Indiana Tribüne, Volume 13, Number 156, Indianapolis, Marion County, 23 February 1890 — Page 5
Post und Presse. An der Entwicklung des modernen Kultuilebens haben Post snd Presse einen machtigen Antheil. Beide früh im innigsten Zusammenhsnge stchend, haben sich in neuerer Zeit zu selbständiqen Jnstitutisnen enrwickelt,d!e aber zur Ausübung eir.tx kulrureÄen Misston ufander gewiesen sind und es nach Menschlicher Vorausstcht noch lange blei5cn werden. Eii den letzten Wochen in Deutschland; ischienenes Buch von B. E. Croke: .Geschichte der deutschen Post von ihren Anfängen bis zur Gezenwart behandelt auch den Zusammenhang zwischen Pest und Presse, bespricht Äen Antheil, welchen die Post an der Entwicklung und Verbreitung der Zeiungen nahm nd fährt den Nachweis, -wie sich das älteste Zeitungswesen aus den Posteinrichtunaen in Deutkckland
und Oesterreich entwickelt hat. Die Post ta ,.C- ?ni ' m ' . i ui cücirninicnn oer !?cacyriy!en, 101 ?nrtirte die e? jener Flugblätter, aus welchen si Zeitungen entwickelten, und sck- Jahre 1016 erschien zn xar . eine Ober-Postamts -Zei-tun Das wesentliche Merkmal der 'sp' ' Zeitungen, nämlich das Erschei-. n ;n regelmäßigen Fristen, fehlte den damaligen Flugblattern. Eine interes-! 'fante Erscheinung jener Zeit waren die sogenannten .Postreuter", Flugblatter, 'welche nicht nur Berichte über Kriegsvorfalle und Staatsactlonen, sondern auch über locale Ereignisse enthielten. Als das Postwefen sich regelmäßig zu gestalten begann, hielt mit demselben die Verbreitung der handschriftlichen Zeitungen Schritt. Diese Zeitungen, die stets ohne Angabe des Verfassers von diesem oder jenem Orte ausgingen, wurden auch von den Negienmgen als Nachrichtenquellen benützt, dienten aber auch ,groxen Handelshäusern. Die Wiener Hosbibliothek besitzt noch 28 Bände von Zeitungen, welche in den Jahren 1568 bis 1604 den Fuggern aus verschiedenen Gegenden zugegangen wa. ren. Mit der Zeit fanden sich an den Sitzen der Itegierungen und den vornehmen Plätzen des Verkehrs Leute, welche das Abfassen von Zeitungen zu einem Gewerbe machten oder solche sammelten und weiter vermittelten. In Städten, wo mehre Poststraßen einmündeten und weithinreichende HandelsVerbindungen gepflogen wurden, lag es nun nahe, die Zeitungen an minder günstig gelegene Orte weiter zu versenden. Es galt damals vjel, wenn man sagte, daß Nachrichten aus einem kaiserlichen Postamte stammten-. Dadurch ist es auch gekommen, daß ursprünglich Postmeiste? und Redacteur als gleichbedcutend galt. Nicht mit Unrecht bezeichnet daher ein Culturhistoriker die Zeitungen als gemeinsames Erzeugnis der Buchdruckerkunst und der Post und bemerkt: .Die Post und die Zeitungen gehören zu den Nerven des modernen Gezellschaftskorxers, zu denen in 'neuester Zeit noch derTelezraph, die Drahtbriefpost getreten ist." Der siebenjährige Krieg leistete in Deutschland und Oesterreich' dem Zeitungswesen großen Vorschub, die Berichte über Schlachten, Belagerungen und diplomatische Verhandlungen beschäftigten schon die weitesten Kreise. Von Friedrich dem Großen ist der Ausspruch bekannt: Gazetten, wenn sie interessant sein sollen, dürfen nicht geniert werden" unter feiner Regierung wurden sie auch nicht viel geniert. Nur allgemeine oderLandeskalamitäten möcht.er nicht gerne besprochen wissen, denn es war fein Wunsch, im Auslande die Mcinung zu verbreiten, daß in keinem Staat so viel Glück, innere Zufriedenheit und bürgerliches Wohl verbreitet fei wie in Preußen. In Oesterreich brachte die Negierung Josefs II', . des Unvergeßli.chen, mit der Befreiung von den geistigen esteln des Glaubcnsstaatcs auch eine freie Bewegung für die in ihren Kinderaks bekannt vorausgesetzt werden, wie sich jn dieser Periode das Zeitungswesen .entwickelte. Die Ereignisse der franzosischen Nezoolution gaben in ganz Europa zu einer ..verschärften Handhabung der Censurvorschriften Veranlassung un-auch die der 'Revolution folgenden Kriege waren nicht .geeignet, eine freiere Bewegung der Presse zu begünstigen. Unter der 'franzosischen Gewaltherrschaft durften die deutschen Zeitungen nichts anderes sein, als das Echo der franzosischen Stimmen ; baßte doch Napoleon jede freisinnige Meinungsäußerung. Auch nach den Befreiungskriegen wurden die Verhaltnisse nicht viel besser, die von Mtternich geleitete Bundesiagspolitik suchte durch in System von Zwangsmaßregeln die Presse zu beengen und fand dabei die "Unterstützung der sämmtlichen deutschen Regierungen. So. konnte es denn Nlcht Wunder nehmen, iaß die Zeitungen in ihrem Inhalt trostlos dürftig Waren. Während ein Theil der Journale oorsichtig höheren Winken folgte, flüchteten sich die übrigen Zeitungen von dem Gebiete der Politik auf das der Aesthetik, der KrÄk.lder Literatur, ja, der bloßen Unterhaltung. Selbst Ite Erschütterungen der Juli-Revolutisn von 1830 waren nicht im Stande, in die deutsche politische Togesresse Leben und Bewegung zu bringe. Ohne Zweifel .hatte das Unterdr'ückungssystem noch länger fortbe, standen, wenn nicht in den folgenden Jahren auf derem Gebiete eine große L!evolut!on vor sich gegangen wäre, die :für den Journalismus von tiefeingreiifendsten Folgen fein mußte. Die Resolulien wurde durch die EinMrung der Eifulbahnen, der Dampf: LMfahrt und furze Zeit daraxf durch Einführung des elektrischen Telegraphen herbeigeführt. Wicht blos, daß das Postsesen' einen ... neuen ..Aufschwung nahm, daß die Entfernungen verkürzt, .die Biegung der Personen gesteigert wurde, es trat nunmehr unter denk Ernfluffe dieser modernen Communicationsmittet in allen den Staaten, wo sie tut Ausführung gelangten, eine geistige Umwandlung der Stationen ein. Als das Sittrm- und' Drangjahr von 1843 erschien, sielen für einige Zeit die Vesch rankungen der Presse - weg,, die politische TsgesWeratur, geann ,an Inhalte und innerem Gehalt; sie erhielt einen Auf-
fahren bestndllche perrodliche Press?. Bei der grcßm Zahl und Verbreitung von Schriften über die josesinische Zeit darf
schrzunJ, wie er vvlher gar nicht geahnt worden war und auzh die Jahre der Netion vermochten diesen nicht mehr zu, vernichten. Es muß hier auch der wichtigen Rslle gedacht werden, die imZeitungswesen der Gegenwart der Telegraph einnimmt. Der Urheber des ersten Zeitungs:TelegraphenburcauS ist ein Deutscher, Reuter. Als im Jahre 1851 das erste unterseeische Kabel ; wischen Dover und Calais gelegt w 5 uchte er den Telegraphen in den Dienst der Tagespnsse zu nehmen. Längere Zeit wollten die englischen Journale seine Depeschen nicht benutzen, als abcr Reuter am 1. Männer 1859 eine große Nachricht brachte, wurden seine Depeschen nicht mehr zurückgelegt. Zs waren dies jene historischen Worte, die am 1. Janner 1859 Louis Napoleon zu dem österreichischen Gesandten beim Neu jahrsempfange sprach und die den italieNischen Krieg zur Folge hatten. Diese Worte waren um 1 Uhr Mittags in den Tuillerien Gesprochen worden und m 2
Uhr desselben Nachmittags brachte sie eine dritte Ausgabe der .Times" in die City und an die Börse. Auch an anderen Weltplätzen entstanden nun telegra--phische Correspendenz-Bureaur. Bedeutend ist der Antheil, welchen zuerst die Post und seit vier Decenn,en der Telegraph an dem Aufblühen der periodischen Presse haben. Jetzt -freilich ist der Journalismus den Kinderjahren entwachsen und bedarf der Post nur mehr als Beförderungsmittel und als Ber-lags-und BesteUanstalt, nicht mehr zur Berichterstattung. Die Zeitungspreisliste der deutschen Reichspost für 1883 wies allein 6,661 in deutscher Sprache erscheinende Zeitungen und Zeitschristen nach, wahrend die Zahl der in allen fünf Wetttheilen erscheinenden periodischen Druckschriften sich auf 41.000 belief. Und diesen gewaltigen Aufschwung hat das Zeitungswesen erst in den letzten Jahrzehnten genommen denn noch im Jahre 1848 zählte man z. V. in OesterreichiUngarn nur wenig über 800 in deutscher Sprache erscheinende periodische Blätter, während es deren heutzutage im Donaureiche ca. 3,500 gibt, und in ahnlichem Verhältniß hat die Zahl der Zeitungen in allen anderen civilisirten Ländern zugenommen. Nach einer französischen Statistik erscheinen in Europa bei 20,000 Zeitungen (Tages- nnd Wochen-, HalbmonatS und Monatsblätter). Was die Anzahl anbelangt, stellt Deutzchland mit 5500, darunter 800 täglich erscheinenden, oben an. Sodann kommt Großbritannien mit 4000, darunter 800 täglich erscheinenden, FrantYeich mit 4092, aber nur 360 täglich erscheinenden. Italien hat 1400 Blätter, es erscheinen davon 200 in Rom, 140 in Mailand, 120 in Neapel, 94 in Turin nnd 79 in Florenz. TaS beste italienische Blatt ist dieGsz;etta die Gcnova".' Spanien hat ungejähr 850 Blätter, Nußland 800, wovon 200 auf Petersburg und 75 auf Moskau kommen. Mehrere der russischen Blattcr erscheinen in drei Sprachen. Jn Griechenland erscheinen über 600 Zeitungcn, davon 54 in Athen, in der Schweiz 4S0, in Holland und Belgien je 300. Der Welttheil Asien hat 3000 publicistische Organe, davon kommen nicht weniger als 2000 aus Japan ; die einzigen Organe in China dagegen, welche nicht von den Residenten in den Vertragshäfen herausgegeben werden, sind der .Ning Pao" für Peking Chen Pao" und Hu Pao" für Shangai und daö im letzten Jahre in Korea herausge-gebt-ne NegierungSjournal. Alle übrigen auf Asien gezählten Organe mit Ausnahme von sechs persischen, erscheinen in Indien. In Asrika erscheinen nur 200 Zeitungen, wovon 30 in Egypten, die übrigen in den französischen und englischen Colonien. Von den 12,500 in den Vereinigten Staaten von Nordamerika erscheinenden periodischen Blättern ist das älteste Jour.ial die Boston News" zuerst 1794 erschienen. Canada hat 700 Zeitungen, worunter viele franzosische Journale. In Südamerika steht die argentinische Iiepublik an erster Stelle nnt 60 Blättern. Australien hat 700 Zeitungen, die Sandwichsinseln haben 8, wovon 5 in englischer. 3 in der Eingeborenensprache erscheinen. Von den auigesührten 35,000 periodischen Zeitschriften erscheinen 16,500 in englischer, 7800 in deutscher, 6350 in französischer, 1600 in spanischer und 1430 in italienischer Sprache. Nimmt man die Zahl der aus der Erde- lebenden Menschen auf eine Milliarde an, so ist ungefähr auf 28,000 Köpfe ein Journal zurechnen. Mar Hnybens. Bulgarisches Jn der Hanpstadt Bulgariens besindet sich Gustav Graf Wrangel, jener Fcuilletonist, welches einst den Hoshalt des Fürsten Alerander so anschaulich geschildert hat. Graf Wrangel wohnte in Sosia einer Feier in der Kathedrale bei und schreibt über den Fürsten Ferdinand dem Pest Lloyd" unter anderem Folgendes: Das Erste, was der Fürst vornimmt, ist, die Front der ausgerückten Truppen abzuschreiten. Cr thut dies in fliegender Eile. Man sieht es ihm an, da.ß ihn das Soldatcnspielen nicht freut. Nie sah ich einen Kriegsherrn so zerstreut, so gleichgiltig bei der Musterung der paradirenden Truxpcn-Abtheilung. Schade, daß Fürst Ferdinand nicht öfter die Grenzen seines Reiches überschreitul darf. Ich würde ihm fönst empfehlen, bei Meister Sonnenthal in die Schule u gehen, wenn dieser als Ws.llenstein d Reihen feiner Kürassire entläng schreitet, jeder Zoll Soldat,, Feldherr, Fürst. Eintritt in die Kirche zu. erlangen, ist nicht schwer. Man darf sich nur nicht scheuen, energischen Gebrauch von feinen Ellbogen zu machen uud auch nicht zu empfindliche GeruchZorgane haben. Intensiver Weihraüchdust vertragt sich nämlich sehr schlecht mit dem nicht minder !ntensioen Knoblauchduft, der uns in Bul garien überall, wo der Mensch hinkommt, mit. seiner Quul in d?r Kirche, im Salon, ' Zm Wirthshaus, m . der Amts? stube das Athmen verleidet. ,
zTt " " Die gutmSHZgen Bulgaren lassen sich vhne Protest von mir Quf die Hühneräugen treten, und fo Klänge ich in die nächste Nähe des etaS fadenscheinigen und verblichenen Baldachins, unter elchem der Fürst Plh genommen. Es ist mir dies um so lieber, als ich während der eine geraume Zeit in Anspruch nehmenden griechischen Messe geradezu darauf angewiesen bin, meine Aufmerksamseit dem Erwählten des Volkes zu widmen. Alle Wetter.! Die bulgarische Luft scheint dem Fürsten Ferdinand vortrefflich anzuschlagen. Wenn dies so weiter fortgeht, werden die Russen bald in dem bloßen Aussehen dieses unglücklichen Fürsten eines unglücklichen Landes" eine politische Herausforderung erblicken. Die Lieutenants-Taille ist verschwunden, die Züge sind voller, männlicher geworden, um die Lippen fpielt ein unverkennbarer j Ausdruck 'stolzen Selbstvertrauens und das Auge blickt so fest und frei in die Welt hinaus, daß man den französischen, Höflingen, die bewundernd von dem regard pre$ant ihres Herrn und Gebieters sprechen, nicht ganz Unrecht geben kann. Eine Heldengestalt wie Ale? I ander von Battenberg ist nun der Koburzer allerdings nicht, aber eine Gardesigur und ideale, männliche Schönheit zu besitzen, gehört schließlich nicht zn den unentbehrlichsten Eigenschaften eines Fürsten und Alles kann man nicht haben. Mehr wie der Mangel berückenden Zaubers in der Erscheinung des neuen Herrschers, störte mich ein riesiger Suppenfleck aus dessen lichtblauem Großkordon, an dem der Kammerdiener offen? bar vergeblich herumgeputzt hatte. Gegen solche Eindrücke läßt sich nicht an? kämpfen. Der leidige Fettfleck verdarb mir die Stimmung. Ich wurde kritisch und begann unangenehm Vergleiche anzustellen. Anlaß hierzu fehlte mir nicht. Gleicht doch der Hof des Fürsten Ferdinand demjenigen seines Vorgängers so wenig, daß sich die guten Bulgaren verwundert die Augen reiben. Französische Kavaliere, franzosische Etiquette, wo bleibt da Platz für den ungeleckten Sohn des Landes, dem das Entrechat selbst dem Namen nach unbekannt ist und dem der Frack wie eine Hanswurstjacke vorkommt? Alerander gab sich einkacher; Manche sagen, zn einfach. So sah man ihn z. B. oft genug in Hemdärmeln an den Kegelpartien im Sosiaer Union - Club thcilnehmcn. Von dem Fürsten Ferdinand wird dies wohl Niemand erwarten. Man hat eben die Empfindung, daß ihm Hemdärmel ein Gräuel sind und man läßt sich's, wenn auch seufzend, gesagt sein, daß Jeder, welcher die Schwelle des Palais überschreiten will, in den Frack scklüpfen muß. Andere Zeiten, andere Sitten. Jawohl, es hat sich so manches geändert, seitdem die koburgische Flagge auf der Zinne des Kanals flattert. Trotzdem aber, oder gerade deshalb halte ich die Stellung des Fürsten Ferdinand für vollkommen gesichert. Die Bulgaren wissen nur zu gut, daß das Ende des Koburgers auch dasjenige ihrer Selbständigkeit fein würde. Alexander kehrt nie wieder ! Außerdem wird in Sosia allgemein zugegeben, daß Fürst Ferdinand ein vorzüglicher Diplomat ist, der die Interessen des Landes nach Außen hin sehr wohl zu vertreten versteht. Diplomaten gehören aber in Bulgarien zu den selteneren Erscheinungen und werden dementsprechend geschätzt! Falls die Nüssen auf eine baldige und gewaltsame Aenderung der durch ihren Unverstand herbeigeführten Sachlage zählen, befinden sie sich dennoch gründlich auf dem Holzweg. Weder die Armee, noch irgend einer der anderen maßgebenden Factoren denken daran, selbst die Ruthen zu schneiden, mit denen der russische Zar sie züchtigen würde. Ja, nicht einmal der Umstand, daß sie officiell eigentlich aar nicht existiren,
scheint den Bulgaren das Dasein irgendwie zu verbittern. Im Gegentheil, ein hervorragender bulgarifcherStaatsmann, der die Stimmung und Anschauungen seiner Landsleute sehr genau kennt, sagte mir ganz offenherzig: Weshalb sollten wir die Anerkennung.der Mächte herbeisehnen? Es ist uns ja nie bejfer ergangen als jetzt, wo wir von Freund und Feind ignorirt werden und unbelästigt von zudringlichen Nathgebern unsere kleinen Angelegenheiten so ordnen können, wie es uns am zweckmäßigsten erscheint. Bedenken Sie nur, welches Glück für uns schon darin liegt, das russische Consulat, diese unheimliche Hexenküche, verödet zu sehen. Mit der Anerkennung würde sich aber das Alles sofort andern. Dann bekämen wir wieder die Herren russischen Consuln auf den Hals und aus wäre es mit der idyllischen Ruhe, deren wir unS gegenwärtig erfreuen." Ich muß gestehen, daß mir dies einleuchtete. Wie. interessant Sosia aber auch für den Politiker sein möge, den Touristen ergeht es dort, wie den Fürsten des Lans des, der Tag wird ihnen entsetzlich lang. Eine trostlose Umgebung zum Spazieren gehen, zweimal wöchentlich Militärmusik m den Anlagen, Abends Besuch in verschiedenen Spelunken, wo von dem blasirten Europa in's Eril geschickte Bänkelsangerinnen bulgarischen Ossicieren das Geld aus der Tasche zu locke suchen und zwischendurch schwermüthiges Hinbrüten in dem von den landesüblichen Gerüchen erfüllten Cafö damit muß der cioilisirte Mensch in Sofia sein Auskommen finden. Schutz gegen geistige Erkrankung, so hieß das Thema, über welches Prof. Dr. Grashey in München jüngst einen Vortrag hielt. Jn der Einleitung wies er auf die im Alterthum und Mittelalter geltende Anschauung hin, daß Geisteskrankheiten Strafe der Gotter, oder verschuldetes Besessensein vom Satan seien. In .unserem Jahrhundert aber, ergab die Beobachtung, daß es die Schlechtesten nicht sind, die ihr versollen, und daß Alter, kein Geschlecht, kein Stand, kein Adel der Gesinnung vor ihr schützt. Seitdem ist diY Acht von den Geisteskranken genommen, man hat gelernt, sie zu schützen, zu behandeln. Der Beweis ist erbracht, daß geistige Störung nichts ist als eine Krankheit des Gehirns, und zwar 'des edelsten Theiles desselben, der Hirnrinde, ist., Hierauf wendete sich der Vortragende zur Beantwortung , der Frage: Welches sind die Haupt sächlich - j
sten Ursachen deS Irrsinnes?" Er bemerkte dabei, er wolle sich auf die Be trachtung der wichtigsten, hier diskutirbaren, beschränken. Jn Betracht komme vor Allem die Erblichkeit der Anlage. Als einen zweiten Hauptgrund, auf welchem geistige Störungen erwachsen können, nannte Redner Verletzungen des Gehirns, hieran manche beherzigenswerthe Rathschläge knüpfend, indem er u. A. ausführte: Das Gehirn schwimmt in einer Flüssigkeit, wodurch es bewahrt ist vor Stoß, Erschütterung und Druck, hauptsächlich auch vor dem, wel chen es von unten durch seine eigene Schwere erfahren würde. Weiter schützt es die Natur m idealer Weise durch die harte Hirnhaut und des knöcherne Schädelgehäuse. Im ersten Lebensjahre ist der Schädel jedoch noch theilweise offen und einer Reihe von Schädlichkeiten ausgesetzt. Diese halte die eigene Mutter des Kindes hintan dadurch, daß sie ihr Kind im ersten Lebensjahre nicht aus ihrer Hand gibt und lieber so lange einen Theil des Haushaltes fremden Händen anvertraut. Die Kinder haben außerdem das Recht, in eigener Kinderstube aufzuwachsen, mit weichem Fußbodenbelag, der nicht staubt (Linoleum), und ohne die hohen, scharfkantigen Möbel, wie sie in den Wohn; räumen der Erwachsenen sich finden. So nur und durch das ständig überwachende Auge der treubesorgten eigenen Mutter, besonders beiden Gehversuchen, sind die mancherlei Schädigungen fernkuhalten, welche durch Fall und Sturz
besonders in den ersten Lebensjahren das edelste Organ der Stadtkinder in Woh--nungen und nächster Umgebung mehr bedrohen, als bei den Landkindern, welche sich auf dem weichen Rasur tummeln. Diese Sorge unverständigen, unwilligen Miethlingen zu überlassen, rächt sich oft schwer; e,n solcher Fall, scheinbar glücklich vorüber, ist im Stande, die 'Entwickelung des Gehirns zu schädigen. In der Schulzeit, oft erst in der Zeit der Entwickelung, zeigt sich dann in Folge dessen bei vielleicht ganz guter Begabung ein Mangel an Harmonie, an Vollsinnigkeit, an moralischer Feinfühlichkeit u. f. w., wenn die erhöhten Leistungen erst von dem geschädigten Organe verlangt werden. Auf hohe Leistungen überhaupt zu verzichten, hieße den Concurrenzkampf gegen andere Völker aufgeben. Insofern ist die Ueberbürdungsfrage zu verneinen. Jedes Organ, wenn es nicht in der Entwickelung zurückbleiben, verkümmern soll, muß arbeiten, aber es soll nicht zu viel arbeiten, und wem die volle Durchfchnitts-Lei-stungsfähigkeit mangelt, dem erlasse man den Zwang gesteigerten, vielseitigen Con: currenzkampfes in höheren Schulen und Berufen. Viele Kinder sind aber nur als überbürdet zu betrachten, weil sie, anstatt pädagogizck richtig angceifert, ermuthigt zu weroen, bedroht und Schrecken versetzt sind durch manche L:hrer und Eltern. Es sollte kein Kind wegen einer geistigen Minderleistung bestraft werden." Andere Kinder leiden an Ueberbürdung blos, weil sie an Heimweh leiden; solchen ist die geringste Leistung eine Herkules-Arbeit. Einige ermuthigende Worte an solche schwache Gemüther, Vorbereitung auf die Trennung vom elterlichen Hause, wo eine solche frühzeitig nothwendig ist, durch vorherigen Aufenthalt in den Ferien bei Verwandten und Aehnliches werden mehr zur Sache leisten, als Klagen' über die Ueberbürdung, die nicht aus' der Welt zu schassen ist. Der Vortragende schloß hierauf mit der Mahnung, so mit Ernst den Ansängen geistiger Erkrankung schon im Kindesalter vorzubeugen, sonst komme oft Hilfe zu spät. MD Nur keine Neelamel Wie man ein berühmter d r am a t i f ch e r Dichter wird. Notizcn auZ eincr Zcittmg. 6. Januar. Wir sind in der glücklichcn Lage, unseren Lese, mittheilen zu können, daß unser heimischer, in den weitesten Kreisen bekannter Dramatiker Schneckcnbergcr die Idee zn einem neuen Schauspiel gefaßt hat. Mehr dürfen wir bis auf Weiteres nicht verrathen. 20. Januar. Schneckenberger, der, wie wir unseren Lesern bereits mitgetheilt haben, im Begriffe ist, ein neues Schauspiel zu schreiben, wird sich mit einer anderen schriftstellerischen Krast zu gemeinsamer Arbeit verbinden. Der zu bearbeitende Stoff soll geradezu überwältigend sein. ' 22. Januar. Wir brachten vorgestern eine irrkhumliche Notiz ; Schneckenberger wird sein Stück allein schreiben. 29. Januar. Es dürfte unsere Leser, vielleicht noch mehr unsere Leserinnen interessiren, daß das neue Schauspiel Schneckenbergers den spannenden Titel: Du Seeschlange führt. Es spielt in der neuesten Zeit und soll durchaus moderne und neue psychologische Conflicte behandeln. 3. Februar. Unsere Leser werden sich noch vielleicht erinnern, daß wir aus das neue Schauspiel Schneckenbergers Die Seeschlange" hingewiesen haben. Wir wollen heute mdiscret sein und ganz gegen den Willen des liebenswürdigen Autors, der persönlich ein Feind jeder Reclame ist, verrathen, daß er sich gestern neue Tinte, neues Papier und neue Federn gekauft hat und unverzüglich an die Arbeit zu gehen gedenkt. Glück auf!. 10. Februar. Das neue Stück unseres gefeierten genialen Dramatikers Schnekkenberger macht enorme Fortschritte. Es geht bereits der zweite Act feinem Ende entgegen. 1. März. Der'dritte Act von Schnek-. kenbergers Seefchlangef soll eben fertig geworden sein. Leider verräth der geistvolle Verfasser sehr wenig von seiner Arbeit.' , - 3. März. , Es ist gewiß von hohem Interesse, für alle Gebildeten, zu erfähren, daß unser begabter und angesehener Schneckenberger seine Seeschlange" vnllendet hat. Wie wir. hören, wird derselbe morgen in Freundeskreisen sein Drama vorlesen.. ,' ' S. März. Gestern Abend hat unser verehrter Zeitgenosse Schneckenberger sein Stück im Kreise einiger , Freunde vorgelesen.', -f Die Wirkung übertraf alle Er- - " ? ' iv i ,lt;il.1!r4il!:,:; a M ! ;,j ,,' 'Ö5V . 2fi Wartungen dte Zuhörer erlagen fast
dem fascinirenden Eindruck. Leider dürfen wir den Inhalt der Dichtung picht verrathen. Schneckenberger würde das für eine Reklame ansehen und uns diese Jndiscretion nie verzeihen. Wir können nur den geistvollen Verfasser der See-
schlänge" aufrichtig beglckwunichen. Sein Werk wird bald über sämmtliche Bühnen Deutschlands gehen. 1. April. Schneckenberger hat seine als Manuskript gedruckte Seeschlange" soeben an die Bühnen versendet. Wir sind begierig, zu erfahren, welchem Theater es vergönnt sein wird, dieses gewaltige Werk unseres größten lebenden Bühnendichters zuerst zur Afführung zu bringen. 1. Juli. Wie uns mitgetheilt wird, ist Schneckenberqer's .Seeschlange" von allen deutschen Bühnen zur Ausführung angenommen. ö. 3ul,. um mehrfachen Anfragen zu genügen, theilen wir mit, daßSchnek kenverger's eeschlange' süns Akte yat. 8. Juli. Die erste Aufführung von Schneckenbergers Seeschlange" wird nicht auf unserer Hofbühne, sondern aus dem deutschen Theater rn Kuhschnappel m . M . r v r Mtstnven. Mrk yaven vie Prooen vereits begonnen und j'oll die Premiöre alsbald erfolgen. 1. August. Schneckenberger ist mit einigen Freunden heute nach Kuhschnappel abgereist, um der Hauptprobe und der ersten Ausführung seiner Seeschlange" beizuwohnen. Wie wir hören, werden sich sämmtliche Intendanten und Negisseure der größeren deutschen Theater zu gleichem Zwecke nach Kuhschnappel begeden. 3. August. Telegramm. Schauspieler Wolkenreißer, unser erster Held, der in Schneckenbergers Seeschlange" die Hauptrolle zu spielen hat, ist während der Hauptprobe im dritten Akte vor Erregung mahnstnniz geworden. Das Stück konnte nicht zu Ende gespielt werden. 4. August. Unser zweiter Held hat sür Wolkenreißer die ' Hauptrolle über nommen. Die Hauptprobe ist glänzend ausgefallen. Publikum betäubt. Der Regisseur und der Souffleur theilen das Schicksal Wolkenreltzer's. Große Aufreauna. Zwei Todte, viele Verwundete. 4. August. Nachts. Telegramm. Jn r t-i ' ctr ..n . c ' : J Zluyzaznavpel ti oer aynnnn epioeml, zum Ausbruche gekommen. Aue Buynenleiter ergriffen die Flucht. Schnecken? berger hat sein Stück zurückgezogen im . rvi . r . st. znteree oer ?vcen,cyyett. jtx große Dichter ist noch aroner als Men ch. S. August. Schneckenberger ist selbst Wahnsinn! worden. An seinem Auf kommen wird gezweifelt. Mit ihm scheidet der ernnae wahrhaft arone Dra matiker der Neuzeit aus den Reihen der Vernünftigen. Der Nest ist Schwelgen. Megende Blatter.) Waggonbrand. Bezüglich des Waggonbrandes auf der Warfchau - Petersburger Eisenbahn gewinnt der Verdacht, daß hier ein Raubmord vorliege, welcher durch den Brand verdeckt werden sollte, immer mehr Boden, denn es ist inzwischen festgestellt worden, daß der verbrannte Rechtsanwalt Dxmowöki aus Petersburg 50,000 Rubel bel sich geführt habe, die fehlen. Ueber den Brand selbst wird geschrieben: Es war aeaen 6 Uhr Morgens ; der Zug hatte soeben die Station Pondern passirk und die meisten Passagiere lagen in festem Schlafe. Hinter dem Waggon der m ternationalen Sleeping-Car-Gesellschaft war ein Waggon 1. Klasse einrangirt und in seinen aparten Eoupos von vier Herren besetzt; dem Abtheüungsches der Rlga-Dunaburger Bahn, Herrn Kanan einem Herrn (vegen einem Oder sten der Grenzwache und einem Herrn, der aus ein Billet der Beamten der sd westbahncn reiste. Der erste, der erwachte, war Herr Segen. Er sah inmitten einer großen Flamme, aus dem Boden des Waggons die Trümmer einer zerbrochenen Lampe, wrang entsetzt aus. schrie den Mitreisenden zu, sich zu retten und flüchtete selbst sofort in den nächsten Waggon. Der Oberst aber und HerrKanan hat ten den Alarmruf nicht gehört; sie erwachten erst einige Minuten später, doch fchon hatte das euer dermaßen um sich gegriffen, daß sie nicht mehr den von Herrn segen genommenen Weg benutzen konnten. Sie zertrümmerten die Waggonfenster und sprangen auf den Damm, wobei sich der Erstere eine ziemlich ernste Verletzung zuzog, während der Oberst mit leichten Kontusionen davon kam. Der unglückliche der als Rechtöanwalt Dynowski inzwischen recognoscirte vierte Passagier hatte sich in seinem Coupö eingeschlossen und vermochte sich nicht mehr zu retten. Das mit Blitzesschnelle im Innern des Waggons um sich greisende Feuer schlug jetzt durch die von der f . r i r- . ' t .rrHitze geplatzten Kenner n yeuen tfiam men heraus. Der Zug war unterdessen von dem Oberconducteur Glebow zum Stehen gebracht worden, und man mußte sofort die beiden nächsten Waggons retten, da auf dem Schlafsaggon bereits der Lack zu sieden begann und die Fensterfcheiben platzten. Der brennende Waggon wurde isolirt, und nun traf von Pondcry, woselbst man den Brand bereits bemerkt hatte, das Feuercommando und die Administration ein. Zu löschen war nichts mehr, noch weniger zureiten; der Waggon war bis zn dem eisernen Radgestell niedergebrannt. Als die Eisenbahnobrigkeit die verkohlten Trümmer des Waggons betrat, fand man unter denselben den entsetzlich entstellten Leiche nam jenes unglücklichen vierten Passagiers,der sich; wie gesagt, eingeschlossen hat Selbstgefühl. Gelegentlich der Traüerscier für Kaiserin August redete in der Schule der betreffende Lehrer von den Schicksalsschläenwelche in den letzten Jahren das Kaiserhaus getroffen. Als derselbe jedoch auch auf den Segen hinweist, der dem Kaiser Wilhelm II. in seinen fünf hoffnungsvollen Sprößlingen erwächst, ruft ein sechsjähriger ABCschütz, der elfte Sohn eines Kaufmanns,' tnumphirend aus: Die können an uns nicht tippen (d. h. sie können nicht gegen uns auskommen), denn wir sind unser elf." .:v - ;7 ES i st schw erer, eine Thräne zu strnen, als tausend zu vergießen.
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