Indiana Tribüne, Volume 13, Number 130, Indianapolis, Marion County, 28 January 1890 — Page 1
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. D!e Etnzelnheiten des gestrigen Eisenbahnunglückö sind haarsträubend. DaS Entfetzlichste bei solchen UnglückSsallen ist immer der Ausbruch eines FeuerS und das Verbrennen von Menschen bei leben digem Leibe. Daran ist der Gebrauch von Oefen schuld. Trrtzdem die Technik heute genügend Mittel zur Heizung von Eisenbahnwagen ohne die Anwendung von Oöfen an die Hand giebt, ist es noch keiner Gesetzgebung eingefallen, solche zu verbieten. Man kann ja die lieben Eisenbahncompagnieen nicht mit Kosten überbürden. Wenn auch dann und wsnn ein paar Menschen lebendig vbrennen, es thut ja keinem Gesetzgeber und kemem Eisenbahnmagnaten weh. Was gelten Menschenleben, was gilt die entsetzliche Qual des lebendig Ver brennenS gegen die Ersparniß von Dol' lars? Wie war das doch gestern ? Zwei liebliche, fröhliche, unschuldige Kindchen sitzen da ein Ruck, ein Sturz und der glühende Ofen mit seinem brennenden Inhalte fallt auf die bejammernswerten Kleinen, welche eines qualvollen TodeS sterben müssen, weil weil die Einrichtunz einer anderen Heizart viel Geld ko stet, und die Dividenden etwas kleiner werden könnten. Schreibts dem Kapitalismus inS Schuldbuch ! Daß trotz aller Fortschritte der Zivilisation in den Menschen noch ein gut Theil Barbarismus steckt, beweist wieder das Todesurtheil gegen Aßmann. Dreiundfünfzig Stunden lang streiten zwei Parteien unter den Geschworenen über das Strafmaß herum und zuletzt gewinnt nicht die mildere Auffassung den Sieg, sondern der Barbarismus. Aßmann war nun zwar allerdings kem Tugendheld, nach den herrschenden Begriffen mußte seine Lebensweise sür unmoralisch gelten, und cs mag ja am Ende auch wohl sein, daß die Welt nicht viel an ihm verliert. Aber daS hat mit der Sache nicht viel zu thun. Gcw ff; Gefühle und Empsiadungen sind dieselben in der Brust des Guten, wie in der Brust deS Schlechten. Aßw.ann ermordete feine Geliebte au8 Eifersucht, und unmittelbar nach vollbrachte? That machte er einen SelbstMordversuch, und brachte sich eine Schnittwunde am Halse bei, welche aber nicht den Tod herbeiführte. Am Schlüsse des Prozesses instruirte der Richter die Ge schworenen, daß Eifersucht kein Wahnsinn sei, und kein Verbrechen rechtfertige. So steht es eben in den mit SchweinSleder gebundenen Büchern, aber ist eS deshalb auch unbedingt richtig ? Sind diese juristischen Bücherwürmer und spitzfindigen, in der Stubengelehrsamkeit vertrockneten Rechtsgelehrten auch immer im Stande, das zu beurtheilen, was in der Brust und im Gehirne eines Menschen vorgeht ? Ist man nicht berechtigt, anzunehmen, daß ein Mensch, der mit der Absicht umgeht, seine Geliebte und sich zu ermorden und, nachdem er die Geliebte ermordet hat, das Messer sich selbst an den Hals legt, von einer Leidenschaft beherrscht wird, welcher er keinen Widerstand zu leisten vermag ? Muß der Geist eines Menschen in dem Augenblicke, da dieser sich daS Le ben nehmen wollte, nicht anders beschaffen gewesen sein, als jetz, da ihm daS Leben genommen wird ? Hier sind zwölf Männer, welche das TodeSurtheil ausgesprochen haben, ge wiß giebt es Viele, welche daS sür recht halten und dieselben : Leute lesen oder sehen im Theater morgen Othello oder Kabale und Liebe, weinen sich die Augen wund um den Helden des Stückes, sie bemitleiden ihn, er wird der Gegenstand ihrer wärmsten Sympathie, sie bewundern ihn. Was that Othello ? Aus unbegründeter Eifersucht ermordet er sein Weib und dann sich selbst. Was thut Ferdinand in Kabale und Liebe? Aus unbegründeter Eifersucht ermordet er seine Geliebte und dann sich selbst. Was that Aßmann? Aus Eiserfucht ermordete er seine Geliebts und versuchte sich selbst zu ermorden. Daß ihm der Selbstmord nicht gelang, hat weiter nichts mit der Sache zu thun! Wer, der schon Kabale und Liebe" von einem guten Schauspieler gesehen, hat nicht beim Ueberreichen deS tödtlichen TrankeS Thränen tiefer Rührung vergos sen? Wo ist der Mensch, der in diesem . ,.!. ' ... ! ii?': v - ;ii illi-i -iiS"!! liini11!': 1 '"'li-n
Augenblicke Abscheu vor Ferdinand cmPfand ? Ist eS Jago oder Othello, vor dem der Leser oder Zuschauer Abscheu empfindet ? Warum empfinden die Menschen anders der Dichtung gegenüber als der Wirklichkeit ? Warum können hier zwölf Männer die That abscheulich finden und kalt da Todesurtheil sprechen ? Nun, weil ihnen in der Dichtung die
That nicht bloß in ihrer Wirkung, sondern auch in ihrem Entstehen vor Augen geführt wird. Weil sie den Verüber der That von Schritt zu Schritt begleiten, weil sie jede seiner Empsiadungen mit emfinden, das Zerreißen jeder Saite in seiI mm Herzen mitfühlen, weil sie jede Ne- ' gung seiner Seele belauschen können, weil sich die Leidenschaft in ihrer elementaren Gewalt zu erkennen giebt. Weil aber das, was hier der Leser oder Hörer wahrnimmt, bei einem in der Wirklichkeit vorkommenden Falle nicht wahrgenommen wird, hat man doch kein Recht zu schließen, daß es gar nicht vorHanden ist. Der dürre Buchstabe deS GesitzeS kennt kein Empfinden, kennt keine Leidenschaft, er kennt nur die That, er verlangt Auge um Auge, Zahn um Zahn und macht die Menschen zu Barbaren. Für Jeden, der wirkliches Gesühl hat, würde Aßmann seine That genügend im Zuchthause gebüßt haben. DrathnaHriHteu. Wtterausichtn. Jür Jndlana: Wärmeres, hübsches Wetter. Kongreß. Washington, 27.Januar. Dem Senator Cockeill wird noch immer nicht genug Silber geprägt und er reichte eine Bill ein. monatlich fünf Millionen Sil berdollarS zu prägen. Im Hause reichte McCrea,y von Ken tucka eine Bill ein, welche die Anerken nun der Republik von Brasilien zum Zwecke hat. DaS HauS bestimmte 1.500.M zum Bau von dri BundeSgefängnisstn. Irland in A merika P u r x s u t a v n e v. Pa , 27. Jan. Heute wurden vom Kdcriss vttder Uch zehn Familien auS ihren Wohnurgen gkwitfkn. Die Berglkute gtwSznen sich an bieskS Vekfahr,n und verhalten stch ruhi l. Bttle kampiren im Fuien, Kein 'law" dag e gen anlas City, 26. Jin 2h der NZhe des Bwe R:oer" süsltch von her hat man eine Sekte entd es f, deren Anae hörige stch .Samariter- nennen, und welche glauben, Keanke dadurch heilen zu können, das sie da Blut Gesunder zu trinken bekommen. Man fand in einem Hause einen alten, o.m Tod, nahen Mann, NämenS John Wrinkle. und daneben in einem Bette zwei Kinder, Lb tcre schwach und abgemagert. Eine 11 1 tersuchung ergab, bah den Kindern HSustg Blut durch Einschnitte abgenommen warden war. welche? der Alte getrunken hatte. Man weiß nicht, wie man diesem Treiben ein Ende machen soll, da kein Gesetz dagegen ; stiet. Die Bergleute. Columbu, 0 , 27. Jan. Die Bergleute haben ia ihrer gemeinschaft lichtn Konvention beschlossen, datz jede Mitglied biS zum 1. Mai 25 CtS. per Monat und nachher IS CtS. per Monat für einen Strelkfond bezahlen soll. Konvention der Bauunter n e h m e r. St. Paul. 27. Jan. Die vierte JahreSconvention der Bauunternehmer begann heute. 200 biS 300 Delegaten find anwesend. Mahor SmZth hielt eine Bewillkommnungörede. Die Bericht? der Beamten wurden entgegengenommen und allerlei Routinegeschäfte erledigt. Morgen wird folgende Frage diökutirt werden : .Soll der Nationalbereii den achtftündi gen Arbeitstag in den Baugewerken ein führen, und wenn so, unter welchen Be dingungen? Ott Oadiki Deutsch und Tschechen. Wien, 27. Jan. Das Resultat der deutsch tschechischen Konferenz wurde veröffentlicht. Bestimmungen Über Ber tretung bei der Nationalitäten im Landes schulrath, Kirchenrath, in dem Oberlan dtSgericht u. s.v. wurden getroffen. Die Deutschen werden ihre Sitze im Landtag wieder einnehmen. Alle Partelen freuen sich über den Ausgleich. BiSmarck und der Kaiser. Berlin, 27. Jan. Der Kaiser und BiSmarck haben sich entzweit. Utber die ! y- ! !'; ..i-i'i , :!i!n ill,'?!!; srliiilwllfl1!
Gründe ist nicht? Bestimmte bekannt. Die .Freisinnige Zeitung- glaubt, die U sacht sei in einer Meinungsverschiedenheit über die Thronrede beim Schlüsse des Reichstages zu suchen. Ein amerikanischer Konsul. Tanger. 4. Jin. Die hiesige .Times of Marocco" spricht auSsübel'ch über daS Verfahren deS amerikanischen Konsuls LewiS. der seine Konsularge, richtöbarkeit zu verschiedenen Eepressungeu verniandte und Leute zur Erpressung von Geld und Mittheilungen widerrecht
lich einsperren und ausS Grausamste be handeln ließ. Zweimal ersuchte die maroccanische Regierung die Waihing toner Behörden per Kabel um Abberuf ung drS Konsul?, aber aus beide Depe schen ist biS jkdt nicht einmal eine Ant wort erfolgt. Allerlei. Kaiser Wilhelm leierte gestern seinen 31. Geburtstag. Kaiser Wilhelm hat H20.000 für den Bau einer Kirche zum Andenken an seine Großmutter geschenkt. In Wien verlautet, dab mehrere Mächte Lord SaliSbury den Rath gegeben, den portugiefisch - englischen Konflikt einem Schiedsgericht zu unterbreiten. Täglich mehren sich die Berichte über schwere Stürme auf dem atlantischen Ozean. An der englischen Küste haben die Stürm schmeren Schaden ange richtet. Die russische Regierung beabsichtigt die Erbauung einer Eisenbahn durch Si birten. Bei Effen wurde ein grokeS Kohlenlager entdeckt, dessen Bebauung etwa 700 Mann beschäftigen wird. VtSit7snÄrtevtea. Angekommen in : New York: .La Champagne" von Havre; Russta" von Hamburg. Philadelphia : . Lord Goughvon Liverpool. London: .Ocanmore von Balti more. Baltimore: .Missauri von London. Glasgow: .Rorwegian" ' von Boston. & ei I es! ßc s. AufeZn,r SpIZierfahrt zetödtet. Frau Myla F Rikinair dahier erhielt gestern Abend eine traurige Nachricht. Ihr 19 Jahre alter Sohn Fletcher Ritzinger. welcher am Yale College studiere, wurde gestern bei einer Spaziknahrt von einem Eisenbahnzuge getödtet. Die aus New Haven eingetroffene Depesche sagt, daß Fletcher Ritzinger einen früheren Schulkameraden aus Chicago Namens Wm E. Walker zu einer SpizierfahU eingeladen hatte. Als sie auf der Rück, fahrt die New Vork & New Haven Eisen. bahn kreuzten, kam ein ExpreKzug daher. Walker reitet, sich durch einen Sprung au dem Buggy aber der junge RiKinger wurde sofort getödtet. Auch die Pferde blieben auf der Stelle tobt Der junge Mann war dir einzige Sohn der Frau Ritzinger. Verwandte der Frau sind noch gestern Nacht nach New Haven gereist um die Leiche hierher zu bringen. Board of Mderm n. Gestern Abend sollte eine Slduna deS Board of Aldermen stattfinden. Die Demokraten deS Boards hatten verobre. det. wegzubleiben, um ein Quorum zu verhindern nnd die Sitzung unmöglich zu machen. Der Grund für dieses Borgehen liegt in der MeinungSverschiedenbeit im Komi! für Regeln. Dieses Komite be steht aus den Republikanern Thalman und Breunig und dem Demokraten Laut. Erstere haben sich auf einen Bericht ge. einigt, dad die gegenwärtiae Bestim. mung. wonach ine Ordinanz bei einer zweiten oder dritten Lesung durch ine Majorrtät der Anwesenden passtrt werden kann, so amendirt wird, daß eine O rdl nanz nur durch ein Majorität der er. wählten Mitglieder passtrt werden kann. Diese Aenderung ist natürlich im Interesse der Republikaner, weil sie damit sicher wären, daß ohne ihr Zustimmung gar keine Ordlnanz passtrt werden könnt. ES bleibt nun abzuwarten, ob die De. mokraten so lange zu Hause bleiben. hi die Republikaner andern Sinne? werden. OillitUOniOt. Sechs Spieler wurden um je tz10 und ollen oenrask. Joseph Russell, angeklagt Albert Witt geschlagen zu haben, mußte 510 und Kosten blechen. Philip Weghorst und Jack. Murphy
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