Indiana Tribüne, Volume 13, Number 149, Indianapolis, Marion County, 16 February 1890 — Page 7

- "fcV p fc V V k p t FuselgotteS das Wort reden zu wollen.,. Denn sy verehrenswurdig der bravö Manu dasteht, der mit AuZrsHl und Mätzignng sich dem zeitweiligen Genuß hingidk .der selbst auch dann nichts von unserer Achsung einbüßt, Kenn bei besonderen Gelegenheiten seine Festesstimung in einem kleinen Spitz"' den Höhepunkt der Situatlöcherreichr hat, ebenW verabscheuungswürbkg, ist Derjenige, esseTerster und letzkerlGedanke der Älkohol ist, der Trinker vom Fach. Die Trunksucht als fcidlrtjifmn einer voUstaKdigen körperlichen und geistigen Zerrüttung ist ein bekanntes Bild. Jedoch wke in manchen anderen Dingen hat sich in neuerer Zeit auch hier das Bestreben bemerkbar gewacht, daS Kind mit dem Bade ausznjchutten. Ich sehe ab von den ' pietistischen Tendenzen gemisser Mäßigkeitsvereine-, wobei jedoch solche Bestrebungen an und sür sich, so -lange sie sich vom fanatischen. Uebcreixer fern halten, nur voll und ganz zu billigen sind. Ich sehe . ferner ab von den Teetstalers", jenen . Mitgliedern 'der amerikanischen TeMprenzgesellschafts die da glauben, Sitte 'und Moral polizeilich erzwingen zu können. Alle diese dem praktisch? Leben, wenig Rechnung tragenden Hei lÄ ehren " sind wenig :ernt zu nehmen, weil die Apostel derselben selber, sie meist nicht ernst, nehmen. Etwas Anderes ist eö m'u einigen Anschanungen, die zwar den rein theöretisirenden Standvunkt nicht - verkeftuen lassen, immerhin aber von so aittoritative? Seite herrühren, daß man' darüber unmöglich einsach zur Tagesordünng nbergehen kann. So behaupten angesehcne englische Aerzte, daß die Hälfte aller Krankheiten durch mißbräuchlichen Älkoholgenuß crzeuAt werde. Gewisserwaßen als eine unmittelbare Folge dieser esstttüpifchenlusstellüng dürjtc dann "die Thatsache weiter nichtS Auf fallendes haben, daß in Chicago :in Krankenhaus eristirt, in dessen Skatuten ein Paragraph jeglichen Gebrauch des Alkohols grundsätzlich ausschließt. Nicht nur muffen danach sämmtliche zur Arnvenbnng, kommenden Arzneien frei von Alkohol sein, sondern es müssen sich auch alle ünzestellten Aerzte verpflichten, keiuem Patienten des Hospitals Alkohol in irgend einer Form 'n verordnen. , Diesem medicimschen Radikalismus stellt sich der socialpoßitische des Professor Bunge in Basel wükdig zut Seite der vollständigen Beseitigung aller alkoholischeu Getränke mittels staatlichen Zwanges, und zwar' durch höchstmögliche Bejteucrung des Alkohols ' an der Quelle, lso Fabrikatsteuer aneinp stehlt: nur , alsMedicin will er denselben allenfalls gebraucht wissen. Staatlicherseits ist man übrigens schon lauge an einzelnen Stellen, vorzugs?eife in nördlichen Ländern, , der Alkohol frage naher getreten, allcrdings nur mit Gesetzesparagraphen drakonischen Gepräges. Nun hat sich selbst dcs sonnige Italien eS nicht neh: mcn lassen, Anfang vorigen Jahres en Gesetz zu Stande zu brlnjen, ' wonach mit Geldstrafe belegt wird wer an öf- .; sentlichen Orten betrunken angetroffen, währeich der ganz gewohnheitsmäßige Trinker sogar Freihettsrafen zu ge.wärtigen hat. -' Jn'diefem allgemeinen Kampfe gegen die Fuselseuche- hat man sich, wie schon bemerkt, nicht immer von Uebertreibnngm fern gehalten. Gar oft ist außer Acht gelassen worden, daß nicht der AlkohoialS solcher eS ist, der mit allen Waffen bekämpft werden muß, sondern nur der unmSßige'Genuß desselben, zumal in verunreinigter Form.. So Wit sich denn in den Köpfen einzelner Nebereifriger der Glaube festgesetzt, daß.der Alkohol ein teuflisches Gift sei. das unter allen' Umständen wie die Pest geflohen ..werden müssen Dieser falschen Aussas(Um mm Ml Energie entgegengetreten i. . , 1 ä r. r Jr'" jt- :'i ß , .4! . toetpetr. . x?emt er vutogoi als iqzcyer 'häMlele recht guten 'Etgcnschkften die 1 lMf , -, fa stv. 1 t . 10:1 m vielen Fallen für Gesunde und Kranke gleich - unentbehrlich .', machen. Wenn, ich nun auch dem Sorgenbrecher" ; dlrect ein Loblied nicht singen wlll iind kann,' so laßt es mein RechilichkeitsgeTsuchl döch nicht zu,,,.den Sender der 'tzHerzeußfreuden" fy ö sehen; weshalb ich mich bemühen will, Zeitten .allen guten Mu von weiland ' Noah's Zeiten her, 'mit ewigen modern- . wissenschaftlichen Flosken verbräint, wieZdcr herzustellen. - ;;: . 'ft-' 'i.-'i' '"' 'S n, ,J- L ; . C Ta;. der:, Alkohol ) eine bedeutende i faul 1; - , u nd g 3 hrnn gSwidrige ' Kra ft ' entfalten kann,' ist fchon lange bekannt ; , daher er auch vielsach.als konservirendeS '.' Mittel, angewandt wnIMZHtrKr? ist AklWlttflußAufG'VttdauM -) in geringen Mengen und entsprechender MerÄMaßcM: , rung der BcrdamkNgssästc in Magen und Barm lzervorru t. - zi' nun aoer oer Mkobel als ein wirkliches NahrungsmitElne vieulmuttttene hrtenledoch 'JinVei keinen Umstanden abzu!eügnctt.daß der Alkohol 'in aewissen Verhältnissen iN'KährmittellSvöu D,vWen. kann. Allerdings ift ytHji diefcr Hinsicht für den gesunden Körper entbehrlich 'Hier ist und bleibt er ein Ge- ! nuß'.nittel, daß selbst schon in mittelgroHMMenam. die Verdauung verlangsa'k;'- 11 " irv""? V. i, Hi;:1?!'!- r'T1:: B,:?'" men lsnn. jei uionccn aoer. wo diese ?nehr oder, weniger darniederlieg oder wo die Gewebe des Körpers vor allu

Zur NeyLbilttiruns d,ö A5kohlolö -Vm Dr. eaeck. JuttuS 2 ?, g. Das aöfprechcttoe Urtheil, das der Dichter Bürger übe? die Bravheit eines Mannes fällt, der niemals einen Rausch gehabt, ist nicht gan; ungerechtfertigt In der That, hat der maßlge ßZenuß eineSedlen geiftigm Getränkes etwäs Erhebendes, und zelbst wenn auch eimnal deS Guten etlv?s zu viel gethan ist, nun, der Schaden ist nicht allzu groß und auch vom ethischen Standpunkt ans werden -dergleichen Ausschreitungen in dkm'fölenden .Katzenjammer" in reichlichstem Maße moralisch und physisch abgebüßt. Gar Zn nüchterne .Leute sind in der Regel verschlagene Duckinauser 'oder widerWZrtize Geizkragen," wie sich der bekannte Diäletiker Wiel etwas drastisch ausdrückt. veru sei cs jedo'ch von mir, damit etwä der Jewohlcheirtmäßigen Huldigung - fefS 9rtHhifä f.VmftriniiA nPr ftir 'tvte"

Z'ZelINZüZehenLMI

Fraqe, die auch heute noch die Gele

' welt in Zei Lager trennt.' ES ist

rascher Abnutzung sVerbrennung) schätzt werden sollen, ist der Alkohol von Mschätzbarem Werth, ndem er. in stärk verdünntem Zustande natürlich

schnell ins Blut und mit diesem iMlesgefachtMden undZisySeM'Köxtte über smS . Ä '. I y, j' ,, 5-,' . - "l-j i"-- I. :f l:i

Organe deS Korpers gelangt, 'verbrennt er hier die Kohlensaure und Wasser, Produkte, wie sie auch sonst bei Abnutzung (Verbrennung) der Korpergewebe entstehen Weil aber nunmehr det Alkobol diele Rolle des Werbrannt- oder Orudlrtwerdens übernimmt, schützt ' er l eben Kgdurck die Körveroraane vor der Verbrennung und übt auf diese Weise einen cönservirendeü Einfluß auf den Gesammtkörper aus. Wo also die ge- ' nügende Einfuhr neuer Nahrungsmittel sich verbietet, fo vorzugsweise btt gewiss sen sieberhasten Zuständen, da wird man eben die Orydation in den Geweben, .dir ja ihren Gang ruhig fortgeht, durch die des Alkohols ersetzen und so die Aufteibung des Organismus verhindern. Der Alkohol bildet so zwar kein directes Nahrungsmittel, indem er selbst keinerlel Stoffe enthält, die. zur Ernährung des Körpers nothwendig stnd ; er, bethe!ligt sich aber, wie aus Obigem ersichtlich ist, indirect an der Erhaltung- des KörperbauS; er ist, wie man sich ausdrückt, ein refplratorisches Nährmitlel, indem er seine Hauptwirkunz in der Oxydation, .in der Verbrennung entfaltet, die- dem Athmungsproceß entprechend von Stat: ten geht. . : . . t-.- .j . Solche respiratörische Nährstoffe braucht auch der gesunde Mensch. ' Nnv wäre es' verkehr wenn er sich dazu des Mköhols bedienen wollte, des KostenPunkts wegen sowohl, wie seiner immer-' hin unerwünschten Iceben- und Nachwirkungen. Billiger und unschädlicher sind die Stosse, aus' denen der Alkohol herze-, stellt wird, nämlich Starke und Zucker,. Die pflanzlichen Nahrungsmittel bildev alsofür den gesunden Otzanismu das, ick für den Kranken der' Alkohol ist: ein Schutzmittel der Gewebe vor dem; raschen Zerfall, wie er schon in der vor: malen, in fieberhaften Zuständen-' abe, erhöhten OrndcV.on gegeben ist. ' . Damit kommen wir auf einen anderen wichtigen Punkt, nämlich die Anwenduna des Alkohols als Heilmittel. Seit den Tagen des klugen und vielerfahrenen en sten christlichen Missionärs, des Apostel Paulus, der seinem Schüler ThimotheNs änricth. Wein statt Wasser zu trinken. weil er so oft krank sei, bis auf unfire Zeit haben alkoholische Getränke ihren Liuf als Heilmittel bewahrt. Sehen wir ab von feiner äußerlichen Attwmdung zur Desinfeetiyn von Wunden, wie er namentlich in früheren Zeiten in der Form der Arnikatinctur sehr beliebt war - beutrutaae dürfte er freilick öurck das m w 1 or.. -c ti ,r,i.i. r.:.. I ycci vci muCf iitu nuciuu jci , so wird er noch vielfältig , bei Hautkrankheiten, ferner gegen die aufreiben-. den nächtlichen ..Schweiße der Lnngenschwindsüchtigen und andere Krankheitö fälle mit Erfolg in's.Feld gesuhrt. Seme Haupkanwendung stndet er, abei in sieberhasten Zustanden in Folge seiner unschätzbaren Eigenschaft, die Tempera? tur des Körpers herabzusetzen. Bis man sich jedoch zur Anerkennung dieser Thatsache bequemt hat, mußten noch vielfache und erbitterte Kämpfe durchgemacht wer? den. Sah stch doch noch lm Jahre 184t Dr. KUchflesstt in. Koblenz zu einer, öffentlichen vtechtfertigung genöthigt, .weil er einem Tnphuskranken Ehampagner verabfolgt hatte.. Selbst im Jahre 18; konnte der berühmte HeideldergchShirurg Becker noch behaupten,' daß es ein bedenklicher Leichtsinn sei, sichernden Menschen Wein zu geben, denn der Wein steigere die 'Teaiperatur und vermehre somit das Fieber.Jn, deConsecsuenz eines Änsspr.uches von MahnkMeyer in Zürich, da die Gesunden zu' viel, die Kranken zn wenkssAlkohol nihmen, ist man aber nun schließlich heutzutage auf dem Standpunkt angelangt,vor dem allzu sreigiebigen Gebrauch deS Alkohols am Krankendettarnen ' 'zu müssen. Trotz allehem sind 'den modernen Anschauungen gemäß weingeistige Getränke bei Fieberkranken unentbehrlich, indem sie wegen ihrer sieberwidrigen Eigenschaft eilt mäig?s Beförderungsmittel der Heiluncrbitden. Diese Anschauungen haben um so höheren Werth, als' sie nicht aus hypothetischen .Muth.maßungen ' hervorgegangeniind, sondern sich auf den sscheren Boden deslErperiments nnd der .Ersahruna stützen. ' ' ' , t'tfji' t 'i :".- ' ( - -... ''- . ' 5. c:- . Es ilt begannt, daß .'bei- Gefunden kleine Mengen Alkohol 'im Magen und auf der Haut' ein- deutliches Gefühl eshohter 'Wärme hervorbrtnaen..,,5!st die Alkoholeinnahme aber etwas reichlicher. so ist d:eies Warmegesuhk nur emchembares; denn thatsächlich, ist alsdann die Körpertemperatur vLtutLutchschntstkch einen halben Grad gesunken, wovon man sich durch' Messungen" mit dem TherinoMeter vielfach, überzeugt Hai. erhält-, nißmäß ig große' Mengen jedö ch 'erniedrigeu die Temveratur gleich um mehrere Grade, und dieser gesunkene Narmezustand kann selbst öiöltmhrere Stunden anhalten. Der Grund 'des subjektiven Wärmegesühls ist in einer.Art Lähmung jener Nernen z suchen, die die Blutgefäße auf ihrem normalen Kaliber erhalten; durch diese Lähmung nun büßen die kleinen Gefäße dann ihre normale Spannung ein' und erweitern .sich unter dem Druck deS austromeMn Mutest Diese erweiterten, Eesäße nehmen, aber mehr, Blut in sich auf daher dahohle Wärniegefühl. Durch die gröMe Blusfülle wird jedoch auch , eine bedeutendere Wärmeausstrahlung und eine vermehrte Wasseroerdunstüng ,KrMgefuhMaKir der objektive Temperäturabfall," der nnn so länge anhält, bis die Gcfäßnerven ihrenlähnlUngSart!gen .Zustand ?übetwunden uud itt Föle dessen dZe'Vlujädern sich wieder auf lhr normales Volumen zurückgezogen, haben. - Es . ist einleuchtend, daß solche ajt wiederholte Ent lastung des Alntes von der üöertlüsllgn Warme für die Oekonomie bis sickernder.' Organismus von aroßcvVedeutung-fein ' J !. iu. I. 1 -i fc . -ij, " !:.,.:. , .! 'W n jjiil;'1 '.rTy. , i'f' muß. 5 f ,K;,llilii.,.v,1s:,,': . Und nicht nnr gegen das Fieber allein werden weingeistlge Getränke mit Erfolg angewandt. Bei allen jenen Schwächezustanden, wie sie lo häusig , lm Verlauf schmerer : fieberhafter Krankheiten sich einstellen, ist es der Alkohol, der die, sinsenden Kräfte aufrecht 7cr 2f t;,i,,fe?:.im"öt "a aS 5p l ü t;;j n elfe ci'b ür'cr)1'' bie:' 2t ö c ri' rollt. Dadurch aber wird dieses leben)wichtige Element auch schnellerund reich-

ge-sicher den edleren .Organen," von deren promptem Fnnktioniren das '.körperliche Da, ein abhängig ist. zugeführt, wodurch . die Lebensgeister immer von Neuem an

die Krtse binweaaeholfen wird Geradezu lebenSreltend aber kann der Alkohol sich in jenen Zuständen zeigen, o'gefSKrltche...Älutungejl nochl btvor diese an uUd iur sich todtlich, wirken,' den LebenZsaden dadurch, zu kurzen drohen, t: ' l 1 ä - ' . . r - 4r ' - "" - daß lebettswichtkge Körpertheile, rorzugsweise das Gehirn, nicht wehr die zur Ausrechterhaltung der.Korperkratte erforderliche' Vlutmenge eknpfqugen.'. l!no selbst, nachdeMdieHanptgefahrdcr Älutung gehoben, ist meist noch die dadurch entstandene - akute' Blutleere verderben- - r ' ir- " ' ' " "" ' '' bnugeud.. . , , -, . ,, , Hievest es nun wieder der.Alkohol, der das Her zu kräftigen Eontractionen anregt und o die Hörpergrgane mit Blut versorgt. Diese anregende" Wirkung., die der Alkohol auf das Herz ausübt, ist es auch vorzugsweise, die ihn'in'venester Zeit zu ejusm so beliebten Mittel bei der Diphtheritis gemacht l)at.-z Da bei dieser bösartigen Krankheit die Hauptgefahr in derichdald einstellenden Herzschwache liegt, jo.j'ncht man dieser von vorneherein durchgroize Gabei'alköholischer Getränks zu begegnen. . ('; ' ' Dabei hat 'inan diErfahtung macht daß auch die Gründkrankheil selder durch diese Medication günstig beeinflußt wird. ,Sy ist es gekommen. daß heutzutage der Alkohol nicht nur bei lpulyenlls, lonoern aucy anveren Leiden, namentlich bei Brale (Eroü'p), Lüttgettentzünduttcf u; s, w. vielsaU und zwar mit günstigem Erfolg, in Anwendung gezogen wird. Man gibt ihn hier inuji lnncrzisy ein, jonocrii !k,r Kyn, ans feine Watte gegossen, direct einathmen. - ' . ..... Daß bei der Anmchdünded Alkohols zu Heilzwecken mit der 'größten Vorsicht, namentlich bei ' Kindern, vorgegangen werd'en'muß, ist selbstverständlich. Wenig angebracht wäre, ferner ein schablo-' 'nenhaftes Verfahren, 'das, ohne zu individualissrenden Krankheiten unter allen Umständen mit diesem ".vermeintlichen Unioersalmittel, zu Leibe zu gehen zumusseli glaubt..)' Hier 'dürste der. Erfolg wohl oft ausbleiben, ja häusig vielleicht sogar in das Gegentheil umschlagen. Nur an richtiger Stelle, und . hier ll? zechten Leiten passender Fortn ltnd'zMck ist der Alkohol ein Heilmittel, und zwar dann auch ein Heilmitte.! ersten Näuges.-. s" j" ; . ' Mit Necht verdieyt diese wichtig Flüssigkeit, daß sie auS'dem Dunkel, nnd der Zurücksetzung in Folge ihrer vielfach .mißbräuchlichen - Verwendung . als Stosf", zum NangeltteK När undHeilmittels erhoben werde, zn welcher StandkSerhöhung ich mit diesem Nehabilitirungsocrsllch ein kleines 'Scherfleln beigmagen haben 'mochte. . .'";. Neue Variationen über ein altes Thema. Wo man ifet, da esse ruhig mit.' Böse Mcnscheir haben nie Appetit. t , ' " ' Wo man.tant, siol flink anch Du Dir '"' 'i"'-;;?:''r-'Eine; y' : Böse Menschen tangen nichts ans ihren - x- - suiittf t : i kiifci Wy man schwelgt, da darss auch Dich ' ' was kosten. Böse Menschen tasseü's Geld verrosten. , . .. ,.. , -. .. ' Wo tnan lacht, da bleibe rnhia sitzen, ' - BösenMenschen fehlt's an guten Witz' ?en. Wo man liebt, da magst' Du imm: ( " 1 bleiben, " - Böse Menschen thun sich nie beweiben. Wo man' Ä a n z G trinkt, da zeche. wacker ';.lt.'talt, en ' tÄttken , blos 'ner .... ''.'Schnl't.t. . Bose i e j ü n g st in 'Niz za a n der 'Influenza verstorbene französische Schriststetterin Olympe, Andouard hat mährend ihres; bewegten. Lebens, Begegnungen mir den interessantesten Perjönlichkeiteu gehabt Eine Eplsooledle sie mit Vorliebe erzähltewafoHende : Madame Andouard . pflegte einen Theil des Sommers in Baden-Baden zu ver bringen.. Bei Gelegenheit ihrer, ersten Anwesenheit daselbst hatte sie eine mehrstündige Wägenfahrt gemacht ; vor ihrem Wohnyause aikgekommen, reichte sie dem Kutscher ein 'Geldstück.' Dieser nahm es nicht an, sprach und gesticnlirte heftig. wt 'i" r. tr- . 1. 3 '., Afr ,f caoame Anoouaro yatte relne Aynung, was er von ihr wollte'.nnd wußte nicht, was beginnen. Dkam'von gegenüber, aus der Villa Mesmer, ein . Herr , in strammer Haltung, trat 'freundlich auf sie zu uud saate : Ich bemerke' Madame, .daß Sie unserer schönen .Sprache nicht mächtig sind.5 Schön? Möglicherweise, aber unangenehm für das Ohr. Die Sorache der ' Nächbarn zu beherrschen, . it i ineWtar'ke'. . Uebrigens komme ich JßneiHzu Hilfe.,, Seit wann habe Sie den. Wagens" Madame Andouard ertheilte genäire' Auskunft. Den Herr . .tkeilteF ihr, mit, wie viel dem lttscher gebühre Dieser bebte am ganzen Körper, . und Zerknitterte ., vor . ;Miik xegung" .',eine, , Hut,AMlt '.ben'.-'HAü t. . if'.". .,;!'''- 1 den. cr heiser fragte, was vle Dante . Trinkgeld gebeir , wolle. Als sie erwiderte t Zwei Francs" 7 i A : 2Das ist iu viel, mein Kitid. ,'nan muß daS Meld ttichtWeraeüdeck." Sind , ' ' n t ., t 1 r" ' l.. fcK ini a.i V l ' nt ta iurA Alilt V ÜIC AHV 4 ugil. wifc ()iunjwni Und noch dazu mit dem Geloe Anderer?" Geizig .nicht,.' aber sparsam, und ,1 -i fL'. 'XJ cn X A man wein imr Dank dafür." . Nach ein!MDanksagunDnI.K schieden die Beiden Am Abend war großes Eoncert.-, welchem derKönig Preußen, oer onig 110 1 01c jioiugm von Hannover und der Prinz von Wales beiwohnten. Als Mkadänieö Andyliard, eintrat, näherte sich. ihr König Wilhelm mit den Worten: Glauben Sie.nicht Acadame, .daß ich Recht habe, sparsan? zu sein da ich doch das Geld,' meinel Unterthanen ausgebe?" :(:;(;(:' : 11 :i ;,J ,;.,f n;... : j!!, '"i. tjsiP'iliiiiMlIii:-';. 5;.,:: i - G e r e ch t f e r't igt e r E i IF- '.iiifa- ?L!:, 7-?: U Vt ' -A 0'J; 'V - "il"' rr JT. m,u r s. 'lUiler . . )uuav. . tav I i. waschen, di: Großmama kommt. Gustav! Wenn sie nun aber nicht kommt ' -

Die scharze Ledertascye. i .'. f , - 5n c nt A m e r il a n 1 1 ürt n n a m er,

7m - 1't" 'at 'i 'fm4" . I ' za.hlt von Aler.Vrann. . . . i rc" 1?',, rtnr tur ntt hiftt I r .y l w,. Capltän der Ätern-und Kreuzllnie, einer Linie, welche sich rühmt, m den vielen Jahren, seit ,ie regelmäßig den. Verkehr zwischen der alten und der neuen Welt vermittelt, Nicht ein Schiss ja nicht ernen fl"roH.-iwh' .hnhmt'h Yrfi ifs ( wuh ?vvv,v iP0 Ö.v,Htv i nicht an der Seetüchtigkeit des ejutcn Eavltans. ver bal rann Ntwl.aus elaener Ämchauuu baruber?lreden dennwie- . . 's ..... - li VI ? 1 1 I U f. I roogi Krmaiö je vulfuüicr, yaoe ,l? ,:. nrk turnen n ei 0Yit 1 l.. IIl IIIUl U sjvr ...... vvllli. ill Bord bin ich nämlich me in der Lage, irgend Jenmiid kennen zu lernen. Es Aibt Leute, die behaupten, daß die See-, krankhelt nach einer gewissen Zeit jveW geht.? HZch wünschtezu ihnenzu gehSxen Bei nur ist sie Nie vergangen, wie n -i1 w 'iv.ü j ij U j , nahe ich auch oft daran war, selbst zu .vergehen." Ich, hasse. daS Meer und würde mich srelta,L mestt,ler Tücke preisgeben. Leider icdoch zwingen mich . x. ririjr. . U)r..r.Mim sft -.r:mr:ji. . . , m-, .7"r;t Halderempfoh en. Ich überreichte thm meinen Umpseytungsones, er ichuttette, mir die Hand und wollte -Mich, ebeik begrüßen, aks'die Maschine sich in Aemegung setzte r und ich eilends in meine Eabine flüchtete. Bis zur Einfahrt in den Hafen habe ich ie nicht mehr ver lasse. Ich glaube, der Eapitän hat nttch zuweilen in, meinem lend ausgesuchtz abtt ich war viel zttz ich? mitMie selbst befchSftigt.?lm von feinen Bezuchen oder irgend sonst etwas Notiz zu nehZnen, Erst ,n New York ah ich ihn wieder.

traf dann später .huben und drüben- Ilhr gestellt und am Abend vor der Abaiit ihm zusammen, und ,o kam es, daß fabrk 'einen kleinen Neiieiack an Bord

ooir allmählich gute freunde geworden, iind. Viele gemelnsame Aerührungs-. 1. r.t... : z-lf : -t. . 'Xi c . x.1 ..' punne naoen wir ui iui, ooax icu es uns nie an Stsst. zur Unterhaltung, Ich erzähle ihm allerlelGelchichten .aus jetzigen unh srüheren Zeiten, die ihm, da kr auS lelttem eigenem Logbuch nie ein Wort gelesen hat, sämmtlich neu sind, and er dagegen theMe mir manches' aus Ersindungsqabe weit weniger Roman tisches und Abenteuerliches zu hören bekomme, als ich erwartet hatte. Einigermaßen enttäuscht, fragte ich ihn daher eineZ! Abends : Und Sie haben nie einen Schissbruch, einen Zusammenstoß oder einen anderen UnguickSsall erlitten?? Er .'t . .... .i T? . I ''r i- i' . wurde ounrelroll) im eilcyl uno Waute haben wir von der Stern- nnd Kreuzli nie mit derlei zu schassen ? Uebrigens," sügte er, durch meine sichtliche Verlegenheit etwas bcsanttlat, hinzu, einmal meinte ich selber, unser sprüchwörtliches Gluck wollt , uns lm )stlch. laszen und ge rade ich hätt' den Albatros erschossen und ni,",k?t' N?N,1 miK STTrtl ,11 stlrnnS I p m .viin. uv j) imv. i gehe. . Und dän man wl ien. wle!o?"'?raate iJL'.t L. ' " I i9 ,gek?anni.- ?i - - . . . r . i ''' Es war.vor etwa zwölf oder tuns. hn Jahren, rch wein nicht mehr so ge - .

felnem Leben mit, was mich lntereirt. genheit unbeachtet über Bord zuwerfen. Indeß muß ich gestehen, daß ichmein. Allem Ulwav M spät s' sie wa?bereiib) lkapitän ist em gerader Mann ohne wo wir Ne urwrünalim baben wollten.

ww nm , oiiycnvcu ,augcu uui an. dlngtcSAertrauen in die uarlchkelt des Herr," rief er heftig, .Sie vergessen,. Uhrwerts. 'ÄHebMwar.MteegS .1L nr:- 1 . CKSa cy'i ' . " i i,-bi.-.

au. nd Sommerszeit. . Wir fuhren ' Den Passagieren, denen die Reise ein httmber und. hatten ausdem gaitzen . Neues wan mochte das alles ganz natürWege das prachtvollste , Wetter. Die , iIA . fnmmrtVntMnfnnivr

m . , , . r1 t t m äI".n",5 J! J' lt eteM ., H",r kch"el, .,ch nglaub.g de Kxi, beim ch kannte d,.MaNu-tra;e ,br nicht. ? . . ........ m - i c r , i c -'-ml' Jte:favm lächelnd tn, ich will mst nicht sagenden ganzen-' 7 , f C . . ' ' i. mfttm hundert Mein vomnde tonlmi wtt Irt 'nt Mein Wnt TOiitS. . iaiten wir so 'ne kleine Brise Wlnd. Der Eapltan sprach immer von' einet kleinen Brise Wind" eine Tautokojie, die man unbedenklich mit Sturm ' übersetzciu konnte. -: ' - Jch erinnere mich -deS Umstandes, t . .. . . rm , , wen kr elnem einttlnen Mann ltt einem mt . mir" c , . klttnen .Boote , begegneten,, der, , wm' il T lihfrA M ntX . ICJrs lmmk lauer Nümchäle.'au, genommen r . i yatten. - - - Ungezahr em halbe Stunde spater meeie m,r cr lewaro, van ner oer, c 7 . f , . . . PaWgtere mich in emermhr drmgend?u i Angelegenheit zu sprechen wmuchte. zeioaruns erzcyien m inao uc ent klemer. schmachtiger, verrunzelter äcann, der aussah wie ein Schneider oder Schreiber und den ich bis jetzt kaum an Bord bemerkt hatte. Er. mochte auch' m naufmllis 'mm.mMjii lliit aser w4 eine fürchterliche Mst' Und Ankreaunn au s,,ckckt. ' cck . Haiti mehr ats Einen ittolchemSustande gesehen und war auf leinen Anfall von Säuferwahn gefaßt.--' i.-tef ,Was soll's?" fragte. lch, il)n daher barsch.' .Wir sind gleich drüben, und ich habe .keine Zeiten vttfamnen.? f- -K'i ,-tv '.iwi-L llillll t ' " " JJ'V ja m ivnyr, liapnaii," cniaeaiicic rr mit trtr .-.1'.'. rUk.Su. (timm ... .i.v wi, luniuut.yii und: einem stark ametikanlW . wt ... fT . t r . . . t ' ' . -ir die entsprechenden , I M m : www www - UM le, eher, als ganz drüben,, x. Wstif '.tut ,'S fir folaen Uttbedinat meinen Änaaben: oder j.Vfcb ULllil rvs . .j - Yv .?... iüi soaiu i . . . . er zoa lellle a wen-, uhr) in genau anderthalb Stunden verloren.? M- , , : ,, '. dachte ich. und die Hände, rinoendibeschwor W seinen- Worten Glauben iu ickenken.' Warum aber, wenn Sie beixTrost sind, fuhr ich ihn '. an. schwatzen Sie 1 A ' i i"jli f 1. .k:' iV , . . ,, totch penrncktes. Kirnt SlleS meinem Sch Ich rede stöhnte er. EsUst Dnnamit.an Bord

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oer nun verwandelte lica ote 3 1 , uiuyutm uic iuiviüuu vicruyivt 1 : .- 1- n. - . i:i u.u ,l 1 ?!; 'jk . , ' i'i' , J. - '':r I , '-r , r ' I . ,,. k . I., . ; j ' M . 1 ' II , , , ' ' !11

lnzclnenZuge feiges d klägliche Furcht, wie Keiner sie tnir dieser Bechachs. Ich hatte ini ersten heucheln und nnr eine solche MemMi sie - Moment nicht übel ust, den kieinen

fühleU kann, . Er ttüntelaüf.'' d!e-Kn,ee I lNanttez' lelnenpÄceiittkck nachzus chlcken.

und'! in anderthalb Stunden 'läuft das nicht besonders vut werth aber Sie Uhrwerk des SelbstzünderS ab. So selbst werdend immerhin hoch genug anwabr ich lebe, wenn Sie nickt ans der, schlaaen.' und darum wundert'S mich.

Stelle nachschauen, stiegt das Schiff irnb

Alles, was darauf isi mit dem Schlag 4 Uhr in.die Luft.. . . - ,."-UK o. .iV.d. : : m?.,

, OW "IMl- 7t"r;:. 'Vv:lLwtr"fi lief es mir' eiskalt den Nuckett hknAterÄ denn vor kaum drei Monaten hatte eine .. .. i v - gauz amnkcye aranropye ln Zvremers V(lt wirklich stattgefunden und alle Schifsscapitäne der Welt in Schrecken gesetzt. Irgend ein ruchloser Schurke hatte elnen Dampfer fehr hoch versichert n der. teuflischen Absicht, ihn nüterwegs r nv. ? rf' 'w 4. I -r,f - . r-j mit jgiiamii in oie ZU' Iprengen, durch ein Versehen aber war die Hollen,i,sin, norfi Am fSn'tni nennt tiiiS hatte -tlke.-MttäZeute -'Unddarünt . . . - .. . auch den Erfinder selblt getovtet. . V ' i .. Cs ... Herrgott! Kerl, was wissen Sie?" , L ... t rief iü) entjeyr. cyueu ueraus damit ! Sagen Sie Alles!" - Das kann und drk -ich nichts zo gerte er, . außer,-Sic versprechen mir .vi: 7 ,wt!f.ltt''Yf;: 'fc- ':l -t E'T ; ta,.'' ' - '"!''-tr?,tiw;- - tinirlim .iniili, tM i.. lin n? Isis nTrtiinfJTT,.! ili i. b . & & jl . - ii h , j. m k M , M . wnnihfn. ?in, k rs;mrt genügt nur. Sie, müssen mir geloben, was auch geschehen nmAmeineMittheiUn "nicht zU -rwähnett und keiiiertei brauch weder zu meinem, noch zu An- . 7 0 ",viu, vciicuc, hui das verdammte Dynamit? ,. inen Auaenb!ick..Eavitän.. .evt. nachdem S zur Einsicht gekommen sind, haben wir noch Zelt genug, und ich muß Jynen vorher beweisen, daß ich. wenn ich mich auch vom Satan verleiten lieh, d,e Schandthat doch bereut und ehrlich Alles ausgeboten habe, sie ungeschehen zu machen. Ihr Schiff ist in.London WMd von' weZkann Ihnen' Aleichai! tig sein um eine sehr hohe Summe versichert. Und ich war beaui'traat. es zu .liefern Zch selbst habe die Maschine Anfaeioaen. ans beute Nackmittaa vier bringen lassen. Es war verabredet., daß ich ein Stück bis zum nächsteu Anlauf- ' ' - . . ? . 1 haen mitrel,en tollte, um dafür zu sorgen' daß nicht unseren Plon kreuze. Aber ich schwöre 'Ihnen, es hat mich gereut, sobald ich auf Deck war. Ich alite die airbe mit in meine Kabine nehmen-fraaen Sie Ihre Leute obÄS nicht so ist Vm Jit bei nächster Geleunten tm Gepackranm. Es l!t eine kleine' schwarze Lcdertasche und. der Steward hätte mir wohl gestatten kön.uen. sie bei mir zk behalten. Der Mann Zprach ganz ruhig nd alle Furcht. zchieU vöirZlhUl gewichen, seitdem' er mein Wort' hatte-, 'daß ihm nichts gerr f .' . " . - f . . .. ;--' r " , - schchch sollte.'Mr' setztM voramg: yiach mit aus Deck," schrie ichNhN an, oamlt wlr vas moroerljche ')lng losbekommen!" 4 Ich " eommandirte sofort zwanzig Mackl. sämmtliches 'Gepäck,, schleunigst her'aufznschafsen, ein Befehl, der sie,' da L J. t:..a . r.tt ICIUC V3PIU VU -CUUU 4UlUIl, nicht wenia in Erstaunen setzte. m-L k...; cv.,.-, f fuirtift UUlllll. UUL1IU. .lllllILli 'iThiU iCr ?. 7" . il'.ij "':': - ar BJfcUUftLak K L4J J "KA. V kh. & kV4. f LA I -tznKMKHr in tiner Stunde ftrtia r,: . '-r- . , D ' tu - vtviiM(HM . niiif, ,iv - Äi, ich s verrückt gkch'.D Aich deiiHitec Schneider der Stzniber..maer .war. ichtZa w !,!.i.: M),k, vvi-u. vv urf ."i!vini scharZ'Äl bleänoe schaut uin mir, t? ZxÜ&iSfc rUW-vf I IVV V '-' v V.M,V, tliivil, 'Wink zu gebeu. Das'- Gepäck eiues 0 Ä - - . Sterns uno ti.enzoampsers iji ,-relne Kleinigkeit und eiu Durcheinanders wie es rößer nicht gedacht' werdem ?kann. Was da alles zum V erschein kam ! ..Die Poster eleganter, Damen geräumig tetllf tt VirtVi lim j'hji yUist 1 W fonXit VM . VF a" I vvlvt" fyja4rt, k.of, cJ,; I vic Otintii uiiv 4iu uii vn vmuiivun, ebst' 'Saüsratb -und WerkttNen die I . ' -. . -. . ' :m ... - V . ... mi n rtf ivrn I H' if Vf ijj"" w" i r," iti Lis d-k. !4.r I 11UUL11.. U M 1. J 1K. .ILULIf L U ILU . X d U U .JL. U, f &. M3 Lff A-M. ,sZ,n W:tär,n f VIIIVVUI WV JW. IS inUmedtt ik Nem Nork 'ein Kalbes favtWWK dlauf M.Mrilte' mchallerlek ahscheuzjch Aug rochkN all' daS förderten meine waaeren znrlcyen mtt flannensmrrider we anDnioiareti aur juea. ; . M-e st t w . . . r ..trrsL . a TO1. aK;r wte- nex.ch NZlMawz. ub ch PSW, llM .rntteln, nMä,ftnen ! " .Die Damen waren, von metnex zarten !,.. rn f.jLi- (.ii.. r?.t i wm-W - ' 1 . . , , Mucksicht au? lyre rostvaren Mstyumer entzückt, während ich wahrhaftig nicht " Me Mnlckschnack. sondern nur au die MsahreneSiDmzamitchte, das, Me Sie Menget w Erschuttentna erplodrrt. 'idlichsast,. gamMuletzt. fnm d, nermetterte Hmmarre vedertaicke i A " t 7 -4 an's Licht. Es war ' . unscheinbares. ,,m, . f tt . . ... . ,.,' lchaiVes.klemeS Amg. . Beyo I rtn Vwnnn nrtrnn in mirntifii hftttr. vwn v., rt-i "3 - j T M . . . - - --- .'Ifl'.-f jf.-ii.. .'W cd au? n 5cicDciroc9 -A , ' tr L. . wersl oA uoer )oro. 1 ,i ,, , . Widerrede.und hinauS flog der Sack, I -.r.....-.!... :.. .'kl- 7Ä un viumvn m ö,:s uiunv erleichtert 'auf der. erste Matrose aber tauschte mit dem zweiten einen Blicks der . r T. . ..lif' X- ' cyl enlging uno s veuuic wie rnu n sagte " ,. -VV ' ' arren schalten!" fuhr s . mir plötzlich durch cheil Sinn. Erst ...-.2H checken poMorhrn luniitTtn,? loniitc ich nicht an einen Schabernack glauben.' Indeß nahm ich ifyt nochmals scharf in's 1 ''v i f.-Kwy-W t ii ' ' ' ' v fr tri - s ist mir nicht klar. VJhr'LebeiiM freilich l daß Sie dem Ding, das, wie Sie ia

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: 5atweder S e Wo der EapUan be .ebltgidt es reme.

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gen, uns Alle in d?e Lust sprengen sollte, nicht us dem Wege gegangen ' sind. Wie kommt's, sragef iÄKdaß Sie an Aörgeblieben sind?" ! Je nun, Eapitän," entgegnete er, ich bin ein armer Teufet und eS war eine schöne runde Summe, die ich be-. kommen sollte, doch nur unter der Bedingung, daß ich mich , zur persönlichen Uebernzachnng der ' Maschine, verstand. Gefahr war allerdings dabei, allein wir hatten, unsere Vorkehrungen getrosten,' nnd ich wäre schon iur rechten Zeit ver? schwunden. ".Der Mann init dem Boot' den Sie vorhin an BÄd'Knönzuttta den. sollte mich abholen." , - TSatzt rief ich' Fcchat auch von dem Dynamit gewußt, noch ein drittel Schurke im Eo'mplstt." ' r Mir waren unser Drei versetzte ' er elassen. . Sie können aber weder dem

'Einen noch dem Andern etwas anhaben ; : denn das wäre gegen Ihr ausdrückliches Versprechen, und tch denke, Eapltan Halz, ders. Wort, ist gut. Uebrigens dürfen Sie nichr vergessen, daß ichmich ungehindert 'davonmachen und Sie Alle Jyrent Schicksal überlassen hatte kölznen, V$ ich ein Mann von ewas weniger zartem Gewissen wäre." f . ' Dabei lächelte er ' so spitzbübisch, daß ich meinte ich müßte ihm den Hals uml.breHr?tberbaupt war, seitdem er mein Wort hatte, sein ganzes Benehmen und Gesicht verändert, und er sah nicht mehr wie ein armer Sünder aus, der vor der! Strafe zittert, sondern weit eher wie ein Gauner, dem ein kecker Streich geglückt f.r ;.s"" " ' , ' Aber gleichviel. Das DynaiUit war aber Bord und wir Gott sei Dank gerettct. Schon näherten wir uns dem Lande nnd ich hatte an andre Dinge zn denken. - Mir waren noch eine gute Strecke vom Hasen entfernt, als ein Polizeibooi uns anrief uud der Beamte mich zn sprechen verlangte. .Holla, was gibt's?" fragte ich, als mir. 'allein .in ,4, meiner Kabine waren. 'Hoffentlich kein Ausliefcrungsgeschäft, ider hab'-ich'emen Mörder uuler meinen Europäern?" Unter den Europäern wohl nicht.aber ch habe, Grund, anzunehmen, daß Sie nlien Amerikaner an Bord haben, der lllerdinds zu einem Mord so gnt wie zu Zedein 'andern 'Verbrechen fähig wäre." Ich dachte fogleich an das Dynamit und freute mich, vaj die Schurken ohne mein Dazuthu,! entlarvt waren. wSte haben jedenfalls einen Verhaftss öefehl?" l, 'Leider nein.! daS ist eben dieMchwierigkeit, daß wir die Person nicht kennen. Aber ich'habe Befehl, sämmtliches-Gepäck zn durchsuchen ' Laut telegraphischer ''usormalion soll.' eine vollständige Vor- . . f-!it t. ;..i!i.. :x räum, sandern irgendwo unter dem Handgepäck versteckt." Ich roch sofort Lunte und nmg wohl ziemlich verdutzt und verlegen dreingeschaut haben.- " ' . " Es hüt doch Niemand seit Ihrer Abreise bas Schiff verlassen?" forschte- der Beamte ängstlich. .Jeaw hat ein. kleines Boot auslaufen sehen und'eS wäre möglich, daß ' einer ' von der Bande per Telegramm einen Wink bekommen hätte und . . -. . . ; Nein, nein," unterbrach i'ch ihn rasch, wir haben unsere sämmtlichen Passagiere vollzählig, wie sie sich eingeschifft haben, an Bord" und einen mehr, " hätte ich. hinzufügen können' aber er mochte das allein auSsindcn. Ich hatte nicht Lust, ihm überfiüssigerweise 'mitzutheilen,, wie schändlich ich übertölpelt worden war. ',, Der Fälschungsapparat, worauf wir fahnden ' fuhr der Beamte fort, soll stch in einer. schwarzen Ledertasche besinden, die rings am Rande mit Messingnägeln beschlagen und .daher leicht erkenntlich ist." . ,' .Ich nickte ; denn-ich. erkannte, sie wirkllct) naH feiner Besthreibung sehr leicht. :ES wär 'aenaU ' dieselbe schwarze Ledertäsche,"die ich so ängstlich znnchen, so behutsam behandeln 'und so- schleunig' ' - ' . 1 . , . r . t . TT . ff'' -upcr.-3öori,a!i!!:ta..TOei.jtniiqrtfiilj viiii Falschmünzer also war der Mnkeeschust n,ld ich, Tod und Teufet! ich sein Helfershelfer! " ' .,' . Die verdachtige ' schwarze "Ledertäfche . "'f: f" ' . .-, t .. -er.. . ... sano sich zum rsraunen ves eamlen nicht unter demHaichgepäckobwohl'er eS, wie . ich ibm nachrühmen, mu: nicht an Eifer . fehlen ließ uud . meine weiblichen. .Kajütenpü)zagier'.durcv sune peinilcye Gewissenhaftigkeit förmlich, in Altfruhr versetzle. Auch unter den großen Koffern M. 'Kötlls,' bie. alwären. sie eigens für ihn hergerichtet bereits sämmtlich auf Deck ausgebreitet plagen, war sie nicht. Nach langem Umherstöbern kaa, er endlich zu ötr Ueberzeugung,' daß die schwarze Federtasche nicht mit. meinem Schiff fondcru erst mit dem nächsten in .New York einfteffen werde.. .Möglrch, sagte tch. denn möglich i,tjv wie Sie wissen Al' les. für sehr, wahrschemlich .aber hielt iäs nichts , ,.. .'.-tc( ..... Den saubereni Aankee Habe, ich mit keinem Äuge mehr gesehen.. . Er hütete M wotlt: mix unter'das Gesicht zu komwem und schlich, sich davon, . sobald wir im Hafen waren. Das Einzige,- was er nicht gelogen hatte, ar, daßW die Tasche mit in die Kabine nehmen wollte. um sie fürlle FM bequem?znr Hand :zn tttlden' der Steward aver ,vles ver.s r.i?-.-- ij,;,t M. wei aerle. uno 1 iä-' m Zvrn? cyuumuui schickte: Von der an, die .New Aorker. Polizer gelangkenetegrapylscyen k,r Aialion hatte sei Spießzeselle Wmd Wekömmeu vimd jich an Bord, ge fchmuaaelt.' um thu zu warnen: ' )yne weifet hätten pe mir alle Mühe erspart , ,. : - w js. . t. fni: '.f. ...7.... tind den &aa sttvlt'ins ccer veizeu, wenn r nicht'druntcn Gott weis; wo gesteckt äre. Ihn ,.M'Lndc sabr cr MldeckünaIe ken' war nun ihre Aufgabe,- und mit Hil.. der Dynamitgeschichte haben sie dieselbe trefflich gelost. Wer vonz BöHf deu.sie ausgrh m hat, - weiß ich nicht, aber , aelunaen . ist sie und .-darum hab . v- ;i-J . 'r'jf '"''ih"'" ..(:!.,-" i'1'1' -' istf 'a-y" ' .; '-i ;!:, il :?v :V . ' ":tt :'"Prr" & , ' VJ -Se riian s ttger En tschlu Student (uion'ologisirend) : Nun weis; ich nicht, versetz e ich nun me'rnen Ueders lieber, aber ttw Uhr ..Mch Ma ick . ' 1 ;i "Nils.': r ' ' " ' H':t ". .. ' 1 werde nur llevcr oie llyr versetzen, venn ebne Uhlj ' friert cci; föiittiC Hbeiif att ty deutend weniger, M ohne Ueherzi.cher!

rlcytung zu? aiicyung naicniam, Banknoten ! auf Ihrem Schiff eintreffe. Natürlich ist ste nicht drunten im Lager-

Ei empseylenswertyMs i . : gerpapa ' ,: "- - if t'.ill -ii ist ohne Zweifel,! wie das , Berliner Tagbl." schreibt,, Herr ,W., - der in der K.-Straße. ein flottes -Cigarrengeschä't besitzt Herr W. hatt, stets' gute. Sor-!, ten äufLager und sowar es keinWun- , der, das; ein Herr N.,'' glucklicher Besitzer einer Moheltischlefet und Verehrer feiner Tigarrtti. zu seinen Kunden .! zählt:-. Herrn N.'S Verehrung erstreckte sich abtr auch aus seines Eigärrenliefcrattten,liebreittndes Töchkerletn. und da ftcrr i?J

air. dem jungen Manne nichts !'auszusehen hatte,-kam'S nach den üblichen Präliminarien zn einer Verlobung 'zw:scheu diesem und der- frischen) blonden MiezeW. Gelegentlich der VerlebüngS- . feier raunte der künftige' Sch wiezerpapa, '' ein g ein li't lj i' er.' . seinem , Schwiegerfohne vertraulich'zu: .Mein'ganzcS. Vermögen besteht zwar eigenNich nur in .NauchsWaaren aUeiN,Ächttausend kriegt die Mieze doch mit nndzwar' 'gleich -am Hochzeitstage!. Herr hatte es nun zwar nicht gerade ii5thi:j auch hatte er höchstens auf. eine anst.zdige Ausstattung feiner Zukünftigen! gc rechnet, doch, mejnte er, die vttheißcn.i Achttausend würden ihm durchaus nicht ungelegen kommen. Dieser Ta.i nun fand die Hochzeit statt. '.Die Fe:ic verlief in aller Gemüthlichkeik, und Un Neuvermählten gelang es, sich 'auf gt französisch zn empfehlen und in ihr neues 'Heim zu gelanAen , Doch was war oas? All- die' 'funkelnagelneuen Möbel, die bie junge Frau erst !ich aru , Tage vor der Hochzeit mit., zärtlich pri-, fendcm . Blick auf ihren tadellosen Glanz hin gemustert, vsn denen sie iedcS feine Stäubchtn ' sorgfältig entfernt, ,warei über und über mit kleinen, braunrothen. Kistchen besetzt; Tlsche Stuhle, sog! Sopha. und Büfftt waren I damit ..vollae-' packte Und auf eineiw der ,räthselhas,en .tWlf f mI Z m mV v??. .i'M .'.".'ik.. VHiuytu lug ini UUUjJlU Ull Util jungen Ebemann. . : stiii . In erklarucher Wlgbeqler erbrach die-, ser das Schreiben, und sein Weibchen. das ja nunmehr ein ?!nrecht , an Allen', was Jhn" betraf, zu- haben glaubte, lugte ,hm über die Schulter, lnd Beide lasen die wenigen, inhaltsschweren Worte, die da geschrieben standen und. so da lauteten: .Beisolaend. Ueber Schwieaer- 1 söhn,, die versprochenen Achttausend in bester Güte!" Ersv blickten sie einander erstaunt an, dann ließen sie ihre Blicke über die,. achtzig wohlgezählten Aehntel-KistcheN schweifen, und chlieszlich brachen 'sie .Beide in un herzliches Lachen aus sie, die sie in dem . Scherz so recht ihren llebeu, lustigen Vater, erkannte, er, da ers eben nicht nolbig hatte und die verheißenen Achttausend auch in dieser Gestalt als willkommen Mitgift betrachtete. Ob die uU:ät wirklich die beste ist, oder ob es wirkliche Mitgistnudeln sind, das zu erproben tat der junge Ehemann bis jetzt noch unterf.rr trrt,. c '' ü': t .J lassen, ir .vermögen, vaycr oarurer' nicht zu berichten: Wohl aber können wir unseren herrathslustigen Lesern die vertrauliche Mtttheklutlg machen, das;. Herr W. außer seiner nunmehr unter die Haube gebrachten Mieze noch zwei rci- . zende Tochter beide dunkel,-, r hat, 1 von denen er jeder sogar Zehntausend-', mitgeben will ! - ' . tz ... - .i,'ffrni - - ittm m ."' 1 1 I" ii ' .., .' ' . : Im Das Varbeke in der Kaserne. Das Värbele kommt nach der Stadt, allwo ihr Peter fcid emiZen Wochen al? NekrUt dem Geheimniß des langsame Schritts" mit zweifelhaftem Erfolge auf den Grund za kommen fuchtl Am linkei? Arm den beschwerten kcxb mit allerlei ' Dingen, welche die echte und rechte ' Sofe datenliebe warm erhalt!n,"d!e rechte Hand als Sonnenschutz, quer über die Augen gelegt, so stand das Brbelc spähend vor dem Gitter des Kasernenhofes und traute sich nicht hinein, weil Ser' Herr Ilnterofsicier halt gar zu sehr herumspektakelte. Aber fchlieblich faßte es sich doch ein Hetz, und, an den schnauzbärtigen. Kommenoeur" herantretend erkundigte es sich . schüchtern nach' dcnv Peters Jst whl Dein Schatz hehk"'' fragte lachend der Bramarbas und kniff daS kerröthkn. e Bärbele in: die- Wwngenl ' . tv , .. such' ihn Dir heraus. Aber," fuhr er an seine grinsenden Untergebenen ' gewendet Zvrt, Jta Keiner von Euch dabei inuckst bei acht. Tagen Mittelarrest ! Ver standen ? - Die Zkekrüten stände gerade wie k rgelpfcifen. während das Bärbele vor dc,r ersten besten, hinkrat und ty musterte. Er kynnl'sff' sprach stt leis vor sich hin und blinzelte fmundlich dem strctJmen ' rechten FlügelmakNi in's.'.'Gcsichk. Der aber verzog, emzedent der Drohung seines Vorgesctztz-.,. deine MuSke! Ei', ei, der könnt's auch ser?', murmelte sie bei der Musterung des SZächstfölgenden und der da am.En5' auch, btixi Drit ten.' glaub' wir. i sind? den, Peter net heraus, aber schämig war'S a doch; na so was. 'Mrt ', nu )db i'S." llni daS Bärbele - std und leg.te einen Augenblicke sinnend: die Hand'- N: den .Kopf, dann-sagte sie- ver nehmlich w!m SelbstgesptLH;sZs 'Nctie; G'jchicht, wenn k aÄ die f chone Sachen,'. die Mut ter einpackt hat, wieder mitnehinen mich. V'lj'ch! "'ttttSirfy' !chaV ime den; schöne Schinken. ur ' die Würfln und die VrächtkgemK tpfriu 1 Peter, rnei lieber Peter l"' schreit daS Bärbele plöylich aus u t.ikgt im nächsten .Augenblick nem. pau? .backlgen -' M ar'sjün grr - a Halses . ..S 0 hab' 1 Di.doch raußg'sun-' denl'I bat 's ja gewußt.' so wie Du reiszt Stwiiit' V''pttf(trtii ausenand, wenn'S 'Ätl -" 1 ifi 5ln meine Cousine. ''W :"-i Js i H F3f Vom, Ee;ian:r Zaulche) '$ - ' Wenn ich Dich ?eh'. i'DslTfliife'ich sagen, Daß ich vergeh' v ,; . SorMbesplagen..,. ' istü'piity:? Uih'ich uzor Liebe . LLüszt'S mein Papa, 'fÄekämlch Hiebe! 1 . 'PSaÄ'! fü-T Dainc;!; San Die meinem Brsiiitizam. ' der Strang ;TO 5 r c u t ., !ir'!ti 1 i? 1 c l 3 ie kostbar!" Be, d!enter;, MvaMäul'u jur S e iö uns uir zu theuer i

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