Indiana Tribüne, Volume 13, Number 142, Indianapolis, Marion County, 9 February 1890 — Page 5
Tulleriengehtimnlssö aus der Zeit des zweiten Empire. Don Pros. Dr. Heinrich Blsch.
Hochvexrätherischer Art sind die NeiHungen und Wünsche deS GeschichtSfreundes. Erzeugt und genährt werden sie durch die Eigenliebe und Engherzigseit der Machthaber. Eisersüchtig wachen diese darüber, daß kein unberufenes Auge das durchginge, was dem Blicke der Unterthanen verhüllt bleiben soll. So lange die Gewalt ihren Händen nicht entwunden ist. vermögen sie das Geheimniß wohl zu hüten. Werden sie aber von ihrer Höhe .gestürzt, losen die Widerfacher sie in der Herrschast ab, dann fällt der Schleier, das Dunkel lichtet sich und klar liegt am Tage, was die Vergangenheit in ihrem Schoße geborgen. Gewaltsame Negierungsänderungen, feindselige Dynastienwechsel erweitern die Geschichtskunde über die dem Sturme zum Opfer Gefallenen; die der Historie Beflissenen erhalten Aufschluß über lange Unverstandenes, sie erfahren Ungeahntes, Unvermuthetes. Die Berichte eines Agenten der kaisers lichtn Polizei Napoleons III. liegen uns im getreuen Abdrucke vor ; mit diplomatischer Genauigkeit ist darin jede Stelle bezeichnet, welche der damalige Polizeimmister oder der Direktor des öfsentlichen Sicherheitswesens mit dem Stifte als besonders wichtig hervorgehoben hat. Am 22. Januar 1853 versammelte Napoleon III. den Senat, den gesetzgebenden Körper und den Staatsrath in den Tuilerien, um ihnen seine Vermählung mit Eugenie, Gräsin von Montijo, und deren Erhebung zur Kaiserin der Franzosen anzuzeigen ; in seiner Anspräche hob er die Gründe hervor, aus welchen er auch nicht einmal oen Versuch gemacht hätte, aus dem alten Adel der gekrönten Häupter eine Lebensgefährtin zu wählen. Senn man angesichts des clten Europa", so ließ er sich vernehmen, durch die Kraft eines neuen Staatsgedankens auf die Hohe der alten Herrschergeschlechter gehoben worden ist, o verschassl man sich nicht dadurch Aufnähme, daß man sein Wappen älter macht und um jden Preis in die Familie der Konige einzudringen sucht. , Besser gelingt das, wenn man seines Ursprungs stets eingedenk bleibt, sein eigenthümliches Gepräge nicht verleugnet und vor Europa offenherzig sich zur Stellung des Emporkömlings bekennt, ein Ruhmesanspruch. wenn man emporkommt durch die freie Abstimmung eines großen Volkes. Bei aller Würdigung der von Napoleon III. betonten Gründe seiner Wahl wird man denn doch nicht umhin können, sich über den Leichtsinn zu verwundern, den er durch die Vermählung mit der Grasm von Montijo begangen hat. Mag es auch dahingestellt bleiben, ob der Kaiser der Franzosen darum gewußt habe, daß seine Erkorene in eingeweihten Kreisen gar nicht als die Tochter der Gräsm von Montijo galt, daß man sie als eine uneheliche Tochter der Konigin Christine von Spanien betrachtete, das muß er jedoch gemußt haben, was vor aller Welt offenkundig lag, daß das Haus der Gräfin von Montijo eine Schule arger Sittenlosigkcit war. Was half es auch, daß er, wie wir in einem geheimen Berichte bereits vom 8. Februar ls;53 lesen, der Schwiegermutter die ernste Weisung, zukommen ließ, so selten als möglich bei Hose zu erscheinen? In den Salons und an der Börse erzählte man sich die erstaunlichsten Dinge über das Vorleben der jungen Kaiserin. Man flüsterte einander die Ungeheuerlichkeiten zu, Eugcnie de Montijo fei wegen der Theilnahme an einem Diamantendiebstähle aus Spanien verwiesen worden ; usan rzählte sich von einem ScheidungsProcesse, der seiner Zeit viel Staub auswirbelte und in dem die Kaiserin noch als Fräulein von Montijo eine wenig ehrbare Alolle gespielt haben soll ; man will sie in verbotenem Umgange mit dem belreffenden Ehemanne überrascht haben. Allein es währte nicht lange und man hatte nicht mehr nöthig, aus der Verangenheit und aus der Ferne Stoff für die Chrqniqiie scandaleuse zu holen; am 17. Februar berichtet unser Geheimaeut, daß man es beharrlich glaube und tedrhole, daß Edgar Ney während eines Spazierritts, den er in Gesellschaft des Herrscherpaares gemacht, verleitet durch irgend einen ihn berauschenden Anlaß, sich der Kaiserin gegenüber sehr ungebührlich benommen und daß ihm diese dafür einen tüchtigen Peitschenhieb verfetzt habe. In dem Berichte eines Polizeiagenten wird es mit dünen Worten gefügt, Napoleon III. habe die Kaiserin und Edgar Ney in flagranti ertappt. Thatfache ist es, daß Herr Ney von jenem Llugenblicke ab in Paris unsichtbar Ward, dannt er, nuc man oosbatt faate. Zeit gewinne, um aus seinem Gesichte die Spuren der Züchtigung zu verwllchens Man wird es begreiflich finden, daß derartige Vorkommnisse nicht danach angethan waren, ein gutes Einvernehmen zwischen Napoleon III. und seiner Gatiin zu erhalten. Der Kaiser begann alsbald mißtrauisch gegen die Kaiserin zu Werden. Vom 24. Marz datirt ber Bericht, wmlach die an die Kaiserin ein langenden Briefe dem Kaiser vorgelegt werden müssen, der, wo er es für angezeigt findet, selbst die Antwort diktirt, ohe daß seine Frau davon etwas ersahren würde, daß für sie Briefe angekommen oder gar, daß in ihrem Namen geantwortet wurde. Lange konnte jedoch dieses unwürdige Spiel ihr nicht verborge bleiben ; als sie davon Kenntniß erhielt, war sie, wie natürlich, darob heftig erregt. Sehr lebhafte ' Scenen r' 1. ... . ...ri... t ... ff Ai ftn zanoen fliegen ven . Der Geheimagent fügte mit Vezua darauf hiuzu: Die Personen, welche Im herrsch süchtigen und entschleoenett Charakter Zver Kaisenn kennen, sagen, daß man nicht werde erstunen dürfen, wenn man plötzlich erfahren sollte, daß sie, ihre hohe Stellung im Stich lassend. nachBelgien oderEngland entflohen sei." Charakteristisch bleibt es immerhin, daß man einander ins Ohr raunte, Napolern III. habe der Kaiserin Eugenie gestattet, ihre Mutter,' die deö Aergerniß erregenden Lebenswandels halber den bindenden Betehl erhalten haben sslk. Paris ungesäumt zu rttlsjsen, zu beglei j
ten, dsch nur unter der Bedingung! daß sie ihr sodann völlig folge. Das Mißtrauen, das der Kaiser seiner Frau entgegenbrachte, scheint überaus groß gewesen zu sein ; ' ich schließe dies aus dem folgenden Berichte unseres GeHeimagenten: Der Kaiser will es nicht zugeben, daß sie allein ausgehe. Vor einigenTagcn war Se. Majestät ungemein beschäftigt; die Kaiserin wollte diese Zeit zu einer Spazierfahrt mit einer ihrer Ehrendamen benutzen. Louis Napoleon wurde davon noch rechtzeitig verständigt, und es wurde der Befehl ertheilt zu Hause zu bleiben." Bezeichnend für das zwischen den Ehegatten herrschende Verhältnis ist ein vom 25. Mai 1853 stammender Bericht: Der Kaiser ist gestern ohne die Kaiserin ausgeganzen. Man fahrt fort, über den kränklichen Zustand Ihrer Majestät zu sprechen. Sie ist am Ende, sagt man, bei weitem trauriger, als physisch leidend, Sie kann sich an den absoluten Zwang der Etikette, die ihr der Gatte aufdrängt, nicht gewöhnen. Er ist bis zum Exceß argwöhnisch, mißtrauisch, strenge. Die geringste Verletzung der ihr vorgeschriedenen Befehle, die sich die Kaiserin erlaubt, wird ihr mit einer rücksichtslosen Gleichgiltigkeit vorgehalten, die für sie beleidigender ist, als Heftigkeit oder Strenge. Man geht so weit, zu sagen, der Kaiser habe in der Vergangenheit der Kaiserin Mackel entdeckt und daß er ie jetzt ihre Fehler bützen lassen wolle.Boshafte Zungen bemerken, er sollte doch an das Princip der Wiedervergeltung denken." So oft Louis Napoleon es wahrnimmt, daß iracnd Jemand das beson dere Vertrauen der k?aiserin genießt, beellt er sich, ten Betretenden zu entsernen. Dies hat sich soeben mit Frau Aguado ereignet. Die Kaiserin liebte diese Ehrenda'me. sehr innig. Zuweilen unterhielt sie sich mit ihr in spanischer Sprache. Der Kaiser, der das Spanische nicht versteht, jedoch jedes Wort seiner Gemahlin überwachen will, wurde besonders durch diesen Umstand dazu bestimmt, der Frau Aguado den Abschied zu geben. Die Bitten der Kaiserin haben den Widerruf dieser Verfügung nichr durchzusetzen vermocht." Wenn dies Alles wirklich wahr ist, dann wird man auch dem am 21.- Juli 1853 verzeichneten Gerüchte wohl Glauden schenken dürfen. Der gut unterrichtete Geheimagent weiß zu erzählen, daß man sehr viel von der Kaiserin und dem Hofleben spreche; thatsächliche Gewaltsamfeiten sollen daselbst die Ruhe gestört haben, und zwar fo sehr, daß man behauptet hat, die Kaiserin habe St. Cloud verlassen, um sich nach Spanien zu begeben, daß sie jedoch manu militari" zurückgeführt wurde. Allein der Friede kehrte gleichwohl nicht in den glanzenden Räumen von St. Cloud ein; der Kaiser bot nunmehr den Anlaß zur Klage. Er hatte wieder das Verhältniß mit Madame Howard, die von ihm zur Gräsin von Beauregard erhoben worden war, erneuert. Seit dem Jahre 1346 bis zu seiner Vermahlung mit Eugenie latte Louis Napoleon mit Frl. Howard im vertrautesten Verkehr gestanden. Vier Kinder waren diesem llmgange'entsprosten. Man begreift es, daß es Louis Napoleon nicht leicht ward, sich von ihr zu trennen. Und in, der That, es währte nicht lange und sie ward wieder Gegenstand des allgemeinen Gesprächs. In einem Berichte vom 23 März 1853 lesen wir das Folgende: Man geht in der Behauptung fo weit, daß man zu sagen wagt, Napoleon gründe surfte (die Howard) ein Majorat mit dem Fürstentitel. Diese vornehme Dame wohnt ständig in Versailles, wo man ihr oft auf ihren Spaziergangen an dem Uftr des Flusses begegnet, gleich der Göttin Kalyvso, nach Ulysses Abreise Miß Howard hat die Hossnuna nicht aufaeaeben. Sie hat sich eines Ausdruckes bedient, den wir r nnueoeryolen, oyne !yn zu verireyen. mt (Napoleon) hat immer Launen gehabt, allein er ist magenleidend und ich weiß wohl, daß er wiederkommen wird." Ohne auf den Versuch, einer Erklärung dieser Aeußerung der napoleonischen Muse einzugehen, begnügen wir uns, an dieser Stelle darauf hinzuweisen, daß Miß Howard Louis Napoleon nur zu gut kannte. Am 20. September schon weiß unser Gewährsmann zu erzählen, daß allgemein davon gesprochen werde, die Kaiserin habe Kunde davon erlangt, daß zwischen ihrem Gatten und Miß Howard wieder eine Annäherung stattgefunden habe, wie die, Einen meinten, durch einen einfachen Briefwechsel, nach den Anderen durch personlichen Verkehr; daraushin habe die Kaiferm ganz entschieden ihrem Gatten die Absicht geäußert, St. Eloud, ja Frankreich zu verlassen, falls der Kaiser seine Würde nicht besser wahren wollte und nicht einsehen wurde, was er der e- i ' rti-i'.. -Itfi f Jl.-tt. . irrem, uic n iut iauui gcroagu, u)moi Eine sehr lebhafte Scene fand hierauf statt, in Folge deren Eugenie dem Kaiser gesagt haben soll, daß sie mcht den Thron, sondern nur ihren Gatten beanspruche. Den sie geheirathet habe, das sei nicht derHerrjcher, fonvern der Mann, und ein erster Schimpf würde für sie entscheidend sein. Der Kaiser, stets ruhig und freundlich, selbst wenn er Unrecht- hat, beruhigte diesen Zorncsautzbruch durch die Verpflichtung, jedwede Eorrespondenz mit der fraglichen Person abzubrechen. Allein wie er sein Wort gehalten hat, das kann matt cus einem , Berichte vom 7. Februar 1854 entnehmen. Man versichert, daß die Kaiserin sehr traurig ist; man schreibt dies bald dem Schmerze über ihre Kinderlosigkeit zu, bald dem Kummer-, den ihr der Gatte bereiten soll. Man spricht vtel von einem Fräulein Alerandre, das für den Augenblick die durch den Kaiser bevorzugte ötioalin sein soll. Die alte, in Freundschaft abgeartete Leidenschaft für Miß Howard wieherholt sich anderseits neuerdings und wird dauernd, und die Besuchern den Champs-Elysees finden, wie man sagt, außerordentlich hausig statt." ! Und wie die Moral am Hofe, ss war die öffentliche Moral überhaupt jief gesanken. Die dem Hofe nahestehenden Kreise boten unausgesetzt Anlaß - zu öffentlichem Aergerniß. Persignn, der als Halbbruder des Kaisers galt, sowie auch in Vicomte döu Flshaut, emM
durch' ihren ! Lebenswandel allenthalben Anstoß. Aber auch in einer anderen Beziehung ging der Kaiser mit einem wenig guten Beispiele voran, worin er gar viele Nachahmer fand. Es war das maßlose Haschen nach Gewinn, gleichviel ob er erlaubt oder verdammenswerth war. Die Ernennung von Senatoren bildete den Gegenstand des niedrigsten Schachers. Die Namen Jener, die ihre Würde um einen hohen Preis erkauften, gingen von Mund zu Mund, wie es in den Berichten unseres Agenten heißt. Daneben bot der Börsenschacher ohne Ende begründeten Anlaß zur Verurtheilung der Reqierung. Laut klagte man die höchsten Würdenträger, so den jüdischen Renegaten Fould boshaft bemerkte man, als von der Schaffung eines Adels des zweiten Empire die Rede, war, daß Fould zum Herzog von Villejuif werde ernannt werden den Minister Persigny und Andere, der Bestechlichkeit an. Ja, man sagte es ganz unverblümt, daß Fould die verhüllten Jntriguen des Kaisers an der Börse für diesen ausnütze ; ausdrücklich heißt es in einem unserer Berichte: Se. Majestät wird verdächtigt, dem überaus großen Geldbedürfnine, das ihn .beinahe erdrückt, durch die Dienste, die ihm Fould leistet, abzuhelfen." Kann man sich unter sothanen Umständen darüber wundern, daß die Stimmung, im Volke eine dem Kaiser, dem Empire höchst ungünstige war? Es war die allgemeine Ueberzeugung schon im Jahre 1858, daß das neue Kaiserthum höchstens so lane wie das Leben Napoleons III. dauern werde. Bezeichnend hierfür ist die Aeußerung eines kirchlichen Würdenträgers, die dieser in einem Gespräche mit de la Gueronniöre fallen ließ. Er 'sagte: Wemt eine Kugel Louis Napoleon tödten würde, dann wird Euer Empire zusammenstürzen, ich gebe nicht 24 Sons fürEure Erbschaft." Meiner Treu", antwortete de la Guoronniere, ich glaube, daß Sie Recht haben." Die Ereignisse haben die Ansicht jenes Geistlichen vollauf bestätigt.
Skizzen aus dem Berliner Ge richtösaal. Jat 'neWaschfrau zukommt. Dhun Sie mir den eenzijen Jesallen un fertijen Sie mir bald ab, mir jeht ja sonst en janzer Hag verloren. Um zehne bin ick vorjelade.i, un nu is et elfe ! Va müßte eijentlich mal wat von in die Zeitung kommen." Der Gerichtsdiener suchte die etwas erregte Frau zu beruhigen und forderte sie auf, nur noch etwas auf dem Corridor auszuharren, ihre Sache würde bald herankommen. Es dauerte denn auch nicht lange, bis die Sache Frau Dr. R. gegen Frau Neumann" aufgerufen wurde. Eine, elegant gekleidete Dame rauschte zum Saal hinein und hinter ihr eine ärmlich, aber reinlich aussehende Frau aus dem Arbeiterstande, dieselbe, die vorher ihrer Ungeduld Ausdruck gab. . Der Vorsitzende stellt zunächst die Personalien der Parteien fest. Frau Neumann, Sie sind schon zweimal bestraft?" Bei dieser Frage macht Frau Dr. N. eine entschiedene 'seitliche Bewegung, um eine größere Entfernung zwischen sich und die bestraste Perion zu schassen. Die Letztere sieht ihre vornehme Gegnerin höhnisch an: Sie brauchen sich in Jeringsten jarnich vor mir p ekeln, meine Hände sind rein von jremdet Jut, un ick habe ooch blos eenen Mann gehatt. Frau Dr. N. : Herr Präsident, das soll wieder eine Anspielung darauf sein, weil ich von meinem ersten Mann geschieden bin, darf die Frau mich denn auch hier beleidigen? Vors.: Etwas Beleidigendes kann ich darin nicht sinden, aber Frau Neumann, Sie haben nur mit mir zu reden. Frau Neumann : Is mir ooch weit anjenebmer. Es giebt Leite, die mit ihre dreischneidije Zunge die janze Nachbarschast kurz und , klein tranchiren dhun, da kann Unsereener natierlich nich mit ! Vors.: Sie sind also zweimal vorbestraft, einmal wegen Hausfriedensbruchs und einmal wegen Beleidigung ; das laßt doch darauf schließen, daß Sie sich leicht vergessen, Sie sollten sich doch etwas zusammennehmen. Frau Neumann (schluchzend) : Herr Präsident, mein Mann is vor fünf Jahre uf'n Bau verunjlückt, un ick sitze mit drei Kinder un quäle mir von frieh bis spät, det ick sie reinlich in Zeug halte, 'ne Wasch srau is jewiß' keen Herrenleben nich, un wenn eenen denn mal die Jalle iirt Blut tritt, denn schleppt so Eene mir noch vor't Kriminal, wo mir yix halber Dag. verloren jeht! Vors.: Ruhig, Frau Neumann, Sie mögen ja eine schwere Last haben, aber beleidigend dürfen Sie nicht werden. Aber vielleicht läßt sich die Sache noch beilegen, bevor wir verhandeln. Wenn Sle nun hier die Klägerin um .Entschuldigung bitten, vielleicht nimmt dieselbe dann die Klage zurück. Beklagte: Um meine Kinder wejen un weil mir zu ville Zeit verloren jeht, will ick det dhun. Aber in die Zeitung lasse ick nischt setzen. Vors.: DaS wird die Klägerin auch gar nicht verlangen. Sie erklären sich doch bereit, unter diesen Umständen die Klage jzurückzuxehmen? Klägerin: Ich? Zlntee keinen Umständen! Die Frau soll ihre Straft bekommen. Weun sie arm ist, dann darf sie auch nicht einen so großen Mund haben. Vors.:. Nun, B:scheidenheit steht meiner. Ansicht nach. auch dem besser Situirten nicht bel. Aber Sie müssen immer den Stand Und den Bildungsgrad de Beklagten , berücksichtigen, ,ch sollte meinen, Sie sollten zusrieden sein, wenn man Sie um Verzeihung angeht. Kla. gerin: Die Frau muß ihre Strafe bekommen. Sle muß doch wissen, wen sie vor sich hat. Eine Frau von meinem Stande so zu beleidigen l Bekl. : Nu, nu, dhun Se man nich so un machen Sie't man hallweje. ' Sie sind ooch man nackigt uf de Welt jekommen. Det drägt Sammt un Seide, aber von noble Jesinnung, ' davon' steht nischt drin. Handmanschetten un denn barfuß," sagt der Berliner. ' ' Vors.: Ruhig, Frau. Neumann, oder ich muß Sie ln Strase nehmen. (Zur Klägerin : .Sie bleiben also bei Ihrer Weigerung? -Klägerin: Die Frau soll
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ihre - Strafe, haben. Vors.: Dann wollen wir jn die Verhandlung eintreten. Es handelt sich um einen Vorfall, der sich am 19. September in der Waschküche der Klägerin, der Frau Dr. R., zugetragen hat. Wie die Klägerin behauptet, ist sie von der Beklagten mit den empörendsten Schimpsworten bel?gt worden. Das geben Sie auch wohl zu, Frau Neumann? Beklagte: Jeschumpsen habe ick, lüjen is nich meine Sache, un ick habe neilich erst meinen Jungen halbtodt jehauen, weil er seinen Lehrer belogen hatte ; aber steht denn nischt davon in die Acten, wie sie mir vorher jepisackt un tribulirt hat? Ick bin sonst die Sanftmäuligkeit jelbst un sage schon am liebsten: ick jloobe, et regnet," wenn man mir int Jesicht spuckt; aber jeder Mensch hat seine Ehre, der Koofmann bat sie in Kaffee un Zucker, der Barbier int scharfe Messer un die Waschfrau in die reene Wäsche. Ick lasse mir ville jesallen, aber wenn Eener sagt, det ick nich reen wasche, der jreift mir in meine Ehre an. Vors.: Aber, Frau Neumann, seien Sie nicht gar so weitläufig, sondern führen Sie kur an, wodurch Sic.sich durch die Klägerin gereizt fühlten. Bekl.: O, da kann ickWafchkörbe voll von erzählen. Sehen Sie, Herr Jirichtshof, so'ne Damen möjcn ja ihre PUtzmacyermunrlitrerlu zur oeyanoezn, aber wat 'ne Waschfrau zukommen dhut, det wissen sie nich. Jlooben Sie man, so den janzen Dag in den dumpfigen Keller stehen un in det Nasse rumklauen. Idet is nich leicht, un wer nich einijerma1 ft7t $TOtit st s fr Vt ßlil US jcjcnuuuvivjv vvutuv 7U; kommt aus die Florenzia-Krankheit, wie sie jetzt den Schnuppen nennen, jar nich raus. Eene Waschfrau muß bei ihre schwere Arbeit aber ooch so leben, det sie't aushalten kann, un mit die Verflejung war et bei die FrauDoctorin man immer zu meiner herzlichsten Unzusriedenheit bestellt. Klägerin : Was ? Ich soll Ihnen wohl Caviar zum Frühstück und Abends Thee und Biscuits vorsetzen lassen? Ist das eine Beklagte : Nu ? Wat bin ick denn ? Nehme ick vielleicht Herrenbesuche an? Klägerin (auffahrend) : Wie meinen Sie das? Vors.: Ich bitte um Ruhe jetzt, Frau Neumann hat das Wort, und ich fordere Sie auf, zu Ende zu kommen. Beklagte: Ick hadde ihr det schonen paar mal abgeschlagen, bei ihr die Wäsche zu machen, weil sie nich weeß, wat ne Wasch srau zukommt. Wir kriejen namlich det Morjens Kaffee un zwee beschmierte Schrippen zu't Friehstick Vors. : Aber das geht uns doch wirklich nichts an ; kurz und gut, Sie glaubten also über die Verpflegung klagen zu müssen? Beklagte: Blos det Eene noch. Muß ne Waschfrau zu't zweete Friehstick nich belejte Stullen kriejen? Schickt sie mir da zwee sone barfüßigen Dinger runter, wo sie mit itttiytt Messer rieberjesuhrwerkt is ! Wenn sie da eenfach anstatt die Butter en Kreidestrich jemacht hädde, det hädde ooch nich anders jeschmeckt. Klägerin: Pfui! Es war Gänseschmalz und da gehört weiter nichts darauf. Beklagte: Un denn 'ne Buddel Dünnbier zu, nu bitte ich Ihnen, wo et jede Waschfrau zukommt, det sie Bairisch kriegt. Nu des Mittags. Vors. : Hören Sie mal, das wird uns zu weitläusig. Sie glaubten also Grund zu haben, mit der Kost unzufrieden zu sein. Wie kam es denn darüber zum Streite? Beklagte: Also uf'n Abend schickt sie mir wieder durch ihr Mächen zwee barfüßige Klappstullen runter mit 'ne Tasse Kaffee. Da habe ick ihr die Bescheerung wieder zurückgeschickt mit 'n Kompliment, dhet sie wohl nich wissen dhäte, was 'ne Waschfrau zukommt. Det dauert nich lange, kommt sie selbst in die Waschküche runter. Hören Sie mal, Frau Neumann, sagt sie, Ihre Ansprüche übersteigen wirklich alle Grenzen, ich sott Ihnen wohl zum Frühstück Kaviar mit Schlagsahne und Abends Viscuit vorsetzen? Wissen Sie 'wohl, daß mein Mann auch kein anderes Essen bekommt, wie ich Ihnen heruntergeschickt habe? Denn is Jhx Mann 'ne Tulpe, wenn er sich det jesallen läßt, sage ick: wat 'ne Wafchfran is, die kann damit nich bestehen, der kommt wat Anderes zu. Sie schweigt denn nu stille un fängt an, mang die reingewaschene Wäsche herumzuklauen. Was ist dies? sagt sie. Soll das etwa propper sein? Un dabei hält sie mir en Stück Zeich so vor't Gesichte. Nu wurde ick natürlich falsch, denn die Neumann is dafor bekannt, det sie reine Wäsche wascht, und da habe ick denn jesagt, wat Sie vorhin vorjelesen haben. Vors.: Das ist aber entschieden beleidigend, wie können Sie nur solche Ausdrücke gebrauchen? Beklagte: Herr Jerichtsdof, wat sagt man nich Allens, wenn man an die Ehre jejrifsen wird, denn wat Schlimmeres kann et für 'ne zünftije Waschfrau nich geben, als wenn Eener sagt, sie wäscht nich rein. Vors. : Nun ja, Sie mögen gereizt worden sein, aber bestraft müssen Sie werden. Als die Beklagte bei der Urtheilsverkündung Hort, daß sie fünfzehn Mark Strafe bezahlen soll, erhebt sie ein großes Lamento: Ach Jotte doch, ach Jotte doch, da muß ick ja eene janze Woche for waschen! Wat soll da für meine armen Kinder übrig bleiben? Die dhun mir in der Seele weh, denn die haben doch ooch immer Appetit, wenn sie hungrig sind. Einer der Schössen fühlt ein menschliches Rühren, er spricht einige Worte in flüsterndem Toue mit dem Äorsitzenden und händigt ihm eine Visitenkarte ein. Vors.: Hier, Frau Neumann, nehmen Sie diese Karte und begeben Sie sich heute Nachmittag nach der Wohnung dieses Herrn in der Potsdamerstraße, er will mit Ihnen sprechen. Seien Sie ruhig, Ihre Kinder sollen wegen Ihrer Heftigkeit nicht leiden, aber das rathe ich Ihnen, zügeln Sie in Zukunft Ihre Zunge, das nächste Mal kommen Sie hne Gnade ins Gefängniß. Ick danke ooch, ville Male, der Herr scheint wenigstens zu wissen, wat'ne Waschfrau zukommt ...Mit diesen Worten verläßt Frau Neumann den Gerichtssaal.' "I. !.!' !, 1 ' Dt"e jetzigen Mensch en sind z?m Tadeln geboren. Vom ganzen Achilles sehen sie nur die Ferse. 1
Ueber Vegetarismus und Schlag anfan erläßt Herr Dr. Lahmann in Dresden eine Erklärung, der wir Folgendes entnehmen: Jn der letzten Zeit macht durch zahlreiche Blätter ein der Higieia" entnommener Aussatz die Runde, in welchem ein Dr. Alanus zu der eigenthümllchen Behauptung kommt, daß dievegetabile Diat bei ihm zu einer Verkalkung der, Schlagadern geführt haben solle. Diese Behauptung ist so wunderbar und die Prüfung auf ihre Nichtigkeit so wichtig für unsere Ansichten über die Ernährung, daß eine nähere Betrachtung hier sehr angebracht ist, der wir eben dieselbe Verbreitung wünsa)en müssen, welche die Alanus'sche Theorie gefunden hat. Wir wollen nicht unterlassen, vorauszüsenden, 1 daß ein Dr. Alanus nicht bekannt, vielmehr sein Name ein Pseudonym ist, und daß derselbe sich seit zwei Jahren durch schriststellerische Arbeiten überVegetarismus bekannt gemacht hat. Etwas Wahres ist jedenfalls "an den Alanus'schen Beobachtungen, so daß die Ernährungslehre hiervon nur prositircn kann. Die Beispiele die Dr. Alanus auö der Literatur anjübrt, sprechen dasür, daß die vorzugsweise oder ausschließliche Er-
nahrung mit Körnerfrüchten, Brot und RS es ist, welcher der Vorwurf nicht erspart werden kann, daß sie eine sögenannte Verkalkung der Blutgefäße begünstige. Nun wird ja aber gerade diesem einseitigen oder vorzugsweisen Genuß von Körnersrüchten von der neueren Schule entgegengetreten, die da sagt, daß die einseitige Ernährung mit Brot, beziehungsweise Körnerfrüchten, Kartoffeln und Fleisch uns blutarm und gichtig macht und andererseits auch zur atheromatösen" iverkalkenden) Blutgesaßerkrankung sührt. Diese Schule lehrt aber, daß der beste Schutz gegen Blutarmuth, gegen Gicht und Gefäßverkalkung und gegen die aus letzterer entstehenden Schlaganfälle eine Ernährung ist, die Rücksicht aus die genugende Zufuhr von Früchten nerseits und grünen Blattgemüsen andererseits nimmt. Alanus hätte Recht, wenn er der einseitigen Ernährung mit Körnerfruchten und ihren Produkten die Schuld an einer Gefäßverkalkung in die Schuhe schöbe. Indem er sie aber der vegetabilen Kost als solcher zuschreibt, begeht er einen großen Irrthum und in volkswirtschaftlicher und hygienischer Hinsicht ein großes Unrecht ; nicht nur denen, die auf vegetabrle Kost vorzugsweise angewiesen sind, sondern auch an Denen, die, seinen falschen Schlüssen folgen, um so eifriger ,,wie bisher" leben werden und dabei eine Gefäßverkalkung und einem in Aussicht stehenden Schlaganfall unaewarnt zusteuern. Wüßte man, wer Alanus wäre, so würde man ja ein Urtheil über seinen wissenschaftlichen Werth haben, der allerdings fast zu bezweifeln ist, weil er gegen ein allererstes ärztliches Gebot verstößt: Der BeobachtunA an sich selbst nie eine allgemeine Glltigkeit zu geben." Merkwürdige Schicksale erlitt, wie man jetzt erst hört, im verflossencn Jahre eine Anzahl von Japancrn. melcde im Stillen Ocean verschlagen wurden. Eine japanische Gesellschast beschloß, auf der Sulfur-Jnfel, welche zu der südlich von Japan einsam ., . r; ... crt-.ir im Viluen sjetan- liegenoen -omeanvs Gruppe gehört, den dort in großen Mengen offen zu Tage liegenden Schwefel rv - c c. - avzuvauen. wuroe oayer lm Anfange des Jahres 1S89 eine Gesellschast von neun Leuten dorthin gebracht, um emtge Monate lang lm Vchwesel zu arbeiten. Nach Abreise des Schuners, der sie hingebracht hatte, ging es ihnen eine Zeit lang erträglich. Im Juli und August aber trat- eine furchtbare Hitze ein, unter der sie unsäglich litten. Auch singen die Lebensmittel an, ihnen auszugehen, und das Schiff, welches ihnen ueuen Proviant bringen sollte, wurde täglich vergeblich von ihnen erwartet. Endlich beschlossen sie, lieber ju versuchen, die nördlich gelegenen Bonin-Jnseln zu gewinnen, als auf der öden, traurigen Insel Hungers zu sterben. Jn einem kleinen Fischerboote stießen sie. ab und erreichten glücklich die ebenfalls zur Volcano:Gruppe gehörige San AlessandroInsel. Zn ihrem größten Erstaunen wurden sie hier beim Landen von drei Landsleuten begrüßt, welche, vom Sturm verschlagen, vier Jahre lang, auf der öden Insel ihr Leben gefristet hatten. Die Freude der Letzteren bei Ankunft der Landleute war unbeschreiblich. Jn. .ober 1885 war ihre Dschunke, die nur eine kleine Reise zu machen hatte, durch einen Orkan in den Stillen Ozean verschlagen worden. Achtzig Tage lang wurden sie hilflos auf den Wellen umhergetrieben, bis sie die Insel SaZ Älessandro erreichten. Da sich die Insel als vollständig öde erwies, so segelte ein Theil d Gesellschaft, die aus drei Matrosen und sieben Passagieren bestand, nach nothdürftiger Ausbesserung des Schisfes wieder ab, hat aber die Heimath niemals erreicht. Drei Personen, zwei Männer und eine Frau, blieben zurück und suchten sich nun, so gut es ging, einzurichten. Zunächst suchten sie nach Wasser, das si.? endlich in Form einer kleinen, tropfenweise von einem Felsen ierabrinnenocn , Quelle . fanden. Hier chlugen sie ihr Lager auf. Zur Nahrung dienten ihnen zunächst hie Früchte der wenigen auf der Insel wachsenden Bäume. Dann verfertigten sie aus den Haarnadeln der Ffau und den Theilen einer Taschenuhr Angeln, und andere Fischercigeräthe. So stifteten sie ihr Leben vier Jahre lang . bis zur Ankunft der Schwefelarbeiter.' Nach einiger Zeit setzten sie Alle zusammen die Neise fort und erreichten glücklich im October die Barin-Jnseln, von denen aus sie spa tet nach Japan zurückkehrten. Zu arg! Gläubiger (wüthend): Herr, wann wollen Sie eigentlich 'ein mal zahlen?" (Schuldner schweigt.) Gläubiger . in höchster Wuth): So, die Antwort bleiben , Sie mir auch noch schuldig?!") - . . Vor Gerich t. Nichter : Eh? Sie den Eid' leisten, muß ich Sie fragen:? Haben Sie schon einmal geschworen?" Zeuge : Jawohl nie wieder zu heirathen!"
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Ii, mein Kind, so tramig hier?
Sag' mir doch was fehlet Dir? Ach, 's ist ein Graus: Im ganzen HauS, , Jn aÄcn Eckcn,NurCchmuH u. Flecken 1" Da Zolltest Tu aber ganz fröhlich fein,
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