Indiana Tribüne, Volume 13, Number 140, Indianapolis, Marion County, 7 February 1890 — Page 1

Jahrgang 13

Office : No. !30 Ost Msryland Strche. No. 140. Jndlanapolls, Jndlana. Freitag. Heu 7. Februar 1890,

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MttosieÄes. i i : '" 1,11,1 ' - :':i!?:!:!'"i,!"!t:'!'i;'i!:!r:'!;;iiä',::'i' 1 Die beiden Reskripte deS Kaiser? !

Wilhelm an Bismarck und an den neue? ; Handelsminister Berlepsch sind beachtenswerthe Dokumente, besonders wenn man damtt die Aeußerung des Kaisers bei dem von Bismarck veranstalteten Diner ir Zusammenhang bringt, daß eS vielleicht auch ohne Ausnahmegesetze gehe. Bedenkt man, daß die beiden Dokumente lediglich die Unterschrist des Kaisers tra. gen, und von keinem Minister gegenge zeichnet sind, so kommt man auf den Gedanken, daß trotz Diner und äußerer zur Schau getragener Freundlichkeit doch eine tiefgehende Meinungsverschiedenheit pt schm dem Kaiser und dem Reichskanzler herrscht, und daß die Ideen Bismarcks, in der inneren Politik des deutschen Rv ches künftighin nicht mehr maßgebend sein werden. ES mag sein, daß in Folke der vielen Niederlagen und Blamagen der Regierung in letzter Zeit und des sichtlichen Wachsthums der Sozialdemo kratie der Kaiser zu der Ueberzeugung gelangt ist, daß mit Eewaltmaßregeln und Lockspitzelthum nichts auszurichten ist. Vielleicht denkt der Kaiser, daß er besser daran ist, wenn er sich im Volke Freunde, als wenn er sich Feinde macht. Vielleicht hat er gelesen, was Liebknecht in der großen Versammlung im 6. Berliner Wahlkreise sagte, als er als Kandidat aufgestellt wurde. Derselbe sagte näm lich : ES giebt selbst in den von der Kultur zurückgebliebenen Staaten keine Regie rung. die sich aus die Dauer der Majorität deS Volkes widersetzen könnte. Eine Regierung, die sich lediglich auf die Bajonette stützt und sich dem Willen des Volkes widersetzt, ist dem Untergange ge weiht, mag die Zahl ihrer Bajonette auch noch so groß sein. Napoleon III. und Metternich sind beredte Beispiele hierfür. ES läßt sich wohl auch mit Gewalt regie ren, allein eine Regierung, die die große Masse deS Volkes nicht hinter sich hat, verfügt eben nur über eine vermeintliche Gewalt, mit der sie auf die Dauer nichts ausrichten kann." Da scheint ?S denn, daß der Kaiser die Gemüther mit dem heutigen Staat versöhnen will, daß er dem Arbeiter den Glauben beizubringen versucht, er habe keinen besseren Freund, als ihn, den Kai ser. Da versucht man eS zunächst mit Versprechungen, von denen späterhin viel leicht auch in klein wenig gehalten wird. WaS kann eS Verführerischeres geben, als wenn der Kaiser eS als die Aufgabe und Pflicht des Staates bezeichnet, für das geistige und leibliche Wohl des Arbeiters zu sorgen? Ob aber die Arbeiter auf den Köder anbeißen werden? Das ist eine andere Frage. Sie müßten schon sehr dumm sein, um nicht zu merken, daß ditse Ver sprechungen lediglich die Furcht vor einem starken soztaldemokratischen Votum find und sie wissen wohl, daß wenn heute der Staat anfangt, sich etwas mehr, wie bis her um die sozialen Fragen zu kümmern, dies lediglich dem Auftreten der Sozialdemokratie zu verdankm ist. Die Regierung wird natürlich ebenso wenig, wie bisher die Sozialdemokratie an ihren liebenden Busen drücken, sie wird sie weiter aufs Heftigste bekämpfen. aber nach den bis jetzt allerdings sehr knappen Nachrichten über die Vorgänge der letzten Tage, scheint in der Art und Weise der Bekämpfung derselben, ein Wendepunkt eingetreten zu sein, scheint das System Bismarcks in die Brüche zu gehen. Eine Schande würde das deutsche Reich dadurch allerdings von sich abwälzen, aber den Siegeszug der sozialistischen Weltan schauung wird eS auch mit anderen Mit teln nicht aufhalten können. Der Kampf einer alten Weltanschauung mit der neuen sich bahnbrechenden, ist zwar natürlich, aber eS ist, wie Schiller sagt : Da Neue dringt herein mit Mach?, Da Me scheidet, andere Zeiten kommen, st lebt ei ander denkende Geschlecht. Drathnachrit)ten. Q etterauSsichten. Für Jndlana: Trübe regnerische Wette?, hieraus kälter und Schnee. Noch einmal der Chieagoer nareyrnenprozek. rlnasield. 6. ffebruar. Nk'Anarmmenorozik ,ou von vem un. ,ri,iSte noch inml revidlrt werden. - Der Anwalt zur mvin, Schwad und

:be la einen .Wrlt os Eiror erwirkt. Ntt da? SZaatS'ObergerkÄt da? Urtheil :.dk? die Anarchisten sprach, waren die dbtn nicht im Gerichte anwesend. Die ftr Punkt wurde zwar vor dem Bunde? stricht geltend gemacht, aber auS dem Grunde zutückgewitsen, wkil die Allen die Thatsache nicht enthielten. Ein Antrag. xtt StaatSobttgtticht, die Akten zu korrt eiren. wurde zurückgemiestn. jetzt aber eadlich bewilligt, und so geht aus Grund t er gemachten Korrektur der Fall noch mal? an das OberbundtSgericht. Anwalt

Galomon glaubt stche?, daß er seine fklienten srei bekommt. Die Sache wird i n Oktober zur Verhandlung kommen. D a S F e u e r i m v a u s e T r a e y'S W a l h i n g t o n, 6. Februar. Jkuer. marichall Drew sagt, daß er nach sorg fälliger UnUrsuchung zu btt Ansicht ge langt sei, daß da Feuer im Hause de Marinisikretärs durch daS Ezvlodiren einer Petroleumlampe entftanoen sei. Die Lampe stand aus einem Tisch in der Nähe der Erkerfenster, vor wtlchen schwere seidene Vorhänge hingen. Da Licht war weit heruntergeschraubt. ES ist diel ein sehr gefährlicher Brauch, weil der Docht nur verkohlt, die Hige sich unter halb der verkohltm Stelle ansammekt. und ein Ezvlodirea des Gases verursacht An den Thüren hingen schwere Paktieren, uad die Wände trugen Holzdekleidung. ES scheint, daß in HauSdedisnstter auf den Feuerruf hin, die Thüren zum Zlm mir öffnete und nicht wieder schloß, wo durch der furchtbare Rauch nach oben drang und die noch Schlafenden de täubte. Kongreß. Washington, 6. Februar. Der Zenat beschästkgtt sich mit der Herstellung ner temporären Regierung in Oklatzsma." Im Hause legte da? Komite für GeshästSregeln seinen Bricht vor und der j be wurde zum Druck deorde,t Morrill von &infa schlug ein Subntut füe die vom Senate passtete Pen aonSbill vor. welche bestimmt, daß alle Soldaten und Matrosen, welche seit de 16. Juni 1833 dnrch Verletzungen o5er Seankheitea im Dienste so hikffaS wur den, daß sie der beständigen Hilfe einer Person bedürfen, oder weiche in Zukunft in eine solche Laae kommen, eine Pension von 172 per Monat vom Datum deS Zertifikats deS untersuchenden ArzteS an bekommen. Soldaten und Matrosen, bei denen der Fall nicht so schlimm steht welche aber gänzlich arbeitsunfähig stad. Zollen $50 per Monat beton, mm. Da Substitut wurde vasstrt. 5tea? Ws5-5. Ein wirksamer Boycott Berlin. 5. Februar. Die Berlinsr Sozialdemokraten find in dem Kämpft, den ste devsentgen Brauereien und Wir then erklärten, die ihre Säle nicht zu so zialdemskeatischen Vtrsammkunztn hergeben woll.ea, die Stärknen gzölieden. Während zu Ansang der in Szene atfcfe ten Boycott Bewnunz den douigea Sozialdemokraten kaum 20 Säle zur Veesägung standen, ist di? LtiinH d?r Bewegung, die sog. Llkzl-KZMMiZftsn. jetzt tn der Lau. eine &st na ttmx 103 derartigen Lskalrn verSffnMch?n zu kön nea. Auch sämmtliche JzuJrichShagener Wirthe, die keinem SöjialÄtmk?aZen den Verkehr mehr gestatten wollten, htben jetzt infolge dtk Drohung der Berliner Arbeiter, keine Landpartien nach Fr. machen zu vollen, nachgegeben. Schädlicher polizeilicher Diensteifer. Berlin, 6. Febr. In einer Ver sammlung sozialistischer Wähler in Stabfurt kam ti während der Rede de Abgeordneten Heine zu einem Zusammen stoß zwischen der Menge, welche in da Versammlungslokal keinen Einlaß ehr gtfundm, und der Polizei, worauf ein regelrechtes Handgemenge folgte. Die Po lizisten feuerten erst mit blinden Patronen auf die Menge, da sie jedoch damit nichts erreichten, so benutzten sie zuletzt Kugel Patronen. Vier der Angreifer wurden verwundet und ine Frau getödtet. Meh rere Polizisten erhielten Messerstiche. Der soziale Kampf. London, 7. Februar. Die Eigen thümer der Kohlengruben haben de schlössen, eine Organisation zu bewerk fielligen und die Forderung der Arbeiter nach einen achtstündigen Arbeitstag aus' Aeußerste zu bekämpfen. Wir Arbeit da Lebt süß macht. L o n d o n . 6. Jebr In einem Kob lenhergwerk bet Aberhschan fand heute eine furchtbare Expioston statt. Drei hundert Bergleute befanden sich ur Äeit in der Grube. Nach drei Stunden mühevoller Arbeit gelang , Zugang ,u

ihnen zu erlangen und 150 Mann an die Qbnfläche zu befördern. Die anderen 150 find verloren. Die Leichen, welche herauSdesördert wurden, sahen entsetzlich au, und waren meist auch auS dem Grunde nicht zu identifiziren. weil dieLeute wegen der Hitze im Bergwerk ohne Klei der arbeiteten. Die englischen Kohlen bekgwtkke find wegen ihrer großen Tikse meist sehr heiß. Das Bergwerk btsand sich schon seit einiger Zeit tn gesährlichtm Zustande. Bor Kurzem fand in einer anstoßenden Grube eine Sxploston flatt. bei der fünf Menschen umkamn. Da? beim Löschen deS Feuer benützte Wasser drängte da Gas in die andere GkuSe, welche heute die Szene des furchtbaren Unglücks war. Man spricht davon, die Eigenthümtr we gen verbrecherischer Nachlässigkeit zu der folgen, abkr die 150 Todten werden schwerlich dadurch wieder lebendig wer den.

Allerlei. Die Londoner Dockarbeiter bereiten sich aus einen neuen Streik vor. Die Schweiz hat die Einladung des Kaisers Wilhelm zu einer internationalen Konferenz zur Erwägung der Arbeiter frage angenommen. Kardinal Pecci, Bruder de Papstes liegt im Sterben. Die französische Regierung ist in offen barer Geldverlegenheit und beabsichtigt, eine Anleihe zu machen. O k e si g e s. Nach 22 Jahren. In der Superlor Court schwebt äugen blicklich eine Klage der Frau Margareth Vondergotten gegen die Verwandten ihre verstorbenen Manne, in welchem es sich um den Nachlaß dtSselben, der sich auf etwa 52.500 beläust. handelt. Von derzotlkn war der dritte Mann der Frau. Ihr erster Mann hiek Hermann Schmidt. Sie heirathet, denselben in Ctncinnati, und zog dann mit ihm hier her. Eine Tage reiste Schmidt nach Chicago und kam nicht wieder. Das war in 1863 Er ließ nicht von sich hören, und S hieß, daß er bei einem Ei fenbahnunfall umgekommen sei. Man nahm die al sicher an und zwö f Jahre später heirathete ste in ColumduS, Ind. einen Mann. Namen Fischer. Fischer starb späterhin und die Wittwe heirathete den hier wohnenden Barb er Vondergottei. der vor einigen Jahren edensall starb. Die Verwandten deSsel. den hatten inzwischen den Aufenthalt Schmidt'S, de ersten Manne auSZpio nirt und zwar dadurch, daß sie sich mit Verwandten Schmidt'S in Deutschland in Berbindnng gesetzt hatten, und bestkitten deshalb das Recht der Frau, ihn zu de erben. Gestern sand im Gerichte die Verhandlung über einen Zwtschenantraa in dem Prozesse statt, al der seit 22 Iah ren verschollene Schmidt plötzlich in da GmchtSzimmer trat. Er hatte stch in der Wett herumae trieben, und keinem seiner hiestgen Freunde und Verwandten je irgend welche Mittheiluag gemacht. Feau Vonder. gotten wird nun wohl von der Hinter lassenschzst ihre Manne nicht mehr be. kommen, denn da ihr erster Mann noch lebte waren ihre beiden folgenden Sei rathen ungesetzlich und ungiltia. und ste ist nicht Frau Bondergotken, sondern Frau Schmidt, dafür aber hat fie wieder ihren ersten Mann, da heißt, wenn ste ihn wieder will, und er bei ihr bleibt. Das berühmte Valvation Qel ist bei allen Apothekern für 25 Cents die Fläche zu haben. E heNt alle äußer Iichen Schmerzen besser und rascher al irgend ein andere Mittel. Die Truste, der Reformschule zu Plainfield haben heute dem Gouverneur ihren Jahresbericht überreicht. Wir wer den morgen inen Auszug au dem sehr umfangreichen Berichte bringen. I. D. Somttby, Suprem Justice de Jron Hall Orden hat die Mit glieder benachrichtigt, daß in Fällen von Influenza nur ine Woche Unterstützung gewährt wird, weil die Kasse in letzter Zeit durch diese Krankheit zu sehr in An spruch genommen worden ist. 13 Laura I. Bennett Cauffman hat im Bundesgericht eine Klage gegen Anna I. Bennett. die Verwalterin de Nach lasse von I. B. Bennett. sowie gegen die New Bork Lise Insurance Co. an hängig gemacht, um feststellen zulassen, wer zu den LebenSverfichkrungsgeldern des verstorbenen I. B. Bennett berechtigt ist. Klägerin ist die Tochter de Verstorbenen und ist im Besitz ine Te stamente, worin es heißt, daß si und ihr Bruder da Geld erhalten sollen, wenn bei seinem Tode der Jung noch minderjährig ist. Nun ist aber dtrBru der Bruder Majoren und ste beansprucht da Oeld für fiä).

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1869.

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