Indiana Tribüne, Volume 13, Number 134, Indianapolis, Marion County, 1 February 1890 — Page 1
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Wenn der neue AuSlieferungSvertrag zwischen den Ver.. Staaten und England endgiltig angenommen und durchgeführt wird, so hat es mit den .Vergnü gungsreisen fashionabler amerikanischer Verbrecher nach Canada glücklich ein Ende. Schade, daß der Vertrag keine rückwirkende Kraft hat, wir würden so gern mit manchem lieben Bekannten" wieder zusammentreffen. Zu den ersiaderischgen Geistern in unserem Congreß gehören entschieden die Pensionsbill-Macher. Man sollte meinen, daß sie in den letzten zwanzig Jahren ihr Operationsfeld vollständig abgegrast hatten, und absolut nicht? von Bundeswegen PenfionirbareS mehr zu entdecken wäre; und es sah wirklich öfters danach aus. Aber weit gefehlt ! Wie Mose mit seinem Stäbe dem öden Felsen Was ser entlockte, so hat der Kongreßmann Kelly von KansaS mit seinem Gänsekiel dem anscheinend gänzlich ausgepumpten Pensionsfasse eine nagelneue Idee entlockt. Ein jüngst von ihm eingebrachter EntWurf bestimmt nämlich, daß die Wüt wen und Waisen (spater werden wohl noch entferntere Verwandte hinzukommen) solcher Personen pensionirt werden sollen, welche feit dem Schlüsse des letzten Krie ges sür poetische Zwecke getodtet worden sind" (mit der Zeit genügt am Ende schon die Verwundung). Welch' großartiger und ergiebiger Gedanke ! Wie viel läßt sich mit der unbestimmten Phrase : für politische Zwecke anfangen ! Alle Wahl krawalle und noch eine ungezählte Menge Raufereien zu anderen Zeiten, alle Rassenkeilereien, alle Belästigungen mißliebi ger" Personen in Süd und Nord u. s. w. lassen sich in dieser Kategorie unterbringen ; ja, es dürfte wiig Raus und Mordgeschichten, namentlich in einigermaßen abgelegenen Gegenden geben, für die sich nicht mit halbwegs gutem Willen Assidavits" beibringen ließen, d.ß ihnen politische Motive und Zwecke zu Grunde lagen. Der Kansaser Staatsmann sollte in Marmor oder sonstwie ausgehauen werden ; er hat eine nie verslegende Pen sionsquelle entdeckt, unbezahlbar für viele politische Jobbers, und ein famoses Ueberschüßvernichtungs'Mittel ! Mit großem Larm wurde während der Debatte über das Sozialistengefetz im Reichstag die Nachricht verbreitet. Bismarck werde selber kommen, eine große Rede loslassen, und den Herren ein Licht ausstecken. Offenbar fühlte Bismarck auch wieder einmal das Bedürfniß, den Vaterlandsretter zu spielen. Er kam nach .Berlin, aber er betrat mit keinem Fuße das ReichstagSgebaude. Mit der Vaterlandsretterei und dem großen Einflüsse der Reden Bismarcks hat es ebenfalls seine eigene Bwandtniß. Bismarck ist ein schlauer Kunde und benützt den Parlamentarismus nach seiner Weise. Er ist aber doch nicht so schlau, daß man ihn nicht durchschauen kann. DaS Resultat einer Abstimmung ist lange im Voraus mit ziemlicher Genauigkeit bekannt. Ist dieselbe positiv gegen die Bismarck'schen Projekte, so kommt er nicht; er ist krank" und die Verantwortunz sür daS Unheil" der Abstimmung fallt auf die Opposition und Bismarck muß die Nation nachträglich auS allen möglichen Gefahren .retten. Hat er hingegen noch Handelsartikel mit dieser oder jener Partei an Hand, so werden in seinem Auftrage ganz im Stillen VerHandlungen gepflogen, mit den Parteien, wenn solche in Frage .kommen, mit den einzelnen Abgeordneten," wenn es sich nur um wenige Stimmen dreht. Sind die Parteien oder eine genügende Zahl einzelner Abgeordneten durch irgend Welche Zusagen für die gefährlichen Ab ftimmungen zu Gunsten Bismarck'S geWonnen, hat er im Vaus eine Majorität wenn auch nur eine ganz winzige erhandelt und in der Tasche, dann tritt der krankliche" Kanzler entgegen dem Rathe seiner Aerzte, im Interesse des Reiches und der gesährdeten Ordnung seine Reise nach Berlin an ; er erscheint plötzlich bei der betreffenden Debatte im Reichstage und kurz vor der Abstimmung ergreift er das Wort, hält eine große massive herausfordernde Pauke, wirft daS Gewicht seiner gewaltigen Jndividualität in die Wagschale der Parteien", die Abstimmung folgt und siehe da, der große Staatsmann" geht auS dem heißen Gefechte als Sieger hervor! Er hat auch in diesem Falle, wenigstens nach
dem übereinstimmenden Urtheil der Reptilien, das Vaterland gerettet. Das . ist der gegenwärtige Biömarck'sche ParlamentarismuS in Deutschland. DrathnachriHten. Wett er auslichten. Für Jndiana: EtwaS kühltteS Wetttk,
trüb?, Zkitwkilig Regen. Kongreß. Washington, 31. Januar. Im Hause ging kS heute wieder außerordent lich lebhaft zu. ES war derselbe Streit, der schon die lebten Tage geführt wurde, und btz in immer anderer Form bei jeder Abstimmung erneuert wurde. Die Demokraten stimmten nicht, und bestan den darauf, daß sie als abwesend zu be trachten seien, und . daß kein Quorum vorhanden sei. Der Sprecher aber be stand daraus, daß. gleichviel ob Jemand seine Stimme abgebt oder nicht, er ol3 anwesend zu betrachten sei. wenn er sich wirklich anwesend dtfiide, und daß in Folge dessen ein Quorum vorhanden sei. Die Sache ist insofern von Bedeutung, als durch die Abwtsenveit einiger Re publikaner wegen Krankheit die Republt kaner zwar immer noch über mehr Stint nun verfügen als die Demokraten, aber augenblicklich keine Mehrheit aller Mitglkeder haben. Eine Mehrheit aller Mitglieder ist aber röthig, um das Haus beschlußfähig zu machen. Die Demokraten verlegen stch oaher ouf'S Filibustern". Sie wol len ein Quorum verhindern, um dc8 Hauö zu verhindern, die Conteste vorzu nehmen, welche ja bikanntlich st'tS zu Gunsten der Mehrheit evtschieden werden. Die Entscheidung bti Sv?echers abee macht da? .Filtbustern" unmöglich. Daher ber große Radau der heuie im Sause zu einem förmlichen Tumult südrte. Die Demokraten machten einen furchtbaren Lä?m. schimp?!en über den Sprecher, g'nzen mit gtdaUtm ZZÄuyen auf idn zu. konnten abkr vich.'ö auZrich ten. Du R p dttkaner waren rn der Ukehrheit und m?t der ErMgung der Wahttontefte würd? dezo nkien. Johann Most. New York, 21 Jan. Der Eigen. ihÜmer eines Dirne Museums in der Borvny stellte sich heute in der Olsice der Jrifcif in iinh nTfit mst Ä9.nfl U 9t V"V per Woche, wenn er sein Blatt in dem Museum ttdizixen wolle. Er könne eine separate Platsorm einnehmen und die selbe ganz mit rothem E toff ausschlagen. Most wurde wüthend, hisß den MuseumS brsttzkr zum Teufel gehen und warf ihn zur Thüie hinaus. Zwei New Yorker Banken futsch. New B ork. 31 Jan. Die Lener HM Bank und die sechste Nationalbank wurden heute geschlossen. Die Angele genheiten der Ledteren werden gegen wärtig von einem Bank Ex iminer unter sucht. Die Schließung der sechsten Nationaldank erfolgte auf Anordnung des Bank ExaminerS, nachdem man in Erfahrung gebracht hatte, daß der Präsident der Bank P. Claasen einem Makler, Namen Poll sür $600,000 Werthpapiere zum Verkauf übergeben hatte. Die An gelegenheitm der beiden Banken stehen in enger Verbindung, indem dieselben Per sonen an der Spitze beider Banken stehen. Die Manipulationen und Schwindeleien, welche getrieben wurden, sind ziemlich ver wickelt Natur. Der Makler Poll wurde verhaftet und in Ermangelung von $25.C00 Bürgschaft in di Jail gesteckt. Auf Claasen wurde gefahndet, er wurde aber nicht gefunden. Im Lause des Tages aber schickte er ei nen Anwalt an die Behörde und ließ er kl äeen. daß er bereit sei. sich freiwillig zu stellen, wenn er die Nacht nicht im Ge fängnisse zuzubringen brauche. Dies wurde bewilligt, worauf Claasen sich ein stellte. Er bracht: die Nacht unter Aus stcht im Hotel zu. Vergäll der beiden Banken hat große Ausregung hervorgerufen, doch werden die Verluste der Depositoren wahrschein lich bei Weitem nicht so groß fein, wie die umlaufenden Gerüchte besagen. Schwere Strafe. St. LoutS. 31. Januar. Richter Thayer vom BundeS-Distriktsgerichte tu klörle hut den Merchant Taylor Henry A. Schmidt der Verledung des Gesetze schuldig, welche die Einfuhr von Arbeitern aus dem Auslande urtek Contrakt verbietet. Schmidt wollte den UnionPrei nicht bezahlen und beschrieb sich zwöls Schneider au Deutschland. Die Union brachte die Sache vor Gericht und der Richter fand Schmidt in zwölf Fallen schuldig und legte in jedem einzelnen Fall eine Strafe von $1000, zusammen also f 12,000 aus.
Schmidt iftj kaum lm Stande., diese Summe zu zahlen und bemüht sich, elnen Nachlaß' erhalten. Wrißkappen. : Corydon, 31. Jan. ES nird hier erzahlt, daß Ernst itner in Crävsord County in der Nähe von Marengo von Weißeappen aufgehängt worden .sei. Bitner war einmal wegen DiebgahlS im Zuchthaus. Er wurde von den Weiß kappen kürzlich geprügelt, weil er -seine Familie grausam behandelt. Er soll eines seiner Kinder mit den Zehen an die
Thüre genagelt haben. Einsturz. WllkeSbaee. Pa.i 31. Jan. Sin Theil des Boden de Städtchens PlainS. Vier Meilen von hier, senkte sich und drei kleine Häuser und ein große? Doppelhau stürzten ein. Man besürchtet, daß noch weitere Senkungen eintreten werden. Die Bewohner der Häuser waren vor her gewarnt worden, hatten sich aber wenig um die Warnung gekümmert, trotz. dm kamen He mit dem Schrecken davon. Die Häuser standen übee einer Kohlen. miene. Bor einiger Zeit stürzte die katholische Kirche und da PsarrhauS auf ähnliche Weise in. Man vermuthit, daß noch weitere Bodensenkungen vorkommen werden. Mc Glynn krank. C h i c a g o. 31. Jan. Dr. Edward McGlynn, der heute Abend hier im Madison Straß Theater sprechen, sollte, wurde plötzlich krank und fuhr auf den Rath eine ArzteS sofort nach New York. Starb. Chicago, 31. Jan. Patrick Gib bon. der Mann, der von Polizeikapitän Schüttle am Dienstag durch einen Re volverschuß verletzt wurde, starb heut. Schüttln blfiidet sich einstweilen in Haft. Ver Chri sten ver folg u n a. Athen. 3l. Jan. Telegramme von yreta melden, daß in legtet Zeit viele Mordthaten vorgekommen seien. Die Christen flöchten auf die Blrze. um sich vor der Rache d,r Türken zu schützen. Allerlei. In Kalkberg bei Dictz sprang daS Triebrad einer Dreschmaschine ab und tödtete fünf Personen. Der S:reik der GlqSarbeiter in Gab lonz in Böhmen breitet stch au. Militär wird in Bereitschaft gehalten. Der Stadtschreiber Arendt in Berlin ist wegen Unterschlagung verhaftet wor den. Ein Selbstmordversuch mißlang. Baron von Berlepsch. diSörr Gouver veur von Düsseldorf wurde zum Handels minister ernannt. Sti7snriSn Angekommen in ; New York? Wisconsin' von Li vervool. OueenStovn: .CaSpian' von Baltimore. London: In Sicht : Rugia- von New Vork nach Hamburg. Der 9 Jabre alte Otta äfften. reich, 13 Süd Pme Straß, würd hute um in . '.veurag oh verm,, m Statlonhause aemeroer. , tZT Christ McGreaor und rnelm. -r ww sorioian. Anaeneuie ttr s?t?r..?. welche aus der Brightwood Linie kürzlich . Ifl II. jm 10 enrrgtia, o veraustchmeißkr spielten, wurden beute von Sauire &mtA um u f i wegen profanity bestraft. Die an. CM-Wt- . v.. . vrrn nrtugrn uroen sallen gilasstN. Di Kosten find aber so hoch, daß di Comvaanie trok der kl,in,n .,, ' . w g avvelliren beabsichtigt. oicTi Menschaumpfeifen. lange deutsche Welkn. Kiganinspetzen etc. bei Wm. Mucho. No. 199 OK Washington Str. t3- Dem Sckubmackkr m t.l,. ger, No. 571 Ost Washington Straße, wurde gestern Nachmittag seine silberne a,cuenur vor oer vm weg gestohlen. Er hatte dieselbe neben seinem AebeitS stuhl hängen, ol, plötzlich zwei Männer in die Werkstätte kamen. Einer drslben zeigte ihm feinen Stiefel und feagte. ob da Loch in demselben noch zu flicken sei. AIS der Schuhmacher dies bejahte. sagie der Mann, er wollte in einer halben Stunde wieder kommen. Damit empfählen stch Beide und al st, fort wären, vermißte Steinkröger seine Uhr. . Bei Squire Smock gab? heute Vormittag eine recht amüsante Szene. Der Advokat Wall. K,N. nn.(;.... - ,--n.. uustiumi au dem Advokatenstand wegen allerhand
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