Indiana Tribüne, Volume 13, Number 149, Indianapolis, Marion County, 16 February 1890 — Page 5

irr ' ,zzpe - Unser Büche-rspin. " , Vo L. rwd'amyue. ""' Es siehl zumeist ifi der hauten Stube" und ist cintStex; besten Möbelstucke, in dem BürgnhLuje, welches wir hier im Auge habem Ehedem hjltte es durchstch t'igt GlLsschsibcn, welche Ipäter durch MilchAlasscheiben ersetzt wurden. Wir halten dieTltere Mode Zu? die vernünftlgere, eU sie eine Orientiruncs über den Inhalt ies Schrankcs gestattete, ohne denftlw: zu öjsnen. 9 Und der Schrank nird nrch't allzu oft geöffnet doch wir wollen den Dingen nicht rörgreifen. Drnken wir uns einmal seine Schatze nthÄllt. Vor Allem stehen in nx ober? sken Neihesdie Klassiker" in mehr oder minder werthvoöcn Zwsaaben 'im Ori-

izwaleinband", Goethes pmmtliche Werke in wohloezahlten mtxm Banden.'! j- i a i tm.r.r t. c Ä(8iufrr reisMZ, 3Cie.uv2UKciano unc 'Heine, Herder, Kloystock icnd wie tiz illustre GeMschaft sonst heißt. Die Bände sind musterhaft .geordnet, viele, von ihnen ewas verstaubt. Dann folgt ei. Konversat!onsleritrn, dann ein oder as andere Sammele werk, z. B. Brehms Thierleben., .Das Buch der Erstndungen, ein größes Werk über Asrikl, eineö über den Elen fche oder dergl., dann eine große-Uni-verslgeschichte, Schlosser, Weber oder Cormus, varn noch 'ein paar Prachtbärde, z'm iflustnrtet Chamisso, ein Ckkehttd". e::r Mirza Schaffs, verschiede: .P'clen- oder Lichtstrahlen" aus den Wetten beröhmter Dichter vnd Denker, .Vlüthen nd Perlen deutscher Dichtung", .Der Pharus um Meere des bens", vikömcht ein Ebers oder .nch nnD-ehn ; cir.e der ButztuscheibenÄichtnaenwon Jnlius Wolfs, 'wohl auch Äie'Tedtchi? von Gnbel und eine Buchcholü". In den untere Fächern lie gen einise elegant gebundene" Jahrs .gange ' verschieden?? Zeitschriften, -in den -rückwärtigen Mihen haben ererbte Bücherschätze Pla gefunden. Äalter Scott' nd Buler, die Stunden der Andacht und WeberSz Demokritos", Äleranker Humboldts Kosmos und Wilhclm HumboldiA Briefwechsel mit einer 5unwn". Dcs ist so tnt Großen und Wesentlichen der Haptbestand unseres 'Äücherzpindes. Ist Jemand im Hause -welcher sich fürfcie Bestrek:ngen modecner 'Wiffenschaft intereKrt, so sindek ?n?w euch Darwins's Natürliche Zucht iwahl" Hattmcnns Philosophie desUnbewußten", Schopenhauer, Vogt, Höckel, Buckle, Büchner. In einem .ganz?'rersteckteWinkel be Bücherspin-1 .V t i. r . ir . . . r ' . . ( I coesnzel N2)Jy aucy ine ammlunz jener blaßrochcn Bändchen, die Tuns Neklsm in Leipzig für zwanzig Pfennige; fervirt. . ' Es gibt eine alte und bekannte EiTheilung der Bücher, in solche, welche kaust-und nicht gelesen, in solche, welche' .gelesen und nicht gekauftin solche, welches .graust und gelesen, und'in solche, welche, weder gekauft och gelesen werden. ' .'Von diefewv'Ier zlemüch genau unterscheidbaren Arten okkupirt die erste Haupt; -sachlich unser Bücherspind. Es sind die. Äächer, welche gekauft, bergicht gelesen m?e?den, z. B.-.die deutschen Klassiker. Man verstchi r.S recht, wir wollen durch? au3 nicht gegen die Würde derselben ver--choßen. Aberhand aüsS Herz: Wer . . rv f nv.i uns ti ycuke erma Die xaroenteyre -oder die unangenehm ' hessisch gesinnten Geleaenheitsqedichte von Goethe, wer SchillersAdll der Niederlande' . er 'Die Penthesuea von Klerjt, Boisens Goczise", Wiela.-.ds Jkomane oder gar die 'MessiadeL-ÄKlopstockZ l'Mwiß, auch in den mehr oder wemiQtx. Lbgestoröencn Werkender Klassiker ch't cch unendlich viel Anlegendes und Lebensfähiges enthalten, aber es ist verfte erdrückt reu i einem Wust veralteten luno-, ungenießbar gewordencn Krames. Die dichterischenHauptwerke der Klassiker. haben wir an der Zeit jugendlicher LZeansteruug in,' uns aüfgeuommen, sie liehen leuchtend Zlar- vor unserer ErinmeWg. Ab und; zu lieft -xln etwas mach,., aber doch nur. ab und -zu. Die lhersnwachsenden Binder hcben ihre Schulausgaben, der in unserer druckffleiigen Zeit schon, irgend eine billige Äusmahl eralten t:U'nV so kcsnmt es, 'kahdioKlassikec i::. unserem BLcherspind mevbschauliche -ebvcnvolle aber müßige epräentationscriz!enz führe. Nichts viel mehr werden dienilbrigen Jöapräsentationsvttrk gelesen, brcMnthoicptn und Prachtbnöe, die man zum GsbuNttag oder ßu. -Weihnachten , geschenkt, hielt. Wohcrabcr kommt zUe Lek!üreiZär die FaL:Uie'? Die A?cri.weiß sichiieder selbst zu geben. ' Lsn Zeitungen undIllustrirlen.Zeitschrieen uhesehen, dlenln abonnirt hat ' oder ,cus ktm Lesezirkel oder der Suhbibliechek bezieht. Hier .sind die VÄher, die liest und nicht XztL In Frankreich und England ift kdaS anders. kauft der besikr?,, Mittel stand .die Bücher, ä-ie er lieft, man halt esMr .eine Sache es Anstcndes, die tuucz .Werke der hkroorragckiden.Qutoreu der 'Gegenwert zu kaufen. In Deutschland chlt man das !m Allgemeinen nicht für mctkig, msn 'begnügt siy .gkne mit der, .Leihblblioth 9!atürlich ' bvczcgt' man 'sich dabei in -einem cirilus vitlosus.! Weil die Bllchaüflagen klein .und spärlich' iflnd, müssen die Preisender Bücher hoch' sein-weil d:eseAuf!agen in Paris hoch, und zahlreich sind, stellen sich die Preise , niedrig. In Frankreich kssten beliebte Nomsue 3 bis Franks, erlebenÄs 100 AllÄagcn und Machen ihre Berfcfer zu Millionären. In Deutschland .kosten solche Wcher 10 bis 12, ja 15 Mark und erleben überhaupt .nur ausnchmsweife eine 'zweite Au,age. - Sie werden von Privatleuten " so ' gut wie. gar sucht gekauft. Unsere Familie ist also in der LeihbiSliotzek. abonnlrt und braucht in öer Regel das Bucherspinb InichtM sffnen. Großmama liest' harmlose deutsche Lectüre, Nomane von FrauenHand, in denen sie sich kriezen Mamu bevarzugt die Franzosen, besonders Gyp und Belot, und das Töchterchen liest die TauchnitzkEdition und die sogenannten GartenlaubeNomane". J Die Bücher, elche man kauft und liest, stehen allerdings im Bücherschrank. Wir haben 'dieselöm-fchdnerwLhntz Ä sind sehr wenige,zümeist wissenschaftliches die Mr M mößeres Lese Ntt sinds 'iDer Herr des Hanseö liest sie,

" fZ ' der älteste Sohn ; aber auch geschndte Frauen in großer Anzahl gibt es, welche diese Bücher lesen. Sie sind eine Zierde, eine. Errungensast unseres Zeitalters, ein Fortschritt gegen ältere Zeiten. Niemals ist ein Bhilosaph vorher so viel gelesen worden, wie Arthur Schopenhauer, niemals. Uid die Ideen emeS Forschers so tief iS Volk gedrungen, als die Darwins. .Niemals hat die Wissenschaft in so verDnoiger Spräche gesprochen, als jetzt, icmals hat sie so allgemeines GeHortfunden. An dieser Ecke in unferem Bücherspind dürfen wir unS herzlich srien. . ' ..

Huch von der morten Bucyerrategerle, vsn jener trarigen Gattung, welche man eder kauft noch liest, hat . sich ahrscheinlich das eil 'ode das andere Exemplar in unstren Bücherschrank verirrt,nur daß man ds Möbel deswegen n aufschließt. ,, Wir meinen die Bücher, welche ausschließlich -zum 'Vergnügen nd Meist trjf Kosten des AutörS gedruckt erden. ZS sind Gedichte, RomaneNovellett, Neiftbeschreibungsn oder wissenschaftliche AbHandwagen, welche der Verfasser 'durchausdruckt sehen wollte die aber nachher viner -'est, ausgenommen 'ein efällizer'HreunZ. Cs gibt kaum eine den gebildeten Ständen angehcrige Fcmilie,! welche nicht einen solcheik verkappten' Schristftttler .zum .Freunbe oder Ver-' wandtm hatte. Naturlrch hat er em, E??mplO? gespmdet, natürlich het man's rospect-völl in das Spind .gestellt, natür-ttch-wei man nachher me recht, wo derZ DkUgeigentlich steckt. Aber es giebt doch int Eöe in dem Bücherspind, in welche men selten kommt und wo man ktrohdem gut Vescheidceiß. Da liegt ein grellroth gebundenes Buch in einem himmelblaum Futteral. Eine Lyra nd zwei verw eschene Goldhuchstabensinbhineinge'preßt. Die rauhen glätter sind vekgilbt; sie 'waren mkt Änte Seschrieöcn, aber die Time ist verblafft. Es ist'das Stamm: buch", von Großpapa ;,dabei ein anderes Äurh, ebenfalls mit rergilöten Blattern und einem kleinen Schloß 'l In einem Halbbogen 'steht darauf . der Name Lenore", Laura" oder.Elife" einge .prrßt. Es ist Mamäs .Tagebuch" Als junges Mädchen hat sie diesem Buche ihre Gefühle ansertraut. Auf einem dritten Buche steht idas: lateinische Wort Poesie',; auch seine Blätter sind mit verblaßter Tinte wollgeschrieben. Gier haben Tante Matildens -nreunde nd Freundinnen niedergeschrieben, waö m .rr. 1 1 .ri it ti . .1 ? . m t . ne sur Pvene ylenen. zue eieze zucer Pnd noch nicht sehr clt, aber eine versunkene, verklungene Zeit ist in ihnen begraben, die Zeit der ,. schönen Seelen. Söch davon ein anderes Mal !( Die Eltern gesucht ! . Im Monat September 1887 meldete "sich beim Warschauer Vber-Polizeimei--ztcr ein kaum achtzeyn,ahres Mädchen. das sich als Lydia Rvsti'cusgab, mit der Blttlhr oeyllfllch zu setn vti Uv ir--'anittelüng ihrer Wohnung; sie sei mit einem gewissen Fratelli nach -Warschau gekommen und mit demselben in einem Hotel an einer ihr unbekannten Straße abgestiegen; sie selbst chbe sich in den Straßen Warschaus verirrt und das i.Haus, in welche,n,sie qewrhnt und wo sie halle ihre Effekten zurückgelassen, nicht 'tcderfmden können'. Me durch dte chiesige Polizei im Interesse der Lydicj Äosti ' vorgenommeney Schritte' ergab kein Resultat; dagegen stellte sich ipäter nach den durch das deutsche GmerälKonsulat in' Warschau eingegenen Infarmationen heraus, daß alle ihre Anga. im über ihre Familienverhältnisse in Deutschland gänzlich falsch -waren. Das sehr angenehme Außere der verleintlichen Lydia Rosti hatte 'inzwischen 'den damaligen WarschäuerDber-Polizei-meiste? General.m!ljor V.Tolstoi bewo,gen, sich mit dem Loose des unglücklichen Mädchens näher zu beschöstigen; er.hatte 'gegenüber einem feiner Beamten den Wunsch geäußert, daß dieser die Unglückliche vorläusig bei sich aufnehme, was such so fort .geschehen war. J$m i&quU der Familie Klimyff weilte d-!e'.L?dia'Nosti eine geraum-Zeit, ' wahrend. man allerseits Informationen über sie einzog. Sie führte sich sittsam ' und sehr anständig auf; eines Tages aber, als kPe 'am Fenster, stand mnd auf die Straße- hinausfchaute, sch?ie lsie auf : .E?!ist.es ! er izt es l" und mit wildem, eatsMichem Geschrei rannte sie .aus der Wohnung. Herr Klimoff Uef ichr nach und'.brcchte sie, obwohl sie hartnäckigen Widerstand. leistete, in die Wohnung zurück, .überzeugte sich aber söfertz. daß sie plötzlich vom Wahnsinn befallen ,n?ar. Ei sof?rt geholter Arzt couststirte einen hystevisthikpileptischen Anfall mit Lähmung lt' linken Korperseite und der ZunZe.. . Nach einigen Tagen Mg . sie wieder an. zu sprechen, ihr.Gelsteszustand aber waQweiter äußerst gestörte Äei einem derlnfälle, die sich oft iederhol ten, Wemtei sie laut und brachte Folgendes vor: Er wollte mich vergissten, er gab mir.assce, der och nach Schwefel. Ich .gab den Kaffee der Katz .und sie starb. Die Türkin ar mit ihW.einoerstandttr. .Jch horte Nr wie erschoß, rnd hörtc'schnlen. '.. v Es wan , freundliche ente, FrKfür. Die jung? Frau schrie,, schrecklich. $6 habt nie was qefraat, lich ging mÄtt ne eigenen We5 fort: k Zch habe einurnli r V . . . "rv i - . ' beobachtet, ie.er Metall gekocht: deut

zche Thalerstuae, Nubelstcuie mit Golv.Verstandesstorungen verbunden waren. r" . v t ' t ... . ? Y. T " m. rv. 'v ' . -

Er :vill mich nminaen, ermorden, ''ch habe ja doch nichts gesagt Zch kann dcch .nichts aussage Man würde mich einsperren, ' Ich ,!iu ja schuldlos, ich habe ja nur schreien gehört. Wch, diese Qual, diese schrecÄiche Furcht J Ich wollte crreisen- QQch Hauje. wollen mich verdächtigen, verderöen Sie Schuft, Mltgieriaer Mensch, ich .ochte Sie zerfijchen,in vier Theile. 'als Speise den Raben ge!n, .Ihre Augen auskratze. - Könnte ich .nur Zhen meine Papiere entreißen bamit . ich xokt der geachtet wnde, ich Lochte arbeiten bis auf's Blut, könnte ich nur aussagen, mir fiele ein Centner vm . Herzen. Emil! öörst Du ? ! Hilf mir. jetzt oder , nie !, Ach diese Leiden,' diese Schmerzen ! ich d!u schuldlos, ich bin Dir treu Z Himmel, hilf . mir, steh mir bei!"'" DU5 Alles wurhe durch die Eheleute '

Klimofs und eine bei diesen weilende deutsche Dame wörtlich notirt-und ch deren Angabe in'S PwtokollK ausgniommen. Es unterlag keinem Zmelfel, daß Lydia Nosti an Verfolgungswahn litt; ba derselbe aber it Wuthanfallen verbunden, war, bUeb nichts ' übrig als die Unglückliche lwder Frauenabtheilüng für Geisteskranke im , KindleinkJesu-Hospi-tal unterzubringend ' Nachdem' sich 'ihr Zustand dort gebessert hatte,' wiederholte sie ihre früheren, oben mitgetheilten Angsben, nach. welchen man irrthümlich Folgendes als erwiesen annahm : ' .Sie urde in Angsburg in Baiern eheliches Kind des Friedrich Becker

no jcmer Gattrn Mosaike . geboren. Bald. nach ihrer Geburt, noch im Wochen bette, starb die Lebtere. und kaum ' ein Jahr. -später folgte hr - änch der Gatte m'S Vrab: Bts zu ihrem' 14. Lebensjähre wurde sie in der AugSburger kathslischen Töchterschule erzogen, und ron daza sie nach Berlln. wo siels Choristin im FriedrichWilhelmstadtis cheit Theater angeftelltMurde ; 1885 heircthete Ire den Juristen Emll Nosti,. sie ward in Bamberg durch den katholischen Geistlichen Engel' .qetraut. Hier durste sie mit ihrem Wanne zehn Monate lang im iuuerjaM Hauie, tir der FamlUe des rxy r i - . . . . - nrrs 4: . . . r !z?erla)lsierrelars vel, gere? iyaoen. ie siedelten, alsdann nach Fürth über. wo ihr Mann starb oraAs sie mit einem Hreunve desselben, ' Ferdmand Fratelli, mach Konstantin'Spel Zog, roo Delve em Jahr verbrachten. Von dort, via CMstr; kamen sie nach Wärschau. und was hier ihr geschehen, st uns schon bekannt. Aus idem Hospitl 'nrtlassen, wurde Lydia scostt durch Herrn Kllmofj lnrau Peschres kaWdressarnles untergebracht, weil er eine gewisse Scheu hatte, sie wledtr in seine Familie austunehmen. Nach einiger Zeit htte sie hier abermals einen Wahnsinttsan fall .und zwar unter ganz den nämlichen Erscheinungen wie das erste Mali. Nach .abermaliger Kur uo Genesung im Hvpual kehlte ste wieder, zu Frau Pezchke zurück,; emes Tages aber, ohne daß Semand etwas ahnte, verkaufte sie plötzlich ihre abgetragenen Kleidungsstücke uud ihre Wäsche und verschwand .aus ihrer Wohnuna. Ku darauf, wurde sie als legitimationslos i .' t ' rr.. . .. r p r . aufgegriffen, unooa ncy inzwticyen yerausgestellt hatte, dnß alle' ihre Aussagen falsch gewesen waren, .wurde sie vorläufig in den Polizriarrest und dann in das Untersuchungsgefängniß abgeführt. ' Hier hatte sie mehrmals hystenfch - epileptische Krampse, machte Mehrere Selbstmordversuche, rannte in Wuthan fällen' mit ihrem Kopf gegerndie Wände, riß sich die Haare büschelweise aus und verhielt sich so, daß der Gefänanißdirektor im EinVerständnisse mit . dem Gefängnißarzte dem VtaatsaniVIte uber ihren Geisteszustand einen Bericht erstattete, der ihre -Zurechnungssahigreit anzweifelte. Es wurde eine Sachverständigencommission zusammengesetzt, welche daS Urtheil abgab,,daß eine länqere Beobachtung in einer Irrenanstalt nöthig sei. So wurde dann dle .angebliche äiydl Nostt zum dritten Male in dasoben genannte Asyl gevrat. 2)cachdem 'wieder eme Besser rung m ihrem Zustand eingetreten war, gelang es dem -sie behandelnden Arzte,, Dr. Chardin, ihr Vertrauen ' zu geVMnen und von ihr Näheres über ihr Leben und ihre Vegangmheit zu erfahren. In einem dem Kurator des Hospitals, Senator Vilujeff, verstatteten, später dem Gerichte übermiesenen und den Proceß akten beigefügten .Bericht, der das Datum des 12. -Oktober 1889 und die Nummer 10023 'trägt, schreibt Dr. Chardin: DqS Mädchen, welches sich bisher Lydia Äosti nannte,, wurde im Posenschen geboren uud heißt Olga Schefjler. Ihre Eltern leben.noch. In Folge einer unglücklichenLiebe zu einem Manne, der, wie sich zu spät herausstellte schon Familienoater war, -wurde , sie gezwungen, ihr Elrernhaus ohne irgend. welche Legitimationspapiere. zu verlassen. . Anfangs derbrachte sie einegemisse Zeit'inThorn, von da aber zog ne 'über die Grenze und kam nach Warschau. Hier war , sie ohne Geld. Um den Mängel jeder Legitimltion zu rechtfertigen und um Interesse für 1y und ihre traunge xaat zu erwecken, ' r e . r . .int f t ' , -m , . ' erzann f,e ncy vieeicylcyte vom wetdfälsche? Fratelli, .welcher sie aller ihrer Habe beraubt und sir in einer ihr unbekannten Straße verlassen haben solltet Als' nachhek, infolge Zusammentreffens vetsch ied ener, hö ch st un gün st i ger Ur sach en, sich lei - ihr eine Hustero-Epilepsie entwickelte, ' welche von Hallucinationen begleitet war, die dem Inhalte ihrer Erzählungen gänzlich entsprachen,' sing sie an, 'selbst an die Geschichte zu glauben, die sie ersonnen hatteund eine lanae Zeit , hindurch war sie fest .überzeugt, daß sie wirklich Lydia ÄoÄl,sel. Als sich end M 1 1 iX. . m .... . l"CTt. V!..- ? . uuuiücm (jiiKRuigungen eingezogen waren, herausgestellt hatte, , daß ' keine ihrer Angaben wahr gcwesen,! als sie in-S Gefängniß wander mußte, erst da erinnerte 'sie sich und machte sich selbst klar, daß Alles, was sie. erzahlt .hatte, falsch gewesen, und legte fetzt ein völlig wahres Geständniß ab. ' Den Geisteszustand, in welchem tsie sich jetzt ießndet, kann man als normal ansehen; was aber ihren Gesundheitszustand Ende. 1887 atnd An fangs 5888 anbetrifft, so laßt sich aus den in Kcm mehrfach genannten Hofpita! . T-r . ; ' ' " gesuyrren,,ranleniine ,aiS' zweifellos annehmen., daß sie an.hzst'ro-epilepti-, fchen Kevulsionen,, 1 d ,m!t längeren cn .-n.' c .T,ei4' ,, . c - :,i . 9 gelitten hat. In Folge er bekannten Inklination der hysterischen Frauen,' sich rn .t.' i . . fr :

aiui ven Pvuclen iyrer Kenen Pyanäasie zu, identisiciren, erscheint es' als HÄHst wahrscheinlich, daß sie selber ihre eigenen Lügen" wirklich geglaubt hst Heute ßteri oiebert) ole icr)f i ji sie geistig völlig gesund." ,'ch,5, , : "Sech längere häusigen Unterredungen gewann , hie Bedauernswerthe Vertraue zu mir und erzählte mir ihre Lebensgeichichte noch ausführlicher als oem Dr. Chardin. S wurde dem damaligen Schachtmeister Friedrich . Wilhelm Scheszler zu Dirschan:Swarozvn von feiner Ehefrau Nosalie, geb. Liedtle, am 21 Juli 109 geboren ; in der Taufe am lö. , August desselben Jqres erhielt sie die Namen .Okga Hedwig. : In ihrem ! L. bis,17. Lebensjahre trat ? sie in i ein Liebetterhältniß zu' einem Mannes desseu Nötnen sie mir nannte, den sie aber : ,. " , -:l:m0m

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nicht öffentlich wissen will, und als sie sich guter Hoffnung suhlte, erfuhr sie zu 'ihrem Entsetzen, daß ihr Geliebter schon lange ..verheirathet und Familienvater, war.' Da verließ sie aus Furcht vor der Schande das elterliche Haus in Lauten- ' t-m n " V r-t t ourg i'eftpreußen) un zog nacy .yorn. Hier brachte sie ein Kind zur Welt, das aber Md nach der Geburt starb und in Podaörz bei Thorn als uneheliche Tochttr der Olga Hedwig Scheffler" 1887 beerdigt sein soll. Ihre Eltern lebten damals in Lautenburg, jetzt i aber dürften sie in Pierlawken wohnen. Johannes Liedtke, Ingenieur, der Bruder ihrer Mutter, soll zuletzt in Schmetz gelebt haben; ihr leiblicher Bruder Au, gust' Scheffler, vermählt mit Sophie Lürs, war Locomotivführer in Hamburg' und wohnte vör circa , zwei Jahren am Scharsteinweg Nr 45. An alle diefc Personen will sie sich mehrmals 'Mit der Bitte um Hilfe, immer liver erfolglos,' gewandt haben. Ihre Familie will sie anscheinend . weder retten, noch rennen. Außerdem will sie noch'einen Herrn No Bert von Schlemib. Maior im 44. In fanterie-Negimenr (Garnison Thorn) gerannt haben. . ' . Aus Allem was die .Angeklagte erzählt, kann man unbedingt schließen, daß " . 1 1- it cn.: ? ' ' ungiuailcye L.coe 191 ciyangniß war. Ihre Flacht rüs dem elterlichen Hause, Scham und Furcht wegen ihrer hoffnungslosen Zukunft, verbunden mit Pein und Noth, haben einen so jämmerlichen Emsluß aus ihren ejundyeuszujtand ausaeubt, da sie nach längeren, mora liscken und bysischen Qualen und Leiden, nach längerem ausHtslosm Umhertreiben drüben und , hier im Lande ihren Verstand verlor und geisteskrank wurde. Der Verfolgungswahn, dem anscheinend die Furcht vor den Eltern zu' Grunde lag, brachte sie ,,n eine Jrxenanstalt,., der Mangel an Subsistenzmitteln und Leaitimationspapieren ins Gefängniß. Um ihren Eltern und ihrer tfamil keine chande zu machen, wollte sie ihren wirklichen vcamen nicht sagen. dankt in der Noth ersann ne die Geschichte von Fratelli, um Interesse für ihre Person zu erwecken. Jetzt hat sie mir selbst erklärt, daß diese ihre erste Aussage nichts Anderes, als krankHaftes Lügengewebe war." Nur der höchst menschenfreundlichen Behandlung oes Dr. Chardin und dann meiner Ueberredungskunst sind ihre weiteren Aussagen t. Cs-f P.r.19 . ernt r zu veroanren. ngencyis oer ucogticy keit, daß sie zur Verbannung nach Sibi trien verurtheilt wird, und nachdem ich ,hr auselnansergeietzt habe, daß ne noch sehr jung ist und ein Recht zu leben hat, daß sie wegen, ihres ersten Fehltrittes nicht ganzlich untergehen muß, hat sie sich bewogen gefühlt, die Wahrheu auszu sagen. .Es gelang mir, ihren Taufschein ... tr je. .?,' zu vesvmmrn, vvwoqi icy psroniicy natürlich nicht garantiren kann, daß es wirklich der ihrige ijt. Das deutsche Generalkonsulat in Warschau 'wandte sich nun an den bautenburger Magistrat, dieser aber antwortete, daß die Schessler'che Familie m Lautenburg nicht ansässig wär?, daß aber ein Johannes Liedtke oder Ludtke in Schwetz aelebt habe, nach Berlin attoaen und dort nicht aufzusinden sei. Die bei dem Berliner Polizeipräsidium , angestellten Nachfragen dlleben bis .heute erfolglos! Da alle an die Schefsler'sche Familie durch Olga Hedwig Scheffler vom Gefängniß aus gerichteten .eingeschriebenen Briefe bis heute unbeantwortet, geblieben sind, da der Termin-der Gerichtsvers Handlung in ihrer Sache. auf den 31. Januar (neuen Stils) d. I. festgesetzt ist, so wird es , vielleicht durch die Verösskntlichung dieser traurigen Geschichte gelingen, die Verwandten des jungen, schonen, unglücklichen Mädchens zu erMitteln. Mögen dieselben ihr falsches . . . . . . r ? ' c ' vscgaKigcjugi- vei eile legen uno Schritte thun, um das unglückliche Wesen wieder zu sich zu nehmen. Es ist ja doch unmögliche datz - ein zwanzigjähriges Mädchen ohne irgend welche FamilienVerbindungen, ohne . Bekanntschasten, achtzehn Jahre durch das Leben wandeln konnte ! . Sie muß solche babenmoaen d!e,Betresfenden 'sich jetzt melden. Olga Hedwig Scheffler kennt zwar nur die deutsche. Sprache schreibt und spricht aber r. t.t.. .i r. er. r - oiec jeqr coticu, yo ohn es reinem Zwei fel unterliegt, da, sie eme bessere Erziehung genossen hat. Alle ihre Aussagen drehen sich im engen Kreise von Westpreußen: Dirschau, Swaroznn, Pier lawken, Thorn, Granden,, und nur ausnahmsweise Berlin. Dort muß sie auch bekannt gewesen fein. Es handelt sich fast um ein Menschenleben.... Wird man ein solches nicht retten wollen, wenn es noch zu retten ist? Josef Szyff. Neue brasilianlscne Bauernregeln. Bekanntlich hatte die brasilianische Republik nach dem Muster der franzosir... cn...r..:.. . . . v . . joicn.. yvcuomiioii neue !?camen für ote Tage und Monate dekretirt. Im Wietr i x ' . . ner ageviatt nnden. wlr an folgende treffende Satire auf diese Maßregel. " ?. Die NanÄi-im Kalender sind Sticht blos Behelfe für das Gedächtnift. sie Haben auch eine -eminent praktische Bedeutung im geschäftlichen Verkehr.' . Cf f I y-t i Vel,pmswnle: wird einem bra silianischen Kaufmann ein von ihm acceptirter Wechsel 'präsentirt. welcher besagt: Zahlen Sie am 2ö.' Januar 1890 an die Ordre von uns selbst .den .Betrag von. .. so wird dieser Kaufmann erklären können: ' Ja, was geht denn das mich an ? Dieser Wechsel ist gnr, nicht giltig, denn der Verfallstag ist nicht angegeben! Und 'der Kauf, mann wird ganz in feinem Rechte sein, es steht zwar. klar und deutlich auf dem Wechsel der Verfallstag: 5 -Januar", allein Januar, was ist das? Es, gibt keinen MonatJanuar mebr in Brasilien.

Ja, wenn der Wechsel also lauten würde : .Am 25. Moses 1890 zahlen Sie : gegen diesen Primawechsel an die ' Ordre , von uns selbst Milreis Zwei Millionen", -- so wäre das ganz anders, gegen einen solchen Wechsel-, konnte der Einwand nichts, erhoben werden, daß - keiiiMrfallStag bestimmt, ist. Da steht klar und deutlich: ' Am 25. Moses V und das ist ein giltiger ' brasilianischer Verfallstag, giltig durch das neue Kalendergesetz, .das , die, Brasilianer 'von ' ihrer Ikevublik soeben gekriegt haben. hy'W " '- ' ) -&w'.:r . -, ."?': '

' Medio Moses sind Zahlungsstockungen zu. erwarten ; ' für .Ultimo Moses stehen Banknoten in Aussicht und der .Mo es: Eöupon. reicht nicht aus, , um den Geldmarkt zu -unterstützen." ' Derartige Börsenberichte sind nunmehr aus Brasilienu erwarten. Kaffee für Mosestermin wurde mit fünf Milreis theurer bezahlt." Die Brasilianer legen eben Werth darauf, in ihrem neueu Kalender den großen Männern der alten Welt eine Huldigung durzubrinZen und es ist wirklich eine besondere Genualhuu'ng für den Gefetzgeber des alten Testaments, an die Spitze des Jahres gestellt zu werden, indem der Monat Januar in Brasilien von nun an Moses", heißen wird. Der alte heidnische Gott, dem der Januar seinen Namen verdankt wird abgesetzt. Mit MöseS fängt das brasilianische Jahr an, mit Friedrich dem Großen Hort's auf.' DaS ist der schönste Jahreslauj. Statt der Neujahrsgeschenke werden Mosesgeschenke vertheilt. Es ,st em gutes, Zeichen,. wenn die Mosesgelder" reichlich ausfallen ' Es sei gleich Eingangs bemerkt, daß die Jahreszei!en in Brasilien, abgesehen von dem Unterschied des. Klimas, ganz anders lauten, wie bei uns. Zu Weihnachten häbeif sie dort das schönste Frühlingsw'etter und es werden Lustbarkeiten im Freien veranstaltet. Wir überlassen es den Brasilianern, die Bauernrege.ln so zu'modisiciren, wie es ihre Jahreszeiten bedingen, und verbessern unsere alten Bauernregeln nur durch die Namen des neuen brasilianischen Kalenders. Jst der Moses schön und mild, ist der Frühling auch' mcht wild. Doch es kommt der Sommer heiß Und es wächst dann wenig Reis." Am ersten Moses Morgenroth, bringt Unwetter und große Noth." Tanzen im Moses die Mucken, muß der Bauer nach dem Futter guckend Februar --Homer. Wenn im Homer die Mücken schwärmen, wird man im Aristoteles (Marz) die Ohren wärmen." Weht im Homer der Nordwind heftig,' gedeiht die Ernte ant und kraftlck. .Wenn der Homer den Nordwind verschmäht, im Archlmedes (Avrll) er sicher weht. Trockener Homer, gutes ahr. Homer bricht's Eis ; sind't er keinö, so macht er eins.März Aristoteles. Die schwarzen Blumenmädchen Brasiliens wüsten sich daran gewöhnen, Anstoteles-Vellchen auszurufen. Aristotelesschnee" (in Blcsilien unmöglich) thut den Saaten weh'". 'Ariztotelesstaub ist ein Fingerhut voll tausend Milreis werth". An Staub ist in Brasilien niemals Mangel. Ist am siebenundzwanzigsten Aristoteles der Himmel rein, so wird er's auch im Apo tel Paulus Mni) sein. April --- Archimedes.. Man schickt die r.. . .-t ' ' n r ' t .m-. vt-. zieuie in oen ernen Arcvimeoes". ss gibt in Brasilien Archlmedesuarren", obgleich Archimedes zu den größten Weisen und Denkern gehörte. Meines der Archimedes noch so gut. schneit erden Bauern doch aus den Hut." So lange c (v:f . fifjt c oic roscye vor nrcylmeoes icyreien, zo lanae müssen sie nück Archimedes schweiß gen." Ist der Archimed' naß, füllt er den Bauern Scheuer und Faß." Mai Cäsar. MaN besingt den Wonnemonat Cäsar. Das ' bekannte Lted . von KleShelm mß ansangen: Wenns Cäsar Lüjterl weht". Im wunderschönen Monat Cäsar, als alle Knospen sprangen ..." Die Mgiseste verwandeln sich in Cäiar-Feste". die Maiglöckchen in Cäsar-Glöckchen' ,3st der Cäsar gewittervoll, wird der Baue? vor Fttuden tsll." Cäsar ohne r, . r .."'".. 'tm ? n ' icegen ormgr großen Ävelnsegen. Juni - Apostel' Paulus.. . Apostel Paulus, feucht und. warm, nmcht den Bauern nicht arm." Jst Apossel Pau lus klar, 'briüg' er ein gutes Jahr." Apostel Paulus gibt den Ausschlag. wenn die Ernte man' loben mag." Juli --- Karl der Größe. .Was Karl der Größe nicht kocht, kann Dante (August) nicht braten." Wie Karl' der Große, so der nächste Moses." 9tW net's an Karl des Drößen Tag, so regnet's nach einander dierzig Tag." Warmer Karl der Grtße, kalter Friedrich der Große (December). ' , . . ' Auaust Dante. ,.Jst der Dante heiß, so werden Friedrich der Große und Moses weiß'" Starker Thau im Dante macht dem Wetter keine Schande. Ist im Danie ' die , Hitze groß, so ist Friedrich der Große erbarmungslos." - September, Gutenbera. Thut's im Gutenbercj gewittern, so wird im Homer der Bauer vor Kälte zittern." Ist erst der Gutenbexg em schöner Tag, tch einen schönen Shakespeare (October) an aa ." Am Gutenvergreqcn,stden Bauern viel gelegen." Auf nannen t , w v. ncw P . MM ' !il ulenverg T0191 ein rairer Acoles.- ,,,, ;-. Oktober Shakespeare. Warmer Shakespeare, kalter Homer." Viel Regen im Shakespeare, vlel Winde im Friedrich den Großen." Wenn, sechszehnter Shakespeare die Butten trägt, ? ' trr 1 r t i r: v ... nx oeu Wein ein, icyiecoies Jelcoen schläat. " .Brinqt der Shakespeare viel Frost und Wind,' so sind Moses und Homer gellnd." ' :m. v . , November Descartes. ,Der .Satz dieses französischen'. Philosophen: Ich denke, folglich tzin ich", dürfte schmerlich der Wahlspruch der Brasilianer sein. Jst der Cartesius trüb ,! oder rein, sö wird's auch dr nächste Homer sein. Carietusschnee thut der Saat weh." Wenn ker,Deseartes sich strenge stellt, lange er 'S ,nicht aushältM, '- ;'-. December Friedrich der Große. Grüner Friedrich der ' Große, weißer Archimedes.". , Grünen am Friedrich dem Großen Felder und Wiesen, so wird der. Frühling sich lange verschließen." Im Frühllngldem ' Großen ein Ungewitter, wird der Winter kalt und bitier ' WaS die Wochentage betrifft, gehört im neuen? brasilianischen Kalender der Sonntag der Menschlichkeit" während jeder andere' Wochentag Gelegenheit dietet,' ein Familienfest zu feiern. ES ist nur zu bemerken, daß den Töchtem in diesem Kalender- kein Wochentag eingeräumt wird wahrend .die Söhne einen sollen besitzen. .In dem brasilianischen Bauernkalender pro. 1891 wird aber vielleicht folgende Regel . mit rothen Lettern ! gedruckt erscheinen : ;v; - -'v ' ,, ::f - 0 I) ! ' ".. ... T;'S Cs.,. . '. - "j, v 'tf-y- ,. , ,;t i1".-1 " - - 1 " " " ' . . 'mmm??mm'immm Regieren und Kalendermachen, gibt der n.vt :.r ax,.' :': ' OJOVH UM gUlil -CUUjfUl. . - ," , z, V' der nächste M o s e s) kommt Zn's Land, ift der Fonseca auch verbannt.

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