Indiana Tribüne, Volume 13, Number 135, Indianapolis, Marion County, 2 February 1890 — Page 4

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Onöinnci EuOünc.

; ; Sonntags- Aus gab e. Ofsieee 120 Ost MaryZand Oft, Mcrkei auS der Themfeftadt. , London, 4, Januar. '"' s J?n Grunde -genommen schwingt sich ix::t:i...rti. cvc cn.,n fe4HC ViiUUÜU.iU18Ull HÖll UU K , über das Geheinhaus hinaus. Von der höchsten Dame aus dem einsachstm Landarbeiter deoeaten Qunt i :nimr fJTnW "vvivvr vkw iv v kLZkv'i5 ss wiAHnft?;! ?m TO2fwSÄ V.t? SX 7fftS??jÄ1 untett!ckt unlerr,l i 'hSSi ff ä .t...s.- .1.. I feter 'von s 'SkW llb4f.ÄJ, Hanfes zu Herzogin von 'Cambridge der Fall war, ßUftc klee Verstöße wftam.?

. D:e Ausst i Bcaräbniß

f fiffiff Bft knien die .fS

' Nichts drein zu reden haben. Das ist, -feit alle Prinzessinnen unter die Hauke gebracht sind, eine königliche Prärogaätioe, die viel zu denken gibt. Wie diecköngm, so die Frsu'des Ar!i.. ftCT. M CTttt tVI ; wcuauiuiijtt. äjtH m w. .'. -nunger Weltbürger mit lustigSchreien leine FreamDasein an den Ta ge-

ss legt hat und über den gewaltigen ersten k Änsttengungen der Lungen m den ersten ?zsnn,n,.r mriunttn ist. fasten die um-

siehenden Weiber mit alwachtszollen I : SRlisfm fl für eine tckone Leicde I

wird das abgeben!" Und die erste Handluna des Vaters, oder genauer der Mutter nach ihrer Genesung ist, das Leben T . ' . ' ' ' ' . m.

: Z?es Kindes in einer AssekuranzgeZeUlchast - zu versichern. Nichtiger sollte man sa- ! qen: den Tod. . r- rfstf- tf . V 5 .

Denn idle Gnellscyast zaytteus oas l Absterben des Kindes hin der Mutter :. ine sire Summe, angeblich für die Be- '( gräbnißunkosten. Zuweilen igeht die ! , Sache so regelmäßig und geschastsTviährn ma? Nck. daü der amtlicbe LeilbenSchauer argwöhnisch wird und' eine Jury ' ' - ' . V I i , itsmmmift ttm sitipr fti? y-oTj?fiuroAe ' xw HHt f " -w -w !;: ;nf llttt-rfiiAimst anzustellen, die ae--rnfintali-fi nickr über die iZereotvven KramVs'e" hinausgeht. Zu der Bearäbnißseier gehört eben und das ist . zum Verständniß des Verfahrens noth".it. t: : .T L. rnrncia ?u uiiicu cic mtHurnuci Wte wobei zwei Drittel des Geldes, das die Assekuranzgesellschaft' zahlt, verkneipt wird, wahrend die trauernden Verwandten johlen: ... r r r Mx UU tag, lebe lang, Ergebe tau,end Jahre ! . ... Die 'Verehrung des Friedhoss, als ndpei uer menschltchen Bestrebungen, ?st übrigens tm englischen Mittelstand nicht minder stark als in den oberen und mnteren Klaffen. Vor Jahren besuchte ich einmal eine ältliche Dame in einer Provinzstadt, die mich in ihr ?H aus ge laden hatte. Sie hatte zwei Tochter. Dle

i. C - f " lili LltlV VUtt dlUiiVki w V4'f P v - n? LI spendeten Kromn. Die Prinzessin Elid ußen und dem prachtrgen Knochen- f ... fstr w. ß,,, c.it tinnt

ANd gern t uns dem emer Laterne ähnlichen Kinnbacken, wurde detachirt, um mir u Vormittaa. die Sehenswürdigkeiten der txYÄ rJZ tr,uli 2l SLi mie beend:! und verstand die ' doppelte Buchhaltung aus dem Fundament. Unser erster Gang war nach dem drei lVkV" " "vt Meilen entfernten Gottesacker, der auer dmgs Mn, angelegt war; an ihn, die Nattonawkznomle und we doppelte Auchimmiijme zur viunvc i-iu Schaudern. Beim Luncheon wurde eine jwtae.ii-wwitDei, mtzmai sollte die wze,dkcke Tochter, eme vol- - zenvae Mnpurm. ms wtaoxu menm. Das Vesuch?oblett war das sogenannte Asylum. Doch machte ich die Entdeckung daß der Eilzug nach dem Norden ...... itc . .v v ""Lr1" L"'" irnfttt tm :rrnnfta in intr nrtpt - tion imö mimt ueöticurtst m . jsrf 5 r 7-it x iT ff ? . Aesthetlk ist nach setzt unvollendet. Ohne gerade, pessimistisch zu sein , i dazu hat . John Bull eine zugute Ter- , Zauung sin seine Lebenslheorien sehr s trübselig und er gebt feinem Vergnügen roie schon der alte Fr oissart sagte, moult. ,,tri2teiuent. nach. Nur den Engländern ,. kote es emsalley, eme hlstonsche AusII mt - jtL n A ' , tt-hHh. . wX jtk . MM M steUuna. wie die .Tudor-Gallerie, mitten

, . 1 , Ms VlMtf I st n ml um Äenzahr zu eronuen, Dutzenden da ; aber wie sie selbst aussah, 'd. h. zu emer Ze, wenn der Nebel w das bleibt ein Geheimniß; kein Bild .ein schmutzig -gelbes Lelchentuch übe gtejcht dem andern. Die Hofmaler Londcn hangt nd.eme hlstonsche Aus mußten die Königin barstellen nicht wie stellurg mehr ls,ze bas Ansehen emes sie war, sondern wie sie aussehen wollte. .Gebemhauzes tragt Wenn mn Tage, k g0rge davon ist, daß man ein konfÖ die Tudor-Gallene den Vertretern maaomn zusammengesetztes, beinahe -der P:ie geöunet wurdeem Diogenes blutloses Gesicht ver sich sieht, das jeden :mit eine? Laterne M deL vtnren Lon- Ausdrucks entbehrt, weil die Fürstin

oii umn&Miwvx, i9 man ttt tiir ittPt i irtTThrtilfiir Ahlf? ihn nicht, für einen Tollhausler gehalten. Im Gegmtheil. Äur wäre eö ihm , schwer gesellen, auch mit Hilfe desckünstZichen Lichts Menschen zu finden; denn ,ie konnte znan trotz Gaslicht und ,elekirischer Bcuchtung auch um die Mittags stunde ckaum erkennen. Schattengestalten waren es, unheimliche Schemen, die an mir vorüber glitten, als ich hustend und meine vom Rauch nebel 'schmerzhaften Augen reibend, mich , so nahe als möglich die erleuchteten Kaufläden entlang brütend, die Neue Gallerie m 5!cgentttreet aussuchte., Ich ' zvar zweimal am Eingang vorbekgegangen, bis ich endlich mit den Händen tastend die Thüre faud. An einem folchen Tage kann nur ein Gasaktionär fröhliche Muthes sein. Aber auch das Gaslicht macht it Dunkelheit höchstens sichtbar. Was ich in dieser Tudor-Gallerie fand, war auch nicht dazu angelegt, den durch die emospharischen Umstände verursachten Trübsinn zu verscheuchen. Die Tu? ors ßnd nie meine Lieblinge gewesen, und da Qt todt sind, todt wie eiu Thürpfosten, ivie Charles Dickens fsgen würde, so baben sie nur noch ein Jnttx.esze jöre Prsfessoren Dryasdust und

fyss.

yorr, 1911m im Auinagc cciiuigtit Mutter Natur ihre Aufmerkfamkelt zu zuwenden. Aber, Professor Froude hat ja das Unmögliche versucht und den brutalsten ller Tuborkonkge, den melde erbten Heinrich VIII., weiß gewaschen. Ob ihm das gelungen ist, mag man in dieser OaUmt nachsehen. Denn viele in Gett ruhende MejestZt füllt mit ihren Portrats und denen ihrer ' ...... tm, c ... it fr; ' , C' ß,:MV xm. verschledenen srau n, Kler,Mnke . fii" delttdten orp deckt Wamms zwängt, trüber ein eMmter Ueberwmk mit 1 MrCr.... (ZLXftn . .S CAwrtni 3W f v ' be etzt, den Kmgen mit Rxbinen und Perlen besät. . rr.:n. ,r ßf to'SBiSÄ ?nus. den starrnnn. d:e Getuhllosigkelt äs X g.Wgg U1""" 3--fc : fe .SÄi: stalt überall beaeanet man dieser selden abstoßenden Erscheinung, Sleichoiel ob der Monarch allein dargestellt ist, oder im Schooße seiner Familie, umge? den von Frauen und Kindern, oder im Begriff, sich in Dover aus einer Galeere y . fjL:rr. t t. - .X. Mtt & t , 2 zu Pserde ra der Processton, te kern on g .ranz von .g. reuet. Abstoßend , st auch ftlneTochtcr Mary, die blutige Maru, wie sie noch fttzl in der Volkssprache und in der Geschichte htttzt, well 'sie rnele Protestanten aus dem Markte in Smlthsield Lffentllch verbrenneu ließ. Doch interessnten m:ch dle tr VI. 7.. zayrrcicyen Portals vieler vigoeiuu weit weniger, als eine von dem Besten der Tudors herstammende Rellqme, wel? JL - . 1 V V üh1 ff jfi icr n w ijni4 Civilisation eine hochwichtige, ja entscheidende Rolle spielte. Sie ist in einem mit Glas bedeckten Kasten in der Nordgallerie ausbewahrt und besteht aus erncm vollständigen leinenen Anzüge für ein - tS t . L . - neugeborenes Kind. Froude in seiner r füfl. jtk v o rtsi i:. iciCQlCQie -nqianös erjaau. wie vie - , , , , Köniam Mary. tm Wahn. das ihre Ent binduna bevorstehe, sich in den Palast bei Hampton Court zurückzog, roo schon Ansang April 1555 Ammen und Hebammen angestellt wurden. Bischöse und Nrist s, 9ifrtrtiTt in Yiftr Cotrft ßen Londons; der Regent Phlllpp marschirte au der Spitze eines aus Geistlichen bestehenden Zuges bis hinaus nach dem Palast; Formulare, in welchen den Gesandten, den Ministern, den Fürsten des Auslandes die Geburt eines Prinzen - bam mußte es sein angekündigt war, lagen bereit und harrten nur der " Unterschrift. Am 30. April lauteten die Glocken in der St. Pauls-Kathedrale auf die Meldung hin, daß die Wehen begonnen hatten; die Schisse in der Themse feuerten Salven.; die Matrosen betranken sich mit Hufe von Hundert von Phlllpp ge i . m rr t ' . Kndlg ?Me, der hur ausgestellt ist. D,e Wehen kamen und gingen, aber da kem R.sÄw.lich zgt.Hir..nSchwlm. .UrtltPrrt rtritbrtiif trntfrth llrns V V II w züge bei Fackelschein wurden abgehalten; fünfhundert arme Männer und Frauen aus den Armenhäusern wurden aufgeboten unk Keteten Nasenkrönie mit ikven verwitterten .Mnaern: dann kamen die Schuljungen an die Reihe mit ihren Lehrmi schlleßltch dle AmtsZchrelver, Al schZs, Mayors. Rathsherren, Zunstbe slmten nic ftl man in den Straßen Londons so vlel Beten und Singen gehgt. Wenn Singen und Beten der reisenden Königin einen Sohn, demvon f,,: AstT mm rofeftoniimiiS betthr ten England einen katholischen Konig i . J ' ' u ver chanen konnten, so hatte man das i rm . r , o Uten cnennioauac n leiicni itaqc qacis i. s J frt . , . t 4t I . M - r i - " - - " m. Der itöfti eure im i'Sfliremunn an 1 "i- j trht r r t wiauajf yci&i. xmca umuji. uiu sonst wäre es der Nachwelt nicht vergönnt worden, diese bei weitem interessanteste Reliquie aus der Tudorzeit zu bewundern. Diese Sachelchen waren für den Besten der Tudors bestimmt der nie kam. Der Beste auch die Königin Elisath nicht ausgenommen. Von dieser . . . .. . . . innsraki, Nnrtss . Sitzen eine lkidenscha tslose Ruhe I t . ' , ' orzelllrie, vle lyr nicyr eigen war. z,cur ein gutes Porträt ist von ihr .vorhanden. und das ist die Maske, die nach ihrem Tod .ausgenommen wurde und welche die a köperlichem undScelenschmerz entstellteu Züge naturgetreu wieder gibt. Diese Maske ist ebenso charakteristisch wieder umztand, daß lSIljabety Z000 (sage , unstausend) Mcke hinterließ. Der Rock, dieser ungeheuerliche, unnatürliche Aufputz, ist ja die Hauptsache an den Porträts. Kein Wunder, daß von den 5000 Rocken elmge sich m auf dle Jetztzeit erhalten habe. Dect liegt der seidene, perlenbesacte Plunder in den Glaskasten. Aber sie interessiren uns viel weniger als ein einziger Niug, ein Sardonyr, auf dem das Bildrn'ß der Königin erhaben elnceschnitten ist. Dieses Juwel gehörte einzt dem Liebling der Königin, dem Earl of Esser, der auf dem Schaffst fein Leben erdete. Als die Gräsin von Nottingham nf ihrem Todtenbette lag, ließ sie die Königin zu sich bitten und übergab ihr den Risz mit dem Bemerken, daß der Earl nach seiner Verurtheilung ihr, als einer Verwandten, den Ring gesandt habe mit dem Austrag, ihn der Königin mit den Worten zu schicken, daß der Earl ihre Gnade anstehe und seine Königin um

Verzeihung bitte Den Ring batte ihm die Königin vor Jahren vor semer Abreise nach Eadiv! selbst gegeben und gesägt, sie wolle ihn Verzeihung angedeihen lassen, wenn er je in Ungnade falle, und jhr diesen Ring ' vorweise. Wie schade, daß wir kein Portrat haben von der jungsrauUchen Königin Beß, aufgenommen im Augenblicke, da sie die Todtkranke wuthschnaubend ergriff und schüttelte und verfluchte.' Es wäre viel werthvoller als alle die leblosen Fratzen mit den ungeheuren Halskrausen. Ob die Geschichte mit dem Ring wahr ist, roeiß ich allerdings nicht.

Für den Kunstkenner hat die Mor-Ausst-elluna einen großen Werth, insofern ine zuvor ele so große Zam echter CZ.it.l.1tJ.1.aZl'Km link Cn-n.r3ta 411 .yiHCtiii vt. vinuvfc v ijvmi 0 sammen dem Pkvllkum zu e icüt gekorlmen sind. Ich sage rchte Holbeine. denn man muß auch hier viele unechte in den Kauf nehmen. Mehrere der bejttn Porträts Heinrich VlII. ruhten entschieden von dem Augsburger Maler bn ; 6ic ganz moderne Behandlung der Details kennzeichnet ne aus Yen ersten Blick. Wie viele Unechte da sind, daß läßt sich nun gar nicht ergründen. Etwa ein Jahrhundett nach Holbein wurden .za noch Porträts von Zeitgenossen dem längst verstorbenen Künstler zugeschrieben. Giebt es noch solche aus der Stuartzeit! Am interessantesten ist ein von Holbein selbst verfertigtes EigenPorträt, das die wohlbekannten Züge des Malers in überraschender Aehnlichkeit wiedergibt. Auch seine Frau, Elisabeth Schmidt, ist da und sieht etwas griesgrämig aus. Beide Bilder sind im Besitze der Königin. Ah Sing ist. todt! Alle Leser der Romane von Charles Dickens kennen die ergreifende Schilderung einer OpiumHolle, die der größte der englischen Romanschriststeller in sein letztes, leider unvollendet gebliebenes Werk "The Mystery of Edwin Drooä" eingestochten hat. Dickens hatte die Scene nach dem Leben geschildert, wie ja die meisten seiner Schilderungen von Ereignissen und' Charaktergestalten dem Leben naturgetreu nachgezeichnet sind. Ah Sing war eine der Figuren, welche Dickens in seinem letzten Roman der Unsterblichkeit überliefert hat. Und wie kläglich war Ah Sina's EndeZ Alt und krank und arm, so arm daß -er nur 2 Schilling wöchentlich für das von ihm und seiner englischen Frau bewohnte einzige Zimmer bezahlen konnte, ist er wenige Tage nach Weihnachten einem Leiden erlegen, dessen tödtlicher Ausgang laut Aussage des amtlichen Leichenschauers durch Hunger und Entbehrung beschleunigt worden ist. Es ist nur in der Natur der Dinge, daß ein von Dickens gefchilderter Charakter ein UntersuchungskObsekt für den Coroner" abgibt und damit noch nach seinem Tode in die Zeitungen kommt. Doch war er ein gar frommer Mann, dieser Ah Sina, oder Johnson: diesen Namen legte er sich bei, als er der Besitzer der ersten Opmmholle lm Ostende Londons, dem ihm von den englljchen Phlllstern gegebenen Beiiplel folgend, Mitglied einer Methodistenges meinde wurde, regelmäßig, in die Kirche gmg und feme Bibel steitzig las. Herr Field, ein Freund Charles Dickens', hat uns ebensalls eme childerlvna dieser von Ah Sing gegründeten und geleiteten Opiumhölle hinterlassen. Er' besuchte London als Gast des Novellisten und begleitete rhn auf einer femer Forscherreisen im Ostende Londons. Das Etablissement des Ah Sing lag in New Court, einer von Victoria-Street ausgehenden Seitenstraße. Jn einem elenden Raume," so meldet Herr Field. fanden wir bei nächtlicher Stunde ein altes, hageres Weib, daß Opium aus einer Art Pfeife rauchte, die, aus einem zerbrochenen Tintenfaß fabricirt war. Die Worte, welche Dickens in Edwin Drood" dem alten Weib in den Mund legte, hörten wir selbst, als wir uns über das zerlumpte Bett deua? ten, auf dem sie lag." Die Beschreibuna des Nomanschriststellers verschalte dem Divan des Ah Sing ein kurzlebige Be rühmtheit. Die fashionable Welt wollte das Etablissement in Newcourt selbst sehen. Es wurde zur öffentlichen Schaul rr f t rr ..- ouoe. mau organlime Auszüge, an denen Herren und Damen theilnahmen. die sich unter passender Leitung nach der i ..tnns. rx ri.r.. t i liiiiiiiiiiiii iiiiHiiiKi.irii Lwjri Irinn itup nrfirrs i --i-ö"? ben, gerade wie Ercursionen in Scene aeietzt wurden, um das Emponum wilder Thiere .zu besuchen, welches in dem wo möglich noch übler berüchtigten Rat clisf Highway zu sehen war. Ah Sing's Optumyolle wurde das Stadtgespräch. Dort fand man Matrosen aus allen Theilen Asiens, in jedem Stadium des Oplumraulches. Chinesen frnllch warei nie zahlreich da. Die Bewohner" des Landes der Mitte besuchten London nur sehr selten. Aber an, Gästen anderer Nationalitäten fehlte es nie. Hindus und sonstige Bewohner des Welten Hin dostan stellten sich regelmäßig ein. Hie und da traf man auch Türken an. Die Mehrzahl der Kunden des Ah Sing war jedoch aus Malayen zusammengeietzt, d. h. Leuten von den maldlvlschen und lac csdioischen Inseln; und jene verschiede nen Nassen ungehörigen, seefahrenden Manner, rielche unter d.mNamenLasca ren allen Reisenden, die nach Ostasien fahren, wohlbekannt und. . Ihre Heimath ist Borneo, Java und die sonstigen Inseln des dortigen Archipelagus. Wenn ihre Dienstzeit auf deu Postdampfern ni Ende ainq. war es ganz natürlich, daß sie sich in .Newcour i 'ni , emsansen uno äq sma s sumunt idre anthaten In ihrer halb orientalische, . i . racyr, ,n rool,eumcren, 'uroanett, zersetzten Stulpstiefeln .und sonstigen westlendischen Zugaben, waren Ah Sing'S Kunden eine ganz interessante Studie, wic sie in malerischen, zwanglosen Gruppen ans den mit geflochtenen Matten , bedeckte Bänken umherlagen; Jeder schmarchte seine Pfeise und hatte eine kleine Lampe neben sich stehen.,. Um die eintretenden Neugierigen kümmerten sie sich nicht, ebensowenig, wie um ihren eigenen Ausputz und den Eindruck, den ihre Erscheinung auf die Besucher machen würde. Die gläsernen Augen drückten weder Haß'noch Mißfallen, nicht einmal Neugierde aus. Vielleicht war der Opiumraucher schon soweit in das Paradies entrückt, daß er die Eindrinalinae nicht einmal bemerkte.

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Ah Sing war, eer erste Besitzer einer Opiumhölle, ab?r er blieb nicht der einzlge In den letzten Jahren sind in verschiedenen Straßen des Ostends, besonders in der Nähe der Docks soaenannte .Vxlumdens" entstanden, aber ihre Besitzer haben keine große Lust, unberufene Besucher zur Besichtigung ihrer Anstalten oder Divans zuzulassen, nicht weil ihre Kunden unter dem Einfluß des Mohnsamens gefährlich sind, sondern weil sie, eine starke Abneigung dagegen an den Tag legen, in ihrem Oplumgenuß gestört zu werden. Außerdem erden mehrere Divans von Leuten aus der 'guten Gesellschaft besucht, die allein sein wollen. Das Opiumrauchen ist ein Laster, dem auch ein reicher Sünde? unter dem eiaenen Dach doch nicht wohl frohnen kann, da der Rauch dasselbe zu leicht verrath. Die Pollzelagenten kennen viele dieser halbaristokratischen Divans "'"" .S'" V llfllk AA ft4Ahl ftYT Mf I I t W W tf,AM..r.lt ?""T?"? .".'"' fische Bevölkerung numerisch stationär "berraicht, datz der kürzlich verjtorvene Novellendlchter Wllkle Eollms demiemgen ner sroynre, oem ore engiucye Literatur nes seiner interenantetten - t K I Ä6mmttnoiimtn aeiuZrieveNeN vlUMeiier . I C. C. Schardt Eine moderne Halsbandgeschichte Aus Sydney wird aeschrieben: Vor nlaer nm wurde deriter. van vle , w . . l t Melbourner zusammenge des m Fo Kapstadt r verneurs' Sir Senrn Brouaham Loch ein

ndii Deren wri icni Die Diua um tcuic i irierDe. sua luz uricimunu ei uü iuiuc i f srfiA hrt aha m A . f. 4, i

Ahnung hat. ' Auf der anderen Seite ist nach den Vorgängen des vorhergehenden ZhJIT "lVf " Mervlaft ber la6rbci Optam tan fÄftÄf W. mi SSmM Ä Rauchen in London lange ich t so ver- selbst entscheiden. Er rathe .ihm daher den Erklärung zu. welche der Meister, Friedrich birfbrneriaS breltc ist, w m Parts ooer New York, mmmehr, du ubngen eu(cnentm fuv sich n's Elaoier setzend, durch einige wo die Einfuhr des Gifte eine stetige Aufbringung der Summe zu veranlassen, Walzertakte illultrirte' - oLr m Jiirl A .r o. u .4,L -zJ: .:tst. w" .. an":.- 'ösaiieJr3tlc u,rrirle. Kassation verbietet, .sich ibr Taae ,n

jnUUUUlUb UUlUfllll, UVDUIUI VIV VUHlfc- I VU9 IVUll Vlt lifc V4 UUV -vüHlt, I

L. ..Ll ffX.AM. X. A. k V 4 M 1 -yr tw rife Mm-

üiciöi. juuijh ai Sir Bemannn Venmmin warf sich ins saaen wir etwa MenuetkWalttr-. Der

Laudanum m aewilien Kretsen. belonders w Nr st nk prmrt in snom ??hen r&p. ;m (::..s ,

v ti - . - f I ,V --' ., . (vhihh vvvi i VVW, VUVWtVVUV 1111 V KV ih i IV HU 1 1 V- 1 unter Journalisten und Literaten, ,ehr habe er noch nie gebettelt, er werde dies halten, soll aus drei Sätzen bestehen, zugenommen. Es hat z. B. allgemein auck diesmal unterlassen. Damit icklied niesle nll ANkZntin mrin . fiMin

r rr . t rrt :.it; j. . ri rr r ii i . . . . M uitiaiiMVi i ? . . . ... . . v . i : . . v :

Tfl DiflnaDie w cu amu um luiuc tuiu iuu in l,'uciructluc!i illlili llinen. vromenaoearilllen Ulio einem nut rS

than habe, um der Gemahlin mcyr eiler genannt weroe. ucr. u- schnellen, tanzkraltraen satz.'' . deutsche Neqieruna hat diese Art

- ' . . e .Wtz . st- .. j-fcM- . j. i - - n"-ri- " - - - '

I , - - I I I w w . 1 ü VI i . L. 1 I t L1.L1 i. ULiLÜI 1JJ LLLlLll AJ lllf.

!ge telner Äerjeyung nacy oer nes rann, wenn er ,mou l einmal oezamr rönnen zelvjl vlelenigen, wncye Kriegführung schon vor Jahren so

on Älctona scheidenden Vou- t r, arolzmulyig ,em. er yecr ram mit orueve .onver attonskanzepneaen, ;rir U snniion mifstr Sim

bleibendes Zeichen der Erinnerung zu Er bestätige die Zurücksendung feines Man wird seine Dame für den ersten Admiral Auöe'sie feiner Zeit zur rücküberreichen und zwar rn Gestalt emes Checks, werde dlesen aber nunmehr aux promenadeartigen Thell des Walzers en- stchtslosesten Durchführung vorgeschla-

roilvaren xiamanlenaazsoattvev. syic ' . . , -v , . wpender dursten nun ihren Zweck erreicht I k.x. 5?: qs.-?-Vuvv. "v "Jlvv";v w rd der berrllcke Dramantemchmuck für

das vlzekönlgllche Paar wohl vlloen, nur u?ir. Venzamm na.urttcy ems. um findet. Äder auch den Wamen wird na- bama" und Genossen im Sezessiensnicht gerade in dem Sinne, der den Ge- Ueberfluß ist noch zwischen den SubZeri- turgemaß das Recht eingeräumt werden ix-mt r0n)jc t tt vonähriaen und t. sjC. . C . t. (SZJCm fSCtv.it .nSA.hrA4i.rt aYi . ZT tt JL W!. . ! . V. ! . . . . . V . ' . . l J O

' . . j . I vnn vorgeiwevi yuue muij. -u i x .-1 . i i . c!.f.a jf. . jf.u ist. C . I sen Clique gesammelt erden, damit ja

kem Unberufener, am nde gar der erste Zocy ,eyr wemg von oer ganzen )e- auch ausführbar. ')er Zvceljter wtrv stch eldes verweigern eine etwaige Bebeste Rotürier sich mit einschmuoaeln und schichte erbaut sind und sogar nicht übel mit einem der ersten Wiener Tamkünst- w,r SArtWftnrSrf.

das Gefunkel der Diamanten verdunkeln Lust gehabt haben sollen, die Annahme ler in Verbindung setzen, welcher die und nur große Erbitterung hervorkönne durch den Kontakt mit seinen des Schmuckes abzulehnen. Beide sind Mission haben wird, den choreographi- uken und die Munitlonsoorrätke der tf f rv n V . 1. 1 kt V.w las iimßvUtin.n f jf. Cf-C .'X C.3 . CH .f. .... 9 ....... . ' . . . ' .

lcywleligen zäunen, onirn, nauvkm im Handumdrehen 32,v00 Mark beisammen waren, tntt man sich oaruver, ov ver r. r .. ' cm.it . ....ti . I cornua in loournc gciauyi, ooctvuH i auswärts bezogen werden i,oue, einigle r . ."i. jr. I chlagen, d.h. sich auch noch bet einer anderen Lady von Geburt ins gute Licht u etzen, war oenn vom zu vcrloeno r . e r . c 1 dahin, die Diamanten aus Paris zu be- . t. tt.....tr! t.a t . i! . ueyen uno vle ?einayiln oes ooriiucn enali coen oiiazairers rnioii, eine tn.ir r. .fi...9 ?cymeuer aoy ocys, mir oer uswayi , it. c . of.. nt des Schmuckes zu betrauen. Gesagt, gethan. Für 32,000 Mark läßt sich schon etwas kaufen. Lady Lytton erstand denn auch eine Nlvlöre und t. t . rr-i . .. jr. nm .t I aber ein etwas trübes: Der Eingangszoll, an diesen hatte ja kein Mensch gedacht. Man lief auf's Zollamt, wo die Beamten erklärten, es werde sich, da der Tarif 25 pEt. vom Werthe erhebe, nur WGUninU f rnt ftnnf, Wrtr? sinn-, v. k.......... V T Y)tin und rjittt die ..ande. 8000 M.. deln. und rana die Hände. 8000 M., wo denn dle herbekommen ! Man sollte nun freilich benren, dan es Leuten, die an emem Nachmittage 32,000 Mark zu sammenaesteuert hatten, nicht schwer fal len sollte, noch einmal in die Tasche zu greifen und den Zoll, der nun einmal nicht zu umgehen war, zu bezahlen. Fehlgeschossen! So unglaublich es klingen mag.fo ist es doch buchstäblich wahr, daß, nachdem alle Schritte bei Ministern, Deputirten u. s. w. fehlgeschlagen waren, das ganze Dichten und Trachten dieser vornehmen Welt nur darauf gerichtet wär, Mittel und Wege aussin'oia zu machen, um das Zollamt zu bemogelnd In unzartester Weise wurde die Affaire öffentlich breitgetreten; da ungefaßte Di-. amanten weniger Zoll bezahlen als gefaßte, wollte man den. Schmuck erst emfach zerbrechen lassen, dann, als das grobe Zollamt dies unter obwaltenden Umständen für betrügerische Absicht erklärte und sogar drohte, den Diamantenschmuck in diesem Falle consisciren zu wollen, wurde ziemlich deutlich zu ver; stehen gegeben, daß wer einen Schmuck von 32,000 Mark geschenkt bekomme, verpflichtet , sei, den Zoll? zu tragen. Schließlich blieb nur noch der Ausweg, die den Schmuck enthaltende Kiste uneröffnet auf den, nach der Kapstadt geheuden Dampfer einzuschiffen, eoaS natürlich zur Voraussetzung gehabt hätte, däß nicht sowohl Lady Loch, sie war, wie sich jetzt herausstellte, eigentlich Nebensache, wohl aber vor allem die verehrüngsmün digen Geber und Geberinnen denSchmuck nicht einmal zu sehen bekommen hätten. Das wäre doch wirklich zu viel verlangt gewesen. ' , , 8 Da legte sich in der zwölften Stunde der eben aus Amerika mit seiner Fas milie eingctroffene Gouverneur hatte schon von Sydney aus-die Reise nach Melbourne angetreten der Bürgermeister Sir Benjamin in's' Mittel. AIS z gewiegter Geschäftsmann redete er hin und her und bestimmte schließlich den Premierminister Gillies. eine Gelegenheitsausdehnung des Zollgesetzes in der Weise zu gestatten, daß die für jeden Wiedererport vorgesehene ,, Rückoergütungsclausel auch auf den vorliegenden Fall Anwendung sinden könne. GillieS ließ sich breitschlagen und kam nun mit dem Ritter Benjamin überein, daß dieser, um der Form zu genügen, einen Check über L000 M. depomren solle,

ipcoine oas vxicui nam leivourne. Walzers, der wie der Maestro betont verleide vtt oer rage uoer vle neynilcuDa ging den großmüthigen Gebern in mghesondere in den vornehmeren Krei- keit der Manöver mit dem Kriege u.A. spo jedoch mit einem Male ein Licht auf, ?, aeaenüber den soaenannten Gesell- über die Gestaltung eines künstigen See-

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welcher Check !t)m nach Abreise der Lad? seliger Vater schuf den Walzer ; er comLoch Medernehändmt werde. Un- vonirte zumeist sechs Sätze im Dreivier-

gzuacqerwelie metten aver roeoer Minies aber weder Gillies noch Benjaminreinen Mund, der Handel i, nr,-i ri tw.dk 8000 M. d Hm. Benjamin n die Swatskasse abzufahren der abzuwtn undverlanate sein Geld zurück. Mr. Gillies ließ ihnruhi ihm dann aber, daß ST-m. I . , . ' fWlX9 j K INaiflAmtt I ? wieder zu seinem Geld zu kommen. cd dlesmal Untertanen. Damit ickned . Mittlerweile war Sir Henry Loch in Melbourne eiygetrossen, las amnächen Morgen den Bericht nicht allein iintrrrfmtm imhtn htm snr "'""'"'"d o m7" r" i ?tem "d Herrn Senjamin, sn hertt nrt uher ht? merhrtnhlttnn im Rnrs I dem auch über die Verhandlung im Parlamenie. u;n oem ungezlemilcyen ezanke em Ende zu machen, setzte sich der oem zurück. Zweiter Brief des Gouverneurs, vu vjum vi ym uiumtu .ii.uyr -r c f . p . i . ! len. ies yoren uno ,osorr emen zweitn (thut ,-,K?r K nstst V?rk k Insten K I Vtr i i"" des Gouverneurs einzahlen, war für , Ä 1 X:". . V .rTT' i CY) ... ; ... f X axi p I VVt" hergehen lasten zt Wunder nehmen, daß sowohl Sir Henry, wie Lady un juinuu mantenrioiere nach der Capstadt unterwegs, wo es rynen youenliim nlcyr gcyen .1- V... , lJ,I.s v. (Xit. I wiiw jum yiuiutäsk 1, oenoen 20r1 Gouverneurs ernannien l.tM... it. a.C V.. Cm.YA.tvM. I hat als Betrag des Einaangszolles für die von ihm zu tmporttrenden Wagen ..V 0: I uno vluuzugr. Der Walzer der Zukunft. Ein Mitarbeiter des Wiener Tqbl.' erzählt Folgendes: Meister Johann Strauß, der Walzerkönia. welcher die Schöpfung feines großen Vaters so Herrch vollendet hat, plant eine Reform des T? . ' r fchaftstäuzen an Einbuße gelitten hat. Die Nachricht, daß Meister Strauß sich mit dem Gedanken einer Abänderung des Walzers befaßt, daß er demselbrn eine neue zeitgemäß! Fo?m geben will, w:. it.. cn.r:.tt.u I VIC lUlll 1CUC ÜCIICUIUCU IVICUCI VCl UJUI l k. .'s? ,.f. :.s.. ..k. Ja ken soll, welcke diesem Tan mebr als siebzig Jahre treu geblieben, hat' in jenen Kreisen, in welche sie gedrungen. jo lebhast interessirt, daß wir utls beeilten, den Meister selbst .auszusuchen, damit er uns in die neue, von ihm geplante Tanzresorm einweihe. Mlk der diesem großen Componlsten

er zum '45remlermlNl,ler, oe,cuui0lgre iyn. das Muster gegeben. Der Walzer setzt wozu er allerdings eme gewisse Berechn- ich stürmisch mit vollem Rhythmus auna.baben mochte, des Vertraasbruchs mit tt rt V

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schickte die,en dem PremlermlNlster mit then. So besteht jede einzelne Nummer scbeiduna in der Scklamt nickt nesuckt.

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eigenen 'Liebenswürdigkeit empsing uns Wege sieht, um zum Ziele zu gelangen. Meister Johann Strauß in seinem rei- Diese sind bei der besonderen geograzenden Tusculum iu der Jgelgasse. Er phischen, wirthjchastlichen und politischen hatte nicht blos die Freundlichkeit, uns Lage Großbritanniens gegeben, denn als seine Ideen über die Nothwendigkeit einer Insel ist es für eine Flotte von allen Reform des Walzers und wie ihm eine Seiten angreifbar, feine dichte Beoölkesolche vorschwebt, zu entwickeln, sondern rnng ist sür ihren Lebensunterhalt auf er setzte sich sogar an's Piano und gab beständige große Zufuhren von Lebensuns in einigen lieblich klingenden Takten Mitteln und von Rohstoffen sür die Inden Rhythmus zu hören, in welchem sich dustrie, auf Schifffahrt und Fischerei der Walzer der Zukunft oder der Me- angemiefen und bei den obwaltenden po-nuet-Walzer", wie wir ihn nennen möch- litischen Verhältnissen würde eine plotzten, bewegen wird. lich eintretende Theuerung, ArbeitslosigDie unleugbare Thatsache, daß die keit und Handelskrisis voraussichtlich heutige Jügend in Wien und auch im bald zu bedenklichen Unruhen im Lande Auslande dem Tanzvergnügen sich nicht führen, zumal wenn zu dem durch Bracht mehr mit jenem Feuereifer widmet, der legung des Seeverkehrs angerichteten ununs beseelt bat. als wir nock iuna und geheuren Schaden noch der durch Brand-

tanzlustig gewesen, weckte den Gedanken in mir, durch eine Reform den Walzer. den schönsten aller Tänze, vor dem Verfalle zu retten." Also begann der Meister und fuhr dann fort: Seben Sie kick in den BallMen um und Sie werden bemerken, daß, wenn die Klänge des beflügelten Nundtanzes den.Saal durchrauschen, die Mehrzahl der Damen sitzt und die Mehrzahl der Tanzer, an Säulen gelehnt, steht. Man tanzt nicht 'mehr, man promenirt am liebsten plaudernd bei der Tanzmusik, Um mich eines Gleichnisses zu bedienen, wie die Nüancirung die kräftige Urfarbe verdrangt, ebenso wird der flotte, feurige Nundtanz, wobei der Tänzer, seine Dame an sich pressend, dahinsaust, dem rhythmischen Conversationsspaziertanze hintangesetzt. Insbesondere sind es die höheren Kreise, welche die eigentliche Tanzlust gewissermaßen eingebüßt haben. So wird auf Hofballen dem Walzer blos eine Dauer von vier Minuten gestattet, -während der Quadrille über zwölf Minuten gestatten werdend

Der Walzer kann eigentlich als der Sohn des ..Ländlers- bezeichnet werden. Dieser echt wienerische Tanz bestand aus zwölf. , sechszehn, bis zwanzig Absätzen, mehr oder minder gefällige' Motive, die lose aneinander gefügt werden. Mein ,sh ' ,;:!,,,";!:::; i;.:;;: ,M ,.; y JX-:.? Xifmä;

teltakt. der sich eben fc!,r, rn

wie dmch die musikalisch JBH aKv HA.af.tr 'vo:' .' ., ' ; ' drei rhythmisch rbundenen Sdkkn d mein Verleger. Serr ,xnk i mkan,,r,s w cä X 8no etnt ,ozu,azen ze,tmae Conee - ( f 0 " . . . n Zu mach? Wie bring, ir t dachten Tanz noch keinen Mamen, also tryj'-v 7vv vv v-1 i Kfm liAh ruf ißft irt mr ttm. I S niesle nll ANkZntinn Znn Ktni nen. Sanft gleiten die heiter gefärbten Tamrhuthmen dahin: im Stise des Menuets oder der Polonaise promenieren U; snrtrtr na n ,- ns iv m v hv wvp V hhv i st nach und nach wird der U, fihhnitr d!s im vIZs,, frÄ(( lebhaster, bis er ,m richtigen, kräftigen atzerlempoamnvrauzl. te uoeue Nummer des Walzers beginnt neuerdings der Czardas aus je einem auch den Walzer in ihrer Weise tanzen qaqicicu, uuu lycuu man uiiui wcuci i ' k ' mitthun wlll oder kann, dle ')ame dem-,-.krs?- cz-Zn, ist Av.bv vviiv, vv. ..v, -3" , und an dem Tame als solchem Veranuaen . . . ' j ViuUir uc u u mwiis .:rrsL- W.a 0 . . . s ... ..t... f.". Osn . . I I ,anj zu oetgeueu, ui w nuet oder Walzer .... " Die Idee von Johann Straun , st emfach, wie alle guten Ideen, und darum jcycu c neuen -cuzzciV uvzuu beiten. Der . geniale Componist beabstchtigr, zuglelch mir zwn Walzercompoi ? V' r ... Qsl. c;. I Nllonen vieler neuen xui uwi tanzende Welt zu treten, er neue cnr . crr . r . r . fY .ttlJt. ... . I führt t? . rr J , -rvi. und ber einem Wohlthatigkettsseste von von Zainen und erren ver yoyen nr .. Anstolratle zuerst oszentllch ausgesuhrt werden. Der künftige Seekrieg. In einer unaemein interessanten und belehrenden Besprechung der britischen Flottenmanöver vom Jahre 1889 von Capitän z. S. a. D. Stenzel spricht sich .w t"r. r.r'r krieges wie folgt aus: In einem Kriege mit Großbritannien ist eine in der Eroberung des Landes gipfelnde Niederwerfung ausgeschlossen, so lange die britische Flotte das Meer UUrrMt Vs? nt r't&Utt wird aber nach dem darüber bekannt ae vvyvu , v g v mirh W itrfi hi-rn hslrstsifr hetnnnt newordenen, nicht einmal von der nächststarken Seemacht, Frankreich, ins Auge gefaßt. Man kann sich den Fall wohl denken, daß eine Regierung ihre Flotte dem großen Risiko eines Entscheidungskampfes gegen große Uebermacht nicht auszusetzen wünscht, wenn sie andere lchatzung oder Beschießung von Häfen angerichtete mit der daran kaum trennbaren Panik hinzukäme. Die innere Lage könnte sich dann unschwer so gestalten, daß die Regierung es sür rath fam hielte, den Forderungen des Geg- . r t r r , ners. welche die LebenslntereUen der Nation vielleicht gar rncht berühren würden, nachzugeben. Die Lage zweier feindlicher Flotten ist eine andere, als die zweier europäischer Armeen der Neuzeit, von denen eine die andere auch in befestigter Stellung angreift, wie bei Koniggratz' und Gravelotte. Die Flotten liegen einander in ihren Kriegshafen etwa so gegenüber, wie zwei Heere zu Cäsars Zeit in ihren befestigten und' unangreifbaren Lagern ; wenn auch die eine die Schlacht anbietet, ist die andere nicht Willens zu kämpfen, so kommt es nicht zur Entscheidung. , In solchem Falle wurden auch damals schon die schnellen Truppen, d. h. die Reiterei, dazu verwendet, , dem Feinde die Zufuhr und die Verbindungen , abzuschneiden, oder die Umgegend zu verwüsten und ihm auf jede' Weise zu schaden. ! Wie die

Neiterel am 'anoe, o eignen sich schnelle Geschwader auf See zu Unternehmungen der Art, nur unterscheiden sie sich dadurch,; daß sie unvergleichlich überraschender und mächtiger auftreten. Daö heutige Kriegsschiff übertrifft das beste -Wit1 lil'läB . ' :

Reiterregiment an Marschleistung etwa um da Uehnfnft w k..: ft.m . " ml" SCTS S r-rr i"""" ij nach Lte lvvers bietet keine iXUT ' S ,1" ftüi 'V. .7 I ffi. " u'Zll"'"! .'T .'"" Ki".erötlnet die Keindseliakeiten. Nicht allein in strategischer, sondern auch in taktischer Bezuhung hat da tcJÜ JL 1 TZ i ? . äX1 11 JW WS NIM. als im Laien dkr !. am;,.. ..'wenn eine Schlagt nlM mkLliü, ' v it t r ' . : ' . w ai.. Z. . lassen, sondern die Vreuuen sollen allepincr ziiiiDn ddni iventni nisnnttirfn alt yniiv uuuvutvi-l), VUlv Vvii Sinne nach heute noch ebenso auch sürdie Seeossiciere gelten. Ein kühner Wagemuth, nicht UeberVorsichtigkeit ist es, was neben richtigem Urtheil, Umsicht und Scharfblick von dem Führer eines Kavallerie -Ikegiments, mnf hen CvoinS t I fTTt. yrjjj OcM eines VLauiC5 Fl...e gefordert Vrd.n. -.r. !r . .. wie von dem emes VchlneS oo?r emer f , . . t , t ' ?s hat hiernach nichts UnwchrscheZnI liches. daß in einem künftigen Kriege hsleacti eine überlegene, starken FsanYtt . t , rt " tr i sondern der Nachdruck auf Kaperei und der -r wohl Stillen. Ocean geplant, und in Frankreich hat H1" die Eaverei aeaen eine zalreköe ? . u ' anocisfione große rsvige veroelgr, fin ffrfii,ntn?n wr VMIM' VH V r V iv v M b äbriatn Britischen Flottenmanöver. . 2 . . 1 . . . . Die Streiszüge nach feindlichen Küsten Morden zwar von einzelnen Generalen t ,msfta W- Otisrfm Behörden würden die Zahluna des LoseSchisse erschöpfen, ein Landungsversuch wtZu von den Freiwilligen mit Leichtigttit abqewebrt werden. Aber in Wirk- . I . ? . . lichkeit dürfte ein solcher Vorgang doch ein anderes Gesicht maen. ir ' 0 . , vk unMuwpH wwöl0 mit Frankreich, zu schützen. das Eraebniß nur ein negatives: es hd lediglich darin, daß es schi halt, Kaper auf See zu sinden, und daß alle die neuen kleinen und großen 17bis 20-Knotenkreuzer nicht schnell enug sind, um gesichtete Kaper, selbst solche alter Art, .zu sangen. Dies ruft die mit besonderem Nachdruck aufaestellte Forderung der zur Beurtheilung der vorjährigen Manöver eingefetzten Ad- . j .. .'... mlralscommlision wieder tii Gedächtniß: daß die britischen schisse an Scknellliakeit denen aller anderen lotten überlegen sein sollen. . Brasils cbe Du ick . . stUaaei6nete Srinanttte 'tut WaS nübt d vecll. US NUtz! vik veZlk ueuc,wer.N fi tnirh I nic9l gkpumpk lullU . MäMmgew uns ,zguirr tsrrden sich geheilt durch DAwgusd'Kssnrsdc TRADfe?M imr$ m 5U LustehVtng gebellt. Pesrka, J?k., 25 ST&t, 1S8. Dr. August Stinkt Hamiur Onist:K be ich UUH in etnct yssillt gkgm sisrkk Erkältungen aneAdt nd ftdkOel U Er folg. Ein DimmadSrn, welches ter Vrszerung litt, urde durch U Thkk MlUch hthUW Wolf. Stechende Orustlchmerien geheltt. Rschrster, R., S. A2 Zunk. ,LS. Ein halbe Zahr Ntt ich en einer starke kilninz ,krbi:ntzcn mit flcieitbca Schnz in der Brust nnd Zsnnie ich in Fe?ge ttftn tcht schlssm, ber nach de (Seirauch ,e Dr.Trz. Hamiureer Brustthee erfchwendc 2e SchVenk nv urde ich BoLstindig wüdn ZerzesteLt. Tha. Vrett, 25 Cents; in ttlnt zstZeknzhk. THE CHARLES Ä. V0 GEIER CO..BaltIrntrt . 1 Dr. August Kenlg's O Hamburßcr O npcutcrpflastOT ift ei rt , riIl4 H üwtrttl t m VklSwSr,, echttwlk,vr vrilh. wndn. HKHrl, ttu X$ TtZ.dks VsStt.StLeu?kk:Zt? j?&lea HU CHARLES k. VOGELEI C3 BalUmsrt. Cl -Haöe pt John N. ttoeniger, Agent.

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