Indiana Tribüne, Volume 13, Number 147, Indianapolis, Marion County, 14 February 1890 — Page 1
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.Mancher amerikanische Zeiwngs leser könnte auS der Verwerfung des SozialistengesetzeS durch den Reichstag dermuthen, daß dasselbe nun beseitigt sei. Das ist jedoch nicht der Fall. ES begeht in semer jetzigen Form, (mit dem AuS Weisungsrechte) noch bis zum 1. Oktober d. I. Dem neuen Reichstage wird wahrscheinlich sofort ein neuer Entwurf vorgelegt werden. Das jeßige Soziali stengesetz besteht feit 1873. Die sozial demokratischen Stimmen haben sich von 311,961m 1831 auf 649,990 in 1634 und 763,123 in 1337 vermehrt, und wer. den, selbst nach dem Urtheil von RegierungSblättern, bei der am 20. Februar stattfindenden Wahl einen ganz bedeutenden Zuwachs erhalten und wahrfchnnlich auf eine Million Stimmen steigen. In der Executivsttzung deS BundesfenatS legte gestern das Comite für auswärtige Beziehungen nochmals den Auslieferungsvertrag mit Nußland vor, nach dem die Klausel, durch welche Attentate auf den Kaiser oder. Mitglieder feiner Familie als nicht politische Verbrechen bezeichnet werden, gestrichen war. In Folge unseres kürzlichen Artikels über diesen Gegenstand erhielten wir einen Brief vom Bundessenator Turpie, worin er uns schreibt, daß er mit unserem Hauptargument, daß' der Zar wie jeder andere Menschv behandelt werden sollte, vollständig übereinstimme. Falsch verstanden,' Herr Senator, wir haben im Gegentheil gesagt, daß der Zar nicht wie jeder andere Mensch behandelt werden sollte, denn der Zar selber ist ein tausendfacher Mörder. Mit oder ohne Klausel, der Vertrag sollte in den Papierkorb geworfen werden. Rußland ist kein Rechtsstaat, welcher Garantien für die gerechte Ausführung eines AuSlieferungsvertrageS bietet. Die Aktiengesellschaft löst immer mehr die Privatunternehmungen, der associirte Kapitalist daS Sinzelkapital ab. Die Vereinigung und Verdichtung der Produktionsmittel schreitet rascher und rascher vorwärts, und selbst die Aktienzesellschaft ist nur die Vorstufe zu der Höheren Potenz des Privateigentums, den Trusts oder Kartellen. Das in der Aktiengesellschaft verbündete Kapital kartellirt sich mit gleichartigen und verwandten Organisationen, es entstehen Gruppenbildungen. In den Centralhandelsregistern des deutschen Reiches sind an Gründungen von Aktiengesellschaften ver ösfentlicht worden im Jahrgang : 1833: IS? GeseUsch asten mit 176,04 MillMk. 1834: 153 1885 : 70 1886: 113 1887: 140 1683: 183 111,24 68,46 " 108,94 128,40 193,SS ß 0 DaS neue Aktiengesetz hat nur für eine kurze Frist die Gründungsthätigkeit aufgehalten, in den Jahren 1836 biS 1883 hat sich die Ziffer der Gründungen stetig vermehrt. Noch mehr gilt dieS für daS Jahr 1839. Im letzgenannten Jahre sind vom 1. Januar bis 31. August nicht weniger als L26 ins Centralhandelsregister eingetragen worden mit einem Ge sammtkapital von 265,788,350 Mark. Die Deutschen stecken mitten drin in einer Spekulationsperiode, die naturnothwendig zum Krach führt. Wie sich in Deutschland die verschiedenen Parteien und ihre Organe zu den berühmt gewordenen arbeiterfreundlichen Schriftstücken deS deutschen Kaisers stellen, das wird in einer interessanten Spezialdepesche folgendermaßen geschildert: Man möchte beinahe glauben, daß dem Monarchen die Lösung der so überaus schwierigen Aufgabe, es Allen recht zu machen, wirklich gelungen sei. Denn die Sozialisten feiern in den kaiserlichen Reskripten den Triumph deS Ar beiterprogramms ; die Organe deS ZentruS sehen in denselben eine Anerken nung der Ideen deS Katholizismus, dage gen einen Schlag für die Sozialiften : die Manchesterleute und die Freifinnigen erklären, daß sie ZedeS Wort in den Er lagm unterschreiben; die Frankfurter Zeitung" begrüßt die Reikrivte ..mit Freude und Genugthuung" : die Ratio nalliberalen sagen, der Kaiser habe die Ideen ihrer Partei .sanktionirt, Ideen, welche die Freisinnigen mit ihrem "Ia! faire, laissez aller, mit ihrer starren Abweisung aller Staatshilfe stets bekämvkt baben. Rar die Aararier und die konservativen Schutzzöllner sühlen ob
der kaiserlichen Erlasie auö naheliegen den Ursachen schweres Alpdrücken. Die Norddeutsche" nimmt on den 'Reskripten redaktionell noch immer nicht . die geringste Notiz, zur größten Genugthuung aller jener Superklugen, die auch aus dieser negativen Thatsache eine ernste Differenz zwischen Kaiser und Kanzler herausbuchftabiren werdend
DrathnaHrilhten. W t t r a u l i ch t n. Für Jndlana : Regen, hierauf kälter. Hübsche? Wetter am Samstag. Das Sängerfest. New Orleans. 13. Febr. Kurz vor der für den Beginn des heutigen ?!achmittaaSkonzerttS festgesebten Stunde trat ein heftiger Sturm mit starkem Negenauste ein. Trotzdem war bei Eröffn nung des KonzeitkS die Halle vollständig gefüllt. Die großen MassenchSre riefen außerordentlichen Beifall hervor. Heute Morgen trafen die Säffger von Chicago ein, weicht sich auf dem bei Coaling verunglückten Zuge befunden hatten. ES waren ihrer etwa 350, verschiedenen Vereinen angehökig. Mit Ausnahme von dreien, nämlich Miller, Llndemann und Jung, welche leicht ver letzt wurden, sind Alle mit heiler Haut davongekommen. Der Musikdirektor und Komponist Hermann Mohr hatte sich ebenfalls auf dem Z-g befanden. Wadlb etru g. Trenton.N. I.. 13. Februar. Die Untersuchung der Betrügereien bei den letzten Wahlen wurde heute durch das Senats. Comite fortgesetzt. Bon 2256 bis jetzt gkprüften Stimmzetteln wurden 624 als fälscht befunden. Die Zahl der in mehreren Stimmkägen btfindlichen Zettel ist weit größer a!3 di, Zahl der auf der Ltstk der Stimmzeber disi.Miche Namen. Ein Drittel der jür StaatSse. nator McDonald abgegkbenen Stimmen ervelst stch als betrügerisch und eg. heißt, McDonnld werde resigniren. Kongreß. W a s b i n a o n, 13. F'kruar. DaS HauS setzte heute die Bewrechuna der neuen GeschüslSreael.i fort, und der Se nat beschästiat sich id?r . mit Mtz? sür d.iö Oklhimi Gkdiet. Bekannten sich schuldig. C htca g o. 13. ffedruz-. Von den wegen versuchter Bestechung der Geschwo renen im CroninVrozksst angekkagZe Personen erklärten sich heute vier sür schuldig. Der Richter eeksäete ihnen, welche Strafe daS Gesetz für daS bettts. sende Verbrechen vorschreibe, doch wolle er Zeugenaussagen entgeaennehmen. um zu entscheiden, ob mildernde oder erschwe rende Umstände vorliegen. Demgemäß wlzrde mit der W,hl einer Jury U gönnen. Seitdem bekannt geworden ist. daß Graham, der als Führer des ComplottS galt, geflohen sei. hat daS Interesse deS Publikums an dem Prozksse sehr nachzelassen. Bericht der ParnellCom Mission. London. 13. Febr. Die Spezial eammisston zur Untersuchung der von der Times gegen Parnell und feine AnHänger erhobenen Anklagen legte heute dem Parlamente ihren Belicht vor. Derselbe ist ein 21 Seiten langes Dokument. Die Commission erklärt die Anklagen soweit die .TimeS- versucht hat darzkthun, daß Parnell und seine Freunde mit Mordanschlögen oder irgend welchen verbrecherischen Verschwörungen tn Berbin dung stand, nicht bewiesen sei. Die Kom misston findet zwar, daß Parnell. Davitt und andere Anhänger der Partei vermit telst der Landltga bestrebt waren. Irland unabhängig zu machen, was aber die persönlich inkriminieenden Beschuldigungen betrifft, so spricht die Kommission Parnell und seine Genossen frei. Die Ansichten der Presse über den richt Lehen im Allgemeinen dahin, daß derselbe die Unparteilichkeit deS englischen Richterstandes darthue und daß die Sntscheidung befriedigend sei. Die TimU meint, daß wenn sie stch auch üöer die Entscheidung nicht beschwere, weil nach den strengen Regeln gesetzlicher Beweis führung die Richter nicht wohl zu einer andern Entscheidung hätten kommen können, doch genug sür Vermuthung übrig geblieben fei, um zu zeigen, daß die .TimeS" im großen Ganzen im Rechte war. Was der Kaiser sag t. Berlin. 13. Februar. Der Kaiser sprach stch den ReichStagSabgeordneten
Evnea aeaenüber wie folgt auS: .Ob
wie Dank öder Undank ernten, wir wer den in unseren Bemühungen um das Wohl der arbeitenden Klassen nicht tu müUn, denn wir find überzeugt, daß wir durch dieselben die Arbeiter schließlich mit ihrer sozialen Stellung aussöhnen werden. Jedenfalls beruhigen diese Versuche mein Gewissen. Sondirungen. Wien, 13. Febr. Fürst Blömarck hat die deutschen Botschafter hier und in Rom in einer vertraulichen Rote aufgesordtrt, stch über die Anficht der österreichischen und italienischen Regierung betreffs der projektirten ArbeitS-Conferenz zu verge visiern. Londan.13. Febr. ES heißt hier, die vom Kaiser Wilhelm angeregte Ar-beitö-Conserenz soll in drei Monaten zusammentretin. Der preußische StaatSrath wird seine Sitzungen am Freitag beginnen. Allerlei. Der Sultan von Sansibar ist plötzlich gestorben? sein Bruder ist sein Rachfolger. In einem Gefecht zwischen Italienern und Abesstnlern wurden Erstere geschlagen. Alexander von Baltenberg beabsichtigt, in die östereichische Armee einzutreten. 0Qt,7sueJrtSöll Angekommen n : Philadelphia: .Minnesota von London. Glasgow: .State of Jndlana vox New York. New York: .Belgenland von Antwerden? .Statt of R.braSkg-von GkaSgow. ' - L o n d o n : In Sicht : .Egyptlan Monarch" von New Aork. S outhamp t o n : .Trave" von New Jork räch Bremen. H i e 's i g e s. V,l!z,i-VxteSa P ltrick Freel hatte stch in einem Freu, denhause in ,oh?r Weise benommen und eine der Insassinnen geschlagen. Er wurde ind,ß nur unter der gegen ihn schwebenden Anklage, nämlich Umgangs mit Peostituttten. bestraft Fred. Culcum (der Name ist wahrscheinlich falsch angegeben). No. 399 Union Straße, hat drei Schweine in seinem Sause geschlachtet und wurde da für um ZI und Kosten bestrast. Jeanette Ray, eine fein aufgedonnerte Dame war angeklagt, Mary Reible, die ebenfalls zur .bestem Klasse gehört", geschlagen zu haben. Die Beiden hatten inen Streit miteinander, wobei eS zu Schlägen kam. Der Mayor hielt ihnen eine große Strafpredigt und sagte, daß stch so etwas sür eine Dame nicht schicke. Er legte zwar der Dame eine Strafe von tzl und Kosten aus, schenkte ihr jedoch b'f selbe. Die kriminellen Anklagen gegen John Berry, Wm. Turner und Benjamin So lomoa wurden niedergeschlagen, weil die Großgeschworenen diesilben erledigt haben. Heute früh um S Uhr wurde die Feuerwehr nach Bachmann'S Sägemühle an Lincoln Lane und Madison Avenue gerufen. Kein Schaden, et?" In der gestzrn abgehaltenen Jahreö-Versammlung deS Indianapolis Schweizer Bundes wurden folgende Beamte gewählt : Prästdent-John Giöler. Vice-Pkästdent-John Rost. Sekretär Guft. Heb. Vice-Sekretär John Ambühl. Schatzmeister Conrad Giöler. Deutscke Lokal - Nachrichten. R h einprovinz. f In Berlin der frühere Oberprastent der Rheinprosinz, Wir, Geh. - Rath Dr. Mpritz v. Bardeleben. Am Geburtshause HackländerS in Burtsckeid be bsichtigt der BerschLnerungSverein ein. Eedenktasel zu Chren deS Schriftstellers anmbrinaen. Der LandtaaL-Abaeord, neter Karl Weerbusch in Elherseld hat zur Erinnerung an feine Verstorbene Gatlin, dem Fond der Krankenkasse seine Geschäftes 20,000 M. überwiesen. In Goldesberg der Major Lu. Menzel, wohl einer der letzten Kampfer aus der Zeit der Befreiungskriege 181315. Er fscht mtt rn den Schlachten bei Dresden. Leipzig, TroyeS, Paris und der Belageruna von la gere. Im Jahre 18ls. 21 Jahre alt, zog er zweimal in Paris ein. f In Solingen Franz Otto Sturm. Derselbe war tn wetten Kreisen als vorüalicher Musiker und Comvom5t be knnt. Vom Schwurgericht wurde dn I Lanvorteiiraaer eaer von Wald weae . i t .: r 3 I t fi . rv . . UNlmslLgung amlllch tmpsanaener Gel-
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