Indiana Tribüne, Volume 13, Number 204, Indianapolis, Marion County, 12 April 1890 — Page 2
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-rm fmarTHn-n Zndiana Tribüne. " vrfchewt gftflUQ nn'd SsuntaßS. Gt tSglt .Xtiftttn foM durch d ,ägr tt i3J Ccntl pt Soch, M nnta,kidSi S Statt ftt Wvch. Viid lajancia li Sttttl odn UCmtl vtfRsnaS V Vsfi ,ugsch1 i, Bat8ltaleg I V 3$ 0f$ft 130 WsrylanbV? JndisnapoliZ, Ind., 12. April 1890. Chicagos erste Weiße. Nm dem Leser nicht unöth?gerwe!se den Mund rsZsserig zu machen, sei sogleich bemerkt, daß eS sich hier nicht etwa um das erste GlaS Weißbier handelt, ml che in der Stobt der Winde und der Flußgestanke", alias Gartenstadt, alias WeltauistellungS-Stadt zu aUn ar. Ten über dieses könnten mt mit dem besten Willen keine Auskunft geben, vtu muthen aber, daß dies in eine viel fpatere Zeit fällt, als die, von der hier die Rede sein soll, und daß es in letzterer .merschtendehlS nur Feuerwasser gegeben hat. Nein, wir meinen ganz wörtlich die erste weiße Frauensperson, welche in Chicago daS Licht der Welt erblickte. Es ist bezeichnend für den dampfge" schwinden Fortschritt deS geschäftlichen Lebens in Amerika, daß man von so vielen Großstädten nicht nur massenhatfe Erinnerungen, sondern auch noch le bende Zeugen undZenginnen, und darunter manche verhältnismäßig junge, von deren ersten Tagen besitzt. Eine solche ist bezüglich der Weltausstellung-Stadt Sarah Jane Harris, resp. Frau Holmes. Sie war die erste Weiße, die in Chicago oder vielmehr, wie eS damals h:eß. Fort Dearborn geboren wurde. Ihre Eltern waren im Sommek 1631 durch die Furcht vor den Indianern, welche sich damals auf dem Kriegspfad befanden, in dieses Fort getrieben or den, und am I I. Januar 1832 kam Sarah Jane zur Welt. Aster und MutterBenjamin und Maru Jane Harris kamen ursprünglich vom Staate New Isrk (wie man also sieht ist Chicago eigentlich nur ein Ableger von New Z)ork so werden wenigstens hier die New Jorker ausrufen!) und waren, wie fo viele Andere nach dem Westen gegangen, um mit dem Lande groß zu werden". Ihre verschiedenen Reisen führten sie unter Anderm auf einem Cauoe den Kaukakeeftuß hinab nach Hennepln;von da begab sich das Pionierpaar nach Ottawa zurück, und von da. auS dem erwähnten Grunde nach Fort Dearbsm. Wie die meisten Pioniere, waren auch diese keineswegs mit irdischen Gütern reich gesegnet. Um daS knappe Emkommen der Familie zu vermehren, wusch Frau Harris für mehrere gleichfalls im Fort ansässige Familien. Aber eS scheint dem Ehepaar in dem damaligen Chicago gar nicht sehr behagt zu haben. Schon 1833 kriegten die Beiden wieder daS Wanderfteber, zumal die bösen In dianer, welche einzig und allein für die Niederlassung des Paares in Chicago verantwortlich sind, mittlerweile wieder ruhig geworden waren. Nach vielen Kreuz- und Querzügen siedelte sich Hars riS mit Frau und Tochter endgiltig in Ottawa an. Daselbst verheirathete sich die jetzt 20jährige Sarah Jane am 13. Januar 1852 mit Samuel A. Holmes. Im Sommer deZselblgen JayreS zo gen die Neuvermählten auf eine Farm in der Nähe von Victoria, KnoConnty, Jll. Im Jahre 1364 siedelten sie nach Waterloo Ja., und endlich 137S nach Franklin:Countn, Ja., über, wo sie feitdem geblieben sind oder wenigstens die Farm weiterbewirtbschaftet haben. Frau HelmeS ist, nie sicy au? ihrem GeburtSdatum ergibt, jetzt über SS Jahre alt, hat sich aber noch sehr gut erhalten, obwohl sie die Mutter von 14 Kindern war, von den noch 10 am Leben sind. Sie sollte sich eigentlich auf der viclbcsprochenen Weltausstellung oder was rt sonst werden mag ebenfalls sehen lassen. Otlhelm wohlwollender btut theilt. Auch die demokratischen Zeitungen Deutschlands unh Oesterreichs, welche indem jungen Kaiser bisher nur den schneidigen Lieutenant erblicken wollten, fangen an ihn wohlwollender zu beur theilen ; so schreibt daS Wiener Tage tttt: Man kann nicht ernsthaft behaupten, daß Wilhelm II. ein System in Deutsch land tur Herrschaft bringen werde, daS etwa den Grundsätzen der freisinnigen Opposition entspräche, und die Freisinn!oen sind gewiß ett davon entfernt, auf Grund der in Deutschland zu gewSrtigenden Umgestaltungen Wilhelm II. auf eiuPistament zu stellen,vondem sie zuvor die Jdealgeftalt Friedrichs III. entfernen müßten. Aber die Absichten, welche dem Kaiser. Wilhelm zugedacht werden, lind immerhin geeignet, frohe Hosfnunf en zu erwecken. Der Kaiser-will auf ak noch fünf Jahre andauernde Sep-. teunat verzichten, er will dem Reichs tage das Recht zurückgeben, an den HeereLerforvernissen alljährlich Kritik zu üben, er will die MilitSrdienstzeit auf zse! Jahre herabsehen, aS zwar keine sinancielle Ersparuug, aber eine roesentiiche Erleichterung für die Dienstpflich, tizen bedeuten würde, er will daS Socialistenaei'etz verschwinden lassen. Man braucht uch nur daran zu erinnern, wie sehr ; M "i . ' ft i I gerave m icjm ?punrren etc Anncyien deS Reichskanzlers mit den persönlichen Wünschen Wilhelms I. zusammentrafen, um zu erkennen, daß die Verwirklichung dieser angeblichen Intentionen einen voll, ständiaen Bruch mit den Traditionen der Äergangenheit, in Wahrheit die Schaffung einer neuen Aera für das deutsche ?Zeich bedeuten würde.- Der von Bisarck mit Blut und Eiseu zusammenge fügte mächtige Staat im Mittelpunkte Europas war überall geachtet, von Vielen gesürchlet, ober, mit Ausnahme der EtammeLgenossea außerhalb deS Reiches kaum von Jemandem geliebt. NiemalS würde Ux &zt eine frohere Enttäuschung bereitet, niemals ein schönerer Traum zur Wahrheit geworden sein, als esn Kaiser Wilhelm sich in der Tbllt
bii erhobene Ziel gesteckt hätte, dem zunt Horte der bürgerlichen Freiheit und des Fortschritts umgersandelten deutschen Keiche die Bewunderung der Welt zu verschaffen. Nmerikanische Viersieuer in Deutschland.
Die schwäbischen und bairischen Brauer beklagen sich, daß sie gegen die bübischen: College im Nachtheil sind. Ein Corre-l sxondent der Frkf. Ztg." schreibt darü-' der: Thatsächlich gewährt Baden seinen Brauern einen Schutzzoll und AusfuhrPrämien außerdem ; dazu kommt, daß die in Baden übliche Art der Biersteuererhebung das Bier wird nämlich der Quantität nach beim Verlassen deS Hopsenkessels'besteuert den Brauereien eS sehr erleichtert, daS zu versteuernde Quantum sehr reichlich zu bemessen. Man kann wohl annehmen, daß in Baden ca. 15 20 pCt. mehr Bier erzeugt, als versteuert wird. Deswegen eonstatirt die Statistik auch immer einen so auffallend niederen Bierconsum in Baden. Vaiern hat z. B. einen flftmonfum vy 54 Liter aus den ops der Bevölkg Wüttttmderz 212 . . . . lvden 6? , , , , , , rddeutschland.. 61 .... . . Und doch wird in Baden sehr viel Bier getrunken. Die einzig richtige Besteuerung ist die in Nordamerika geltende, d. h. die Besteuerung deö. zum Consum gelangenden Bieres. Daß bei diesem Steuersystem die Biertrinker viel gehaltoollere Biere erhalten würden, als bei dem in Baiern, wo das Rohmaterial, das Malz besteuert wird, liegt aus der Hand ; und die Prosperität der Brauereien leidet, wie Figur zeiat, ebensoVenig unter dem: amerikanischen So stem." Ci Wildkatztn-Nhenteutr. Die CountieS Pike und Monroe in Pennsulvanien wimmeln bekanntlich nur so vsn allerlei roildem Gethier Vierfüßlern und zweifüßigem. Fast jeder dortige Farmer ist ein Zager, und die Abenteuer, die er zu bestehen hat, sind ebenso mannigsaltig wie zahlreich. Vor allen sonstigen und anderen blutdürstigen Biestern ist eS die Wildkatze (felis catus), welche von wegen ihrer unersättlichen Raub- und Mordzier den Geflügelställen so außerordentlich gefährlich und verderblich wird. Vor den Heimsuchungen dieses verwegenen vierfüßigen Banditen ist keine Farm sicher; daS Thier weiß alle Hindernisse zu umgehen, den Nachstellungen auszuweichen und selbst den fchlauesten Jäger zu überlisten. Einer der besten und sindigsten Jäger und Fallensteller vor dem Herrn ist George Decker. Demselben war kürzlich zu Ohren gekommen, daß ein mächtiger Wildkater der Farm eines gewissen Houck tinen Besuch abgestattet und dabei in einer Nacht 120 öück Federvieh, sowie prächtige kleine Milchferkel abgeschlachtet hatte. warte nur, Dir will ich," sprach der tapfere Schoqch zu sich selbst, begab sich zu dem Farmer und erbot sich, ihm für einen Verhältnißmäßig kleinen xecuniären Entgelt binnen 24 Stunden den Erzfeind todt oder leben dig zu überliefern. Der Bauer war'S zufrieden, und unser Trapper" ging unverzüglich an'S Werk. Er stellte eine selbstconstruirte. kunstreiche Falle, die er sich bereits hatte patentiren lassen, und war seines ErfolgeS schon so sicher, daß er sich beim ersten ischnelder deS benachbarten Stadchens ein neues SonntagSwamS auf Credit bestellte und im ersten .Gasthof" des OrtS seinen unausbleiblichen Triumph gehörig mit Schnaps begoß. Am nächsten Tage, früh Morgens vor Sonnenaufgang, wollte Schorsch sich an dem Anblick seines in die Falle gegangenen Feindes weiden Und dann daS Fanggeld in Empfang nehmen. Wohl brummte ihm der Schädel infolge der .verschiedenen und , andern", die er sich am Abend vorher zu Gemüthe geführt, ganz gewaltig, doch das that seiner freudigen Erwartung wenig Eintrag. Klopfenden Herzens betrat unser Nimrod den Raum, wo er die Falle gestellt die Statte seiueS Triumphs! Doch was war das? .Wohin er immer sah, wie weh, wie woh, wie wah, ward ihm im Herzen da!" Die Stelle war leer, Wildkater und Falle feine liebe, theure Falle, an deren Con struction er sein halbes Leben gearbeitet, die er sich erst hatte patentiren lassen, ar verschsunden, mit ihr der Wildkater und - sei Ruhm! Der einzige Trost, der ihm in all seinem Unglück geblieben, war ein großer Blutfleck am Boden, der unzweiheutigste Beweis dafür, daß das Patentinftrnment dennoch in einer Hinsicht feine Schuldigkeit gethan hatte. Aber wer iezahlte ihm jetzt, von dem Verlust des unersetzlichen Fangeisens ganz abgesehen, sein neues Sonntagöwams, wer die genossenen Schnäpse, deren Geist ihm noch im Schädel brummte, und wer mdlich bewahrte ihn vor dem Spott, der itm Schaden stets auf dem Fuße k'lg'N , .... Ä Die sseiattstische Demonftrattsk Unter den deutschen Socialdemokraten ist Streit ausgebrochen. Eine Anzahl socialdemokratische Führer, darunter dte Abgeordneten Schippel und Schmidt, veröffentlichen einen Ausruf, am 1. Mai den ganzen Tag zu feiern und überall, selbst in den kleinsten Flecken, Versammlungen abzuhalten und Resolutionen und Petitionen zu beschließen, die den Achtstundentag fordern. Det Aufruf schließt: 1 Millionen Stimmen am 20. Februar, 8,? Millionen Unterschriften am Z .Mai, da fei die Parole!" In ux socialdemokratischen Reichs taaisraktion hat das selbständige Vorgehen eines Theils der Berliner Socialdemokraten unangenehm berührt. ES war ausgemacht, und daS socialdemokratische Central-Wahl-Comite hatte auch die Absicht, die Frage, waS am 1. Mai an Demonstrationen geschehen solle, der neuen ReichStagSfraktion unmittelbar nach dem Zusammentritt des Reichstags vorzulegen Das .Bnl.' Volksblatt" gibt dem Unmuth der Parteileitung darüber Ausdruck, daß sie nicht einmal gefragt worden fei, ob sie mit einem Schritt, in Lu2 al nJL. Mai vor
dieOefZentlichkeit zu treten, einverstanden fei. Die gänzllche Arbeitsenthaltung m-1. Mai wird von den radikalen Elementen unter den Socialisten gefordert ; die gemäßigteren Elemente, deren Wortführer Liebknecht ist, wollen an diesem Tage die Arbeit nicht einstellen, sondern nur am Abend Versammlungen abhalten. VomInlande. Jetzt kaufen die Obstzüch rer in und um Anaheim, Cal., Wasse? sur Ersäufung der Maulwürfe und stnden ihre Rechnung dabei. Jean Robarge in Preöque. JSle-County, Mich., ist einer der erfolg, reichsten Farmer. Er besitzt 17 Acres Land und 17 Sohne, die in feinem Häuschen wohnen, einen per Acre. Aus einem der Bahn waggsnS in West Ehester, Pa., wurde jüngst ein Stück Eis abgeladen, welches nicht weniger als 920 Pfund wog. Sehr .gewichtig" ist die Familie von Jsaac Gloer jn Bowman,
z Ga. Mann, Frau und vier Kinder wiegen nämllch zusammen 1330 Psund. Die neueste Ver rü ck th eit der Susan B. Anthony besteht in der Idee, in Washington einen Temperenz- oder Prohibitions-Tempel zum Andenken an die verstorbene Gattin des Er-Prasiden-ten Haues errichten zu lassen; derselbe soll mit Büsten, Statuen, Neliesbildern, Springbrunen und gewöhnlichen Hudranten ausgestattet erden. Die Geschichte soll $50,000 kosten, wovon die gläubi gen Fanatikrr bereits tzsi7.25 aufge bracht haben. Auf eine fette Erbschaft können die unbekannten Erben von Franklin Edwards und James W. Queen rechnen. Die Letzteren hatten vor langen Jahren dem Bankhause Riggs Co. in Washington BundesSchatzscheine vom Jahre 1847 in der Höhe von je $!00,0C0 zur Aufbewahrung übergeben und sind seitdem verschollen. Nach einer Bleististnotirung auf den Papieren waren die beiden Man nn Freilvillige in dem ersten TennesseeRegiment und haben in diesem den meri canifchen Fcldzug mitgemacht. Die ietreffende Bank hat die Papiere dem VundeS-Schatzamt übergeben, welches sie den rechtmäßigen Erben der beiden verschollenen Veteranen aushändigen wird. Herr C. S. NicholS, der Herausgeber der Salt Lake Times", versichert, die Mormonen verließen nach und nach daS Territorium Utah, und bald würden nur noch wenige dort zu finden fein ; jedenfalls würden diejenigen Mormonen, welche die Vielweiberei praktisch übten, in naher Zukunft sämmtlich von dort verschwunden sein; daß sie aber die Vielweiberei ausgeben würden, daran sei nicht zu denken. Die Angabe vom Verlassen Utahs ist bekanntlich schon öster verbrertet worden, will aber zu den geschäftlichen Maßnahmen der Mormonen in Utah denn doch nicht recht passen Arkansam", der Alligatorfänger von East Orange, Fla., erlegte neulich ein Ungethüm, dem drei Beine abgebissen, und ein Theil der Kinnlade weggefressen war; außerdem zeigte der Rumpf viele Löcher, und alle diese Verstümmelungen wurden of fenbar von einem anderen, stärkeren Alligator angerichtet. .Arkansaw" ist der Ueberzeugung, daß die Alligatoren einander auffressen und so dafür sorgen, daß ihrer nicht zu viele erden. .Wäre das nicht der Fall." fügt er hinzu, .so wäre daS ganze Gebiet des St. JahnSFlusses schon mindestens vier Fuß hoch mit Alligatoren vollgepropft." Wie leicht man da S Publikum zum Narren halten kann schreibt die .N. Y. World" daS hat ich die. fer Taze wieder gezeigt. Am 1. April, diAll Foob'Day", wurde in hiesiger Stadt eine Boguk -Zeitung veröffentlicht, welche unter anderen sensationellen Dingen auch die Mittheilung enthielt, daß Bedloes Island, mit der Freiheitsstatue, langsam inS Meer sinke und bereits acht Fuß gesunken sei ! . Als Grund wurde angegeben, daß der Trieb-sand-Boden, ans welchem das Jnselche ruhe, die schwere Statue nicht tragen könne. So abenteuerlich diese Angaben auch schon auf den ersten Blick aussahen, ist doch eine große Anzahl Zeitungen in allen Theilen deS Landes darauf 'reingefallen und brachte viele Leitartikel und Witze über diesen plumpen Aprilscherz. Vor 21 Jahren so erzählt man aus Moorfield W. Va., lag Daniel Thompson bei Tagesgrauen angeblich wachend im Bette, als er plötzlich eine Vision hatte. .Es erschien mir," sagte er 'später, .EHristuS und theilte mir mit, daß ich nur noch 14 Jahre zu leben hätte. Kurz ehe die 14 Jahre vorüber waren, hatte ich.dieselbe'Vision, und diesmal sagte mir Christus, er würbe mich, wenn ich eS wünschte, noch sieben Jahre leben lassen. Ich antwortete, er möge thun, wie er wolle, obgleich ich nicht meiner Familie zur Last fallen wollte." Thompson sprach noch oft von diesen Visionen zu seinen Freunden und ließ sich nicht ausreden, daß eS wirklich so gewesen sei, und er keineswegs ge, träumt habe; er fügte hinzu, er werd am 11. März dieses Jahres, oder doch um diese Zeit herum, sterben. Wirklich starb Thompson zwölf Tage später, und die Phantasie abergläubischer Nachbarn beschäftigt sich jetzt lebhast mit diese, Geschichte. Capitän Frank Cunning. ham, Zolleinnehmer in Nichmond, Va., welcher in den letzten Iahten bei 385 Begräbnissen gesungen hat, beabsichtigt, dasselbe dereinst auch bei seinem eigenen Bearäbniß zu .thun. Nämlich so : - Er will! gewiMLieder in einen P h on vi g r aph en singen,. und bei seinem Begräbniß soll dann einfach dieser Phond graph ausgedreht werden, sodaß man also die eigene. Stimme dessen hören würde,' der im Sarge, vor den Leidtragenden liegt. .1 Für diesen Zweck hat sich , Hr. Cunninghäm folgende Lieder ausge, wählt '.'lloms vk tds Soul" und Qood Night.: : So . erzählt ein Correfpom dent von dort! ? Die Geschichte hat etwa Aehnlich seit , mit' einer anderen, welche schON vor einige? Zeit durch die Presse (einschließlich europäischer Blätter) ging, nur daß in jenem Falle der schöne Ge: danke schon als aukgeführt,mnd von riesiger Wirkung ' begleitet, geschildert wurde.
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Jn einer einzigen mümmer eines englischen Blattes finden sich nicht ' ie er ; (Y. .n.:ss i weniger ms vier zvuur von religiösen? Wahnsinn verzeichnet. Eine Frau bring! ihren Gatten um, weil Gott es ihr be, fahl. Jn einem kleinen Orte in SüdDakota schlachtet ein Vater s4ine yanze Familie ab, um der gottlichen Stimme zu gehorchen. Jn seinem Jllinoiser Pa' radiese, daS reiche Dummköpse ihm ausgebaut haben, treibt der zweite Christus" Schweinfurth sein Wesen, ein ganz gewohnlicher Patron, der ein merkwürdiges Gemisch von religiösem Crank und schlauem Schwindler zu sein scheint. In Californien endlich hat ein Mensch, Namens Erickson, in dessen Oberstübchen es auch sonderbar aussehen muß, prophezeit. Gott werde am 14. April h I. die Städte Oakland, San Francisco, Chicago und New Z)ork vom Erdboden vertilgen. Und dieser wahnsinnige Haring wird nicht etwa ausgelacht, sondern hat' in unglaublich kurzer Zeit eine ganze Armee von Gläubigen um sich oersammelt, welche sich allen Ernstes unter Fasten und'Beten auf ihr Ende vorbereiten oder aber, wenn dieses irdische Jammerthal ihnen noch czut genug dünkt, mit Kind und Kegel die angeblich be drohten Städte verlassen, um sich vor Gottes Zorn in Sicherheit zu bringen. Viele dieser EricksoniZen, wie sie sich nennen, haben in Oakland und in San Francisco ihr Grundeigenthum um ein Butterbrot verkauft, um nur wegziehe zu können. maxi K i n n e u, ein alter Soldat in Pittsburg, hat unlängst seine Sprache miedererlangt, welcher er sechs Jahre hindurch infolge eines Schlaganfalles beraubt gewesen war. Er war so glücklich darüber, daß er sich sofort einen riesigen Schnapsrausch kaufte, worauf ihm die Polizei Gelegenheit gab, seine Genesungsfeier im Stationshaus zu beenden. JobBriaas, der Postbote aus der Campbell (N. C.)-Route, macht ' seine Touren zu Fuß und muß jeweils ! an einem Tage 24 und am nächsten 31 ! englische Meilen lanfen. Jn einem ; - - L JL " 1 ! fW t i zayre lege er oarnac? uotv iu a'trucn zurück, und nach dieser Berechnung wurde er (abgesehen von den Sonntagen) die ganze Erdkugel in drei Jahren umkreisen. Acht Meile nvonRockn Ford, Col., lebt auf einem in Anspruch genommenen Grundstück (claim) eine gewisse Emma Aiken ganz allein mit ihren drei Töchtern, die sämmtlich dem Wittwenstand angehören. Die Mutter ist jetzt 90, die älteste Tochter 63, und die jüngste 64 Jahre alt. Dieselben haben schon seit ihrem zweijährigen Aufenthalt stetS das Feld, den Gemüfegarten u. f. w. ghne jede mannliche Hilfe besorgt. Von einem Papagei, der .aus Sympathie gestorben sein soll, erzählt man aus Madison, Ga. : Herr Torbert war der Besitzer eines Lieblings, Papageies, der ausgezeichnet plaudern konnte und von der ganzen Familie sehr gehätschelt wurde. Als aber Hr. Torbert jüngst todkrank wurde, schien auch der Papagei das mitzuempfinden und blieb fortan stumm. Nach dem Tode des Hrn. Torbert kümmerte sich der Vogel um gar nichts mehr Und saß stets wie leblos da, und eines FreitagmorgenS starb auch er. Man glaubt allgemein, daß der Tod des Vogels nur durch Kummer verursacht wurde. Es wird jetzt allgemein an. genommen, daß daS vorsintfluthliche Mammuththier an der Ostküste sowie an der Westküste des Behringssee sehr zahlreich vorkam. Jn neuerer Zeit hat man in Alaska Mammuth-Ueberreste entdeckt, und es, wird gemeldet, daß sich jetzt ein Syndicat behufs Ausgrabung des Mammuth Elfenbeins gebildet habe. Sibirien hat schon seit etwa tausend Iahren große Beträge solchen Elfenbeins nach Rußland erportirt, und gegenwärtig werden von dort, nie man berechnet, jedes Jahr hundert Paare MammuthHauer nach den russischen Handelsstädte? gesandt. Deutfcke Lokal - Skacbrlcbten. Provinz Schleömig-Holstein. Der Fettmaarenhändler Streu in Altona wurde wegen Butterversälschung in zahlreichen Fällen zu 5000 Mark Geldstrafe nebst Publikation des Urtheils in drei Zeitungen verurthejlt. An der ganzen Linie des Nord oftsee-Kanals arbeiten augenblicklich 6300 Mann. An Maschinen sind in Thätig, keit: 24 deutsche und vier holländische Trsckenbagger, IS deutsche und 7 holländische Schwimmbagger, 10 Dampsböte, 67 Baggerschuten, 12 Dampspumpen, 79 Lokomotiven, 3012 Erdtransportwagen. Die zur Besörderung der ErdMassen dienenden Züge haben eine Ge? leislänge von "tO Kilometer. Die Zahl der an der Kieler Universität immatrikulirten Studenten betrug in diesem Jahre in beiden Semestern 1094 gegen 1029 im Vorjahre; im Sommersemester stieg sie auf 580, eine Zahl, die bis da in in keinem Semester erreicht worden ist. Sechs Todesfälle sind im Laufe des Jahres vorgekommen, darunter zwei infolge Selbstmordes. Ein Raubmord versuch ist in Landen an dem Rentner Kran verübt worden. Ein fremder Mensch drang in die Wohnung desselben, schlug ni. K. mit einem Hammer nieder u d ,wang sodann die Haushälterin zur Herausgabe heS vorhandenen Baargelbes. Auf dem Gute Dexenau stach ein Schulknabe einen andern mit einem Messer derartig in die Brust, daß bald darauf der Tod eintrat. Aus Gram über den Tod seiner Gattin hat sich der Briefträger Koch aus Nalmaybrück bei Gravenstein erschossen, Den Tod deö Ertrinkens fanden? in Kellinabuken beim I Fischsang die Fischer Glodt und Siem und der Maurer. Sohrt, in Jnnien der f- X. r o . ' ' . . . ; anoicr . Hartmann und m i'katzevur ; ver eyrer Vötze. :t -(zC ! Provinz Schlesien. f Jn ZrevNai,r (tarttl ,03 Jahre alt. f In Lieqnitz der Redacteur deö freisinnigen .Liegnitzer Änzei- , gerö", Dr. phil. Heinr. Rosenberg. DaS DragonerkRegZment ? von Bredom (1. SchlestscheS) No. 4 beging in Lüben letzter Tage die Feier, seines 7öjähriqen BestehenS,zu welcher sich eine große Anzahl Ehrengäste und ehemalige Osficiere und Mannschaften deS Regiments einge-
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-VCi lWjüV ' . 'Bf'"?- .. ..-.-J':-: occcväatKdEÜies 1 ! funden hatten: Der Name oes lm Militscher Kreise gelegenen Ortes Dziewentline ist in Hedmigsthal" umgeändert worden. f Auf seinem Gute Gießmannsdorfistder vormalige preußische Minister für Landwirthschaft, Dr. Friedenthal. Unter dem dringenden Werdachte des Kindesmordts wurde in Vreywaldau die Tochter des Handelsmanns Stiller verhaftet. Provinz Sachsen. Zum Nector der städtischen Schule in Schwanebeck ist Nector Fr. Teitge, bis her zweiter Lehrer an der Mittelschule in Osersleben, aus der Zahl von 70 BeWerbern, gewählt. Als Vertreter des alten und' befestigten Grundbesitzes im Landschastsbezirke der Altmark ist der Rittmeister a. D. v. Nohr-Hohenwulsch zum Mitgliede des preußischen HerrenHauses ernannt worden. Allem Anscheine nach liegt dem Brandeder Kühn'schen Schuhfabrik in Wcißenfels, welchem 7 Menschenleben zum Opfer ge 'fallen sind, böswillige Brandstiftung zu Grunde. Auf die Entdeckung des Thaters ist eine Belohnung von 3000 M. ausgesetzt. Die Leichen der Kramer'schen Eheleute und deren fünf Kinder sind in theilmeise arg verkohltem und ver stümmeltem Zustande aufgefunden wor den. Jn Ausübung ihres Berufes fanden den Tod: der Hilfsbremser Winter aus Aschersleben, der Berginvalide Hunkel in Halle und der Werkführee Earl Sanders, in Zeitz; in Gröninjen ertrank der öjährige Gustav Ochsensarth, der 17jährige Sohn des Gutsbesitzers ;H. Nabe aus Rannstedt wurde todtgefahren und in Vogelsang bei Dommitzsch kam beim Brande der Dominial-Stalle der Arbeiter Lehmann um's Leben. Provinz Hannover. Jn Hildesheim verschwand auf uner klärliche Äelse der Oberlehrer a. D. Drever. Jetzt ist seine. Leiche in der Innerste aufgefunden worden; man nimmt Selbstmord an. Infolge des gegen die Stadt Osnabrück rgangenen Urtheils in dem bekannten Processe des Hrn. Ostmann von der Leye wegen Was, serentziehung, hat die Stadt jetzt dem Genannten eine Entschädigungssumme von 100,000 M. ausbezahlt. Das Schwurgericht hat den Ackerer Meyer und den Arbeiter Kortum aus Ziegenbrink, welche vor einiger Zeit den Jagdaufseher Thäte in Stolzenau aus seinem Hause lockten und erschossen, zum Tode verurtheilt. Das erste deutsche Kriegsschiff, welches in diesem Frühjahr in Dienst gestellt wird, ist die KreuzerKorvette Viktoria". Sie soll zur Beaufsichti,aung und zum Schutze der deutschen Hochseefischerei bis zum 1. Oktober in der Nordsee kreuzen. Erhängt haben !sich in Assel, bei Stade zwei Brüder I., 'die daselbst gemeinschaftlich eine Bäckerei betrieben, in Hannover ein gewisser I. Nebe aus Harburg und in Oker bei Goslar der lojäbriger Sohn deS Oberförsters K. aus Lebensüberdruß erschos, jen. ProvinzWestfalen. Infolge der Krawalle am Wahltage sind in Dortmund 36 Verhaftungen vorgenommen worden. Unter den Verhafteten befindet sich auch der bekannte Agitator Peter Hepp. Die Verwundungen der Polizeibeamten sind zwar erheblich, doch nicht lebensgefährlich. f in Lüneburg einer der bervorragendsten Industriellen der Stadt, det Eommerzien rath Wilh. Truck sen. Einen Neingc, winn von rund 24,000 M. zog die Kämmereikasse in Paderborn im verflossenen Jahr aus der städtischen Gasan stalt. Wegen betrügerischen Bankerotts wird der Kaufmann Franz Kraas von Soest steckbrieflich verfolgt. Die goldene Hochzeit feierten die Eheleute: Vollziehungsbeamter Funcke in Arnö' berg, Hatn in Dortmund und Landwirth Peter WilmeS in Heggen. KreiS Olpe; das 50jährige Dienstjubiläum Förster Gnade m Barenholz. Aus Madrid wird schrieben: Ein neueS, meines Wissens wenigstens noch niemals angewandtes Mittel, sich auf der Eisenbahn unbeqnemer Mitreisender zu entledigen und allein in seinem Eoupee zu fahren, hat unlängst ein auch in hiesigen politischen Kreisen wegen seiner heiteren, alles mit einem Witz- und Scherzwort behandelnden Laune bekannter Andalusier erfunden. Auf der Fahrt aus feiner sonnigen Heimath hinauf auf dss rauhe, unwirthiiche Plateau, auf welchem Madrid liegt, mag der sonst Gesellschaft dem Alleinsein sicher vorziehende Andalusier es wohl als eine unangenehme Beeinträchtigung seiner Bequemlichkeit empfunden haben, sich Nicht cvn amons in die Neifedecken ein,hüllen und lang ausstrecken zu können. Doch für ibn war guter Rath nicht theuer. , Redselig wie alle Spanier und als Andaiuster, d. b. als spanischer Gageogner, doppelt redselig, war unser Re! senber mit allen Mitfahrenden sofort in lebhaftester Eonversation; und was war natürlicher, denn wovon soll man sprechen, wenn nicht von sich, daß er den neuen Freunden erzählte, er sei leider lüf einer traurigen Erpedition begriffen. Lor , einigen, vor bald S Wochen, habe Ihn in seinem Hause ein Hund gebissen, kin kleines Hündchen seiner Frau, sonst lieb und zuthunlich. DaS Thier sei bann plötzlich verschwunden, und nun habe sich herausgestellt, daß eS toll gevesen. Seit einigen Tagen sei er gar icht mehr recht wohl, spüre bedenkliches Ziehen in allen Gliedern, leide an Kopf' schmerzen, kurz, er glaube, es fei du höchste Zeit, b einem berühmten Arzt hilse zu suchen, und so sei er denn auf der Reise nach Paris zu Pasteur. Auf her nächsten Station empfahlen sich meh kere der Mitfahrenden, auf der zweiten ar er allein, und, von da ab bewachten ie auf allen spanischen Bahnhöfen bei seder 'Zugankunft auf dem Perron hin und her patrouillirenden GenSdarmen sein Eoupee aufS beste, verhinderten gewissenbaft, daß Jemand zu dem tief Schlafenden einsteige und paßten LngstUch auf, ob er nichz inzwischen waffer-' scheu geworden. Letzteres soll er als echter Andalusier allerdings seit seiner frühesten Jugend sein. Oaltm aleikum ! Tlurora Ooäl ' Meerschaumpfeliip, lange deutsche Pfeifen, Eigarrevspiden. etc. bei Wm. Mucho, No. 1S9 Oft Washington (Ztr.
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