Indiana Tribüne, Volume 13, Number 144, Indianapolis, Marion County, 11 February 1890 — Page 1
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WiiÄViMes. . Kaiser Wilhelm müb es pch ljetzt gefallen lagen, d sozialistische Kaiser genannt zu werden. ES ist hart. Ein sozialistischer Kaiser ! DaS ist eine Anomalie. SozZalismuS und Easa renthum vertragen sich nicht miteinander.
Der Wahlkampf in Deutschland ist jetzt zu einem direkten Kampfe zwischen Kaiser und Sozialdemokratie geworden. In der That, sie haben ihn. Die Sozialdemokraten nämlich den deutschen Kaiser. Der Gedanke ist stärker als die brutale Gewalt. Die Arbeiterorganisationen von New Jork haben eine Delegatenversammlung abgehalten... und sich auch zu dem speziellen Zwecke erganisirt, für die größere Verhreitunz der Arbeiterblätter resp, der Volkszeitung' sorgen. DaS ist lobenswerth, und wenn ernstlich an die Ausführung des Planes gegangen wird, so kann der Erfolg nicht ausbleiben. In allen Städten, in welchen Arbeiterblätter erscheinen, sollte Achnlichcs geschehen, denn eS giebt kein besseres. AgitationSmit tel als die Press;. ES bedarf dazu nicht einmal einer besonderen Organisation. ES bedarf nur deS ernstlichen Willens und der Unermüdlichkeit und der AuS dauer. In jeder Wirthschaft, in jeder Grocery, in jedem Detailgeschäfte bedarf eS oft nur eines WinkeS, oder einiger Worte von Seiten des Arbeiters, wenn derselbe ein Kunde des Besitzers deS Ge schäftes, um denselben zu veranlassen, ein Leser deS betr. Blattes zu werden. Den Arbeitskollegen sollte Jeder wiederholt die Nothwendigkeit vor Augen halten, ein Blatt zu halten, das seine Interessen der tritt. Wenn solche Agitation systematisch und mit Ausdauer betrieben wird, so wird ' daS- der Arbeiterbewegung zum großen Nutzen gereichen. Die beiden Neskripte des deutschen Kaisers haben natürlich Aufsehen erregt und werden vielfach besprochen. Cäsa renbewunderer und Bauchrutscher erblicken in denselben den ernstlichen Willen mitzuhelfen bei der Lösung der sozialen Frage, kühler Denkende erblicken bloß ein Wahlmanöver in denselben. Wie dem auch sei, so scheint eS, daß das Vorgehen des Kaisers nach keiner Seite hin daS er wartete Resultat haben wird. Der Kaiser verfolgt die Sozialdemokraten, meinte er eS ernstlich mit den sozialen Ausgaben deS Staates, dann müßte er sich mit den Sozialdemokraten befreunden. Freilich, die Sozialdemokraten befürworten die Republik und nicht das Cäsarenthum, aber das ist die Strömung der Zeit, man wird in der Zukunft auch ohne Kaiser fertig werden, und daran wird weder ein sozialistischer Kaiser, noch ein absotutisti scher etwas ändern. Und was die Neskripte als Wahlmanö. ver betrifft, so scheint die Wirkung gerade die umgekehrte von der erwarteten zu sein. Das Volk sagt sich : wenn der Kaiser selbst sagt, daß das recht ist, was die Sozialisten sagen, ja warum verfolgt er sie dann, und warum sollen wir nicht für sie stimmen ? Die neuesten Nachrich ten lauten dahin, daß daS kaiserliche Re skript den Sozialdemokraten Stimmen zu führen wird. Ganz richtig sagen die Sozialdemokraten, daß sie sich zwar der Bundesgenossenschaft des Kaisers für ihre Ideen sehr sreuen, aber daß sie sich wegen der Ausführung der Ideen doch lieber auf sich selbst verlass.n wollen. Die Situation im alten Vaterlande ist Wirklich eine hochinteressante und wir sind auf den Ausfall de? Wahl ganz außerordentlich gespannt DrathnaHriHten. Wetterauks ich ten. Für Jndiana: Hübsche Wetter. Ein Feld für Adent eurer und Spekulanten. Wash ingto n, 10. Februar. Der Präsident hat seine Proklamation zur Eröffnung der Sioux Reservat für die Besiedlung durch Weike erlassen. Da Land wurde den Sioux Indianern abge kaust. ES befindet sich in Süd Dakota. Cbamberla In, S. D.. 10. Febr. Ein Kanonenschuß heute Nachmittag war daS Zeichen, daß die Sioux Reservation der Besiedlung geöffnet sei. Die .Buh mer' sind in Menge vorhanden. Jeder möchte gerne der Erste sein, um Land oder
ein .Lot- u bekommen. ES tragen sich dltselben Szenen zu. wie bti dem Andrang der Landsuchenden in Oklahoma. Tausende überschritten aus einmal die Grenze. Manche hatten schon Häuser de ulf, welche aus Rollen und Rädern ftan den, um sie sofort an Ort und Stelle zu bringen, blok um zuerst in der Besiedlung zu sein und den ersten Anspruch zu haben. Schaarenaeise kommen die Ansiedler, ganze Wagenzüge mlt LebenSmitteln,
Geräthen, Wkrkjtugen und tranSpor tablen Häusern mit sich führend. Noch in Staat. Washington. 10. Febr. Da Senatscomite für Territorien wie heute seinen Vorstder an. zu Gunsten der Auf nähme JdahoS als Staat zu berichten. Der Bericht wird am Mittwoch eingc reicht wtrdtn. Kongreß. Washington, 10. Februar. Im Hause wurden die neuen GeschästSregeln vorgelegt. Cannon von Illinois ein pfahl Namens des Comites, welches diestlbtn ausgearbeitet hatte, Annahme der selben. Er erklärte, daß die vorgenom menen Aenderungen den Z-oeck hätten, jtde ObstkuktionSpolitik von Seiten der Minorität zu verhindern, so daß die Ma joritüt lm Stande sei, ungehindert die Ge schäfte deS Häusel zu erledigen. Im Senate wurde eine Pttitlon dS JndianapolUer Board of Trabe einge reicht worin um Widerruf des intekstaat liüen BerkehrSgeskSt gebeten wird. Blaine hielt wieder eine zweistündige Rede über seine EeziehungSdill. die nie mal sterben will, und dann beschäftigte sich der Senat mit VtrwaltungSvorschlä gen für daS Oklahoma Gebiet. Ein Schwindler. Mun cie, Ind.. 10. Febr. I. E. Williams von Brooklyn, N. V. kam lktz. ten Sommer hierher und stellte sich hier als einen Brooklyner Schühfabrikanten vor, der gekommen sei, um sich das Na turgaSgebiet zu betrachten und allenfalls feine Fabrik hierher zu verlegen. Man baute ihm eine Fzbrik, gab ihm drei Acker Land und freie Ga.lleferung Et was auffallend war es. daß der Mann schon am Anfang $700 pumpte, um die Fracht für die hiehergeschicke Maschine rli zu bezahlen. Die Fabrik wurde iin ter der Firma : .Muncte Leatder Manu sacturing Ca.' im Betlieb gefegt, große Einkäufe wurden in Cincinnati, Chicago und New York gemacht Der Mann war praktisch. Er ngagi:te etlöa 125 Mädchen auf Probe für vierzehn Tage. Dann entlkß er dieselben und engagirte andere Mäöchen wieder auf Probe und so fort, so daß die Mädchen immer vier' zehn Tage umsonst für ihn arbeiteten. Inzwischen aber wurden Rechnungen fäl lig, Williams brouchte Geld und er ver pfändete die Maschinerie. Nun kommen Andere und beanspruchen die Maschinerie für sich. Der Sheriff hat die ganze 8 schichte mit Beschlag belegt, und die Fabrik steht still. Wahrscheinlich wird William kriminell verfolgt werden. Niederlage der Mormoner. Salt Lake.U.T. 10. Febr. Die Stadtwahl fand heute statt. Die Wahl ging ruhig vor sich, bloß sechs Vtthas tungen wurden wegen ungesedlichen Stimmen vorgenommen. Die Mormonen erlitten eine vollständige Niederlage, die .Heiden' trugen den Sieg mit einer Majorität von etwa 1.200 Stimmen d ivon. Die Mormonen behaupten, der Sieg sei durch Betrug errungen worden und vollen sich an die Gkrichte wenden. Oet Ctabil DerHerzogvonOrlean. Pari. 10. Febr. In der Deputir tenkammer beantragte heute Pradena den Widerruf deS Gesetzes, durch welches Kronprätendenten aus Frankreich ver bannt werden. Der Antrag wurde mit 328 gegen 171 Stimmen verworfen. Die Gräsin von Paris, die Mutter des jungen Herzogs, ist hier angekommen. Es heißt, daß die Regierung beschlossen habe, daß der Herzog zu zweijähriger Hast verur theilt werden soll. Präsident Carnot wird ihn dann begnadigen und über die Grenze bringen lassen. Folgen des Kohlenstreiks. B e r U n , 10. Febr. Nach der ,Ham burger Börsenhalle' sind die Direktoren der transatlantischen Dampserlinien kürz lich in Köln zur Berathung darüber zu sammengetreten, ob eS sich nicht empfiehlt, wegen des Steigen der Kohlenprelse und Arbeitslöhne den Passagier, und Fracht tarif zu erhöhen. Kailer Wilhelm und die Schweiz. Berlin. 10. geb. Die .Kölnische Zettung' theilt mlt: Kaiser Wilhelm
gab vergangene Woche dem schwelzeri scheu gesandten Dr. Roch ein Bankett und sprach ihm bei dieser Gelegenheit sei' nen Dank für die Thätigkeit der Schweiz in der Arbeiterfrage auS. Verstärkung für Wißmann. London. 10. Febr. Der Berliner Correspondent deS .Daily Chronicle sagt, daß Major WißmannS Truppen in
Afrika auf da doppelte ihrer jetzigen Stärke gebracht werden sollen. caitriuftötfotin. Angekommen in: N ew V ork: .Amsterdam' von Am gerdam; .Eider' von Bremen und .Polaria von Havre. London: .Mentmore' von Baltl more. I Sicht: .Bothnla' von New York; .Siberlan' von Boston nach Glasgow; .Denmark" von New Vork nach London. H i e si g s s. Die Wabl im 1. Aldermen.Dtstrikt welche heute stattfindet, erregt zwar kein allgemeines Interesse, aber die Politiker beider Parteien arbeiten doch gehör m ihren resp. Candidaten aus der Wahlurne zu ziehen. Am lebhaftesten ging eS ln bet 19. Ward zu, doch ist die Stimmenabgabe im Ganzen flau. ES steht fast außer Frage daß der demokratische Candidat Riley ge wählt werden wird. Um 2 Uhr heute Nachmittag schien diese Annahme wenigsten? sicher zu sein, und c müßte sich in den NachmittagSstunden Viele ändern, wenn der republikanische Candidat noch Aussicht auf Erfolg haben sollte. . DaS Dümmste bei der ganzen G schichte ist jedenfalls, daß wegen einer solchen Wahl die Wirthschaften ge. schlössen sein müssen. Heute Mittag um M wurde die Feuerwehr nach dem Hause von B. G. ConnerS, 178 Reed Straße gerufen. Schaden $75. Gua Wa wurde heute wieder we gen AuSübuung der ärztlichen Prox S angeklagt. Diesmal geschah die Ver Haftung aus Veranlassung eine Land. manne, angeblich weil er sich weigelt, die Bezopften zu behandeln. Die Direktoren de Commercial Club hatten gestern Nachmittag eine Sitzung und Col. Eli Lilly wurde um Präsidenten, Wm. Fortune wurde zum Sekretär erwählt. Ein Komite wurde ernannt um eine Konstitution auszuarbeiten. tt Die öffentlichen Schulen in West Indianapolis wurden gestern wieder er öffnet, trotzdem der GesundheitSrath da rauf befleht, dak die Gefahr der An gtckung für die Kinder noch nicht besei tigt ist und entschieden gegen die Wie dereröffnung proteglrte. Ein Chinese Namen Jung Sing Hit es fertig gebracht, eine Anzahl seiner langbezopsten LandSleute in der Weise zu beschwindeln, daß er sich ihnen al au San Francisco kommend, mit amtlichen Dokumenten ausgestattet, vorstellt', und idnen sagte, dak jeder Chinese um $10 besteuert worden sei, und daß er der Mann sei. an den da Geld abgeii sert werden müsse. Die Beschwindelten haben jetzt gefunden, dai sie betrogen sind, und lilßen heute ihren LandSmann einstecken. Zu gleicher Zeit wurde er bei Squire Feibelmann wegen HerauSforderung aiglklagt. . Vom VaSiand Vo r dem Handelsgericht in Kischinem fand dieser Tage ein Civilproceß mit romantischem Hintergrunte statt. Der Circusiefltzer Gotfroi hatte im Namen seiner Tochter gegen den Stabsrittmeijter Nussanow eine Förderung im Betrage von 9000 Rubeln erhoden. Nussanow erkannte die Forderung nicht an und klarte seine Wechsel al Garantie für die Einlösung des der jun, gen Dame zetebenen HeirathsversprechenS sür unziltig. Das Gericht erkannte jedoch im Sinne deS Klagers. Da mlt Edif,ns"Hilt, .jetzt auch schon die Puppen Worte gesun, den haben, wird es kaum nock 9W,m, derung erregen, daß der große Erfinder neuesten Ernnduna Edisons -.'k fci wissenschaftliche Zeitschrift Ljon scien tffiqu et industriel Folgendes zu berichten.' Der .Lingograpb'. der den Ls eomotiven statt rhreS bisherigen aus, druckslosen Pfeifens, da Sprechen bm bringen soll, besteht aus einem eisernen Kasten, in welchem verschiedene Rohren und Bronzedrähte angebracht sind und durch welchen der Damvf hindurchaelei tet wird, um durch nen Druck die Drähte in Schwingungen zu versetzen. Außen an dem Apparat ist eme Klavia tur angebracht, auf welcher der Maschi.
es rerttg gcoracyr l)ar, nun sogar den .Locomotiven Zunge und Sprache zu lei ben. Von dem .Linaoaravk Ki,s,,
Der lESeffia-ttaDinx Symphonie Orchestesclub Dienstag, den 11. Februar, Abends, ndr Halle der 1s M". C. A., n Mittwoch, den 12. Ftbruar, Abends, t der I?IAuIi Vrk. Eintritt . . 60 Cent.
Keine ltra.Vezahlung sür restrvirt Sitze. Großer Maöken - Ball eranftaltet oo der COICORÖIA, in der Männerchor-Lasse, am Donnerstag, 1. Februar. Eintritt 50c für Herr und Dame. Exira'Dame L5e. 5 tfornife. Deutsche Theater - Vorstellung unter de uspijien d Soziakist. Sängeröundes ! am Sonntag, 1. Februar '90, Abend 8 Uhr, in der -ISLvo nnorolior-IXallo. Die Lieder des Musikanten! otttftuck mit tsang in b fitn von Robert Kneifet. Rusik ron Ferd. umbert. Eintritt 25 Cent? G Person. Nach der Vorstellung : Tanz. Kränzchen. ntst für jedes Wort,' daS gesprochen er den soll, einen besonderen Knopf findet. Auf diese Weit wird die Lecomotioe z. B. daS Nahen eines Tunnels verkünden, indem sie mit Stentorstimme daS'Wort .Tunnel" ruft. Ebenso wird sie die Namen aller Stationen laut verkünden und jeden begegnenden Zug mit einem freundlichen .Guten Tag", oder .Guten Abend" begrüßen. Der Hauptnutzen der neuen Erfindung, deren nähere Einzel' hebten noch Geheimnisse EdifonS sein sollen, besteht natürlich in ihrer Anwendung sür alle Falle, iu denen ein Eisenbahn unglück zu befürchten ist. Dann wird die beredte Locomotive die Reisenden ih, res ZugeS nicht blos durch schrilles Pf fen, sondern durch gesprochene Worte, mit einem .Fliehen Sie!" oder sonst etaS Aehnllchem, vor der drohenden Gefahr zu warnen wissen, vorausgesetzt, daß der Maschinist Geistesgegenwart genug befitzt, noch rechtzeitig auf den be, treffenden Knopf der Klaviatur zu drücken. Hoffentlich stellt fich diese neueste Ersindung Edisonö nicht blos als ein verfrühter Aprilscherz heraus. A dem Großherzogz thum Baden wird folgendes Post Curiofium mitgetheilt, welches verdient, wehere Verbreitung zu erlangen, als drastischer Beweis dafür, daß aus der guten alten Zeit doch noch einige rodi mentare Ueberbleibsel in daS Zeitalter des Dampfes, des Telegraphen und TelephonS herübergerettet srden find. Eine Äutfabrik in Baden hat geraume Zeit hindurch jährlich zweimal Mofcbtf der in ca. 1200 Exemplaren an ihre Kunden versendet, und zwar in Rollenform als .Drucksachen" zum Portosatze von S Pfg. in's Ausland, von 3 Pfg. in's Inland. Bei der letztmaligen Aufs gäbe, im December vergangenen Jahres, wurden, wie die Frankfurter Zeitung be richtet, der Fabrik die für daS Inland bestimmten Rollen durch das Postamt mit dem Anfs'gen zurückgegeben, daß Druckfachen in Rsllenform wohl nach dem Auslande, nicht aber nach dem Inland durch die deutsche Neichspost Beförderung finden. Eine Reclamation der Fabrik yn die Ober-Postdirecticn hatt die statigung der wunderbaren Verfügung seitens dieser Behörde zur Folge. In ihrer Verlegenheit wandte fich die Fabrik mit ihren reichspostunfähigen Rollen an ihren schweizer Vertreter, sandte demselben die unglücklichen Modebilder ein, und zum Portosatz von 5 Centimes 4 Reichsxfennigen beförderte daS schweizer Postamt in Basel die Rollen nach Deutschland, d. h. überlieferte sie der deutschen Reichspost zur Beförderung nach dem deutschen Auslande. Mit gewohnter Pünktlichkeit hat tarn, auch die Neichspost die Rollen in die Hände der Adressaten abgeliefert. Die heitere Seite der Historie ist in dem Umstand zu suchen, daß die Neichspost Drucksachen in Rollenform als nicht postfähig zurückweist, wen sie mit ihren eigenen Briefmarken frankirt sind, daß sie aber ganz dieselben Poststücke unbedenklich befördert, sobald fit an den auslandischen Briefmarken sich vergewissern kann, daß die benachbarte Helvetia den Francaturbetrag emgestrichen hat. Daß durch solche sonderbaren Verfügungen die ausländisch Industrie gegenüber der inländischen be vorzugt wird, ist die weniger heitere Seite
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