Indiana Tribüne, Volume 13, Number 179, Indianapolis, Marion County, 18 March 1890 — Page 4
eV i ,ä ; . -'s fV sZDer größte Schmerz enstiller snfder Welt. Lindert u.beilt NyeumatiöZNUS Ncuralgia, Schwellungen, lahmen, steife Glieder der C?n3Mn, Gicht, Rüc?en n. Gele::kschmerzen, Äreuzwch, Vrand, Schnitt u. Vrü!?wn::dctt, Frostbeulen, Quetschnn.-:?, Kopf, Ohren und AahmoeK, Geschwüre, tu In allen Apotheken zu haben. VreiS 23 Cents per Flasche. iosigos. Jdis-2psliS, Ind., 13. März 1390. civilUanbSregis!er. lftt K fl. ctll d, I uUtt.Z Sedurten. M. S. Socwell, M. IS.MSrz. Maggit Jacobs. K. 11. März. JaAtS I. Ake. ff. 14. März. Stephan Taylor. M. 14 März. JaÄtk Halt. M. 15. März. L. McJntitt. K. 16. März. Htir atden 29. M. Magrudkr mit Iren Smlth. John R. Muliin eilt Bertha Bechtel. Merritt Long mit Ada Tücke?. Abraham L. Bousum mit Ada 2. Turnte. Xodef2lk?. Thtktsa SchmeSel. 1 I. 17. März. Stlma Hoagland, 5 T. 15. März. Benj. 5c. Smlth. 43 I. 16. MZrz. Joseph Hannan. 87 I. 15. März. ElAtr Tansey. 7 T. 17. Mär,. m Cm zettgimäskS GtlSenk ist eine Flasche Dr. BuU's Husten Syrup. In jeder Apotheke für 25 CentZ zu habt. kS S Fällt von Diphtherla und 26 Filli von Scharlachfieber sind zur Jett in dtr Swdt. Die beN passenden Stieftl, Ockabe und Vautoffeln aufGevellunq oder fertig getna&U am billlgSen M Max V. Köckert, 329 Süd Dels rrtr P$ffrtsi. if3 Der gegenleitkgt UnterstützungS verein der Barbiere hat heute Abend in der Bakbittstube dtS Ckrcle Hauses eine Versammlung, um seine Organisation zu dMttkstilligtN. Poskll. Nebr, Stpttinbtr. 1889. Ueber ein Jahr litt ich bäufig an den bes. ttgften neuralgischen Schmerzen im Kopse, nachdem ich jedoch tin halbe? Dudtnd mal St. Jakob Oll angewandt hatte, waren all Schkntrztn verschwunden. W. A. Bacon. Da? Somi'.e zu? Untersuchung drr Schlauch Angelegenheit konnte gestern Abend nicht? thun, da der Zeuge Laady, Agtnt der Eureka Compagnie, nicht erschien. Da dieselbe sür längere Zelt von der Stadt abwesend sein xoitf vird damit wohl die Untersuchung ge schlössen sein. Da? Urthtil der HauSsrauen atbt einstimmig dahin, dab V. SSmedel'S vürsttn ditbestrn sind. 423 VirginaAvt. Aus gestern Abend war ein Faust kamps mit Handschuhen in English'S Theater zwischen den beiden in der Sporteilt bekannten Faustkämpstrn Jack Ashton und Peter Jockson angekündigt. El lät fich denken, daß bei der bekannten ameelkanischen vorgerückten Kultur daS Hau? voll war. Heute Morgen nun find die beiden Organe amerikanischer Zivl lisailon .Journal- und.Sentinel- surcht bar entrüstet darüber, daß die Beiden ein ander nicht die Zähne in den Hatt schlu gen und die Nasenknochen in Stücke die ben, sondern nur ein paar Minuten lang in zahmster Weile fich herumbalgten. Dik beiden Kulturorgane nennen die Geschichte einen Schwindel, und meinen da Publllum sei betrogen vorden. Wir Mkinen'U auch, denn ein amerikanisches Vublikum ewartet unter selchen Umstün den Blut zu sehen. Tausende sind von dem berühmten Salvation O.l aebellt worden und Tau sende find tu Lobes dtgelden voll. Es helit rasch und stcherer als irgend ein anderes Mittel. Rücken- und Gelenkschmerzen. Kops. Obren, oder Zahnweh und kostet doch nur 25 Cents. QIüm ntnt Mkihsde K?aukh,itn zu betsudelJ. Hofpitalmtttkl. WaS find dieselben? Dieselben find etwaS NeueS in der Behandlung von Kranheiten. Sie stehen in der Sammlang von Spezialmttteln. welche von be detenden Speziattsten Europas und Amerikas angewandt wurden, und in den Bereich von Jedermann gebracht wurden. Zum Bespiel die von Svezialärzten nur gegen Unverdaulichkelt, Magen und LederdtschVerden anaiVandten Mittel vurde prävarirt. Die von anderen Aerzten gegen Catarrh angewandten Mittel wurden beschafft und so weiter bi? diese undergseichlichen Kuren auch Lungen-. Nie-nn-veibllche Beschwerden. RbeumatiSmuS unZr Nervenschwäche einschlieken. Diese neue Methode, ein besondere Mittel sür jede. Krankheit, muß J'dem einleuchtend sein der an fich selbst ersahren bat. wie absurd 5 ist. sür Patent Medizinen zu beanspruchen, dafc fie mit einer Flasche alle Krankheiten heilen, deren GedrauS der mehr Mäaen verdorben hat. al Alkohol. Einirkular. welches diese neuen Mittel beschreibt wird Jedem frei gegen isendung einer Vostme!e für da Porto von der Hospital Beraedy Company, Toronto, Canada, zugtiQtSt. Schreibe Britse w Englisch.
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GsHHss Qem i VieleTobte nnd Verwundete. DaS Zliflko der Feuirwebr. Der gestrige Tag wird als ein Trauerlag in der Geschichte von Indianapolis vermerkt werden. Das schrecklichste Brandunglück. welche? jemals hier stattgesunden, hat unö der gesteige Tag gebracht. Schrecklich darum, weil eine ganze Anzahl wackerer Feuerleute in der Ausübung ihres gesahrvollen Beruseö ihr Leben einbüblen, und viele Andere schwer verlebt wurden. Wer zählt die Thränen und die Klagen der vielen unglückilchenFamilien denen die gestrige Katastrophe den Gatten, den Bater, den Sohn oder den Bruder ge raubt hat? ES ist entsedNch! Die Kunde von dem schrecklichen Unglück hat die ganze Bürgerschaft in Trauer versetzt und die Feder vermag es nicht, den Jammer in seiner ganzen Grööe zu schildern. Wie daS Feuer entstand. ES war kurz nach 3 Uhr und wir waren gerade zur Presse gegangen, als Feuerallarm gegeben wurde. Unser Berichte? statter berichtete kurz nachher, dab in dem Erdgeschok der Buchhandlung von Bowen & Merrill. 16 und 18 West Washington Strabe, ein Feuer auSge brochm sei, doch glaubte man in der ersten halben Stunde, dak man daS Feuer bald und ohne besondere Anstrengung und Verlust bewältigen werde. Darin hatte man fich getäuscht. DaS Feuer welches, durch einen überhidten Htizapparat (Furnoc,) auSgekrochen zu sein scheint, hatte in dem ganzen Gebäude die denkbar beste NjHrung und die Größe desselben konnte wohl deshalb nicht sofort ermessen werden, weil daS sestgepackte Papier nicht sosort in hellen Flammen emgehüllt war. sondern durch dichte Rauchwolken die Löschungsarbeit erschwerte. Auch glaubte die Feuerwehr unnöthigen Schaden verhüten zu müssen und statt sofort den Boden des PaterreraumeS aus zureißen, und von da auS direkt auf den tückischen Feind loSzugehen, tife fie die auf dem Seitenwege zum Keller sührenden eisernen Thüren auf und glaubte durch daS Eindringen von dieser Seite auS daS Feuer auf den Heerd des Entstehens zurückführen zu können Diese Berechnung erwieS fich all vttkehlt. denn durch die Olffnung von der Straße auS, wurde daS Feuer durch den Luftzug nur geschürt und die Flammen schössen nun mit gewaltiger Macht zum Elevator hinauf und bald wa ren alle vloawutt ve mawven fiter stockigen Gebäude? in dichten Rauch ein gehüllt. Nun hieß S, mit aller Kraft den gestärkten Feind bekämpft und die ganze Feueewehrmannschaft wurde zur Brand' stätle geiufen. Washington Straße war von Meridian bis Illinois Straße dicht blockut, die Straßenbahnwagen mußten warten, bis man hohle Schienen über die Schläuche gelegt hotte, so dab die Wagen darüber hinweg fahren konnten. Der ganze Sqare war von einem dichten Menschenknäuel umstellt, und S war fast unmöglich durchzukommen. Die Feuerehrmannschaft machte mehrere Versuche in daS Innere des Gebäudes einzudrlngen, aber der Rauch war so dicht, daß an ein Vermalen daselbst nicht zu denken war. Sie mußte fich darauf beschränken ire Scheuche von außen anzulegen aber es schien alö ob mit jedem Wasseestrah! die dichten Rauchwolken nur mit erneuter Kraft mporschößen. Die Löschversuche wurden sowohl von der Alley auS, hinter dem Gebäude, als von der Washington Straße auS btteie ben und schließlich begab fich ein Theil der Mannschaft auf daS Dach des Haupt' gibäudeS, ein Theil des Daches wurde aufgeschlagen und ron hier auS wurden dichte Wasserstrahlen ia ' das Innere des Gebäudes gesandt. Bald aber kam der Rauch mit solcher Gewatt auS dem Dache heraus, dcä der Aufenthalt für die Feuerwkhr auf dem Dache uneeträg lich wurde. Nun schsfien auch dkt hellen Feuersäulen hinter den Fenstern des vier ten Stockwerks ewpor und ein schauer lich schönes Bild bot sich den nach Tau senden zählenden Zuschauern. Aber während die Menge an Washing ton Straße mit Spannung an diesem Bilde hing, erfolgte plötzlich die schrecklich Katastrovde. Dieselbe trug fich im Hintergebäude zu. konnte also nur von der Alley gegenüber dem Eircle HauS aus, wahrgenommen werden. DaS Hintergebäude bestand aus einem Anbau, der bedeutend niedriger als dsö Hauptgebäude war. Auf dem Dache dieftö Anbaus hatten die unglücklichen Feuerleute gestanden und von da auS batten fie mit heroischem Mnthe die Löscharbeiten betrieben. Da aus einmal etsolgte ein dumpser Keach. daS Dach war in der Mitte eingestürzt, und hatte auch die untern Stockwerke und einen Theil der Backsteinmauer mit fort gerissen, so daß man nur einen rauchen den Schutthausen unter dem so und so viele Menschen begraben waren, vor fich sah. ES war ein schrecklicher Moment. Die Menge drängte mit Gewalt dem Emgange zur Allen zu, und nur mit Mühe gelang ti den Polizisten und Feu erwehrleuten, den Eingang abzusperren. Keiner wußte elgentlich noch recht, waS geschehen war, aber auf allen Gesichtern spiegelte fich Schrecken und Angst, denn Jedem war eS klar, daß in schreckliches Unglück geschehen war. Die Feuerwehr leute, welche ihre Kameraden in das Ver derben stürzen sahen, waren fich sofort der
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schrecklichenLage bewußt und augenblicklich machten fie sich an Rettungswerk. Sie wurden dabei von ine, Anzahl Polizisten und Bürgern unterstützt und was fich hier den Zuschauern bot, spottet jeder Beschreibung. Die unglücklichen Menschen lagen eingeklemmt und verschüttet von den rauchenden Trümmern und ein paar Minuten lang wußte man nicht, wo man anfangen sollte. Man legte mehrere Wafierschläuche an, nur um die Verschütteten vor dem Feuertode zu behüten, und die an dem RettungSverk Betheiligten standen fortwährend im Wasser. DaS Hinterhaus von BackuS' Kutschenaeschäkt batte man eingerichtet, um die auS den Trümmern Hervorgezogenen un teezubrlngen, il fie durch Ambulanzen sottgebracht erden konnten. Auch einige Aerzte und Wundärzte hatte man herbeigerufen, damit dieselben die erste noth endige Hilft leisteten. DaS Schlimmste für die am RettungSwerk Beschäftigten war daS Wehklagen und dal Jammern der unter den Trümmern Verschütteten. Die ersten Beiden welche herausgezogen wurden, waren nur leicht verletzt und schon hoffte man, daß auch die Andern nicht schlimmer betrogen seien und beeilte fich mit erneuter Energie, fie auS ihrer Lage zu befreien. Der dritte, vierte und fünfte Mann wurden dann in rascher Aufelnanderfolge hervorgezogen und fie Alle schienen nur leicht verletzt zu sein. Da aber plötzlich wurde der. sechste von Polizisten und Feuerwehrleuten heebeigetragen. Er war todt. Kein Auge blieb thränenleer.. ES war George Glenn, der erste Todte, den man auS den Dümmer hervorgezogen halte. Man hatte ihn kaum niederlegt, als man George Faulkner hereinbrachte und dieser schloß in demselben Augenblicke da man ihn niedergelegt hatte, die Augen für immee. Und so ging eS fort. Todte urd Schwerverwundete wurden in den öden Raum gebracht. De Szene ar höchst trauriger Natur und wer fie gesehen, wird fie wohl nie im Leben vergefin. Die Nacht brach herein und mit Hilft von Lampen und Pechsackel wurde die trau rige Aebeit fortgesetzt. Die armen Feuerleute, welche ihren unglücklichen Kämeraden Hilfe bracht; schienen nicht von Ermüdung zu spüren. Jeder Jammer ruf ihrer bedrängten Brüder schien ihnen neue Kraft für die schwere Arbeit etnzuflößen. Die schlimmsten Qualen mag wohl Wm. F. JoneS ausgehalten haben. Schon um 8 Uhr Abends hörte man seine Stimme, sein Flehen wie auS unteeirdischem Raume herausdringen. Sr lag auf dem Gesichte zwischen Balken und Brettern eingezwängt und alS ma nach vieler Mühe endlich nah genug bet ihm war, um ihn berühren zu können, bat er um einen Schluck Wasser, der ihm auch gereicht wurde, aber sein Körper war dermoßen eingezwängt, daß man ihn doch nicht befteien konnte. Unter ihm lagen drei Todte. Und so lag der unglückliche Mann und konnte, wollte man seine Verletzungen nicht . verschlimmern, nicht besreit werden, bis man einen großen Theil der Trümmir beseitigt hatte. ES war gegen 1 Uhr heute Morgen als man eine Stimme auS dem Krller in der nordwestlichen Ecke des GtbäudeS heraufdringen hörte. ES war John Burkhart, aber auch in diesem Falle wae eS unmöglich beizukommen. Um 3 Uhr heute Morgen gab einer der Feuerleute das Signal, datz noch ein Lebendiger unter den Trümmern begra den liege. Man traute feiner Verfiche rung nicht, denn es schien fast unmöglich. daß es Jemand so lange unter den Trümmern aushalten konnte, ohne zu gerben. Aber da hört, man'S laut und vernehm bar : .Um Gottes Willen, befreit mich ! und es gelang nach erneuten Anstreng gen in der That den vorerwähnten Wm. JoneS. zwar schwer verletzt, aber doch lebendig auS den Trümmern hervorzuziehen. Er sagte, daß ein Todter neben ihm gelegen habe, und er denke e müsse Anton Voltz sein. Er wisse och genau, dab er und Voltz zusammen hinabgestürzt seien JoneS ist jedoch so schwer verletzt, daß seine Rettung zweifelhaft ist. Um iM Uhr.heute Morgen wurde auch John Bur?vart schrecklich verletzt auS dem Trümmerhaufen hervorgezogen. WaS der Mann gelitten haben muß, das dürste vielleicht am besten verstanden erden, wenn man weiß, daß er nach 10 Stunden langer Qual ausgerufen hat: UnGot teS Willen nehmt mich hier heraus, schneidet meinen Arm ab, wenn eS nicht anders geht.Die Rettungsarbeiten find die ganze Nacht hindurch und auch heute den gan zen Tag über fortgesetzt vorden. trotzdem jetzt von Rettung nicht mehr die Rede sein kann, denn waS jetzt och unter den Trümmern begraben liegt, ist todt auf ewig. Um jedoch die Leichen hervorholen zu können Hot man die Wand des Kellers des SchnittwaarengilchästeS von v. V Wafion durchbrochen, und heute Morgen gelang es die Leiche von Anton Voltz der auszuholen. Die Leiche von S. V. Ctor mer konnte man seit beute Vormittag um 9 Uhr sehen, aber eS gelang noch nicht, fie vtransjuvrtngkn.
Wie Xodtenliste. Geo. Faulkner, Maschinist von Spritze No. 1; verheirathet und Vater von zwei Kindern. George Glenn von Schlauch Eo. No. 10 hinterläßt eine Wittwe.
Tom Black von No. 3 Hakenvagen; starb im Hospital. Ledig. Albert Hosmann von Schlauch Co.No. 10 hinterläßt Frau und zwei Kinder. Ulysses Glazier. Substltut von No. 2 ? ledig, jüngster Sohn de vor Jahren aüf gleiche Weise umgekommenen Feuerchef Glazier. . ESpey Stormer von No. 1: ist Witt wer und hinterläßt 3 Kinder. Noch in den Ruinen. Richard Lovry von No. 2 ; hinterläßt eine Wittwe; er hatte erst am selben Mit tag eine LebenSverftcherungSpoitee ge nommen.Andy O. Chmy, Chef de FeuerAlarm Telegraphen ; verheirathet und Vater von 2 Kindern. Anton Voltz von Leiterwagen No. 2; Vater von 9 Kindern. Henry.Woodruff von Company 5 ; noch in den Ruinen. Die Lifte der Verwundeten. Louis Rasert vonNo. 3 ; Armbruch. Webb Robertson von No. 5; leicht verletzt. Will. Tallentir von No. 2; tödtlich verletzt. Georg Diller von No. 1; ein Auge auSgeschlagen und sonstige Verletzungen. Sam Neall vom Chemical No. 1 ; Beinbruch und innerliche Verletzungen. Wird jedenfalls sterben. Tom Barrett von No. 6 ; leichte Ver letzungen. Al. Muerer von No. 2 Hakenwgen; schwirr Verletzungen. Abe Leech von No. 2 Spritzt ? schwere innerliche Verletzungen. ChaS.JenkinS von No. 5; leichte Verletzungen. Sam Null von Chemical No. 1; Bruch des Schulterblattes. Wm. Partee von No. 13; innerliche Verletzungen. Wm. E. Lang von No. 7: innerliche Verletzungen und am Kopf. Will. HiaeSley von No.' 1 Spritze ; Beinbruch und.innerliche Verletzungen. Frank McGinniS von No. 8; leichte Verletzungen. ; WM. JoneSvon Chemical No. 1; schwere Verletzungen. John Burkhard, Substitut für Compagnie 6; Sehe schwer verletzt. In den Todten Häusern. Die Todten wurden in Särgen nach den Todtenhäusern der Leichenbeftattee Kcegtlo, Flanner und Tutevller gebracht und daselbst gewaschen. Hierauf wurden die Angehörigen so schonend wie möglich von dem Unglück benachrichtigt, und dem Publikum wurde gestattet, die Leichen zu besichtigen. Die meisten der Leichen zei gen schlimme Verletzungen. Viele der Angehörigen der Verunglückten hatten sich schon den ganzen Abend über in der Nähe der Unglücksstätte ode? im Haupt Feuer-Departeaent aufgehalten und in langer Erwartung gehofft, daß der Ver mißte noch lebendig aus den Ruinen her vorgezogen werde. Die Qualen dieser Harrende waren schrecklicher Natur. Den ganzen Tag über heute standen Taufende von Menschen in der Washing ton Straße vor dem ausgebrannten Hause, von dem-nichtS mehr steht, als die Frontmauer. I den ödenHenfikrhShle Qohntda 0 rasen; Sud de Himmels Wolken schaue Hoch hinein. Noch jetzt um 3 Uhr Nachm. da wir dieS schreiben, ist die-Menschenmenge so dicht, daß man kaum bindurchkommrn kann. Die Alley ist abgesperrt. Ohn Aushören wird an der Wegschaffung des Trümmerhausens gearbeitet, unter dem noch S. P. Stromer und Henry Woodruff liegen. v - - . Notizen Coroner Wagner hat einen Stenograf phen engagirt und vird eine genaue Untersuchung de Unglück vornehmen. Der umS Leben gekommene Ulyftb Glazier. war gestern nur auShilsSweise an Strlle von Frank Harvey. der einem PreiS-Vogel-Schteßen beigewohnt hatt,, im Dienst. Sein Bruder hatte sich mi, Hilfe Anbei er bemüht, ihn herauszuziehen, aber feine Verletzungen waren schlimmer Natur und er rief seinem Bru der zu: Peter, ich sterbe! Lebewohl! Damit schloß er die Augen.. DaS Geeücht. daß 3 Zeltungliungeo unter den Ruinen begraben stad. bestätigt sich nicht. Sam L Null hat sich dadurch gerettet, daß er. als das Dach einstürzte, noch im rechten Augenblick herabsprang. Straßencommiffäe DeRuiterund seine Mannschaft arbeiteten die ganze Nacht hindurch, um durch Wegschaffung des Schutt., da, RettungSverk beschleunigen zu helfen. . 32 wird behauptet, daß da Unglück nur aus die schlechte Bauart des Gebäu des zurückzuführen ist. . Die Querbalken.
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11 " , w jm' -w T v-w Für deren spezielle Wünsche anangum wir unsere Waaren die Ausstellung derselben sür jede Saison die passenden. DaS vichtigfte für die nächste Saison" oder Gelegenheit, die nahe kvnfieht, ist der OßersJouuet. Wir sind fiolz auf unsere Ausstellung derselben und wir glauben ein Recht dazu zu haben, denn sie übertrifft alle bis jetzt in dieser Beziehung Gebotene. Ebenso sich sind wir auf unsere geschickten Putzmacherinnen, Frl. Palmer und Frl. Walftan, welche wir in New York eng, girtm. Bei Ansicht von Arbeiten aus deaen Händen werden die Damen neugierig fragen : "dere ü!1 yo get that tonnet? Bon itfet bkü Ostern. o o Q 'S, n F.S.AMllüSo. Agenten für LutterickS Muster. welche da, ganze Gewicht zu tragen hat ten, ruhten nur )i Zoll tief in den Mauern. P. S. Stormer, der noch unter den Trümmern liegt, hätte heute OeburtStag. Er war Wittwer und wohnt mit seinen drei Kindern bei D. Sherwood No. 222 Süd Illinois Str. Das älteste der Kin der ist zwölf Jahr alt. . Sherwood hat noch nicht da, Herz sin den können, den Kindern da, traurige Schicksal ihre VaterS mitzutheilen und so warten die armen Kleinen seit heute Morgen mit ihren Blumen auf die Heimkehr. ihres PapaS. damit sie ihm dieselben zu seinem GeburlStage überrei chen und gratuliren können: Der Schaden. Das Lager der Firma BowenMerrill Co. hatte einen Werth von $125.000 bis $130,000 und ist gänzlich verloren. Die Versicherung mag sich auf $60,000 bi? $70,000 belaufen. Genau ist sie nicht an gegeben, da Herr Bowen,' der Präsident der Compagnie sich in New Vork befindet, und er die Verficherung besorgte. DaS Gebäude, Eigenthum deS Herrn Bowen, war sür bloß $10.000 versichert. DaS Lager des Geschäftes von Waffon & Co. hat beträchtlichen Schaden durch den Rauch gelitten. Die Flammen waren nicht ingedrungen, aber ein undurch dringlicher Rauch füllte das ganze HauS. Der Verlust, der dadurch entstand, mag sich aus $6000 belaufen und ist durch Ver stcherung gedeckt. Otttärtgtttr) tift&iats3if Jndtanavoli,. 16 März S0. ' Travelel's Insurance Co. an E. C Thompson, LotS 29 und 31 ln Downey'S Abd. in Jrdington. $660. Al,ander N. Clark an S. W.Pherigo Lot 9 in Olleman'S Belmont Addition. $300. NicholaS MeCarty an John Dink. Lot 477 in McLarty'S 10. Westseite Add. $300. John S. Spann an Albert Msa,, Lot 570 und einen Theil von 569 in Spann Z: Co.'S 2. Woodlavn Add. $600. I. E. Richte an Cinda Hunttngton, Lot 20 in Sq. 2 tn Jletchn'S nordöstliche Add. $1L7S. M. I. OSgood an Mary K. Russell 5,7 von Lot 135 in Bruce Plaee. $928 Phoenix Mutual Life Insurance Co. an Mary Ruffell, 2j7 von Lot 35 in Bruce Ploce. $371. L. P. Goeble an A. D. Evan, Lot 17 in Strang & Co.'S Subd.. Block 17 in Johnson'S Erben Add. $16(0. F. P. Wade an Nellie E. Wolf. Lot 9 in Unverzagt'S Subd., Lot 8 in Hender son', Add. $2100. E C Atkins u. A. an H. C. Blinker, Lot 1 in Atkin'S Univerftty Plaee. $1500. William D. Doyle u. A. an . N. Clark, Lot 16 in Clart'S 2. verbesserter Add. zu Äeft Indianapolis. $1000. JameS E. Dickson, Exekutor, an Con rad Hirschan. Lot 4 tn Dickson Plaee. $1000. Henry Brenmer an Eduard Schmidt. Lot 4 w Krege.o'S Subd.. Jletche,', 3. Add. $200. Henry Schnull an Harry I Milligan. Theil von Lst 4 und die ögl von Lct 5 in Sqr. 70. $10.000. A. M. Ogle u. A. an.JuliuS Zollln ger, LotS 326 und Theil von Lot 325 in Ogle u. A. Ost Park Addition. $400 A. L. Roache an Margaret AdamS.Lot 35 in Block 18 in Nord Indianapolis. $125. ' John W. Taylor u. A. an Thomas H Spann, Lot 531 in Spann & Co 2. Woodlavn Add. $350. Martha I. McCona an Charles N. MeConnell, Jnterest in Lots 3.2. 6 u 7, Sq 2w Spencer'S Add. zu Cumber land. $325: ' . .W.W. Sicktl, an H. L. Whltehead, Theil von Lot 33 in Outlot 41. $275. S. G. Vreene an Margaret Steven jon, Lot 1. in Allen's Subd. von Theil vonOntlot181. $2.750.
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Verfehle nicht, die schöne Auipellung reuer Tapeten, Draperieen, Matten. FuKdeöenc..
zu betrachten.
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