Indiana Tribüne, Volume 13, Number 211, Indianapolis, Marion County, 19 April 1890 — Page 1
!P!JS WwW:?k WtH(;!ij!ii';w;Hif!iitW"nb!'. i:.i!lK-z S.zp !-!'-:-r-r Vjfrt O!. ' r'-, ,,ss,l!s!W, J.W .... .::iUi.:f,fl!iU! li-lf'iifV'11'' 9 "!!.i" '? fa' ! fc'j .1,. ,!! " . ' il - : i iL IM-:- ,, a'Kf'i -lii, i : i s? -li : ... - - -- :. ,.,'.,, . :: !.ii;;i;!!iiii;;W; '''"'rf.'-ii-'l'i"'-"-! r:,;: Mn Sl : ,7 k Äff M Md ' 'I - w TT wv lV T;, 5 J-
- : 'f . JLZ. ' L 4 1 h ' ,
-.-.-". . . , , , . .,,,,' ' ')& : .- A J ' V : i " ,. . ' , V ' " ' " täfo&&&& ,. -4 Jk.J MWM KHMK . - , " Z ? ü." , AVA; A X Ä A , 7: 7 iA VK f I- Fi r 1 i I m ' 'd.-r 1 ' - J 1 1 1 ' ,: I .: I I I I I I ii 1 I I
WStlC T
fM ntw& - r4 iv'&, A Vk J -vAtt F a4Wt &e y fsfo 'Ä YHtt Y f lpvil jj p j i T Jl JQ V $i 1 1 1 l Ii -I il I! I tfl
' 1 VI
CLV Vw
CWJWW
m ie n ii ii't i&.w I ri ii 2i .i ii II
V. J. II 'Jl l ,
SLy7uii
w :?ztgM!m V 1 5 SSSfflES
' -O'- " V Vxf
i Jahrgang 13 Office : No. 130 Ost Marhlsnd Straße. , . m 211. Indianapolis, Jndisn, Samstag, den l. April l9. 1 ... 1 " ' " ' "' ' i ' ' ' - . i - ...r' . : l 111
j s i
;if V r
f i L s '? i i i X I I M c' F ' j. f ' f X
V r
.
Mnz
0 v
ia dtqer Epsüe koSeu S CU per ZeiZe. zngen w elchtt SteLe gesucht, oder kfferirt dndeu, Men unentgeltliche Vkfuahme. Dikfelden bleib 8 Lege siehe, kZnen aber nbefchrZnL erneuert werden. Anzeigen, Kelche bi MMag 1 Nhr abge. gkben derdca. siuden noch am selbigen Tage Vusnahme.
Verlangt.
VIlngt fftt HI,ditr. Nachzfragn bi ehr. Lkdt. i W,t Morri Straß. 2a
,r langt et' itil V5chen fSr tzsukarbtit. SZach.ufrege 2S Ofl Wadzstzfti , im RkstaraÄ am Oft.Karkt. ' Qitltnt cttt ianjei aftann dr d agggM rlr mil. Smer dir schs rfsyrunz tz, v5 vsrgtzszkn. 2Z j?ir,dtzpr 22, tan t , fiu'e Sdch,n füt fiauijfcH. Hm, isiek, Ecke Riffel ,e. n, McSatt??ir. 20,
Be langt en ti l",s i, vktzck n für H, arbktt. Kt, Lsh. 3t Oft Z5 tt?ftr. 20 , Stellegefuchs. ?e sucht: MtkKe all Buchhalter ober Abschreibe?, richt bkulsh. Adr.; X. tutnbltXn, ji. 37ö Eb,n St?a. 2Ua S Z u ch t: Ewe leiste el für ew 1! Jahre alte adch,' S2HMStr A
Zu vttmietheu
rmitken25? Uit
lokul mit3ZwKr ode auf auter cklitz 'üt Scket ub iimfrtt nun nttbriTtn ffsliatt
m f w- - raS.nsller B rrf'. i,ür
Htantiu ie!bir tcctbin fc,
2hr. stallet i'rater, 4 CU
tk. et GefchöZtk
Woknzwrae: ieyr tosv, da sich tnt
S fttne b.ftnitt.
IBf flUKlt tr
ll !iiiU
üKatfit . 22,
Zu verkaufen.
,rkfen: E'm "l neSZ Mrlhfchcft. w S,trum der BtcH gelegen di d, so der deutsche undskt hZt,st ter glinftiqe B.dinquVge t verkaufen. dl tn der CffUe d BUS. al7
MeeZftÄieSsVs,
B trift: fionofttl tz'5eze ry H,xo-
ther. aherek in der DffU b. it.
da
Jolitisch Mnkündignng, ?lR.rI AlttNA, Candidat für Shenss.
Jndwna Verdtng Offfee. Daselk. kSnne gu'e Zdche rür Hauk,rbit l Hotett, achen. Wasche oder all HsuShSl tertnne Stellen bekommen. Herrschaften, welche tiu ,utWSdchea rsü scheu, mSze sich gZkSIiöft an tch ende. Ar Ann chrss. 25 ?üb L!aba VtraSe.
Dr. I. N. WMettffs H1chttt fiÄ ukch:leKUch M't wundknuch,?: öl u mtt SKZchlechtg UN, NrinkranZheite. OfZue: Ro.96 Ost Market Tttaße. Office, Stunden : S bis m Nhr tm. 2 bis ZNh, Räch. Snagl ausgenommen. Zttixds94l.
L verpachten: ib Kitt om besten Garten, Land, blo in Rei'.e mrftttch vs der Jnen.LnstaU U Lte Hauk, Stallungen werd gebaut, eh tut große Farm; 'her HTnfer tt uri ohne Sa, tc ad aufiftUib dr Suit. verkauf: $uft uns otUn i allen Stadtthel!. Faniren kl:n nb grcß. nahe bel der Vtadt, in diesem un anderen Staaten, sowie meh rere gut gelegene Skfchästöttuser unl leere Lotten, hrer LlckereiesrkcerieS, Saloo! und arider, schäft, T'. Wörglx, o.S? Oft Washwgtan trat?.
Lassalle-Feier erangaltet o, der SoziaNftischeu Sektion ! 4 Cwuntag Abend, 20. April tn der
AlXJJJZTXmtt - HALLE.
Alle Mitglieder und GesiunnngSzenossen sind dazu eingeladen.
lHau'Wmnm
des
Unabhängigen Turn - Vereins
tat .
GnZlisli pernliauo
ara
Sonumg, 20. April '90. Eintritt: Parqnet S Cents. allnie 25 Cent. Müder l Ceut. Reseidltte Sitze. 0 Cent.
. - Rewvirt Sitz, , kzaSt kdee Oksi:e deik TIgl.
l 5 - elzgraxy ?o er urnaaue.
Usorss Ksr?MSn.
- .
.
...
jl " .
s. .'TV f11 w. j.- eeI i :'5rrs -irfi--- t"äst,,,.!KM 1 r h": v;f : iiy
I ' --. W CTTTl,
; M6kes
1.
l-WeUMWee.
Ofsitt: Vs. SS Ett Delava S!raU.
.! L Cii2 , Hö, 1, Itt Okl yesriftk. -WQlIy o? Tez 2ö M L ,
GbitseieVeS.
Die Prege schweigt sich auS über die Berliner Arbeitskonferenz. Man fühlt allgemein, daß der Berg eine MauS gebar. W!s vergeßlich die Vkenschen sind. Mit Ausnahme deS Milwaukee Herold"
hat keine einzige Zeitung erwähnt, daß
es letzten Montag 25 Jahre waren, daß
Abraham Lincoln erschossen wurde.
Mit dem 4. Marz nächsten JahrcS laufen die Termine von achtundzwanzig Mitgliedern deS Vundesfenats ab, sech zehn davon Republikaner, zwölf Demo kraten. Erstere sind : Stanford von Ca lisornien, Teller von Colorado, Platt von Connecticut, Farwell von JllwoiS, Allison.von Iowa, JngallS von KansaS, Jones von Nevada, Blair von New Hampshire, EvartS von New Jork, Pie,ce von Nord-Dakota, Mitchell von Oregon, Cameron von Pennsylvanien, Moody von Süd-Dakota, Morrill.von Vermont, Squue von Washington und Spooner von Wisconsin. Die Demokra tm sind : Pugh, von Alabama ; Jones, von Arkansas ; Call, von Florida; Brown von Georgia ; Voorhees, von Jndiana ; Blackburn, von Kentucky ; Eustis von Louisiana; Wilson von Malyland; Best, von Miffonri; Vance. von Nord-Caro lma; Pzyne, von Ohio und Hampton von Süd-Carolina. Einige der Genannten sind bereits wiedergewählt worden, andere ihrer Wiederwahl sicher. Im Zweifel sind vielleicht die Sitz; von Conwcticut und'3!evada, sowie von Jndiana und Missouri. Im Senat des , jetzigen CongreffeS haben die Republikaner eine Mehrheit von acht Stimmen, in dem des nächsten werden sie eine solche von min destcnZ zehn, nach Zulassung von Jdaho und Wtzoming vierzehn haben.
DaS Elend tritt selten an die Oberflache, es halt sich meist im Verborgenen auf. Deshalb hat man es leicht, immer und immer wieder die amerikanischen Arbeitsverhältnisse rosig zu schildern, und die Lüge aufzuwärmen, daß in Amerika der Arbeiter ein wahres Paradies habe. Ohne weiteren Commmtar führen wir zur Widerlegüng dieser Schönfärbe rei folgende Stellen aus dem letzten Berichte des staatlichen statistischen Bureaus von Ohio an. Darin heißt es : Es ist z. B. in Circinnati gar nicht selten, daß Familien von vier bis sieben Personen in einem einzigen Zimmer hausen, welches nur selten Tageslicht und nie frische Luft hat, in welchem Säuglinge und Greise, Gesunde und Kranke zusammen ihr Leben fristen müssen, mit weniger Geld als der durchschnittliche Geschäftsmann für Cigarren ausgiebt." Aus dem Bericht ist ersichtlich, daß die Arbeitslosigkeit vom Beginn des JahreS 1389 an größer als zu irgend einer früheren Zeit war und daß Cincmnati zur Zeit 8,000 bis 10,000 Arbeitslose auf. weist. Die Arbzitslöhne find bestandig in manchen Branchen seit zwanzig Jahren gesunken. Der Kommissar des statistischen Bureaus sagt dazu: Die Opfer dieser traurigen Zustände sind in zwei Klaffen einzutheilen, nämlich in die Klasse solcher Leute, welche aus einer besseren Lage herabsanken und derjenigen, welcher die Armuth ein Erbstück war. Die letz tere Klasse fühtt die Armuth weniger peinlich, als die erstere, aber beiden starrt der Hunger ins Antlitz, wenn sie einmal eine Woche lang keine Einnahmen haben. Kinder weinen um Brod, alte Leute, welche zu schwach sind, um beständig ax beitm zu können, verhungern langsam und Hunderte von Mädchen werden von dem Gespenst des HungerL auf den Pfad des Lasters getrieben. Trotzdem aber giebt cS unter den Mädchen, welche sich ihren Lebensweg gewählt haben, ein star krs Kontingent, das sich eher Noth und Entbehrungen auferlegt, als daß es sich dem Laster ergeben ryürde.
. DrsihuaHnHten. ' Wetteraussschißn. Für Jndiana: Hübsches. vSrrnrnS Wetter. .
Kongreß. Washin g t o n. 15. April. Weder lm Stnalt noch im Hause wurden heute Geschäste von irgend welcher Bedeutung erltdigt, man s, ianlii sich Itbiglich Üdtr
die Frage herum, welche Geschäfte zuerst vorgenommen werden sollten.
DleL5hne der Eisenbahn, deiter. W a s h i n q 1 0 n, 18. April. ArbeitS kommissär Wrkgbt hat seinen fünsten Jahresbericht veröffentlicht. Derselbe bandklt auSschkttßl!ch von den Eisenbahnar heitern. Die Gesammtzahl derselben be trägt zur Zeit 83912 Der Durch.
schnittSlohn aller Eisendahnarbeittr betrat $l,ti per Tag. 61 Prozent t-doch empfangen inen Lohn, der kleiner ist, als der . DurchschnittSlohn und ryir 39 Prozent erhalten mehr. Der Bkricht zeigt daß 101.905 der Leute weniaer al $100; 33,621 wkniger alt $200 und 21.517 weniger all $300 jährlich verdienen. Da Durch. schnittSeinkommen der Eisenbahnarbeiter beträgt $243 pzr Jadr. Der BeeiSt zeigt ferner, daß die Leute durchschnittlich nicht mehr als 147 Tage im Jahre deschSstkgt waren.
Kamps mit Spitzbuben. LouiSville, 18. April. Eine De. pesche von Harln Court House meldet: Siebenzehn Meilen östlich von hier fand ein Kamps zwischen sechzehn Milkzsolda. tin und etwa dreißig Spitzbuben statt, welche sich in einer alten Scheune vee schanzt hattkn. Fünf von. den Soldaten wurden verwundet. Sie halten die Scheune umzingelt und habkn nach Ver ßätkung geschickt.
Der v-!.
Die Regierun g und die Ultra, montanen. Berlin. 13. April. Während der Besprechung deS Budget de Kultu. Ministerium im preußischen Landtag ve'lanete Dr. Windtderst. die Einsetz. ung wer dekondrren kathzlisüen Ab theilung. Abschaffung der Sperrgesetze, durch welchen Vriestjrn ihr: Stipendien entzogei werden könrer', priesterliche Beausstchtigung der Schulen, Zulassung aller religiösen Orden, und da Verbot der Berützzng latolischer Kirchen durch Allkatholiken. Dr. von Csßler, Kultusminister, er widute. daß die Regierun diese Förderungen nicht bewilligen könne. Besondere Sekten können im Mtniyerium nicht virtreten sein.' Die Angelegenheiten der Katholiken werden durch Katholiken be sorgt. Eine Vorlage wegen de Sperr geseß! eröe eingereicht werden. Der Minister weigerte sich ferner, gegen Altkatdoltken zu intervkniren. Et habe, sagte er. keinerlei Klaaen gegen dieselben erklärt, und waZ die Zulassung der 0r den betreffe, so könne da vom Kaltu Ministerium allein nicht ertschisden wer den.
Trugen ihn auf den Schultern. Paris. 18. Apr. P:äkident Carnot wurde heute mit großem Enthustamu ln Toulon empfangen. Wählend er durch die Straßen ging, Hoden ihn Leute aus ihre Schultern und trugen ihn im Triumph nach der Prüseltur.
Eine Sensation. St. Petersburg. IB. April. Kürzlich wurde eine Frau verhaftet, selch inen Beamten zur Mittheilung de MobilisirungiplaneS der russischen Aemee de stimmen wollte. E wird mitgetheilt, daß die Frau, unter den Instruktionen de Baron von Plessen, de Marineatsg. che der deutsch? Gesandtschaft handelte. AlS die Sache an Licht kam, fand man au, daß der Baron die Stadt verlassen.
Streik in Oestreich, Wien. 18. April. Der Streik bat stch über ganz OZlschlesten ausgebleitet. In Wittkowitz wurden gestern sechzig Personen verhastet, welche zwei Schild, wache angegrlffm und verwundet hatten. Die Streike? haben keine Führer und Unterhandlungen sind nicht möglich. Kohlen werden rgr nd Khlennöth steht dtvor. Die Streik in Ostrau greifen die Fabriken an, beschädigen die Gebäude und bedrohen die Arbeitenden. In Polnisch.Ostrau griff da Militär die Streike? mit dem Bajonet an und verwundete viele.
G i e f i o e 0,
yromln?nte Schwindler.
Bund? Depuky Marshall Convay hat sich gestern nach Sheliyville bege den und den Advokaten und früheren StaatSgesetzztber Lee F. Wilson. sowie dessen Vater William T Wilson und E. Major und CSarleS Faftlaben fest. anommn. Die Anklage gegen die bet
den Erstgenannten lautet auf Verletz''
Beiden find der Verschwörung angeklagt Alle stellten Bürgschaft für ihr Er. scheinen zum Prozesse, dtnn so. promi nente Leute können sich daS erlauben. ES ist bekannt, daß die Anklage p gen den jungen Wilson dabin lautet, daß er Soldaten'Witlven, die sich zum zweiten Mal derbeiratdeten, und deren zwetter Mann ebenfalls starb, aus
schwindelhafe Weise zu einer Annulli. rung ihrer zweiten Sie und einer Nach-tragS-Penston süe die Zeit, in der sie verheirathkt waren, verhaks. , Sein Voter soll Parkner in dem sau bern Geschäfte gewesen sein, während die beiden andern Angeklagten der Aerschwö. rung angeklagt ftnd. Sie sollen die Eintragungen in den Gerichttaktm gefälscht haben, so daß Richte? Hoed in dem G!au den daß Alle U riglit sei. die Dokumente unterziichnete. Auch unzählige Meineid sollen in den Verhandlungen geschworen worden sein.
Schulrath. Gestern Abend war regelmäßige Sitz' ung. Abwesend waren die Herren Frenzel und Galvin. Die Geschäste wurden in wtniger al einer halben Stunde erledigt. Da Baueomttt bttichtete.daß die Kon traktoren, welche den Kontrakt für die Schulbauten an Sterling Straße und Lincoln Lane erhalten, keine Bürgschaft gestellt haben, und empfahl die Vergebung der Kontrakte an - die rächstniedrigen Bieter I. C. Vierson sür da Hau? mit 8 Zimmern -und KraaS & Geummann sür da Hau mtt 4 Zimmern. So geschehen. Da Lehrer Komite mpfabl Annahme der Resignation der Lehrerin Alice Sewall von No. 2 und Anstellung von Mary D. Howard an ihnr Stelle. Gutgeheißen. Beschlossen wurde, den Lehrern unlk Schülern am 15. und 1. Mai einen Hai den Feiertag zu geben, weil viele der selben im Maiseflchor mitwirken und An der die Konzerte besuchen möchten. DaS Hochschul Komite erhielt 525 be willigt um damit rötge AMaffiingen für die Klosse in Botanik und Zoologie zu machen. DaS Finanz Komite erhielt Vollmacht, eine Anleihe im Betrage von $20000, rückzahlbar am 30. Juni, aufzunehmen. Hierauf folgte Vertagung.
4 ftt Qi;t$6e
Suverlor Gericht. Zimmer 5io. 2. Rosa Shirk gegen Mlton Shkrk. Scheidung bewilligt. Luther Drumm gegen Woodburn Sor venWbeel Co. Schadenklsatzklage. Ue theil sür$U0. Lucy E. Birt gegen Henly But. Scheidungsklage. Scheidung bewilligt und Birt $10 zu? Bezahlung von seiner Frau Advokatenkosten gehalten. Zimmer No. 3. Jame Duke gegen Cha. I. Gardner. Echuldkiage. Nie dergeschlazen. Engel Harting gegen Frederick W. H)lle. Notenklage. Urtheil sür $302 50. Lillie M. Magunsoa gegen Wm. S. Magunson Scheidungeklage. Nieder geschlagen. Erimin al ericht. Anna Willlamson gegen Catherine Darnell; Virleumdungskkaq. Der Klä gerin $1000 zugesprochen. Vettlagte hatte die Klägerin des Hühnerdiedstahl de schuldigt.
Utut BUttn
Anna EdmondS gegen George Ed mond. SSeidungSklage. Grund: Treulose Verlassen. Frank MeWhinney gegen Anna Da kin. Klage "to quht title.
Q$u NuSlantz,. tvm Da S V a) icksa l der Frau Jebrikowa hat dem .Pester Llovd" eine von Alexander Herzen erzählte Geschichte in Erinnerung gebracht, die für das Schicksal russischer Freiheitssreunbe ip pisch ist. Herzen berichtet in seinem Buche .Rußland'S sociale Zustande" der Zar Nikolaus I. habe eines Tages den Moskauer Studenten Pliajeff, einen poetisch begabten Jüngling, von dessen freisinnigen Dichtungen er gehört, zu sich besohlen, um sich von dem jungen Freiheitslänger dessen Werke selbst vordeclamiren zu lassen. Poliajeff erschien zur Audienz und trug mit großem Elan seine Gedichte vor. Als er geendet, umarmte ihn der Kaiser, dann schellte er und ließ den Poeten als gemeine Sol? haten mit dem Verbote des Äoancements in ein Neglment ftecle r. Nach acht Iahren erlag .Poliajeff in einem Militärspital der rigorosen Behandlung und des aufreibenden Dienstes. Frau Zebrikowa kann zwar nicht in ein Regiment gesteckt werden, dafür soll sie aber bereits administratio .verschickt" sein. DaS Endergebniß wird das nämliche sein wie hei
P1n.
Jmportirt!
Oliven Ol. L-a S5Verr!nS ?anc-. Croß 55 VlttekwettK VkckleS. Sardinen aller UotU n. es- Stets frisch,
n, & A. m&im 2tt OK Oasblnatonvr. IZT Telephon 82.
um I ' . I!,,,,?' 'rX-
Kroße Anötvahl in Daen.Schnhen, ge. schnürt, geknööft oder Congnß, letztere , in Tuch und Leder zu 7öc bis $2,00. Kistner's alter deutscher Schuhladen, No.83 Süd Illinois Straße.
I.Mkl' !
DerolvenburgtscheTurerÜund ist im Besitze eines interessanten Schriftstückes von der Hand des Turnvaters Iahn. Aus demselben geht hervor, daß Iahn schon an ein Bündnitz von Deutschland und Oesterreich dachte. Das betreffende Schriftstück fand sich in dem Nachlaß des verstorbenen OberStaatsanwattS 'Rüder in Oldenburg vor, und ist dem dortigen Turnerbunde fejtcns der Erben zum Geschenk gemacht. Das Schreiben . Hangt jetzt eingerahmt im Vereinsraume des Turnerbundes, und hat nach der Weser-Zeitung" folgenden Wortlaut: (Die Bezeichnung des Ortes, von dem das Schreiben ausgeht, fehlt in Folge einer Beschädigung des Papiers.) 1849. An den .Ausschuß des einheitlichen Vereins in der deutschen Reichsver; fammlung. In Erwägung, daß durch Kie Erklärung der österreichischen 'Regierung und die Verleihung einer Verfas sung für den einheitlichen Gefammtsiaat Oesterreich, rar vcm allem und jedem Verba wisse zu Deutschland abgesehen wird, die Vollmacht an das Reichsministerium: .mit Oesterreich über dessen Eintritt in den deutschen Bundesstaat zu unterhandeln", gänjltch erloschen ist, beschlief t die verfassungsgebende Versammlurg; Das Reichsministerium wird veranlaßt und ermächtigt, sofort mit Oesterreich über eine ewige Einigung zu Schutz und Trutz und gegenseitiger Gewährleistung in Unterhandlung zu treten." Iahn, der seinen Antrag zu bearunden um das Wort bittet." ueoer oee neueire erur theilung eines vermeintlichen deutschen Spions in Frankreich schreibt ein Pari ser Korrespondent: Wenn man den französischen Blättern glauben darf, so hätte Lieutenant Niemeyer, der früher dem 17. Jnfanterie-Regiment angehörte, wegen Schulden seinen Abschied nehmen mußte und sich dann dem deutschen Kundschasterdienste in Frankreich widmete, in dem ihm von den franzosischen Gerichten gemachten, bei verschlossenen Thüren gesöhrten Hroceß ein umfassendes Gestandniß abgelegt. Nac Lage der Akten soll sich Niemeuer be: semer Verhaftung aus einer zweiten Sxionage-Tour befunden haben. Ein Brief aus Berlin, ein Notizhuch und ein Buch seien bei ihm mit Beschlag belegt worden, es gehe aus denselben hervor, daß Niemeyer imDecem: ber und .November 1830 Nancy, Luneville Epmal, Remiremont, Samt Die besichtigt? habe, daß Niemever in stänhjger Verbindung mit dem Nachrichtenbüreau des großen Generalstabes stand' und von diesem direkt seine Austräge erhielt. Der letzte ihm gewordene Befehl HUte dahin gelautet, einen vollständigen Spionazedienst in den festen Plätzen des nordöstlichen Frankreichs zu organisiren. Bei Ausführung dieses Auftrages soll er verschiedene Personen kompromittirt haben. Jedenfalls hat die Polizei dieser Tage in Epinal einen Bürger verhaftet und bei verschiedenen andern Haussuchungen vorgenommen. Niemeyer .ist, ie' nunmehr berichtet wird, zu drei Jahren Gefängniß und 1000 Frcs: Geldstrafe verurtheilt worden. Als ihm der Wortlaut des Urtheils verlesen wurde, hat er, wenn französische Blätter recht berichten,, ausgerufen : Es lebe der Kaiser!" und als einige der Richter darüber lächelten, hinzugefügt: Ich meine-natürlich meinen Kaiser. Nie meyer, der seiner Zeit auf' der ersten französischen Station der Linie Thlon-ville-Meziöres, in Audun le Roman, verhastet morden ist, hat, früher in Mülhausen gestanden nnd iji mit einer Franc zösin yerheiralhet, die noch Verwandte in Nancn hat. Die VeruNheilung .Rie meycrs ist die fünfte, welche in Folge deä Sionaae-Gesetzes stattgefunden hnt.
vflrai fte ü ISlSü LJ U 'LJÜU
tct
T
W
sipcDttcDirn
Voll den billigsten bis zu den srinstkn Sorten, ttgscr- Lager ist in dieser Saison unendlich groß und unsere Preise sind niedriger als je zuvor.
V o
t
V öö
MsftgZlM
wenn Ihr Tgprtcn braucht, und beim Saisoulvechscl erweist sich diese NothAcndigkcit in jedem Hause, dann smccht vor bei
K
2 3
8 0 3 -
Pl" r. d
jüastiiiiin
!
Schi
eiciier
and
i
No. 5,7 uuö. 9 Ost Washington Str. 4 DS größte Haus km Stsatc.
Großes Konzert
zum Besten der
ftVeWenden ZimmsSZlsttös! gezeie? don dem . K2!iaIist!8eksQ KWNKsrbunch
cm
Dsnnersiag, den 24. April '90, Aöeuds 8 Uhr,
in der
I?lZIO!N.ljZ HZrLO.2KSM E!ntrZtt 2ö Cents a Person. Ticket sind in der Ossire der JnÄiaua TribLue zu haben. Wer solche im Interesse der guten Sache v.'rkwsen will, ist ersucht, dies zu tbua.
V?. 101
;Icpiite Tapetm
ZU nledrlgen Arelfeu. WsöVÄdss ZimmsV, asrr wasiii3voxo3v stjx.
No. 101,
Spitzen -Vorhänge und Draperieen. - - .' Größte Auswahl von Draperieen und TesingS in der Stadt. Neue Mee'n. Die Damen sollten sich dieses Departement ansehen. Neue Sorten (schnüre nud Fransen. ' Gute Tapeten Äe per Vfoftt.
mMMBmi
,t'
W
N. 17 und l9 West Washi'ngton Straße. .... ,.-:( " '' II I ' i''- !ll '. ' j. .. w " .;: - f ' . ji !!;:! :i; - -- - " , , ;, -
M
! Ijfi!' , 'J:?;U'' '.:".-!!,;,! r ' ''--t- ,; ,,! " :?iiii!?:;,JI!liii;;! lil'iliiil'i'i: !!:;: " l) !;; :;l MX X0frf'' ...., -:' kMm rj-i--!i ' !'l - Mipt!::fe;ifiiK''H' r-fi i;'
'JMt
