Indiana Tribüne, Volume 13, Number 133, Indianapolis, Marion County, 31 January 1890 — Page 1

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Der Präsident hat den neuen Ee sandten der brasilnn!schen Republik n pfavgen. DieS wird einer Anerkennung der Republik gleich erachtet. - Der von der NationalConvention der Bau-Unternehmer gefaßte Beschluß bezüglich des Achtstundentages mag von praktischem Werthe sein, oder nicht, der Umstand, daß die Konvention eS nicht vagte, sich gegen die Einführung deS achtstündigen Arbeitstages auszusprechen, ist immerhin ein bedeutsames Zeichen der Zeit. Aller Wahrscheinlichkeit nach wird Bismarck versuchen, bei den Reichstags Wahlen eine Vereinigung aller Parteien gegen die Sozialdemokraten hsrbeizufüh ren. Beider Chemnitzzr Landtagswahl haben die Konservativen, die Nationalliberalm, die Deutsch-Freistnnigen und die Reichstreuen einen gemeinschaftlichen Kandidaten aufgestellt. In Folge dessen haben sie gesiegt, aber diese Parteien zu sammen erhielten bloß 3796 Stimmen den 3174 der Sozialdemokraten gegen über. Jm Uebrigen dürfte ein solcher Plan doch nicht allenthalben Anfnahme sinden. Eine interessante Zusammenstellung bezüglich der Angaben, welche Privatcorporationen im Dienst der Offentlichkeit an städtische Gemeinwesen zu leisten ha den, ist als Ergebniß einer Arbeit von zwei Jahren von einem Ausschüsse deS StadtrathS von Boston veröffentlicht worden. Die Erhebungen erstrecken sich auf amerikanisch! Städte wie auf solche in Europa. Von den ersteren wird in alphabetischer Ordnung zuerst über Bal timore berichtet. Dort bezahlen die Straßenbahngesellschasten ein Abgabe von 9 Prozent ihrer Vrutto-Einnahmen, städ. tische und Staatssteuern, sowie 55 50 jährlich für jeden neuen, $5.00 für jeden alten Wagen, habe auch für die Instandhaltung deS Pflasters bis zu zwei Fuß über die äußere Schiene zu sorgen. Sie bezahlten im letzten Jahr 5755.556. 25. GaS Gesellschaften werden für jede Meile ihrer Leitungen nach der ?!aie von $5000 besteuert, die Gasfabriken aber sind von der Besteuerung ausgeschlossen. In Chicago giebt die Gesellschaft der un terirdischen LeitungSröhren der Stadt freien Raum für ihre Drähte und die Straßenbahnzesellschaften zahlen $50 für jeden Wagen. Eincinnati fordert $4 für jeden Fuß der Lange ihres Geleises in jeder Straße, in Cleveland wird für jeden Wagen eine Abgabe von - tzw erhobm, auch hat die Gesellschaft, die Verpflicht tung, das Pflaster in Ordnung zu halten. Milwaukee fordert Z15 p?r Jahr für jeden Straßenbahnwagen. Newark er hält eine Abgabe von 2 Prozent vom Stammkapital der BahageseUschaften, Philadelphia $59 für jlden zweispänni gen, 525 für jeden emspännigm Wagen. In Providcnce bezahlt die Bahngesell schaft jährlich S8000.; 5m Francisco begnügt sich mit $15 fkk jeden Wagen. St. Louis besteuert die Bruttoeinnahmen der Gesellschaft. In Berlin, das die besten Straßen aller europaischen Städte hat, wird den Gesell schaffen die Erlaubniß zum Betrieb nicht gegeben, ohne daß der Stadt ein genügen des Acquivalent für die Bewilligung ge geboten ist. Die Straßenbahngesellschaf ten zahlen über 85.000 Mark jährlich an die Stadt für Reinhaltung der Straßen. In Dresden besteht eine Straßenbahn, welche nach der Länge des Gele.seS und dem Verkehr auf demselben besteuert wird. Gas und Wasserleitung sind in Commu nalbetrieb, dem auch die elcetrische Be leuchtung unterstehen wird. Telephon und Telegraph sind ReichSanstalten. In Frankfurt zahlt die einzige dort bestehende Straßenbahn'Gesellschaft zwei Procent ihrer Bruttoeinnahmen und jede Gas anstatt eine Abgabe von 75.000 Mark. In Genf muß die Gesellschaft die von ihr benutzten Straßen pflastern lassen, Schulkindern eine Ermäßigung von 25 Procent am Fahrpreis gewähren, für jede hundert Francs ihrer Einnahmen einen Franc Abgabe zahlen und die Anlage in gutem Zustande halten, so daß die Stadt, wenn sie fünfzig Jahre nach ertheilter Conces sion Willens ist, dieselbe übernehmen kann. In Glasgow ist die Stadt Eigen thümerm der Straßenbahngeleisc, nicht aber der Wagen, und verpachtet das Be triebsrecht. Für ihre siebzehn Meilen Geleise erhält sie eine jährliche Pacht summe von 2,666.59. In Liverpool

besteht dieselbe Emrichtung. Die .Stadt erhält $159,0W Pacht. In London sieht den Gesellschaften die Benutzung der Straßen auf oder unter der Erde frei, die TramwayS sind nur zur JnftandhaU tung einer bestimmten Strecke des Pfla fterS verpflichtet. In Marseille wird für jeden Straßenbahnwagen eine Abgabe von 500 Francs erhoben. In St. Pe tersburg erhält entweder die Stadt oder die kaiserliche Regierung eine Abgabe für die Betriebs Conzcssion einer Gesell schaft.

D?athnaHNHteu. Wetteraussichten. üt Jndiana: Schöne Wetter. Kalte Welle im Anzug. Kon g reb. Washington, 30. Januar. Im Senate wurde heute mit 47 aegen 4 Stimmen die Bill paistrt, durch welche der Saperiatendent d?s Census angewie Zen wird, eine Statistik der Hypotheken auf Farmen vorzunedmkn. Im Haufe dauerte die Debatte wegen der GifchZftZregtln den ganzen Tag Über fort. Dieselbe wurde mit grööZer Htf tigkelt geführt. Bei der schli,ßZichen Adfttinmung hielten die H der Mehrheit sich befindlichen Republikaner die Entschei dunz de? Sprechers instimNig aufrecht. D y n a m i t e r. PittSburg. Pa.. 30. Jan. I, CharttlSborough wurde Nacht die Wohnung deS VfarrerZ der dkutfchen katholischen Kirche deSPzierS Fleckinger vermittelst Dynamit in die Lust geblasen Zücklichsr Weise entkam der Pfarrer und die beiden im Hause bifiadlichm Dienst mädchen unverletzt. Die andere Weltumseglerir. N e s Y o 1 1, 30 Januar. Die .Botinia kam heute an. Miß BiSlon') befand sich an Bord. Chicago will zehn Millionen aufbringen. Chicago. 20 Jrnuac. Ja eiser lagkn Sitzung deS E5kuliv - KsS des WettauSstellung KomiieS, die heute 'IZachaiittag stlt'fand, marde dee Mayo.' CttAier instrunt, nach W tshiagtsn zu telegraphtren, daß teZch!osst? worden sei. den Garantiefond für die WeltanSstellung auf U0.000 000 zu ctMica in dem Banol für 13,000,000 auZgegebkn kldkN. Ein riesiger .Cracker-Trust New York. SO. Jin. DaS neueste auf dem Gebiete der kap tsligtschen Con centration ist die Gkündung ein riest gen .Cracker-TrustS. Dttselbe wurde bereits unt?r den Geseßm van JUnoi? inkorporirt und zwzr mit einem arger liZzen Kapital vn 6,000 009 Dollar. Die Gründe, warum man sich in JUi N ) S ilikozporiren li b, sollen sein? weil ln große? Theil dkS KavisalS auZ dem Westen kommt ud weil man im Staats Illinois dkkürtizen Caaldin?twnen am k'.ign Trubel mSt. tu &Kt ; Aha! L o n d o n, 30. Jan. Bei einer Ber sammlung der Btttrelee der verschiedenen Dock Compaznien bemerkte dr Vor fltzende. daß die Kosten der Compagnieen seil dem großen Streik um 150 000 Pf. St. jährlich gewachsen seien. Dazu habe da Geschäft noch bedeutend abgenom men. 60.000 Tonnen Frachten seien weniger nach London gekommen und die Einnahmen seien in Folge dessen um $12,517 kleiner geworden. Unter den Arbeitgebern, speziell unter solchen, welche viele Leute beschäftigen, ist eine Bewegung im Ganze, eine ' labor aupply Company" zu gründen, deren Za,eck darin besteht, die Arbeitgeber im Falle eine 'Streik? mit anderen Leuten zu versehen. DaS Bekanntwerden die (et Absichten hat unter den Gewerkkchasten ziemliche Aufregung hervorgerufen, ob wohl sie meinen, die Sache sei nicht so leicht auszuführen. Aufgespießt. London. 20. Jan. Ueber Nord hausen in Sachsen zog ein furchtbarer Orkan hin. Ein Arbeiter, der an den Telegraphendrähten auf einem Dache arbeitete, wurde vom Wind heradgewht, er siel auf einen Limpenpsosten. dessen Spitze ihm durch den ganzen Körper drang und ihn sofort tödtkte. Mehrere K rchthürme wurden umgeblasen. Arbeiterunruhen. Wien. 30. Jan. In Gablenz, in Vödmen machten fünfhundert streikende OlaSardeiter inen Angriff auf die Fabrik,

drängen ln dlestlbe Und ruinirttn die Maschinen. Die dazu kommende Polizei wurde ebenfalls angegrigm, und in dtm darauf folgenden Kampfe wurden zrort der Aufrührer gttödttt und viele schwer verwundet.

Allerlei. Graf Andrasty liegt im Sterben. Großfüift Ntkola liegt hoffnungslos am Krebs darnieder. Emin Pascha bat dem Kötdif ttlegka vhirt, daß er stch auf dem Wege der Bes. serung bifinde. Gtstern war der Jahrestag de Tode deS Kronprinzen Rudolpd und die kai serltche Familie besuchte seine Gradstätte. In England wundert man stch sehr, dafe Stanley noch nicht? über seine letzte Afrikareise erzählt, und glaubt, daß in Abkommen mit dem Köaig von Belgien oder mit dem Verleg Mackinno begeht. Dr. Hettinger, Prosissorder Theologie an der Würzburger UnioersttZt ist gestarben. Bei einer Versammlung in Neuilly kamen der Radikale Lissagary und der Boulangist Laur in Streit, der bald zu in?m allgemeinen wurde. Man glaubt, daß ein Duell folgen wird. Für die kommenden RelchStagSwahlen sind die Candidaturen von 200 Sozialdemokratin angekündigt worden. SisssachriQta. Angekommen in : Pdiladelpia: .Prusstan- von Glasgow. Q ueenStovn : .Britannkc von New York. . Southampton: Weini von New Park nach Bremen. N e m Y o 1 1 : .Crotie" von Dunder z .Ethiopia-von GlaSgov; .Sdam" von Amsterdam. London: .Rotterdam" von New Park nach Rotterdam; Michigan" und .Palestine" von Boston. Der französische Dampfer La Nor mandie-, der am 25. Januar von Havre abging, wurde am 23 ln 9 Grad rördl. Breite und 2Z Grad westliche Länge ungesprochen. Seine Maschinerie war beschädigt, aber er bedürfte keine Hilse. Deutsch, Lacel Nachritten. Provinz Branden bürg. Der. UnterstaatSsecretär von Zastrow km Ministerium ' deS Innern in Berlin ist .dieser Tage im Dienstgebäude deS Ministerium plötzlich gestorben. Herr von Zastrow wohnte um die elfte Stunde einer Sitzung der PrüfungSk(5ommission für den höheren Verwaltungsdienst, deren Vorsitzender er früher roar, bei, urde während derselben unsohl und begab sich ln sein Arbeitszimmer. Als kurz darauf der Kanzleid ieaer das Arbeitszimmer betrat, fand er Herrn von Zastrow unbeweglich auf seine Stuhle sitzen. Der hinzutzerufene Arzt konnte nur noch den bereits eingetretenen Tod feststellen. In Adlich-Neetz hat der Kolonist und Altsitzer Christ. Schnell am Weihnachtsfeste sein 100. LebenS jähr vollendet. Der Cigarren- und Weinhändler Lehmann in Charlotten, bürg ist kürzlich NachtS auf den Heimwege zu der Wohnung feines Vcters,deS Stadtverordneten Lehmann, überfallen und lebensgefährlich verwundet worden. Bis jetzt ist er noch nicht wieder zum Be wußtsein gelangt. Es war jkdenfallS auf einen Raubmord abgesehen, denn die Hosen- und Westentaschen deS Ueberjallenen waren umgewendet. Provinz Ostpreußen. f Der General-LandschaftSralh a.D. Karl Häbler, einer der Veteranen der ostpreußischen Fortschrittspartei, in KS nigsberg. Ihrem Leben hab selbst ein Ende gemacht: In Königs,erg der Zimmermann Maohöser, in Krartepellen, infolge eines ehelichen Zwistes, die Frau deS Maurers I. und !n Tilsit der Zimmermeister Schröder. Der Fleischer Keller in Gandrienen md der Knecht NaujokS aus Jodtschen wurden todtgefahren, in Georgenbura ist der yferdewSrter Abrolat und in K.-Lum-pönen der Tischlergeselle Chr. Farapie ertrunken. Provinz Westpreußm. In Hohensier spielte der fahrige Sohn des Besitzers S. mit dem ffewehre des VaterS, dasselbe entlud sich md drei Familienmitglieder, die Mutter md zwei Töchter im Alter von 10 und 15 Zlahren, wurden erheblich verletzt. JnMocker hat infolge gleicher FahrlasstgkeiiseiteuS eines Arbeiters der BesitzerösohnZarbert den Tod gefunden. In Mariewerder Veteran Jakob Warkentin. pie 20jährige Tochter der Wittwe Schakowstt in Wessel, die einzige Stütze der ltzteren, war mit selbstgemachten Korbarbiten zu einem Korbmaarenhändler nach Fiedtttz gegangen. Auf dem Heimweg, scheint sie Landstreichern zum Opfer gefllen zu sein, dre an ihr e;nen Raub uv Lustmord verübt haben. Man seid das Mädchen unweit der Landstrße, in gräßlich zugerichteter Weise mit zr fetzten leidxrn. ÜtemfeeH. zer

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in jonning ti oyn oct umrae xen smaer; durch unglücklichen Sturz kamen tzu Tode: in Voel der Auknei Rclnr.

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