Indiana Tribüne, Volume 13, Number 160, Indianapolis, Marion County, 27 February 1890 — Page 1

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&lt0tieUm Der Senator Blair von New Hampsh!re hat seine lange, lange Rede zu Gunsten seiner seit mehreren Jahren an hangigen ErziehungSbill endlich vollendet. Wenn über diese Bill vielfach Glossen ge. rissen Kurden, so lag das weniger an dem Inhalt, als an dem Bttsaffer derselben. Blair ist ein Prohibitionsfanatiker im höchsten Grade und bei Deutschen ist der Schluß von Prohibitionsfanatismus auf Verrücktheit ein sehr naher. Ist dieser Schluß auch nicht ganz ungerecht fertigt, so darf man doch nicht vergessen, daß der Prohibitionist ein Monomane ist, und daß er in anderen Dingen oft ganz vernünftige Ansichten hat. Die Bundeskasse ist zum Überfließen voll, dagegen sieht eö allerorts wegen

Mangel an den nöthigen Mitt ln sehr traurig mit den Schulverhältniffen auS. Wurde doch kürzlich nachgewiesen, daß in der Stadt New Jork 100.000 Kinder wögen ungenügender Räumlichkeiten in den Schulen nicht Aufnahme finden kön nen. Gegen die Ansicht, daß öffentliche Gelder nicht besser und vorteilhafter als für Schulzwecke verwendet werden können, wird wohl schwerlich etwas einzuwenden sein. 4 Die Bill BlairS bestimmt, daß in den nächsten acht Fiskaljahren resp. 7, 10, 15, 13. 11. 9. 7. 5 Millionen, zu sammen also 77 Millionen Dollars für Schulzwecke verwendet werden sollen. Die Bertheilung des Geldes soll unter die verschiedenen Staaten nicht nach V;r haltniß der Einwohnerzahl derselben, sondern nach dem Verhältniß der des LesenS und Schreibens Unkundigm und zwar so stattfinden, daß die Staaten, in welchen die größte Zahl der des Lesens und Schreibens Unkundigen sich befindet, den größten Theil des Geldes bekommen. Gerade dies ist der der anstößige Punkt, so richtig er an sich ist. Denn da die Bill ferner bestimmt, daß in der Anwendung des GeldeS zwischen Weißen und Schwarzen kein Unterschied gemacht werden darf, so müssen die Südstaaten entweder auf jeden Antheil verzichten, oder guten Schulunterricht für die N?ger schassen. Letzteres ist aber den ehcmali gen Sklavenhaltern höchst anstößig, im Süden war von jeher das Bestreben maß gebend, den N?ger in Unwissenheit zu er halten. Dies ist der hauptsächlichste Grund, weshalb die Bill auf Widerstand bei den Demokraten stößt. Von einem Vorurtheilslosen Stand punkte aus aber wird man zugeben müs sen, daß die Verwendung von 77 Millio nen innerhalb acht Jahre für Zweck' der Volksbildung dem Lande und seinen Be wohnern nur zum Vortheil gereichen kann. D?athnaHnHteu. WetterauSstchten. Für Jndiana: EtmaS särmenS trü Ui Wkttn und Regen, hieraus kfllitr. Kongreß. Washington, 26. Februar. I Senate fand eine Diskussion über Blair Erziehungebill statt und im Hause wurde der Contestfall Atkinson gegen Ptndleton aus dem ersten Vistrikt von West Airginia vorgenommin. Gerrymander. Columbuö, O., 26. Febr. Da RevrZsentantendauS vassttt die Bill zur NkUtwtheilung deö Staates in Kongriß distrikte. Die Elemente. CamdridgeCity Jid..25 Ftbr. Sin heftiger GZTitteesturm zog Montag Nacht Über WayneCoumy hin. Marita dalV5 Creek trat in Folge der schweren Regengüsse aus den Usern. Eine Bandernde Familie, NarnenS Hzll hatte für die Nacht in tinim Zelte in der Nähe dcS UferS ihr Lager aufgeschlagen. Die Fa milie bestand aus zehn Personen. Da Wasser erreichte sie und sünf von ihnen ertranken. Cineinnati, 26. Febr. Der Odio Fluß ist 62 Fuß hoch und steigt nun zwtl Zoll p?r Stunde. Gefahr ist im An. zu?e. Hamilton, O, 26. Februar. Der Big Miami ist aus seinen Ufra getreten und richtet großen Schaden an. St. LouU, 26 Febr. Utbkr Hot Spring, Ark.. zog gchern in wüthendkk Sturm hin und richtete großen Schaden an. Cinncinnati.26.Jtdr. Berichte aus ttentucky und Tenressee meldm von hestlgen Stürmen und großem Schade. ' welch m dieselben angerichtet.

Religion streit in der Schule. PittSfiekd. Mass.. 26. Febr. In hiesigen Schulklßisen ist große Aussehen dadurch hervorgerufen worden, daß der Prinzipal der Hochschule. Walsh. gestern sechs Schüler. Kinder katholischer Eltern. aus der Schule gewiesen hat. Vorunge fahr einer Woche gelangte die Geschichte k lasse im regulären Gange deö Geschicht studiumS in Aycr'S Geschichte des Mittel alter an den Gegenstand der Reformation. Der SchulauSfchuß war der Anficht, daß diese Textbuch einen sehr liberalen Standpunkt einnehme; ober sechs Schüler weigerten sich auf religiöse Gründe hin die Lektion u lernen. Prinzipal Walsh theilte de Schülern mil, baß sie den Theil des Buche nicht zu studiern brauchten, wenn deren Eltern ihm schriftlich mittheilten, daß sie nicht wünschten, daß ihre Kinder die anstößigen Kapitel studirten. Einige Tage später erhielt er ein Schriftstück, da von den Eltern der betrtss.nden Kinder unterzeichnet war, in wrlchen sie dagegen Einsprache erhoben, daß idre Kinder die ReformationSpe f&tch'e studir.n. Walsh war damit nicht zuslttdea. sondern forderte, daß die El te,n jedrS K,nde ihm die b?t?. Borstellu 'psn p',sön!ich machten, w tS die Leute zu thu sich wktgertitt, worauf die ?usPension der Schüler folgte. Dir SchulauSfchuß iui Superinten' dent Day unt.rsiünm den Prinzipal. Man fürchtet, daß hieraus viele Unan nehmliä,ktiten entstehen werden.

Der Dammbruch in Arizona. Rourl's Ranche. Montag. 26. Febr. Da? Schauspiel der Verwüstung entlang des Hassayampa'JlusseS. unter halb deS OeteS, wo de? Damm stand, ist eines, wovon sich Niemand einen Begriff machen kann. Meilenweit hat daS durch das Bersten des Dammes feeigewordene! Wasser da Beit bei Dache mit Leichen, ungeheuren Steindlöcken, entwurze!ten Bäumen und jedem anderen denkbaren Schutt gesüüt. Nebst diesen werden zwölf bi fünfzehn Bergleute, welche sich in den Pkacer Minen wischen drm obenn -und dem unteren Damm befandest, und einer An zadl Ras-chere, die sich entlang de Strome befanden, vermaßt, und wenn die Namen ALtk bekannt gewordtn sind, welche bei der Katastrophe ihr Leben verloren, so wird man finden, daß der LkbtnSverlust 60 bis 60 betragen wird Einzelne der Ltlchen fand mn 20 bi 33 Meilen von dem Orte enlferrt. wo die Jwth sie überraschte. Dieselben Taren ollk mehr oder weniger verlebt. wahrend in inzelaen Fällen man nur zekktsstNk Leichmstöck, fand, sg schrecklich war die Gewalt d,S Wassers; andere Leichtn hinwieder bsl;t;.i im Sande bideckt liegen, und wieder andere weit daS Thal hinab geführt worden sein. Die Gewalt der Fluth kann nur elnlgermaben ermessen werden, wenn wan deren Pfad den Fluß hinab verfolgt. Diijenigen, welche fie sahen, behaupten, daß sie wie eine 90 bi 100 Fuß hohe Mauer die Schlucht herabkam und an scheinend Alle unter ihrer Wucht zer. malmte, anstatt e vor sich dahinzusühren. Ungeheure FelSblöcke. im Gewichte von mehreren Tonnen, wurden wie de Spiel ball eines Kinde umhergeschleudert. Mächtige Bäume wurden in Stücke ge brechen und in Feden zerrissen. Starke Eisenstangen würben verbogen und zer beochen und ein gewöhnliche Bügeleisen wurde erfaßt und sünf Metten tlwärt gefüh-t und 80 Fuß über der Thalsohle aus den Fel eine CnnonS niedergelegt. Ein grober Kaffenschronk. der Herrn Ro btlt Aroma gehörte und ungefähr $7.000 enthielt, wurde hinweggeführt und ist spurlos vttschVunden. Ein unnatürlicher Vater. Berlin, 27.' Fed. Der aZ Kom ponist und Versasst einer Geschichte der Musik btkannte Emil N'umann wurde heute wegen Erotdung teirel Sohneö verhasiet. Da? Motiv des Bttbrechen soll da rin zu suchen sein, baß der Sohn den verbrecherUchen Verkehr seine Vater mit rtelen seiner Schüier er treckte. Au Deutschland. Berlin. 26. Febr. ES wird offiziös gemeldet, daß BlSMZrck in Fslae de Resultat der ReichStagswahlen sich ent entschlossen habe, vorläufig nicht abzu danken. Hätten die Kattelpaetelen gesiegt, so hätte er jedenfalls abgedankt. Der Berliner Korrespondent deS .Lon don Standard" glaubt, daß der Entschluß BiömirckZ nicht zu restgniren, eine Folge der langen Besprechung ist, welche er m't dem Kaiser hatte. Waheschzinlich hat d.r Kaiser in einigen Punkte nachgegeben und gkdt zu daß dem Reichstag ein neue Vesev gegen die Sozialdkmokkafkn vosge

legt werde. Wenn in Zukunft auch ge rede nicht Harmonie zwischen Beiden herrschen wird, so wird doch eine Reihe von Kompromissen eintreten. Die Sozialdemokraten haben bei den Wahlen 667.405 und die Deutsch'Freisin nigen, einschließlich der BolkSpartei haben

224.S00 stimmen gewonnen, dagegen haben die Kartelparteien eine Million und da Zentrum 206.657 Stimmen ge wonnen. Auch ein Mittel ur Lösung der sozialen Frage. M ü n ch e n . 26. Febr. In Landtage klärte sich gestern der Minister für öf fentllche Bauten von Maybach mit dem Ersuchen de Herrn Barchen, Mitglied der EkntrnmSvartei. ganz und gar ein verstanden, daß die Regierung zwischen den großen Städten und den umllegen den Landdistrikten Eisenbahnzüge fahren lassen solle, auf welchen die Arbeiter zu herabgesedten Fahrpreisen faheen könn ten, damit dieselben außerhalb wohnen könnten. Er hielte dafür, daß derattiae Reformen die besten Mitte! seien, der Agitation der Sozialisten entgegen zu wirken. Herrmann L in gg. München. 26. Febr. In lirerarl schen Kreisen wurde heute d.-r siebzigste Geburtstag Herrmann Linggö geseiert. Der Prinzregent ertheilte dem DichZer den bairischen Kronenorden und erhob ihn in den AdelSstond. Ein Vorschlag für allgemein e Abrüstung. Brüssel. 26. Fcbr. Im Senate drang heute Herr Van Put in d'e Regie rag. ihre Vertreter zur Berliner Arbeiter conferenz zu inftrulren, jener Körper schast einen Vorschlag für Abhaltung einer weiteren europäischen Conferenz. um womöglich mittelst derselben eine allge meine Abrüstung zu erzielen, zu machen. Herr Van Pui'S Auführungea wurden m-t I ibtl begrüßt. Allerlei. Dom Pedro wünscht nach Brasilien als einkacher.Bürger , zurückzukehren und beabsichtigt Niederlegung der Krone. Im ungarischen Landtage gab eS gestern eine sehr heftige Szene und Mini sterprästdent TiSza wurde mit Gewalt thätigkeitsn bidrodt. Die Cholera ist in Perstin im Ab nehmen. Bei Dortmund wurden sieben Bekgar beiter durch eine Grubenlxplostnn eetöd ttt. Bei Sttchwahlen zwischen Sozialde mokraten und Freisinnigen werden die Konservativen sowohl, wie die Ultramon tanen sich der Abstimmung enthalten, bei Stichwahlen zwischen Kartellparteien und anderen Parteien werden die Ultra montanen ihre Stimmen gegen daS Kar tell abgeben. Der Herzog von Orleans bewohnt in Elairvaur die Zelle, die einstmal der russische Agitator Fürst Krapotkin bewohnte. Er erhält seine Mahlzeiten au einem Restaurant, muß somit nicht mit der Gefüngnißkost vorlieb nehmen. 18 VuSlanH I n Sofia sind meh ren Osficiere und Cioilpersonen verhak tet worden, und zwar unter der Anschul digung, eine Verschwörung gegen den Fürsten Ferdinand angezettelt zu haben. Merkwürdiger Weise befindet sich unter den Verhafteten auch der in den letzten Jahren ielfach genannte Major Panitza, seiner Zeit ein eifriger und treuer An bänger deS Fürsten Alexander, einer der fanatischsten Verfechter der Unabhängig keit Bulgariens, natürlich auch ein entschiedener Gegner Rußlands, schließlich als Chef der makedonischen Liga", einer Art panbulgarischen GeheimbundeS, einer der einflußreichsten Männer am Balkan. ES klingt an stch sehr wenig glaubwür big, daß selch' ein Mann sich plötzlich an einem Comvlott aeaen seinen bürsten be. heiligt haben foul Genauere Angaben über die Beschuldigungen, die gegen ihn ..i. r.: . i : jl tr . i. wut jciiic ungrvncn ompttcen, sämmtlich unbekannte Namen tragen, erhoben werden, fehlen denn auch bis jetzt. Geradezu widersinnig klingt die Behauptung, Pamtza stehe im Solde Hitrowos. deS bekannten russischen tÄe sandten in Bukarest, der zugleich als n.iK. v -ff:ri:rjr. ca . , . r wun vcr pulluvlinsrn tgttallon auf der aamen Balkanhalbinlel funairt. In Wien ansässige bulgarische Kaufleute . m.i..it:xi. ... ... L. ?iaocn ipuyaivciiiyic au ?Ss:s ervatten, n denen die allzu große Strenge des Ministerpräsidenten Stamiuloff getadelt wird; Panitz soll ryx ein Kriegs, gericht gestellt werden. Unwillkürlich muß man sich angesichts dieser Meldungen des Falles Popoff tx innern. Major Poxsff, einer der verdientesten Offiziere der bulgarischen Ar mee, der seiner Zeit nach der Eutchro, nung deS Battenbergers, während der KauibarSschen Episode als Stadtkom Mandant von Sofia dafür sorgte, daß die russischen Agitatoren nicht anz Bul-

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