Indiana Tribüne, Volume 13, Number 190, Indianapolis, Marion County, 29 March 1890 — Page 2
i'i: ''-ll""':"T"';,JT
"ll:.. ,;:, ;ll k;'" :!ii ''llt:i,!!f:.i!,i:;ll,i Pfv'..; m wliJl!' 'I'.1!1! .ii. ; ":m: .'s:,- hiiijuif jifüfiif1
,te".
::?. !'(. I ö'i!" V.' ' iilf::..: IfIS tüiiil.sJ' 'fi"0-
MMMSMSMMWMMäMWLÄMM! liinr i'rTj f 'vi ' 'i'ljijiiwli''' in'HTii'"' ' ' "" '"' 'rillM
.waKra-- 'o, e-4jh&r .jb vI Zndiana Tribüne. LrZewi SSgllq L2d SSKittgF. Ätf ttall3t Xrttanl" I4ltt u,ch fenXcSftttll w cmi vtt W ContttajI-.Xrltaa & tettil ftf Wach, tifttl ittJssHSin U Btati bit 4 nt ytt nsnat tt 9o9 agt4't QnanlttiaKang ts x OMeet L39 iÄ.TZsrvlandvr. JndunäpoUS, Ind., 59. Ma z 1890 av!; . Elektrische Geistermährl Selbsioersiandlich rnu sich auch He .Geisterwell" den Fortschritten der Zeit bequemen, und wir sollten eigentlich schon langst mit einer Literatur über elektrische Äeifter und ihre Apparate U glückt sein. Allmälig aber beginnt auch liefe tiefgefühlte Aedürfniö seine BesriedizunA zu finden. Soeben in der Kirchensiadt Broottyn elektrische Geister schonj ganz lustig um. Man lese nur folgende Geschichte, welche die 33. Freie Presse" zu erzählen weiß: .Eine Frau, die einfach aber sauber gekleidet war, sprach jungst in der Amts flube der .Commissioners of CharitieS and CorreetionK- vor und erzählte eine lehr seltsame Geschichte. In ihrem aut, so lautete ihr Bericht, sei e5 seit einiger Zeit nicht mehr geheuer; ein im llchtdarer elektrischer Geisterapparat spuke darin, indem er' alle Augenblicke an zu tönen fange, wie Telegraphendrähte im Sturme. Eben jeyt sei sie wieder aus Heftigste erschreckt worden ; sie könne in dieser Wohnung nicht länger bleiben. Sie nannte sich Frau William S. Bell und gab an, ihr Gatte sei ein Methdistenprediger, der im DienstederMission in verschiedenen Ortschaften thatig ge wesen sei. Sein letzter Wirkungskreis sei Boston gewesen; doch habe er seinen Beruf als Neiseprediger infolge eines Gehirnleidens aufgeben müssen. Mehr wollte sie nicht sagen; nur fügte sie nicht . ,hne Stolz hinzu, daß ihr Gatte auch Schriftsteller sei. Leider hatte der Schreck, den sie so ausgestanden, auch ihren Verstand etwas verwirrt, so daß sie sich nicht auf die Nummer ihres Haufes besinnen konnte; sie wußte nur noch, daß es in derDriggS Str. lag, neben einem .Lioery Stable" nuv einer Kirche gegenüber. In demselhen Stock wie sie, so berichtete sie weiter, ohne die Familie eines gewissen Nathan. Dlefer Mann sei krank und sei fest überzeugt, seine Krankheit rühre von der elektrischen Spuk-Maschine her. Auf Befragen, wann dieser unsaubere Geist zum ersten Mal bemerkt worden sei, gab sie zu tiefem Nachdenken anregende, überraschende Antwort: .Ich hörte dieses unheimliche Schwirren und Sausen unter 5kathanS Sessel ungefähr zu der Zeit, ls der oberste Gerichtshof die Entjcheifeint 4 abgegeben hatte, daß der Tod durch tzlettricilar für Niemanden etaag unan genehmes habe, abgesehen von Dellquen un." Die redselige, scheinbar ganz aufge, regte Dame erzählte sodann, dav sie auf der Polizeistatton gewesen sei und zwei ZNann daS ganze HauS vom Keller bis ' zum Boden durchsucht hätten, ohne jedoch die Maschine zu sinden. Auf die Frage, vaS sie denn nun wünsche, antwortete si: Jch brauche einen Adoocaten, der Elektricität studirt hat und der Scharf sinn genug besitzt, dieses Geheimniß zu ergründen. Ich brauche einen zuoerlaf stgen Menschen, der verschwiegen ist und mein Vertrauen nicht mißbraucht. Die (Jeschichte, so setzte sie mit geheimnißvol ler Miene hinzu, HZnzt namlsch mit gewissen Familienverhältnissen zusammen. Super lntendent Short, dem daS Ge bahren der grau mehr als fonve,bar vor, kam, gab ihr, um der Unterredung ein Ende iu machen, denNath. zum DistrictS ansalt zu gehen Das that sie auch und erzählte nun dem Herrn Nidgway dieselbe Geschichte. Nach einigen Fra zen, die er an sie stellte, vermuthete der Anwalt, daß die Maschinen einer ge wissen elektrischen Gesellschaft ihre Auf regung verursacht hatten, und sagte ihr, sie sei nicht vor die rechte Thür gegangen, er yabe mchtS mitderUebertretung nädli scher Verordnungen seitens dieser Gesell- . schast zu thun. Sie müsse sich in die Ofsice deS Corporations-AnwaltS begeden. Erfreut eilte die nervöse Frau dorthin und empfing auch von einem dienstwilligen Clerk einen Brief anNichter Walsh. Damit ging sie in daS GerichtSgebaude in AsamS-Straße; hier erhielt sie jedoch den Bescheid, daß der Richter verreist sei und erst nach einigen Tagen zurückkehren würde. Dies ist der Stand der Angelegenheit in diesem Augenblick; wenn wir unsereMeb nun über' diesen sonderbaren Fall AusdruT geben sollen, so fürchten wir, daß weniger in der Oberstube deS HaufeS in Driggstr., als in dem Oberstübchen der WanderpredigerSfrau etwas nicht ganz in Ordnung ist." . Was den letzteren Satz betrifft,' so faßt daS Blatt offenbar die Sache etwa? zu leichtsinnig auf. Es sollte uns gar nicht wundern, wenn diese neueste Senfatttrn mit ganz besonderer Absicht an die große Glecke gehängt worden wäre, und lr nächsten? von einer neuen spiritisti lchenBewegünz und von einer elektrischen Geistersecte hören würden, mit der be sssjtn'Wsnderpredigers Iran als Oberkeschwsrerin.Wir glaulen.den glücklichen Vrosklyniten, welche neuerdings in spiri tistischer Findigkeit sogar den Ruhm der Boston verdunkeln, schon im Voraus gratuliren zu dürfen. Oegen reisende IndianerShows". .Wem Gott will rechte Gunst erwei. s, den schickt er. in die weite Welt", sixat iwar ein bekannter deutscher Dichker: aber unser. Jndianercolnm'ssar Morgan ist der Ueberzeuquna, daß auch dieser. Satz seine Ausnahme habe, und dsk es für unsere Rothhäute, und indirect auch für die übrige Menschheit, gar keine r. - t lf f ir! Wn ,. .Vunzl' , vrn're ais uircuiaiircc kisnenin die Welt gehen zu lassen. , Hr. Morgan ist entschieken dagegen, daß Indianer ternerhzn t .llde besten ireuff u. dergl. angeworben werden ssöen. Denn kridebsuvkct. da etn ver 9 W "f: "; -j;.!!:,!' k I
" iä fÄ.-V ar!ige5Aüf!r!te:r ans öle Iblaner, weU - . . - . I t t che w diesem Zwecke gewöhNltch aus den ,.r .n .... " .1 t ... : wltvezren Viaruinen gcncrnnicu w-ivcn, einen ungünstigen Einfluß ausübe, und ..- n. ...y. il... n;r.4f.. kl. c;. VUK UC USU) lUlCl UiUit:ui tit vifc iyn' . ' ..Li maly 11a; elzr vtianczu zclglen. Um sich über diesen Punkt noch mehr ivl vergewissern, sandte er ein Rund, schreiben an alle Jndianeragenten, wel' cheö die Fragen enthielt: Sind die Indianer bei ihrer Stückkehr von Schau ftellunaen in Bezug auf Gesundheit und , .? . r . Sitten wesentlich verändert? Halten Sie eS kür die Wohlfahrt der Indianer zwecks . . . , f ff . . . . . ... I dienlich, wenn sie ihre Reservationen zum Zwecke von AuSsrellungeu verlassen? Wirken die Neisen auf d Indianer bildend oder eutntklichend? Da die Antworten m ist im Sinne deS Indianer EommissärS lauteten, so hat sich jüngst der Präsikent Harrison ent, schlössen, einem förmlichen Erlaß deS JttdianersCommissars, wonach in Au tunst keine Indianer mehr zum Wild westen- und CircuSgefchäst herangezogen werden dürfen, feine Zustimmuzg zu geb:n. Bussalo'Bill und Caroer erden also fernerhin ihre Wild Wests" nur mit EowboyS- oder .Ninvslümmeln auf führen müssen; und Barnum und andere Circusbesitzer werden genöthigt sein, statt wirklicher Indianer künstliche vorzufüh ren. - Für solche GenicS, wie Barnum, welche sogar echte" weiße Elephanten fabricirten. ist daS ja eine Kleinigkeit, und die Nothhäute werden, mit einigen Ausnahmen, jene Verbot auch nicht sehr schmerzlich empfinden, sintemalen sie am liebsten unter sich selbst bleiben. Im Uebrigen aber hat die Geschichte eine nichts weniger als welterschütternde Bedeutung, und Hrn. MorganS dieSbezüg MoralitätLbestrebungen sehen beinahe auS, wie wenn man mit Kanonen nach Spatzen schießt. Gin Dralhler als ttsisertitel, ffadrtkant. l.Mcheg.'. v.Mr, Als heute vor zwei Jahren Kaiser Wilhelm I. seine Lebensbahn schloß, und ihm sein Sohn in der Negierung folgte, erließ dieser nach der Ankunft aus San Nemo von Schloß Charlottenburg aus seinen Aufruf .An mein Volk" und sei nen Erlaß .An den vtcichskanler". Da wollte eS der Zufall, dajj bei der Namensunterschrist die Anfangsbuchstaben . II. der beiden Titel Imperator und Rer hinter dem Namen Friedrich, welche etwas undeutlich geschrieben waren, von Demjenigen, welcber die Abschrift dieser Staatsurkunden )U die Neichsdruckerei zu besorgen hattö, für b;e römische Ziffer IM gehalteu worden waren. Freilich mde in der nächsten Nummer des .Reichs- u. Staatsanz."(No. 72 1888) auf den Irrthum aufmerksam gemacht und zwar mit der Begründung, deß bei Namensunter.schristen des Herrsch:? der Beisatz einer Ziffer .außerhalb der mo narchischen Traditionen liege" ; aber der Druckfehler war nun einmal da. von allen Zeitungen abgedruckt, von Millios nen Lesern der ganzen Welt aufgenommen und hat sich erhalten bis heute. Uns geht darüber von einem Geschichtsforscher die folgende Darlegung zu: Wenn auch wir Vreußcn mit Grund von unserm König Friedrich III. sprechen könnten, obgleich eS nach erlangter Sta'u ferwürde eigentlich zwecklos ist und im Volke Verwirrung schasst, so ist er als Kaiser nicht nur für unsere deutschen Brüder, die Sachsen, Aaiern, Schwaben u. s. w.. sondern auch sür uns Preußen Friedrich I. Oser da Niemand wissen kann, ob eö jemclS einen zwiiken deut fchen Katser dieses Namens geben wird, so schließen wir uns der Ansicht Kaiser Wilhelms an. welcher die Hinzusüzung der l. bei seinem Namen untersagte, well er der Vorsehung uichk vorgreifen wollte, obgleich er seinen Enkel im Geiste a!S zweiten Nachfolger in der Kai'erwürde wohl erblicken durfte. So fkhen wir denn auch auf oeu wentgen Münzen, die unker der kurzen ökegierunq deS Kaisers Friedrich geprägt worden sind, neben sei nem Namen keine Ziffer, ganz so wieder seinem Vater, wohl aber sinden wir auf den Münzen mit dem Bilde unseres jetzi gen Kaisers die Zissrr II. Hiernach steht amtlich fest, daß die Ziffer III. hiuler dem Namen Friedrich lrrthümlich ist, und eS ist nun wohl nid lich an der Zeit, diesen Irrthum auch in den Tagesblättern wieder verschwinde zu lassen. Gibt eS doch Viele, welche glauben, daß durch diese III. angezeigt werde, eS bilde das neu: deutsche Kaiser ihum eine Fortsehung des alten. Für diese ist mit dem Untergänge der Staus fenkaifer auch das Kaiserthum zu Grabe getragen, und man kann eS ihnen nicht llzu sehr verargen, wenn sie von der späteren Kaiserzelt nur lückenhaft unter richtet sind und nicht wissen, daß eS einen Kaiser Friedrich III. .1440 VS, dep Vater Maximilians I., auS dem HabS: burger Hause, bereits gegeben hat. Die preussischen Leyrerwtttwen. Wie bitter die Wittwennoth in der Lehrerschaft empfunden wird, geht daraus hervor, daß sie in der ganzen Monarchie mit Einstimmigkeit alle anderen noch so dringenden Wünsche zurückgedrängt hat, um nur erst eine bessere Wittwen- und Waisenversorgung zu erzielen. Die preußische Lehrerwittwe bezieht auSnahmsloS eine Pension von 25Ö Mark, ganz gleich, ob der Verstorbene als Rec tor in einer Großstadt oder als Lehrer hn letzten Dorse der Monarchie wirkte. ob die Wittwe jung oder alt, kinderlos oder mit zehn Kindern gesegnet ist. Die Besoldung der Lehrer tlt nicht eme der artige, daß Ersparnisse möglich sind. Wenn der Ernährer stirbt, kehrt in der Regel bittere Noth in der Lehrerfamilie ...... t JlTKiit . . - ft. ' L l .- ein, uno vle vlilwe muß sur lyre oar? benden Walslein an die Thür der Wai senhauser klopfen oder in anderer Weise die Mtldthattgkett in Anspruch uehmen, um dem Hunger zu wehren.' Die preußischen VolkSschuLehrer sind allerdings daran gewöhnt, rm Bunde mit den Mecklenburgern rn der Reihe der deutzchen Genoizen an letzter Stelle zu stehen, in ihrer Vesolduna 'rechtlichen Stellung und Werthschatzung. Aber in .:...... uil.l.t... i : . L'.?.- rn . cuict 4utjityu3 tun oiejcr yiuajianQ so grell hervor, als in der Wittwenoer sorgung. EiueWitlwe mitdreiKindern nhw z. B. in Bitr,l70S-S3Mrk. ' m - j- f j.. m. - .w lr?!I?ß ?f f rrrn!Ä temberi 43S-.()0 Mark, m Baden 480
'syi
,,,,.,',? z, y?& -VK."' : 'Xt rVia' v sV : - ' -vr-'irä: . Trf.,, jagc-k a . V ..All - j . . '1 . i 4 1 Mark, in Heen 4S0 Mark, tn Anhalt övu ?u carr, in raun,cywelg ss i-n ot).. :.. imdiivA (tn-iina u wiuu, i 3 vv -w Mark Pension, in Preußen auch bei der .s.,, tfinrU( üsl Wftnrt 150 Mark. v..ii. vvvvwy cm. .tü.- tit.ir.ufm Mir welchen Gefühlen die preußischen rehrer diejer Thatsache gegenkverjteyen, ist ost und bitler genug ausgesprochen worden. Die Skegierung hat diesen Kl, gen ebenso wenig Gehör gezchenkt, als der Aufforderung des AbgeordktetenhauseS. -Die Vertheueruna aller Lebensmiltel hat die ?!0th auss Höchste gesteigert. ichetnt fast, als sollte zener herzlose . t r. .f .. ..?'? . .. m AUSipru? klnes neumarlliuru uniers, man möge ihm doch eine verhungerte Lehrerwitkwe zeigen," zur Wahrheit wer den, ehe Hilse geboten wird. ' Die ge, gesammte preußische Beam:enschaft tu freut sich seit längerer Zeit einer geordn.ten Wiltwet. und Waiseupslege ; die Pensionen der Brosessoren Und Predi gerwittwen haben im vorigen Jahre eine gesetzliche Regelung und namyaste Er hohung erfahren, und der BolkSschul lehrer steht wie immer dabei und war tet auf bessere Zeiten. Wenn dann der Bitterkeit in harten Worten Ausdruck gegeben wird, beklagt man sich über die Unzufriedenheit der Lehrer. Wir möch ten Den sehen, den solche Berhältnisst nicht auS zelner Lkuhe brächten. DaS preußische Luum euicus" (Jedem daS Seine!) sollte für jeden StaatSangehS, rigen gelten, auch für die Wittwen und Waisen der zn früh ihrem Berufe und ihrer Familie entrissenen VolkSschul lehrer. Obigem, dem Berliner Tageblatt entnommenen Auikel ist jedoch hinzuzu, fügen, daß am 11. März die Negierung dem Landtage einen Gesetzentwurf zuge: hen ließ', wonach für tedeS Kind einet Lehrers 00 Mark Waisengeld per Iah, ausgesetzt werden, wenn die Mutter lebt, und 64 Mark, wenn auch die Mutter gestorben sein sollte. Vom Jnlande. .Sehr heiß" ist der Wahl kämpf um die MayorSstelle in Colorado Citu, Col., .entbrannt"; die Gegner deS einen der zwei Candidaten haben ihm nämlich sein HauS in Flammen gesteckt. .Folgender .Alle Neune" Witz ist der .New gork Tribune" ent. nommen: Nlchter: .Können Sle ir gend welche Gründe angeben, warum Sie Ihre Schulden nicht zahlen?" Angeklagter: .Ich habe neun Gründe dafür. Euer Ehren: ein Weib, eine Schwiegermutter,' sechs Kinder und tw Uttt Geldbörse." Bis f etzt hat sich die kaun, begonnene Weltreise deS .CrankS" George FranciS Train ziemlich gut be zahlt. Der Vortrag, welchen er in Tacoma, Washington, unmtttelbar vor seiner Abfahrt von dort hielt, brachte ihm $1,410 ein; General Svragüe zahlte allein $525 für die Auswahl der Logensitze. Wie man sieht, -hat sich Train, so lange er auch schon den Narren spielt, noch keineswegs abgc wirthschaft, und das will in Amerika viel heißen. Dasür versteht eS aber Train auch, nicht immer in derselben Maske zu spielen. In Städten deS Ostens ist neuerdingS eine große Anzahl falscher, aber vorzüglich nachgeahmter 10 CentS Stücke aufgetaucht, welche von den echten kaum zu unterscheiden sind und jed?nfallS zum Theil die Runde durck das Land machen werheu, wenn nicht gar Partien derselben, wie eS schon öster vorge kommen, direct nach anderen Städten versandt worden sind. Sie unterscheiden sich von anderem Falschgeld dadurch, daß sie echt versilbert sind, wodurch sie da? eigentlich fettige Aussehen ver lieren, an welchem das Falschgeld so leicht zu erkennen ist. Die Münzen tragen das Datum 1837 ; die Kanten der Schrift sind viel schärfer, als beiden echten Geld stücken. Ohne Zweifel einer, be, wunderbarsten Selbstmord Geschich ten, die je vorgekommen sind, war jüngst diejenige deS George L. Baker in Min neapoliS, wenigstens wenn man ' dem Telegraphen Berichterstatter glauben will. Er telegrapbnte nämlich wörtlich: .Baker schob die Mündung eineS Nevol verS in seinen Mund, s ch s ß s i ch d a S Hirn auS und fiel l ebl os auf daS Bett zurück," worauf er, dort lie gend, .noch einen zweiten Schuß abfeuerte, welcher jedoch nur durch dak Fenster ging." Und ganz naiv fügte die Depesche hinzu: .Man kann keinen Grund für diese That angeben." Da wäre in der That selbst von einem amerikanischen Telegraphencorrejpondenten zuviel verlangt. Man d a rf .siü der Er wa r tung hingeben, daß die, 1393, in Chicago ' i ' . W 't . . ' ' m. ., aozudatlenve Meltaus teuuna von Deutschland und Frankreich - gut beschickt werden wtrd. Bekanntltch war Deutsch land auf der Pariser Ausstellung ofsiciell nicht vertreten, und ftlne Betheiligung an der Vbiladelphiaer war fo miserabel. daß ferne Jndustrieproducte von : dem deutschen AusstellungScommissär Reuleaur mit Recht als .blllka und schlecht gebrandmarkt werden dürften ..Es lieat Deutschland sehr daran, der Welt zu zeigen, daß dieses Urtheil schon lange nicht mehr paßt, und die Deutschen wer den unzweiselhast Alles ausbieten, um auf der Chicago'' .World's Fair" auf das Glänzendste, vertreten zu sem. zDaS wäre sur nrankreich Sporn aenua. sich gleichfalls nach besten Kräften zu bethei llgen. Bon einer neuen .Sa ma r u terin" erzahlt man aus San Francisco: Chow Ho. das vielgenannte 14jfi6riae schlitzäugige Mädchen, welches von einem chinesischen Cigarrenfabrikanten auf daS Schändlichste ' behandelt, dann' von der Gesellschaft, zur Verhütung von Grau samkeit befreit und der chinesischen Mis ... .n .-t. ' ' . ' ionban(aii uoergeoen, oaraux wleoerum aus einen HabeaScorpuS-Vesehl von th rem Eigenthümer, zurückverlangt, jedoch auf ihren Wunsch dem Missionlasol zu rückgegeben wurde, befand sich, züngst zum dritten Mal vor einem Forum von Aerzten; wiederum follten dieselben ent scheiden, ob daSjelde , mit asiatischem Aussatz behaftet f et Bet der zwette Untersuchung wa? man zu dieser Ansicht ge kommen, und, der Richter batte nun mnikft Vü t.tf st... vm.CA. ;' ItMt " 'MÄ?M ? . WWW I I .-. i. WMVkM . I itl i Vt . m. 1 Ponhospital zu . senden. Jetzt ' ent. lHloü ück eber die MisSbauS.-.
Ä
vO's' si'yfs? 7 vV"Nl1"3.';.,?'."ir, im'-'j ' ;';;:lt7i- "ü '"'"' i1''"; r.:':'
iröne Frl7 Grein welche nächstens einen neuen Wirkungskreis in Südamerika an treten wird und sich sür das Chinesenkind euf'S. Lebhafteste interefsirte, dasselbe auf eigene Faust zu schützen und zu pfle gen. Sie nahm sofort ihren Abschied aus der Mission und bezoq ein Zimmer mit dem angeblich aussätzigen Kind. Abermals lief ein Beschwerde hierüber beim Gesundheitsrath ein, abermals fand eine Berufung von fack)verstZndigen Aerzs ten statt, und sieben Aerzte er klärten diesmal (wie bei der ersten Untersuchuna) daß die abscheulichen Wun den deS Mädchens nicht von Aussatz her .Lf - A . . c c... r " jt i : j. . ruurlen. jnnocni vrul nijiuuutycu jtiuu von fernem barbarischen Eigenthümer durch Säuren beigebracht worden seien. Diese Geschichte bestärkte Frl. Green iu dem Beschluß, sich dem Beruf einer Samariterin zu widmen und in Südamerika auch das Chtneseuktnd zur Samariterin zu erziehen. Aus Chicago wird über ein skandalöses Urtheil in einem f. Z. viel genannten Sensationsfall geschrieben: Die braven Bürger von Chicago sind ge gen Justizungeheuerlichkeiten derart abgehärtet, daß ihnen auch die größten Meisterstücke richterlicher Weisheit nicht mehr nahegehen. Unter den ehelichen Scandatprocessen, welcbe in allem Unrath in den hiesigen Scheidungsgerichten breitgetreten wurden, nahm der Fall dcö fashionablen Schandweibes MeckieNaws son gegen ihren nicht minder berüchtigten Gatten, den Bankier Rawson, eine höchst .achtunggebietende"Stellungein. Als die Sache gegen die angeblich grausam vcrfolgte Dame schief zu gehen drohte, schoß sie den Anwalt ihres verklagten Mannes, den Aooocaten Henry C. Whitney, im Gerichtssaal nieder. Der Nichter verurtheilte sie sofort wegen .Mißachtung des Gerichts" (!) zu 60 Tagen Gefängniß. Schon nach weuigenStunden wurdegrau Rawfon jedoch auf Anordnung eines Appellationörichters auf freieuFuß gesetzt. Im Criminalgericht wurde die Revolver Heldin freigesprochen, weil die Geschwo renen davon überzeugt zxaren, daß sie in .übernatürlicher Erregung" dem nichtsahnenden Adoocaten einige Revoloerku geln in den Leib sagte. Aber auch gegen den Spruch deS Richters Jamieson, wo nach Meckie Rawson eine zweimonatliche Zurückgezogenheit hinter den Mauerndes Eountygefängnisses zugedacht war,wnrde Berufung eingelegt, und daS AppelationSgericht erklärte soeben daS gefällte Urtheil für ungiltig. Als die blutdürstir ae Dame nämlich ihren Revolver abgefeuert hatte, wnrde sie mit der noch raus chenden Waffe in der Hand dem Sheriff übergeben ; sie war daher aus dem Ge richtssaal entfernt, als Richter Jamieson die Strafe verhängte, und das rettete sie vor Abbüßung derselben. DaS Beru fungSgericht entschied nämlich, daß der Berurtheilte bei Fällung deS Rickterspru cheS im Gerichtszimmer anwesend sein müsse k Meckie Rawson wurde also für vollständig unschuldig befunden und .sie bewegt sich doch", die Chicagoe, Juftij! icyomas y o v e, der tllrz l ich in Norton Heights, Conn., starb unk ein Vermögen von $600,000 hinterließ. war cm geborener Schotte und beganv sein geschäftliches Leben in New ZZorkal! kleiner Spezzereihandler. In dankbarer Erinnerung hat er , letztere Stadt, h welcher er den Grund zu seinem Reich thum legte, auch in seinem Testament nicht ganz vergessen; der Löwenantheil seines Nachlasses aber, nämlich $00, 000, fällt feiner schottischen GcburtS: stobt (Longholm) zu und ist zur Grünvuug eines Hospitals bestimmt. Nach der Berechnung: deS CongrezzmitgliedeS Morrow wird die Zahl der Bundespensionen mit dem 1. Juli 1LS4 ihre größtmöglichste Höhe er reicht haben. Zu jener Zeit werden un ter den jetzt bestehenden Gesetzen 760,000 Namen auf der PensionSliste stehen, die eine jährliche Ausgabe von 11 2,000, 0J erforderlich machen werden. - Nach dieser Zeit würde die Durchschnittszahl der Pensionäre stetig abnehmen, und o auS lie erforderliche Verwilliqung. Deutsche Loeaz Nachrichten. Provinz Brandenburg. Dr. Feodor Rosenbaum, Verleger dn .Potsdamer Nachrichten", wurde wegee MajestätSbeleidigung zu einer 4monatli, chen Festungshast verurtheilt. Dit Gattin deS ScknelderS Mariner in Weliia. welche mehrere Tage vermißt wurde, ist : w mit. i ia, . if!i4. umi ui uci yiuc Dzx vin vajuu schuhläusern im Eise todt aufgesunden worden. Vor ihrem Verschwinden hatte sie mit ihrem Gatten einen Streit, der in Thätlichkeiten ausartete. Die Schlosser -meissersWittwe Büttner in Svandau. deren Mann sich vor mehreren Jahren Ü.... rxrx rn t-firrr wiycu iyicu;ict ermogensoeryallnlije da Leben nahm, zog sich dieser Tage ein leichte Verletzung an der Hand zu, welche ibren Tod durcü Blutveraiktuna berbei führte. Gleicb nacb dem Dearabni ging die Nachricht ein, daß ihr ein in Amenra lebender Äerwandter 2htQ00 Dollars testamentarisch vermacht hatte. Erschossen haben sich in Sorau der Gärtner Rasper, in Witzbrietzen der Büdner Köppen : in Nathenow hat sich die Frau des Arbeiters Klaus erhängt; in Lippehne ertränkte sich" der Knecht Zellin. Provinz Ostpreußen. i In Frauenburg die Mutter des Po, sener CrzbischofS Dr. Dinder. Steck.brieflich rerfolat wird vom Commanda des Füsilier Regiments Graf Roon (ojtpr. wo. 83) in Gumbinnen ' der Secondelieutenani Richard Gustav Bley? HLfjer. Die jüngere Generation unserer littauischen Bevölkerung verdeutscht sich mit jedem Jahre mehr und mehr. Nur wenige littauische Jünglinge und Jung frauenr nehmen .noch im Stallupöner Kreise an dem . littauischen Gottesdienste theile' In. ö0 Jahren wird in hiesiger Gegend voraussichtlich der Littauerstamm ' V''"'' m f . -- . . ... ' . ganz ver,cywunden sein. Llttauzjcye Via tionalträchten. sieht man gar nicht mehr. Der eaen ?,s,iks,nnBn ,rkk, ..." ü'-'f i I x tete frühere Kaufmann Zirkmann. von Tilsit.ijtVkgett.schldrer,Wechselund Urkundenfälschung in SV Fällen zu einer '' t l f .11' ft . V ' r. - r viiciuuumniaic von. zeyn ayreu jUlyl HauS verurtheilt worden. : ; : v - v "WoiniÄ nf tü$ t sf- !.' .-I. ...-.! ' u l . .... .w.. ! : ... ,'. :. " .1 '-I .kl ..,.,'..;.! ',, ", : fliirter TrurifenBeit Bas in SfafnBriv htx Dragoner Braes, von der S. Schoa
vron ven ommtS suhsurser. der ibS
'- - - : - ' " ' ' . ' :" f';: T"" -; ;: ',1 :-- 'Sj.-- ', r-"'1.'. V,',R '!';;Jir,- Mitt i j-., .Viii4? WS tHM; .b? -5 &J&'j' v 'ili' r-.4-;' -.' .. V? -s ,' rffcim ii omb."" , 1 i i i i iii i ' ' in ; " ir . ' i .4 4 i t f ' .-l..:..,'-; i tfr-: 1 i ,1 I t 'fc'U'r,
Utkin WnM m ilt& riS: fciitil Principals. d:S Kaufmanns V., ent fernen wollte, erstochen. DaS von der ÄnsiedelungS Commission angekaufte Schloß Nmisk soll zu einem Seminar sür evangelische Geistliche umgewandelt werden. Infolge unglücklichen Sturzes starben: der Amtsoorsteher Krüger Mlonietz, sowie die Arbeiter Mrozek in Pelplin und Papke in Rosenberg ; der Jnstmann Böttcher auS Limbsee ist erfroren, ' der Altsitzcr W. Nimtz auS Schleppe ertrunken. Provinz Pommern. Der kürzlich verstorbene Geh. Justiz, rath Wendlandt, der auch ein langjahri geS Mitglied der Stadtoerordnetenverjammlung war, hat, in Gemeinschaft mit seiner Gattin, testamentarisch der Stadt Stettin zur Errichtung einer mil den Stiftung 100.000 Mark vermacht. Im Dorfe Derseko hat sich der Eigenthümer Jung mit seiner Ehesrau ge meinschaftlich in dem beim Hause besind llchen Brunnen durch Ertranken den Tod gegeben. f Der Kammerherr, Mitglied des Herrenhauses und RittergutSbejttzer Karl von Mellenthien aus Kl. Ltenlchen. In Freienwalde r. P. hat sich die Wittwe des Polizeisergeanlen Dreizehner erhängt. Ertrunken sind: in Buche der Sohn des Hausbe sitzerS Hart Hein und in Straljund der Sohn Conrad des LandrathS Siber; in Golbeck wurde der Arbeiter Heß und in Quatzow das Kind des Einwohner Mielke überfahren und getödtet;anKohlendunst erstickt sind: in Stolp die scpa riete Frau Kusch und ihr Sohn; in Lauenburg wurde der Korbflechter Alb. Piotter erfroren aufgefunden. Provinz SchleSwiHolstein. Gegen den flüchtig gewordenenPferde Händler Thiedemann aus Wittenwurth tst ein Steckbrief wegen Wechfelsälfchung erlassen worden. Die Summe, um die eS sich handelt, soll mehr als 100.000 M. betragen. Seinen 107. Geburtstag feierte in Rehhorst der Veteran Joh. Dohfe; noch im letzten Sommer legte der rüstige Greis die meilenwcite Strecke nach der Bahnstation zu Fuß zurück. Tönning, welches schon im Jahre 1000 bestanden hat, erhielt im Jahre 1590 daS Stadtrecht. Es besteht nun die Absicht. ,daS SOOjährige Jubiläum im Herbst zu begehen. 5v.e diamantene Hochzeit be ging in Ahrensburg das Ehepaar GaS inspector Becker; die goldene Hochzeit feierten die Eheleute MalermeisterMeyer m Altona, P. Th. Thomsen in Gan geröschild, Arbeiter Callsen in MaaS Holm, Apotheker Carl FSsch in RendSbürg, Müller Schlicht in Rethwischfeld und OrtSvorsteher Rahlf in Traoenthal; daS bOjährige Dienstjubiläum feierten in Altona der von der Firma VölkerS be schaftigte Zimmerer Hatje und inHaderS leben der Propst Müller. Provinz Schlesien. In Steinkunzendorf setzte die Be sitzerSfrau Vettermann ihrem Ehemann, um sich seiner zu entledigen, mit Ratten gist gewürzte Bratkartoffeln vor. In folge davon liegt der Mann schwer krank darnieder und die Frau besiudtt sich in Haft. f Jir Gleiwitz alte Wetz", einer der bekanntesten u. reichsten Bürger. Im Gastljofe Zur Forelle" in Lieoau suchte sich ein Liebespaar, der Barbier gehilfe Adolf Otto aus GotteSberg und die Fabrikarbeiterin Anna Wittwer auS Schömberg, durch Schweinfurter Grün zu vergiften. Das lebensmüde Pärchen wurde zedoch durch Gegenmittel och recht zeitig gerettet. Einer eigenthümlichen Krankheit erlagen ein 4jShriger Sohn des Steinmetzen Kaphier, in Nicolai so wie drei Söhne, im Alter von 712 Jahren, des Hausbesitzers Nowoczny in Althammer. Dieselben erkrankten plStz lich, schwollen furchtbar an und verschie den bald unter großen Schmerzen. Wegen todtlicher - Mißhandlung seiner Ehesrau wurde der Zimmermann Karl Polaschke auS Birkkretlcham vom Schwurgericht in Brieg zu sieben Jahres Zuchthaus verurtheilt. Provinz Posen. f der Professor Dr. Klelnert, der ltefle Lehrer am Realgymnasium in Bromberg. Wegen Wucher wurde die Wittwe Rentiere Bertha Szmczak von Schroda zu drei Monaten Gefängniß und 150 M. Geldstrafe verurtheilt. Der König hat bei dem achten Sohne deS Schulzen Johann Szczechowiak in Jaroszemo Pathenstelle übernommen. In Posen hat sich der Restaurateur Carl Heise erschossen, in Schwusen bei Schlich tingsheim der Inwohner Sp. sich er hängt. ProvinzSachsen. f Jn Erfurt Oberxostdirektor Ritsch mann. f In Seehausen i. A. an den Folgender Influenza der Lehrer emer. Frd. Krause. Die goldene Hochzeit fei erten die Eheleute: Steuerausfeher Ketzer in Halle, Senator Naumann in Herz ber, Schneider August Pfotenhauer rn Klemwangen, sowie Gärtner Kausch in Pollitz. Kr. Osterburg; das LOjährige DrenstjubilSum begingen: der Lehrer Hertya in AndieSleben und der Steuer ausseher Bonike in OscherSleben. - Provinz Hannover. .Der Student, der den Studiosus Sa lomon in Freiburg. i. B., erschossen hat, ist der Sohn deS Bauunternehmers Karl Bering in Hannover. In Seedorj wurden der Viertelhofner Meyer lSchenk), dessen Ehefrau nebst drei Kindern in ihrer Schlafkammer erstickt aufgefunden. Vondem Unglück bewahrt geblieben sind von der Meverfchen Fa milie nur der Altvater Meyer und die älteste 6jährige Tochter des Meyer jun., welche beide ein anderes Schlafzimmer inne hatten. Die Jahrhunderte lang bestandene Kürschner-Gilde in Lüneburg Hai sich, nachdem voriges Jahr ihre Auf losung erfolgte, nunmehr als Kürschner Innung neu organisirt. In Stade ist eine Agitation gegen daS Hutabnehmen, bezw. für die Einführung deS militäri fchen GrußeS, in'S Werk gesetzt werden. Ein Angestellter deS Amtsgericht in Melle, Namens Johann KopowSki, alias Rudolf Schulde, der vor circa zwei Iah ren 16.000 Mark gestohlen hatte, und nach den Ver. Staaten entflohen war, ist jetzt in Chicago arretirt worden und wird auSqeliefert werden. ES feierten das Fest der goldenen Hochzeit die Ehe i ... e.!.v!i: ä 'l ! c :t
ituiz : tfunmt? fernen y&9 iZiUU ;;;;2riiißM
t'.t ;u . -4 , - , rt.c-.f Ä.R.'i.-.' j0.-0teflt!' m0!-mM LW? iiiÄr!. TiiU. ii 4i
f'ÄS' iTv, .. " fein gürib Äat r die Frühjahr DeS Vlutiit dkS Lcbea dlS StlttrJ "nv um ficiund zu fcin,ii"t ti sehr vicbtiK. daß ti sie reIngebal.tenwnd. Zu knser an deren Zcn irt es s:bn?endiger das Blut zu reinigen, rvlewFrüh jlahre.ds t yolge der rei chtrenRahr ung, welche die Rötur t WinterHrr. lsnst. um ich Äörper ZderstandS fähiger gezeu die Kälte iz wachen, sicd daö Blut rerdickt. Die Pore ta der Haut ziehen sich durch die Kälte lusamme und '; verdtnderu so eine f neCt AuSkünftung. Siild jedoch im Fruhjtdre die ersten warmen Tge ihr Erscheioen machen, suhlen wir uns undebaglich, sind Ze, cdgkn7.nk, rlieren den Axxckil nd der Magen will nicht recht ,erdaue. Tiefe Syx:home zeigen an, daß da Bluk nicht t Ordnung und ist es nothwendig, daß die Unreinheiten dcö VluteS auktze schuden nd dasselbe verdünnt wird. Nm die Vorgang xn beschleunigen, thut man wchl Natur zu Hilfe ju komme, indem an eine Medizin anwendet, welche diesem Zweck ent hricht. . .. , , ,. , ES ist daher fur fedea den greKer Wichtigknt ,u wissen, welches dat beste Mittel itt. das Blut iu reinsae, die Verdauung zu befördern nd die Funktionm der Leber uv Rierea zu euer Thätigkeit anzusxornen. Alle diese euren Wirkungen können durch die Anwendung Von Dr. August Aönig's Hamburger Tropfens erzielt werden, de beste VlurreinigenaSmtt tel welches ti giebt.' Zn taufenden Von Fami Neu sind schon häuffa hie bestea.Crfslöe durÄ dessen Gebrauch erzielt worden und eminvea. diese auSgezeichnetenTropfen stet4 nrue'Jreunde Sie sollte in seinem Hause fehlen, da'turcd deren rorte Anwendung schön mancher vor ernstlichen Krankheiten bewahrt wnrde. 1 . vnU öS CentZz tnall Pochekk ,ßbe. etT, K V0GCU8 CQ vaMwo 61 4. -MMZMWZZWWWTHE LADIES KAVORITE. KEVER OTJl CF ORDER, If you ileslro to txirct.i5e ä sesrlii mac-hic. ask onr airent nt your phuza lor teria and Srioea. u you Annnt stt4 mit aarent, write ireet tOKeare?t!t:ilri!5tto 'CuImjiow Rdoie! WMMSNMKlWWW CHicso - Zd LTliCN SQüARE.riJC.-' vALLÄi I-- strt cmta nA TEX. rc touis. wo. w -0 SAnrRAKciscocttU Rgintnt fit aaltancpatte: BuUn er, t OS lSkS!eton !5 WSSF MNVK Z ßalls Sie die Vtsdt ach ttgesd et tch. wnzz hw zs deelassen K,skfichtig?Ä, aebeu t? ,?e NaSssö Xl&t,&ttlv. Ys. Ss' WeI WsZYwzZss StttK ZudiasspoNs, f?SL die Fahrprelft d sStznen ittU theLunz. Besondere tnlanüamhV. h Qatt&QänUzu ti ' GssiigtantfH cgcoat. Rusdfsb?t.Tickk ach allen VlStzen m ÄefteundNc?dkeftenZ Sie direLteNs ÜiuU A$ FURT XTAYNE, .TOLEDO, DETROIT all SxNcha Cliitr CtSl5?SIt, 9eitP-O0laft:rEi, zndnlSsIsn UNZchlu trnd dollsiSsdiEß Gicher heU ach die aoys üZaöafh Vshn -die HkHit BagsgwZäha b Orurika f IT. JPm 7q(1o, ViZtrUt.Ykffagl. und LaLd.Nga t, ZNklP,lt I Htz. 2 . O rn I i , tZuuräl LlLet-Vassg. C l i i t. QawV nd Ticket.Lgt 6t LsniZ. VXi. öüm'o . OTMK J I ' & I I S. CiJ IZ&t tc5 ICt CsZj cs$ UouUvlUo, NeskvMs, HcmpMfl, CH&t tanooffft, AtlAnta, ßavannah, J&cVconTÜle, HobUo an4 Hav Orleans. CMjt qctTft sÄe YkgÄMe ch ftt Cüdta, faw btz&s JtniU la tieIrme, yklsfi-, Vchlaj. nd 0rIüT-DÄ gern' zzoliche, khd Rd LoLydAe fts C tonli ti EffRtfdüU et tSasesiPcfeL :.'!ir:!i''W ':'r''f ' !9r ' " ' "' 1 '" ' - ' :Siött 6$9Clg2ctt snd OidW i ; . , . D. & A. M. M ES. SS. Derlnc ' -vTC?st ciniia tjj8Äeitasv Oasttestaa b eit., Jwrl 8tl. ,, Otn'l C62t, rmbn?k, V. 3 tl . n 1 1 i. CenU esrt. Catsrntal. D 3. T. Vrova. vdvoka Vcnce vlocü, ginne LZ.
ff
m
r
7 uWm, ß P Ufl MnlWJihi (im wmT 4 gil ! , inwifc I vs Ms r k X C äiV-ctv IJ ttZ M'Ä-MJHM W f.m 7 MWÄMU Yi er ttl fW''iMVI IM S wkMmi v DHtzUÄW i HA sg&fJMi I oss 4 'H I .RctJ -u-r?5 X"lii-'Wif ! MM i-Si n 'f( '''r'i'.w 1 KUDhMM r A mmtfii hx M&tfg&fi&k : V,ipMw M WrS3S J 1 k IM ä : V v i z4 lsW? : r i rir- ws&n I I i p I VS; .,', k. HllS lV.:iE.'j ' e-'l' tarV'-Jj 'S 0- Vf B 1 1 1 i fcvj' '-MvTRrjfi; '' , ? t,jrj,-i a H g ? H 1 1 I 1 9 ff I n':!-'-&j- S P f H i g o nffl MfnKsav Um l BumhU mhmhUui
' " " . :'::sß0i: ' - "'x-V-fcife jnV "S'-'Si : - - '" 4 ,'h'r$"";- mj-nkL''m 'C Ifc. J V " '-'l- 'lir-IT ytiVTii , i lAH ! - 'rTttT ,s iir-T , , , "T'Bl" 111 1 ' .. " -' ni '' .!,!,. , - .;, " j.'1!1!' -V '5.&r: K, jvj'1- ' " : ! !' jj " " , 1 CiNCINfiÄnyH AM1IJ0H &0ÄVTD?! RJll 1 1 L l
Dke hff e Linke zwischen -Ciucliuiati, Dajion, Toledo, Detroit, die Seen und Canada. Indianapolis, 8t. Louis, Chicago, Milwaukce, Peoria, Bloornington Keokuk, dca Westm und NerdweAn. . Schlazwageu in Tlcchtiugen uvd Lehnen ' dogen inTaa;sge, zisi Klueiunati ' und obigen Städten. Tickets zu de, kaufen U nll Office K den Ver. Stsaten, Canada nd Mexiko. W Nähere Iuforwation bet A 3. H. Hhland, Venl. Agt Toledo, O. , 2. St. McCord, Verl. Vgt., Snd'plk. H. 3, Rdem. Nor. Paff. Vgt,, Detroit, ich. S. Vaftable D. P. Tcledo, Ohio. V. H. Whtttlesey, C. P.Ä.. Dadts, Ohio. H. L. Higain, S. P. A., Chattanoogs, Tenn. I. . Mason, City Paff, gt Einctunati, O. 3. P. Sioud, T. V.V.. CtnciunLtt, O. M. D. Woodferd, Viee Präs. n. enr War. . O. McCormick. G, P. & T. . Die grob Pan Handle Route 0M00J0 t3S, Lk ktxtl tttiMvLrrj Bahn. llttölurcrf Oinolntiatt z fOt Xoaio Bahn, I? Ht sSvillft nd UM EtnU na$ QS. WeS. Zlotb und Oüb. LuSgezeichnetee Dienst l YrvQHte Verblndvag Pullarm TL zwtschm all größer StädttÄ. ttttsdur, llarrlsdur, LalrlWor Waaliingtori, Philadelphia, New K York, Colurabus, Cinciiinati, Indlanapoliv St, Louis, Chi cago and Loulsville. ti ISattHU ls ye Habt Kai ttMi täte ittrin ah mtcht, it$n vUMtt ata aber Lerbrsa,aZch Btfftifcusei .t4i. a,s,idt p. tt Cttlag. int- l Cafl. fltiü, 3n tU&UI, I SiKiincSuot n'l avag , PtttA, P. Zvtz . itlr. tn'l n. slsnbn. 0. . . V !. WMl mnt. CreNr. I Die Her Ane $rnr i t & T v iaä O C O fe I JKAHK), D;t! onsgkjöichnek Bahn beförd YagaalLkt nach - ?iiKTai., O!vZeKL, ZZSk"aIc, England Städte? Äluswagen Mlsch ZuZZicuttysttS und LchM Gor sT WssesVtchk. . -Vinktt Vttbwdssg nach Üksourl, Ark&nsan, Texas, Kebrnka, Colorado, Califor nlen und Mexiko. OUdzizsk Vst. CT reaa dde sich teej ullern Xztet wttto an D. B. Martin, 0s,I yass. NgeÄ. Clf Mlllt. w J. Niahola, OtiVI DelL ÜffÄt LBlKs Kauft XtcTctB dia die m mm Ijigu;tvttlirwÄi.eAiiYi Chicago iX& ' ;--yS-. i i , m
i
Ar
r
natZ gyicags und dt yordvefl.'. klbsahrt dou Sndianapolik 1 bo Vm Lstnnft in hieags 1 SO Ha: il l0Vm , w m looRm l i Vm 9 m 7 U Vm: I00 9hn. w u fZano IS 84 Bn: Lifahrt von Ehicags : 15 Vm. ntnnft in Ind'pU t U : ; bo Km. . m m 55 V. J 11 55 Nm...!... m m m 8 85 Vm Mono Vee..,. , m 9 , ,;8 sOCnr v SCit tiniiac Ctitl. tsIc itw tont.
- - . " ' ' "f - wVl..WK hteaga na m.$Ut an Kkq, SCag g4 ItpL Ticket. Offittt Ho.se ELd J2kui Swche. ItB.Bäldwln, ' ßiftiidi 'ttffiitc t.ajm. i Oit QtoQ I. B. & W. Baha. ! Kürzefie Linie ach dem Oft and OeSea, Die einzige Linie mit solide Zögen nach ZIüz mtagwu kd Peoria mit Drchgaz5Oag ,, ach den Mffonri Mvn Punkt Kt etnig roe ventger aH euren &$es. j uc Durchgang . chlafvaLe end OKthltsage. Vage öder Danvtlle ach Chicago i kSrze Seit zu niedrigere Preise als andere Vahnnu. Die rnne Linie ach eprKßKeld, Eelamtst Odia nd alle ynnüe im südliche und lp liche Ohts. Dt türzefte und ewzise Linie: ' mit Durchgaagk-Schlafvagm ! ach Urdasä,. Ohio, vellefontawe. entou. Tiffln, nd Cu dutky. Die authorifirte Lwie öftitch mit: Schellzett nd TicketZ ach alle bedeutendes östlichen Städte vs tzl diZ ?1.50 weniger QÜ xtydhxt Kate. ftz Hß ' , Löse im Indianapolis vaduhos. " : EAcuft rWBch :1SS. 11:00.; Ä0 I Vftl.7:s. 5:5, ach ll:Mb aest Dft,n T sra 3:15 . 13:30 bl i J vo Ekji fcWtta 10: .!:. , JeraSe Speise, ud ' Schlafvöge. lickcU Nlltkvuft ertheilt Ve. yass. Vgent, Qtsu vUn, 188 Süd SUinoiZ Straße, nd jeder ksdnellgeut terLisie. H. . 0 1 1 f n, (5ts. Pa. VLgtKi, A . , l l a. rz. van. r. tsveu.
s ;
m t i m ' ,! 's1 iilf' :i f (I H', K' I Hi ji i-i f s l i ,!' 9 '! ' i $ -;: ' ' ?df.;: .1 t o 'i , mrf ' VW :,;tS 4 t i i: !'.. i ;'!iiiil!;1 "i'A 'M '91 J '' jijSS i " "i '!i:" ' : ; i !! fc II "HiE-'-I-I" " I m V fii BW.' "ii JSi,b-
,, ri;-'jr..1fi,i:i: Az-k! ?"Z"& S,''!;:! , - ,, Siiiiiil'l11!1'!!-!!!: j"':i1r!i,""1Mi!!i:liil:':lii! MMMSMM :,i"i.v::: : i:; : . "'. ;-n --w-j W: .i !.,. I 'iijjl.j ;:.. 1 V,,,. ' " - .'. ' ,. . , ü; : ' ';;.'.i1'J"t'- (ii,', , ;M: - .;.ritlMi.': !,. .:' ' ' ''; , ,'.., ' i l " , ;,,,:,:..r'-;;:;::,::S
JA : .tpK (,.-.. V:'----
