Indiana Tribüne, Volume 13, Number 191, Indianapolis, Marion County, 30 March 1890 — Page 4
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1 - ' ' l J f -'" "'"'- 'ti ' :Vlfe:J Snöiona TrWne. . . SonntagSlAuSgabe. OsSes: 139 S. csLölsudL?. MdZpoiiS, Ind., 30. März 1890. cm Kampf auf Tod und Leben 33? Bde Harima,. Gewiß, er rjatie Feinde, wie Alle, die ' rssch emporkommen zu glücklicher Höhe. 1 Feinde und Neider hatte er unter den College, die ihm feine Erfolge miß Snnten, Feinde unter den Untergebenen, die er bisseilen durch seine Strenge gegen sich stimmte. Feinde in der Presse, j die ihm freundlich schien und ihm doch hier und da einen Seitenhieb'rerjetzte. . Wem aber waxt es je anders ergangen, j der eine hervorragende Stellung ein, j nahm? Gustav Brandt lacheue uber j alle diese ferndleugen NadelZttche. Aus ganz dunklen Ansängen hatte er sich zur Künstlerfchaft emporgerungen. Gegen artig zählte er zu den ersten Charakterfpielern der deutschen Bühne und war der allmachtige Oberregisseur der Hosbühne. Daß er mit dem Intendanten rechnen mußte, der seine künstlerischen Ideale, den Realismus auf der Bühne, nicht vtx j i i f o "I liano, warf einen stallen tu oen seiner Eristenz. Manches aber ließ sich troydem ausführen, denn der Intendant war ein indifferenter Hofmann, der sich zumeist für die Oper interessirte und den Oberregisseur walten lieg. Gustav Brandt besaß also eine ver hältnißmäßig bedeutende Machtstellung, ein nach seinem Belieben ausgedehntes Rollensach, er besaß ein fast fürstliches Einkommen, eine schöne, noch fugend liche Frau, die seinetwegen der Bühne entsagt halte, und drei liebenswürdige, hübsche, roohlgerathene Kinder. Er suhlte sich glücklich glücklich mit vollem stolzen Bewußtsein dessen, was sein war. ?!ach einem Bankett war es, zu Ehren eines großen dramatischen Dichters, in dessen neuestem Werke er mit stürmischem Erfolg die Hauptrolle gegrden, nach einem Bankett, bei dem man ihn mit Ovationen überhaust hatte, als das Schreckliche, das Unsichtbare zum ersten Male an ihn herantrat. Er war in heiterster Stimmung nach Hause ge kommen, in seine reichgeschmückte, mit allem modernen LuruS, mit der rafsinirtesten Bequemlichkeit ausgestattete HauSlichkeit uns befand sich allein in feinem traulichen Arbeitszimmer, um die inzwifchen eingelaufene Post durchzusehen, da überkam es ihn auf einmal. Eine unsichtbare Hand schien ihn an der Kehle zu packen, in unbarmherziger Weise zu würgen. Sein Herz begann roüthend und angstvoll zu hämmern, sein Athem stockte, eiskalter Schmeiß brach aus seien Poren; ein nie vorher gekanntes Gefühl d:s Elends überkam ihn. Es dunkelte vor feinen Augen, seine Knie knickten ein. Er siel in einen Stuhl, tappte nach der bereit stehenden Wasserkarafie ; es ließ ein wenig nach, kam nach kvenigen Minuten mit gräßlicher Heftigseit wieder, ließ neuervingS nach. Er wagte kaum sich zu regen. War das Uebel wirklich fort? ES schien so, nur noch ein dumpfes Nach, gefühl, eine furchtbare Mattigkeit blieb. Wie entsetzlich das gewesen war, völlig zum Sterben. Nur noch einige Mluten langer und eö war aus mit ihm. Wenigstens schien eS ihm so. Er trank noch ein GlaS Wasser und fühlte sich leidlich wohl. Wie konnte das nur geschehen? Wie hatte sich der unbekannte Feind, der ihn da würgte, in sein prächtiges Heim geschlichen? Thorheit, Unsinn. ES war ein Schmindel, heroorgerufen durch den schweren Wein. Er erinnerte sich jetzt, daß er schon öfter nach dem Genuß von schwerem Wein Herzklopfen gefühlt hatte, und er liebte die schweren Weine. Nun ließ er noch der Sicherheit wegen eine Flasche Sodawasser kommen und ging ruhig zu Bette. Seiner Frau sprach er nur von dem glänzenden Feste, nicht von dem schrecklichen Ueberfalle. Am folgenden Tage, nach Tische, eben als er eine Flasche feurigen Ungarnweines geleert hatte, kam das Uebel wieder. Aber der Anfall verlies leichter und schneller. Die Frau wurde nicht einmal sehr unruhig. .Ein leichte? Schwindel," meinte sie tröstend. Aber Gustav Brandt war sehr erschrocken. Ihm war, als wäre der unsichtbare Feind wieder neben ihm, mit der Mahnung: Jch bin da!" Doch Wochen vergingen, und Gustao Brandt dachte mcht mehr an das Schreckgespenst. Er fühlte sich völlig wohl. Manchmal ein heftiges Herzklopsen, aber daö war wohl Einbildung. Da eines Abends, mitten in der Vorstellung, da kam es wieder. .Ich bin da, bin auch hier sagte das nnsichtbare Schreckgespenst. Diesmal glaubte Brandt zu sterben, so elend wurde ihm. Der Vorhang mußte -fallen, ein College spielte nokdvürftig die Rolle zu Ende. Etwas besser, aber furchtbar ermattet urde Brandt nach Haufe gebracht. Der rathselhafte Feind war weitergetzrunqen.in.feiNem Leben. Die Zeitungen brachten Notizen, man berief einVierteldutzend berühmter Aerzte, welche ein Herzleiden constatnten. Nun erinnert: sich Brandt, daß er in seinen ersten 'Jünglingsjahren bei allzu raschem Wachsthum an beängstigendem Herzklopfen litt. Der Arzt rieth ihm Schonung, sehr mäßige LebenZweise. Auch möge er sich vor Korpulenz hüten. Der junge Mann, damals noch arm ie eine Kirchenmaus, lächelte über diese Vsrschriften. Wie hätte er ohne Geld zu einer üppigen Lebensweise kommen, ie Fett ansetzen fallen? Lächerlich! Und irklich, die Anlage zu einem Herzleiden schwand. Gustav Brandt hatte 3!ück, lebte längst nicht mehr mäßig und hatte in letzter Zeit sichtlich an Leibesfülle zuzenrmmcn. Di? Rathschläge des Arztes Von damals hatte er längst vergessen. Und NUN War das Uebel von damals aus einmal da wie ein Gläubiger, den man vergessen hat zu bezahlen und dessen Forderung ins Ungeheuerliche angewachs ltN ist' Nun ist er auf einmal da und lägt sich nicht abweisen. Aber man wird ihn tnsmsen. . ES gibt Aerzte, HeilmethO iM:ifbi !;!;l"ST.!:. ' .; "!'' ''i'ii'i''' ''"V'' !!:'''
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mw "i -, ji.'J 's rif.i-'Ywmisaa den, tturorl r Wenn man tecytzetttä und mit allen Mitteln gegen den Feind ins Feld zieht, so muß er doch zu bezwingen sein. WaS wäre sonst dle mo dernc HeiZwissenfchaft! Und der Künstler ergab sich darein, mit dem unsichtbaren Feinde zu rechnen, gegen ibn zu kämpfen. Man ersicherte ihm, das fei eine Kleinigkeit; ine Wasserkur, dann lm Sommer eine Nachkur in einem klimatischen Kurorte, dann gewisse Einschränkurgen in der Lebensweise. Der schwere Portmein, die Gänseleberpastete und andere schöne Sachen sielen dem verhaften Feinde zum Opfer. Täglich saß er fetzt mit dem Gläckgewohnten zu Tische, zählte ihm die Tropfen Wein zu. Der unsicht bare Feind hatte sich einen festen Play erobert in dem glänzenden Haus, dem glänzenden Leben. Der verwohnte Lebemann ächzte unter der schweren Plage der Wasserkur upd unter den ungewohnten Entbehrungen. Er fluchte dem Unsichtbaren, aber dafük wich dieser langsam, ganz längsam und zögernd zurück. Gustav Brandt befand sich besser.hattt an Corpulenz abgenommen und das Herz arbeitete normal. Nun kam der Som, merurlaub, den der Künstler mit seiner Familie in herrlicher Gebirgsgegend ver brachte. Die Aerzte hatten ihm maßiges Berg steigen empfohlen. Manchmal auf dem einsamen Bergpfade trat daö Schreckniß mahnend an ihn heran. Sein Herz xochte in Todesangst, der Athem stockte. Dann stand Gustav Brandt still und blickte dem Feind in'S Auge. Hatte er es nicht längst erfahren, daß sein Herz leiden ein organisches sei, d. h. ein un heilbares? Was stand ihm bevor? Lan ges, schweres Siechthum und ein früher Tod inmitten der glänzendsten Laufbahn? Aber er wollte sich nicht so leicht besiegen lassen ?r wollte kämpfen kämpfen. Hatte er nicht oft gehört, daß man Krankheilen durch festen Willen, durch moralifche Kraft zu besiegen vermöge? O Gott, da packte ihn der unsichtbare Feind schon wieder an der Kehle und würgte ihn, daß ihm der Athem aus ging. Er glaubte eine Stimme zu hören: .Ich bin starker als Dul" Aber er raffte all' seine Krast zusammen, das Furchtbare zu besiegen; er gab sich Mühe, heiter zu fein, jede kleine AnWandlung von Unwohlsein zu überwinden. Sein Aussehen besserte sich. . Die Anfälle wurden seltener und leichter. Im Herbste, als er seine Thätigkeit wieder aufnahm, meldete die Zeitung seine Genesung. Er las die ?!otizen. Ja, er war gesund. Alle Welt gratulirte ihm. Manchmal pochte sein Herz in tollen, ungleichen Schlägen, wurde ihm seltsam schwül, zu Muthe. Ich bin da, raunte ihm der unsichtbare Feind zu. Unsinn ! antwortete er. Du bist nichts. Heut zu Tage leidet Jeder an nervösen .Herzklopsen." Aber man war denn doch zu ernstlich gewarnt worden. In- stlllen Stunden der Erholung sagte sich Brandt, daß er wenigstens die Seinen schützen müsse vor dem fürchterlichen Feinde. Mochte diefer schließlich ihn selbst überwinden die Familie sollte nicht darunter leiden tinc hohe Versicherungspolice sollte sie davor schützen, nach einem etwa plötz lich eintretenden Unglück aus die immer hin kaum zureichende Pension angewiesen zu sein. Eines Tages empsing Gustav Brandt feine Morgenpost, während eben ein berühmter Dichter bei ihm saß. Heiter plaudernd, öffnete er den ersten Brief eine anonyme Verhimmelung den zweiten eine verschämte Bettelei da, während er die wenigen Zeilen deS dritten Briefes überflog, stürzte der starke Mann, ie vom Blitze gefällt, zusammen, daS offene Schreiben in der krampfhaft geballten Faust. Zu Tode erschrocken, sprang ihm der Poet zu Hilfe, und als er mit schwerer Mühe den Ohnmächtigen aufrichtete, laS er wider Willen, was jener Brief enthielt. Nur wenige Worte: Ihr Austrag wegen Ausnahme einer Versicherung mußte in Folge deS uns vorliegenden ärztlichen ÄenchtS leider abgewiesen werdeu." DaS war eine neue entsetzliche Mah, nung. Diesmal war der feindliche An griff von zwei Seiten her erfolgt; von innen heraus, wo er sich in dem kranken Herzen festgefetzt hatte, und von außen her, wa nun schon Andere es ihm entge, gen riefen: t FDu bist verloren!" pnd dennoch überkkand er es auch diesmal. Wieder folgten Wochen der Nuhe und Schonung es schien noch .einmal, als läge das Entsetzliche hinter ihm. Inzwischen war am Hostheater eine JUise ausgebrochen. Der Intendant legte sein Amt zurück. Auf einmal, fast über Nacht, war Brandt an seine Stelle getrelen, stand am Ziel seiner ausschmeifendsten Wünsche, war Leiter der Hofbühne, einer der ersten Bühnen des deutschen Reiches. Die gesammte Presse begrüßte sympathisch seinen Amtsantritt. Er zog mit Frau und Kindern in die neue Amtswohnung, richtete sich in feinem neuen Bureau ein, die Brust voll stolzer Hofsnungen und Pläne. In einer begeijterten Rede hatte er seinem Personal ein kühnes, reformatorischeS Programm entwickelt. Die gesammte deutsche Kunstwelt blickte nach ihm. Den unsichtbaren Feind hatte er beinahe vergessen. Der mußte ja weichen ! Freilich, eS waren aufregende' Tage und man konnte nicht umhin, auch einmal ein Glas Wein mehr aiS gewöhnlich zu trinken. Und da, in den allerersten Tagen, während der Glückliche in seinem neuen Bureau saß, draußen eine ganze Schaar mehr oder minder illustrer Persönlichkeiten, welche der Sprechstunde harrten, um sich vorzustellen, da war Er auf einmal da.... Auch in das neue Bureau hatte er gefunden, der Unsichtbare. Er nf sich auf sein Opfer und begann es zu üraen. Ein schwerer, ein fürchtexliüer Anfall. Der Empfang vurde ab' gesagt ''in'der lehten. Minute. Man brachte den erkrankten Intendanten in seine Wohnung, die prachtvolle neue Amtswohnung. Der Unsichtbare folgte ihzl dahin, folgte ihm auch am folgenden Tage zur Probe, heftete sich an feine Fersen, ar gar nicht mehr zu verscheuchen. Die Aerzte rikthen zur Schonung ajer
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Brandt tonnte, wöüte fetzt nicht ßött seinem Posten weichen. War nicht die Hofvartei und die conservative Presse gegen lhn? Hatte sich nicht die Zahl seiner Neider in's Unendliche vermehrt ? Wie bos. haft wurde man seine Erkrankung heu ten ! Nein, es war unmöglich. Und von nun ab kämpfte er einen stummen, furchtbaren, erbitterten Kampf gegen den un sichtbaren Feind, einen Kampf auf Tod und Leben. Tag und Nacht faß ihm jetzt der Todieind imNacken, quälte und marterte ihn. Mit äußerster Anstrengung schleppte sich der Vielbeneidete zu den Proben, zu den Empfangsstunden, zu den Neprasentationsfesten, dementirte alle Gerüchte über seinen leidenden Zustand, sank dann zu Hause ermattet hin, dem Feinde wehrlos hingegeben. Bisweilen, weinte er. der Stolze, der Glückaewohnte, heiße ThrS ( nen, flehte um Leben und Gejundtheit. Ader der unjlcytvare war unervtilllcy, er wich nicht, ließ fein Opfer nicht loS. Die Anfälle kamen immer, häusiger und schrecklicher, immer schwerer wurde eS, durch allerlei Lügen das ganze Elend zu vertuschen. Endlich, eS ging auf das Frühjahr zu, war Brandt außer Stande, seine Posi, tion zu behaupten. Zwar, er hatte eben ! einen hohen Orden erhalten, aber sein Todfeind hatte auf der ganzen Linie gesiegt. Der Unglückliche konnte nicht weiter und ging in alle? Form auf Urlaub nach einer herrlichen HochgebirgS gegend, wo noch der Schnee lag. aber im Thal schon die ersten FrühlingSlüste wehten. Nach ein bis nvei Wochen sorgfältigster Pflege und Schonung fühlte sich der Patient fast völlig wohl, sandte Notizen überfeine Genesung und nahe Rückkehr an die heimischen Blätter, begann wieder zu hassen und sich des Lebens zu freuen. Hat man schon nicht oft gehört, daß Herzleidende ' uralt geworden sind? Warum nicht auch er? Und die Brust voll neuer Pläne und süßer Hoffnungen trat er hinaus in die herrliche Hochgebirgslandfchaft. Sein froher Blick prüfte di'e stolzen weißlchimmernden Häupter der Bergriesen, er fühlte sich fv froh, so stolz. Leichten Fußes schritt er dem einsamen, schweigenden Walde zu. Da, aus einmal war er da, der unsicht, bare Feind und packte ihn an der Kehle. Diesmal entrinnst Du mir nicht!" Ein kurzes, furchtbares Ningen,'ein dumpfer, röchelnder Schrei und der allmächtige, vietbeneidete Intendant fank auf daS eisige, leicht bereifte Moos des Waldbodens. Eine Schaar von Naben flog laut krächzend auf, dann war Alles still. Einige Stunden später durchfloZ die telegraphische Kunde die Welt, dag der neue Intendant der Hofbühne auf der Waldbühne todt aufgefunden worden sei. Die Kunst derNegie. 03 3. 3 Unne. Es ist eine Kunst, von der man zurZeit des größten dramatischen Dichters, zur Zeit "Shakespeares noch gar keine Ahnung hatte, und die man noch vor zmeiDecennien nicht jür eine Kunst hielt. Noch jetzt wissen zünftige Aestheliker nichts von ihr und wir müssen ihr jedenfalls die DiScufsion der Frage überlassen, ob eine Kunst, d,e im Dieüste einer andern steht, eine solche sei. Jedensalls ist die Kunst der Regie ebeuss wie die Schau spielkunst der dramatischen Dichtung unterthan, und unter den neun Musen ist die Kunst der Regie noch nicht vertre ten. Das heutig5 Theater ist nämlich ein wahrer Rattenkönig von Künsten. Ni? chard Wagner hat die Sache in geistreich theoretischer Weise begründet. Er stellt die Gesammtheit der musischen und bildenden Künste in den Dienst der Bühne; die Musik nicht nur, auch die Malerei Und die höhere Decorationskunst versinnlichen den dramatischen Vorgang. Neben den prachtvollen, poetisch empfun denen Decorationen in den Wagner'fchen Musikdramen, wo die .Musik nicht nur daö Wort, sondern auch daS Bild er-' klärt, hat die Kunst der Regie keine kleine Ausgabe. DaS Schwert Nothung, in dem Baumstamme im ersten Akt der Walküre, das im rechten Moment er glüht, der Ritt der Walküren, der Zwei kämpf in wolkigen Höhen zwischen Sig mund und Hunding das sind Regie künste ersten Ranges, wenn sie ganz im Geiste der Musik und der Dichtung ge halten sind. Viel selbsistandiger jedoch als be! Wagner trat die Kunst der Regie bei den Meiningern auf; hier spielte sie eine erste, in-gewissem Sinne selbstständige Rolle. Namentlich viel Staub wurde seinerzeit über die Meiningerei aufgemirbelt, über die Berechtigung, durch die Künste der Regie eine Naturwahrheit zu erzielen, wie man sie bisher auf der Bühne nicht kannte. Schillers Lager wurde in der Aufführung der Meininger besonders typisch und es wurde auch be sonders viel discutirt. DaS bewegte Le ben im Lager wurde mit solcher. NaturWahrheit dargestellt, daß man die Worte der Dichtung entweder überhörte, weil man durch die verschiedenen hübschen Bilder der Scene abgelenkt urde, oder weil man wegen des realistischen LärmeS aus der Bühne die Deklamationen überhaupt nur theilweise verstand. Aehnlich erging es mit der Hermannschlacht", mit .JuliuS Cäsar" und anderen Stü? ken, welche Anlaß zur Massenentfaltung' boten. Man frug: Hat daS bloße Wort deS Dichters unbedingt den Vortritt vorder Naturwahrheit der von ihm vorgeführten Bilder wie " bei der älteren Art- der Jnscenirung, oder sind Beide gleichwerthig einander beigeordnet wie bei den Meiningern ? Natürlich werden derlei Fragen von einzelnen Berufenen und Unberufenen verschieden beantwortet. Die endgiltige Antwort gaben die Ereignisse: sie tnt schieden für die Kunst der Regie. Daß kunstvoll.-natürliche Austreten der Mass, sen, die historische Treue der Kostüme und Decorationen, die entsprechende Stimmuna deS aanttn scenii'öen Bildes daÄ AUeS ird beute auk leder heftet I ren und größeren Bühne mit Sorgfalt i rt r L rri Jti c c ... gepnegr. Steven oem icyrer uns oen tfWfMT,rn N.;tt. m,i&r . P-T 7" riWrm TV daS Stuck instenlrt und de en Verdienste t ' .1. ' ' -r I ' l. ' 1 neben denen der Genannten gewürdigt werden müilen. Auf dem. Theaterzettel ' i!';! i, , i .MLiiL :!! i?;'1 i'il-'l-1!;!''!6 !:-.lE1iL----.
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-V-'" ' slWiil.!, M! größerer Bühnen wird ker Regisseur neben den Direktoren genannt; za, eS kommt nicht selten vor, daß er als folchcr einem ehrenvollen Hervorruf Folge leistet. Dennoch gibt es noch immer Weise und Gelehrte, welche über die Kunst der Regie die Nase rümpfen und in derselbe eine Feindin der Poesie er blicken. Sofern die Regie wirklich mit künstlerischem Sinn waltet, dürfte diese Meinung kaum aufrecht zu halten sein. Wir wollen hier als Beispiel eine Scene aus Schiller - Laubes Dne triuö" ansühren. Wir sind im zweiten Akt und sehen den Hof des Klosters, in welchem Marfa, die Mutter des DemetriuS, lebendig begraben ist. Alles verschneit die Luft nebelschwer, daS Hotaglöckchen tönt dumpf und kläglich. Da hört man ganz von ferne und dann näher und näher die Schellen eines Schlittens, der vor der Klosterpforte halt. Neugierig eilen die Nonnen an dieselbe. Der Patriarch, in schwere Pelze gehüllt, betritt den Klosterhof. Man muß diese kleine Scene im Berliner Theater- gesehen haben, um zu beareifen, wie sehr sie Stimmung macht. Wir sehen die verschneite Wüstenei vor uns,' in welche die königliche Marfa verbannt ist, denn nur in der schweigenden Schneewüste wird man die kleine Schelle sa weit hören, wird ihr Klang Aufsehen erregen. Wie drastisch kontrastirt die Neugier der harmlosen Nonnen mit der schicksalschweren Stimmung MarfaS, wie hebt. sich ihre düstere schwarze Gestalt von dem verschneiten 'Hintergrunde ab. Hier ist die vom Dichter beabsichtigte Wirkung durch die Kunst der Regie in sinnigster Weise verstärkt worden. WaS ,Schiller zu der NeichstagSscene sagen würde, die in demselben Theater ganz im Slile der Meininger gespielt wird, das wollen wir dahingestellt fein lassen. Allerdings so können, so mögen die unruhigen Polen damals gelärmt haben so können sie auch ausgesehen haben. Wenn die Worte SapiehaS von dem wüsten Lärm verschlungen werden, so mag daS historifch:realistisch fein. Ob aberSchiSer mit diesem Kunststück der Regie einverstanden wäre, daS ist eine andere, grage. Die Kunst der Meininger beschrankte sich fast ausschließlich auf daS klassische Repertoire. .Aber auch in modernen Stücken leistet die Regie jetzt kleine Wunder ihrer Art, denen dle Theaterdichter von heute bisweilen zu danken haben. Im berliner Lessing-Theater z. B. ist die Regie unbedingt ein wackerer Mitdichter und an dem sensationellen Erfolge, welchen Sudermanns .Ehre- jüngst davontrug, hat die ausgezeichnete Regie dieses Theaters sicherlich keinen kleinen Antheil gehabt. .Ehre" spielt bekanntlich in einem Vorder- und Hinterhause, deren Bewohner Wechselbeziehungen haben, woran sich die verschiedenen Begriffe von Ehre entwickeln Gewiß war ek eine dankbare Aufgabe für die Regie, die Interieurs im Vorder- und im HinterKaufe, die Stube der kleinen Leute mit dem durch Zufall zusammengewürfelten Gerumpel, mit dem naturgetreuen Kachelofen, an dem die .Röhre" nicht fehlt, um Kartoffeln und Aepfel zu braten und die Suppe zu wärmen. Wenn die Thür aufgeht, übersehen wir die kleine Küche mit dem armseligen, schadhaften HauSrath. Es riecht förmlich nach Armuth und Beschränkung und es wird uns klar, daß das hübsche hochmuthige Töchterchen hinausstreben wollte nach einer behaglicheren Eristenz. Im Vorderhause sehen ir zuerst den elegant aber konventionell ausgestatteten Salon, wo der Kaffee servirt wird. Dle Portiere ist zurückgezogen und man kann beobachten, wie zwei Diener lautlos die Tafel abräumen, daS kostbare Geräth auf daS Büffet stellen, schließlich eine schwere Decke über den abgeräumten Tisch drei ten. Gehört da zur Sache? Wie man S nehmen will. Freilich, die Erörterungen die im Salon über den Begriff der Ehre sich abspinnen, waren ohnedies verstand; lich, aber die kleine Nebenhandlung im Speisezimmer zeigt uns so recht, den Wohlstand, daS Behagen, die ganze komfortable Einrichtung deS .VorderHauses und das nimmt uns gefangen. Mit derfelben liebevollen Naturtreue war an der genannten Bühne daS BildHauer - Atelier im Fall Clemenceau eingerichtet. Da sahen wir den Helden in seiner wirklichen Arbeitsstätte. Es wurde unS nicht nur, wie sonst üblich, versichert, daß dieser oder jener Herr im schwarzen Frack oder Gehrock einKünstler sei, sondern man konnte sich so zu sagen davon überzeugen. DaS ist eine Art von RealiSmuS auf der Bühne, den man sich gefallm lassen kann und der nichts gemein hat mit dem sinnlosenAuSstattungS prunk, dem man in der modernen Poffe und Operette begegnet und der daS Publikum nur abstumpst, ohne eigentlich Jemand Vergnügen zu bereiten. Freilicb, man kann einwenden, daß eine Dtchtung für sich selber sprechen müsse und alle Künste der Regie überflüssig mache, wenn sie nur die Phantasie des Zuschauers genügend anrege. 'Richtig, wir haben ja zugegeben, daß eS früher eine Schauspielkunst gab, ohne eine eigentliche Kunst der Regie. AberdamalS gab eS auch keine Kunstindustrie, kein elektrisches Licht, keinen modernen Comfort. Und wie viele Dichtungen und, waS noch ' Mehr besagen will, wie viele Darsteller haben wir, denen es gelingt, unsere Phantasie zu entfesseln unser geistiges Auge so zu erschließen, daß eS eine ;3tli sieht, wo nur Bretter sind ? Auch daS hierzu besähigte Publikum ist wohl heute dünn gesäet, darum lebe dl Kunst der Regie ! Wle man weiß, läßt die iffentliche Sicherheit in Paris recht viel u wünschen übrig. Freilich kein Wunder, da die Polizei dort sehr-mangelhast organisirt ist. ' Für die 2,800, 000 Einvohner von Paris gibt es nur 6117 FriedenSmachter, während es 1871 nach dlr Communezeit deren S300 gab. Paris vergrößert sich und die Polizei vermindert sich. DaS ist ein Mißverhältnis zu dessen Begleichung, die .Llbertö" die Neuanstellung von 1200 Polizisten fork..4 t.r..v r.- i 9 ' r'i . vci, vcieuvci uc ie uueren iaor f . . r r . - . I1' titf mTrli rXni.r. flV CT vaner emelnoeraty aber sträubt sich Xaaeaen - , t - ' ,, '' '- - " '- .i ü , , " ' ' (" '!'-" , rf;; '' ":' ''"'"Q "'1'''"'
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