Indiana Tribüne, Volume 13, Number 142, Indianapolis, Marion County, 9 February 1890 — Page 4

Jndmlm TriNne. SonntagS-AuSgabe. Ofsic? t 120 Ost O5arylrs5 Qfar Spielhöllen in ParZK. In Paris so schreibt man der Voss. Ztg." haben Geschgebunz und Behörden in den letzten Jahren mehrfach den üppig xxCß Kraut schießenden 'Cercles beizukemmen gesucht, welche in Wirklichkeit nichts anderes sind als Spielhollen. Erft -wurde eine Abgabe von zwanzig Franker jährlich für jedes darin aufgenJMMne Mitglied eingeführt.' De dies 'leinerlei Wirkung her-

vorbrachte, ist während d letzten j Tagung ein Gesetz ergangen, wonach die ; Cercles außerde noch 20 v.H. all ihrer, Einnahmen als Steuer zu entrichten ha--ben. Dies Gesetz wird vom 1. Januar ab angewandtnd dürfte eine nicht unbetrachtliche Einnahmequelle erschließen. U)ie Haepteinuahme der Cercles besteht nämlich in Un Einlagen oder Gewinn, antheilen, elche die Spieler in den "Spielst! (Cagnotle) legen muffen. Dieser Spirlsteck wird am Schlüsse des SpielabendZ, meist um drei bis vier Uhr Morgens geöffnet und von den Mitgliedern des Vorstandes unter sich ertheilt, wenn es sich um einen Unterneh-mer-Crrcl-handelt. In den selbststäntigert Cercles kommt derselbe in die 'Kage unb wird zur Bestreitung der Ausgaben des Cercles verwandt. Es -Wird also nothwendig, in jedem Cercle einen eigenen Beamten anzustel- ' len, welcher das Spiel und besonders den Spielstock überwacht, und am Schlüsse des Spieltages die 20 v. H. Steuer von dem Inhalt des Spielstockes vorweg nimmt. Trotzdem dürfte die Steuer beträchUich mehr als die Kosten der ErHebung liefern. In jedem Cercle werden .täglich Zehn-, ja Hunderttausende nd oft Millionen gewonnen und verloren. Es fallen dem entsprechend oft mehrere Taufend Franken in den Spielstock. Die durch diese neue Steuer nothwendige Ueberwachung des Spiels kommt in Wirklichkeit der amtlichen Anerken, nung desselben als einer öffentlichen Einrichtung fast gleich. Eine ähnliche Gnrichtung ist schon auf den Nennbahiiivt getroffen, wo von den Wetten und den 'Buchmachern eine Abgabe erhoben wird, die der öffentlichen Armenpflege zu Gute kommen soll. Eine Abnahm? der Wetten ist dadurch kaum bewirkt worden. Der selbstständige Cercle entspricht ganz dem deutschen Kasino oder Ressource. Eriwird von einem-selbstgemählten Vorstand verwaltet, der mit Hilfe besonderer Ausschüsse alle Angelegenheiten besorgt. Die Wirthschaft ist verpachtet. Die Mitglieder werden nur nach ßrenger Prüfung angenommen, so daß der Cercle ganz aus Standes- oder Nanggenoffen besteht. Berichten doch die Blätter regelmäßig über die Aufnahme in den , Jockeyclub, den Cerle de la Ilue Koyal u. s. w. Der Unternehmer-Cercle ist ein von mehreren Theilhabern aearündetes Geschäft wie jedes andere. Diese Theilhaber dnden den wtrrllchen Borstand, der Alles in Händen hat und neben 'dem ein gewählter Schauvorstand aufgestellt ist, um der Sache die nöthige Bemäntelung zu verschaffen. Die Theilnehmer haben nur ein Ziel: selbst und mit Hilfe ihrer Schlepper möglichst viele MitaUeder, besonders auch Fremde, zur Aufnahme zu bewegen, um sie dann beim Spule rupfen zu rönnen. Natürlich müssen die Mitglieder reich fein. Nachdem sie ausgeplündert, werden sie ausgeschloffen, wenn sie nicht von felbst gehen. In den Cercles dieser Gattuna, welche weitaus die Mehrheit bilden, kann die Anwesenheit emes überwachenden Beam ten jedenfalls manches Opfer vor dem Acud'enten bewahren. Französische Spionriecherei. Sämmtlicher Mittel enbloßt, verweilt augenblicklich, wie eine Verl. Cotrefponden; berichtet, in Berlin ein Dr. V., welcher tsm der französischen Negierung ausgewiesen worden ist. Dr. Ä., ein Ostpreuße und in Königsberg geboren, ging vor fünf Jahren nach Frankreich, und trotzdem Deutscher, gelang es ihm vermöge feiner erstaunlichen matheinatischm Kenntnisse, eine Anstellung in diefern Fache an einer Staatsschule zu erhalten. ?lQch zweijähriger Thätigreit in Paris wurde er von der Negierung an das Polytechnikum in Nancn versetzt, und hier lehrte und .lebte Dr. B., von seinen Schülern und trotz seiner deutschen Abkunft allgemein geschätzt und geachtet, bjs Mitte November des vorigen Jahres. Da wurde er eines Tages während der Unterrichtszeit im Polytechnikum verhaftet. Gleichzeitig wurde seine Wohnung auftdas genaueste durchsucht und Alles, was fi n Crrespondenzen vorfand, mit Oefchlag belegt. Er .war denuncirt worden, daß er Spionage getrieben und in regelmäßigem Verkehr mit den deutschen Lehörden gestanden hätte, denen er über Stellung der Truppen, über neue Jnstruetionen und Kber geplante oder bereits durchgeführte Veränderungen im französischen Heere Ausschluß gegeben Hsben sollte. Sechs Wochen befand sich Dr.' B. in strengster Untersuchungshast und hatte töglich die peinlichsten Verhöre zu bestehen. Es wurde ber Nichts zu Tage gefordert, was den schmählich ge- , t ro..XjTL.X..Z je i eryoenen uciuatyi u nui im Derinasten bchätiat stätte uud so wurde 3Lr. B. nach sechs qualvollen Wochen ,us der Haft entlassen. Obwohl ,hm so Nichts hat nachgewiesen werden könen, WUlSe ihm döch bedeutet, daß er auf der Stelle den französischen Baden zu Verlassen habe. Msn ließ ihm nur wen!ge Stunden Zeit seine nothwendigsten Angelegenheiten in Mancy tzu i ordnen, und dann ging es cch SeniWahnhsf unter Begleitung eines Polizeibeamteu, g wekchesdie Fahrkarte nach . Berlin für ihn l loste, und dcn Bahnsteig Ni'cht eher vtxt ließ, als bis der Zug abged ampft an Cs steht übrigen? zu hoffen daß Dr. Ä., dessen Kenntnisse und Fähigkeiten selbst die Franzosen veranlaßte, tm eine Staatsanst;llung zu geben, auch : UW Wem Vaterlande eine jolche erhalten n.'iry. 'Bereits sind die nothigen Schritte Zei !,Mr NegierUng gethan.

Influenza des Herienö.

33 Ottilie tei. . M . , I Dr. Anton SSnelder war em lunger Ant. der nachdem .seine Unioersitätsn..... t.? kssane den, auch so ziemUch wit Mitteln zu Ende gekommen war. m r e P i..t:..J.-.tt.i KÄtaKfifc ""VtS'i&n h,n Wne IUJUI w vv.. ' ' ' I waren tu nuoiren, igm rnc V3iamnnu Ins fiAm lernte in den swwättenen Farben ausgemalt ver vergeoens. Er war taub, als man ihm von dem " ' l1Utr einen iIbfA5ft mttl tuuvw .vv -j -7 I at'i- r ;r! .s . 4. ! er war Ant und auf seiner Visitenkarte ..A, .k imii v ta wrvvwwa A Mnd'M zierlichen ÄUchZtaven zu lezen: -,w mt mm 1 .iv met v ntflit imMnpr- . . MVI , . . . . m ES ihm s.M rn0,t icii&t p tt r. i W ff einen rnntni sll tslftt !m erstes Domicil aufzuschlagen. Aber die . - Zn? Nrtemnnaies ließen ein langes Wählen gar nicht aus-, kommen. Seit sechs Monaten wohnte r " . I er nirn fnn in .einem Circa 6000 Seelen zählenden Platze, und hatte das fcT, nehen fnnßiaen nickt aersde anaeneymen Gingen sur lyn, ven zungen Aeskulap. noch den besonderen Nachtheil, daß es überaus ge und war.

Dr. Anton Schneider sollte dato Die "u cyv uuäcBtuuiuf schlimme. Bedeutsamkeit dieses für die Fräulein Eochen, und der kleine iTjähJwLrtfm,r e? Cnnst frt ,rlu!icken Um- nae Lehrbur che tchlen mcht auf den Kops

ftandes in bedenklicher Wel,e kennen ',-",','' lernen. Die Einnabmen blieben aus. während die täglichen Ausgaben seiner, menn aA riArh tst heeVotnm irnstoes I sellenwirthschaft ihren Gang weiter gint r . .7r r 7z ezt I gen. Er schränkte sich ja gewaltig ein, hatte längst auf den Morgenkaffee verlichtet weil ihm eine Wasserkur von lhm selbst verordnet wurde - euch die Cigarren waren reducirt, aber trotzdem koitete es noch aenua mehr als er vesaß. Und so fanden sich langsam die Schulden ein, die Patienten blieben aber v r . txr t . r. c t . oeyarricy aus. venn er ,0 91c uno oa des Abends im Goldenen Psaum ersten und einzigen Hotel K.'s, mit dem , r l Apotheker zusammentraf und sie bei einem Glas! Wein vertraulich zusammen plauderten. dann war das Gesprächsthema in der Regel das Gleiche - Klagen über miferavlen Geschastsgang. Wenn gegene i nnss.n, .,n mnrr nher omti IVII 4 V vv utiv uvtuktv in vu einander nichts weis machen. Und so brummten sie denn freilich nur in aer. 7Af s s,f..x. rrf. lv"3 7 3 . dämpftem Brummen, über die unverwüstlichen Naturen der guten Krähwinkler. Aber was half das die Sache blieb dieselbe. Ebensowenig konnte dem Vtkiker des Doktors die inaenioke h imponiren, znit der er eines Abends ans 5ickt trat, aus K. einen Luftkurort ,u kreiren! Woher die Mittel nehmen, die 7 ' . . . . das kosten würde? Qbschon die Idee ja ' : I beifallswürdig war so war sie m ab-

tblaxtx Zeit nicht auszuführen. Da Pa ves oenos am runoen amllicnktte er in seinem menickenkreundlicken N,ch auch schelten lassen, well sie so oft

Herzen einen ganz anderen Wunsch, dem 9 v . v .... " i er zwar nicht Worte zu leihen wagte. fimc dock 'mal so eine Art ömdemie. qrassirte irgend eine Krankheit, mochte 1 ' . J . . ' ,. ' I s ? sliitfi mehr in der itinh bnrtst. nia in der Wirklichkeit bestehen. Wenn nur für den. Doktor und den Avatbeker etwas dabei herauskam, der Todtenr". : " ? gräber sollte nicht der Dritte im Bunde werden so schlecht sah es in seinem Herzen nicht aus. Sterben sollte Niemand, nur Recepte sollten geschrieben, Arzneien eingenommen werden. v 3V rtHfrnmrtf brnnnen in.rfr . -w, , Vkkivi. ovtltl, UtlVl IllUlilU, v ' ,f sr. dann immer mehr Gestalt annehmende Gerüchte von einir sieberartigen, epide.:rx K? .: -Ml iu uu iiitituutu juuuiuiu, uic ui wtu Blättern als Influenza bezeichnet wurde. u. rLL ...p Gelegenheit vorübergehen, ohne die Besare cts r:.. t f-.t.. iii i ru iiuii i r l yi i iiiri ri in r aufmerksam zu machen. Selbst das Localblättchen stellte, er in seinen Dienst und schrieb eigenhändig einen, mit einem Bombast von lateinischen Unverständlichkeiten gewürzten Artikel über die geheimnißoolle Seuche, daß den Leuten ordentlich gruselig wurde. Aber Arzt und Apotheker hatten noch immer keinen Vortheil davon. Die Damen kochten Kamillen- und Fliederthee, und die Herren versuchten es mit einem ordentlichen steifen Grock oder einem feurigen Glühmein. Dr. Anton Schneider sing zum ersten Mal mit dem Schicksal zu hadern an und hielt sich die schaudererregendsten Mono: loge, ä la Hamlet. Schuster oder Schneider hättest Du werden sollen oder Hutmacker wenn es Dir nun doch mal' um den Hut zu thun war." Mit dieser vernichtenden Schlußformel endete jedesmal die Moralpredigt, die er sich Abends vor dem Schlafengehen zu halten pflegte. Dazu kam noch, daß er sich seit einigen Taen von einer eigenthümlichen Krankheit befallen fühlte, die zu den unabwendbaren Krankheiten großer Kinder gehört. Der Unglücksmensch war vor einigen Wochen in einen Kaufmanns Fladen getreten, um sich seine Sorte, Taibak selber auszusuchen. Des Kaufmanns schönes Tochterlein hatte ihn selbst bedient, und der Herr Doctor war beim Anblick der lieblichen Erscheinung vom ersten Blick an bezaubert und hingerissen. Er wurde krank, der gute Anton, ohne daß er es anfangs ahnte, und als es sich aber endlich dennoch eingestehen mußte, da stellte er mit wahrer VirtueDätdieDgnose: '.Influenza des Herzens." Er war verlorer. O Schande und Lächerlichkeit! Er, der Arzt, war der nzige, wirkliche Patient am Ort. Und au was für einer Krankheit litt er ? ' Heilige? Aeskulap an öer Influenza dZ5 Herzens j Es war zm Verrücktwerden. Und Komplikationen waren zum veberfluß auch nach vorhasden, die die Sache noch verschlimmetten. Die Lunge war allerdings mcht in Mtleidenfchaft gezogenaber 'ein Schwund des nöthige Kleingelbes machte sich in beängstigender Weise bemerkbar. Und dabei wollte seine liebenswürdlge Wirthin nicht länger mit

der Miethe warten, wie eS den Anschein ii . rrs. . ' r' -t r , . ! ';'

;aiie. xiie neoe ausoame , yane ,tym n nicht mißzuverstehender Weise anae...i.i K. Z C r..nr. . deutet, daß die früheren .moblirtcn Lät.x .. te nu7 delm yane nur ve,m Herrn honor eme Ausnahme gemacht mit der v erteM lichen Miethe. Äoher nehmen und nic s,7s . 7 77 iiegieni r cht Snflmnz. - .Jnslnza- schon tt 19 " den BkgNN "t (.rsTAr VHrtfr fi,4-i TfliX.rP U.hirv , - 0- 7 tuna ein paar alte Damen und Nkge ernr.i-- w:5- i i ,y"" VI"VVWVDoktor Schnelders Spreckstunde d:e nrninui u mt auuiu cui wöuuu. r . - - rm ' rv " Auck ein mna Mann, em 5unaer " " v . A J r J errn Doktor d dem Arzte . . ' , - nnrkllchder erste Jnfluenzasall gegen . U aw 1 LA A Ms-- MAF 4 n I AtMdM . . L C a i 1 . V 1 AlX.JA mmavW.M . Wjm KA. H Pij' t:i Vvtt vtt Bin iutim unut ut. huuj Hause. Der junge Mensch erfreute sich seitens des Arztes emer ausfalllg liebev . rn-r. tr..... v tIx rr jd eng , enn cs yue , bald herausgestellt, daß er lm Hause des auirnaiuii yuistmciuciu iöuouiöuiuc und Fräulein Eochen Hammerstein war doch dttmuae, welche damals tM Laden - I kom frr hie nerfrfi ieYenert ifrtTrtFfnrttt v-"' w 'i vorgelegt hatte. .5 r.rY. ' ... rc rv uunc.Ku . , ruv, ?as es y mer yanoe e uno ccjcmor im lllen spielen. ftrrn Tirt?lnr rtnit ititslllf(t?frtrhprt Fraulem Evchen sehr hausig von Herrn ft PVV 5J""( j p f m w f wy Dr. Anton Schneider gesprochen, trotzdem der Principal darüber zu brummen pflege. Seit er - der Lehrling - aber ucuii -iuuiyyujunci ui iiu piuuifui tut Buch hätte holen müssen, worin viel über das Gelehrtenproletarkat geschrieben stehe, da dürfe Fräulein Eochen nun gar nicht mehr von Dr. Schneider reden. Des Lehrlinas Worte waren halb Musik, t ? r k.. t . rr . i. . o-i. 910 cyreaen sur oen woiwi. 4 9 iftzkerem wäre er dem ur,cyen am Uevsten um den Hals gefallen - der hatte ;hm die rtcht.ge Arznei für feme Herzenslnfluenza gebrach und zum Dank dafür '" Cl r 7 7 z ulu' V" umunuuu uiinu - . . ft', - ' ." m .rt. uno otc zuusrur alucrre. inain voax , ,y - der Junge wieder frisch und munter und entwickelte '.aus Dankbarkeit gegen den ctor mm em patent ats evesvote, das rauleln Eochen Hammerstem Mit Entzücken erfüllte. Man hatte sich gegenseitlg zuerst emBneschen gelandt. dann telldlchem verabredet, dann noch eines. Der Doctor hatte FrMcin Evchen's Hand so recht MNlg gedruckt v w .".ti. t : . . ? ct.f. . n . 8" ü " 9 nacy vtelem Hanvru ver euertlcyenWoy- ....... . . . zi v c.ii. n je. t "u,lä f3cilfvc" un ) otm in Gedanken verloren auf die geküßte ci . . r jf . i . ..t vi. stft.i i y f. . . r. . tt i?u" Ö" lU Aooge ruyen tle. vava konnte tc lcy ja nicht entdecken, aber dafür erzählte sie -v. o,. .kV..s ...i. crn..i. t miytiu ,uuc uue iuici puiiwiup ter und machte sie zur Vertrauten ihres Llebesglucks. I it .c ot r...t . r '-rs . "i Pianist sano aura oen juocior Snz nett und liebenswürdig. Da er ewige Schnlden hatte und arm war, daran sollte ihres Kindes Glück, wenn es den Mann nur liebte, mcht scheltern. Gott, wenn ihr Eochen Frau Doktorin . V . . . . C ef ...io jr i. . . . TT wie wuiOTn n v: crt. H ,.,, ll . . f - . 1 . V 1 nrtS firf f rh ir f r , JhAn mfr.f ' i wt yuue icucu. uuw uiu wdte ??budete werden. Evchen war I retch und ihr einziges Kmd. Pava hatte Mit :n. Eochen war i retch Kind. Pava hatte mit lwichse, Kassee undZud ...k f.ii t ' sisTj-f-IJAr- et:- KD.tf Hmngen Stiefelwichse, Kastee NNdZuk ker vlel Geld zusammengebracht un! i vj;ciu xuiuinrncnacorarai uhü i . HerrDoctor wirklich redliche l V. Fvl , m 7 Vx S"- ä"ä ic bearbeiten. Heilige Influenza kommet D?4 Apotheker rief es so lange, bis sie endlich da war. Einige fcuchtkalte nebelige Nachte hatten sie gebracht, und bald war in K. kein Haus ohne Patient. Dr. Anton Schneider hätte sich nun verdreifachen mögen und fand Tag lind .Nacht keine Nuhe. Endlich wurde er auch zu Kaufmann Hammerstein gerufen. Sollte Eochen! Nein, seinen Herzensschätz mußte die abscheuliche Influenza doch verschonen. Freilich die Influenza des Herzens hatte ihr der Doktor selber mit dem Handkuß eingeimpft. Aber es war auch Eochen nicht, die seiner mcdicinischen Httfe bedürfte, denn sie kam ihm yold erröthcnd, aber frisch und munter entgegen, als er den Laden betrat und Mama, die hinter ihr stand, bedeutete dem Herrn Doktor, daß es ihr lieber Mann fer. der an der Influenza krank darnieder liege. Und wirklich, Papa Hammerstein lag siebernd und mit keuchender Brust zu Bett. Es war ein ernster fall, dessen Dr. Schneider aber in vierzehn Tagen Herr geworden, und diese glückliche Kur hatte zur Folge, daß der alte Hammerstein auf einmal Respect vox der Wissenschaft veram, trotz des Buches über das Ge-lehrten-Proletariat, das er vor Wochen gelesen. Die Influenza, die ihn so gehörig am ragen geyavt, impornrte ihm gewaltig, nd als ihm der Doktor, der den Necon valesccnten besuchte, mit halben Worten anoeurere, daß Fräulein Eochen allem t r r . . 7 . AN mein nacy an der nnuenta des Ser zen? leide da lächelte r gar fein und memte, seme Frau habe ihm davon aesprechen, daß auch der Herr Doktor von ' c;c .? W -t iV r . pioemle oesauen zet. Da wird ber die medizinische Gelehrtheit nicht ausreichen. Doktorcken.ich meine, da ist ein Gang zum Traualtar z ? ci nnzig riqilge öiur. Der Doktor und Eochen sielen dem lso Redenden stürmisch um den ftaU. und die Mama segnete im Stillen die c.-.ns - : ü- - .j.ojiucR5a, oic ,yr rochen zurraUDorrorlkl gemacht. -r Der Componist Hermann Mohr wird als Gast deH Vereinigten Sänger von Chicago das SSngerfest besuchen.

Die schöne Amerikanerin

Unter diesem Namen war MrS. Eli r V n . . , etL.stbelf0tb in W'm, w. das Z. Wlener Tagbl." schreibt, bekannt, sTI (VfcXv,. ... cvr rrrhr C 1 '7 A 3 tm.v( .y. .v. mnnnunj o " i Jahren m Wien ansässig. gemacht und ....... ? . 1. ri... D . ! . . . v . k.it. 1 uu iütrui(nyi 1 1 i w Kreuzen der Wiener Gesellschaft. Jnden Salons der Mrs. Padelford genon man vornehmste Gastfreundschaft. Mitglieder des Adels und der Kunstweil gingen aus und em bei dem amerikanischen Ehepaar, das m der Heugasse elneherrschastliche Wohnung MNe batte. Es Nes ewige ivuuütimig Tages hörte, Mrs. Padelford habe n Theater an der Wien Probe gesungen und wolle sich zur Operettensangerm r f rf Ol!... t a1 3 mAl? ttt3

heranbilden. Dieser Neigung zur Buhne dessen er auch nur noch amtlich und nicht vneWka SsI. fXS. flsrl P rt rt Istnllshl. r. ' i . t ' . -

"5 r.-v-7 meyr prlvaiim ml! semzeiven zu verreys bekundete, entsprach auch der rege Ver- n Habe, also nicht mehr nöthig habe zu kehr Mit Künstlern, insbesondere Mit Kruken, und !dieS avherlent nmil meX

einem bis vor Kurzem in Wien engagirt CSMii,Hartt Arttier Ji t e tllsths I ji.vm.fcu snuniiu.'ijv.. r lich er olgte Abreise des amerlkam,chen Ehepaares aus Wien erregte m emgeweihten Kreisen Aufsehen. Man erfuhr daß Mr. und Mrs. Paomoro ,y nacy Paris vegeoen yalien. mi Zwilchen der schönen Amerikanerin und ? ' ' . rtrCi!- rx9rcnr wmam zu einem u,u, ur zioige yaue, oaß v. chleuniast die Rückreise nach Amerika antrat. Mr. Padelford kehrte nach Wieu zurück und leitete hier den Ehescheidung vrocek aeaen seine Gattm ein, in de en ' 9 Jt m w Verlauf auch der vorerwähnte Operettensänger gerichtlich vernommen wurde. Herr -Padelford, der m Wien sein Domizil hatte und dem nur hier d nothwendigen Belastungszeugen zur Verfügung standen, brachte we Ehefchndungsklage durch seinen Rechtsanwalt Dr. Jakob Singer beim Landesgerichte Wien ein. Dr. Singer legte dem Gerichte außer den zur Begründung der Klage noth? endigen Dokumenten, sowie den Trau- . ir ist - C . r;" iryein (oic ye wuroe na, ungiunier n-i'. - - . n . . I lcyem vxiim gescytoszen) aucy ein Hvsockret aus dem arien 5?akrkundert bei. in neMem efotiet niird daö das öfterSyl VJVMtV IVI.V, J T ' ' reichische Gericht auch über die Ungiltigkkit Und Trennung der Ehe von Ausländern entscheiden rönne; aber es müsse nach den Gesetzen des Landes vorgegangen werden, in welchem die Ehe geschlossen wurde. Herr Padelford setzte sich deshalb auch mit Advokaten in Washington in Verbindung. Das Landesgericht stellte Dr. 3c. v. Gunesch zum Vertheidiger des Ehebandes und Dr. v. Winiwarter senior zum Kurator der Frau. Schon im ersten Stadium des Processes entschied das Gericht, daß die Klage nach österreichischem Gesetze zu behandeln sei. Da nun die für die Ehetrennung vorgebrachten Motive nach den Gesetzen von Columbia ebenfo stichhaltig sind, wie nach österreichischen, trug diese Entfcheidung selbstverständlich zur Vereinfachung des Verfahrens bei. Nach einem complicirten und interessanten Bemeisverfahren sprach das Landesgericht in Wien die Trennung der . Ehe aus. Der Vertreter des Ehebandes und der Frau ap-

pellirten an den obersten Gerichtshof, der unser Patient hatte sich nicht ausgeindeß vor einigen Monaten das erstrich- schlössen.

terliche Urtheil vollinhaltlich bestätigte. In Oesterreich war damit der Proceß abgeschlossen, es findet zedoch noch eine Nachverhandlung ,n Amerika statt. Die ganzen Proceßakten und gerichtlichen Entscheidungen werden in das Englische übertragen und nach Washington gesendet, wo in formaler Weife die Competenz des österreichischen Gerichtes anerkonnt und nachgewiesen werden muß. daß das Gejetz in diesem Falle richtig angewendet worden ist. Die Nach verhandluna hat für Mr. Padelford. der in Amerika reich begütert ist, ein großes persönliches nnd vermögensrechtliches Interesse. Aus dem Continente ist nach der gerichtlichen Entscheidung Mr. Pa- . , ' . oeisoro ein nunmeyr unveryelraiyeier Mann, während rr in Amerika noch immer als verheirathet gilt. Mrs. Padelford. die sich zuerst in Washington t-tti. - .-i. j i- 'n au)iiu uau üic xx)izt igr oureg oic oicrs reichische Gesandtschaft zugestellte Klageschrift entgegennahm, verweigerte seither jede Uebernahme von auf ihren Proceß bezüglichen Papieren. Eine sensationelle Duellangelegenyett beschäftigt gegenwärtig in Leipzig besonders richterliche Kreise. Vor einiger Sett erhielt de? Rechtsanwalt Dr. Werthauer in Nachvollmacht eines Hamburger Zrollegen am Tage vor dem an-

ge,eyien wmmz eine oei ocm wmn um der tröstende Bescheid zu Theil werLandgericht anhängig gemachte Klage : ozkn, her e.,5, Ke U

zur Vertretung, deren Gegenstand die 4L m . . . f e. cv . c . MA xoroerung eines früheren zuoroeumiiiyc aeaen eine der ehemaligen Damen desselben war, und zwar handelte es sich um eine Forderung desselben in' Höhe von mehreren Hundert Mark für ein an die Dame" geliefertes seidenes Kleid. Vor dem Termin beziehungsweise vor der Eröffnung der Verhandlung äußerte der l ... m .'f... t t. st c r. . fr - - oen zuor,iy sumenoe anoaerlcvls-ire a j .r: e t c ! tor Kossmann ssck in dem Sinne, daß die Verhandlung vielleicht nicht stattsinden werde, weil sich doch wohl kein Rechtsanwalt zur Vertretung solcher Sache gefunden haben dürfte. Hierauf erwiderte der Vertreter des Klägers, Rechtsanwalt Dr. Werthauer, daß, wenn diese Aeußerung des Präsidenten gegen ihn, den Rechtsanwalt, gerichtet sein sollte, ex sich das verbitten müßte, worauf der Präsident sagte, daß hier nur er. der Präsident, etwas zu sagen habe, fair nncktt, ftrtlrt dk,s, Noraanaes war tIHMf I fVMV V I F 'WWW--'---J--r . . . I 1 V. u . die,

le, daß viechtsanmalt Wc. Werlyauer grunornvcnonv 14 ,1111eim Landgerichtspräsident Priber, als senden beabsichtige von denen der eine in

beim der näckilen nstan,. Beschwerde erhob. Da dieser aber in dem Vorgange, dendie Beschwerde zur Grundlage hatte, keinen Anlaß zum Einschreiten fand, wandte sich der Beschwerdefütlrer an das Oben landesaericht in Dresden, daS denn auch dle BeschVerde gerechtfertigt fand. Als einige Ze!tch jenenWogLngen Herr Landgerichtsdirektor Hoffmann Herrn NechtSanmalt, Dr. Werthauer auf der Straße begeAnetezÄ den Landgerichtsdinktor Hofsmann ZU grüßen. . 'i:- '-,,;,-

Das veranlaßte Serrn Landaerickts director Hoffmann, Herrn Landgerichtsraty Wulsert zu Herrn Rechtsanwalt ? VfV... VtVWIilUltIVHII Dr. Werthauer zu senden, bezw. ihn in seinem Namen zur Rede zu stellen; er r . . . - u . u ' 3L ia3lc 'ym, oa er, ver mecytsanwatt wx. jiiy uuia cic anoeren Miwier veuiomi 1,, und er deshalb den Herrn n.1 . . . ' utcöjtsanwau Nisordere, zu erklären, ba6 er in Zukunft grüßen wolle bezw. erde, und daß.wenn er diese Erklärung nicht gebe, der Landaerichtsdirector Hoffmann Genuatbuuna durck die Waffe zxn wmt txx Rechtsanwalt Dr. Werthauer lehnte es indeß ab, die geforderte Krkläruna ,u neken inrnrr i "- - ""n a - r mw ww - In., M , " V. . ' . . iMik, van ver Herr andgerichtsdittetor Hgffmann der Beleidigte sei, und indem er behauptete,datz vielmehr er,der Rechtsanm(lu r.t-ss: me e . zu g, als keiner von Beiden auf einer hot .r."r m t . p r r st eren, viciincor Äkloe aus aielwer &t fellschaltsstuke Künden. &tl Tage nach dieser Unterredung begegneten sich die beiden Herren. Herr Landgerichtsdirektor Hoffmann und Herr Rechtsanwalt Dr. Werthauer, wieder ani treihe nS her 9eMere me ' t "'" r- V" ' bmim nl6)t gßte, sandte der Erstere Hrm andgerichtsrath Siegel zu.Herrn w,ckt6n,nalt rr t5f einer Forderung auf Pistolen! Er erklärte jedoch, daß er die Forderung im Prinzip lmnr srt k-r i, fnn Q9VWW WW'wm-WW mmW p V M r MV Hrn Landgerichtsrath Wulfert dargeutn Gründen Herrn Landgerichtsdirektor Hoffmann nicht beleidigt haben !5nnc tv vielmehr der Beleidigte sei, lehne er. Rechtsanwalt Dr. Werthauer, die Duellforderung ab! Wie die L.Ger.g." hört, wird der Leipziger Anwaltsgein sich in seiner nächsten Sitzung mit der Affaire beschäftigen. Vor mehreren Monaten hat bekanntlich ein Leipziger Staatsanwalt einen dortigen Herrn zum Duell gefordert. Recht schneidige n. n c . y st.r rw -. t 2;m,nen vie erren ,n iem-'-parls : Eine seltsame Vorgeschichte hat eine Krankheit, die einen Patienten veranlaßt hat, eine Berliner Klinik aufzusuchen, um von seinem Leiden befreit zu werden, und zwar so seltsam, daß man versucht sein könnte, sie in das Reich der Fabel zu verweisen, wmn ihre Richtigkeit nicht unzweifelhaft nachgewiegen wäre. Vor einigen Wochen unternahm eine Gesellschaft, unter ihr aüch unjer Patient, eine Reise nach Ostprcußen Ueber die Unannehmlichkeiten, die das Fahren in der vierten Klaffe mit sich brachte, suchte man sich, so gut es eben ging, hinwegzusetzen; man spielte, rauchte, sang und ließ, um die fröhliche Stimmung sich zu erhalten, unaufhörlich die mit edlem Nordhäuser gefüllte Flasche im Kreise herumgehen.' So waren die Tagesstunden vergangen, nnd die Nacht sank herab. Da bemächtigte sich der Meisten unkcr der Gesellschaft, 'wohl in Folge des allzu 'reichlich genossenen Spiritus, eine solche Müdigkeit, daß sie sich zum Schlafen niederlegten. Auch Sei es nun, dan die (Äeltter des Alcohols ihn ermähnten, seinem gepreßten Herzen etwas ust zu machen, oder daß er zu zener Kategorie von ungwaielicn Menschen gehört, aus die der bleiche Mond, der ebm aufgegangen war. einen magischen Einfluß ausübt, dem ste willenlos folgen müssen, kurz, er stand plötzlich im Wchlafe aus, ostnete die m der Zuarichtung rechts gelegene Thür und war vor den Augen der entsetzten Anwesenden verzchwunden. Man ib den irn sofort halten und forschte nach dem Unglücklichen; aber, wie weit man auch spähet nd blicket, und die Stimme bic rufende schicket, man -'vermochte keine Spur des Mannes zu finden, und so ;t.. s.: rr.L e xf.i mukZie man oyne ,u ic VUY" lori,cyeii. Auf der nächsten Station wurden sofort Mannschaften aufgeboten, die, mit allem Nöthigen versehen, sich auf den Weg js.i.- - ... cr ir.i.u ..c...s..x-. i inacuicn, um ücu -ociuuijicu uujuuucii. Nach langem Muhen fanden ste ihn aus einer neben dem Damm liegenden Wiese schlafend vor. Groß war das Erstaunen des Mannes, als er, aufgeweckt, sich anstatt im warmen Wagen, auf kaltem Felde, und. anstatt bei seinen Freun? den, in Gesellschaft ganz fremder Leute wiederfand. Eil förmliches Wunder ist es, daß er außer ewigen Hautabfchurfuns gen und einer Lähmung der rechten Hand tstUe Mit dem nächsten Zuge setzte er seine Reise fort. ' In der Kllnik konnte kemerler erlebünaen . davongetragen rch entstanden war, daß er im Schlaf I . m 1 mit derselben den Kopf gestützt hatte, in xc . jl L-t .11. r.:. i.t - kttilgen pocyen gcyein cui wrroe Der Prinz von Wales und die eprosiö. Im Hotel Metropole zu London fand jüngst zum Zweck der Begründung eines Fonds behufs Bekämpfung d,r Lepra in den bntllchenBesitzungen ein Dmer statt, dem eine große Anzahl von hervorragenden Mitgliedern der Gesellschaft, Angehörige des Adels, Gelehrte und Finanzmänncr, beiwohnte. Den, Vorsitz führte, der Prinz von Wales, der bei dieser (ge-! legenheit eine längere Rede hielt, in der .er die Ziele des humanen Unternehmens eingehend und mit' gioßer Sachkenntniß erörterte. 'Nachdem der Prinder Verdienste des Pater Damren gedacht führte er aus. daß man mit Hilfe des zu be- ' TJmJ, ' Tl I . cv: ..lOrlA iu'-i-iji zulva, uuucic in iiuiui, vtjiuu und den übrigen Ländern das Wesen der furchtbaren Krankheit studiren . sollet Glücklicherweise gebe es in Großbritta men wenige oder gär keine Aussätzigen, und ich setze voraus," fügte der Prinz lächelnd hinzu, .daß, 1o viel Geld wir immer , aufbringen, dieser Fonds , keine Lcprakranke von, auswärts veranlassen wird, zu uns zu kommen." Bon den interessanten Ziffern über die Verbreitung der Leprosis, die der Prinz bekannt gab, reproduciren wir die folgenden

Nach der Volkszah ung vom Jahre 1881 ?& der Aussätzigen in ? V r31'i ?8vS5tC lsse S' bAer Uakhm au. mindestens L00,00 veranschlagen. Nur Lvuv von iynen waren tm Zahre 1687 in Hospitälern oder Asylen unteraebraöt. Die Uebngen wanderten unstät durch's Land, von ihren egenen Angehörigen ge- . . t . cr r . 1 Mikven, oyne P liege, oyne Hlise, vel: I telnd und hungernd, bis sie vor Er-l r jr e a .c . e. ... i , I

,cyopsung ivvl am lraßenranoe nieder- das ericyulkerle Änseyen der Znsoeyorsinken, oder bis sie sick in ihrer Ver- den und die in diesen sieden bösen Jahren zweiflung selbst den Tod geben. Der daraus gezeitigte Frucht, das egyptische

Prinz lyeiile ,ooann oen ergreisenoen l Wortlaut einer Bittschrift mit. die

ein indischer Lepra-Kranker dem verstor-l Daß man .dem Unwesen trotz' aller wahdenen Lord Lawrence überreicht hatte. I rend der letzten vier Jalire gemachten.

Es ist bekannt, daß, wenn ein Aussätziger einwilligt, sich lebendig verbrennen zu lassen, diese Handlungsweise den Gottern wohlgefällig ist und kein anderer Angehöriger des Dorfes von der entC.i.t!J. " f. r- c n. V eyncyen ocranryelr ergrissen wiro. zcy bitte also um die Erlaubniß, mich lebendig verbrennen zu lassen. Das aan;e . h . . l' . . v. , iüorr wunzcyt es, und ich selbst bin froh I

uno gmuzlll), eroen zu rönnen. jitteei"u" vmuuH, vup a riüZrvv Petition wurde natürlich abschläaia be- ne besser sei. Innerhalb der letzten Vc. t ' c ' 3 3? I errv , x st t . , rv ....r.

cyieoen, oennocy wuroe oer arme AUs?i sätzige Nicht lange nachher thatsächlich lebendig verbrannt. In Indien gibt es 23 Asyle für Lepra - Kranke. In der Kap-Eolonie beträgt die Zahl der Ausrm, .. - "V.-, V, IsltzlgCil üUü. Alls oer mooven - zniel zählt man 84 Kranke. Aufsälliq eri t : ... n . . c t rrt. I icyeml oer uugang oer eprons m Norwegen, feit man daselbst im Jahre 1856 das Hospital-System begründete, Dort hat sich die Zahl der Kranken seither von 2900 aus ?000 verringert, Auch auf den Sandwich-Jnseln zeitigt das Princip der Jsolirung gute Früchte, 1684 zählte man noch tz00 Kranke ; diese rr- rL ? r. ... - ... ümx i eoensaus ruyer zurucrgegangen. Gerade heut Abend,- fuhr der Prinz fort, aus dem Wege hierher ver? nahm ich, daß- eine englische Dame im Begriff ist, nach Molokai rn gehen, um die dortigen Aussätzigen pflegen zu helfen; sie ist die TtÄter emes englischen j Geistlichen, ist aber 'vor einigen Jahren I v l I

zuni Katyotlzlsmus übergetreten. Man hatte jlcy der ersoigung oer zicauoer anmuß aufrichtig wünschen, daß Gott mit I zunehmen. Es gelang, ihrer 24 ding-

lhr fel und sie in ihrer schwierigen Aufgäbe unterstütze!" Die Kede des Prin. zen brachte einen tiefen Eindruck hervor, i Die Anwesenden zeichneten für den epra-onds 2S00 Pfund Sterling, so daß er zuzüglich der früheren Spenden, r. :i ifnr o" r v r. .i. . l I bereits 7000 Pfund beträgt. Billrolh über die Humanität in den Spttalern. Im neuesten Wockenbeft der bei Söloer iryeinenoen Wiener iimzcyen ar-JC r M::t-4$ t.r clc it. m:nr-i. w ' f ...TJL.: cm r ... üuujtuiujiui,, vtiyuuji jiuuuiyiuiiuü die sogenannten Lurussoitäler und findet

.. V m t r..: r.-. t rr nen jucann uno eine rau aus oemotre n - t r Ir 't r rm r . r , . . ml . rr- .. iir es ,mon eme ylmmilime Ävoyilyar, wenn sie im Winter ein gutes Bett, ein warmes Ztmmer haben und der täglichen Sorge für ihre Leibesnahrung enthoben sind, m sogar von Anderen bedient werden, was ihnen vielleicht früher nie vorgekommen ist. Da kommen dann wohl auch die ronuschzten Pratensionen vor: die Leute sind wie die verwunschenen Y; n . Orti' . . . r f , i r Prinzen ; igrc Pyanrazle eryevr ncy t m r dann zu ven yocyZten Ansprüchen: zu Backhühnern und Schweinernem mit Kraut u. f. w., und beschlen thun sie und lassen die Wärterinnen hin und her schießen, um. zu erproben, wie weit wohl ihr Zustand Traum oder Wirklichkeit ist. xr n.c :r. c t . r. -. c 'mx jino gewiß oaxur, vag es oen Wpl talkranken möglichst gut wahrend ihrer j Leidenszeit geht, doch die Leistungsfähig- j keit des Staates oder der Gemeinden hat auch nach dieser Richtung ihre Grenzen." Bezüglich der, geforderten Jsolirung von Kranken meint Billroth:. Meine Erfahrung geht dahin, daß sich die Männer und Frauen aus dem Volke höchst unglücklich, auch als Kranke höchst unglücklich fühlen, weitn sie allein sind. Die meisten Jsolirten bitten - selbst wenn sie die Jsolirung als Bedingung für ihre Aufnahme ins Spital gestellt haben schon am zweiten oder dritten Tage,'' ins große Krankenzimmer verlegt zu werden. Auch sei es falsch, daß sich die Patienten nicht gerne als klinisches Material" verwerthen ließen. Mit seltenen Ausnahmen schätzt sich jeder klinische Patient glücklich, wenn er das Interesse des Professors oder der Assistenten erregt; im klinischen Auditorium vorgestellt und ausführlich besprachen zu werden, ist den Meisten eine Art Hochgefühl. Diese armen Menschm, um die sich nie Jemand gekümmert hat, werden mit einem Gegenstand des intensivsten Interesses von Menschen, die wie aus einer höheren Region über ihnen schweben, nnd fühlen sich dadurch ausge zeichnet und beglückt. Ja. bei jungen Frauen und Mädchen ist dieser Reiz des Beachtetwerdens so groß, daß sie, wenn I r r t . . r fff . r .r rw lie ucy vernaa)tailgr glauoen, Äueriel ersindcn,um wiederlhr Selbst bemerklich zu machen. Die Menschen sind überall dieselben, im Salon oder im Spital. Wer kennt nicht die Geschichte von dem Mädchen, welches immer ' Nähnadeln verschluckte um sich dieselben immer wieder unter großen Schmerzen da und Hort aus dem Körper herausschneiden zu lassen? Das Leben des Volkes mehr noch auf dem Lande als in der Stadt ist so monoton, so langweilig, daß Alles, zumal das Gräusliche, als Unterhaltung mit Begeisterung aufgenommen wird. Alle'Vorgänge in einem großen Krankensaale, werden zur Unterhaltung für die ganze Gesellschaft, Da wird Einer zu einerOperation hinausgetragen, da wird Jemand von einer Operation noch' halb in der Narkose zurückgebracht Alles Unterhaltung! ' Da wird um das Bett eines Sterbenden eine spanische Wand gestellt Unterhaltung ! ' Schade, das Sterben zu sehen, würde wohl Gruseln machen ; sie würden hinschauen, erschreckt sich abwenden,, gleich wieder hinschauen Unterhaltung i Ja, nennt das, wie ihr wollt V Nennt es rot) ! Aber es ist nun einmal so Unterhaltung ! , Im Svital , erfetzt das den sonst unentbehrlichen taglichen ' Tratsch das Lebenselement der, Salons , und des Greißlerladens! Der von Natur gesellig liebt eW fein Ich in Beziehung

icciyc juir uic jcüuunijc oer, iutrnge zayr anein an vie zroanzlg auszuwczzrtt viel ZU kostspielig ausgestattet. Der und dieGesammtzahl der indiesenScharVerfasser sagt unter Anderem: Für ei- mützeln gehabten Todten und Verwun

m den anderen Menschen zu fühlen : nur en großen Geister? iL es Ä scheinbar abgelöst von de WeltseA sich selbst als Wltseele zu fühle""'

Näuberunwesen in Egypten. Die Kölnische Heituna" läßt sieb aus Kairo schreiben: Das schlimmste Ergebc ' l t v NI oer neuen Aera der remoenyerrschaft in Egypten ,st ganz ohne Frage i . ..'"'' . , v Vanouenwe?en, von welcyem ehemals sich nur Svuren nackwe:sen lkenen. An,trengungen immer noch nicht beimkommen verinochte, dasselbe vielmehr M erreuenoer siie immer mehr zunimmt, kann doch seinen Grund nur' darin haben, daß es an den obersten .ss.v. Cj CTiXi-.. . -.V 3. " vVt ihhiwc w.t gabung gebricht. Diese Eigenschaften sind eben leider große Seltenheiten unter t r 'C ... er p tt em sremoen Veamlenperzonatz man s" w, aureno oas zayr auj neige ging, haben jlch m ganz ver schiedenen Theilen Egyptens. , folgendeFälle ereignet: in der Umgegend von Kuß und 3!egada in Obereqvpten drei t,t t" rf. .. C .tti ker,uur von saniern uno ?eyoslen mit bewaffneter Hand, wobei es Todte ... ...v-i- . t.r o..r un owmwat guo, v uijot na Angriff auf ein Zuckerrohrfeld und Verwundung eines Wächters, bei Schibin el Ganatir in Unteregypten ein ,im großartigsten c-nl ausgesuhrter Naubzug aus Vieh und Unschädlichmachnng des Gendarmeriepostens durch Dicbstahl des Geschirrs und der Gewehre, in Sint schließn rf r tfi (n..:. iicy, um auen uusgrzuyttett Uiftuu die Krone auszusetzen, das unveyeulgre Eindringen einer organisirten Bande in ein Stadiviertel behufs regelrechter AusPlünderung einer Anzahl Häuser. An jenem Tage sollen sämtliche PolizeiOsstttere von Lit adwezenv gewesen sein. Der Mudir der Provinz allein .i n r m t f1 m fest zu machen. Am folgenden age lanate in Sint Bakar Pascha, Chef der Gendarmerie, mit einer für Obercgvpten bestimmten Verstärkung von Mannschasten an. Opfer vm UeberfaU war em gewllser Husiem Geddarn, und die r cr t. et i iJLi qesanqenen Vanvnen veyauvren ievr. daß sie diesem bereits seit Monaten alle gestohlenen Pferde zugeführt hätten, von ibm aber nicht binlänalich entschädigt worden feien. Die Srauberchromk de& .Iabres 188 ist vielleicht beispiellos in I 'J J "j-fcut m m . Ii r, rmr c .."1 ... tlfXlXt oen 2;ayroucyern oer ueueuen gcuuyiz l it- i V . r L o-n :.v r.i,. i vrqnpicnö. Dituct nuut, um erwähnte von Siut hat das verflossene , ..C...-:r-. i velen mun eyr groß zem. i ,r r'..r"kchs Das große Schmerzenhellmiltkl. L7 NhenmatkömuS. Stl Wkonate lang unffljlgfl jutfr$liwLeylaJd, Ohio, 18 Juli, 1338. Drei Monate lana litt iH n tziuiUkche KhkUMkNSlSAS und für ,ki Mena:e hbe k4 lein Glied rühren kJkN. Ewe Flasckk St JaksiS Oel dat mich rrn eltn mtiztn Lcide itfttil auch später sind die Schmerzea nicht U drr jLrückgkkehrt. N. Raudteö. Vlkb,nundjanjkg Jhre ftlltttn. Sandyvi5e. Oh!ö. 13 ÄmZ. II. ' JmIaZre 1S61 zegich!r zuerst Rheat! US zu und seit jener Zelt habe ich i&vxn $elit ttn, babe s?ar zuroeilkä kn Kracken gehe wM sen. St. ZäkcbS Dtl Ht ichkurirt und seiim hsde ich keine EchulUM icder gkh veo. L. Kuoa. Sntjündllcher Kheuotlimu. OSkalovsa, Kans., i Vnz., 188$. 3 Zaw 1131 litt ich sechs Wechm tt N!tjünd!ich?mSZHcumät!SmL.ichattkaS len Körpkr die heftigst Sbmc?jen. DurS den ersöe Sömerzrnstillkk St. Zaksb Oel srde ich icder dauernd geheUt. W. S. gsirchlld. Vegni VZmtttnI, HtNttssk, $r?inrt! hereuschuh. relwkh, ökknZchinl, vrrKchuk, VröhÄuSde, aynschmz, xkkh, randwunden. Farmer und Wiehzüchtöv finden in im Et. J?d Del ewUr tttkZiiche Hkil!ttl zegen die Sitrech btl iZftanb. Vrri 50 Via; laVra ,khr?e attm. TdE CHARLES A. V0CELES CO., UOmert, Ci F. WILL PAI1TZER, Apotheker, Frische Arzneien. Mäßige Preise. Recepten besondere Sorgfalt. 54 West Washington Straße. Unter dem Vatek.tz:k. Nahe der Daoi'er'Gar. QubeVs SalöolincbstKegelbahn. Prachtvoller arten sSr Fami. lienaufenthalt. . Ghrte mftrantt. ttiifracrfsasit Bebienuna. tti 333 Süd Meridian , Strabe. " - w -w --i--- ..,:-- - Jeden Samstag Abend eukee zeichnet Lunch. , - ' , Joyn M. ttoenlger, Agent. .,,,, , ,. DaS ßr?ßt schiinste nnd ,'Älleße . deranigA 'lflskal in der Stsdt.- kDke! eröumks? rw.x tuigtiiuii.t uue cicmKI,.CP LM und Privaten ir Abbsttung ven tLmtt ' :' , KHkN,(KmMkN iztot lHttlen WwMMMDgWk mm i . .1.. - lli.i. f . . . . t. iirn" i

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