt noch blühenden freiherrlichen Ge schlechtes derer von Marfchall sein. DieLeichenoerbrennung einer birmanischen Königin, der Wittwe des Vorgängers des letzten Königs hat dieser Tage in Rangoon unter außer ordentlichem Gepränge stattgesunden. Der Zug zum Scheiterhaufen nahm eine Strecke von fast zwei Kilometern ein. Ihm voran schritt die Tochter der Verstorbenen, umgeben von weißgekleideten Frauen, von denen eine Schaar von Jungfrauen den Erdboden mit Rosenblättern bestreute. Hinter der Prozession erblickte man eine erstaunliche Menge von Wagen, welche über und über mit den für die Götzenbilder, d. h. für die Priester, bestimmten Geschenken beladen waren. Zahllose Musikkapellen begleiteten den Att der Verbrennung mit lärmvollen Weisen. Die Asche wurde in die Gewasser des breiten Flusses zerstreut, an dessen Ufer diese Ceremonie vor sich ing. Recht zuverlässiger Polizisten erfreut sich die Stadt Palermo. Wie von dort geschrieben wird, hat der Präfect eine Erpresserbande entdeckt, an deren Spitze ein Richter und ein PolizeiInspektor standen. Diese Gesellschaft richtete ihre Erpressungen besonders gegen überfällige Damen, verkaufte die Erlaubniß zum Wasscntragen und suchte überhaupt aus dem Mißbrauch ihrer Amtsgewalt Geld herauszuschlagen. Die Regierung versetzte erst den Richter und den Polizei Jnspector in bessere Stellen, um die Gesellschaft desto sicherer zu machen und leitete dann die Untersuchung ein, die zu der Verhaftung der Bden, sowie sechs weiterer Polizisten führte. Einem Gattenmord ist man in Eratorinoslam in Rußland auf oie Spur gekommen. Vor Jahresfrist war der reiche Besitzer Nikolaus Nesnowitsch verschwunden. Es ging das Gerücht, er sei im Dnievr, wo er zu fischen pflegte, ertrunken; die Leiche ward jedoch nicht gefunden. Die Wittwe tröstete fich Über den Verlust des Gatten nach elnandez mit mehreren Liebhabern und führte ein sehr slottes Leben. Da kam ein Geheimpoltest aus den glücklichen Gedanken, mit der schönen Wittwe im Polizeiinterresse eine Liebelei anzuknüpfen. Er hatte Erfolg ; in einer Stunde selbstvergessender Liebe, gestand ihm bie Schone, daß sie die Leiche des ermordeten Gatten an einem Orte ihres Hauses versteckt habe. Sie wurde alsbald verhaftet und wird nach Sibirien verschickt werden; vorher erwartet , man jedoch noch interessante Aufschlüsse über ihre Mitschuldigen. . DaS noch vorhandene Vermögen von 200,000 Rubeln soll den Verwandten deS Ermorbeten zufallen. Ern kurioser Streitsall zwischen dem Magistrat und dem Stadtbaumeister Verwiebe belustigt seit einiger Zeit die Gleiwitzer Einwohnerschaft. An den Letzteren stellte der Magistrat bezm. der Oberbürgermeister das Verlangen, daß dieser seine amtlichen Berichte mit der Unterschrist gehorsamst" versehe. Bisher hatte Herr Verwiebe, der nach seinen Anstellunasbedingungen nicht Subalternbeamter, sondern technischer Veirath des Magistrats ist, immer mit .ergebenst" unterschrieben, und dieser .Ausdruck hatte bis dahin der Würde deS Magistrats genügt. Nun sollte auS dem Ergebenst" einGehorstmst" werden. Herr Verwiebe fühlte aber keine Veranlassung, sein Verhältniß zu dem Magistrat in dieser Weise umzugestal:ten, und blieb bei dem ergebenst.- Hierfürwurde er, als er am nächsten Tage seinen Bericht wie gewöhnlich mit .erge benst" unterfertigte, in eine OrdnungSstrafe an neun Mark genommen. Äm zmeitfolgenden Tage schrieb Herr Verwiebe gleichwohl wiederum ergebenst" und wurde hierfür wiederum mit neun Mark bestraft. Und so folgte denn eine ganze Reihe von Tagen mit dem jedeSmaligen .ergebenst" des Stadtbaume!sters und dem Strafmandat des Magifirats über die üblichen neun Mark. Als Herr Verwiebe etwa zehn Stü'ck der ma gistratualischen Antwortschreiben erhalten hatte, bezahlte er sie nicht etwa, son den: packte sie em und erhob bei dem Regierungs - Präsidenten dagegen Beschwerde. Herr Verwiebe bestritt, zu dem Unterwürsigkeitausdruck .gehörsamst" verpflichtet zu sein. Der Entscheid des Reg'ierungs-Präsidenten auf diese Beschwerde steht noch aus. Der eidgen.Sch ützen verein in der Schweiz zählt 14,173 Mitglieder in 292 Vereinen, der eidgenössische Turnverein, 20,824 Mitglieder in 849 Vereiven. -. .. , ! Verlangt MuHo's .Vcft Havasra Cigar
75 : f ftäfs: , , i, .öS.!.. -i H! fel - i m- w, ey JL & TNADE. WPh MARK V f Nhen matismuö. 15 Jahr gelitten . dann gkheiit. Hr.JobnJ.SmitS. EnSley, Mid., litt lö Jahre an den deftigsten rheumatischen SäM?rzeu. Sem Fall wurde für unheilbar eyatten. St. Zakobö Qel heilte id iekoch dauernd. S.M.Gcars,Arl!th ker, Maxle Hill, Mich. Elf Jahre gelltten und dann geheilt. Colmbus, Ohko, 25. Juni, 18SS. 0er 12 Jahren ioz ick mix ?Zkumanscbe Schmerzen ,u. Ich lin an dknsklbk bis ungfshr vor einer Jähre, wo ich St. JlUti Oel anivanktk. ' welches mich daurrnd ytttte. . N. Blysn. Zehn Jahre gklikke. Cordora. Rio. Ich litt mehr rrie io Jahre an rheWötifckea Schn'.erzen und fand keine Linderuna bis ich St. Jakobs Öel anwandle; eS heilte !ch. Wm. B. H?uder. 7 CHARLES A. VOGELER CO., Ealf.rncrt. U4. SAugusbRaemg te I TRADE -7F iV MARK, ,,. Tl Vmim fc"dvK 1.: ; "T 'ä: OFFEN das i:e deutsche BlutreittignngSmittel. Gegen biliose Anfalle, Nögens und NicrrnbcschUttdm, Verdauungsbrschwerdcn, Dzspepsia, Ucdelkeit. Kopstsch, Leberleidrn, Schnindr!. Edens egen die Lelden de eidlichen Geschlechts. Vni? 50 (Tratir tu lle Nptheken in habe. TUE CHARLES A. VOCELER C0..kZa,!lmoiH. U4 THE LABIEt9 FAVORITE. ÜEVEU OUT U ORDER. If you desire to puretuuso e-win maehln. ask our asreut at yotir i:;ce str terra &nl prices. II you caimct Jitrl our jnt write airect to nearest aidres to you tieitr im tu ?l e'ÄSEv'ffiKMiE aatii Chicago . ja UNION SQUARLNX- 1MJ& ILU ATIANTA si TEX. rctoms.o. SAurPAwagcocM Sintat fftt önklcöspsItÄT sitz? 3 Oft ssh!etv ÄJf c5 4e große i M Handle Route OlHoajfo sttKlvurC2 JBaJhxi. Pltta'bi&rcr, OinoiniiAtJ a t3t IiOuia ZZlA, IU tU sHLft, und Kft Linie ach QQ, G5tö, rrord und Oüb Auezt!cdnetek Dienst k Prompte Verbindung Pullmann Sa?t zwlschm allen größenn Städten. ttttsdur, Harrisburg, Baltimore "Washington, PMladelphia, New York, Columtms, Cincionati, Indianapolis, St. Ironie, Chicago and Louisvüle. SM Bottfcite du Qan fcankU ahn i . tut? , Cttju emtejt. . Stattn nltftttg, aSt aubmiB OirdtfftrstttsiB, tafcht V,fö,dng ,.,.w CSfll Wirt Ut . . Vtttnz, . ia'l $aft. Kidt. Zndi,xsU, 31 n'X Mattßr. P ttn, V, 3 1 1 9. U 1 9 en'l ujt. fttlaati!, ß i. U. H , , k a '!, a ,. VHt. . W ABA M HOüTfc tolti ?K dtc Stadt ach ufs na xt.v nghw z derlass beabstchttgen. gebe? St, , Qaiaih TiSet-Offiee. Ms. Sk Zeft ZIsMsgtSA Kttsße, Sdiaapli, ad ftage die Fahrpreise nd näheren tJti theitnnge. vesond, Unsertsa!U wirb Üaub'Oänitta ,d Omtgranttv gtasdl. Rusdfcchrt.TtckttH e) allen Plätzen m Wkpu5dNdvefte! 4s mmmmmmm Oit bittfttü SlnU ach FUBT WAY2?E, TOLEDO, DOTKOIT mm ftCea SUtch Oiäit CttMzzzzS. wtnr"k"l yclä(7JKk::z. tzVdalSssKn Lsschlnß und dollftändta, Oicher, , heUsacheadi, GZÖfcOcbafb OcDa iu lü&UZ qisteöoja b Oerika I BVTZculo, - OyrA-yaffagin- nd Sond-ttgett sd, ,l d Jd. 3 l. O n i 1 1, Oennal VSet-Nasagn. t. G ha 1 1 i, Ccyaff s XütUUgU CU WJ, EU.
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