Indiana Tribüne, Volume 13, Number 156, Indianapolis, Marion County, 23 February 1890 — Page 4

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Mttttarische EindrSckp aus dem Orient.

Obwohl ich bereits zweimal egyptifchen Boden betreten hatte, blickte ich doch mit - nicht geringererBeOegung auf den leichten Nebelstreiftn, den allmählig Egyptens flache Küste entstieg. Noch bei hundert Seemeilen vom Lande entfernt, deutet die Merkbar bräunliche Färbung des Ä. ceeres, daß dessen Fluthen schon mit heil Woaen des Nilsttomes sich mengen. Der

Nil" ist hier zur natürlichen Pulsader ..nl . cniit f-t-o etnes griPQiiigcn uuucucutu?, fiut versicaenden Kraftquelle eines Kulturcenrums geworden, das häusig bestimmen- , . f-iA- rc;.. rs.. n den, Mmer 10 er rocjcnaiacn vjxjiujj auf die Weltgeschichte geübt hat. In Aleranorien fällt jedem Fremden die cnalksche Armee auf. 5ln dem eayptischen Feldzuae gegen Arsbi Pascha hatte England jowshl aus politischen, wie aus militärischen Grünben zum ersten Mal versucht, einaeborene indische Regimenter außerhalb deren Helmathsland zu verwenven. ')er vuu jen've, der welche Kolonie des großbriianischen Reiches immer betritt, möge diese - innerhalb der roven oder nahe dem Eisaürtel der Polarländer gelegen sein, wird immer überalb dem gleichen Typus des englischenSoldaten begegnen. Der englische Oincier ist der'Trivus rnster Männlichkeit; er ist durch und iurch Gentleman und zeigt dessen Forwen bei jedweder Gelegenheit. Sein Auftreten ist von einem hochgradigen Selbstgefühl und dem vollen Bewußtsein durchdrungen, daß er Großbritannien, sein mächtiges Vaterland, repräsentire. Seine vornehme Zurückhaltung und gemessenen Allüren nehmen sogar mitun.ter einen schroffen Ausdruck an, namentlich bei Begegnungen mit Nichtengländern, besonders aber im Verkehr mit Nichteuropäern. Die Prinzipien, nach welchen das Ofsicierkorps ergänzt wird, sind seh? einfache. Der Hauptaerth wird darauf gelegt, daß der Ofsicier-Aspirant ein junger Gentleman von guter Erziehung und nobler Gesinnung sei ; auf mititZrische Fachkenntnisse wird bei der Aufnahme nicht allzu viel Wert gelegt, weil man annimmt, daß ein junger Mann von allgemein wissentschafllicher Bildung bald das Nöthige erlernen werde und eine durchschnittlich zehnjährige Subaltern-Dienstzeit gewiß genügend sei, um einen jungen, guterzogenen Gentleman zum Kapitän heranzubilden. Das Klubwesen hat, wie im englischen Volke überhaupt, so auch in der Armee eine große Bedeutung ;der Ofsiciers-Klub ist die Heimstätte und die Schule sehr strenger Formen und traditioneller Ge-. brauche, welche den Verkehr der Ossieiere in immer und überall gleicher Weise auch da beherrschen und regeln, wo oft nur wenige Ofsiciere jahrelang, fern von jedem Verkehre mit Europäern leben. Auf Sport jeder Art wird großes Gewicht gelegt, auch die Infanterie-Ossi-eiere der Kolonialtruppen sink schön beritten und halten sehr hübscheEquipagen ; jede Garnison hat ihre Rennbahn, aber auch dem Turnen, Voltigiren, Fechten, Nudern, der Jagd, dem Marsch und Athleten - Sport wird große Beachtung gewidmet. Schone Bibliotheken unterNützen geistige Bestrebungen und 'auf die Erlernung der Sprachen der Colonie wird großes Gewicht gelegt, jedes Regiment zählt mehrere Offtciele in seinen NnZe, die durch Forschungen verjchledenster Art wissenschaftlich thätig sind. Diese Vielseitigkeit unterstüht allerdings mehrere Momente. Zunächst das behagliche foraenfreie Leben, dann aber ' auch der Umstand, daß der Dienst an den Ossicier unter normalen Verhältnissen keine hohen Fcrderungen stellt. Die dienstliche Verwenduna der Ofuciere ist zumeist nur eine überwachende. Die shcoretifche wie praklische Detailausbildung der Mannschaft liegt in den Händen bcwährter.altgedienter Unterofsicicre : und der Ojsicier erscheint in der Regel nur vor der ausgerückten ganzen Comfagme Es findet bei den Truppen nur ein morgendllchcs kurzes, aber sehr präcises. strammes, taktisches Ercrciren und eine ziemlich umständliche Befehlsausaabe am späten Nachmittage statt. Uebungen im Terrain werden in den Garnisonen nur selten vorgenommen ; nur in den aroken Lagern und Militärstationen wird der Felddlenst hausiger betrieben. Die Ausbildung dieser Richtuna verträat, wohl kaum die Kritik eines europäischen Fachmannes. Das Auftreten der englischen Mann qzl macht einen durchaus gunzttgen Eindruck. Außer Dienst meist nur in Gruppen erscheinend, fällt das sehr gemcjjene, ernste, anztandlge Benehmen vortyttlHast auf ; der einbrechender Dun kelheit deuten zahlreiche Patrouiller darauf, daß die Militärkommandanten bemüht sind, betrunkene Ercedirende rasch m die Kasernen ii befördern. Die Leute ßndAberaus sauber gekleidet: in Indien wird täglich gebadet und frische Wasche angezogen. !ßö3 Behäbige des enalijche Soldatenlebens findet felbjl auch ln den dienstlichen Verhältnissen vkelkachen Ausdruck. Die Mannschaft, freiwillig eingetreten, muß sehr gut behandelt und geschont werden, da ßch sonst strt - 3 's7- ' t' - . nie ogange razcu gern uno oerrsay immer schwieriger würde. Da es die wesentlichste Pflicht der RegimentsCom- .. ICj. If- TL. V . . . . .juuuumiicii iji, 19 lanoe compier zu erhalten, so ist es auch wichtig, dem Sie- ' i rr V . ' . Zlmeur vor Allem den Ä.'us zu bewahren,

an in o-mselven angenehm lebt ,. und dient. . - Kasernirung, Verpflegung und Veklcidung sind die denkbar besten. Bäder, Spielsäle. Billardzimmer, Bibliothek. !- ? Spielplätze, Gartenanlagen bieten , in ' , jeder militärischen Niederlassung auch der ,, Mannschaft reichen Comfort. Die Ausrüstung ist schwerfällig und , die 11 Adjustirung, wenigstens . die en ,iaradc, in alleu-Colonien, ohne Rücksicht auf deren Lage. und. Klima, die fti Der rothe Rock ist das typische WZMerkmal dieser ' Abjustirunq. Der

TotalejndruZ der europäisch englischen

Corps ist der. bah man eine sehr schone

Truppe vor sich hat, die ih,er Haupt-l ausgaoe, vurcy imponirenoes uslreien i r r - v r ? v . o (..ii i ihre numerische Minderheit vergessen zu machen, und auf die Colonialbevölkerung den überwältigenden Eindruck geschlossn fi. w ... ? Jli.'.. 1t.t.r t..lk ncr jvruji uno uuiuiiiici utüicgcngeu zu üben, vollkommen gerecht wird. (T',m .? QfnVt.r Frttrri 3?!m.n- I ter, von denen einige auch auf dem egvpv mh3 jjiivi i tischen Kriegsschauplatze erschienen waren , jenen der europäisch - englischen Truppen vollkommen identisch. Nicht so schnell konnte lch die sonstigen Eindrücke meines Verweilens auf egyptifchem Boden skszziren. Eine UebeN fülle von Bedeutungsvollem und Hochinteressantem durste ich erschauen. . I Hleyvater des Mo es. unter ihm halte Egvpten politisch und culturell den Höhepunkt sner Geschichte erreicht und nlS tr nnth ßßirthttftr nffrtlpniltrt ftrtrn. Jerusalem nahe und mit machtiger Vewegung die heilige Stadt im schmimernden Glänze eines herrlichen sonnenaufganges erscheinen sah. Die Bodenverhältnisse Palästinas erinnern außerordentlich lebhaft an Dalmatten und die verzeqowlna. Ver Zerr ist karsteter oder verkarstender Kalkboden ij auch hier das Grundterrain, und ein wehmüthiger Hauch der Verödung und 11 , I tc. A. . eine nahezu tropische Vegetation an die m t ' . . em-r r L I esgannye.r. m .er 9 wu i Honig flon. Jerusalem ist eine befestiate Stadt. 'St.Jean d'Acre-Fcstung g. Lur, Saida und Beyrut haben bedeutende Garnisonen, und so hatte ich denn viel-t-sui ,.t.'L ir.-.fx.s c.T).t:sw I lu"',S "' i? ,lt 8" ffüu9 l rung mtt turkljchen Truppen saut zunächst die außerordentliche Aermlichkeit! der Ofsiciere wie der Mannschaft auf. Auch die Garnisonen, die ich dezuchte, hatten mit Ausnahme emer Gratrn-1 cation am Geburtstaae des Sultans und am Beiramfeste feit Jahren keine Gelde v er I gebühren empfangen und die Ofsiciere waren nur auf das von Lieferantin ihnen ausgezahlte Relutum der nicht verwehrten Etappen - Portionen beschränkt, Veareislich. dak unter solchen Umständen kennen vt lernen, der sich bei Plenum

mtizn naiulnu, nu auiotoc. iiuijc, ies, verooroenes Vrov, oomoy vor n- Wun,cy, Beethoven zu leyen uno lerne welchen die chinesischen Vegetarier - SekKorperform, Muskulatur und Physiog- tritt der Fahrt gewöhnlich bekannt gege- personliche Bekanntschaft zu machen, ten auf das Volk ausüben, muß großennomie' abweichende Eindrücke. Die ben wird, daß während der Reise Pilaf Ihn zu sehen, war in den letzten Jahren theils auf ihre nachdrücklichen Lehren Adjustirung und Ausrüstung aber sind gebühre. Dieser wird aber gewöhnlich seines Lebens in dem .Gasthause zur über die Seelenwanderung zurückgeführt mit Ausnahme der Kopsbedeckung mit nur einmal gereicht, und beschwert sich Eiche, auf der Brandstatt, reaelmäizia .erden, und nickt nur die Sektir sn-

r a l ra.a.

,i$tn wiu nui oqicn acocnic, va iiy i Aue i)icc caiiniuc onrniaugcn ajes ich aus Me pell ttemano wener Wirttlcbkelt edes Tbier ein menicklickes

j u:m . ti v i. . vrrw w : r - in i-TTiirr- ii. j-ir . ... I

hier am Sarge Nam,es des Großen aber nicht den militänlchen Werthund setzte. Sehr häufig besuchten in Wien Wesen in Vermummung ist, und das stand, der einer der größten Könige war, die hohen Tugenden des türkischen So! anwesende Fremde dieses Loeal, blos um Essen seines Fleisches wird daher als welche die Geschickte kennt. Er war der daten. Die Ofsiciere der Eomvaanie. Reetkan, , mwwfor tz:l.s;si,.s rs i.

r v-T wX-1 7 3 m8i c l wv...m... .. w, vw.... vex Sammelplatz auer aur zvlunr ein- oie,rln coc igi, mir emem vouen da wehklagte Egvptens ganzes Volk, daß Alles: Gott schütze ,hn! Das ,st die wirkenden Persönlichkeiten, so.kam es, Psund von dem Fleische seines eigenen sem größter Kcmg zu den Gotternheim- Phrase, die Jeder spricht, wenn von der baß auch ich wenn auch blos Organist Körpers dem Thiere, welches ihm zur gekehrt sei denen er entsprossen war. Nothlage der Soldaten die Rede ist. Ge- nd ausübender Klavierkünstler. Zutritt Nahrung gedient hat, wird zurückzahlen Und all diese Große die ihn so hoch er- nugsamkeit, Ausdauer, Folgsamkeit, Za- fflnb im ges war ich allein dort müssen, wenn er einst das Irdische geseg-

iVn mcyi vuvvij v ylgrell, apserreil, saiaii,llicae rgeoung und saß am Flügel neben Nannette net hat. Hierbei scheint man aus den das mit der Nummer 5233 sigmrte ,n zedwede, auch die schwierigste Sltua- Streicher, welche eben das große L-äur- Gedanken noch nie gekommen znsein, Schauobiekt emes Muieums zu sem. tion und große Anhänglichkeit an die rio von Bcthooen p. 97 studirte. daß der Mensch eine höchst anständige Von Eggten reiste ich nack Palästina. Vorletzten, das sind die hohen Tugen- Da trat plötzlich Beethoven, auf dessen Reihe von Seelenwanderuugen durchgeHier schwelgt der Spott, und nur wenn den des mohamedam,chen Soldaten; Hauswesen Frau Streicher viel Einfluß macht haben müßte, falls er jedes Pfund

5E a w recynenwir ylnzu nocy ,cyarse slnne, hatte, in das Zimmer, eben als wir bis Fleisch, welches er in diesem Leben geGlauben sich emen, mag man ungerührt flarke Muskeln. Findigkeit ,m Terram zum Anfanae des letzten Satzes gekom- nossen, im doppelten Gewichte in jener S?3 sl" ;,UJalSlUntöa und Vorliebe für Massen, so ergiebt , ich men waren. Er hörte unter Anwendung Welt zurückzahlen soll! Ein weiterer dle historischen Statten betrachten kon- eme 'vumme von Momenten, welche die u nct in rcijer anb befindlichen mächtiger Beweggrund, warum der chinenen. Ich schame mich mcht des Be- geringere militärische Ausbildung wett Hgohres einige Augenblicke zu, zeigte sische , Vegetarier an seinem -Dogma so kenntmttes. dan ich mit w er Rührung überwieat. Dmes Urtheil fand ich auch A,r rtTafmfs mft w in ,ali.n.n ,3k kanat ist derMlaube. daü für iede,,.

7, r, ' 1 . !""". ' 'x an" V-xti 71 fix bei den Proben zu der im Kärlnerthorbleiche Landscha't. Nur dort, wo ein P,lger,ahrt nach W,en höchst anschaulich .beaierveransialtelenAuiiübrunaderXI WaNerlaui befruchtend wirkt, mahn, schildert. Es heißt in denselben unter SZiSh

die Av ustirung eine überaus Mangel- AaarmMel betrugen nn ganzen 1 8 Tl., pu b; 5 SÄ hi haste, nach unseren Vegrissen geradezu dem Erlöse aus dem Verkauf einer klei- ten bis znr Pfarrkirche m der Alseroor- rch dekorumswidrige ist. 3 3 nen ererbten Bibliothek. stadt, wo die Einsegnung l folgte ge- w übereilte Werk der NeM Ich hatte zu St. Jean d'Acre Gele- Leider passirte mir auf der Manch an esen sein Das Grab des großen ftst gt. Wir yaben geglaubt mit - ' .i'kv. . . -?L'2iTj.. t' . k?. r Idn ,kk ys.v!nn,r tnhhtf' dem vceliaionsua am iLnoe m iem.

aenyelr. iir ?ey. emen laososslcier oer o,lcrrciWl,Wen grenze in ytunootT r"V 7-, Sr., 7';r! s us.

ganz besonders ausgezeichnet hatte. Ge-! ncs StänzchenS der versiegelte Empfehkleidet in einen stark qeflickten Rock, war ! lungsbrief entdeckt und consiscirt wurde.

er eben im Beariffe. eine Hammelkeule irnfc fMTtprt C?"rtTiT fnnf. nnrh JCSrtitf ff 11t irrn I V t V v.wvyi VNI rt I . T r, . t tf rx. r I gen, ais ten iym vorgeneuk wuroe. cy verdanke ,hm manche schatzenswerthe Witffifisiinn über di ?tiintifi8mitf d,r nif.iAti mio her tnrf tl'rfti 9srmPi im I llV7V uc i' . , co " . . ... tr.t.. A:,i f... : j. "n 'eyr oeoenriicyes ioaen, und erst wenn irgend ein altgläubiger f r , em ir v tMAft-Atv.w enr .. , . schlagend vorlief, solgten die Rüsten m a? . . ,7 m , n " , r Rudel, blmd gegen alle Verluste; ebenso i 11111 uiiiuiuiuu tuiui miuc kf. :.k 5?.. i. war es auch bei den Türken ; irgend ein beliebter Oksicier, oder ein Derwisch, deren es viele bei der Armee gab, schrie em heulendes lau Hab uia ja, d. ,. y !? t .51 T r rf: . . , rr oie uormei oes )iauoensoelenmnl es.

fMf 11! isi IVt rtnrth trnTi-- I n,lf Tem IMtiT Ptt nifirn If innift , n Xi 1

r'WK rr rllrX 1 ri In keinem Lande der Erde, so chreibt die Idee

höh, van vuv tvlc uouuuaiioo i.ut ui j ovui ii .uvi. mi. ymiuiuuuui.i iiuhiu i rrusijfX. OfÄv. .Ss,r L? rn. I .... t.u.a.n stovt i, h& s,m ustrtr s?.. der Ostanatische Llond, zahlt das Vege- eines Mi

;.VT das während der letzten will? Wir

uvit v vwiHuuuu viitiivuc i v w uuuuii. uui in tvvoi. i rv f . r. t ... n c c . Trr n...-. i it:. ...... :

und nun stürzt Alles mit wildem Heulen bekannten Speisehause am Stephansdem Feinde entgegen. platz, das vor einiaen fahren abaebro-

Als lA ihn über die 9l,l8fildnLnieZ?e l men wurde. Tfrt fnn firfi I

. . rZ' 7 , ; . 7" . ' t . mV ' "7 ?77' xinucui zu tvnnen. vie AN lwr. van zuoen vor, va jic o Ul um oem viuu 'emer Truppen fragte, meinte er. dan em zunger Mann von ungewöhnlichem der Genuß von Milch, Früchten uiid Ge- umzugehen wüßten. Daseist unser beider kärglichen Verpflegung nicht viel Aeugern, anscheinend einige Jahre älter treidespeisen natürlicher und auch gesun- Fehler. Zwölf bis dreizehn. Jahrhunererciert werden könne; im Uebrigen als lch, em. Sem We,en hatte etwas der sei, wie der der Fleischspeisen. Den derte lang hat Nichts sie von uns unterbrauchen die Soldaten nur um die Vor- Eigenthümliches. Ein rundes, dickes, chinesischen Vegetarier bmaeaen haben schieden. Es gab unter ihnen Arbeiter geletzten sich zu ichaaren. zu marschiren etwas aufaedunscnes Gesicht, eine, ae- dernrti- zr,-,- .r, s wrtt,r Xtirtirh mAnhnMpm

uno zu ,chleßen ; das konnten ihre euke, linn Itlffir ft ttwirrt 4,! aI. " t M . . " - ' v r x"7 'A ? ern a ,r" nitgen enges oer oltomanlzcyen ol- . rv ,r.L ... . . : mn: , möw cqn d Acre und Saida tand iü in einem deiaien Ju,mnoe. seinen Beschießung und Erstürmung diyer r?..... "i f. c 1 . f . .... r ii nr nur m r m ir4 1 mm a a stn Beirut kcüinte ick knick jiir ?iTirt nach Konstantinopel ein. Wir hatten gsamkeit. Zwei Off und zehn Unterofsiciere. die Letzteren durchaus riesenhafte Mohren,. beHandelten die Leute wenig cutt; die Rekruten wurden ganz schauerlich geprügelt,' na-, mentlich wenn einer auch nur. mit einem sorgenvollen Blick anzudeuten .suchte, daß seine Tagesration denn doch zu klein sei. Wir waren sieben Tage auf der Reise, aber in dieser ganzen Zeit erhielten die Leute absolut nichts Anderes, als je zwei Hände voll uralter verdorbener Brodkrumen; dann bekamen , je zehn Mann circa einen Liter Oliven und hierzu etne kleine Kasfeeschale Oel. ' Nur bei der Änkurnt in Smvrna und lKonstäntinopel, wo Besuche durch Gene-

iiyiuc yienic uno tannicylisl uwjw Vumf ,eiiiem ops ein rlgl- der vejier gefüttert, noch bester in Acht beging, das Geldlkihen für ein Verbredreimal im Tage m Uc naht WlMte ueilcs Ausschert. Seine Status war genommen, als andere ; er mag sich -.war chen zu erklären; da wurde der Jsraelit denn da sich btt ihnen das religiöse Mit unter Mittelgroße, Nucken und chul- sürchten, dieselben zn tödten. doch hin- Iratürlich Meister in einer Industrie, die dem patriotischen Moment vollständig tern gerundet. Da er stets eine Brille dern ihn die Lehren seiner Religion mcht, der Ehrist, sehr gegen seinen Willen, decke, so sei zede Stärkung des reltgtolen rüg, so hatte er einen etwas starren Geflügel, Schweine und Wiederkäuer aufzugeben gezwungen war. Von da Gesuhls auch eme Erhöhuna des militä- Blick. Wenn aber das Gewräch aur f, mrtsf i.,. t',r (KterutM ev v ,,d

00 türkische Rekruten an Bord, durch- '"iigcr lagner nerreyr vrano. nnrer aus kräftige, gutmüthige, brave Leute Anderem schrieb Seydel für mich die von einer ganz merkwürdigen Folqsam- se zu der .Eantate: Die vier Mmkekt und Menüafamkeit. am,rriiiW schenalter" , Bauernfeld denTextzudem

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rale zu erwarten waren, erhmten dI

Leute nen für diesen Zweck mitgenom- s meuen csseren Jlvleoacr ,n luucn. i - rr n ir rzd sich dieser Transport von Beyrut nach Konstantinopel bewegte, so war diese Verpflegung immerhin noch eine gute im rn f . - . 4ucigiuic stu Icn wenn jwuppcniia porte in umgekehrter Richtung fahren, M,.sZ4. U.l fc. tf. Meer bekommt die Mannschaft bei wovuMaviutiu vn vi. v inijui in itv chenlanger Fahrt Nichts als verschlmmeldann die Mannschaft, fo sagt der ComMandant ganz ruhig: Ihr habt ganz Recht, Euch geHort Pilaf, und bel Allak, ich und Ihr werdet schwören, daß Ihr den gegessen habk; e3 gebührt Euch Pilas, aber wie ozt, hat man mir und Euch nicht gesagt." ' Sauvtmann' und subalterne leben mit und in der Compagnie und auch nicht viel besser als diese. Niemand klagt über krt GZHltnn frtff r & tnlr hrlZmert zu Smvrna bestätigt, woselbst ,ch ne von nahezu emer Brigade bewohnte Kaserne bejuchte. Franz Lachner und BtetyovtN. Bei Anlaß des Todes Franz Lachners gewinnen einige Aufzeichnungett actuellen Werth, die der greise Lachner vor acht Jahren in den N. Münch. Nachr." verkM ittiX a iaiiia rtt 1 Anderem: rr- . . fr- - . I an n 5 des Wahres 1822, als tch nach zweljahngem, unter bttteren Entbehrungen und el rigen mustkallschen Studien zugebrachten Aufenthalt München verlien und als in;st.; fr.T;- ,.k .;., rcr I ir'.Ä.'8 ?: uuet unuBUUJ, iuuuuu UN0 PU.," nach Wien unternahm nen Stern nach d, m der lebt und geschaffen h, hoven eben im Zenith seines Ruhmes n 4. stand. Die einzige Empfehlung, die ich mir zu verschassen gewußt, war ein Ärief eines Handlungs - Eommis in München an einen Eolleaen in Wien. Meine das Malheur, daß bei der Visitation meiAußerdem aber wurde ich auch noch westeil Nastdefrauiitian tit ?!n? sisdstrrtfi r' ' ' T f - - v -vr vv I I cr n ' . .. r rL genommen, vie oen viti meines vreiocs auszehrte, n ziemlich gedruckter SttmI tnutist stiea ick dak, er hei Nnödttrk nn'6 Pfllth unh Kielt mtt meine,,, TnrnJiW I -f-"w -rwv-- y wwwmw "ViV I cv. fiizt v. r. ...i. iW"" "1" r,:T rk ,v: ruul unn u einer Eonkursprüfung zur I ? .. ft i .lsnayme i 0t C.i..tAft At Mji.rii..4rrja I Kirche. Ich meldete mich und war so fJrx. t t p cn glucklich, unter einigen dreißig Vewerw viMuiu uu uu uti fiu;ciiuuu w(u ! :k. cv. ' ..' .'. .' bcrn als der tüchtigste befunden zu wer den, womit sür den nothwendigsten Le benöunterhalt gesorgt war. Meißen Mittagstisch nahm ich in der I i-. . ceael ,m a dioael. einein damals sekr I r . - . - . , ' ' rooiore Vlirn, autgemorsene Kippen, eine I Gofl,tTirnl t-rnttleP. . ,,k ihS. riTft" nu . I rtr..r?t t ' "I sw, ram, ,o singen , eine mugen an, zu SS? V""' luiiuc ann war Lkranz cyllverr, ein damals nur in enaeren Kreisen be? I ... rt . . " V ; jann : wornef ver zedoch zehn ayre spater die Aurmech 1 ttt iiiirniii er ii,i t . . 1 fi rtf ft n rt ST A"" .'. lnastasius Grnn, Gnllparzer, Eastell. Caraian, Deauer, Feuchters. leben M vl ronnon m Vtn ! Äsn. leben u. A. kennen, mit denen ein gegen Oratorium .Moses" und für Schubert das Libretto zur Oper: .Der Graf von Gleichen- .:c , ' , Wir Beide, Schubert und ich, theilten uns unsere 'Arbeiten im Entwürfe mit und machten hausig größere oder kleinere Spaziergänge in der reizenden Umgebung Wiens,' nach Hiezing, Dornbach, Klosternenburg, auf den Kahlen- und Leopoldsberg ic.; wobei sich häusig Schwind und Bauernseld anschlössen. - Schubert fand sich oft in meiner Wohnung ein, welche sich damals in einem Gartenhause hinter ' dem Jnoalidenhause ' befand. Dort spielten wir zum ersten Male seine herniche vierhandige Fantaste in ?-mo!l ov 103 und viele andere der damals ent-

standen Werke. Als ich dann spater'

1626 Kapellmeister am Kärtnerthorx.yealcr gcrooroen war, venuyie icy meme rr - c. 1 t ... c . rjr. - musikalischen Verbindungen, Schubert's größere Instrumental - Comxositionen ihm selbst zu Gehör zu bringen. DieS ..rx.t xr.Tr-. rrr . if gejioo lyeiis in meiner oynung,lyeiis bei besonderen Gelegenheiten an anderen C"W. vMni, , Vom ersten Augenblicke meines Verweilens in Wien an war mein größter jeden Samstag Gelegenheit gegeben, Beethoven fand sich dort ein, um sein Lieblingsgericht, Blut-vurst mit Kartoffeln, zu, sich zu nehmen, dazu Regensburaer Vier iu trinken und dann eine Pfeife Tabäk zu rauchen. Er hatte dort in einem Winkel sein Tischchen, an welm . rtT t . " 1 mu. .3 .sMt riSn 1 Vlt Bekanntschaft im Streicherschen H?se zu machen. Dasselbe war damals y X. 0 . " r t r-. Vortrage des Hauptmotivs deS Finale nictt einverstanden, sondern beugte sich ;lUt die Klavierspielerin hinüber und Klavierspielerin hinüber und spielte ihr dasselbe vor. worauf er sich bald wieder entfernte. Ich war vcn der Hoheit seiner Erscheinung, seinem ener- j gischen Auftreten und der' unmittelbaren Nähe seiner imposanten Persönlichkeit aufgeregt und erschüttert. Auöerd,, !ks, Ntnoven anck nock U I V V J 7 7 I 'r m0tt0Vt Ultl Ulfc. iiVUi UVttUVUU tVkUVIt IVI' I , barnStt schon rfch.i.,cn. Ge. rtkkilkast. v V ' . J ' . en. dlk NachNlht V0N dkM ÜM d.'I'tarz 1827 elnaetreienen Vlbleben des nocu nickt S7idriaenTnberes u verncwen 7 o-tA,!: 'f 1 I und Schindler als leidtragende an. Das ayrruai lrugen zur mecyien oie apeumeister Hummel. ,?ned nnd Kt, zur.Lmken die Kapellmeister Gyrowetz Weigl, Gansbacher und Wu Bahrtuch trugen zur Rechten die Kapellgen su wujwniiqra iwuroag dessen nächster NLKe rani Schubert seine letzte Ruhestätte fand, schmückt ein Stein in Pyramidensorm mit drt Inschritt: .Beetbooen " Lackner's Anaaben über Beethooen's Begräbnis wider- . . -v . . . .. y f i , . f.y 1 Iprrptt sam,t Sehr iT Fiif f sfic RpTi.iiitnii S ' "v-r ü"'' y I " VtZ0pfte VegetariNNer. weite Verbreituna aefunden bat. so vi viele wie in (5bin. wennkck on -ggrh bort seiner Natur nach von d dem 'l K $na rTX D ? lU Die Aeweaarundc. welche in Europa y, .. . ks. rzL i TC-slf jL-,. ü.t'J. rj' t Europäischen aanilich ver chieden iik ywiV WUi Vii schlusse f Obren, tedialich von Veaetabilien zu leben, sind im. Allgemeinen' die solgenden: 1) die Absicht, es zu vermeiden, da Thiere getödtet werden, 2) die Sparsami.fi. i..v. . tf r

in oe en namner vtane ivrani muveri i mi wmi9uua i vuj uu,

i Zllyre auui IN oen anoern l?cs eiicns .liipittttll m

ten, luötm man melnr. ourcy eine vege- lyryioslomus, yci vaiuvci u,i in citarische Lebensweise die Ausaaben ver- zweiflung gerieth Man wirft den s Z' , . . r rv. c ... !i c Xi.ri.

I '---'3- v mvui v vi t wu sich bieser .Sekte" anzuschließen : seine I ' l7 W 7I Haus-, Zug- uno 'aztthlere werde nächsten Schlächter zu verkaufen. WennI" 0" vuiuwui u" s1' der Fleischspeisen enthält, so kann sem Lebensunterhalt doch ebenso fst,'?el;.', ,;. c?-,.:?r..-? I lititttk uil tutl ci sein, auch hofft er nicht, daß die Entseine Gesundheit bekordere. 1 r v vm - -y 1 luilillUUlt IVlfcl UUV er vor der Zeit stirbt. Die bezopften Vegetarier sind uämlich die getreuen cu...if.:n. m . . . .. - . jnuy ui jicii yllzas uno zur enthalt amts.i cr ?, v , . 5r. ' .

icu üicityjurpcn yar oer I2)eoanre was man lynen vorwirsi: man ocluisie geführt, dan sie dadurch die Gunst diat sie. im Vaterlande fremde w sein.

ihrer Gottheiten gewinnen können. Letz tmwa lir. t . . 1 yauc, wie man annlmmr, einen großen Abicheu vor dem unangenehmen Geruch von aekorütem Sckmeine fleisch, Rinderbraten, Hamm.elflelscö Geflügel, Fischen, Eiern, Zwiebeln Und, was man ihnen wohl weniger verdenken kann, Knoblauch. Was an dem Genusse von Milch, welche ebenfalls verboten ist, auszusetzen ist, ist schwer zu sagen, ausgenommen, es möchte denn aus dem Grunde geschehen sein, weil dieselbe in dem Körper eines Thieres producirt wird. Eine vegetarische Mission wurde vor Kurzem aus dem nördlichen Theile der Provinz Szet-. schuan nach Süd-Kansuh, welcher theilweise von Tl ibctanern bevölkert ist, abgesandt, doch daselbst angelangt, fand

dieselbe, daß die Hauptnahrung des VolreZ aus Kuhmllch, welche un Ueberfluije vorbanden war. bestand? lAtreide und sonstige Feldfrüchte waren daaeäen nur äußerst schwer zu beschaffen und sehr theuer. .Unter dielen Umständen war es -7. . . ' schon sehr schmierig, das eigene Gelübde I iU kalten aelcbweiae denn Aussicht vorIS; ?Ua 'l . Ö , yanoen, Proieiylen n macyen, UNS 10 kebrte die Mission unverrickteter Sacke nach ihrer Heimath zurück. Der Einfluß. dern auch der große Volkshaufe ist diesen Lebren xuaetban. Man alaubt. da oft Thiere geboren worden sind, welche mit dem Namen, unter welchem man sie in ibrer frübe:en menlcklicken ßrifarn kannte, unauslöschlich beschrieben waren Dem Vegetarier lehrt man. daß in w. . ..-."T Ä I . ' - . frntuTirfi ttnnrffan Man lehrt ferner, daß der Mensch jedes halbe Psund Fleisch, welches er in C r ' i, . ' 7r and. ihm i Gött dem er sich des Fleischessens enthält, m dem Sündenregister, welches die Gotter des buddhistischen Hades fuhren. oerichiedene Ablasse für seme wirklichen oder - nur eingebildejen Vergehen auf ixxUn zu yell werden, iejer glaube veranlaßt viele Cbinesen, zeitweilig V getaner zu werden, für zwei Tage i eim Monat, vielleicht auf mehr, doch stehen diese darin natürlich den vollständigen V , w 1 . t m t , ucyciunciu ucucuicuu IM -0ClülCIllC nach, die ist glauben, daß sie jenseits des Grabes wieder .menschlich" werden und später Genien oder selbst Buddhas. ' Rtnan uder den Antisemitismus Der Pariser ,, Figaro" hat den beruyinien )eyri! 'hm. Ehristenlhum un Antisemitismus Äntfr Tugenden, die Toleranz, bei uns noch so wenig geübt wird. Frankreich hat .. a ' e?ste Ka erreich Frag Da k d , vc bn - !X rjl L c:: l: deutsche Plage zu sein. Man hätte sie eui,.ano woyi laen rönnen Die Mtisemiten behaupten- daß sie sich nicht andiejüdischeNeligion wenden. Aber 1 ft tm , . t üst. . . tti xf. -?f lyr nersayren ociöcii oas legeniucli, denn heißt es nicht das gesummte Judentymn dtSkreoitiren, wenn man leinen Namen jedes Mal ausspricht, so ost man, selbst außerhalb des Judenthums, einer Ausbeutung oder irgend gerechten Besitzes hervorrufen thun Unrecht, unseren eigenen cht hoher zu achten. Wir sollten uns erinnern, daß aus der judischenReligion die unsrige hervorgegangen ist. Der Juden spotten ! Und doch haben i .. . -f. ...s.fi (V&d a4 (XUvWll f. , kVk.is , 7ke 1 burt die Abritten ihre .lde in den judlr &nnlLn nefAworrn! Sie be1 v y i) O ij ' hanpteten, daß man nur hier die wahre Bibel sinde. Und sie schwuren nicht blos in den Synagogen, sondern sie feierten darin auch ihre Ostern, zum großen Leidwesen des hl. Jonannes i r-n. s. V .-.t.- Zsl m es im Süden in Menge. Das war bis I , , 1 . . r r . . auch -die Verfolgungen. Die wichtige Rolle, welche die Jsraeliten heute in der Handels' und Finanzwelt spielen, ist das t.-.r:. r!r r c.s.,.,, l uuiia uuiuuiwi, -wu,. j'' ünd unserer Leidenschaften, aber diese Erwäaunaen dürfen uns nicht veraessen r . . - - . lasien. daß der Jsraelit heure Burger ijt und Franzose wie mir. Ich kenne eine ntyt tySvft . ?IT) Ä '. Vt T)WV JUUIm, aJVUUtlVV VU Literatur, Gelehrte und Soldaten, deren Leistungen eine Ehre sind für unser qeö . J7 . ' ' . 1 .v mein ames Vaterland.. . . zcy rseltt, I - . : .' . .. t. , Darüber könnte man viel reden. Selbst I r fi- t .-. -J.r wenn man anneymen woure, oap uniere Mitbürger nur palästinensi'ches Blut in den Adern haben, mußte man der mora lischen Rechte Rechnung tragen, die ihnen eine Naturalisation, verleiht, die ebenso alt ist wie unsere Geschichte. Aber ich glaube nicht an die Reinheit des palästi nensischen Blutes. , Was auch gewisse Doktoren sagen mögen, ich bitt, aus Grund der Geschichte überzeugt, daß während der ersten christlichen Jahrhuns derte -in die jüdische Rasse durch Bckchrungen so viel1 lateinisches.' aricchllches slavisches und qallisches Blut eingeführt worden ist da man die Ausdrücke .Semitisch" und .Jüdisch" nicht als gleichbedeutend ansehen kann Es gibt unter den 'Juden, die als .Fremde" hin-

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gestellt werden, nickt blos aute ran zosen, sondern, sogar echte Gallier. Wenn uns ai,o vie Philosophie nicht gebieten TrftJxt Zu chtm, so würde es uns die eicyicyie veseyien. Neeept gegen Gläubiger. Der russische Fürst Andrisa Kukelj Borisavljewitsch lebte vor nicht langer Zeit in Belgrad als Gesandtschastssecretär. Durch seine flotte und sidele Lebensweise contrahirte der gute Edelmann in Serbien eine riesige Schuldenlast. Unter den mannigfachen Gläubigern befand sich auch ein russophiler Serbe, welcher Seitens des Fürsten durch ein Anlehen von 100 Stuck Ducaten, gegen einfache Quittung und zinsenlos, ausgezeichnet wurde. Bald nachdem der russische Fürst dieses Darlehen ausgenommen hatte, wurde er von Belgrad transferirt. Nun scheint der qute Edelmann vom Wahne befallen gewesen zu sein oder ist es gar Sitte im heiligen Nugland daß mit der Transfenrung eines Beamten auch seine sämmtlichen Schuldverbindlichkelten für immer erloschen. -Kurz, der Fürst dampfte ab. und die Schuld schien dem Gläubiger für . rtr f t t v ewig in nugmno gesroren zu n. wtxs gebens wandte er sich wiederholt an seinen Schuldner, ebenso oft und ebenso erfolglos an die russische Gesandtschaft in Belgrad. Endlich blieb ihm nichts anderes übrig, als perlonlich nach Pe tersburg zu reisen. Als er eben im Begriffe war, sein Anliegm dem mächtigen cr v r r i- m - iuetnoeyerrzcyer auer meuzzen vorzuiragen, siehe da gelangte ein Telegramm aus Belgrad an, weiches ihm die überraschende Nachricht brachte, daß seine Angelegenheit daselbst zu seiner Zufriedenheit geordnet sei. Dies veranlaßte ihn zur eiligen Rückkehr nach Belgrad, woselbst er zu seiner Enttäuschung erfuhr, daß das fragliche Telegramm ein. fach singirt, er aber jämmerlich reingefallen" war. Nach langer Nathlosigkeit wandte er sich endlich auf Zureden feiner Freunde an den serbischen Ministerpräsidenten, Herrn Sava Gruitsch. Dieser drückte sein Bedauern darüber aus, daß diese doch so einfache und so klare Angelegen heit noch nicht geordnet sei und erkärte dies als eine bloße Folge der zwischen Rußland und Serbien bisher beständenen Spannung. Gegenwärtig aber sei es . ganz anders. Bei der intimsten Kordialität, welche zwischen der jetzigen setbischen und der russischen Regierung herrsche, werde die Sache nunmehr mit einem Schlage vortheilhaft geordnet sein. Aus Befehl des Herrn Ministers spitzte der Sektionschef im Ministerium des Aeußern, H. Milooanovitsch, seine Feder und ihm, aber auch dessen Adlatus. Herrn Nuscha, gebührt der Löwenantheil an der endlichen Erledigung dieser heiklen Angelegenheit, deren Resultate jedoch nicht den Gläubiger, sondern die Jiussen vollständig befriedigte. Die Forderung blieb im russischen Eise stecken und dem Russophilen wurde bedeutet, daß er, woferne er sich einfallen ließe, nochmals nach Rußland zu kommen, von dort aus emzach aber echt russisch ausgewiesen werden wird. So erzählt die fortschrittsparteiliche Domornna . Zu Weihnachten wurde, wie das Bayr. Vaterland" erzählt, eine iunae Künstlerin emer Münchener Bühne durch eine Postanzeige benachrichtigt, daß t ttr f ... ,r eine senoung aus Wien für i.ie angekommen und auf dem kSnialich-bavrischen Zollamte zur Abholung, vorerst also zur .. c, k .! . r; zouamlitcyen noserliauna oereir ticae. Die Verzollung konnte nicht erfolgen, i rt- 's J.LSL C 4... V .1 oa am ZllzeiynacylSlage uno pcm ourausfolgendeu Feiertage das Zollamt .göschlössen war. Die kritische Sendung, bestehend aus Würsten und Schinken, war also nach zwei Tagen am Zollamt zugänglich. Der Empfängerin wurde nun bedeutet, sie habe für die Sendung ein Urfprungszeugniß beizubringen. Das geschah, indem die Absender in Wien ein solches von dem Lieferanten beschafften und einsandten, darüber vergingen wieder mehrere Tage. 3cun wurde be anstandet, daß der Lieferant nicht Fabrik kant der Waaren sei, und verlangt, daß der Wurstsabnkant em Ursprungszeu niß beiznschassen habe, dahin lautend, daß der betreffende Schinken und die Würste 1. nicht amerikanischen, 2. nicht dänischen, 3. nicht schwedischen oder 4. norwegischen Ursprungs ' sind und sich 5. der Fabrikant nicht mit der Vererbe!tung derartiger Borstenthiere befaßt. Dieses Zeugniß hat 6. der Magistrat, oder die Ortspolizeibehörde (hier also der Magistrat in Wien) auszustellen. Die Beschaffung dieses Dokuments, für welches nur noch gefehlt hätte, daß dessen Ausfertigung auf Schweinspergament mit anzuhängender Siegelkapsel ausgestellt werden solle, selbstverständlich auf Schweinspergament, das weder von amerikanischen, noch dänischen, schwedischen norwegischen u. s. w. Schweinen y . r t. . r , stammt, ersoroerle naiuriicy wenere ge räume Zeit. Zeit bringt Nofen, warum nirht nuch Ilrivrunas:euanitte k (rnbs 1 lich war das Zeugniß da, gestellt und geroappelk, . geilempei! uno siguirr, mir etlichen Unterschriften versehen, die selbst Ut-HIUUVMW .V.kV IVV , wurde 1,03 Mark Zollgebühr erhoben, und endlich kam Adressalin in Besitz der Sendung, mitsammt dem Gesundheitse zeugniß, aber siebe da, nun war das Gesundheitszeugnis falsch denn: die Wurstchen all' und selbst die Schinken thäten nun gewaltig riechen!" .M,,. Si?Tirttth Tittt fnrtii Pä i Eine bish e r ,n och nicht veröffentlichte und überlieferungswürdige Anekdote von Alerander Dumas, Vater, theilt der .B. B.-E mit. Es war am Tage der Erstaufführung der ..Kameliendame". Im zweiten Zwischenakt, nachdem der laute Beisall dem dramatischen Debut" des jüngeren Dumas ein glänzendes Schicksal gesichert hatte, spazierte Dumas Vater, der seinen Sohn abgöttisch liebte, strahlenden Angesichts in den Wandelgängen des Theaters um her. Ein Schmeichler glaubte ihm einen besonderen Gefallen zu erweisen, indem er ihn fragte: Sie find doch an dem Werk wesentlich betheiligt?" .Und ob!", rief der alte Dumaö: .von mir ist ja der Verfasser!" r v ' : .

Eine Tyeaterloge auf ewige Zeiten". Seit dem Brande der Komischen Oper in Paris ist viel die Rede gewesen Uon

Rechten, welche die Erben der Familie von Marmier an den Platz und das Theater besäßen, ohne daß Jemand genau anzugeben vermochte, worin dieselben eigentlich beständen. Der Figaro veröfsentlicht nunmehr über diese interessante Frage die folgenden Angaben : Es war im Jahre 1781. als man zucrst mit den Arbeiten für die nachmalige Komische Oper begann. Der Saal des Hotels Bourgogne, in welchem die Cornedie Italiennc bis dahin untergebracht war, wurde baufällig, und man errichtete daher in, dem Hotel Ehoiseuil ein geräumiges, den damaligen Ansprüchen voll auf genügendes Theater. Man erwarb jedoch nicht das ganze Gebäude. Ein Theil desselben verblieb den Besitzern, und zwar ist dies derjenige, an dessen Stelle sich jetzt das HauS der Familie le MaroiS befindet, das die Herren Spuller und Lockror) bekanntlich erwerben wollten, um dem neuen Operngebäude die Faade nach dem Boulevard zu geben. Für den übrigen, den, Haupttheil des Hotels Ehoiseul. wurde der auch für damalige Zeiten bescheidene Preis von 300,000 Francs gezahlt; aber die Verkäufer stellten dafür dem Staate eine Reihe von Bedingungen. Die erste derselben warderBenk einer eigenen Loge für ewige Zeiten in dem zu erbauenden Theater sür sich und ihre Nachkommen.- 2. Sollte das Theater der Komischen Oper nach irgend einem anderen Platze verlegt werden, so bleibt auch für das neue Locai das Recht auf eine eigene Loge für ewige Zeiten bestehen. 3. ffur den all, dan die Komische Oper auf dem alten Platze durch ein Theater anderen Genres ersetzt-werr den sollte, ist der Familie und deren Nachkommen in diesem neuen Theater ebenfalls eine Loge für ewige Zeiten zu gewähren. 4. Wenn der Staat eines Tages die Absicht haben sollte, das Thcater auf dem alten Platze ganz emgehen zu lassen, oder diesen zu irgend einem anderen Zwecke xu verkaufen, so sieht den Nachkommen der Familie MarmierEhoiseuil das Recht zu, gegen die Rückgäbe des einstmaligen Kaufpreises von 300,000 Francs wieder in den Besitz des Platzes zu treten. Diese Vedinaunaen sind damals im Jahre 1761 von Seiten des Staates acceptlrt und spater zweimal durch gerichtliche Entscheidung ausdrücklich als zu Recht bestätigt worden. Die Nachkom men der Fanlilie Marmier, unter denen sich die Grafen Ehoiseuil, die Familien Marois und Moustier befinden, würden zweifellos ein gutes Geschäft machen, wenn sie heute den Platz der KomischenOher für den alten Preis von 1781 zurückkaufen könnten : derselbe hat gegenwärtig einen Werth von mehr als drei Millionen Francs. rscrdcn sicher geheilt durch A?.IuFMsArg Ssulönrger Tropfeu. Zur wkreZukgunJ. LüArsstrr, ?a.. St tkSS. ji. 11 Ksaig'S HsbR7Lk? Ttckfen habe ich zur LZürtrnJtZun?, gezkn Jlz$tätlttn und Dcbüi:5t e:nse:ke:n.cN. Ich kanN tiefet bcu r.i.tt genuz M7fti'l. ChsrlkS Wcrcrd, Ci?i',uar:-L:röc. c?aZrn!ei!kn grheiit. Vr:s,J?S..5Iu2l.1.55S. Zltint Fr2 leidet scbr bäuüz ÄZgtr.lei Ux j;r.3 dn.. ich fcUe tt&zlb fttti Dr. Ärz. 5i?::iz'S Hasbrraer Trers im Hause, da sie iz dersna tzä? ein nie ftbldeS Miti:l ilöd uav ka ich dieselben ?ftb1kL. Q.Liui-lz. QÄereS TTsgenlelden geheilt. Vt Hsxe. ÄiS.. 23 FrZ 1S8?. ücr 14 ZavkN litt an tir.cn &ntn MsgfKlcitfii Uk!d ßludie s.r?n 13 wäre tm Trde nadk. Da ttfern ich zuföLiz Tr. ?luzust ÄS r.iz'S HMbll'-ger Trrxftn in die Hände; ich edrsAch S ff!sichkn rrd Zrurde rsstdiz tzit ' dcrrgrst:. Wdrrk Lzelcr. VttlS, 50 rts!J?; in llrn Oz!Zrkk zu tzebe. VIZ CHARLES A. VOGeLEft CO., ßaltimcrt, 114. Dr. Auzust Königs G iQM.'blTFQI? G IWSIIKQZO? izt in Lz vvrjLsUchre Hkiwlttet rze SelÄöre, QSittÄ?n1r. Brind Vs,,VrAd 40 aatitu. roJbkulk. H2hersugku tu 22 Ctt.döö !5ct. Ja alm ÄxztZckeazuZübnk VAE CHÄRLES A VOCELER C0 Baütocr. Llj. F. VILL. PAIITZER, Alp o theker, l Frische Arzneien. Mäßige Preise. Ncccpten besondere EorgfÄt. 5i West Washington Strafe. Unter Uvx atck.Hau. Nahe Uv TraLUcr-Car. - . A. Cubel 5 33 Saigon uebstKegclbahW Prachtvoller Garten für Farni Uenaufenthalt. Gute Getraue, aufmerksame Bedienung. . ,, pZo. 33 Süd Meridian Strasj, Jeden Samstag Abend auZge z::chne ter Lunch. : - '-A.rM Mözart-WßD John 25. Koenigcr, Äg?nM .. ' 'i j DaS gri&te jch3nstc und, Älteste derartigt1 Lokal in der Stadt. Die izetöümlge Nnd fchsn einrichteZc"Hä?e'steht Vereinen, Ls. ßen und Privaten zur ?ihltung l'GHH y- . -T , 2 n r ' ' ' ' : 'i' 'Vf ' ''"'ifcl'vSiifeii Plrn; Csnnrlcn und Vkrsammwngcn tter Lralen Ledlnzungen zur VersüauÄz. r !( ' ' .. , ' , ' I iti.lll . !;;: ji -.. :. " i '.-MU; 3;,;; . '.,

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