Indiana Tribüne, Volume 13, Number 159, Indianapolis, Marion County, 26 February 1890 — Page 1

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WSiSoVieKe58. Werden nach den mueften Bttichtei über russische Grausamkeiten unsere Herren BuadeSsenatoren noch an den Ab sluß eines AuttiesttuaztvntrazeS mit Rußland denken? ' wäre eine Schmach. 31 Journal sagte am Montaa Folgendes : .Haltet sozialistische Orga. nisattonen von der Achtstundenbevegung f:rn. SozialiJe sind keine Anarchien, aber jeder Anarchist begann sein Geschäft als Sozialist.- Das ist ein ganz gemei ner Angriff, zu dem nicht die geringste Vsranlaffunz vorhanden Kar. DaS .Journal" mag sich darüber Sr gern, daß d'e sozialistischen Sänger bei der Versammlung in der Tomlinsoa Halle so großen Beiföll fanden, wir wüßten aber nicht, welcher Schaden der Beweg unz durch den Gesang der Sozialiften entstanden sein könnte. Die Rede deö Herrn Rappaport war so mäßig, wie eine Rede unter den Umständen nur sein kann, thatsächlich war er .in seiner Ausdrucks weise nicht halb so emphatisch, wie Rich ter Howe. Die Versammlung wurde nicht durch den leisesten Mlßllanz gestört, der Angriff des Journal- ist also voll ständig unprovozirt. WaS daS .Jour nal' ärgert, ist wahrscheinlich die Thatsache, daß Gewerkschaftler, der Mayor der Stadt und ein Nichter der Supmor Court aus einer Platform mit Sozialsten erschienen, waS allerdings vor einigen Jahren nicht möglich gewesen wäre, aber Vorurtheile verschwinden, und der Geist der Zeit schreitet vorwärt!. . DaS Journal- greift Herrn Rappa Port noch in anderer Weise an, ohne je doch seinen Nam .n zu nenne. CS sagt : Der Mann, welcher sagt, daß hie Lage der Lohnarbeiter in diesem Lande oder der Welt schlechter ist, als vor hundert Iah ren, hat entweder nicht Geschichte gelesen.

oder ignorirt die Thatsachen Und Kei' ter : Die Person, welche vor einer Ver samnlunz erklärt, daß die Lize der Ar beiter schlechter wird, ist, um tfrnn milden AuS)ruck zu gebrauchen, bedaernöwerth un risse ad Da H:rr Rappaport damit begann, von der Lrze der Arbeiter vor huaoert Zähren zu spcechea, so v:rmuthen wir. sah dieS auf ihr gemSizt lst. I No v:mher 1837 schrieb daS .Journal in emem üiUld FolzendeS : .Herr Aip yzport ist ein aedilseter Mn, ein Den Uz der deutsche Schale, und ein Lchkist steller und Redaer voa Bedeutung." Herr RtyVapsrt muß also doch Wohl nach der SJhirnng deS Journal" s.lber nicht so ganz bedauerniwerth unwiffend sein. Herr Rappaport hat nun zunächst gar nicht gesagt, daß die Lrge der Arbei. ter vor hundert Jahren besser war als h.'utk, er z.-izt: bloz. dzß die Produktiv kraft der Menschheit durch Dimp', Clek trizität. Maschinen u. s. w. stch hundert. fach v:rzröß:rt habe, und daß wenn selbst die Lage der Arbeiter sich seitdem zehnfach verbessert hätte, WaS jedoch nicht wahr ist. die Arbeitszeit Welt kürzer sein müßte. Wenn die Vermehrung der Produktivkeaft dem Arbeiter zu gute käme. Trod hundert Mal grdßzrer Produktiv kraft werden aber Frauen und Kinder in die Fabrik geschickt. DieS zeige, daß die Arbeit nicht in gleichem Maß; wie daS Kapital Theil an den Vortheil der Zu nähme deS Wachsthum? der Produktiv kraft genommen habe. Cc sagte, daß man vor hundert Jahren ein Arbeitshaus, in dem die Arbeitsznt zwölf Stunden dauerte, ein Haus deS Schreckens nannte. Heute bei hundertfach vermehrter ArbeitS kraft aber müsse trotzdem noch zehn Stunden gearbeitet werden. Das sind Dinge, die weder ein Atkiw son noch daS Journal" bestreiken kann. Die Zahlen Atkinson'S, welche daS Journal- ansührt, sind unS sehr gleich kiltig, wir finden eS gar nicht der Mühe werth zu untersuchen, ob sie richtig sind, oder nicht. Denn der ftreitige Punkt liegt nicht in der Frage ob die Lage deS Arbei terS positiv besser oder schlechter geworden ist, sondern in der Frage, ob ihm dieFort schritte in der Kultur und der Technik in gleichem Maße wie Anderen zu gute kamen, ob sein Antheil an der Ge sammtproduktion gestiegen oder gefallen ist. Die Beiüzfnisse der Menschen sind nicht zu allen Zeiten dieselben, sie wachsen mit der fortschreitenden Kultur. Köniz Salomo hatte keine Seife und Kaiser Ntt0 hatte keine Petroleumlampe, Dinge, die heute jeder Arbeiter hat. Wenn daS Journal", den Census der Ler. Staaten zur Hand nimmt, so wird

eS sinden, vmn eS sich die Mühe deS NachrechnenS nimmt, daß daS Verhältniß der Löhne zur Gefammtproduktion für den Arbeiter immer ungünstiger wurde. 1850 betrugen die Löhne 23.23 Pr. der Gesammtproduktion, 1660 betrugen sie 21.09 Pe., 1870 183?f. und 1830 nur noch 17.66 Pr. Ja Verbindung damit ist noch zu erwägen das Steigt

der Rente und die relativ größere Zu nähme der Arbeiter. I manchen Ge Verben finden wir eine Zunahme der Ar. beiter trotz einer Abnahme der Etablisse mentS, z. B. in der Küferer. Die Zahl der Stabl.ssementS in 1370 war 152,143, in 1330 war sie 233.852, eine Zunahme von 0.67 Proz. während die Zahl der Arbeiter um 33 Proz. zunahm. ES ist durchaus nicht schwer die Coazentration des Kapitals und die Decoazentration der Löhne zu begreifen. Die Zahl Derjeni gen, welche sich in dm Kapitalgevinn theilen, wächst verhältnißmäßig weit veniger, als die Zahl Derjenigen, welche sich in den Gefammtlohn theilen. DaS soziale Problem ist nicht eine geringe Besserung der Lage deS Arbeiters, son dern die Sicherung einer gerechten Theil nähme deS Arbeiters an den Fortschritten der Kultur und Zivilisation. Der Arbei ter erhebt Anspruch auf den Ertrag seiner Akbeit. Wte dem aber auch sei: die wachsende Unruhe unter den Arbeitern kann nicht durch Atkinsoa's Zahlen beseitigt werden. DrathuaHriHteu Wtteeau,iSte. Für Jndlana: Trübe?, kälteres Wet ter. Eisenbahn ungt ück. B lnce nn ee. 25. Febr. Der heute Morgen um 3 Uhr hier fällige Personen zug auf der EoanSville & Teere Haute Bahn verunglückte anderthalb Meilen yo hier. Eine B ücke über SnodPZ Creek war von der Fluth Veaaem tschen worden. Die N,cht war dunkel unl der Riqen goß in Strönen herab. Die Loksmotio? stürzte hiyab, die yoä folgend, W igen sprangen MkkkVÜrdiue W-iZe üder dte Ereek binüw, der nächg, Pag t.llttWa. gkn stürzte hlnab und der Schlaf?ag'n blieb stehen. Der Lkomotio'üheer un der Heizer senden ihren Tod und sie Vaffazkee knlkgcnen sämmtlich wie durch ein Wunder, mit leichten Verletz tngen. Auf der Jndtanapzlik & Bitieenne Sahn rsurde ein ähnliche? Unglück Lurch einen Knaben vekhinde-t der den Zag durch Etzngle ju!? Stehen braute. Kann nur tn Amerika vor komm en. New Al b an y. 25. Februar. Z vei LsuiSviller Aerzte, der eine von ihnen L'hrer der Anatomie an der mkdizinifchen Schule kamen Ut Nacht in Begleitung van drei Negern t den ttiechhof mit der Absicht Leichen zu fi:h!en. Da einer der Aerzte schon während deS TigeS im Kirchhof war und sein Bmehmea im Aul kundschafte eine frischen TrabeS auf fallend evesen ar. hatte man Wachen aufgestellt, und als d e Ukbelthättt flehen sollten, schössen die Wachen und einem der Neger fuhr ein Kazel mitten durch Herz Die beiden andern Neger und die beiden Aerzte wurden . v rtzasttt. Im Falle sie schuldig befunden werden, artet ihrer längere Z'tchthavöstrafe. um so mehr, da die Lelchen, welche sie zu gehle btabfichtigtea. die prominenter PkrSnlichktltkn waren Allerlei. In Kongreß geschah gestern gar nicht vcn Interesse. N m York ist nicht zufrieden mit der Entscheidung deS Repräsentantenhauses zu Gunsten von Chicago und will er neute Anstrengungen wegen der Au?stel luna machen. Der Sturm Montag Nacht hat fMich und nördlich von uns mit großer Heftig keit gewüthet. Berichte von EöanSville. LouiZville, Cleveland. Dayton u. s.v. melden daS Außtreten der Flüsse und Bäche, Verkehrsstörungen und Eigen ihumZSchSdigungen. Der nordisch Schlächter. P hilad elphia. 25 Febr. Einige Narren und gutmüthige Menschen haben hier eine Petition an den nordischen Tiger, den gar in Umlauf gefttzt, durch welche derselbe veranlaßt werden soll, sür menschlichere Behandlung der Gesänge pen zu sorae. Neue Meldungen beftä tigen vollkom-nen die GreuMittN im Gefängnisse zu Kira. Nuk diesen Meldungen gibt hervor, daß die Frauen sich durch Hunger tödten wollten, um der grausamen Behandlung zu entgehen.

Vierzehn Tage lang hatten sie sich der

Nahrung enthalten, als die Beamten sie 'durch Mittel zum Essen zwangen, deren Scheußlichkeit sich der Beschreibung cnt zieht. Man weiß nun, daß Madame Sigida u Tode g'peitscht rourde, will sie dem Gouvkrröe Boistkllungen machte und ihm. olS er ihr entwürdigende An lrlze stellte, eine Oöifeize gab und ihn einen Schurken nanrtr. Sie hatte tun dett Knutenhiebe schalten, eineZgchlig. ung. welche der schlimmsten Graufamke t ' de MiitelalterS spottet. Bor Erlbeilunz dieser Züchtigung war von Et. Peterevurg rnr Bisehl etnge. lausen, die palittschm Gefangenen wie gemeine Beedrechee zu behandeln. Ein Gesuch der mSanlichen Gesangeren, bei dlm Minister d:S Innern um Aushebung deS Dekrets nachzusuchen, würdigte der Gesängnißdirektoe keines Avtmort. Tie Gefangenen kündigten ibm daraufhin an, daß der erste Fall der Vollstreckung der Prügelstrafe an einem politischen Gtfangenen daS Signal zu einem Masten Selbstmorde der Gefangenen geen werde. Nach der entfehlichen Züchtigung dir Frau Sigida nahmen sich drei ihrer Ge fähltinnen da? Leben. Alle diese Vorgänge sind wochenlang so sorgfältig geheim gehalten worden, daß über dieselben nicht da? Geringste in die Oessentlichkkit drang. Erst ganz kürzlich ist eS bekannt geworden, daß dir männlichen GefavgtNtn ihre oben er wähnte Drohung sich sammt und sonder das Leben zu nehmen, auch thatsächlich auszuführen versucht Haber. Sie theil ten alles Gift, das sie in daS Gefängniß hatten einschmuggeln können, unter ein ändert doch erwieZ sich disse QuaMät zur Herbeiführung elneS raschen TodeS als unzureichend. Nur mi der Lebensmüden klagen dem G kt ; an den Uebrl gen wurden, da die Gefängnißbtbökden mittlerweile auf den Sachverhalt auf merksam gemacht worden, noch rechtzeitig erfolgreiche WiedeebeleSungSversuche an gestellt. Brüssel. 25. Feb. Ein russischer Flüchtling dahier versichert, daß die An nähme des AuSlieserungSoeitrageS mit Rußland eiten Amerikas sofort zur Ber mehrunz der Greuellhaten in Sibirien südren würde. N uetdingS ist wieder einst der Haup -gekangenen in Sibirien entwischt, und man hofft, daß er bald in Paris eintreffen wird. Er bringt noch mehr Einzel heiten über die Vorgänge in Kara und andere Grausamkeiten, und beodstchtigt,' seine Mittheilungen in Form eine p. peLS an Herrn Fllqaet. den Präsident der französischen Deputietenkammer, zu veröFirtücht. Ost5 Allerlei. Die Aerzte geben alle Hcffaung au?, den jungen Lincoln zu retten. ES wied offiziell ökmeldet, daß die Cchmi, den beabsichtigten Aebeitkcougrlß ausgegeben hat. HandelSmiaister Bkrlevsch wird bei der Arbetterconseren, in Berlin den Vor sttz sühren. Die Verhandlungen werden ia französischer Sprache g,fi!hrt werden. Der Herzog von Orleans wird als politifqer Gefangener behandelt. (Zn der gestrigen Auszählung der Städte, in welchen die Sozialdemokraten in Stichwahl g'hen. wurden auS Ver sehen BreSlau I und II und Hannover weggelassen) ? kIe OrtSlande. . Jm . , k ZN Vierten, am Fuß deß Hohenzoller, starb d:e,er Tage der frühere GarnisonkverwaltungSkJnspector Vau singer. der.seit mehreren Jahrzehnten sei, nes Postens auf der Zollerburg treu roartete. Er war in mehrfacher Bezie hung ein origineller Mann und hat tl i B. den Württembergern nie verzeihen können, daß sie 180 eS gewagt hatten, die Wiege der Hohenzoller in Besitz zu nehmen. Damals gelang ihm das fast unglaubliche Kunststück, daß er die auf der Burg aufgestellten Kanonen, bevor die Württemberger einrückten, so gut Versteckte, daß jene trotz eifrigen Suchens die Geschütze nicht finden konnten. Und daß beste bei der Sache ar, daß die Ka nonen im Freien geblieben, wo sie Bau .singer hart am Wege unter großen Stei ,nen verborgen hatte. Von da ab hatte '.Bausinger einen wahren Zorn auf die Württemberger. Es kam öfter vor, daß er zu Studenten aus Tübingen oder fon, .stiaen Besuchern deS Zollern trat und trocken sagte: .Schauen, s, weit Sie; liehen, gehört alles meinem gnädigsten. Herrn, dem Fürsten von Hohenzollern. I kWaS Sie dahinter sehen, das ist daß Württemberger Landle." Woran aber auch die Wurttemberger ihre helle Freude hatten. ES gehört nämlich zur Er klärung Bausingers der Berg Zollern dem Fürsten von Hohenaollern zu eigen, ahrend die Burz selbst gemeinsames H?henllern ist. raeniGum orr rsriigtten un? furstlieyeo

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