Indiana Tribüne, Volume 13, Number 132, Indianapolis, Marion County, 30 January 1890 — Page 1

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GDttoMLes. "i-r' Die Meinungen Md' darüber getheilt, ob die Verwerfung deS SozZalisten gesetzeS durch den Reichstag vir?lich als ein Auflehnen gegen die despotischen Ge löste BiSmarcks zu beurtheilen ist, oder ob BiSmarck die Ablehnung wünschte, um die von der .Nationalzeitung" ausgegebene Parole Nieder mit den Sozial demokraten !" zum "issue" bei den kom menden Wahlen zu machen. Einstweilen enthalten wir uns des Urtheils bis zum Eintreffen europaischer Blätter, welche besser im Stande sein müssen, die Situa tion zu beurtheilen als wir. Wir geste hen jedoch offen, daß wir mehr geneigt sind zur Ehre der Deutschen anzunehmen, daß sie doch vor dem äußersten Despotismus zurückschreckten, als daß wir glauben mögen, daß eS sich um eine FScderunz der Plane BismarckS handelte. Was wir aus der Thatsache machen sollen, daß 130 Mitglieder des Reichst, ges sich der Abstimmung enthielten, wissen wir vorläusiz nicht. ES stimmten 169 gegen und 93 für das Gesetz. eS stimmten also bloß 267 Mitglieder, wah rend der Reichstag deren 397 zählt. Immerhin aber dürfte eS kein Fehlschluß seia, wenn man Feigheit als das Motiv der Enthaltung vom Stimmen bezeichnet. Und noch ein anderer Schluß ist möglich, der allerdings dem Reichstage nicht zur Ehre gereichen wurde. Die, große Mehrheit gegen das Gesetz mag vielleicht nicht das Resultat der Abneigung pegen dasselbe, sondern deS geraden Gegentheils sein. ES mag sem, daß Viele gegen daS Gesetz stimmten, weil die Ausweisung? k lause l bereits verworfen war, und sie für die Annahme des Gesetzes ohne die selbe nicht stimmen wollten, und weil, wenn das Gesed angenommen worden Ware, eS an die Stelle des noch zu Rechte bestehenden Ausnahmegesetzes getreten Wäre. Doch wie gesagt, entziehen sich diese Punkte vorläusiz einer sicheren Beurtheilung unsererseits.

Das Philadelphia Tagblatt", dessen Redakteur, Herr Werner, in solchen Dingen meist ein gutes Urtheil hat, sagt über die Verwerfung deS SozialipengesetzeS : Die wirkliche, volle Niederlage BlSmarckS besteht darin, daß der linke Flügel des EartellS, die Nationalliberalen, sich weigerte, den Ausweisungs-Paragraphen anzunehmen, welcher der Regierung die Verbannung von mißliebigen Leuten auS ganz Deutschland gestattet hätte. Diese Infamie würden aber die Herren Libe ralen" hinabgewürgt haben, sie, die sei nerzeit im verflossenen Kulturkampf einen Präzedenz.Fall dasür schaffen halfen, wenn sie nicht Furcht vor den Wahlern gehabt hätten. Wenn man auf die Zeitungen hin über die Stimmung in Deutschland urtheilen kann, so ist ganz sicher, daß die Masse deS Volkes einer solchen Maßregel durchaus abhold ist. Wo wäre auch die Begründung für sie aufzusiaden ? Für das Aus nahmegesetz mußten die Attentate herhal ten; allerdings fälschlich, aber man konnte mit Hilfe des Reptilien-FondS doch dem Volke vorschwindeln, daß sie die Frucht der sozialistischen Agitation gewe sen seien. Seither aber, und namentlich in der letzten Zet, ist nichts geschehen, was auch nur einen Vorwand für neue Rechtsbrüche liefern konnte. Die anarchistische R ch tung. die einmal in Deutschland Boden zu fassen schien und notorisch vo der Re gierung gefördertwurde, um die Massen zu Putschen und Ausstanden zu treiben, und sie vor die Gewehre zu bekommen und dann ein richtiges Säbelregiment insceniren zu können diese Richtung scheint ganz abgestorben zu sein. ES gehörte unter diesen Umständen die eiserne Stirne Blsmarcks dazu, dem Reichstag oder dem Volk mit einer Maß reget zu kommen, die feit , dem Mittelalt.r aus den Gesetzbüchern der civilisirten Welt verschwunden ist. Eine Maßregel, für welche man die Begründung verweis gern mußte. Die nationalliberale und die klerikale Partei, welche in sehr vielen Wahlkreisen mit den Arbeitern zu rechnen haben, konnten es nicht riökirm, mit einem solchen Beschluß vor die Wähler zu treten und deshalb lehnte sie den Ausweisungöparagraphen ab. Darum hat glso Bismarck eine Nieder läge erlitten. Der Mann. alt. kränklich und mürrisch geworden, sitzt die meiste Zeit vereinsamt auf seinem Gute im

Sachsenwald. Er hat die Fühlung mit

der Nation, sozar mit dem Reichstag verloren. DaS zeigt am besten seine komische Haltung in den letzten Tagen. Wieder holt ließ er ankündigen, er werde nach Berlin kommen, um den Reichstag durchzuPeitschen. Er kam auch und betrat nicht einmal die Schwelle des Reichstags Gebäudes. Es war nicht ein: Kam, sah, siegte." Man mag sich die Verblüffung, den Zorn des Alten vorstellen, als er in Berlin erfahren mußte, seine Mameluken seien sv hartnäckig rebellisch, daß er sich bloß einer riesigen Blamage aussetze, wenn er sie zu zügeln versuche. Er wagte nicht einmal den Kampf im Reichs tag und nun will er ihn gegen das Volk wagen: Der Ausging der Affaire ist ein ganz unerwarteter. Es .uebe sich annehmen, Bismarck werde sich mit der Permanenz Erklärung und der Verschärfung deS AuS-nahme-Gesedes zufrieden geben, daS ihm dieser Reichstag bewilligt hatte und von dem nächsten weiteres verlangen. Durch die Absehunz vom Eonipromisse sedt er alles auf eine Karte. Wenn er verliert nun p, wir werden sehen ! DmthnsHrchten. WetterauSitSttn. Sr Jndiana: Wärmer, abwechselnd tkübe und bell. Die Achtstunden frage. St Paul. 29 Jan. Die Conventton der Bauunternehmer setzte deute ihre Berotbungen foif, und die Achtstun dknsraae wurde wieder vorgenommen. McKnight reicht ein Sabstttut für dU gestern passttte Resolution ein. zog das selbe aber wieder zurück. Dagegen wuid folgendes von der Bostoner Delegation eingereichte Substltut mit 11 gegen 4 Stimmen angenommen: In Rücksicht auf die Achtstundenbewe gung erklärt der Nationalverein der Bau Unternehmer, daß kr sich nicht lür com petent erachtet, eine bestimmte Zahl von Arbeitsstunden für die Baugkwkrkeim Allgemeinen festzusetzen, und daß eö den Lokal.Kö pttschaftm üderlzsssn werden muß, die Zahl der Arbeitsstunden den lokalen VtthÄ'tnlssen gemäß festzusetzen. Aber wir glauben, daß die Central Kö.? verschalt ollen Lokal Körperschaften ausS Dringendste empfehlen soll, ein System der Bezahlung nach der Stunde als ein nothwendig Schutzmittel einzuführen. Dieses Resultat wurde nach' einer hitzigen Debatte mit obigem R'sultat an genommen. Die nächste Konvention wird am 11. Februar in New 3)ttk stattfinden. Jolgende Beamte wurden gewühlt: Prüftdent John I. Tucker von Rw Ysrk; 1. Bice.Prüstdent-A. McAllifter von Cleveland; 2 Vick-Präsident-Anton Jttner von St. Louis z Sekretär W H. Sayward von Boston; Schatzmeister George Tapper von Chicago. Kongreß. Washington, 29. Januar. Im Stnat dielt heule Milchcll eine lange Rede zu Gunsten der freien Silberprü gung und der Ausgabe von Silberzertlfikaten. Im Hauke land eine bektige Debatte wegen der GefchüftSregeln statt. Der Gegenstand, um den eS sich handelte, ist von Wichtigkeit. BiSlzer war e Ge brauch, die Anwesenheit eines yuorumS aus Grund der durch Namensaufruf er folgten Abstimmung festzustellen. Spre cher Reed dagegen entschied, daß sämmt liche anwesende Mitglieder und nicht bloß diefenigen,. welche ihre Stimmen abge geben, zu zählen seien. Gegen diese Ent scheidung oppellirten die Demokraten. Der Sprecher beabsichtigte durch seine Entscheidung, ein Odstruktionöverfahren der Minorität zu verhindern. Der Spre cher hat das Recht, wenn kein Quorum vorhanden ist, die abwesenden Mitglieder durch den Seraeant at Arms htlbeiho len zu lassen. Wag nütze aber, meint er. diese Recht, wenn die Herbeigeholten sich weigern zu stimmen, und dann nach der bisherigen Proxi die betreffenden Per fönen als abwesend betrachtet werden und dann doch kein Quorum vorhanden ist? Auf der anderen Seite wird gel tend gemacht, daß nach der Entscheidung deS Sprecher Gesetze durch eine Stlm menzahl angenommen werden können. welche kleiner ist. als ein Quorum, und daß die Stimmen der Nichtstimmenden praktisch für die Majorität gezählt wer den. Die Sache blieb unerledigt. Spitzelthum in Chicago. Chicago. 28. Jan. Bekanntlich haben die Personal RightS League, die Central Labor Union und mehrere Turn. vereine gemeinschaftlich die Absetzung deS Polizisten Nordrum verlangt, weil der selbe sich in deutschen Versammlungen roh

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XSD&cSlKxrXi No. 158 und 160 Ost benommen und gewaltsam und unrecht mäßiger Weise Verhaftungen vorgenommen hatte. Um sich nun bei den genann en Vereinen wieder in ein besseres Licht zu stellen, denunzirte Nordrum einen gewissen Dammeyer als Spitzel und lieferte den Vereinen die Beweise dasür auS. Diese Beweise bistanden in den schuft ichen Berichten welche Dammeyer seinem Vorgesetzten Norbrum erstattet hatte. Dammeyer war Mitglied des Arbeiter bundeS, Präsident deS Freidenker-Ber-ein, Organisator der Karl Ma,x As. embly und spielte in diesen Vereinen eine prominente Rolle. Während deS Lnarchistenprozesfes hielt er die wüthend stm Reden, und er scheute sich nicht, d e Ermordung de Richters Gary. des StaatSanwaltS Grinnell und deS Poli zeiinspektorS Bonsi:ld zu empfehlen. Jetzt stellt eS stch heraus, daß Dammeyer von der Polizei angestellt war und dies nur zu dem Zwecke that, um Andere zu ähnlichen Reden zu veranlassen, die selben dann zu denunzlren und anS Mef er zu liefern und um die Stimmung ge gen die Anarchisten stets rege zu halten. Und diele schmutzige Arbeit thzt er für tzöO den Monat. In Polizeikrelsen herrscht eine wahre Panik in Folge diel Enthüllung, und Nordrnm wurde elnstveilen vom Dienste uSpendirt. bezeichnender Weise wegen VerrathS von AmisgeheiAnissen. Ott Qawl. Dr. Peter. Sansibar, 29 Jannar. Mehrere französische Priester sind in Malindi an. gekommen. Sie erzählen, daß sie kürzlich Dr. Peter in Koki getroffen hätten. Er befand stch bei guter Gesundheit. Die letzten Nachrichten von der oberen Küste lauten dahin, daß Lieutenant Bor chert zurückgekommen ist. Er verließ Bitu im September um Dr. Peter mit dem zweiten Zheil der Expedition nachzusol gen. Dr. PeterS hatte feinen Marsch im Juli angetreten. Borchert folgte der Route Peter, traf aber nie mit diefem zusammen. Borchert ist krank in Lamu. Allerlei. Da Befinden Emin Pascha'S hat sich bedeutend gebessert. Der Rhein ist an vielen Stellen aus feinen Ufern getreten. In Düsseldorf v irdt die Schiffbrücke von der Fluth zer stört. Professor Westphal in Berlin. lt rühmter Irrenarzt, ist gestorben. 0c)issnr)riStn. Angekommen in : Baltim ore: .Roßmore- von Li" vervool. Boston: .Bavarian" vo.i Liver Pool. New York: .State of Pennfyl vaniä" von Glasgow ; 21 Tage au. onoon : In Vlqr: .ivefer von Baltimore. Dee Hamburger Dania- ' fuhr heuer von Havre nach New Vork ab. Er nahm die Passagiere der .Suevia- mit, welche wegen Bruches der Schraubenwelle nach Soulhampton zurückfuhr. Hiesiges. Die Vdvokatea überlistet. Ein Mädchen Namen Sarah Butter ließ gestern durch einige Advokaten eine BaterfchaftSklage gegen den in den Sar ven Wheel Works beschäftigten Jerry tm . . f . r. - empner on quire Joynflon anhängig machen. Der Verklagte erschien am Nachmittag ln der Office des Advokaten, woselbst stck auch daS Mädchen befand, und erbat iicb eine Unterredung mit demselben unter vier Augen. Da paßte den Rechtöver drehern nicht und sie erklärten, dak er er $50 bezahlen müsse, ehe er an einen Ao. gleich denken könne. Al Kempner f klärte, dak er nicht so viel Geld habe wollten sie sich mit 525 zufrieden geben und al er auch da nicht zu haben be hauptete. ließen sie den Verhafteten nach f der Squire Office bringen, um ihn da selbst unter ÄUrgschast stellen zu lassen

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