Indiana Tribüne, Volume 13, Number 143, Indianapolis, Marion County, 10 February 1890 — Page 1
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eigen U tutet Spalt saften 6 Cent? Per Zett,. Äuzeigtu tu welchen Stellen gesucht, oder ,fferirt werden, finden unentgeltlich VnfnabMe. Dieselben bleiben 8 Tage flehen, ttnnea ader unbeschränkt erneuert werden. Anzeigen, welche Itt Mittags 1 Uhr abge. geben werden, finden noch am selbigen Tage klnsnähme. Verlangt. erlang ein PoNk? in der Mozarthavk. ur JmTd tzr deUin tJ, braucht fich ,u eldin. 13 klangt t ledigk, Ran mkttlere U,s. deutn, engUfch sprechend. Ow trkle Park Hotel. :' jx; Berlgt irdw Vchn für Haukubett. "jü roadmzq. , o. 12fft B et langt ei futtt deutsch? !dchk für fliihlittSe rext t e, kleine Kamut: ug koe könne. !ach,ufrsgen in Ost Ohrofti. Itfb Stellsgefuche. sucht Kd irgend welche Arbeit on wem ledige an in mt:tteri Ja?.en. 7ZS West 28$ tnpn Strsie. ,';;";;;yx S k 1 u ch t wttv tille von einer Frau in den mttt lere Jadren ia Ut Stadi sder aus dem Lande. N. 472 OK Washington Straß. Mb S e j ch t kd Stteit o tnem Schreiner in sei. nmSaerk oder in wem ?do!,sale .Seschäs. ahe t, der Ofstc . ,. Hl? wfb S,fu ch t !rd Stell es wer jungen Dame, mit r?zhrng als lerk in eine, der in, Otftc. Spricht dmch nd englisch. AdresZ: Frl. . L Offtc, de, Tribüne. Sfb Zu vermiethen. ,,ttKfür in äck.iti, toreroonr, ackosen undSeSZud. Mteth btaig fit dn richten Wann. Nachzusrazen im Wkft Wasdiagton Str. 13 f rmi the: VSIlirt oder nmödttrt 'mmr an ständig Leute. No. tS Oft aZYing ton Straße. !2zb MmiBuM Dr. I. Q. Sutcllffe schifttgt sich ulschtteßttch mit undSr,Mchu I U und mU eschlechll unb Urtnkrankhette. Ossiee: Ro. SS Oft Market Straße. Offi Stunden : S btl w Uhr vorm. Z dii Z Nh, ch. Sonntag I auZgevmen. Telphn941. Jndkana verding Offte. Züaseld kSnne gut Vädche sür HauSardeit in Hotel, turn ochen. Wasche oder al HauShSl. rinne Stellen betcmmen. Herrfchaftin, welch in utiädch,a wünsch, mögen sich gsäStgst a 8l enden. Kr An Krsff. 2b SüdIadama Straße. JL. Wullgva.fr, No. S lketcham StraSe, emdsiehlt sich al Mn. fiklehr und MheM Nntemcht auf Streichnd Vlechiaftrumenten. &u pachten: 5i Acker vom beste Garten Land, blo inil ,,'Mch von d, Jrr,.nftalt mit guten Hau, StälZunge erden gebaut. $ nr groh Farm; miher HZuski mit und ohn SaI. k und ,uß?Na:b der Stadt. L verkauf: HIusr und Lotte tu allen TtadttheUen. Farmen tlern nd groß, nah bei der Stadt, in diesem und nderen Staaten, sow'.e rah, ,,r gut gelegkne S'schlttZhIuser nd leer kotUn, rnhr,r, lireien, rcrerte, lsoI und andei sch't. G.Ä. Wär zlr, ?! 83)i Ost Washwgtsn Straß,. S. mtlkcker Jabre.v,rlcht der JsdläVÄpgliz Teutschk Gegrns. FkUw Bnsichkrnngk'Sesellschaft. de KiUHo, vom Staat am 15. Januar efamt erficherun . en in Kxat 2,076.064 61 äasttjra seit lehtem cht 1311,654 6! amt'öermSen lUiww nah, seit letztem Bericht $21,460 74 SerbtodUch ketten ein,. - . T . . . . :.. m stl ahl der z rast flkgenoen w,iiio Zunahme seit letzt, Bencht 293 Zahl dr UgUeöer 1.251 jch,i seit ttm enchi 183 Zrlft, eillttiu und bk,bhtt, wahrend de versto,. f,nnJhr1 359 W Ernff A. Anodek. Prstdnt. trmv UUiitt kretär. 3 TodesMuzeige. Zriund, nd Bekannt die traurige Nachricht, dai unser g?Ubler Galt. Vater. B.uder ud chaz,r, Hirmlnu Steboldt, mVsntag, de 1. Febt,r. orgenk 9M?. tm AUeksn IZ Jahr, und 11 Tager, durch den Tod triste wurde. Die Beerd'gunz ftndkt Mittwoch Nachmittag um 2 Shr, vomTrouerhauje, Rs. 1W Nord Nsbl Stnße, statt. Für die trsuerden Hinterdttebeven na etedolde, Sattin. Maebllda Lkebolde, md. ' Äso?l? Kerrmünu. fimJiM 5 omm tmr ' fl. -A.A. ßj&wiimxw ßm w: Zis.SS Süd Mtitfitt GH&U. StaLe. 110, m, mt 15, !ss OS ?tIZK. Leltvi 911. O?en Zn u a U Der X23apottaDUEL Ovmphonle Orchester elub am Dienstag, den 11. Februar, Abends, taHiIIqIIo dop Äs. O A9 ml NitivoH, den 12. Februar, Abends, t dr ipiyjxxoxitih KIrelie. aiaUitt . b Cents, stlwe Srtkß-Vitahlung sü, refervirte mt.
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DrathnaWHteu. Wett er au SNSlen. Mr Jndiana: Wärmeres, schön, Wetter.
Politische auS Montana. Helena. Mont.. 9. Fzbruar: Der. Sheriff Baker, der den demokratischen' Senator Becker aus Grund de? vom ; Lieuttnant-Souverneur erlassenen Hast?, j beseU veehastet hat und mit ihm aus der Reise nach Helena var, ist. in Bozeman . von dem Sheriff von Gallatin County , unter der Anklage, den Senator zu entführen, verhaft worden. Er verzichtete aus ein Vorverhör und wurde unter Bürgschaft gestellt. Er muß daher in Bozeman bleiben. Später. Senator Becker ist heute Abend per Ertrazug hierhergebracht worden. nachdem der ihn tranportirende Sheriff Parker nach Stellung von Bürg Zchast. daö er nächste Woche zur Verhand lung erscheinen werde, freigelassen war. Becker wurde in den Senat gebracht, der in Sitzung war ; und der WahlauS schub beräth nun. ob er wegen Mlßach tung deS Senat bestraft werden soll. Ein Quorum ist sedt vorhanden : der Senat dürste die ganze Nacht hindurch in Sitzung bleiben iinJSt& annehmen, da erwartet wird, daß am Montag an dere Demokraten erscheinen und jeden Beschluß hindern. Ein Stärke - Trust. Des Meines, I:. 9. Februar F. M. Gklbert. Eigenthümer der Gilbe, t Stärkefabrik, verkaufte seine Fabrik fn $500.000 an ein Consortwm von Kap! talisten. Er behauptet, dab diese? Kon. sortium jetzt im Besttze sämmtlicher Stärkefabrik? im Lande sei. Eine ganze Familie er trunkenKingston, N. Ä.. 9 Febr. Die vier Kinder des Jacob R. Slater vergnügten sich heute beim Schlittschuhlausen. DaS Eis brach ein und die vier Kinder fielen inS Wasser. Die Eltern, die nebenbei wohnten, eilten hinzu. Die Mutter, in der Hast die Kinder zu retten, betrat fofoit daS EkS, daS auch unter ihren Füßen nachgab. Den Vater in dem Versuche, die Frau zu retten, ereilte daS gleiche Schicksal und die sämmtlichen Verunglückten ertranken. Ver &ch$ Politisches aus Deutschland. Die RetchStagSwahlen. Berlin, 9. Febr. Im Allgemeinen neigt man fich hier der Anficht z. daß die sozialistischen Vorschläge Kaiser Wil. htlmS niemals zu einem praktischen Rt' fultat führen werden und je genauer die Erlasse geprüft werden, desto skeptischer wird man. ES wird bereits als durchaus unwahrscheinlich anerkannt, daß die eu ropStschen Möchte, wenn fle jemals zur Beschickung der Cons,rinz eingeladen werden, flch bereit finden werden, theilzu nehmen. England, Frankreich. Belgien und die Schweiz find von dem Kaiser dabei speziell genannt worden, aber ohne daß vorher eine Verständigung mir einem dieser Länder erfolgt wäre. Thatsächlich sagt der Kaiser nur. er wünsche, daß die Vertreter dieser Länder über diesen Punkt sondirt würden, aber er ordnete nicht einmal die Anknüpfung der Verhandlungen an. und solche find auch nicht angeknüpft worden. Nicht ein Schritt ist gethan, sich darüber zu informlren, ob diese Län der einer solchen Consermz zustimmen. ES ist behauptet worden, die Schweiz habe die Einladung acceptlrt. aber da? ist anscheinend eine Annahme, die aus der Thatsache bastrt. daß die Schweiz selbst früher bemüht war. solche Verband, lungen zu veranlassen. Die französische Presse behandelt im Ganzen die Idee, eine Conferenz eknzuberufen, nur als eine Beleidigung. Selbst die schweizer Presse scheint fehr wenig ein verstanden damit zu sein, daß die Pro jekt ihre eigene für den Mai einberufene Conferenz hindere, und verwehrt sich dagegen. Die augenscheinliche Erfolglosigkeit der allgemeinen Vorschläge, welche die Er lasse berührten, haben daS Gerücht ver anlaßt, daß die Conferenz das Thema der Bestimmung von Minimallöhnen kgno riren und fich auf die Diskussion der Be schäftigung von Frauen und Kindern in Industrien, die nationalökonomische Seite Ut SonntagSarbtlt und die Achtstunden. Bewegung beschränken wird. Diese Ge rüchte find in U'mt Welse bestätigt ; sie werden involvkren, daß die in den Erlassen berühmten Projekte bereit so weit gediehen seien, daß ein reguläres Pro gram entVorfen ist. Davon ist nicht dle Aedk,abtr selbst wenn der Plan so weit gegangen wäre und dann solche Ein fchränkungev, wie ermähnt, erlitten hätte, vöre doch ein praktisches Resultat kaum erreichbar.
Die offiziöse Presse giebt zu. daß eine solche Einigung über den Gegenstand der Conferenz. die Basis der Verhandlungen, wie weit die Untersuchung ausgedehnt werden soll, in Folge der in den verfchie denen Ländern verschiedenen Systeme die wirkliche Schwierigkeit fein werde; aber privatim ist man in allen osfiziellen Krei sen der Anficht, daß eine Conferenz übt? Haupt nicht zu Stande kommen wird. Wenn diese Erlaffe wichtige Resultate dabin sollten, so wird eS der Theil der ftlben fein, in welchem Maßregeln der inneren Politik versprochen werden, wci t?re AtbeitS'Gesetzgebung und eine Re f irm der zwischen Arbeitgeber und Arbei ter bestehenden Beziehungen. Der erste thatsächliche Schritt wird die Einberufung einer Spezial'Commission lein, die Vorlagen sür den neuen Reichs tag entwerfen soll. Sie soll zu gleichen Theilen au 3 Arbeitern und Arbeitgebern bestehen. Freiherr von Stumm, dir nächst Krupp die größte Arbeiterzahl im Rheinland beschäftigt, dürfte den Vor. sitz in der Commission führen. Ihre Ent würfe werden von dem StaatSrath at prüft werden, bevor sie dem Reichstag vorgelegt werden. Der StaatSrath ist aber nicht eine Kör verschaff, die irgendwie daS Vertrauen der Bevölkerung besitzt; und die Arbeiter murren jetzt schon bei der Nachricht, daß er zuerst über die Gesetze uetheilen soll, die ein neues Utopien für sie öffaen sollen. Daher heißt eS, der Kaiser werde diese Körperschaft reorganifiren. Dieselbe besteht jetzt auS achtzig Mitgliedern, wovon fünfzig Beamte oder Generäle sind, und nur acht Männer, worunter Dr. M quel, der Oberbürgermeister von Frankfurt a. M . sitzen ia ihr. die irgend welche Kenntniß von industriellen Fragen v .ben. Der Kaiser will eine gemiffe An i.-dl von Arbeitern ernennen, die bei jenen B:rathungen thetlnehmen sollen? als B;tspie! kann dabei der priußische Volks ÄirthschaftLrath dienen, von deffen Mit liedern fünfzehn Arbeiter sind. Sie Wirkung der kaiserlichen Reskripte. Auf die Wahlcampagne üben die Er lasje den faktischen Einstvß an 3, daß den Sozialdemokeaten großer Vorschub ge leistet wird. DaS überrsscht. da man zuerst daS nicht erwait te. In der That lchien die Theorie, deß die Ertaste bei dem Spiel um die Stimnun nur ein l7kano?er daistellten, durch die lähmende Aiikung, welchen dieselbe im sriienAugen slick auf lit soziatdemokeatische Propalanda hatten. destZtigl zu werden, da sie den SozialtZmuö selbst unStdig zu 'N?ch;n schönen. Ad?r bei nüchterne? Urberlegung kem man zu der Ueberzeu gung, daß die Erlasse eine kai'eitiche An erkennung darstellen, daß SozialismuS recht und weise sei, und daß da. waS er
bezwecke, nothwendig sür daS Land sei. und daher sagt da? Volk : .Wenn es daS ist, was wir brauchen, so ist eS besser, daß diese große Reform durch unsere Freunde durchgeführt wird ; wekhalb sollten wir sie jetzt im Stiche lasten, um die gute Sache in die Hände Derjenigen zu legen, die sich bisher stets als ihre F?inde gezeigt habend So aceeptiren die Sozialdemokraten die kaiserlichen Erlaffe als ein Denkmal ihres Sieges über den Kanzler, d gm wiederholte Aeußerungen, ihre Ideen seien nur chimärisch, jetzt mit Nachdruck gegen ihn selbst cltirt werden. Die Campagne der Sozial' d em o krat i e. Hr von Bollmar Hot in einer Rede in München erklärt, die Partei begrüße mit Jubel die Aussichten auf Befferung und Fortschritt, die daö Vorgehen deS Kaiser eröffnet habe, bestand aber daraus, daß die Sozialdemokraten ihre Reihen fest zusammenschließen müßten, um die Rea listrung der Versprechungen de Kaiser zu sicher. Die Abgeordneten Bebel. Singer und Litbknecht haben eine Conferenz abgehal ten. bevor die offizielle Varteikritik über die Erlasse im Berliner ..Volksblatt' er schien. Sie haben sich auf einen Artikel in demselben Sinne, wie Vollmar? Rede, geeinigt, und den Arbeitern gerathen, die Worte vom Throne, die ihre eigenen Theorien billigten und rechtfertigten, willkommen zu heißen; aber alle das nur in dem Sinne zu aceeptiren. daß sie fich schließlich doch nur auf ihre eigene Stärke verlassen könnten; dem Kaiser Vertrauen zu zeigen, aber doch die Pgr tei fest zusammen zu halten. Der erste praktische Schluß, den man au dem Erlasse zieht, ist. daß Arbeiter kandidaten wichtige Plätze in politischen Combinationen einnehmen werden, die erst kürzlich Mitgliedern der Cartellpar leitn zugewiesen wurden. und dem Car teU M bi HZ'!' Aussichten sehr unbe haglich zu Muthe. Die .Kölnische Zeitung" faßt dieSache, wie fie jetzt liegt, sehr kühl auf und ist ebenfall der Anficht, daß da kaiserliche Manöver nicht die geringste Wirkung hahin haben werde, daß da? so
zlaldemokratisch Votum reduzirt würde ; andere Blätter prophezeien eine unver eidliche große Zunahme desselben. - Seit der Publizirung drr Erlasse hat das sozialdemokratische Centralcomite die Zahl seiner Candidaten vermehrt, so daß die Partei jetzt in 310 Bezirken Candida ten ausstellt. Die Campagne, die gönz lich von diesem Comite von Berlin aus geleitet wird, ist ein Schauspiel dewun dernSwerther Thätigkeit. Energie und Intelligenz. In Folge ihrer vorzüglichen Organisation verfügt die Partei Über reiche Geldmittel und die reicheren Bezirke helfen den ärmeren aus. Viele Beitrüge find aus dem Auslande eingegangen, die bedeutendsten davon aus Amerika. In den Kohlendistrikten kan dldiren viele Arbeiter. Nationalliberale Hoff nun g en. Herr Miquel hat in Frankfurt erklärt, die Nationalliberalen würden einem Compromiß zustimmen, die Sozialisten Vorlage im nächsten Reichstag anzunehmen. Indem er ein Programm für weitere legislative Reform entwarf, kün digte er an, der neue Reichstag werde die lang schon schwebende Einführung eine einheitlichen bürgerlichen Gesetzes bringen und so ein für das ganze Volk verständ llcheS Recht schaffen; er würde eine Re form der Finanzen deS Reiches durch führen und einen systematischen Plan zur Tilgung der Reichsschuld schafft.
Die Londoner Dockarbeiter. London. 9. Febr. 20,000 Dockar beiter versammelten sich heute aus Tower Hill. Sie drohen zu streiken, weil die Compagnie! ihre Versprechungen nicht vollständig einhalten. John BurnS räth davon ab, vorläufig an den Streik zu gehen, und die Leute werden wahrschein lich seinen Rath befolgen. 00tuf8tätt&t&, Angekommen in: New Z)or k: .Jmbria von Liver Pool. DantV von Hamburg. .La Bre tagne" , von Havre. Pennsylvania von Antwerpen. .City of Berlin von Llver Pool; .State of Nevada von Glasgow, Holland von London. Liverpool: ,Scytdia"von Boston. Lrndon: In Sicht: .City of Chi cago von New York. .La Campagne von New Vsrk nach Havre. .Adätia" von New York nach Hamburg. .Teutoniavon New Orleans nach Hamburg. H WflUM ROttk,!S?icht. Margareth McGinty wurde weaen eines Rausches bestrast. Charles AlbertSmeter wurde wegen SonntagSverkaufS um 110 und Kosten bestraft. John Adams und John Glenn, welche wie gestern mitgetheilt. Mäntel gestohlen hatten, und John McAuliff und Daniel White welche von H. Armstrong Zigarren gestohlen hatten, wurden der Grand Jury Überwiesen. Im Namen deS SauireS Walpole. wel cher als Stellvertreter de Mayor den betreffenden Fall untersucht hatte, theilte der Mayor it. daß Wm. Thompson von der Anklage deS VerkausS nach 11 Uhr freigesprochen fei. Vtx flcta Cttlt)c?!i Per Baukontraktor Herr Schumacher von hier hatte mit seiner kürzlich unternommenen Reise nach Deutschland wenig Glück. Er hatte fich aus der Reise nach New Park eine Halsentzündung zugezogen, die sich so verschlimmerte, daß er. in Bremen angekommen, sich sosort wieder zur Rückreise entschloß und gestern hier eintraf. cZaooermtt. H Z Aonty. Rept. an Haus an Park Avenue zwischen 7. und 8. Str. 5800 F. G. Wright. Cottage an Summit Str.. zwischen Coller und Ohio Straße $500. Der Barbier. Toni Dev.ar. mti eher DlenSag Nacht aus dem Geleise an Tenneffee Straß, überfahren wurde, ist gestern Nacht im Hospital seinen Ver levungen eriegen. tzj Gestern Nackmittaa o m dampfte der erste Zug der C. H. & D. Bahn, welcher den MSnnerchor und sonstige Ausffügler zu dem Sängerseste je. m & in. . II vaeg neu, Orleans suyrkk, von hier an. Derselbe bestand auS zebn Wa,n. ( Beweis daß die billige Fahrrate gezogen rrr t f. cm . . " , yqi. wniTwwag! wgr reich deko rirt.und wkbmütbiae BttS w Bahnhof versammelte Menge dem Zuge nam, orr oem Vergnügen mit Dampf ent gegen eilte..
Deutsche Theater - Vorstellung unter den usptzien d Soziattst. Sängeröundkö ! am Sonntag, 1. Februar '90, Abend SUdr. in der
ÄlANlKr1ir.Llke.II. Die Lieder des Musikanten! olkistuck mit sang in 5 klen von Robert Kneisel. Ausik on Ferd. Sumbert, Eintritt 25 Cent G Person. Nach der Vorstellung : Tanz. Kränzchen. 1869. 1890. Will. F. A. Qernhamer, Deutscher Rechtsantoalt, m Ost Court Otrage, nahe der Delawarestr. Jnd'plS, Ind. Empfiehlt sich dem Publikum. Ikonsultütlon frei. üIir bebanvten Oefen Oesen dilliger zu verkaufen, als irgend ein an dereS HauS in der Stadt. SätfMicW. mmmsm Offen lil 9 Uhr Gutftag und Uoutaz bind, aar der w dschlaIiailnn. ?SZQsi Gotte ! .1 oli ui VT. lücenltr Vgeat. Dat größte, schönste und ültefle derartige Lokal tu der Stadt. Die geräumige und schön eingerichtete Halle steht Bereisen, Logen und Privaten zur Abhaltung vou Bällen, Konzerten und Bersammlunzen unter liberale Beding nuzea zur Verfügung. Vom VneNandt $m Parlamentvonwüdaustralien wart iünast. wie aus Sudnen gemeldet wird, wahrend der Debatte über .. m j:..r.f. 4. r..r j: vas neue iAeiey ciu uivct ujiyuucis galerie befindlicher Mensch ein saueres Packet von oben auf die Köpfe der Herren Abgeordneten. Im Fallen zerriß die au tzere umyuuung unv entsruen vemjez ben eine große Anzahl dickleibiger Bro schüren mit der Aufschrift: ..Besonderes Schreiben an Se. Majestät Wilhelm II., Veutjcyer ttaija unv ontg von Preußen." Für jeden Abgeordneten enthielt das Packet ein Exemplar unter aenauer Angabe der GefchäftSadresse oder Prwat t . . . c.i r; t r t roouiruug 0C5 Vcrrrssrnoe 'smpsanger. Oben auf lag ein Streifen Papier, auf dem einige unleserliche deutsche Worte gekritzelt waren. Der Mann, dtr daS Packet geworfen hatte, wurde von einem in der Galerie zufallig anwesenden Polizisten sofort festgenommen, woraus fich herausstellte, daß derselbe Theodor Karl Pollock oder Pollack heißt. Auf Befehl des Sprechers wu.de er zunächst in Gewahrsam genommen, bald darauf aber mit einer Verwarnung entlassen. Ueber die Motive seines sonderbaren BeginuenS hat er sich nicht geäußert, immerhin hat der Thorhüter des Parlaments nunmhr den gemesseneu Befehl erhaUen, i Zukunft daS Betreten der Zufchauergalerie jeder Person zu untersagen, die ein wenn auch noch so kleines Packet un?' term Arm tragt. Was den dichterischen Nachlaß Karl Gerok's betrifft, so ar eS eine merkwürdige Fügung, daß sein Ver leger, Herr Pfeiffer, in Firma Gremer und Pfeiffer, vor Weihnachren bei dem Herrn Prälaten war und daß dabei in stanz harmloser, beiliufiger Weise die Rede darauf kam, waS wohl der greise Dichter an literarischen Schatze hmter laffen werde, falls er abberufen würde. Ja, lieber Herr Pfeiffer", lautete die Antwort, .da ist nicht mehr viel vorhanden ein paar Gedichte, welche nicht mehr in der neuen Auftage von .Unter dem Abendstern" untergebracht werd konnten." Der Verleger vexunethet, daß nach wch etwas aus der Lyrik seiner ersten Jugend sich vorfinden werde. Bon den .Jugenderinnerungen" ist erst zu Weihnachten eine neue Ausgabe bei Bei Hagen und Klasing in Bielchld erschienen. -Karl v. Gerok hinterUßt eine Wittwe mit s Kindern ; ein Sshn ist Stadtpfarrer an der Stuttgaaer Johan neSNrche; der Zweite praktischer Arp, behandelte dm Bter in Gerne!nsH:ft mit ybermdicinalrath Dr. Ludesberser bei seiner letzten todtlichen Krank, seit: ein dritter Sohn ist Justizrefer. dar in Stuttgart. Die eine Todter kt kick nach riedbera verbeiratbet an Qr. jeffor Köstlm, die andere, jünger ilj noch im Elternhaus
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