Indiana Tribüne, Volume 13, Number 154, Indianapolis, Marion County, 21 February 1890 — Page 1
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Die Wahlnachrichten aus Deutsch land sind roch sehr Kürftig, aber so viel zeigen sie bereits mit Bestimmtheit, daß die Hoffnungen der Sozialdemolraten ie rechtigt waren. Haben sie ihre Stim menzahl wirklich verdoppelt, also anderthalb Millionen Stimmen abgegeben, so wäre dies ein Nielenerkola. aam einer: I lei wie groß oder klein die Zahl der er . , , - - , -Uw XJ V - wählten Abgeordneten sein mag. Das Resultat die er Wahl i t em ineuo tckei, nicht nur für alle Reaktionäre, fondern auch für jene Halben, welche aus Furcht, Interesse, Respektabilitat oder sonstiger Ursache noch immer den Geist der Zeit nicht verstehen wollen, der, ein festes Ziel im Auge habend, alles Halbe und Unvollständige als ungenügend bei Seite wirst und fest auf sein Ziel loS marschiert. Wenn nirgends in der Welt, in Deutschland wenigstens, ist die Zeit des PhrasenthumS vorüber. Die Welt schreitet vorwärts trotz alle dem und alledem. Die zahlreiche Theilnahme der Frauen an den Versammlungen der Prohibitionisten ist, besonders unter Deutschen, vielfach ein Gegenstand deS Gepöttes. Mit Unrecht. Wenn unsere deutschen Frauen und Arbeiterfrauen nur einen klemm Theil des Interesses an deutschen fortschrittlichen Bestrebungen und an der Arbeiterbewegung nehmen würden, das die Temperenzfrauen für ihre Sache bekunden, so würde die Sache der Freiheit und des Fortschritts weit rascher vorwärts kommen. Unser Arbeiter-Kontraktgesttz, wel ches verbietet, Arbeiter unter im Aus lande abgeschlossenen Kontrakten iYs Land zu bringen, scheint nachgerade dazu bestimmt zu sein, die Ver. Staaten vor den Augen der ganzen Welt zu blamiren und lächerlich zu machen. Hier ist der neueste Geniestreich unserer Staatsman ner. Der Dirigent der Strauß'schen Kapelle in Wien, Eduard Strauß, hat Arrangements für eine sechsmonatliche Rundreise in den Ver. Staaten getroffen. Die berühmte Kapelle hat mit den Leitern des musikalischen Unternehmens einen Kontrakt abgeschlossen, laut welchem sie eine bestimmte Summe jede Woche erhält. Dem Kontrakt Erhart in N w Fork stiegen nun Bedenken aüf, ob er den Wiener Musikern die Landung auf amerikani schem Boden erlauben oder verweigern solle, da nach dem Wortlaut des obigen Gesetzes bloß Schauspieler nnd Künstler unter die Rubrik derjenigen Personen fallen, die, auch wenn sie unter Kontrakt stehen, den amerikanischen Boden betreten dürfen. Es entsteht nun die hochwichtige Frage, ob Musiker zur Klasse der Kunst ler oder der gewöhnlichen Arbeiter geho ren. Gleich jenem Kneipwirth am Rhein, der den drei Künstlern" keinen Schluck Wein geben wollte, ehe Jeder ein Pröb chen semer Kunst gegeben hatte, hat der oberschlaue Hilfs-Schatzamtssekretar Bat cheller Weisung gegeben, die weltbe rühmte Kapelle mit ihren fünfzig auZer lesemn Musikern nur dann an unseren gastlichen Gestaden landen zu lassen, wenn sie beweisen, daß sie Künstler" und keine Arbeiter" seien!! Unsere amerikanischen Zollbehörden werden also das große Kunststück ausfüh ren müssen, zu entscheiden, wo beim Muss ker der Arbeiter aufhört und der Künstler anfängt Den großen Mustkkennern wird das natürlich nicht schwer fallen. Man mag über die Prohibitisnisten spotten, so viel man will, aber die Aner kennung für ihre Energie und ihre Ausdauer, sowie für ihr politisches Vttstand nitz. Wird man ihnen nicht versagen können. Die Leute, welche gestern zu sammenkamen, um eine Staatsconvention abzuhalten und Kandidaten aufzustellen wissen ganz genau, daß. sie nicht einen Einzigen derselben wählen können, aber sie begreifenden Einfluß emer energischen ?, n ! . . ml , . ausdauernden, letozianolgen zvlmoruals Partei und Diejenigen, welche ihnen spot ten, kannten sehr viel von ihrer lernen. BxathnaHriHten. WtttkraussiSttN. Für Jndians: Schöne Wetter, twaS kälur. Kongreß. Washingt on, 20. Februar. Die WeltauSsttllungSangelegenhtit war für
heute im Hause zurbejoudcren TageSord nun 3 gemacht worden. Die Gallerte war bis zum letzten Platz glfüllt. Die borge schlagen, Städte sind New York, Watt ington, Chicago und St. Louis. Reden wurden gehalten, in welcher die Vorzüge dieser verschiedenen Städte hervorgehodkn wurden. Eine Depesche von Chicago meldet, daß ein vom Mayor ernanntes Comite von hundert Bürgern morgen per Cxtrazug
hittherreisen und hier bleiben weide, bis di Frage wo die Ausstellung stattfinden solle, erledigt sei. Car'negik.Bibltothek. PtttSbura, 20. Febr. Die von dem Eisknsabrikanttn Carnegie mit einer Million Dollar? aegründete Bibliothek wurde heute in Gegenwart des Prästdenten Harrison feierlich eröffnet. Endlich. Des Moine, 3.; 20. Februar. Die Legislatur nahm heute die Zählung der bet der lebten Wahl abaeatbepen Stimmen vor und eikläkte BoieS. De mokrat, als neugewählten Gouvernör deS Staates Iowa. Ver Oad,!. Die ReichStagSwahl. - Nie senersolg der Sozialde mokrater.. Sie haben ihr Stimmenzahl verdoppelt. Berlin. 20. Febr. Die Reichstags. Wahlen fanden heute statt. Die Zahl der abgegebenen Stimmen ist pdänome nal. Die Wahldeamten waren kaum im Stande, die Arbeit zu bewältigen. Die meisten Fabriken waren den Tag Über geschlossen. Viele Antisemiten stimmten mit den Sozialdemokraten aus Hab ge gen Viechs. Am Nachmittag rückten die Stimmgeder massenhaft heran. Die Sozialdemokraten hatten die Schließ ung auer uavrlren erzwungen. Die Antisemiten enthielten sich der Abstim mung. well das Cartell ihre Kandidaten nicht aufgenommen hatte. Die Freistn nigen haben in Bcrlin wahrscheinlich nicht mehr al zwei Sitze durchgebracht. DaS BemerkenSwertheste beider Wahl ist die enorme Zunahme der soZialdemo?ra tisch m Stimmen. Die Pirtei hat an Orten eine Stärke ntwi ckelt. wo sie vorher kaum exchirt hat. und wenn die anderen Parteien bei den Stichwahlen etwas durchsktztn vollen, bedarf eö mäch tiger Combinationen. In Berlin allein haben die Sozialdemokraten 20,000 Stimmen gewonnen, die Freisinnigen 2000. während die Konservativen 3.000 Stimmen verloren haben In Berlin wurden Liebknecht und Singer gewählt. Lekterer schlug den Freisinnigen Eugen Richter. Derselbe wurde jedoch in Hagen gewählt. Liebknecht erhielt 30293 Stimmen. Die Sozialdemokraten waren erfolg reich in Elberseld. Barmen und Frankfurt, und die Aussichten in Breslau un Bremen sind vortrekstich. eS heißt, daß in Königsberg ebenfalls ein Sozialdemokrat gewählt fei. Im ersten und zweit, Distrikt von Hamburg war das sozialde. mokkatiiche Votum geradezu überwälti gend, und selbst im dritten gaben die Sozialdemokcaien 6000 Stimmen ab. Die Wahl von zwei Abgeordneten ist sicher. Singer erhielt im vierten Berliner Distrikt 40,500 und Eugen Richter 14.100. Im 6. Distrikt von Berlin erhielt der Freifinnige Baumbach 10.060. der So zialdemskrat Auerbach 7.232, der Konser vatlve Lüdtke 4.324, eS ist also Stichwahl nöthig. . In Chemnitz wurde der Sozialdemokrat Schippe! gewählt, in Leipzig wurde in einem Distrikt der Sozialdemokrat Geyser gewählt, im andern Distrikt kommt cfi zwischen Bebek und dem Rationalliberalen Götz zur Stichwahl. In Köln und Trier haben die Ultra' montanen gesiegt. ZgiSmarS stimmte für den Konservativen Ziidlek. Im Wahllokale machte er die Bemttkung, dah dieS wohl das ketzte Mal sei. daß stimmn vmdk, er sei 75 Jahre als, und ca seien fünf Jahre biS zur nüch ften Wahl eine lange Zeit. Die Sozialdemskratkn haben noch nie malS eine Wahlcampagne mit solchem Eifer und iolcher Energie und wghrscheln lich auch noch nie m.t solchemFrkolg betrie. ben. AuS den mageren Nachrichten welche bi jetzt eingetroffen sind läßt sich erkennen, daß sie überall an Stimmen gewonnen haben. Um Mitternacht erschiene als sahe scheinliches Resultat, daß die Regierung. Parteien fünfzehn Sitze verloren und daß die Sozialdemokraten ihr Stimmenzahl verdop. pelt haben. Groß Aufregung entstand in Berlin am Nachwittag um 1 Uhr, als plötzlich der Kaiser den Befehl an die ganze Gar nison ttgthen ließ, nach dem Kreuzbtrg zu marschlren. Der Befehl wurde sofort aukgtMt, aber n rief , ine vghre Panik
herror. Es wurde nun zwar bekannt ge macht, daß eS sich bloß um einen jener plötzlichen Versuche handle, welche der Kaiser eingeführt, um die Fähigkeit der Garnison, einen pZSdttchen Angriff abzu. weisen, aber die Sozialdemokraten nützt. den Vorfall aus und gaben die Varole.auS. daß der Kaiser beabsichtigt habe, die Stimmgeder einzuschüchterr.
und daß die? ein Zeichen sei. daß er eö mt seinen Reformverspeechungen nicht ernst meine. Die Truppen manöorirtkn einige Stun den bei Temptlhof und zogen dann, in ihre Kasernen zurück. Die allgemeine Ansicht aber gebt dahin, daß der Besehl de Kaisers unzeltgemäb und ein dummer Streich war. Weiteres über die Wahl. Berlin. 21. Feir. Im 1. Berliner Wahlkreis steht daß Resultat, wie folgt : Freisinnige 6.700, Conservative 4 800, Sozialdemokratin 3.600; 2. Distrikt : Freisinnige 18,001, Sozialdemokraten 19,010, Conservative 14,017; 3. Distrikt: Freisinnige 11 676. Sozialdemokraten 12,280; 6. Distrikt: Freistnnige 10.100 Sozialdemokraten 7.240. In diesen Di strikten ist Stichwahl nöthig. Im 4. Wahlkreis, wo Mollke nd Virchow kan. dldirtin und im 6. Wahlkreis stegten die Sozialdemokraten Liebknecht und Singer. In Magdeburg siegte Vollmar, So zlaldemokrat. In München wurde im 2. Wahlkreis ein Sozialdemokrat gewählt, im ersten istStichwah! nothwendig. Auer. Sozialdemokrat. ist für ZBickau, Stolle. Sozialdemokrat, ist für Danzig gewählt. In Hamburg sind dle Sozialdemokraten Bebel. Dietz und Meltzer gewählt. Ha gen. Freisinniger, wurde für Nür nbera gewählt. (Hier scheint ein Irrthum vor zuliegen. E ist nicht wahrscheinlich, daß die Sozialdemokraten Nürnberg, das bisher durch Gkillenberger vertreten war. verloren haben. D. R.) Merane, Sachsen wählte einen Sozial demokraten. In Stettin, Breölau und Königsberg haben die Sozialdemokratin die besten Aussichten für die Stichwahlen. D ie .Times' üb r die Reime tagSmah le n. London. 21. Febr. Die .Times" sagt in Bezug auf die deutschen Wahlen. daß die Sache sür ganz Europa ernst sei. Sie zeigen, daß die arbeitenden Klassen begonnen haben, ihre Macht zu suhlen, und entschlossen sind, Abbilse zu schaffen. ES ist der russisch Nihilismus in ae sährlicherer Form, denn während jener mörderisch ist. ist diese neue Form ent schloffen, und. was die Hauptsache ist. organistrt. Die .TimeS warnt die Ee setzgeber Europas und sagt, daß ein Mit. tel. den. Armen zu helfen, gefunden wer den müsse und daß dieses große Werk wichtiger sei, als die Schaffung großer Armeen. Allerlei. Bei der Explosion in dem Btkgwerke von Decise sind 43 Menschen umgekom men. In Neukaledonien breitet sich der AuS. satz unter Eingeborenen und Mischlingen rasch aus. In Marokko ist eine Rebellion auSae brachen. Die RegierungStruppen wurden von den Rebellen geschlagen. Der London .Times" wird mit Be stimmtheit mitgetheilt, da Präsident Carnot den Herzog von Orleans legna digen werde. Ein Kabeldepische von St. Veter bürg stellt die Wahrheit der jüngst im GktangntN, zu ttara, Sibirien, deganger.en Grausamkeilen in Abrede. ÄMsUAchrteJtea. Angekommen in: QueenSt own : Britilh Prince von Philadelphia, .Germanic" von New York. London: .City of Beklin" von New York. .Iowa" von Boston, .Nevada" von New York, New York: .Wyoming' von Liver Pool. O i e si G e s. 49 Giburten und 33 Sterbefälle wurden während dieser Woche gemeldet. - 19 Fälle von Diptherla und 21 Fälle von Scharlachfirber find zur Zeit in der Stadt. Gestern NacbmZtßaa u?d aus Befehl deS Bundesgerichtes die O. I. & W. Bahn im öffentlichen Ausstrich ver kaust. Mager Commission Fishback behandelt di Sache mit dm gewohntin Gleichmuth, trotzdem die VerkaufSsumme drei Million Dollar betrug, und die Gtbühnn. die er einstreicht, sich auf über Z2000 belaufen. Die Big Four Co. war die KäUftskN.
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m0 ILno No. 2A fleiaf Otltlt?l Der vor vier Wochen verstorbene Iran k I. Rohner wird am Sonntag Nachmit tag um 2 Uhr von der Gruft aus beerdigt erden. Frl. Esste Messtng ist von ihrem dreimonatlichen Besuch bei ihrer Schwester. Frau M. S. Meyberg in St. LouiS. hierher zurückgekehrt. Herr Alexander Metzger ist schon seit einigen Wochen krank und gestern hat er sich zu seiner Erholung nach der neuen Heimath deS Herrn Charles Köhne in Gotba. Orange Co., Florida begeben. Er gedenkt bis zum Juni dort zu ver bleiben. Morgen ist Washington'S Ge burtstag. Derselbe wird in Üblicher Weile namentlich von den deutschen Ve teranen gefeiert werden. In den Sffent' lichen Schulen erklärte man heute den Kindern die Bedeutung Washingtons.' Generalvlkar Vater BessonieS wird nächsten Dienstag sein sün'zigjähri. geS Priesterjubiläum feiern. Am Vor mittag findet in der St. JohnS Käthe drale große Messe statt. Die geistlichen Besucher von auSwärtS nehmen Diner in der BahnhofSrestauration und am Abend ift Empfang J Hz Tomlinson Halle. BeessonieS ist 75 Jahre alt. ir D! Union Railway Company hat gestern ein Komite aufgestellt, welches mit einem Komit de? StadtrathS ine weitere Besprechung der Viaduktsrage haben soll. Diese Komite soll dahin wirken, den Sttdtrath zu bestimmen, an Stelle deS zu rrichtenden Viadukts an Süd Meridian Straße, solche an Penn sylvania Straße und Virginia Ave. er richten zu lassen. Di Klage von W. E. Beard. Agent der F. E. Füller Jngallmeat Co. gegen A. A. Kllne auf Herausgabe einer Uhr. über welche wir lchonlürzlich berich telen und in der in Geschwornn CoUt qium sich nicht einigen konnte, kam ge stern abermals vor Geschworenen bei Squire Smoö zur Verhandlung und wurde zu Gunsten des Klägers entschi. hm, woraushin Kttne appelliete
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