Indiana Tribüne, Volume 13, Number 132, Indianapolis, Marion County, 30 January 1890 — Page 3
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Die emzigs nicht alkoholhaltZge cu Pflanzen bereitete Medizin in flüj sige? Form. Sie ik nicht ein Getränk an Rnm, oder Vrauntwein, gewürzt Hub versüßt, u den Geschmack z befriedizea, sondern ein ans fall komischen Kräutern gefertigtet Präparat. Die ntnc m,g a 8 it nintgt lal !ut. ftäk ili Re?rn, KuSkeln und ejiru, ttrctlt 5alts aal kräftigt da yftem. Hit D 1 8 14 m häufigst tZr, Fuk ttone Sicht erfülln, find I agen, die Slneeseide, lic Lid? die Rimn. tn dizin, lch Zchmerzlo die THUig!,U disn Organe i,d,r Iöt.t!chSd. Die tu Set Bin8t Slttfxl thut IUI. Für Leute, otl an Hllnhotl leide, t die 3Sbitn seh? etthLöU. Sie hilft w drrdauung, lartrt vrfto?fus, rtttibt Sal. M gut gtgin 5!ii5, Rtukslzia n g,ge 2 HauttrankZjtten. 311 FaUimkdt ta & ro flr fe,toril find die nuu Ligar Bitter sehr tthooll, Nf0nr ab,rskr Frau und indrr. grauen laust ein Flasche und xrokirt p. mrtn derrstie:r fit nicht hat. dU fie bet ihm. S, sie inmal ,b:ssLt hkt. kd st tcht hr aus gln ' maetatBltttf." fltt tniig bekannt 3Cnue itni Sittctl. I ftwulitt Ist Seh!: und beruhigt die er, rzu. ttrt Ii tngid unk gibt In perfekte Blutlnulstio durch die enZchüchen lern, ekche mit ,fttltht tu ?fdh,it tdkhirastet. kolVi I.Sasa, von Ro. 7i West Eor&faat: 34 hab In d,n l:ti ,Slk Jahren fUM,8tnatiemeti" tat Ha' ghavt und el tZt tu Hauömtuei in miß Zauulie.s , o. W. D a t . a 15 Baron tr., 95 Orleav, La., fchrttdt unter Um. Datu d . Bkut 1833 wie felgl: Ich drn ein 15 gahr, nach Hot reinglwSkkanfcz eegangen, eil ich an unge ,unt.m lt ktt. Ich habe den drei haschen .Stg Söütii" gSs:röt und hat ml mehr au ntttt fill die QueU:n. LS ist die dty, K,di,i, wIch hrzkflTt wurde." rn ettte Ferguson, von Dre, 9U sagt: .weg- tft die befte di,w. die j2l huS k ft hat mein Lln g NUtt." . 1 1 oo üutstS:. I,., sagt: .ine Vittir mich ss TZars!?ft vot ,ehu 35 nn und tfirilich heilte , ich ,sn Rheumst:. ra V. . DeviS. von Samden, . Z., Ztttbt: J hab fbr an schlechter Lerdiuung und Kt,Vid - Beschwrdea gelitten und .Bin, gar itterd erzchsM grsße rletchterung. ae H. Droyer, Wedkik.Vass',sch,tdt: tch benuzt stetZ .weg alZ Kedtzia tn Hruhdng und erfreu: mich der behen esundhtti. . ola, 77ZKzt?oe?V tr.. Nm York, .Ich halte 3 Cwegar tttkr,- ,u, ein nubrt?,tAich .Tentt. in hadschek dich frei, dresftrek ZUll. AZOoiK ald X3rnsr Co, 182 VasZiazton Straße, A?w vork. iS ! iS! Ich hab groZie Partie Lake Eil gekautt Ud rd o S. sluzust an zu folgende Preise er .. 15 di Ä Pfd. in einer Lieferung, e per 100 Pdf. bis t Pfd. in einer Lieferung, 3 per 100 Pfs. 100 dil SM Pkd. In einer Lieferung. 25 per 100 Pfd. 200 lil 1000 Pfd. tn ine Lieferung, 20c per 100 Pfd. 1000 611 20CO Pfd. in werL'eferung. 17e per MPfd 00 11 SgPU In tintf Lieferung, 15 9t 100 Pfd. :;-:f;;,: '- :! ' Xa Xretdir tjt nicht rliadt, Pif zu In dein dr Kontra! aSzufchlieZe. Eavlor. tZT Vtittt September nsch!,n eine nene dndefferte Auffage von Am Wkbftuhl der Zeit" eocialfvIUtschit Roman t 3 Bücher o A. HU ZSakfter. Ja circa 2L dSchenttichea Lieferungen zn dem dWgea Preise von je k Senk, zu iezieS durch die Buchhandlung von Carl Piagpank, Ho. 1 Süd Alaban.a Straße, oder durch die Herautgeber Greie, Muo liier- & Co., 490 WaZnut Str.. Cincinnati. O. Lgenten überall verlangt. Carl Pwgyusk'S Deutscht Auch - Handlung ! o. 7 O&b QlabamaKr. vesirLnsk end Ldonnemett ans alle i z," und AKtlStde erscheinende Vücher und ritschrift werden angenomn: und promvi Tdgeliesert. An- und Vnkanf alt VSSee. QseialisüsS Literatn, Texjit,jlio .neGigen-Mj SL. Etablirt seit 1859. ÖMe? MM Ecte tum end Spracs Sl tTiliiia Eillirg.) Ilew York. beorg all Art ton f 9XAflarutt-ifnt rmonala uffordervnqei tc für tite Zeitung, totcUfür alle deutschen Blätter In dea Ver. Staaten und Europa. - C&aunUioh Dtitc!i-Amersknfcb eltunttS iiCa la cnurua GMhftjLokal cur trtita liutd U Iub1 Uran at VW krt, Bnafber draUefc. Blitte 'wdwt xihtnn.rtToll nrueht, ui "Uu FutUik : nar ssjtitu i nk,
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DerAsrikareisende Roman von Reinhold Ortmenn. (Fortsedun?. Aber eS ar da freilich nicht metzr sonderlich viel zu thun' Doktor MaltuS war todt, das konnte leider keinem Zweifel unterliegen. Seines weit geöffneten Augen waren starr und gebrochen, und auch nicht der leiseste 'Athemhauch trübte die blanke Flache deö Spiegels, welchen der Diener ihm an den Mund gehalten hatte. ,Der Schlag muß, ihn gerührt haben!" meinte der Mann, dem die Katastrophe nicht eben allzu nahe gehen schien. Wenn die Herren tin wenig mit anfassen wollen, können roir ihn ja auf das Sopha legen, und ich will dann sogleich den Sanitätsrath holen. Helfeix wird er ihm freilich auch nicht mehr, aber eö muß doch alles seine Ordnung haben!" 6s ist ein großes Unglück, Huco; aber eS ist doch immer besser, als wenn eS getroffen hätte einen von uns." Und der andere druckte ihm stumm die Hand. Sie waren sich in demselben Gedanken begegnet. Der Sanitätsrath war mit seiner Un terfuchung bald zu Ende. .Ein Schlaganfall mit sofortigem tödtlichen Ausgange!" meinte er, als er zu den Brüdern in das Speisezimmer kam. Bei der Constitution des armen College und bei seiner nicht sehr vorsich tigen Lebensweise mußte man aus etwas derartiges früher oder später gefaßt sein. Nun, er hat wenigstens einen schönen Tod gehabt!Die Gebrüder Tobias fuhren still nach Hause und saßen sich in ihrem eleganten Prioatcabinet lange stumm gegenüber. Dann war es mit einem Male, als ob sie Beide zu gleicher Zeit sprechen woll ten; aber Hugo ließ seinem Bruder da? Wort. .Du weißt, daß ich nicht abergläubisch bin," sagte Herr Adolf Tobias. .Aber es giebt gewisse Dinge, die den Menschen nothwendig in eine gewisse ernste und: feierliche Stimmung versetzen müssen. Wir haben ein erschütterndes Erlebniß hinter uns, und ich hoffe. Du wirst mich nicht auslachen, wenn ich Dir sage, daß mir zu Muthe ist, als ob uns eine Mah? nung von oben zu Theil geworden wäre. Laß uns einmal aus gutem Herzen ein Opfer bringen, Bruder! Laß uns den Gedanken mit dem Nhonsteiner Berg werke aufgeben und laß unS zufrieden fein, wenn wir unser Geld mit angemessenen Zinsen heraus erhalten!" Er streckt: dem Bruder seine Hand entgegen, und ohne Bedenken schlug der andere ein. Sie hatten sich verstanden, roie sie in ihrer musterhaften GeschäftsVerbindung einander ja immer begriffen hatten. Ihr moralisches Gewissen war n?ch den heroischen Entschluß beruhigt und ihr kaufmännisches auch, denn jeder von ihnen wußte ganz genau, daß sie ohne den Doctor Maltus nicht mehr daran denken konnten, den Feldzug gegen Cäsar Hertling fortzusehen. Was sie da aufgaben, war ihnen ohnedies verloren, aber daß sie freiwillig darauf Verzicht geleistet hatten, mußte ihnen nothwendig als eine edle That angerechnet werden, wenn doch vielleicht irgendwo Buch geführt werden sollte über die gu, ten und schlechten Handlungen der Men schett. Zwölftes Capitel. DeS ConsulS Ueberraschung bei dem unerwarteten Erscheinen seiner Tochter war keine geringe gewesen, und seine Miene wurde sehr ernst, als sie ihm ihr abenteuerliches Nohnsteiner Erlebniß erzählte. .Und nun, Du lieber guter HerzenSvapa," sagte sie, .mache Dich darauf gefaßt, ein zweites Geständniß zu verNehmen, daß Dir sicherlich noch viel, viel .unangenehmer sein wird, als das erste. Ich hatte AlleS darum gegeben, wenn ich es Dir hätte ersparen können; aber es war unmöglich ! Gott, der meine HerzenSkämpfe gesehen hat, weiß, daß eS unmöglich war." Des Consuls Stirne furchte sich tief. ES war nach allem Vorhergegangenen vielleicht nicht allzu schwer, diesen zaghaft einleitenden Worten die richtige Deutung zu geben; aber das Zutreffen dieser Vermuthung hätte gerude unter den gegenwärtigen Verhältnissen eine so verhänanißoollen Schlag für Cäsar Hertling bedeutet, daß er an eine solche Möglichkeit nicht früher glauben wollte, als bis ihm jeder Zweifel genommen war. i .Ich konnte das,, was ich Dir jetzt sagen will, freilich leicht aus eine für mich günstigere Stunde aufschieben, Papa. Aber ich will nicht, daß etwas , ? r , c . i unausgesprochenes uns unwayres zwlschen uns sei. Wenn ich Deinen Zorn verdient habe, will-ich ihn auf mich nehmen ; aber ich könnte Deine Freundlichkcit nicht ertragen, wenn ich sie durch eine Lüge oder auch nur durch ein Ver schweigen der Wahrheit erkaufen müßte." Cäsar Hertling-legte die Hände aus den Rücken und begann mit starken Schritten m dem Hotelzimmer auf- und niederzugehen, .Das alles klingt wunderschon, doch es wäre mir viel lieber, wenn das, roaS Du mir zu sagen bast, solcher Beschönigungen und Entschuldigungen nicht erst bedürfte. Ohne Umschweife also: was ist es, das Deiner. Weinung nach meinen Zorn erregen muß?"' .Ich habe Schlog Nohnstem verlassen, ohne mich persönlich von der Gräsin Günderode zu verabschieden, und ich habe unterwegs den Entschluß gesaßt, nicht wieder zu ihr zurückzukehren." .Und was ist geschehen, daS diesem Entschluß eine Berechtigung gäbe?" .ES hat sich nicht? Besonderes ereignet, und eS handelt sich? ja auch nicht um eine plötzlich? Einaebung, Papa! Aber ich bin nach ernster 'Selbstprüfung zn der Erkenntniß gekommen, daß ich mich in einem Irrthum "befand, als ich meinte, die Gattrn Günderode'ö werden zu können." .Ah! DaS ist .Wahrheit eine hübsche Ueberraschung. und Dein Gleichmuth nöthigt mir fast eine Art von Berounderung ab. Hast Du dem Grafen Vielleicht gar schon eine ähnliche Erklä. runa kßmacbt?"
Mml''Da mir Nlemän auf der Welt so nahe steht, wie Du, Papa, mußte ich mich auch gegen Dich zuerst aussprechen!" Hertling athmete erleichtert aus, und er hielt eS für angezeigt, einen müderen Ton anzuschlagen. .Du befindest Dich offenbar in einer Erregung, liebes Kind, welche Dich unfähig macht, die Dinge richtig zu erkennen, Du warst vollkommen Herrin Deines Willens, als es sich darum handelte, eine Entscheidung über den Antrag des Grafen zu treffen. Ich habe Dich dabei in keiner anderen Weise zu beeinflussen gesucht, als etwa durch einen väterlichen Rath. Jetzt aber liegen die Verhältnisse ganz anders. Du und ich, wir Beide sind gleichmäßig an das Wort gebunden, welches wir Deinem Verlobten und seiner Familie verpfändet haben." Soll ich also um einer Uebereilung, um einer kindischen, eigensinnigen Thorheit nullen unglücklich werden für mein ganzes Leben? Willst Du darauf beharren, Dein Wort einzulösen, auch wenn ich Dir sage, daß ich dem Grafen nicht angehören kann, ohne tief elend zu werden daß ich in der Lebenisphäre dieser Leute nicht zu athme vermag und kläglich ersticken müßte, wenn man mich dennoch hinter den Mauern ihres alten Schlosses einsperren wollte?" .Das sind Ueberfpanntheiten," sagte er. .Wie eö scheint, gehen in einem Mädchenkopfe zuweilen die wunderbarsten Dinge vor. Aber ich wette, daß diese Grillen bei der ersten Wiederbegegnung mit Deinem Verlobten in nichts verfliegen, Du würdest Dich wahrscheinlich schämen, solche Absichten ausgesprochen zu haben, wenn jetzt Gün derode durch ein Wunder hier zu? Stelle sein könnte." .Nein, Papa!" erwiderte sie klar und fest. .Wenn er vor mich hinträte jetzt oder zu irgend einer anderen Zeit so würde ich ihm genau dasselbe sagen, was Du soeben aus meinem Munde vernommen hast." Ab was in aller Welt ist die Erklärung dafür? Für eine Sinnesänderung so folgenschwerer Art muß man wahrhaftig bessere Gründe anführen können, als romanhafte Redensarten und inhaltlose, unklare Empfindeleien. Für solche Dinge wirst Du diesmal auf wenig Verständniß bei mir rechnen können. Gieb mir eine Thatsache, eine einleuchtende, überzeugende Thatsache, und Du wirst mich bereit finden, all' Deinen bil ligen Wünschen Rechnung zu tragen. Zum Werkzeug einer bloßen Mädchenlaune aber werde ich mich niemals machen lassen, wenn es sich um nichts Geringe res als um einen offenbaren Wortbruch handeln soll." .Du willst eine Thatsache haben, Papa," sagte sie mit einem so kühlen und tonlosen Klang der Stimme, daß er befremdet aufhorchte. .Nun wohl, vielleicht begreifst Du, daß ich nlcht mit dem Grafen Günderode vor den Altar treten und ihm das Gelöbniß der Liebe ablegen kann, wenn meine Liehe in Wahrheit einem anderen Manne angehört." Von allem Unerwarteten, das ihm diese Unterredung brachte, hatte den Consul sicherlich nichts so überraschend getroffen, als dies unumwundene Bekenntniß. Er blieb stehen und schaute seiner Tochter voll in'S Gesicht, Die Gesicht war marmorbleich und sehr ernst; nichts von dem leuchtenden Abglanz einer beseeligendenZHerzenSneigung war auf
pemfelbenzu lesen. WaS heißt das?" fragte er. .Had iH Dich recht verstanden? Du glaubst, einen anderen zu Heben? .Ich bin dessen so gewiß wie meines Lebens." .Und sein Name?" .Du wirst mich nicht zwingen, ihn Dir iu nennen, wenn ich Dir sage, daß meine Liebe eine hoffnungslose ist, daß unüber windlkche Hindernisse mich auf ewig von dem Manne trennen, dem meine Zuneigung gehört." Es war eine so müde, schmerzliche Resignation in ihren Worten, daß der Unwille des ConsulS sich allgemach in Mitleid zu verwandeln begann. .Ich hätte wohl ein Recht, gerade jetzt oolle Offenheit von Dir zu verlangen," sagte er, .aber ich will nicht in Dich dringen, denn ich sehe wohl, daß wir besser thäten, diese Unterhaltung vorläusig zu beenden. Wer eS auch sein mag, der Dich durch irgend welche Künste Deiner Pflicht abwendig gemacht hat, er wird, wie ich hoffe, Ehrgefühl genug besitzen, sich mit einer offenen Erklärung an mich zu wenden. Und waS Dein Verlöbniß mit dem Grafen Günderode anbetrifft, so sordere ich unter solchen Umstanden nicht mehr von Dir, an demselben festzuhalten. Ich habe eine zu höbe Meinung von der Bedeutung feierlicher Gelöbnisse, als daß ich meinem eigenen Kinde gestatten könnte, eine Un ' f 1 T m rit X. Ist I wayryell zu vezcyworen. Avcr ,cy wiu l auch nicht, daß diese Angelegenheit leich , ten Sinnes in einer augenblicklichen I Aufwallung abgethan werde ! Ich werde , der Grastn Günderode ern höfliches nt j schuldigungsschreiben an Deiner Stelle i schicken und werde Dir Zeit lassen ,ur I Ueberlegung, bis der Graf hier eintrifft. j Dann wird es Zeit fern, noch einmal auf t l. .-7Z die Sache zurückzukommen. Dreizehntes Capitel. Goldig war die Morgensonne über dem schlesischen Berglande emporgerne gen, einen der herrlichsten Sommertagi mit ihrem Glanz erfüllend. Schon machte sich überall in der Natur das Nahen des Herbstes suhlbar, und eS war, als wolle sich noch einmal alles blühende Leben m semer vollen Pracht entfalten. ehe eS sich anschickte, zu welken und zu Veraehen. Auch über dem freundlichen Landhause, daS so anheimelnd und traulich auS feiner Umgebung von breltwipmaen Kastanien bäumen hervorschimmerte, lag in verschwendenscher Fülle der goldene Sonnenschein. Kein lieblicheres Bild deS Friedens mochte eines Malers Phantasie ersinnen, als eS dieses Fleckchen Erde darstellte, uf dem doch so viel Verzmets luna und Elend und namenloses Herze leid sich vereinten. Tiefe, erquickende Ruhe herrschte ringS umher, und feierliche sänftigende Stille enipfina den Eintretenden auH drinnen in dem Asvl der Hoffnungslosen. Wie von den linden Lüsten des spaten vommertages hereinsetragerk, war tn der.' Frühe des Mor
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gtttSM llnsiHMrer GaD NulloS über die Schwelle des Sanatoriums geglitten. Unaufhaltsam hatte er seinen Weg genommen über die Stiege und über den teppicbbelegten Gang bis in das Stübchen, in welchem eine arme, zerrissene Menfchenfeele bangend ihrer Erlösung harrte. Zu Häupten ihres Lagers war er stehen geblieben, und wenn ihn auch kein menschliches Auge wahrnehmen konnte, den allbarmherzigen Sendboten Gottes, den Frieden bringenden Engel des Todes, so empfanden doch diejenigen, welche das emacy betraten, mit andachtsvollem Erschauern die heilige Majestät seiner Nähe. Bald nach Tagesanbruch hatte die Wärterin den Doctor Heinau benachrichtigt, daß in dem Zustande der Madame Rossi eine auffallende Veränderung ein- , , r ' . ji r: jl i gerreren nvexzugtt war oee pflichtaetreue Arzt zu seiner Patientin geeilt, und er hatte nur einen einzigen Blick auf ihr bleiches, wie von einem Schimmer der Verklärung überhauchtes Antlitz zu werfen brauchen, um die Bedeutunq diefer Veränderung zu beareifen. Seine Kunst hatte hier nichts mebr xu verrichten. Die Kranke begehrtt ihrer nicht, denn diese letzten Stunden ihres Daseins waren frei von Leiden. Sie stand im Begriffe, sich der Obhut eines welseren Arztes anzuoertrauen, der Balsam spenden kann für Wunden und Heilung auch für das tiefste Leid. Trotzdem blieb Heinau an ihrer Seite. bis leise ein Warter hereintrat mit der Meldunq. daß ein Herr gekommen sei. elcher den Doctor sogleich in einer Angelegenhelt von augerjter Wichtigkeit zu sprechen verlange. DaS Gespräch, welcheS der Assistenzarzt draußen mit dem Fremden führte, war nur von kurzer Dauer. Schon nach Verlauf weniger Minuten erschienen zur stillen Vermunderung der Wärterin beide im Kranken zunmer, und Hemau gao ihr einen Wink, der gleich ihm in den Hintergrund deS Gemaches zurückzuziehen. Der Fremde trat an das Lager der Sterbenden. Sein männliches, fonnengebräu'itkS Gesicht war tiefernst, und'fein Athem ging rasch. Aber die Kampfe, welche dieser Stunde vorangegvngen waren, hatten ihm die Kraft verliehen, sich zu beherrschen. Lange blickte er unverwandt auf das blasse Frauenantlitz, das trotz ferner geschlossenen Augen gerade heute schöner und friedvoller erschien als seit vielen Jahren. Dann kniete er neben dem Bette nieder und legte seine Heine Stirn auf die kühle, schlaff herabbangende Hand der Kranken. ES war, als ob eine wundersame Kraft ausgegangen sei von dieser sanften Berührung. Lanzsam hoben sich Tornetta s schwarz bewimperte Lider, die schönen, sammetglänzenden Augen, auS denen das unruhig flackernde Feuer verschmunden war, und die jetzt ganz den jenigen Felicia'S glichen, ruhten mit freudigem Aufleuchten aus dem lmeenden Manne. Ihre Lippen beweaten sich: aber die Worte klangen nur wie ein Hauch, und sie wurden keinem verstandlich als demjenigen, an welchen sie gerichtet waren. .Clemens, mein Gatte! O, ich wußte wohl, daß Du kommen würdest, mich zu rufen, wenn die Stunde da sei. Dank, mein Geliebter, Dank! Und wo tft Feucm, unser Kind?" .Auch sie wird kommen, Toniettal Vielleicht noch in dieser Stunde. Sie (AorNeßuna tülur., QZer darf yetratyenx Man fängt neuerdings an, sich mit Brasilien, welches,' fchon Halbveraessen. aeuerdinaS der Welt so zahlreiche Ueberraschungen bereitet hat, wieder etwas eingehend zu beschäftigen. Da hat man penn auch ein merkwürdiges, man kann t . . : v . n . r - . v . st ' . , ' sagen, einzig oa,ieyenoes esey gesunden, nämlich über die Eheschließung. Diese Gesetz verlangt nämlich, daß die HmathScandidaten beiderlei Geschlechts ein arztliches Zeugniß der Medicinalbehörde ihres Wohnortes beibringen müffen, wonach sie mit keinerlei erblichen oder zufälligen Krankheiten und Gehre chen behaftet sind. Ohne ein solche! Attest dürfen sie nicht heirathen. Den Anstoß dazu haben die in einem Theile Brasiliens rn erschreckendem Maß überHand nehmenden Skrofeln gegeben. Jenes Gesetz erscheint trotzdem vom Ge sichtöpunkte der Humanität bedenklich. Der Kampf um's Dasein, ,tks surviv! ok tn üdtest." wird in der menschlichen Gesellschaft anders geführt, als im Thier- und Pflanzenreich. Geistige Kraft und Ausdauer geht keineswegs mit körperlicher Krafr Hand in Hand. Die geistigen Vorzüge sind es daher heutzutage, welche im Kampf um'S Dasein den Ausschlag geben. Man hätte eS vielleicht in Brasilien der Zeit überlassen sollen, jenen Proceß der Ausrottung der Skrofeln zu übernehmen, anstatt mit der eisernen Faust deS Gesetzes rücksichtslos in die Familienbeziehungen von Taufen, Sen einzugreifen. m m m Land, un HauswirthschaftlicheS. Winke fürHübnerzüchter. Der fortwährenden Schwankungen unterworfene Preis für Eier in den Städten und die unverhältnißmäßige Theuerung der Eier, selbst unter den günstigsten Bedingungen, ist ein Beweis dafür, daß die Hühnerzucht immer noch daS Sliejkind unserer Farmer ist. Zunächst sorge man für einen guten und reinlichen Hühnerstall: ein wasserdichtes Dach, warme Wände und Glagfenster. W!an achte auf Beschädigungen durch Sturm oder Regen, beklebe dieWände mit Dachpappe der getheertem Filz, oder nagele mittels alter Latten eine starke Schicht .frischen und guten Strohes daran. Die Fenster sollten nach Süd oder Südost hinaus gehen. Den Boden bedecke man mit einer guten Strohlage, sodaß die Hühnei scharren können. Als Futter gebe man Mais, Weizen, Hafer, Buchweizen, auch gut gekochte mehlige und kalte Kartoffeln. Wieviel Futter man taglich geben soll, kann man natürlich nicht vorschreiben; daS richtet sich nach dem jeweiligen Appetit der Vogel und dem Wetter. Man sollte jedoch nicht versäumen, ihnen im Winter Ersatz für Jnsectennahrung zu bieten. - Am besten eignen sich dazu auSgebratene Schvtinkaritöen. weicht die Stöhnn .mit
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Kftffce' rVl''"TiTM1"--Ir MW, a?z&&&toPrMgzßmmr großer Begierde fressen. 'Natürlich lai man nicht zuviel davon geben. Eine sehr wichtige Frage ist auch die Reinhaltung der Hühner von Läusen. Diese vermehren sich rasch, und in schmutzigen, dunkelen Ställen kann man sie überhaupt nicht los werden. Deshalb ist das erste, für einen guten reinen Hühnerstall nach obigen Grundsätzen Sorge zu tragen. Dann gehe man an die Reinigung der Thiere. Kerosene-Oel eignet sich sehr gut dazu; am besten thut man, wenn man es mit Schmalz zu einem Brei anrührt und diesen dann mittels eines Pinsels unter den Federn vorsichtig und gleichmäßig auf der Haut austrägt. 5cach mehreren Stunden wäscht man dann die Hühner in lauwarem Seifenwasser ab. Dies Verfahren muß jedoch mehrmals in Pausen von je drei Tagen wiederholt werden. Den Hühnern schadet eS gar nichts ; sie fressen gut und legen Eier nach wie vor. Eine neue Behandlung deS Kop f schmerze S. Neulich machte ein Arzt die Beobachtung, daß sich fein Kopfschmerz, der, wie bei so vielen Menschen, seine Ursache in zu starkem Blutandränge hatte, beim Schlürfen von kaltem Wasser milderte und bisweilen sogar ganz aufhörte. Außerdem fand er, daß das Trinken kalten WasserS den Puls beschleunigt. Diese beiden Thatsachen veranlaßten weitere Untersuchungen und Beobachtungen in Bezug auf den Zusammenhang zwischen Blutdruck und Kopfschmerzen, wobei daS merkwürdige Resultat herauskam, daß sich unter zweihundert Fällen von Kopfschmerzen ein großer Theil nach Schlürfen von kaltem Wasser besserte, ein anderer kleiner Theil unverändert blieb und der Rest sich sogar verschlimmerte. Beobachtet wurden die Wirkungen des kalten WasserS schon beim Nippen desselben, während dessen der Puls sofort stieg, indessen er nach beendetem Schlucken sofort wieder ab nahm. Da es keine billigere und andererseits sicherlich keine unschädlichere Mebicin geben dürfte, so kann Jeoer, der mit dem gleichen Uebel bebaflet ist, die Wirkung des kalten Wassers an sich selber probiren. Vom Auslande. Der Tenorist Ganarre, öessen Tod auS Madrid jüngst gemeldet wurde, hat die Tiefen und' Höhen des Lebens wshl besser kennen gelernt, als irgend ein anderer Künstler. Er war ein Baske und in Roncal geboren. Er arbeitete mit seinem Vater als junger Bursche in einem Hüttenwerk, wo er für geringen Lohn die härtesten Arbeiten verrichtete. Sein Patron, ein französischer Ingenieur, horte ihn eines TageS ein Lied singen und war so überrascht von seiner Stimme, daß er ihmdringend rieth, zu Pampeluna in einem Conzert aufzutraten. Gavarre gab endlich dem Drängen seiner Freunde nach und ließ sich in Pampeluna hören. DaS glückliche Nesultat dieses Wagnisses bestand darin, daß ihm der Magistrat der Stadt eine Unterstützung gewahrte, damit erMadrid aufsuchen uno dort GesangSstudien machen könne. Nach zweijährigem Studium e: 'hielt Gayarre in der komischen Oper Madrid eine Stelle als Chorist, allein er blieb dort nicht lange, denn er fühlte sich zu höheren Dingen berufen. Ermu thigt durch den Magistrat zu Pampeluna und unterstützt von dem MusikerEölaoa, ging Gavurre nach Italien, wo er feine Stimmbildung vervollkommnete und dann in Mailand debutirte mit einem kolossalen Erfolg. Um Vermögen zu erwerben, gina er auf dreiJahre nachSüdAmerika. "Bei seiner Rückkehr landete er in Spanien als ein Unbekannter. Mit Elena Sanz trat er 1873 in der kgl. Oper zu Madrid mit unerhörtem Erfolg auf. Von da ab zählte man ihn zu den großen Sternen der Oper. Er gastirte in Lissabon, Petersburg, Rom, Neapel, Wien und London. Auf diesen Reisen begleitete ihn fein alter Vater, der nie die Arbeiterblouse ablegte und der sich am Ruhm seines SohneS erwärmte. In Paris trat er als Vasco de Gama zum ersten Mal auf und ganz Paris war darüber einig, daß kein Tenorist der Gegenwart sich mit Gayarre vergleichen lasse Der Sänger war ein sehr gut gearteter, warmfühlender Mensch, der die Wohlthaten, die er in der Heimath genossen, nie vergaß. In seinem Dorfe Roncal ließ er eine 'Schule und ein Krankenhaus erbauen, und für Wohlthätigkeitsanstalten in Pampeluna gab er große Summen her. Er dachte daran, sich nach dem Beschluß der Künstlerlauf: bahn in seiner baskischen Heimath niederzulassen, und erwarb daselbst Weinberge und Häuser. Gayarre war der bestbezahl.te unter den Tenoristen. Er erhielt während der letzten Jahre stets 7000 Francs für jedeL Auftreten, und er hinterlaßt ein Vermögen von vier Millionen im Lebensalter von 40 Jahren. Ganz Madrid trauert um den Sänger, und die Königin will seiner Bestattung bei wohnen. D i e Lokomotive erobert ich den Erdkreis und je weiter sich das Schienennetz ausbreitet, desto leichter wird uns der Verkehr mit fernen Landern. Früher suchten Brustkranke hochgelegene Alpenthäler und die vor Wind und Wetter aeschützten Buchten des Mit- ! telländischen .MeereS als klimatische Kurorte aus, m neuester Zelt aber scheint der Nordrand der Sahara mit QuisisanaS besetzt zu werden. In der meteoro loaucken Gesellschaft Zlu Wien dielt Dr. Clar einen Vorkrag über seine jüngste at:'ä v -c. c t n. . weise nac Asriia uno uoer vir oequemsre Art. nach Afrika u aelanaen. Dr. Clar gab ,an, welche Gegenden der Kranke aufsuchen musje, der, umgeben von allen Bequemlichkeiten der Civilisation, nur die Milde deß afrikanischen KlimaS genießen wolle. Die schnellste Route nach Norvwest-Asrlka sei natur l die über Marseille, vkacd Bollenduna der Korsika von Nordoit nach Süd et't durchschneidenden ' Babn im ffcorc 1890 werde aber auch die interessante Route über diese Insel sehr bequem sein. Von der Nordostküste Korsikas wird man mittelst der Bahn in sieben Stunden in Ajaccio an der Westküste sein können, dessen Villenviertel schon einen sebr anaenebmcn Winteraufentbalt bietet, euch als solcher stark im Aufschwünge begriffen ist. Wer noch arößerer Wärme bedarf. erreicht von hier nach etwa LOstündiger s f ; rra 1 ntt L i .T . Veeiayrr oonu in Algerien, von wo eine . fr t ? c.. e ' i innren an Aipenvayn vur trojano.
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Oisönbahn . Zelt . Tabelle. Jeffersonville, Nadlson & JnUauapollt.' Abgang : Gxpreßznge 4:00 Vm. 8:15 Nm. keeomodation 8:45 Vm. 6:20 Nrn. Ankauft : Erd. 11:25 Vm. 10:55 Nm. Zleeom. 10:00 vm. 5:45 5lm. Vaudalia. Abgang : Expreß 7:80 Bra. 11.55 Vm. 7:00 rn. 11:00 Nm. Aeeom, 4:00 Nrn. Ankunft : xp. 8:45 Vm. 4:15 Vm. 2:40 Nm. 5:00 Nm. Hccom. 10:00 Vm. vee Line, C. C, . & Jndianapolit. Abgang: xpreß 10; Vm. 4:00 Vm. .55 Vm. 2:0 rn. ß4K in 5l 11 7; 05 Nm. Aukuuft: Exv. 8:25 Vm. 10:80 Vm. 55 Nm. 2.55 Nm. 10:40 Nm. Alle obiaen Äuae balteu in Brisitw . Die folgenden Züge laufen nur nach und dou vrightvood : Abgang: 8:l5 Nm. 10:50 New uubi . ö,u Zvm uuo ö:xö Atm. Cincinnati, Wabash & Mlchigan. Abgang : 4 00 Vm. 11 55 Dur. E 4S Ankunft: 10 80 Vm. 2 45 Nm. 10 40 Nm. riukinnatt,Indlsnap'lt, St.Lon.it & Ehicag,. Ciueiuuati Division. Abgang : 8.55 Vm. 45 Nm. Einciunatt fite. fi?i ttm m. " -' w w Vm. 6.88 Nrn. nur Santaa fi nrt , Ankunft: 11.00 Vm. 10 60 Nm. Ciann'ti A. 4:55 Nrn. :45 nur Sonnt. 12 in ttm Sfi ville Ace.10.85 Vm. Columbs Are. 4.55 m hteago Dlvmoa - Abgang: Il.'O Nm. 15 Nm. Lafayette Acc. 7.10 m. 5 20 Nm. Aukuntt: 8.8l)Vm. 2.85 Nm. 9küd?ttB Att. 10.85. Vm.S Iv Nm. Chicago, St. Lonit & Pitktburg. Abaua : 4 80 Wm. 00 Ihn. in Columbut Acc 9 00 Vm. Richmoud Acc 4 00 ?lm nrunft II 4 Bm. 6 50 Nm. 10 20 Nm Solumdut Acc 8 50 Nm. R.chmond Acc 9 40 Nm CHuago Division via Kokomo. Abgavg : 85 Vm. 11 LO N. Ankauft: 8 25 Vm. 11 15 Nm. Lake Srie Ss Western. Abgang: 7 15 Vm. I LO Nm. 7 00Nm. 1 10 Nm.-Vnkuuft; 8 20 Vm. 10 80 Vm. SO Nm. S 2o Nm. Judianavolit & Vincennet. VrdreS Vbaaua : 7 ?0 Vm. See. 4 n Vn,. tzpreh Ankunft : 5 00 Nm. Vce. 10 4ö Bm. Ciueiuuati. Harnilton & ZudtauapoUt. Abgang: 4 05 Vm tgl. 4 10 Vm 10N5 vm 4S Nrn. tfi. 6 bNm. Anknntt ; zl (,5 Vn. Z"Nm. l55Nm tgl. I 10 Nm Ohi, Suoiaua & Wefteru. Peoria Division baana : 7 45 Vm tgl. 2 05 Nm 5:0", 11:15 Nm tgl. 'st: 0 Vm al. l:HVra. 2 40 Nm. ö:80 Nm. Oestllcke Didlüon. . Adaaa ; 4. stl N, tut lk!:l0Vm. 7 0Rm tal Ankauft : 7:?o Vm :tb ?tm igr. ic:50 iim tgl Sndiauapolit, Decatur & Visiern. Abeemg : 85 Vm. 11 00 Nw kgl. uk: ! 60 M. 4 68 Nm. Indianapolis So St. Lonit. bgaua 7 25 Vm tal. 11 05 $ni tl. 4 00 (Im. 11 05 Nm tal. Ankunft ? 8 45 rn tal 10 80 Vm. 2:85 Nm tgl. 6 25 Nm tgl. LonitvÄe, New Albany & Chicago. ff.feirflAA nnh TOisfcirtrtn ff.it h Tthiff nnV Zbgang 6 00 Bm. 1;15 Bm. 11 10Bm tgl. Renon Aee. S OO Nm. Ankunft: 4 00 Vm 8 5 tat. 8 51 , schafi?n des ANaZ nach Cönftai'.litte und x l nrr .: ' r . wener cie n?renvayn" nach ÄiSlra am Rande der Sahara führt. Auf der ganzen 'trecre slno Besorderunz, Unterkunft und Verpfleauna euroväisch : überall 1 f t t sind auch iu deirwohlkultioirtenUmZebunaen der arön:ren Qrte Willknoieriel entstanden, schmucke, aus Lustziegeln erbaute Hauer, umgeben von Oattelpalmenhainen und dem Grün afrikanischer Vegetation, daß gerade im Winter die größte Frische zeigt. Die Mittel-Tem-peratur des Januar ist dort die unseres Avril 110 6!rad ßeffitiaV dabei dk- iiift so rein und ruhig, dag weder in den Dattelpalmenwaldern noch sonst der berüchtigie Staub Afrikas sich bemerkbar macht. Bei der gegenwartigen JnfluenzaEpidemie dürfte die Mittheilung interessiren, daß auch Frankfurts größter Sohn seinerzeit von der heimtückischen Krankheit nicht verschont geblieben ist. In einem in der Zeitschrift für W ! C CL ft ... "X. f m j-k m vllveuve uns! vom zayre verossentllchtenArlese schreibt nämlich Lomse Seidler, d. d. Dresden, den 27. Juni 1831, an Herrn von Quandt wörtlich folgendes : Vor etlichen Taaen Katte ich denn die große, große Freude, Goethe m: 1 ftrt.f. k. rr -ftsn efm tun im vu9 -jviv tu. seben tu sorecken. 5r katte sich rnie. der recht erholt, gegen das letzie Mal, f-t . -w wo ico bttlyln war, Ullgesayr vor l4ja gen, und somit wäre denn wohl geraume Zeit für ihn, wieder Muth zu fassen. Ich glaube nach Allem, was der Bediente sagt,' daß er auch die Influenza von einer Spazierfahrt im starken Wind bekam und dies nahm thn die lange Zeit sehr mit." FrauBrosjet, In habe rin einer Weiukneive auf dem Boulevard Contrescarpe in Paris und Gattin eines I fl?.ft rtitrfttrS Vf tt ttttt2 ftfrts tttl I iIkllUtlUtVUIVf vv ... (t.vittvw VVM. Illl Faubourg St. Martin No. 3 in Paris besaß, erhielt zu ihrem Geburtstage am S. Oktober v. I. kein Geschenk von ihrem Gemahl. Darob erzürnt, machte sie sich in der Frühe auf, nm den Ver? geßlichen zur Rede zu stellen. Am Fau, bourg St. Martin Ro. 3 angekommen, bemerkt sie eigenlhüipliche Schatlenbüder auf den Fenskervorhanzen in dem e lenchtete.r Schlafzimn:r ihres Galten. Ihre Eifersucht wird rege; sie eilt in das HauS, bewaffnet sijj in der Küche mit einem großen Flcischmesser und stürmt hinauf zu dem Schlafgemach ihres ManneS. Ihre Eisersucht war nicht unbe gründet, daS zeigt ihr der erste Blick in daS Zimmer, nachdem sie die Thür aufgestoßen. Einen Augenblick zaudert ihr Fuß auf der Schwelle, dann stürzt sie sich mit dem Ausruf: Ha, um dieser Elenden willen betrügst Du mich!" mit hochgeschmungenem Messer auf den er tappten satten und durchbohrt ihn mit einem Stoß Herz und Lunge. Nach vollbrachter That stellte sich die Frau so, fort den Beh orden. .Ich habe meinen Mann getödtet ! " erklärte sie. .Verhaften Sie mich ! 0 DaS Pariser Schwurgericht hat die Angeklagte sreigesprochen. Olle Cotten von Frucht und SchattenbSumen und Stauchern ouS der Baumschule der derüdmten Nochefte? Firma Jrosn JrotberS. können bez. gen werden durch den Lokalagcnten, N. Nerz. 124 yatteeson Straße. KzzU CQcl .Jey Httskna ui:
ozialistifHe sSSZonZ Regelmäßige Geschäfts 'VerssR-ckz jeden zweiten Sonntag kn McRSt fc der Arbeiter.HaUe. Neue Mitglieder Verben h den rl mäßigen Versammlungen tfgcwsssn. ZZonellZchtt VeUraa 20 ßcsfc. Mitglied de? Sektion könn Mitglieder der Krankenkasse werd. Qtntföt Arbeiter fölfcC Coö an! Kauft Tickets via d!t ' 2r e3Uom 5 vtut. MEwAiBMT CwiCAtfttl v " 1 nach gylcago nnd dl VCetbvtPzz Abfahrt den Judiauapolit : 7 0 Vm Aukuuft in Chicago 1 80 R 11 10 Vm...... , 9 9 500Rsi 1l5Vm m m m 7 v 6 00RQ . VsuouttSSL Abfahrt von Chicago : SSöVm. Aukuuft iuIkd'plt IMVxx 0Nm m -9 9 H , V N55NM m 9 815Ca Mouon Ace.... 9 9 9 StQZzx Di w,ia lrl, Ich in ) bicaso tt Rilckk. br na k. 7. Ticket Office : No. 26 Süd Illiuoit Gtt&iu 1. 1. Baldwlxi! rUt VitnUuUfL Der Sandw!rth practischer Rathgeber für Feld z$ Baus. Bedlffirt Ton W. 7eni!c!u mW'!!.1"1' t'b !, tBWfM AI !Wf!.H7vi . tu t 1 7 p Zrl . oattrntam, mtt E ." vwtwr""0f snnin Kwnni. 5hr, i ftucta eranaHltat. !" ' "IfW SlIUI l sae?sN!lrm-Oignal. ykssr caSttMWt. I nglish Opernyak. I rz.ui, SU, S psrU 1 ?5sdl d SiiiSifiac errtt. I K, Kttz, Tet enl KcffftQstfSteM, 6 BiEftea nd S?sd.tzaZ. II ficKniiucitf! Sur , sa H $t?a4tiff! Rc. ah. Hellt 9iu it tilart r St?, iinl ffert Wivne . 14 A, a1 vd ?on Sa?, . 15 $us tt. udeZökM i ii Atzkiftk, . unh kd tt. IT v. s, 54t, il ftantxt tt. ö ZZklstt Er t t4i nnl Zsh .T. U& sh ob i,dt et. 121 läSaA ual Gi,bt O 131 di b T",tUnU US a,tt.nHK,e Uf7 aslunöia usd H Sv 1 B s?. US Sl Ctl ! rs,n5sLz.?,LkLh,. m ttuaa K Re.s,n ettt U3 S5a:4stoa sb SiJtt ZU UI Ct3;2 ss. ad 01 et?. IM H, Ls,. n, D,!., tt. IM Söicai utift Zchigsn u. 187 Htwwau nn 8 Cte a t, 2 a, $ JLwotl. f y5,r:s?!Vn;s nai rsil Ctr. U ridis sft I etr. SS s. . NEW Hink, sqzt t 24 MüftZschst cu t. latr eu, n ZLiBviZ SHigan tt. Bs,lsai Ci?, bb I RifWftef i un Eierte e. tU nZZe nd EiEiü et. iit Pnj,wt, B, Mlchlgan tt. 211 Jrw ub Giköert tt. 216 Lardtg, 5Lats,iaZ. 116 Ztnntfitt anj 1 Sl L'!s tt. und MtiT r. tl CS fMtn ob EIct tt. tt iUforaia sd Cecuttnt tt, tS ZUU ml Kl 5 Port Ctr. It Znttcn Sb. sb t. cUtf Ct 7 S5N:.HH,x5 l?ks B flau tt. t VttqljL Heb etti m n$ b Bilaai Utr. 818 SK cbI Drttt if. 34 SilSlnt, und Hs?tz tt. U OkszknsteB, tt. U 6ei(Berf ne Bsflieft Ctt U tz;ttt uni , fer! Ctt. tt öirtriaa as DfingUn CU. IiaUjiB, D$i Ct. 7 28 ncf!n Hnb BftlnfttB u !' ys?esst. ? Lnttkkkl,. m kitftcim mal Bcentanl tt. Ilt K!!5k?Nt Bai Ctt5!i CU, QS KtttK un, W 3. B. B. aal 431 2sN s!. 3 U, nn Bcttrac! Rat 5! ZBH,i uitt suaia tl. 52 ZU al ScutfUa ctt ft i?ft Ban ikTatt, tt. H U9Z , CSBt) Ctt. lö ÄiBf5f j b dmsti Ctt. 97 tritaa na ao tt. h a ija . nt ßemi Ctt 11 öititjan ci. JDcnUi Clz, SU es uad sEe, tt. ai ,rSa ,. TUtrxlt j 514 aaits atz UcrrlJ tt UI 3I!Bt aal üaafst O 11s ms an ZdaeataH tt, sl ilftsZix,t anH,r, 519 TBaefstk aal et, 1 ridtan und yalser. 's fsomia , NrtltTh IcaU säte ftttacaxf 1 OsHaatU aal gs&ttUaa CI mUtaart ab Caztf Ctt. m Ok UBtzeNB,, ttaPisttanlSfeglaMBsl H Sbfiuia ?,. atz ft?i!!a O es ü aal filam ti. aaflsaBU tt. aal Halts C9 tu c,ran cab 2)caßrta Ctt eis aft aad Stacoln aa 614 Äiribtaa aal 6eux$ 515 RfltU aal cnli 617 , ?rtt an, RatxtS 71 StxBiaU . aal Han CS, n 11 val Cllfitgtt Ctt, Tt Oaiaftaa aal Btcsaa et, 74 saüa aal Otstfta ctt ' Bm. aal ftmt, 71 tiSJ sb Ctl. Ctt8tftUCti.ml ClSi,:r' Önii tichBH. altsaa.i::.-: &i I j eml Cia :mTl ' A TU Casim Ctt xl l CÄ 714 Ctic aal DNat Ctt. T Deuts CaMeaStU. 7 15 fiaat! anl Crtna, picuuvKuICefffC ä,.,, zu ,ttAtvHU NttH CÄ. LZ Nweiaaaal Vet, t. SO Cnaalieuicä. ;,;'!:, EM Ria eiiicirüsOi SfsIKaaQMaiCaflsU . . tt c. ustea Ct-TaaU !! f 7 OrKmtftUa lieUtaj es, ' !''.!! e MkaM.saneatt. i , tu B. Vjlaaq.Haa5. V? C;: er, cum cai nlu Ctt. CI Clia am frmn Ctt, &l an Vaall Clot 823 Caieatt aal artet ES4 Ztltx aal Ssrt9 CUti CM 51 K2u?Ub at ettlia L.U N endtaa aal ,nzia Ctt:, L N, -Z, aUn, i tta citltttM2li.i! 3Crq cinairxirtaulU Crrt C(2tCr3,tO. t'Zt OD
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