Indiana Tribüne, Volume 13, Number 208, Indianapolis, Marion County, 16 April 1890 — Page 1
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Mit großer Entrüstung haben wir das Verführen der Kontraktorenden Zimmerleuten gegenüber wahrgenommen. DaS Verfahren ist ein solch hochmüthiges, bru tales, daß wir fast geneigt sind, zu glau den, daß einige Derjenigen, welche das Uebereinkommen unterschrieben haben, gar nicht recht zur Besinnung gekommen sind, und nicht wußten, was sie thaten. Die Arbeiter haben vor mehr als drei Monaten den Co.itraktoren ein Schreiben zugestellt, worin sie ihre Forderungen mittheilten und den 15. April als den Tag festsetzten, an dem dieselben in Kraft tre:en sollten. Innerhalb dieser Zeit konnten sich die Contraktoren mit den Arbeitern verständigen, es war genügend Zeit zur ausgiebigen Besprechung der Sache und zu einem alle Theile . befriedi genden UebereinkomM'N zu gelangen. Die Kontraktoren zogen eS vor, die Sache zu ignoriren, und darüber hinweg zugehen, als sei nichts geschehen. Sie ließen den 15. April herankom men, und fanden sich bemüßigt nichts zu tljrni, bis gestern Abend. Gestern Abend schickten die Arbeiter ein Schreiben an die Organisation der Kontraktoren und ließen sie wissen, daß sie in Sitzung seien. Die Kontraktoren legten das Schreiben kurzweg auf den Tisch. Sie erlaubten dem Sekretar nicht einmal, eS vorzulesen. Natürlich, Kontraktoren, man denke sich doch, Kontraktoren können sich doch nicht so weit herunterlassen, mit Arbeitern, gewöhnlichen, komunen Arbei tern, welche die Frechheit haben, ihre Lage verbessern zu wollen, zu unterhan deln. Und um ja nicht den Gedanken aufkommen zu lassen, als würde es sich mit ihrer Würde vertragen, mit Arbeitern zu unterhandeln, beschließen sie ihrerseits einen gewissen Lohnsatz und vertagen sich, ohne eine Zeit zur Wiederversammlunz festzusetzen, also bis zu ihrer nächsten regelmäßizen Versammlung. Sie vsrwei gern also die Anerkennung des Organisationsrechtes der Arbeiter und - werfen ihnen einen Knochen zu, wie man ihn einem Hunde hinwirft. Dies Verfahren ist schmachvoll, und eine Schande für Jeden, der sich demselben anschließt. Es ist die Handlungsweise des bru talen Sllaventreibers, des Plutokraten "sans pliraso". Es scheint die Herren halten sich für eine aristokratische Körperschaft, welche die Arbeiter nur als Gesin del betrachtet. Es kann keine Frage darüber sein, daß d Bosse" die gute Meinung deS Publi kums verscherzt haben. Es war ihre Pflicht den Arbeitern in anständiger Weise als Leuten entgegenzukommen, welche die gleichen bürgerlichen Rechte wie sie, die gleiche bürgerliche Stellung haben. Sie haben in hochmüthiger protzenhaftcr Weise den Arbeitern den Rücken gekehrt. Die Stimmung des Publikums mag den Herren vielleicht gleichziltig sein, aber fie werden zu ihrem Schaden noch ausfinden, daß diese Stimmung auch ihre praktische Seite hat, in mmm i DrathnachNHten. Wttrau!!ibtt!l. Für Jndiana: Etwas vSkmer'.S, schö ne Wetter. Ksn greß. Washington, IS. April. Jm Sk nate wurde deute die Debatte über den Montana Contestsall sortgesttzt und Dt mokrattn und Republikaner varsen ein ander ihre Sünden vor. Im Hause wurde beute eine Bill pas. strt. eiche die Comptlenz der Bündel gttlchte in verschiedenen Sachen festsedt. Die Ein w an d e r u n g. Nev York, 15. Aökil.. Das Sud Comite de CongreßcomiteS zur Unter suchung der Einwanderung begann heute seine Sitzungen. EinvanderungScom missäe Stephenson sagte, da gegenmär ttge Gesetz enthalte Widersprüche. Er sei fest überzeugt, dab die einwandernden Ungarn und Italiener alle durch Agenten unter Kontrakt herübergelchickt urnden, Die Situation in Chicago Chicago, 15. April. Die Aichter Altgeld und Tuttle von der Circuit Court werden einen Ausruf für eine Mas t,n,rsmm!una , erlassen, velöe in einem m -w, r - - "" " oder zwei Tagen stattfinden soll, und fc.vn meck die Aermittluna in dem Streik zwischen den Carpenleundjhren
Bogen ist. Der Streik dehnt sich au?, die Hobelmöhlen werden schließen müssen, die BaSsttinardtiter werden ebenfall streiken. Die Baugewerke. stehen still,' und die Situation ist eine sehr ernste.
Eisendahnfireik in Aussicht. PittSburg. 15. April. DieFor. dtrungen der Weichensteller in den Yard wurden heute den Beamten der verschle denen hier einmündenden Bahnen über geben. Eine Antwort wurde noch nicht eezeben. Wahrscheinlich wird es zu einem Streik kommen. DieBergleute inConvention Columduö, O , 15. April. Sei der heutigen gemeinschaftlichen Bersamm lung von BergmerkSdestdeen und Berg leuten waren 151 Delegaten von Berg leuten und ungesZhr75BergvttkSbeftder anwesend. Die BergwerkSbeflder von Jndiana und Illinois waren ueggedlielen. Die Ausstellung einer Lohnliste wird trotzdem stattfinden. ' Ott üabtl. Stanley und Emin Pascha. Berlin, 15 April. Die National zeitung veröffentlicht heute eine Mit theilung welche direkt von Emin Pascha kommt, und worin er die Angaben Stan leyS richtig stellt. ES beißt darin, daß er, als er mit Stanlty die Aquatorprovinzen verlitß, bloß von einigen Soldaten U gleltit war, aber das sei deshalb der Fall gewesen. nnil die Frist von zwanzig Tagen, welche Stanley gesetzt zu kurz ge wesen sei, um die Leute aufs Neue anzu werben. Ferner sagt Emin, daß Dufite in den Händen der Egypter geblieben sei Stanley habe bloß 26 Kisten Munition mitgebracht, während er seldst zur Zeit noch 120 Kisten besessen habe. Derpreußische Landtag. Berlin. 15 April. Derpreußische Landtag wurde heute vom Kanzler Cap rivi eröff et. In seiner Rede sagte er. daß er nicht beabsichtige, da Programm der Regitrung miizutdtilen, doch wünsche er, einige Worte zu sagen Der Kaiser werd den bisher eingeschlagenen Weg weiter wandeln, die Einführung einer neuen Aera sei nicht zu erwarten. ES sei in Uebereinstimmung mit der mensch lichen Natur gewesen, daß gegen eine Krakt wie BiSmarck andere KeSfte nicht auskommen konnten, in Zukunft aber wlkde daS preußische Ministerium eine KSrperlchast von Tollegen sein. Die Rede Caprivi'S wurde mit Beifall aufgenommen. Herr von Heune, ein Mit glied deS ZkntrualS, schüttelte dtm Kanz ler am Schlüsse derselben die Hand. Rickert. einer der Führer der Freistn nigen, erklülte sich mit der Tendenz der Rede zufrieden und sagte, er hoffe, daß die Regierung Steuerresormen vorscbla gen werde. Windthorst erklärte, daS Zentrum werde auf Wiederherstellung der Bez'-eljungtn zwischen Staat und Kirche bestehen, welche vor Beginn deS Kultur kämpfe bestanden, und Schutzzölle be fürmort.n. Eugkn Richtet sagte. daß da da Mini sterium konservativ bleibe, die Stellung seiner Partei nicht gköndttt werdtn könne. Die Beibehaltung der Kornzölle sei in Widerspruch mit dem Schutz der Arbeit und die Opposttion gegen die Sozialdemokratie werde sich wirkungslos erweisen. Das .Tagblatt- sagt, daß dir Kanzler den Behörden Mittheilungen an Zeitun gen verboten habe, und daß Alle Mittheilellwerthe im .ReichSanzeiger ee scheinen werde. Eine Kleinigkeit. Zürich. 15. April., Die Summe. welche der SchatzNelstee de Kantonö Tessin nvterschlug. beläuft fich aus 7 500.0CO Franc. Derselbe soll in G. ftändnitz abgelegt haben, das noch andere Btamttimplizikt. 0üiffsuSriQt Angekommen in: New York: .Werra vonVlMkll; .Cufic" von Liverpool; .Greece von London ; .Halfim" von Hamburg. . Philadelphia : .Belgenland von Antwerpen. ' Movi ll e: .Anchorla- von New Bork. i e f i g e 0. SelbstmördVirsuch Die 40 Jahre alte Soldaten Wittwe Rachel Schröder wurde gestkrn Abend In eine schrecklichen Zustand an der Penn sylvania nahe der Market Straße ange troffen. Sie hatte Gift genommen. " . Man brachte sie in Dilpensarium woselbst die Magenpump ihre Wirkung that, und später wurde sie in Hospital
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gebracht, aber sie erholte sich bald wieder und wurde nach idrer Wohnung. Na. 23 West New York Straße pebracht Die Frau hat in den lchien Jzhren viel Unglück gehabt. Sie hatte eine einzige Tochter, und diese hat stch vor 3 Jahren einem Unwürdigen hingegeben und ist mit demselben durchgedrannt. Durch Krankheit ist sie vor einige? Wochen in Schulden gerathen und zwar
so. daß man ihr mit Pfändung drohte.' Die Frau ist in örmlichsn Verhältnisstn. ' V, J?ttJtOO 5 Suveriör Gerich t - Zlmmee No. 2. Patrick K.llian gegen ! Mary B. Leonard u. Ä. Thetlungöttage ; zu Gunsten deS Kläger? entschiede-,. Da? Gericht ordnete den Verkauf deS Grund stück auf öffentlicher Aklion an und er . nannte Edwin G. Lancafter als Com! miffär d-S Verkaufs. Derselbe stillte $3,4C0 Bürgschaft. George G Steven gegen Samuel S. Hall u. A. In Verhandlung. Zimmer No. 3. Hefter A. Aldridge gegen JameS M. Comstock. BesttzrechtS klcrge. Zu Gunsten des Verklagten ent schieden. Loui L. Darnell gegen Esther LouiS U.A. BtsttzrechtSklaze. Ji Verhand. lung. Lriminalg ericht. Joseph N. St. Clair bekannte siÄ schuldig, in da Hau von CdarleS B Borger ingebrochen zusein und erh'elt 4 Jahre Zuchthaus. George Winfikld. angeklagt ein P iar Schuhe von Joseph F. Jahrenbach ar stöhlen zu haben, erhielt ein Jahr Zachthau. Sein Complize Henry N ff. wurde nach der BesierunaSanstalt oe schickt. Beide sind Neaer. RUß Mes Fre?. P. Rusch und Andrew Flemming verklagten die Stadt sür Rückzahlung vln Steuern, welche diNelbm angeblich zu v'el bezahlt haben wollen. Alfred S. Foster u. A. gegen John N. Hart. Notenklage sür Z100. .Buffalo Chemical Works gegen Henry E. Goodwln. Schuldklage. Peter S. Cook gegen Jlmeö A. Philips. Klage auf Klärung eine Be sttztitelS. Kläger giebt an, daß der Ver klagte oder sonst Jemand ein Hypothek auf sein deS Klägers Eigenthum, im Be trage von $1.300 ausgestellt und dabei seine Unterschrist gefälscht habe. 0ajfrnittt Josie Sheehan. Cottage an Bell Str. $450. Mary Turk. Wohnhaus an Morri Str.. zw. East und Wright Straße. $1000, Jame Baesn, Cottage an Ptne Str.. zwischen Georgia und Meek Str. tz800.; Frank Keopp, Cottage an Bäte? Str , zwischen Leota und Dillon Str. $150. John Smith, Rtpt. an Hau Ns. 6t4 Nord Illinois Str. $350. 131 rtrinker aufgeVaAt? Von heute ad werde ich irden Morgen um 10 und Abends um 5 Uhr zehn Monate alte Lagerbier, bekannt unter dem Namen Schwarze Katze an Zapf haben. John Hügel,. Q$u Vusl. Für den Nathökeller ir. Gfra wurden im Jahre 1487 durch Vci zt Hnnrich den Lürgerfreund u. A. folgende Bestimmungen getroffen: Di, zu Sicherheitsdienst bestellten Stadt: und Lndknlchte dürfen im Stadtkeller Niemand verhaften; Jeder möge fein Pfennige inRuye und ZZrieden verzehren. Ei sell Niemand im Gtadtkeller Wehr, dnu tragen, eS sei Armbrust, Spieß, Schwert. Langmess, Degen, Tielitz, Btte, Keule, Knütlel, Schnt, Stein, noch andere Handrsehr, wd b Tag tbtx Ncht. Gentttndtrre Leute sollen ihre Wehre dem Stedtschen? zu behalten ttben, U td der Schenk soll die fremden Keute st l her Freiheit Mtmuchten. Es sall Niemand arn Sonnt oder nheren heiligen Tsgen ,or oder uutn der P digt, ehe mn in llen Kirchen hier zu Vera absinzt, zum Früharte (Früh schopftn) gehe. airSgenammen fremde Leute, tzik alsbald wndern roollen. Es soll nch jeder Gast wissen, mit wem er im Stadtkeller verkehrt, d der Stadtschenk daS Recht hat, von dem, welcher zuletzt sitzen bleibt, die Berichtigung der ganzen Zeche zu verlangen. Diese Borschriften wurden in den Jahren 1551 und 1555 beftitigt. Das Innere des NathökellerS Veftebt aus dem HauptFsftzünmer, der Zunftstube. der nur gchhrsorene Bürz ger der Stadt Zutritt hatten, und dem Sitz unehrlicher Leut, Der RerchZkeller besitzt eine eigene Bibliothek, in welcher sich neben seltenen Wake und Sennm lunaen zwei Album befinden, die du yisdniffe der Fürsten, welche häusig im UathSkeller verkehrten, auch, die der Mi, tttfttr und BüreiKtt n i(ua I bi5 enf die Jetztzeit, de? blutend.
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- Aus London wird ge trieben: In der Aprilnummer der Monatsschrift Good Words" erscheint !in Aussatz von der Feder des Er-Pre-vier Gladstone, der nicht verfehlen wird, i allen Klassen der Bevölkerung großes Aussehen zu erregen. Der Aussatz trägt tie Ueberschrift: Der unerschütterliche sels der heiligen Schrift, und ist der n-ste von einer Reihe von Aufsahen, in velchen der greise Staatsmann sür das rthodore Christenthum eine Lanze bricht. Bo ganz orthodox ist Herr Gladstone Zreilich nicht, und in seinem ersten Arti!el macht er der modernen Kritik Zugelandmsse, welche mshl,allgemein befrieiigen werden. Aber diese Streitfragen laden seiner Ansicht nach rein literarijchen Werth, so z. V. das Alter des heiräifchen Textes des Alten Testaments nd die Textkritik des Neuen, und thun Ht Würde und Autorität der heiligen Schriften keinen Eintrag. Bemerkenstverth ist, daß Herr Gladstone das Wort Inspiration nirgends gesraucht und uicht ßon inspirirten Bersassern spricht. Er spricht immer von Offenbarung und zöttlicher Offenbarung, will aber von vörtlicher Auffassung, welche von den Puritanern gebilligt wurde, ebenfalls itichts wissen. Trotzdem Herr Gladstone die Grundlage der modernen KrUik als tichtig anerkennt, macht er einige nicht in ,llen Punkten zutreffende Pemerkungen aber die Wirkungen, welche diese Kritik Ruf das moderne Zeitalter ausgeübt hat. Fr kommt nämlich zum Schluß, daß das Gefühl sür die HeiUgkeit und dm Werth er heiligen Schriften in dem Arbeiterstände abgestumpft, ja ausgewischt ist, wahrend die besser sttuirten tftossm ihre Billigung und Anerkennung weniger erfagen. Er stellt dem die Zustände m der primitiven christlichen Kirche ge zenüber. Ueber diesen Punkt urtheilt Herr Gladstone nicht ganz richtig. Im englischen Ardelterftande ist wohl durchVeg absolute Gleichgiltizkeit in tt?chst hen und religiösen Fragen bemerkbar. Der Unglaube jedoch ist in den besseren Ständen tu sinken. Der in jeder VeZiehung lesenswerthe Aufsatz ist ein neuer LeweiS von der geistigen Frische Und Vielseitigkeit des großen Staatsmannes, Mirrschaumdseisen, lauge ,b:utfcU Pselkn. Cigarrenspitzen etc. bei Ww. Mudo. No. 199 Oft Washington Str. ,, ,, I,,,j z, U .i.,1 .('i-ijpi1,,:' "!
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