Indiana Tribüne, Volume 13, Number 136, Indianapolis, Marion County, 3 February 1890 — Page 2

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Zndians Tribüne.

Krschei! R ßigfict Vd S tSKS . LÄtt5g:i$el,ttU8ni tolet durch ben XiS gf( 12 ZV CnU p Wock. bis Sonntag,F:rtdSn,- 5 tcntl jt S3o5. VtO in?cnia 15 cb K iötl?ttona. V PH ugZchi t But&BlSciottans $8 pi ' 2-5r. qj-v-,. n : - I SfFes! 130 W. Ms?s!anbM. JndMÄpM, Ind.. 3. Febru '80. Der Z&ttdtn der NSuber. Der gesmchtete ehemalige VundeS' HllfSmarfchall Vurton Colint ist. Nach, richten euS dem Jndianergebiet zusolge, gestorben. Der Mann, welcher mit eige ner Hand während acht Jahren nicht oemger, als rierzehn Menschen kaltblü, tiz getödtet hatte, starb ruhig in seinem Bette und machte so die unzähligen Racheschwüre und Tobesdrohungen seine, Feinde zu Schanden. ES verlohnt sich wehl, auf dieses kurze, aber vielbewegte Leben einen kurzen Blick zu roerfen. Berten Colbert rsur im Jahre 1859 ms einer Farm in Oneida-County des Staates New Vork geboren. Ein j'canralöftt Proceß, den ein junges Mädchen der Nachbarschaft im Jahre 1879 gegen ibn anstrengte, veranlaßte ihn, seinen . Geburtsort zu verlassen und sein Glück Westen zu versuchen. In Chicago und St. Louis behagte es ihm nicht, weshalb er nach kurzem Aufenthalt sich nach ArkanfaS wandte und sich in Fort Smith niederließ. Er fand Stellung bei nein Leihstalloermiether und wußte sich bald in htz Gegend so beliebt zu machen, daß sein Brocherr ihm einen besonders hohen Lohn zahlte. Hier sollte er zuerst eine Probe feiner Kaltblütigkeit bleuen. Einst fuhr er einen Handelsreisenden zuS St. Louis, welcher werthvolle Proben in feinem Musterkoffer führte, nach Fort Gibson und hielt unterwegs bei einem Lad n an, der einem Indianer gehörte. Hier waren zufällig etwa ein Dutzend Halbblutindianer anwesend, sämmtlich verwegene und räuberische Gesellen, deren Augen vor Habgier und Mordlust zu funkeln begannen, als sie die wohkgesüUten Koffer deß Reifendenzu Gestch! bekamen. Im Nu hatten sie sich um die Koffer gestellt, brachen dieselben auf und unterzogen diese einer regelrechten Plünderung. Der Wisende erholte sich schnell von feiner anfanglU chen Uebsrrafchung und versuchte, die Koffer wieder zu verschließen, doch in der Hast warf er einen derselben um und der ganze Inhalt kollerte aus dem Boden umher. In demselben Augenblick wandte sich Colbert um. Der blanke Lauf eines sechsläusigen Revolvers blitzte in seiner Rechten, ein Knall, und zwei Räuber, Curtis Dinsmore und Brant McPherson, wälzten sich röchelnd und verendend in ihrem Blute. .Hände in die Höhe ! rief Colbert, und die übrigen Schurken gehorchten zitternd augenblicklich. Inzwischen hatte der Reifende seine Effecten wieder aufgelesen und die Koffer, so gut ei ging, geschloffen. Diese Tragödie fand, wie zu erwarten, ein Nachspiel vor dem Bundesgericht. Doch fand ColbertS Ausflucht, er habe uS Nothwehr zur Schußwaffe gegriffen, bereitwillig Glauben, um so mehr, als jne Räuberbande bis an die Zähne be rsaffnet war. Von jetzt ab erscholl ColbertS Ruhm weit und breit ; feine sinstere Entschlossenheit, die vor keinen Consequenzen zurückfcheute, imponirte den gesetzloZen Horden, welche nur durch Furcht und Schrecken im Zaume gehalten werden können. Er war ein Mann der That und blickte verächtlich auf jene zahlreichen Eisenfresser und Prahlhanfe ?,erab, welche nur durch ihre Unverchämtheit und Flunkereien den friedlichen und harmlosen Bürger in Angst zu jagen ersisaben, wenn es aber Ernst wurde, feige das Hasenpanier ergriffen. Gleich darauf wurde Colbert zum Bundes Hilfsmarfchall ernannt, und er sollte auch bald Gelegenheit haben, sich seine ersten Sporen im Dienste der Bundesregierung zu verdienen. Dieses Abenteuer war vielleicht das romantischste, welches die Laufbahn unferes Helden ufzuweisen hat. Unter den CreekS Indianern wohnte eine berüchtigte Verbrecherfamilie, Na menS Crenfhaw, Mischlinge euS Ehen zwischen Negern, Indianern und Weißen. GesohnheitsmaßigerPferdediebstahlwar noch das Geringste, waS man dem ergrauten Sünder und seinen drei erwachse ne'n Söhnen nachsagen konnte. Dumpfe Gerüchte, daß der Alte das Blut von sechs bis sieben harmlosen Reisenden auf dem Gewissen habe, die er heimtückisch und hinterlistig ermordet und beraubt hatte, waren nicht zum Schweigen zu bringen. Doch fehlte eö an jedem Schuldbeweis. Da wurden einem gar mer an der Grenze der Reservation zwei verthvolle Pferde gestohlen. ES gelang, zu ermitteln, daß die saubere Sippschaft der CrenshavS den Diebstahl vollführt hatte, und in aller Heimlichkeit wurden Haftbefehle gegen sie auSgefertigt.' Colbert erhielt die ehrenvolle Auf, gäbe, den Muberhauptmann selbst zu . verhaften. Sofort begab er sich nach der ihm wohlbekannten, einsamen Farm ' Crenshaws, doch fand er den Bau leer. Der schlaue Fuchs mußte Lunte gerochen habenmnd hatte sich rechtzeitig aus dem Staube gemacht. Da war guter Rath theuer. Doch faßte sich unser Held in Geould, kehrte wieder um und legte sich geduldig in der Nähe 1 der Crenshaw'jchen Behausung auf die ' Lauer, in der richtigen Voraussetzung, daß das Nauögesmdel früher oder später zum Bau zurückschleichen würde. Doch kam ihm der Zufall ganz uner wartet zu Hilfe. Mit Ueberraschuna sah er am nächsten Morgen, wie die Thür der Crenjhaw'schen Wohnung, die er für ganz verlassen gehalten, sich öffnete und f ein junges Mädchen heraustrat. Col . bert leinte ein neues Mitglied' der Räu, "derfamilie kenneu, und aus seinem wohl zefälligen Nicken können wir schließen, , daß er sucht unangenehm berührt war. In der'That, das Mädchen war von un gewöhnlicher Schönheit, und Colbert verstand frch aus 10 troaS. Das Mäd chen schnlt. wie in Gedanken verloren, ach dem Gedslz zu und letzte sich am

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Rande ves Baches wie n erwarkungtz voller Haltung nieder. Es war klar: sie wartete auf ihren Schatz. Colbert beschloß, dessen Rolle zu spielen. Leise schlich er näöer und umfaßte die Ahnungs lofe fest mit feinen Armen. Sie wollte schreien er verschloß ihr mit Küssen den Mund und wußte so beredt zu schildern, wie er sie schon lange geliebt habe, daß die Schöne sich in ihr Schicksal fügte und sich den stattlichen jungen Mairn als willkommenen Ersatz für ihren unpünkt lichen Liebhaber gefallen ließ. Glückli cherweife d. h. zum Glück für Colberts Pläne wußte sie nicht, daß er Bundesmarschall war. sonst hätte sie sich wohl zehnmal bedacht, ehe sie ihn in das Haus ihres geächteten Äaters führte. Drinnen roar es einsam und tedtenstill; den Lie benden verrannen die Stunden wie im Fluge. Da plötzlich sprang Colbert auf; Pferdegetrappel ward hörbar, und einen Augenblick später standen zwei Männer im Zimmer. ES war Crenshaw und sein Sohn Jack. Ehe sie recht wußten, woran sie waren, hatte Colbert seinen .furchtbaren Revolver angelegt und im Feuer stürzten beide Räuber todt zu Bo den. Doch wie eine Tigerkatze sprang das so schmählich von ihm überlistete Mädchen auf ihn u ein Schuß knallte, und auch sie sank sterbend ihm zu Füßen. Schade d'nnn," meinte Colbert, haben uns so gut zusammen amüsirt." Von dieser Zeit an ging eS mit Colbert abwärts ; er legte sich auf'S Trinken und beging im Rausch allerhand .Unregel Mäßigkeiten", d. h. tödtete Leute ohne Grund. Die alte Ausflucht der Noth wehr zog nicht mehr, und er wurde enl lassen. Nach eier kannibalischen Spree zog er sich eine todtliche Erkältung zu, die seinen frühzeitigen Tod veranlaßte. Saubere Orttttiet vnkel SamS Von der neuesten Schusterei deS Ein z?anderungS-CommissärS, Deutsch fein des und BoodlerS Stephenson in New Fork haben wir bereits vor mehreren Tagen an anderer Stelle Vermerk genommen. Dieser .echt amerikanische Biedermann ist nun in den Gerichten mit feinem Attentat auf die Börse und später auf die Freiheit eines deutschen Einwan, derer Z endgiltig abgeblitzt. ES lohnt sich, den so bezeichnenden und na mentlich für Deutschamerikaner und ihre Anverwandten in der alten Heimath in teressanten Fall nunmehr in Kürze zu sammenzufaffen. Heinrich Rammer, seines Zeichens ein Schneider, und zwar ein sehr tüchtiger, war in New I)ork angekommen und wollte nach dem Westen gehen. Er besaß noch Hl00 baar und Kleider im Werthe von $50. Sein einer Fuß ist gelähmt, was aber natürlich sür die Ausübung seines Berufes nicht in Betracht kommt, und was auch vorläusig die Einwänderungsbehörde gar nicht kümmerte. Er entsprach allen einwanderungsgefetzlichen Erfordernissen, Twr er wollte sich von den Einwandzrungscomissären nicht über den Löffel barbieren lassen, und deswegen wurde er auf daS Schamloseste chicanirt. Der saubere Commissär Ste phenson wollte ihn nämlich zwingen, sein Billet für die Weiterreise im Castle Garden selbst zu kaufen und damit Stephenson eine fette Commission zu ver dienen zu geben. Rammer aber erklärte, er werde sein Billet von einem deutschen Pastor in New S)ork kaufen, an welchen er empfohlen fei. Darauf ließ ihn Ste phenson, ganz aus eigene Faust, zurückhalten und gab ihn für inen , Pauper und einen .Krüppel" (im Sinne des Gesetzes) aus. Die empörende Geschichte drang in die Öffentlichkeit und erregte peinliches Auffehen. Hervorragende Deutsche und nachträg lich auch um sich wieder einen Puff bei dem Deutfchthum zu verschaffen die Jh Y. World" wandten sich andaSGericht. Oberrichter Barrett entschied, daß sich Stephenson eines durchaus ungerechtfertigten und brutalen Actes schuldig gemacht habe, und verfügte die sofortige Freilassung deS Schneiders. Aber Stephenson, der rechtzeitig von der Sachlage unterrichtet wurde, kam dem Gericht zuvor, indem er eine zweite Gemeinheit verübte. Er veranlaßte in aller Eile eine Sitzung der Einwänderungscommissäre aber nur derjenigen, welche mit ihm unter einer Decke stecken ließ seine Gaunerei gutheißen, und sowie der richterliche Befehl kam, sagte er höchst unverfroren: Darauf pfeifen wir. Der Befehl ist j blos gegen meine Person, und nicht gegen die Einwänderungseommission gerichtet. Diese braucht sich daher nicht zu fügen. (Zu Beginn seines schuftigen Attentates hatte er aber umgekehrt seine Person mit der Einwanderungscommission identificirt !) Rammer blieb auf Ward'S Island ge fangen. Neue Gerichtsverhandlung. NeueS Sträuben Stephensonö und seiner Spießgesellen. Aber vergebens! Es wurde ein zweiter Befehl, an welchem auch formell selbst von dem spitzfindigsten Rechtsverdreher nichts mehr ausgesetzt werden konnte, zur Freilassung RammerS ausgestellt, und der mißhandelte Schneider durste endlich seiner Wege gehen, nachdem er acht Tage lang seiner Freiheit beraubt gewesen und wahrschein, lich auch geschäftlich geschädigt wordm war. So werden also ehrliche deutsche Ein wanderer an den Thoren Columbias und im Namen der Ver. Staaten empfangen ! Welchen Eindruck von unserem Lande müssen solche Vorkommnisse im Ausland hervorrufen! Diese scandalöse Geschichte fehlte gerade noch, um die Bewegung für A b l ck a f f u n a der New Norker EinwanderungScommifsion zu unterstützen. ES wäre m der That hohe Zelt, diesen Augiasstall, der bis über den atlanischen Ocean hinüber riecht, wieder einmal auszumisten. Ob es besser wird, wenn diese vielköpfige Commission durch einen einzigen direkten Vundesvertreter ersetzt wird, bleibt abzuwarten. Wenn dieser Einzige ein Kerl wie Stephenson wäre, würde es im Gegentheil noch schlimme werden k Seltsamer Wettstreit. Wir haben Wettkampfe jeder nur mozlichen Art, meist die Ausübung sebr unnöthige? Gejchicklichkeiten betreffend. Man muß dabe, immer an jenen König $0 Alterthums denken, her einjji Qw

allsten", welcher W KUnst' verftanv, Linsen durch ein Nadelöhr zu werfen, mit einem ack Linsen beschenkte. Zur Abwechselung hat jedoch kürzlich einmal zu Jersey City HeightS im Staate Nv Jersey ein Wettbewerb in einer sehr nützlichen Kunst stattgesunden, nämlich in der Kunst des Nadelein fädelns. Daß daS Einfädeln wirklich eine Kunst ist, hat schon mancher zum Knops annähen verurtheilte Junggeselle seufzend empfunden. Es ist eine Geduldsprobe, schwerer noch, als daS Anhören einer längst bekannten Geschichte, die irgend eine Respectsperson alö etwas neues erzählt, und der man auS Höflichkeitsgründen aufmerksam folgen muß. Nur Frauenhände sind im Stande natürlich adgefehen von den Angehörigen der ehrsamen Schneiderzunft eine nennenswerthe Schnelligkeit. , in dieser Arbeit zu entwickeln, und Niemand wird ihnen diese Fertigkeit bestreiten. Aber wie schnell selbst die geübten Näherinnen diese so einfach scheinende Manipulation ausführen können, ist erst dieser Tage in Jersey City HeightS N. I., entschieden. Die Idee, einen Wettstreit im Nadel-, einfädeln zu halten, wurde in einer Ge sellschast junger Leute in genanntem Orte gefaßt, und an einem Abend der, letzten Woche auch ausgeführt. Ungefähr 20 junge Damen nahmen daran Theil. Jede erhielt 2S Nadeln in der Größe von No. 3 und 4, die vor ihr auf die glatte Fläche deS Tisches gelegt wurden, und einen Knäul Zwirn Na. 30. Die Bedingungen waren solgende: Jede Nadel mußte aufgenommen, mit einem Faden versehen und dieser . abgerissen erden, und die so eingefädelte Nadel in ein Kissen gesteckt werden ! Der Wett kämpf begann und dauerte sechs Minu ten. Erst nach Ablauf dieser Zeit hatte Frl. Mathilde Felter, die siebzehnjährige Tochter guter deutscher Eltern, ihre 25 Nadeln eingefädelt und in daS Kissen gesteckt! Die Nervosttät der jungen Damen war übrigens deutlich erkennbar und ließ ihnen die sonst so geläufige Ar beit ungemein schwierig werden we nigstenS erklärten alle, daß sie zu Hause und ohne die Augen aufmerksamer oder gar schadenfroher Zusäauer im Stande wären, mit Leichtigkeit noch geschickter und geschwinder einzufädeln, als du Siegerin! Außerordentlich interessant für die Zuschauer war der Verlauf des Wett kampfes. Während die übrigen junaen Mädchen vor Aufregung immer unsiche rer wurden, ihre Finger nervös zitterten und nur mit Mühe den widerspenstigen Faden durch das Oehr zu bringen ver mochten, gewann Frl. Felter mit jeder neuen Nadel an Selbstbeberrfchung und Ruhe. Sie fädelte so lustig und flink daraus los, als ob es sich um ihre Aus stattung, nicht um einen Wettkampf handelie. Bemerkenswerth war eö, sie schnell sie den Vorsprung einholte, weichen ihre anfangs so flinken Mitbewerberinneu erst gewonnrn hatten. Vsm Inland e. Die größte Sensation in religiösen (?) Kreisen deS Staates Georgia bildet jetzt der 13jährige Junge Jimmy Ceok. Die Leute sollen sich sgrmlich darum reißen, von ihm bekehrt zu werden. Als Principalin für die Agassiz-Schule zu Cambridge, Mass., würde eine junge Farbige, Frl. Marie Louise Baldwin, ernannt,, und sie ist zu gleich die einzige weibliche Schulprincipalin in der Stadt für Grammargrade. Dem dritten Paar Zmil linge seit neunjähriger Ehe hat die Gat tin des Hrn. Eduard Wind in PittSburg daS Leben geschenkt; die ursprüngliche Familie deS Hrn. Wind war ebenfalls eine überaus fruchtbare, da er 23 Brüder und Schwestern hat, also seine Familie aus 23 Geschwistern besteht. Der Alligator - Handel blüht am schwungvollsten in Jacksonville, Fla. Dort kann man jederzeit kleine Alligatoren lebendig kaufen und auSge siopfte Alligatoren in allen Größen erhalten. Neuerdings ist eS auch Mode geworden, Alligatoren in möglichst grotesken Stellungen als RegenschirmStänder herzustellen. . Noch nicht ein Drittel unserer Bevölkerung in militärfähigem Alter kann eine Rekrutenprüfung bestehen, so sagt der Armee-Generalarzt Hamilton, und diese Schätzung dürftenicht allzu weit von der Wahrheit entfernt sein, Da kann man wieder sehen, wie wenig daS Sport- und Pxeis?amxfUnwesen zur allgemeinen körperlichenAuöbildung eines Volkes beiträgt! - Bellamys bekannter socia listischer Roman kooluug Bickward ist jetzt auch in Deutschland in einer be sonderen Uebersetzung erschienen; aber der betreffende Uebersetzer scheint ; die Meinung vieler Amerikaner getheilt zu baden, daß der Titel unglücklich gewählt sei und zu Spötteleien Veranlassung geben könne; er wählte deshalb den Titel : Alles verstaatlicht", der indeß al Aufschrift eines Romans auch nicht ge xade geschmackvoll ist. Neuerdings wird wieder das Gerücht, daß sich daö amerikanische Goldfischlen: allerdings schon mehr ein erfahrener Fisch .Gwendoline Caldwell, mit ihren in das Unterzeug ge stickten Kaiserkronen, schließlich doch noch mit dem Prinzen und Wüstung Murät verheirathet habe, ganz entschieden dementirt. Prinz Murat soll so hart nackig, wie zuvor, mit seinen finaneiellen Bedingungen sein. Nev. Dr. Lvman Abbott, Nachfolger des berühmten verstorbenen Kanzelredners Henry Ward Beecher als Pastor der Plymouth-Kirche zu Brook lyn, R. B.. soll beinahe eine - ebenso

große Zuhörerschaft anziehen, wie Bee cher in der letzten Zeit seine Lebens. Jüngst t)ielt er eine sensationelle Predigt über die ameriknnis,, M,rt, fca j Protzenthum, die Putz- und VerschrienI dungssucht namentlich deS schönen Geschlecht und die öffentliche Corruption wie von irnen Prevtglen, wezcye oas Publikum einmal in der Woche sehr rühren, und trotz denen Alle beim Alten bleibt. AlS der musterhastestealte Abonnent in ganz MassachussettS wird der jetzt 96jährige W. M. Brooks in Rorbury bezeichnet. Derselbe liest ununtkrbrgche.1; den .Eastvort Oentinel?

seil?! Mren, daS Christian Register" seit S5 Jahren und das Boston Jsurrial" seit 30 Jahren. Er soll in seinem ganzen Leben noch keinen Liebesbrief" an die Redactionen der genannten Blätter geschrieben haben, obwohl auch ihm ab und zu ein SStzlein oder Wörtlein in olesen Blättern nicht nach Geschmackwar. lieber Lezer, nimm Dir ein Erempil dran! Edison führt jetzt seinen Plan, phonographische Puppen in den Markt zu bringen, endlich in größerem Maßstabe aus. Es erden zur Zeit in seinen elektrischen Anlagen zu Orange, N. I., 50,000 solcher neuartigen Beglücker der Kinderwelt hergestellt. Die1'elben können eine Anzahl Redensarten sprechen und Kmderliedchen singen, und zwar in vielen Sprachen, je nach der Einlage, deren man sich bedient. Will man z. Ä. englischsprechende Puppen in deutschsprechenbe verwandeln, so braucht man nur den phonographischen Cylinder hinten herauszunehmen und durch einen entsprechenden mit deutschen Rede- und Singzeichen zu ersetzen. Der Preis soll verhaltnißmäßig nicht hoch gesetzt werden. .Der größte Krautkopf, den jt der Staat Louisiana producirt hat, wurde dem Eigenthümer der Market Exchange jüngst zugesandt. Der Kopf bat einen Umfang von 47 Zoll, ist sehr fest und wiegt 19 Pfund. So stand iu New Orleans Blättern zu lesen; diese Behauptung ließ dem dem deutschen Krautkopj-Mann Frotscher daselbst keine Ruhe, und siehe da ! er brachte einen von Valentin Ries in St. Bernard Parish gezogenen Krautkopf zum Vorschein, elcher 49 Zoll im Umfang und ein Gewicht von 2S Pfund hatte. Ja Hr. Frotfcher befaß ein noch größeres Rieseneremplar, das 35 Psund wog, und daS er jüngst, in ein Mehlfaß verpackt, als Curiotum nach New Z)ork schickte. Der genannte Herr Nies, welcher die beiden Kramejm zog, hat aus seiner Plantage 60,000 Kraulköpfe, deren Ge, wicht sich auf je IS bis 25 Pfund U läuft! Einen dreisten Schwindel wie er in ähnlichen Variationen bereits früher, und nicht ohne Erfolg betrieben worden ist, hat die .Post and Tribune zu Brooklyn, N. versucht, eine Zeitung, die zwar Niemand kennt, die sich aber selbst das bestausgestattete, größte und reichhaltigste Tageblatt der Kirchen-

stadt nennt, und dann muß es wahr ' ifi: t. r. cmtiL c. 7 ein. ui9 oicje urnioiaii, oas an cheinend unter Ausschluß der Oessenticbkeit erscheint, oder vielmebr dessen .Verleger Staunton fc Co. erlassen in canadijchen Blättern wie bescheiden! verlockende Anpreisungen folgenden Inhalts: Herr Staunton hat bei der .Ersten Äiationalbank in Brooklyn einen großen versiegelten Tops mit Behnen, der genau ein Pintmaß hält, deponirt. Jever Abonnent des Blattes soll nun das Recht haben, zu rathen, wieviel Bohnen ausgerechnet in dem Topf sind. Wer aus ein Bierteljahr abonnirt ist, räth einmal, der Jahresabsnnent darf viermal fein Glück probiren. Am 15. April soll die Concurrenz geschlossen werden. Wer richtig räth, gewinnt G15V0, worauf dann die weniger fcharf-. sinnigen Rather mit Gewinnen bis zu 40 und 60 CentS folgen leer geht Keiner aus l Nachforschungen in der angeblichen Office der Post and Tribune ergaben, daß dort nur eine hübsche Tyxereiterin" saß, welche von Staunton Co. nichts wußte, und daß jenes Weltblatt" überhaupt nur ein einziges Mal, am 1. December 1889, gedruckt worden ist (mit der prahlerischen Auf. schrift: S. Jahrgang, 63,000 tägliche Auflage). Nachfragen bei den Nationaldanken in Brooklyn nach jenem geheimnißvollen Bohnentopf waren, wie zu erwarten, erfolglos. Trotzdem die Aufforderung den Stempel des frechsten Humbugs an der Stirn trägt, wäre e doa nicht unmöglich, daß wieder einmal eirnge Hundert Dumme auf den Leim kröchen, ie Welt will eben betrogen erden. Deutsche Lokal - Nachrichten. Königreich Bayern. Dem Commandanten Balling der freiwilligen Feuerwehr und Bezirksvertreter in Kissingen ist die silberne Me daille des St. MichaelSordenS für feine langjährigen Verdienste um das Feuer wehrwefen verliehen worden. DerHauS besitze?, Gemeindeoermaltungsmitglied Jos.Waiz in Kleinwallstadt wurde wegen Verbrechens gegen die Sittlichkeit an daS Landgericht Aschaffenburg eingeliefert. Unter dem dringenden Verdachte, ihr neugeborene Kind erstickt zu haben, wurde die ledige Bauerntochter Margareihe Weißmantel inOberheim verhaftet. Der Gastwirth Kasp.Herbert in Oberlauringen, welcher am 1. März die Dellert'scbeWirthschast um 27,000 M. kaufte,ift seit Kurzem verschwunden, wie man sagt,mit Hinterlassung vieler Gläubiger. Die beiden städtischen Collcgien in Regensburg haben beschlossen, gelegent lich der im nächsten Jahre stattßndenden Aufstellung des Denkmals König Lud ig I. in der Walhalla, auS welchem Anlasse verschiedeneFestlichkeiten in AuS sicht genommen sind, eine Walhallastiftung tm Betrage von 10,000 Mark zu gründen, deren Erträgnisse zur Pflege und Erhaltung von Kunstdenkmäler Verwendung finden. fJn Rothenburg a.T. der vormalige rechtskundige Büraermei, Ser Gottfned Scharff. Königreich Württemberg. ' f In Lauchheim der frühere Stadtchultheiß Kahle. Die Kosten, welche die Erneuerung und Verschönerung der Stadtkirche in LudwigSburg verursacht, erden sich bis zu? völligen Fertigstellung deS Werkes auf rund 200,000 M. belaufen. Etwa S0.000 M. ' sind durch Stiftungen gedeckt, an welchen einGeder Ilch allem mit mindestens H40,000 M. betheiligt hat. Derselbe hat auch seiner Freude über die ohlgelungeüe Ausführung des Kirchenbaues dadurch Ausdruck gegeben, daß er den beiden beim Bau bethelligten Baumeistern, Archttect Bauder und Stadtbaumeister Mößner hier, Obligationen von namhaftemÄetragealSWeihnachtSangebinde überrelcht hat. Der Verwaltungsaktuar und RathSichreiber Foß in Niederhall ist zum Stadtschultheißen gewählt und be NW VHrdn.-Lut Mchluj der b&r

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Ferlicyerc srouegten m vravensvurg wno das unschöne hölzerne Bett des sögenannten Roßbaches entfernt und derselbe in eisernen Röhren unterirdisch geleitet. Die Kosten sind auf 20,000 M. berechnet, wozu die angrenzenden Hausbesitzer L000 M. beizusteuern haben. Der Schultheiß SachZ in Reichenberg ist infolge mehrfacher Gefälligkeiten, die er einem zuweilen in bedrängten GeldVerhältnissen gestandenen Bürger erwiefen hatte, wegen Unterschlagung und Fälschung verhaftet und nach Heilbronn eingeliefert worden. Die Kohlenstrikes machen sich in recht fühlbarer Weise in Tübingen bemerklich. Die Gasverwaltung, welcher in Folge der Arbeitseinstellungen im Mai die aufgegebenen Kohlensendungen nicht geliefert wurden, hat sich zwar unter großen Opfern mit englischen Kohlen einigermaßen gedeckt, sie ist jedoch, um nicht' eines Tages die Arbeit ganz einstellen zu müssen, genöthigt, mit dem vorhandenen Vorrats sparsam umzugehen. Die Straßenbeleuchtung istdaher theilweise eingestellt. Zum Gouverneur der Festung Ulm wurde an Stelle des bekanntlich in den' Ruhestand getretenen GenerallieutenantS von GuretzkykKornitz Generaüieutenant Graf Alten, Kommandeur der GardeKavallerie Division, ernannt. Der StiftungSrath hat bei Neubesetzung der Musikdirectors-Stelle am Münster in Ulm die Bestimmung getroffen, daß die Orgel daS ganze Jahr hindurch eine Stunde lang nach dem Gottesdienst am Sonntag Vormittag und außerdem vom 1. Mai bis 1. Oktober taglich eine Stunde öffentlich gespielt werden soll. ES ist damit auch den Fremden Gelegen-' heit geboten, das herrliche Werk zu HS, ren. Großherzogthum Baden. Schmer getroffen wurde in Karlsruhe die Familie des SeminarmusiklehrerS Gageur, in welcher vlötzlich zwei Töchter erkrankten, deren eine rasch starb. Da die Erkrankung unter auffallend gleichen Symptomen erfolgte, nahm man eine Secirung vor und erkannte Vergiftung alö Todesursache, worauf bei der leben den Schwester sofort wirksame Gegen-. maßregeln ergriffen wurden. Die Vergiftung soll dadurch hervorgerufen wor en sein, daß Weihnachtsgebäck in einer kupfernen Form zubereiter wurde, die Grünspan angesetzt Hatte.-Am Neujahrstage wurde die Einverleibung der Gemeinden Haßloch und Güntersthal in die Stadtgemeinde Freiburg vollzogen. ( Der beliebte Concertfänger und Geangslehrer Fritz Mevi in Freiburg. Im sogenannten Schlag bei Gütenbach stürzte bei Thauwetter ein großer Felsblock in die Tiefe und zerschmetterte da etwa 150 Meter weiter unten liegende Wohnhaus von E. Schultheiß. Menschen waren zwar in großer Gefahr, ka men aber mit dem Schrecken davon. Der in Breiten allgemein geachtete Bür ger Alerander Hesselbacher wurde mit einem Schadelbruch todt ausgefunden. Die in Dorf Kehl gestorbene ledige Rentnerin Heßlöhl hat der dortigen Gemeinde 40,000 M. nebst Liegenschaften im Werthe von 14,000 M. zu Schulzwecken vermacht. Außerdem wurden von ihr derselben Gemeinde noch weitere L0,000 M. zu öffentlichen Zwecken testamentarisch zugewiesen. Im Zinken Ackerloch ist der obe Hof durch Feuer zerstört worden. Der dem Trunke erge bene Eigenthümer Furtwängler ist mtt verbrannt. Der Sohn des BürgermeisteiS Farischon in Biethingen hat sich erhängt. Der Küfer und Bierbrauer Jakob Groß auS HeiterSheim ist erfroren; ertrunken sind der Metzgermeister Vögtle auS Neudingen und der pensionirte Förster Michel Schaller aus Steinmauern; der Sohn des StraßenwartS Schneckenburger in Oberöaldingen. ElfaßkLothringen. f In Straßburg der RegierungSrath Gustav v. Wulssen, frühe? Kreisdirektor ln Zabern. Die alten Stadtbcfestiaungen in Schlettstadt nahe der siä'otischen Gasanstalt werden nunmehr besei tigt. DaS dicke Mauerwerk wird durch eine Abtheilung Pioniere auS Straßbürg gesprengt und abegtragen. Nach dem Jahresbericht ßlSLS 39 sind die Arbeiten zur Errichtung von neuen Hochöfea in Nombach so weit gediehen, daß der erste Hochofen im Laufe des Janu ar, und der zweite im Mai iu Betrieb gesetzt werden kann. Braunschweig. Anhalt. Lippe Waldeck. Bei der jetzt im Gange befindlichen Neuordnung und Katalogisirung deS städtischen Archivs in Braunfchweig durch den Doktor der Philosophie Nentwig sind wichtige, ja kostbare Funde bisher gänzlich unbekannter Handschriften und Jncunabeln gemacht worden,' deren Bekanntwerden einen wesentlichen Beitrag zur Geschichte der deutschen Städte und nanlentlich BraunfchweigS im Mittelalter bilden wird. In Braunschweiger Officierskreifen erregt daS plötzliche Verschwinden deS mit der Verwaltung des Husaren-Officiers-KasineS betrauten Sergeanten Schmidt vom Husaren - Re qiment No. 17 nicht unbedeutendes Auf, sehen. DaS Verschwinden Schmidts erfolgte, nachdem er vom Kasinovorstand zur NechnungSablegung aufgefordert war. Der Maurer Wilhelm WillieS in Effinghausen wurde dieser Tage MorgenS früh in seinem Bett mit einem Schädelbruch todt aufgefunden. Die gerichtliche Untersuchung ergab, daß er am Abend vorher in eine Schlägerei ver wickelt war. Bei Gelegenheit einer unvorhergesehenen Revifion pellte sich ein namhafter Fehlbetrag in der Steuerkasse in Stadtoldendorf heraus, worauf der Einnehmer Brachstedt verhaftet wurde. In Detmold Frau Charlotte MosHeleS, die Wittwe deS berühmten Klaviervirtuosen und Komponisten Jgnaz MoscheleS, den sie fast 20 Jahre über lebt hat. Die Unterschlagungm des entlarvten Bürgermeisters RingSdorff in Salzuflen nehmen immer größere Dlmensionen an und übersteigen schon jetzt die Summe von 30,000 Mk., an welcher die Stadtkasie mit ungefähr 12,000 Mk. betheiligt ist. Eine unverhoffte freudige Weihnachtsbescherung wurde dem Oberjäger Müller-Graßhoff der 1. Kompagnie deS Westfälischen Jäger Bataillons No. 7 und einigen seiner Kollegen in Bückeburg zu Theil.' Dieselben gewannen in der 3fotht 6reuz Lotterie 7S.ooo Nkrrk.

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OiÄ agenlM fl ivtt&tu sicher geheilt durch 1? SX rv m. ' m. V?.WMASSZS Hamburger Tropfen. 25 Zur Olutreknkgung. Laacaster, Pa., 24 Znli, 1?ZZ. Dr. Auzust Äönig'S Hamburskr Trorfe habe ich zur Blummizung, gegen 'Äagenleiden und Debilität eingenommen. Ick ksnn dieses ben nicht genug empfehlen. Charles Eberhard, Christian-Straße. Magenleiben gkheilt. Veoria, JllSZunl. 1S2S. Meine Frau leidet ftbr häufig sn Magenlek tn und tgl., tch hsue deshalb ftelS Dr. Suz. König's Hsbrzer Trrpftt ,N Haust, d sie la derartigen Fällen ein nie fehlendes Mirtel stad und k ich dlcfelbca nur pMs. W.Lindl'g. Gchent Magenleide geheilt. Port Hope, Mich., 23 FeS., 1LSS. vor li So&tm litt ich s einem schweren L?s kenleidea und glaubte schon ich wäre dem Trde abe. Da beka ich zufällig Dr. August ig'S Hamburger Tropf tn die Hände; ich gebrauchte b Flaschen und wurde Ustäudig &u derhergesteZK. Albert Zseler. Vnll, 00 Cents nt ffra o8tt z feint. THE CHARLES A. V0CEIE8 CO.. B&Rlmtrt. Hl I Dr. August Könlg't O O tl tis gan, rrSgttche Heilmittel gegen Zelchwire. Echntttwnde. r. vrüh. Kunde, gttStenlen, HöhUnange en. Si (Stf. daS Vacket. In aÄea Tpochek , Zakk TOI CHARLES A. VOQELEB CO. l!rwr,.US. s 3 Pfi Si tt? , r yrsR P4ä SA'S f ih! r"-k ü? VtCrtSjr THE LAD 8 FAVOITS. KEVI.lv O0T Cr OKBKTl. If ycu deidre to rnzrrks h enrtaß insu-liira, asicourft$rool at yotsr zov (ov tezim uaa prlces. It yoa cscik t ihui oac earfut, write direct to ütaiwt üC'iröfe- m ;u ijjtw i;irnHt M'M8W KMWWl Chicago - 23 urCTi GQuASE,Nx- iLLS. I Lu. ar: uNTi n& TEX. tT tOUIS. KQ, . gg STfiAC!FC9.CU Kttntai TSr Jkldwva,: Sitff 7J Oft fSfldtRfteu WAtt WABÄSH BOÜTß ! Fall Sie d Siadt ach irgcud ein iS .g hi derlöfftn beaSsichtZz, ge tWsbash XfutCf?ut. Ms. 66 Mß MssVW SZrsh-. Zndtana ?slit. nd nfkügk die tzahrpreife nd vützktt ttzeUn2A. Besoude U?er5Lörske!t tAxi Vs5LKsKasesV 2 ' &&ig$GTUd LgtSöLidt. Nudfsh?t.TittV sch eM Wze Westen NdweFzL We SiL5ktsSS Bl&U , - aH wem w&Ytm T0IiBIKi DrnuiT tiih sUrv sßNch SiUü PMK.VHkaZ??ös tzzvtklSYtz NstchlsK zd teU$&t&$i Wait achy li Kevßs WMttfd WhA tte beliBtssts Psgagier-Bsb i LsuriZs l s. Wie, YtIrM-VeFögtn. und 8sud.?z t, Idu,li I i. Ass. S t t h, Otnntä r!cket.VauSßtt. T.ulr, esyaff. nnd Ticki.jt t.?o!5.rso. Dtegroge Pan Handle Aoute Qt&lec&cro, 06. XtOTLlss nn.fi Tttmtxi3p(X Halm. TPlttal ixrcr, Oinolnnatl &. Bt XiOuio Balin, Ist Hc ZchueSft Rl dfi Sistt ach QQ, ZStQ, Ztotb nnb Oüb. Nug?zeichnkttt Dienfi k Yrovpte BerdwdLng Pullmann CarS zwrschen allen größer, Städte. rittsdurs, llkrrlsbm'ss, LIÜWore Washington, Philadelphia, New York, Colnrnhu, Cincinnaii, Indianapolis, Lt. Ix)uis, Chicago and Louisvilla. JDts trtfU Ut ?an fianllt SH mitou , tta de hu tnrtcht. atm Ufciigi U nokf nttrn kb, taf$t CfBtiniHf .,.. tUelRidttfidsi 4 R. Orrioi, W't. ..& Van, Bffol, JU!, Sink 3 n I O c a, Oia'I Racaatr, PUtldö, U 31 Sf. Olllf QiVl CwU UlsmUi, D. I81 I Gf'b Pc34Sf V rUU84?t

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