Indiana Tribüne, Volume 13, Number 207, Indianapolis, Marion County, 15 April 1890 — Page 2
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Wyncoop, einer der reichsten und angezehenisten Burger New HavenS, Conn., dem nach absolvrrtem UniversitätsiStudium nichts mehr zu fehlen schien, als ein zweites Jch" in Gestalt eines hübschen und zärtlichen Weibchens, rsar von den Aerzten für schwindsüchtig erklärt und nach Colorado gesandt roorden. Bei seiner Abreise von Hause ließ er einen geliebten , Gegenstand" trostlos zurück. Der Aufenthalt in den Bergen ColaradoS während der Frühjahrs- und Sommermonate hatte bei dem jungen Manne wahre Wunder gethan: aus dem hüstelnden Jüngling mit den eingefallenen Wangen, auf denen sich ein hektisches Roth angesetzt, war ein von Gesundheit strotzender Mann voll Lebenslust und Lebensfreudigkeit geworden! Die ersten ärztlichen Autoritäten Colsrades erklärten Wyncssp für völlig zeheilt. Der Schwindfuchtö-BacilluS, oer sich ehedem in seinen Lungen festgesetzt, schien für immer verschwunden zu sein. Mit der zurückkehrenden Lebenskraft und Lebenslust war aber auch die alte Liebe und mit ihr die Sehnsucht nach der LuZerwählten seines Herzens wieder neu und mächtig erwacht. Wie mit Zauber macht zog es ihn dahin, wo die Geliebte in Sehnsucht sich verzehrend sei ner harrte nach Hause. Und als nun die ersten gelben Blätter von den Bäumen sielen, da war der junge Bräutigam zurückgekehrt zu den Seinigen und in die Arme seiner Braut, die sich vor Glück kaum zu fassen wußte. In den fashionablen Kreisen seiner Heimath konnte man sich das Wunder, das mit Edgar Vorgegangen, gar nicht erklären. Es wimmelte von Gratula-tions-Befuchen im Hause WyncoopS wie bei den Eltern der Braut. Fest folgte auf Fest, aber das glänzendste und sröhlichste war das Hochzeitsfest, welches 14 Tage nach der Rückkehr Wyncoops in dem .WinterpalaiS des VaterS der Braut, des reichsten Kaufherrn New HavenS, mit fürstlichem Pomp gefeiert wurde. In ungetrübter Glückseligkeit ver. brachte das jungePaar die Flitterwochen. Da itmerkte mit Eintritt der kalten J,hreS;cit die Gattin, daß ihr Edgar icl NachtS häufig ganz eigenthümlich , hüstelte, und eines Morgens entdeckte sie sogar dünne Blutstreifchen im Taschentuch des geliebten ManneS. Erschrocken ließ sie den Hausarzt rufen. Dieser eonstitirte nun bei Untersuchung deS Patienten ntin neuerliches Auftreten der heimtückischen Phtisis", wie er sich auSs druckte. Gleichzeitig erttärte der Arzt, baß es für den Patienten nur eine Nettunz gebe, nämlich sofortige IZückkehr in die Berge Colorados. Auf eine solch unzweideutige Erklä runz hin gab es llerdingS keine Widers rede. Natürlich wollte das zärtliche Weibchen sich nicht von ihrem Edgar trennen, und so fuhr man denn schon zwei Tage später mit Sack und Pack nach Colorado ab Dort ereigneten sich nun schon nach wenigen Wochen neue Wunder: Während nämlich bei dem Gatten der Heilungiproceß ganz merkwürdig rasche Fortschntte machte, wurden die sonst s, sisen Wanaen der iunaen Z?rau von Tag zu Tag blässer und blässer; und als . der besorgte Gatte den Arzt consultirte, wurde ihm der Bescheid zutheil, daß Ma dame mit einem Herzfehler behaftet sei, der iei lanaerem Aufenthalt m ein un heilbares Herzleiden ausarten und den baldigen, sicheren Tod zur Folge haben wurde. Die junge Frau müsse schleu: , nigst zurück nckch der Küste des Atlantischeu OceanS ! Auch hiergegen half kein Einwand. Wyncosp munte laut AuSspruch des Ar, US bleiben und fein Frauchen allein nach jaurmm lassen. - In der Folge konnte eS natürlich nicht r fehlen, daß dieser merkwürdige Fall von fm Koryphäen der ärztlichen Wissen schaft zum Gegenstand eingehenden Stu diumS gemacht wurde, ganz besonders, da der Zustand der Frtrn Wuncoop sich schon kurze Zeit nach ihrer Ankunft in der Heimath zusehends besserte. Das RefumS der ärztlichen Beobachtungen eben jenes Erkenntniß, welches gleich . EinaanaS dieses veröffentlicht wurde. 'Durch dieses Urtheil der ärztlichen . .Jury- ist entschieden worden, daß unler Umständen die klimatischen (und sanitären) Verhältnisse eines Staates als Scheidungs gründ für Eheleute gelten können, resp, müssen, gleichviel, ob das Staats-Gesetz und die StaatS-Gerichts-Hofe diesen Scheidungsgrund als solchen nerkennen oder nicht. ' Wie man Hort, dürfen weder Wyncoop noch feine junge Gattin je daran denken, ihren derzeitigen resp. Aufenthaltsort zu erlassen, da in beiden Fallen das Leben davon abhängt. Na. wir wissen ein AuSkunftSmlttel. u das die gelehrten Aerjte in New Yorl ickt gedacht zu haben scheinen. . Du
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v????''' - zungen Leutchen stnv a telch uttd können leben, wo es lhnen bellebt. DeSyalb sollte man i h n nach St. Moritz in der Schweiz dem Paradiese der Schwindsüchtigen schicken, sie aber nach Nizza oder in eine andere schone Kegend der Niviera. Da hat sie die ' herrlichste Oceanlust und er kann siH durch die Berglust die Bacillen vertreten lassen. Eine Eisenbahnsahrt von vier Stunden nach jeder Richtung führt aber die Liebenden einander in die Arme, deshalb müssen wir Heine nochmals verfchlimm, bessern": .Sie konnten zusammen doch kommen , .. . - . AI ' 1 Sie hatten ja lclö genug." Wttzmannund Emin kommen heim. Major Wißmann fühlt, ie die Kreuzzeitung meldet, das Bedürfniß nach einer Erholung und seine Aerzte er kennen an, daß eine solöe angemessen und nothwendig ist. Der ReichScommissär wird daher einen Urlaub nehmen und bereits Anfangs Mai die Rückreise nach Europa antreten. Auch Emin Pascha beabsichtigt, aber nur besuchsweise, nach Deutschland zu kommen. Er hat an einen Jugendfreund folgenden Brief gerichtet: Ich bin jetzt so weit herzestellt, daß ich für kurze Zeit schreiben und kleine AuSgänge unternehmen kann, ich daffe demnach in wenigen Wochen mich endlich nach Egvpten begeben zu können und dort meinem Chef über mein Thun in den letzten Jahren Bericht zu erjtattm. em c. Y . t . I!. Weroe ira von oou mi an öic Gremen deS Sudans gesandt, so will ich um Urlaub einkommen und dann die alte Heimath, doch wohl zum letzten Malebesuchen. Die Absicht, in deutsche Dienste zu treten, spricht aus diesem Briefe nicht. Mn Capitel über ahlköpsigkeit. Die allgemein verbreitete Ansicht, daß Kahlköpsigkeit entweder eines jener Zeichen fei, durch welche das Greisenatter in unangenehmer Weise sein Herannahen verkünde, oder aber zu jenen Symptomen gehöre, die auf eine etwas .bewegte" Vergangenheie des betreffenden JndivwuumS hindeuten, dürste durch einen Fall seine Widerlegung finden, der in der Klinik des Herrn Dr. Lassar in Berlin jüngst zur Vorstellung gelangte. Eme Dame, die dem Aussehen nach im Ansang der zwanziger Jahre stehen mochte, trat ins Auditorium. Ihre Frisur, die nach der neuesten Mode sich dem Kopf dicht anlegte, hätte die Bewunderung eines Jeden erregen müssen, wenn sie sich nicht bald als eine aus der Kunstwerkstatt eines vortrefflichen HasrkunstlerS stammende falsche Behauptung" nt puppt hatte. Aus Ersuchen deS Vortragenden nahm die Dame die .Frisur" ab, und in wundervoller Kahlheit repräsennrte sich der Kops der Dame, und zwar hatte die Kahlheit in solchem Umfange sich ausgedehnt, daß nicht einmal an der Stelle der früheren Haargrenze eine Linie darauf hingedeutet hätte, daß trch die Bame früher eines natürlichen Haarschmuckes zu erfreuen gehabt hätte. Und doch war das der Fall; aber lang, lang ist's her. In ihrem frühesten Kindesalter bildeten sich die ersten Keime des Leidens, denn um ein solches handelt es sich ; in der Mitte des Kopfes wurden die Haare lojer, sie sielen ans, und es entstand ein kahler, kreisförmiger Fleck. An anderen Stellen des KopfeZ traten ähnliche durch Zerstörung der Haarwurzel hervorgerufene Kreise auf, die sich schließ lich vereinigten und jene große kahle Fläche bildeten, welche die Patientin schon in der Kindheit zum Tragen einer Perrücke nöthigte. Dieses Leiden, das als AlopecU ireata bezeichnet wird, galt bis in die neuesteZeit hinein als unheilbar: erst als min, wie bei den meisten Krankheiten, auch hier als die die Krankheit hervorrufende Ursache Batterien annahm und diese Voraussetzung durch die Beobachtung eine Stütze erhielt, daß nämlich rn mehreren Fällen eine Ansteckung erfolgt war, richte! man die Hauptaufmerksamkeit darauf, durch Anwendung von Mitteln, welche die schädlichen Einflüsse zu beseitigen geeignet waren, eine Heilung herbeizuführen, und diese Therapie war vom schönsten Erfolge begleitet. Mit ungläubigem Erstaunen hatte unsere P' tteutin dem bezüglichen Vortrage zugehört; denn sie schien den Gedanken ggr nicht fassen zu können, daß sie es nicht mehr nothig haben sollte, stets und ständig eine Perrücke zu tragen. Um auch ihre letzten Zweifel zu zerstreuen, wurden ihr die Photographien von Patienten vorgelegt, welche mit demselben Leiden behastet gewesen waren, und von denen namentlich Einer die besondere Aufmerksamkeit erregte, eil bei ihm die tückische Bacillenmutter sich gerade diejenige Stelle als Wohnsitz ausgesucht hatte, wo die Tonsur angebracht zu werden pflegt. DaS Bild vor der Behandlung zeigte den jungen Mann mit einer Leichenbittermiene, wohl hervorgerufen durch eine hypochondrische Stimmung, die sich des jungen ManneS mit der Tonsur in Folge der mannigfachsten Neckereien seiner Bekannten bemächtigt hatte, und das Bild nach der Behandlung; da schaute er wieder froh und munter in die Weithinans, als ob er dem Leben wiedergegeben fei. Mit herzlichen DankeSworten wegen der schönen Aussicht, die sich ihr eröffnete, entfernte sich die Patientin. Llafsinirter Hundeschwindel. Ein sensationeller Monstreproceß, der besonders Jager, Jagdliebhaber und Forstbesmte interessirt, gelangte uach zweitägiger Verhandlung vor dem Kasf.s'k,. fX.:A. cir 1rjLf..rr. crn.r. t Wlllllt $UIIL 2lUlllUC. cher Schwindel auf demGebiete der Nas senhuade von einzelnen gewissenlosen Individuen getrieben wird und wieviele ungezählte Tausende im In. und AuSlaude für diesen Sport ausgegeben werUnt bewies dieser Aufsehen erregende Proceß wieder deutlich, sowie auch namentlich, daß die Dummen nicht alle werden. Vor den Schranken stand ein junges bartloses Männchen, klein, blaß und schmächtig, einige zwanzig Jahre alt, angeklagt des rassinutesten HundefchwlndelS in einigen dreißig Specialanklagen. Derselbe heißt Julius Fricke und wobnte zuletzt in öerleSbauken bei Eisenach ; er bezeichnete sich aller Welt aeaenüber als .Förster und äu&duüca.
,er, obwohl er tetnes vott deldeN war. Früher Forstpractikant, war er im Eramen durchgefallen und verlegte sich nun in den letzten Jahren auf den Handel mit Jagd- und Lurushunden. Er ließ in allen Facbblättern alle möglichen RasseHunde inseriren sum fachmännische Ausdrücke war er nicht verlegen) oder er machte auf solche Gesuche Offerten ; er hatte immer den gesuchten Hund aus Lager d. h. auf dem. Papier, denn in Wirklichkeit kaufte er alle Hühner-, Schäfer-, Hofhunde etc. der ganzen Gegcnd auf, bezahlte wenige Mark dafür (2, 3 und S Mark) und fetzte sie dann unter den verlockendsten Anpreisungen an Hundeliebhaber ..in allen Gegenden Deutschlands für den zwanzigfachen Preis, für Hunderte von Mark ab. Er verschickte schlauer Weise diese edlen Rassnhunde, die kaum .die. Jagd gesehen und dem dümmsten Bauer nicht mehr gut waren, die Hühner vom Hofe zu jagen, unter Nachnahme ab. Auf diese rafsinirte Weife hat Fricke in den Jahren 1633 89 einige dreißigtausend Mark in solchen Hunden umgesetzt. Er erportirte feine Hunde nach OesterreichUngarn, Rußland, Rumänien, Italien ic. Er verstand es aber aus dem FF, dem gewöhnlichsten Hofhund die wunderbarstm Eigenschaften anzudichten. Ja es grenzt geradezu ans Märchenhafte, waS die Hunde alle thun sollten, und bei Verlesung der Offertbriefe, die das tollste Jägerlatein enthielten, herrschte fortwährend Heiterkeit im Gerichtssaale, der selbst der hohe Gerichtshof sich nicht entziehen konnte. Einen Hund, der kaum Zahne hatte, Jahr alt war, dichtete er ein kolossales Zangengeviß an, ferner sollte er, auf den Mann dressirt sein" (war ein fußgroßer HofHund) und des Nachts den Dachs im Mondenfchein stellen." Dabei war es eine Hündin, die nicht einmal stubenrein war. In den meisten Fällen verkaufte er Hündinnen für Rüden ic. AlS seine Schwindeleien entdeckt wurden die Wenigsten haben nur Anzeige erhoben
wurde er verhastet, entsprang aber aui dem Gefängnisse und entkam nach dci Schweiz. Auf Ersuchen der deutschen Behörde wurde er jedoch ausgeliefert und hier zu 3j Jahren Gefängnißstrafe ver urtheilt. Oom Inlnve. Frau Mary Cooper von Paterfon, N.J., feierte jüngst im Kreist von siebenzig Nachkommen, die bis in die fünfte Generation vertreten waren, ihren 100. Geburtstag. Der höchste Punkt in den Ver. Staaten? über welchen eine Eisen bahn geht, ist Marshall Paß, an der Denver- & Rio Grande-Bahn. Diese, Platz liegt 10,851 Fuß über dem Meeresspiegel. John M. SearS ist der größtt Steuerzahler in Boston. Er entrichtet, mit einem Vermögen von rund vier Mil lionen Dollars, dem Lande tz50,000 an Steuern. Wer dcch auch so ein Patriot sein könnte! Angeblich ist in den Ver. Staaten die Todesrate 13 per 1000 in einem Jahre. In England erreicht die Ziffer 20.5, in Deutschland 26.1. Vielleicht aber nur, weil in Deutschland und England die Statistiker weit sorgfältiger arbeiten, als bei uns. Der .Dreizehn-Club" in Nem Iork, welcher bekanntlich den Aberglauben an die Zahl Dreizehn zu bekämpfen sucht, hat jetzt auch, um die Zahl 13 noch öfter anzuwenden, das Haus No. 13 West 13. Straße ange. kauft. Die islandische Bevölkerung hat sich zwischen 1385 und 1883 um 2400 verringert, was der Auswan Kerung nach Amerika zugeschrieben wird. Auch klagt das Fifchervolk über die englische Concurrenz. Island enthält jetzt noch 69,224 Seelen. Postillon zwischen Osag und Park RapidS, Mich., spielt ei Frauenzimmer Namens Jefsie Carfon. Sie macht wöchentlich drei Touren, Sommer oder Winter, selbst wenn das Quecksilber 40 Grad unter Null gesunken ist. Grönlands gefammte Bevölkerung soll.Ende deS Jahres 1K83 sich auf 10,291 Personen belaufen haben. Während jeneS Jahres kamen in ganz Grönland 1S2 Todesfälle vor; St der Betreffenden aber waren bei Canoe, fahrten ertrunken, und 10 durch andere Unfälle umgekommen. Der St einHauer meiste? W. F. Andrews von Providence, R. I., stempelte im Jahre 1840 seine Initialen auf einen Kupfer-Cent und brachte denselben in Umlauf. Als er nun jüngst feine Kleinmünze nachzählte, entdeckte er zu seinem nicht geringen Erstaunen das betreffende Centstück. ' Dasselbe ist jetzt nicht für hundert Dollars feil. Ein in dem StädtchenShefsield, Ala., gelegener Fischteick zieht gegenwärtig die Aufmerksamkeit der Gelehrten auf sich. Vor nicht langer Zeit wurde nämlich nächtlich ein crdbebenartizeS Getöse aus dessen Tiefe vernommen, und eines schonen Morgens war der ch völlig verschwunden. In seinem Becken gewahrte man ein fünfzehn Fuß breites Loch, wodurch sich das Wasser entloaen. Zur TranSpsrtirung von Bananen und ähnlichen Früchten hat man jetzt einen Äsgen censtruirt, der mit kleinen Fenstern und Hohlladen auf allen Seiten versehen ist. Die Fenster sind auf der Innenseite mit eisernen Schiebläden versehen, vermöge welche? bie Lüftung regulirt werden kann. Bevegliche Fachgestelle sind in den. Wagen placnt, und kann deshilo dS doppelte Quantum Bananen untergebracht werden. Der BundeS-DistrietSan-walt von Georg! erzählt, daß die MondZchemler ernen großen Unterschied zwischen Meineid !n den Staatsund Bundesgerichten zu machen wissen. In den ketztaenannlen Gerichten macht ihnen ein Meineid einen Spaß, wogegen in StastSgerichten ein solches VerbreWen denselben verhaßt ist. Vie glauven privilegirt zu fein, die Bundesregierung nf jede Welse zu hintergehen. isin zi eo eniei nrennloyten geht gewöhnlich in den Minen Verloren, infolge emeS improbaten ZnblöckclÜNzS Processes. Diesen Abkall bandeZStibia ?!..!( . r . 1 . r m . . , . t
zu machen, läßt nün eine ünternihmende Eisenbahngesellschaft in Verbindung mit Pech ein Gemisch herjtellen, das dann flüssig verarbeitet und schließlich in Backsteinform an den Markt kommt. DaS Material 'oll gewohnlichen Kohlen gleich brennen und keine Schlacken zurücklassen. Eine wirklich phanomenale Klage wurde neulich in New Z)ork von einem gewissen David Lese eingeieicht. und liegt derselben gegen senie erhoffte Schwiegermutter eine Förderung vou $35 zu Grunde. Kläger hatte
genannte Summe der Beklagten zur Bestreitung der Hochzeitskostcn übergeben, mußte jedoch den Diamantring seiner Braut nerzetzen, um erwähnte 535 aufzutreiben. Zudem droht der originelle Bräutigam noch eine Klage wegen nichtgehaltenen Eheoersprechenö an. Im EinmanderunaSbofpital auf Wards Island wird zetzt der erste je dort vorgekommene Fall von Trichinose behandelt, und zwar ein sehr bemerkenswerther. Das Opfer ist ein vor noch keinem Jahre nach Amerika gekommener Italiener Namens Vincenzo Paternoster, und fein Korperfleisch im- ... mett auenthaiven von r,cymen; er kann kaum noch die Gelenke bewegen, und auch die Sthnmorgane sind von den Parasiten besetzt, sodaß er nur noch leise und fast unverständlich sprechen kann; zudem ist der ganze Körper stark angeschmollen, und er bat unsägliche Schmerzen zu erleiden. Die Aerzte verzweifeln an ihm, er selbst bei glaubt fest an feine Genesung. In qroßer Aufregung besinden sich die Bewohner von Delaware Waier Gav. R. I., über das Auffinden des Skelettes eines Mannes, das von den Brüdern Labarre entdeckt wurde, wahrend sie in der Blue Nidge. zwei Meilen vom Ort entfernt, Bäume fallten. Nahe dem Skelett lag ein ganz verrostetes Gewehr, ein großes Messer, eiu Puloergefäß sowie andere Gegenstände, die von Jägern gebraucht wer den. Ungesähr hundert Schritte entfernt, fanden die Brüder mehrere Skelette, wahrscheinlich von Wölfen. Man glaubt, daß das menschliche Skelett daslenige des alten Jagers Abe Hunter ist, der vor mehreren Jahren auf eine Jagderpedition ging und nie zurückkehrte. Dem Anscheine nach wurde er von Wolsen angefallen und getödtet. Immer langsam voran heißt es in Onkel Sams Armee was das Avancement der Ofsiciere betrifft. Durch den Tod Crosks war eine der drei Gene-ralmajors-Stellen vacant geworden, und Brigade-General Mikes. der schon beim letzten Avancement Aussichten hatte, ist in die Vacanz aufgerückt. General Miles selbst war außer der Reihe avancirt, nachdem ersich durch die Einfangung des Häuptlings Joseph und seiner Nez Perces im Jahre 1877 durch erstaunliche Geschwindigkeit der Truppenbewegung und auch sonst als Jndian Fighter" einen Namen gemacht hatte. Bei Besetzung der durch General Miles' Beförderung entstandenen Vacanz in der Reihe der Brigade-Generale hat Prästdent Harrison sic strikt an die Anciennität gehalten. Der neue Brigadegeneral Grierson war der älteste Oberst in der Armee. Er hat seit mehr als 23 Jahren diesen Rang bekleidet und das Commando des 10. CavallerieNegiments innegehabt. Bereits im nächsten Juli tritt tt von Alterswegenn denRuhestand. Vom Auslande. Ein scharfsinniger Pafs s agier. Unter dieser Überschrift erzählt der .Peteröb. Listok" folgende. gewiß auch unsere Leser erheiierndi Scene: In einen Pferdebahnmagen steigt ein Passagier, scheinbar dem Kauf mannsstande angehörend, mit einem Hai ben Dutzend junger Sprößlinge ein, setzt sich und placirt auch die Kinder recht bequem. Jhr Billet," saat der heram tretende Schaffner. Der Vassagier reicht ihm 6 Kopeken. .Für die drei Junten da müssen Sie auch bezahlen! meint der Schaffner. Das sind ja aber Kmder!" In Folge eines , sich nunmehr entspinnenden Streites erscheint der Con: troleur auf der Scene. .Wie Sie wol len" bemerkt er mit einem Blick auf die alteren Kinder, .allein für die Drei müssen Sie zahlen." Aber wanrn, denn, Kinder sollen doch umsonst befordert werden?" Ganz recht, jedoch nur Kinder bis zum fünften Lebensjahr." DaS war mir gänzlich unbekannt." Bitte, da hängt das Reglement. Schön, wollen wir es einmal zufam men lesen." Mit Vergnügen." Kontrsleur und Passagier machten sich als n die Lektüre des genannten Regle mentS, dieses lautet: Kinder werden bis zu fünf Jahren ohne Zahlung befördert." Wer hat nun Recht?" wandt sich der Kontrsleur an den Handels mann." Natürlich ich!" .Aber Sie lasen doch soeben, daß Kinder bis zu fünf Jahren gratis gefahren , werden, wie alt sind denn Ihre Jungen da?" .Einer ist sechs Jahre alt, der andere sieben und' der dr.tte nenn Jahre." .Also müssen Sie für dieselben zahlen." Wie denn?" Aber, verstehen Sie denn kein Russisch, Kinder bis zum fünften Lebensjahr werden ohne Zahlung befördert." .Das sagen, Sie, da steht aber etwa? Anderes Da steht : Kinder kön nen bis fünf Jahre umsonst fahren Meine Kinder aber fahren heute zum ersten Mal." Der Kontrsleur erließ lachend dem scharfsinnigen Vater, dem auf keine Weise beizukommen, die Zahlung für seine drei Jungen. Der Pariser Appellho, hat die Aushebung der Vormundschaft über den Commandanten Höriot, ebemaligen Eigenthümer der Louore-Maga-zine, angeordnet. Man erinnert sich des Aufsehens, welches die gehcimnißvollen Ereignisse in dem Schlosse La Boifsiöre vor zwei Jahren machten. ES hieß, der Commandant hatte seine zweite Frau aus Eifersucht ermorden wollen und wäre einer Raserei verfallen, welche seine, strenge Jsolirung dringend nothwendig machte. Diese Maßregel war von sünf Irrenärzte',, Blanche, Charcot, Damachine, Magnan und Bauche ron angeordnet nnd von Frau Höriot mit ihrer Verwandtschaft gewissenhaft ver wirklicht worden. Es gingen über die Gefangenschaft deS Rasenden" solche Gerüchte, daß der Präfect von Seine-et-Oise endlich einschritt und nicht ohne Mühe er wußte mit der Gendarmer! droben erreichte er. dan ibm der Cov
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manvunt, tvelchkn er ganz" ruhig, ohne eine Sput von Tobsucht fand,, ausgeliefert wurde. Er ließ ihn in eine Privat, Heilanstalt bringen, wo bei freundlicher Behandlung die Genesung so rasch emtrat, daß der Director derselben, Dr: Falret, ihn schon wenige Wochen nach der Aufnahme in die Anstalt nach der Weltausstellung, nachdem Louvre gehen und ihn im September eine längere Reise in Begleitung eines jungen Arztes antreten ließ. Nachdem er sich Deutschland, Dänemark, Holland und Belgien gemächlich angesehen hatte, ließ er seine Frau nach Brüssel kommen und söhnte sich mit der Urheberin all des Mißgeschicksaus. Die Dame, eine ehemalige Verkäuferin im Louvre, war sehr gerührt und zärtlich. Sie wollte ein Andenken an die schöne Stunde haben und bat den nuedergefundenen Gatten um ein Perlenhalsband, das nur 100,000 Franken kostete. Der Commandant Herist war aber dermaßen bei Sinnen, daß er ihr die Bitte rund abschlug. Vielleicht ist es diesem Umstände zuzuschreiben, daß die Frau und ihre Berather ihn zwar der Vormundschaft wollten entziehen lassen, aber eine Vormundschaftsbehörde für die zwei Kinder verlangten. Heriot wurde aber wieder ganz frei gegeben. Die Krankheit" Heriots hat die Kleinigkeit von 300,000 Franken gekostet. Davon bezogen die PariferAerzte 11S,000,dieje nigen.welche ihn in LaBossiere behandel ten 106,000, die Krankenwärter 25,000 und sosort; viel Geld, aber eine Klei, nigkeit für'Herio. Ein und e kan nter Men schensreund, der sich hinter dem Pseudonym Tn Founder" verbirgt, hatte bekanntlich vor Kurzem 100,000 Pfund Sterling zur Gründung eines ReconvalescentenheimS für alle armen Patienten der Londoner Spitäler gespendet. DiescS edle Beispiel hat Nachahmung gefunden ; denn wie der New S)ork Herald in seiner Londoner Ausgabe mitheitt,hat Sir William Saoory, soeben eme Zufchrift erhalten, worin The Founder" mittheilt, ein großmüthiger Freund, der ebenfalls unbekannt bleiben und in den Sammlungslisten blos als A Willing Helper siguriren wolle, habe für den gleichen Zweck 0,000 Pfund gespendet. Das Geld sei im Bankhaus Glyn und Co. deponirt. Dank dieser Großmuth geht man jetzt mit allem Eifer an die Errichtung eines Reconvalescentenheimsz Man beabsichtigt in einer gesunden Gegend, 17 englische Meilen von London entfernt, ein großes Terrain zu erwerben vnb mit dem Bau bald zu beginnen. Geradezu verblüffend ist die einfache Art, mit dem es dem Kassirek Vetters in Bremen gelang, seiner Firma die Summe von 700,000 bis 900,000 M. zu veruntreuen. Vetter soll 17 Jahre in dem jetzt von ihm bestohlenea Geschäft gewesen sein, aber nur ein maßiges Gehalt bezogen haben. Er genoß ein so vollständiges Vertrauen, daß man ihm die Kassensührung ganz und gar überließ. Man beachtete es nicht, daß er bei einer Modistin wohnte, die schon in Untersuchung gewesen war und die Welt dmch ihre fabelhaft billigen Preise für Kleider in Staunen setzte. Er führte munter seine Kasse und zeigte seinen Prinzipalen laute? unantastbare Abschlösse. Aber niemals zeigte er ihnen daö Contobuch, das zwischen der Firma und deren Bankier geführt wurde. Wäh rend nach seinen Kassenbüchern die Firma bei dem Bankier ein Guthaben von 250,000 M. haben mußte, war sie in Wahrheit 500,000 M. schuldig. Denn Vetter hatte seit sechs Jahren große Beträge, die er in seinem Kassenbuch dem Bankier belastet hatte, gar nicht an diesen abgeführt, und dem Bankier empfangene Beträge in feinen Büchern nicht gebucht. Der Bankier ahnte auch nichts ; da die Firma ganz sicher war und ist, so brunruhigte ihn der hohe Saldo nicht; und da das Kontobuch täglich zwischen ihm und dem Geschäft hin- und herging, kam er auch nicht auf die Vermuthung, daß den Geschäftsinhabern die Höhe des Saldos unbekannt sei. Diese haben dem Vetters so unbedingt vertraut, daß sie sich niemals das Contobuch deS Bankiers Zeigen ließen. Dadurch wurde die kolofsale Veruntreuung möglich. Die Summen wurden größtentheils in demGe schäft der Modistin verlottert, zum Theil auch wohl durchgebracht. Jedenfalls hat Vetters wenig oder nichts für sich in Sicherheit gebracht ; bei feiner Freundin wurde Alles in Beschlag genommen und sie sitzt ebenso wie er selber im Untersu-chungs-Gefängniß. Ein achtzehnjährig, Schneidergeselle in Berlin hatte, wie da die Angehörigen diese? Zunft zu thu pflegen, auf kurze Zeit die Nähnadel ii den Mund genommen ; plötzlich verspürt er Hustenreiz, und im nächsten Augen blick hatte er auch schon die Nadel mit dem Faden verschluckt. Den forgfäl: tigsten Bemühungen der Aerzte gelan eS nicht, die Nadel mittelst des aui dem Munde heraushängenden Fadens zu heben, fo daß der Patient am ersten Tage mit der Nadel wieder nach Haufe geschickt wurde. Die Versuche hatten 1$ stunden gedauert und mußten unter Krochen werden, weil schließlich' Ohn, machtsanfälle eintraten. Am dritten Tage, als der Patient wiederkam, g.e lang es endlich die Nadel herauszuzle! hen; sie war mit der Spitze nach um ten vorgedrungen und hatte an einigen Stellen etwas Rost gefetzt. Der interessante Fall wurde in der Larvngoto, gifchen Gesellschaft mitgetheilt. In den selben Sitzung sprach der Vorsitzende, Professor B. Fränkel über die Entzündüngen der oberen Luftwege im Gefolge der' Influenza. Die Frage, ob diese Kränkhzit ansteckend sei, bejahte der Red, ner entschieden. Die Influenza haftet am Menschen, sie geht so schnell wie der Courierzug von einem Ort zum ankern. So steht fest, daß die Epidemie von hier nach Thorn verschleppt worden ist.' Am 1. December hielt sich ein dort ansässiger Kaufmann in Berlin auf und erkrankte am folgenden Tage in Thorn'an catarrhalischen Erscheinungen. Derhwzuzezogene Arzt Dr. Sina! erhielt einige Tage später von der JnZluenza in Berlin Kunde, und bei genauer Untersuchung ergab sich, daß dies der erste Fall der Epidemie in Thsrn war. von der man dort bis dahin noch nichts wußte. Nun aber erkrankten im Hause des Kaufmanns der Reihe nach )tint Angestellten und alle anderen Hausgenossen an d 5rkluenia.
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' Ein guiev Rath für dieFrühjahrszcit. Das Blut ist das Leben drS Zkne?5 und m gesund ,u sein, ist eS sehr tchtis. daß eS Utt retn gebauten rvttd. Zu feiner Lgvrrrn Aett ist eS k?Sendi ger fcafc 231a: zu reinigen, wie im F x ü j a h r e , da Folge der rei-cherenRadr-iug, welche die Natur im Winter mlsnat. um deu rwww l . .. li'UH Körper iderflandssShiscr gegen die Kälte z machen, sich das Blut itzHdt. Qit Penn tu der Hank ziehen sich durch die Kälte zuföMWen nd Verhindern so eine schneLe Ausdünstung. Sobald jedocd im Frühjahre tie eisten waroie Tage ihr Erscheinen machen, fühle wir unt unhehagliS, sind ttse, akgesrannt, Verliere den Vpxetit nd der Magen will nicht recht derbauen. Diese Symxtbome zeigen an, daß t&i Blut kckt in Ordnung und ist eö nelhirmbig, daß die llnreknheitea des BluteS Schiede und dasselbe rerdünut wird. Nm lit en Vorgang zu beschleunigen, thut rnag trehl Natur zu Hilfe zu kommen, indem an eine Medizin auwendet, .welche dresem Zweck entspricht. ES ist daher für jede den greßer Wichtig keit zu wissen, welches da beste Mittel i rc Blut zu reimsco, die Verdauung zu befördern und die FunknonkN der Leber und Nieren zu neuer Thätigkeit anzuspornen. Alle diese guten Wirkungen kennen durch die Anwendung von Dr. Auguft König'S 0 Hamburger Tropfens erzielt werden, dem besten Blutreinigunoemittei welches es giebt. In taufenden ?rn tzami lien sind schon hSuftg die besten Erfolge durch dessen Gebrauch erzielt werden und sewinnen diese auSgezeichnetenTropfen stetS neue Freunde. Sie sollten in keinem Hause fehlen, da durch deren prompte Anwendung schon mancher or ernstlichen Krankbeiten bewahrt wurde. yreis öS kentZk tnlleupatheke zuhaVea. TK2 CHAXIES A. VOGELER CO.. Daltlrnor US. yolitische Vlnkündtgnngen Kür Sheriff: W Laiiuenborff, "HLotury ent-rroorfea der demokratischen County.Eon dentio. Für Sheriff dsa Marlon Counth . 3o. W. Carter, der SnUch'ldnng btt demokratischen Connty Eondeution unterworfen. CHittTtJe J. Many, Caudidat für Sheriff. Für Clerk don Marion Connth : Jolm. XC. W 11 soxi, der Entscheidung der demokratischen CouLth. Convention unterworfen. Für Clerk don Mario Connth : Clmrlea W Urlclffon, der Tntfcheidnng der demokratischen Nomwatiovt.Convention unterworfen. Für Auditor von Marion Connty : Toi. Toesgfairt, der Entscheidung der demokrati schea Nomina tlons.Condentio unterworfen. För Schatzmeifier don Mario Conn!h : Jolxn. OstermanD) der Entscheidung der demokratischen Nomwatios.V'0nveutio unterworfen. Für Connth.Commlpr S. Distrikt. JTaool A.. JEmrleli, Unterworfen der Entscheidung der demokra tischen NominatiovS-Tonvention. Kur Counth.Commissär L. Distrikt, Wra. H. Härmen Id fr, unterworfen der demokratisch Nomiaations. Convention. Hol,;- und Slste r? Die schönste Auswahl in der Stadt. Billigst Preise. m u 1869. 1890. Will. F. A lS-rnhamsr, Deutschn' Rechlssntuslt ST Conrt (Straße, nahe der Delawareftr Jnd'plS, Ind. Empfiehlt sich dem Publikum. onsultatiou frei. üüozavS" Oollcl jr obxi BX Äcxilflsr. ! Daß größte, schönste und älteste derart, Lokal in der Stadt. Die geräumige und schSn eingerichtete Halle steht Vereinen, Logen ntt Privaten zur Abhaltung von Vällen, onzerleu und Versammlnnqen unter liberalen Vedinznngen zur Verftiauug. ozialistische G 6 V Sö 0 W ! Lkegtlttäßigk Geschäft? -Versarnmlung ftdm zverten Sonntag im Monat in der Arveiter-Halle. Neue Mitglieder wndm m den rege'äßigm Versmnmlungm aufgenommen. Zonsmqn VeUrag 20 gests. Mitglied der Sektion können auch EiW&n dn rankenkage vnden. VeRtsÄe ZlxMttt f&Ut$i OnÖ an 1
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