Indiana Tribüne, Volume 13, Number 141, Indianapolis, Marion County, 8 February 1890 — Page 1

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- -r . o-tt Z em,ger Zeit sagte Liebknecht . Reichstage : zu haben, aber w haben ihn. glaubt uns zu Es sicht jetzt wirklich ganz und gar darnach aus, als ob die Sozialdemokraten nicht bloß den Reichslanzler, sondern sogar den Kaiser selbst hätten.. ' s - Ob aus der vom Kaiser Wilhelm, , r i . , M ? vorgetagenen mlernalionaien onserenz zur Besprechung der Arbeiterfrage etwas wird, oder nicht, bleibe emstweilen dahin. gestellt. Die Aufforderung dazu ging von ihm p:rsönlich aus, das Schriftstück ist von keinem Minister unterzeichnet und ist demnach kein Staatsdokument. Vieliri&t fft rnsln stA rV 9ftslM feie ctstme v-, . " i 7- aoGeschichte wieder vergessen. Und selbst wenn die Konserenz stattfinden sollte, so dürfte doch schwerlich etwas Praktisches dabei herauskommen, denn von den Ver tretern gekrönter Haupter und noch weit weniger von den Vertretern der plutokra tischen BourgeoiS-Republiken wird die soziale Frage nicht gelöst werden. Aber ein bedeutsames Zeichen der Zeit ist die Idee nichts destoweniger. ßS ist noch gar nicht so lange her, da& man überhaupt an die Cnstenz einer sozialen Frage glaubte. Noch vor einigen Jahren sprach fich der solluze, j.'tzt im Dienste einer Korporation stehende, C nl Schurz, der seine Jugendthorheiten" Wahrscheinlich langst vergessen hat, dahin aus, daß eS in Amerika keine souale Fraae gebe. Sie ist aber troddem da. Sie ist so sehr da, daß wenn auch Prominente sie vor nehm ignoriren, wenn auch Nichtprominente mit dummem Lächeln die Köpfe schütteln, wenn auch Arbeiter unter, em korrumpirenden Einfluß politischer Schacherei nichts davon w ssen wollen, und wenn auch Tausende von verkleisterten Köpfen wirklich nichts davon w.ssen, so ist sie doch so sehr da, daß der deutsche Kaiser es für angemchen halt, zu ihrer Besprechung eine internationale Konferenz abzuhalten. Sehr viel Weisheit würde bei einer solchen Konferenz freilich nicht verzapft werden. Der lei. tende Gedanke würde immer der sein': Wie schützt man die wackelnden Throne der Könige in Uniform und die wackeln den Throne der Äönige im Frack V Die Theilnehmer an einer solchen Konferenz würden alle Zöpfe und Perrücken tragen, wenn nicht auf dem Schädel, so doch unter demselben, was noch schlimmer ist. An salbungsvollen Phrasen würde es nicht fehlen, im Uebrigen aber würden sie bloß versuchen, den Pelz zu waschen, ohne ihn naß zu machen. Der Zauberstab deS Moses, mit dem derselbe sprudelndes hel leS Wasser aus dem Felsen schlug, würde ihnen fehlen. Aber Eins würden sie doch verkünden, durch ihr bloßes Znsammen kommen, nämlich das Dasein der sozialen Frage. Es ist die Pflicht des Staates, die Arbeitszeit und die Art der Arbeit ss zu reguliren, daß Gesundheit und Moralität und die Erfüllung allerbillizen Bedürf deS Arbeiters gesichert werden. Wer sagt das? Wir? Nun ja, wir könnten eS gesagt haben, aber es hats noch Je mand gesagt. UnS würde man wahrscheinlich sagen: Na Ihr Sozialisten habt lauter so venückteS Zeug im Kopfe, aber das könnte man doch dem Andern nicht sagen, denn da könnte man einge sperrt werden, wenigstens in Deutschland. So ? Wer ist denn der Anöere ? Kaiser Wilhelm! Was. Kaiser -Wilhelm? Ja wohl Kaiser Wilhelm. Wir können freilich nichts dafür, daß er so e!waS sozialistisch Klingendes gesagt hat, auch werden wir deshalb unsere Liebe für ihn nicht multipl'ziren, denn er würde die Idee jedenfalls nur gut hohenzollerisch kaiserlich aussühren, und das ist nicht gerade nach unserm Geschmack, aber gesagt hat erS doch. Der Staat, der Staat, der Racker Staat ha: die Pflicht wo bleibt denn der ganze gelehrte Kranz der klassischen politischen Oekönomie deS lAsaez faire, zu deutsch Laßt die Hand davon ? Was denken unsere ame rikanischen Rechtsgelehrten und Staats Männer von solchem Ketzerthum eines Kaisers, welcher eS für die Pflicht deS Staate hält, Arbeitszeit und Art der Arbeit zu reguliren? Eigentlich müßte so eln amerikanischer BouregoiL sagen : Ja in einer Monarchie mag daS ange hen, in einer freien Republik aber nim mermehr. Die Anstellung eines Arbei terS ist ein ..freier Kontrakt zwischen Ar beitgeber und Arbeiter. In Amerika hat

l j.der Arbeiter das Recht gttade so langt I zu arbeiten, vie er roill, zwei drei oder

' zehn Stunden, da ist die Freiheit de Arbeiters." Freilich, wenn er ' nicht so lWWLtt, wie der Arbeitgeber will, j ann schickt ihn derselbe sott, daS ift die Freiheit des Arbeitgeber?. Beide sind vollständig frei. Die Arbeit ist gefahrllch, widerlich, ungesund, oder schlecht be zihlt, na eS kann ja Keiner gezwungen werden, sie zu thun, eS ist ja Jeder voll. dig frei. Ja, aber die Leute müssen " doch leben? Hm, ja! DaS können sie aUt stU$ mamt to-ie pc wvllen. Jeder f;. ebe die Freiheit. ArbeitS. kontrakte find freiwillige Kontrakte, welche n Staat gar nichts anaehen. ES lebe . tit fjeic Republik. Wie glücklich sind wir Amerikaner doch, daß wir keinen Kaiser ! ct w r:- ai.-tin-:r. .L.:rx luauc-ii üt va9 isw JüciuunniH wutuicn Arbeitgeber und Arbeiter stören will. So eine verrückte Idee, daß der Staat die Pflicht hat, die Z:it und die Art der Arbeit zu regeln, um Gesundheit, Moral und Befriedigung der Bedürfnisse des Arbeiters zu sichern, kann wirklich nur im Kopfe eines Sozialisten und eines Kai fers, der sich vor den Sozialisten fürchtet, entstehen ! . DrathnaHrii)teu. W,tteeauSNo),en. gür Jndiana: SSöne kaltk Wetter. DaS Wüthen der Elemente PtUSdura. 7 Febr. Sin furcht. ' b ,r,r Sturm zog deute über daö westliche Vennsylvanien hw. Schnee, Hagel. Wind und Regen. Alle vereinigte sich. vi Schaden anzurichten. Die tt i-aphendrähte zerrissen unter dem Gk 'chte de Eise. Auf den Etraßenbüh k m ist der Verkehr eippkstkllt. In BkairSpille wurde die Glasfabrik .-rch den Wind dkmolirt. Die Maue? si.'rzten ein und drei Personen fanden tai ifittn Tod Schwere Verwüstun ..en richt te der Sturm in Uiontown an. In Zoh'-S'own lietit der Schnee elf Zoll doch uns e schneit noch immer. St Paul. Minn. 7 ff.br. D vkschn van Winnevkg melden eir en destin Schi, stürm tn einem großin Theil von Monti-a. Der E'sendahnvkrkehr ist allenthalben gestört. Amerikanische Ladie (?). Latbrop, Mo.. 7. Febr. E be finden sich hier zwei Wirthschaften, in welchen in letzter Z?it mehrm,l Ruhe ßörungen vorkamen. Die Frauen der Stadt hielten eine JndignationSversammlun?. E wurde beschlossen, die Wirthschaften aufzubrechen. Etwa hundert L.tieS (?) machten sich auf. trar fen die Fenster oer Wirthschaften ein. drangen g'wawa in dieselben, demo listen Alle und gossm alle Borräthe auS. Der An archist enproz eß. Chicago. 7. Febr. Hlkssze Advo katen sind der Ansicht, daß durch die Ap p'llation neuerding den gefangenen Anarchisten nicht 'geholfen werden kann. Selbst wznn der streitige Punkt zu ihren Gunsten entschieden werden sollte, so vüide immer noch da in erster Instanz gefällte TodeSurtheil zu Recht bestehen und e bedürfte dann sogar eine neuen GiadenaltiSvon Seiten de GouvernörZ um die Ausführung desselben zu der hindern. Wie man ein Quorum macht. Helena. Mont . 7. Februar. Im Senate waren gestern wieder bloß Re publikaner anwesend. E wurden darauf Resolutionen gefaßt. dUAbwksenden der hasten zu lassen und folgende Strafen aufzuerlegen : Für den gen Tag der Abwesenheit $50, für den zweiten $100, für den dritten $200, für btn vierten $400. für den fünften $800. für den sechsten $1000. Telegramme an olle Sheriff im Staate wurden abgeschickt, Verhaftungen vorzunehmen. Der erste, det verhaftet wurde, war Senator Beckler von Dawson County . Unter den Demo kraten herrrscht große Entrüstung und sie sprechen von gewaltsamem Widerstand. 0t Oabl SozialdemökrarlsHer Erfolg Berlin, 7. Febr. Bei der' Nach, wähl zum sächsischen L rndtage' in Eiim mitschau.Werdau siegte der Sozialde. mokrat Coloid mit 2165 Stimmen über den Ktttellkandidaten Kürzel, der 1992 Stimmen erhielt. Kürzel hatte sein Mandat niedergelegt, weil er seine km vorigen Oktober erfolgte Wahl solchen Beeinflussungen und ungesebttchen Brak. tiken verdankte, daß selbst der sächsische Landtag sein Mandat hätte annullkren

frnflff, Ä5i Habt der SatZ,??,??.

IMpUf 0 ß w V w w V( ten im Landtag in Dresden ist damit auf acht gestiegen. ' , Verschwörer erschossen. L on d on, 7. Februar. Eine Depe sche von Bukarest meldet, daß Major Paniö und vier seiner Genossen erschos sen wurden. Am Dienstag erbot sich Fürst Ferdinand abzudanken, wenn da Wohl de Lande die nölhig mach,, aber sämmtliche Minister wa?en gegen die Abdankung. Dte Leiden und Freuden d er Kohlengräber. L o n d o n , 7. Febr. Au der Grude bei Aberyshan sind bereit 170 Leichen hervorgeholt worden und man glaubt, daß die Zahl der Opfer auf 190 steigen wird. Unter denselben befindet sich ein Vater mit fünf Söhnen, welche in einer Gruppe beisammen lagen. Der Attentäter wahnsinnig Stuttgart, 7. Febr. Wie die .Suttgarter Zeitung erklärt, ist Martin Müller, der im Oktober v. I. aus den Prinzen Wilhelm von Württemberg schoß, al derselbe zur Kirche nach Lud wigSburg fuhr, für wahnsinnig erklärt und in eine Irrenanstalt gebracht worden. Verhaftung des h erzogS von Orleans. Paris. 7. Febr. Der Herzoz van Orleans der älteste Sohn de Grafen von Pari kam heute in Pari an. Da die Orleans au Frankreich verbannt sind. wurde er verbastet. Er hatte ein Schrei den an die Getreuen bei sich, worin sein Vater zu Gunsten d Sohne al König von Frankreich abdankt, und trug auch einen Appell an seine Anhänger bei sich, worin er sich al Erbe der Krone LouiS Pdilippz- eiklärt. Man vermuthet, dß e auf einen Staatsstreich abgesehen war. obwohl der Herzog die in Abrede stellt und sagt er sei noch Frankreich gekommen. um seiner Mtlttäkpsslcht zu genügen Der Herzog wurde vorläusiz tn Hast behalten. Ueber seine Absichten sind alle möglichen und unmöglichen Gerüchte in Umlauf. chtsssntJrtch5,u B o st o n. 7. Fkbr. Der beute angekommene Dampfer .Iowa" berichtet, daß er unterwegs den Dampfer .Persian Mo narch- getroffen habe. Derselbe hatte die Schraube verloren und fuhr unter Segel Er lehnte die angebotene Hilfe ad. Angekommen in : New Nork: .Germanic-von Liv,r Pool; .Lahn" von Bremen. Moville: Anchorta" von New Vork nach G!agow. Die Schulcomm ssäre befanden sich gestern Abend in Sitzung. Abwesend waren die Herren Garver und Löper. Der Sekretär meldete Ausgaben für den Monat Januar im Betrag- von U02.623.C5. Der Schatzmeister meldete einen Kas fenbefland von $26.45803. - Schulluperintendent Jone meldete, daß tn den letzten Tagen die Versenuna der Schulkinder stattgesunden, und zwar ohne Examtnation. Diese neue Einsüh rung, welche die Tribüne- schon vor Jahren empfohlen hat, habe sich vor.züa lich bewährt. Der Schulbesuch sei in Folge da In stuenza im letzten Monat der schlechteste seit 10 Jahren gewesen, habe sich jedoch seit letzter Woche wieder gedtssert Auf Empfehlung deS Finanz ComileS wurden Rechnungen im Beirage von $1.249 72 zur Zahlung angewiesen. Dasselbe Komite berichtete, daß e viele Angebote sür die $80000 BondauSgabe erhalten und Seasongood d Meyer von Cinelnnatl. welche $436 25 Prämien osse rirten. den Kontrakt gegeben habe, Die BondS werden am am eisten Mäz 1590 ausgestellt, find in 10 Jahren rückzahlbar und tragen 4 Prozent Zinsen Gilliland und LangSdale erdieltin den Contrakt zur Zäblung der Schulkinder für $375 oder 75 Cent per 1o9 Kinder zugesprochen. . Da Bibliothek Komite erbat sich eitere Frist zur Erwägung der Ange dote zum Ankauf de Bibliothekgebäude und erhielt sie gewährt, Da Lehret' Komite berichtete Jol gende : Resignirt hat Gabriel L. -Sinne von No. 24. Um Urlaub für den Rest de Jahre nachgesucht hat Fannie Pentecost und ate AntheS Versetzt wurden : Mao. Madison von No. 2 nach No. 10 Gnett Ashbrook von No 3 nach No! 14 Lydia Putnam von No. 4 nach Na 16 Jessi llen von No. 6 nach No. S.,ditk Hatton vonNo. 6 nach No. 12. Emma GbppervonNo.'S nach No. 30, Mary

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