Indiana Tribüne, Volume 13, Number 129, Indianapolis, Marion County, 27 January 1890 — Page 1

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Entwurf einer Tarifbill. Walhington. 26. Januar. Der HauSauSschub für Mittel und Wege hat endlich mit dem Entwürfe einer Tarifbill begonnen, der sich der im vorigen Con I grek im Senat eingebrachten anschließen vird. Die demokratischen Mitglieder des AuSfchusZ? haben Substitute zu einer Anzahl von Bestimmungen beantragt, die aber mit einem Partelvotum abgelehnt wurden. N" Most appellirt. New Vork, 26. Januar. Johann Most, dessen Verurtheiluna zu einem Jahre Zuchthau? gestern vom Oberge richte bestätigt wurde, wurde heute vtr haftet, gerade als er aul der Wohnung von Frau Jda Hoffmann, die für ihn Bürgschaft geleistet hatte, heraustrat. Sem Anwalt verlanste sofort von Richter O'Srien vom Obergericht einen Habeas Corpus B.sihl und soll Most Montag dem Gerichte vorgesghrt werden Sein Anwalt wird RecurS on daS Avpellationkgeetcht einlege da gewichtige konstitutionelle Fragen bei der Verur. theilung Most'S in Betracht kämen. Er wird dezntragen, dok Most gezen Büi schzft bis zur Entscheidung über den RecurS Qif freiem Fufe belassen werde. Schnee im Westen. Denver. Col. 26. Jan. Bericht, von Jdaho bringen Kunde von einem hef tkge Schneesturm, der sich über da? ganze Territorium erstreckt. Die Utah und Northern Eisenbahn ist vollständig blokkirr. Die Central Paiifie Bahn ist noch in traurigem Zustande. Ein feit zehn Tagen bei Shady Run im Schnee stecken der Zug ist erst gestern' frei gemacht vor den. Die California und Oregon Bahn ist noch immer blockirt. Auf der Sout bern Pacific Coast Linie laufen keine Züge. yer Kd?l Der Schluß de Reichstages und das Soziali st engesed. Berlin. 25. Jan. Wrm eö gelun. gen war. gellern eine Etntrmskarte zu der Gallerie im SidungSfaale des Reichstages zu erlangen, der wartete vergeben? bis zum letzten Moment auf das Erfchei nen de? Reichskanzler?, bis fchlieblich Herr von Böttlcher. in Vertretung Fürst BiSmarcks, den Schluß der Sesston ver kündigte und die Abgeordneten einlud, im Weibm Saale des Schlosse die kaiserliche Botschaft entgegenzunehmen. Die Zuschaueemeng sah au?, al? ob die Enttääschung zu groß sei; doch wurde dieselbe etwas gemildert durch die lebhafte Schluß. Deballe über die So zlalistenvorlage; die Reden waren der historischen Bedeutung de? Augenblickes anzemessen. Der Sozialdemokrat Bebel eröffnete die Debatte; er bestritt. das die Berfol. gung selten? de? Staate? irgendwie zur Vernichtung der Sozialdemokratie bei trage. Er sei nicht überrascht, daß die Regierung das UnterdrückungSgesed per manent machen wolle, aber die Sozial demokratie, eiklärte er, sei unzerstörbar. Da? Vorgehen der Regierung gegen die Sozialdemokraten erinnere an die Ketzer Verfolgungen im Mittelalter. Wenn die Massen unfähig seien, wie die Regie rung behaupte, stch ein politische? Urtheil zu bilden, so sei da? Schuld der Regle rung. Selbst der einfachste Arbeiter werde erleuchtet werden, sobald die Last! der kürzlich beschlossenen Steuern, welche Millionen von Mark betrügen, auf ihn falle; die Roth lehre die Menschen denken Hr. Bebel verglich weiter da? gegen wärtig in Deutschland übliche Regle rungksystem mit dem Napoleon de? III. Der Sozialdemokratie sei e? zu verdan ken, daß Anarchismus verschwunden sei, Most? Blatt, die Freiheit, sei da? Pro dukt von Geheim'Polizisten und Agnt provocateurs Er könne e? al? That' suche behaupten, daß der erste HerauSge der der .Freiheit setzt PoZizeibeamler in Hannover sei. Am Schluß? seiner Rede prophezeite Hr, Bebel, daß seine Partei stch als stark genug erweisen werde, die gegenwärtige Mehrheit im Reichstage zu sprengen. Der preußische Minister de? Innern Heersurth ersideete Herrn Bebe!, da? Gesetz treffe die Sozialdemokratie nur, wenn sie eö übertrete. Eine Mehrheit der Sozialdemokratin hinge an den von den Londoner Gründern der Bewegung gepredigten Doklrinen. Die Führer der Sozialdemokraten in Deutschland reprä sentirten nicht die Masse dt? Volke? und am wenigsten von allen die Arbeiter: sie repräsentiktkn eher ditltnigen, die nicht arbeiten wollten.?

Fürst Caroleth Beuther. gemäßigt con servativ protestier gegen den Artikel in der National Zeitung-, in dem al? Pa role für die kommenden Wahlen .Nieder mit den Sozialdemokraten" ausgegeben werde. Obwohl er überzeugter Gegner der Ansichten der Sozlaldemokraten fei, dürfte doch die Ablehnung der Vorlage und da? Vorgehen der Regierung zu einer Situation führen, in der man nur noch an die Gewalt appelliren könnte. Dem.

Volke sowohl, wie der Regierung müßte die freie Wahl der Mittel, um zu einer Verständigung zu gelangen, gesichert bleiben. In der Sozialdemokratie stecke ein gute? Stück Jdeali?mu? eine Eigen schuft, lie allmählich sehr selten in Deutschland werde und vor dem Streber thum weiche ! Diele Schlußbemerkungen wurden leb hast von verschiedenen Seiten applaudirt und der Fürst wurde von seinen Freunden herzlichst beglückwünscht. Die Abstimmung über die ganze Vor laqe fand bald darauf statt, da selten? der Regierung keine Eiklärung erfolgte, da sie geneigt sei, daß Gesetz auch ohne den AuSwettungSparagraphen zu aczep. tiren. Die Conservatwen stimmten Nein" mit den Freisinnigen, dem Cen trum und den Sozialdemokeaten. gegen dle v einigten .Ja" dir RkichSpartei und dir Nationalliberalen ; so wurde die Vo?laze mit 169 g?gen !)Z Stimmen abzele)rit. ! vlat Freiherr von Usruie'Bomst von drr Reichöpartti uns Commrzlenrath Sedllnayr von den N.rtkonalliberalen stimmten dagegen. Sobald da? Resultat der Abstimmung verkündigt war, erklärte Hr. v.Bitticher, nachdem die Ruhe mühsam einigermaßen wi!derhergestellt war. die Session für geschloffen und forderte dle Mitglieder auf, um 6 Uhr im Schloß zusaNmenzu tr,ten. Der Kaiser, umgeben von den Mini stern und den höchsten Staatsbeamten. empfing zur bestimmten Stunde den Reichstag im Weißen Saale und verla? die Thronrede. Daß in derselben gar keine politischen Anspielungen vorkamen und der Sozial!-sten-Vorlage nicht im geringsten Erwäh nung geschah, hat allgemein überrascht. Die Etwädnung der Zünfte hat auch große Ueberraschung veranlaßt. Für die Handwerker, sagte der Kaiser, seien durch Erweiterung der Competenzen der Zünste. so daß sie krästkger dastünden und materiell basier gedeihen könnten. Erleichterungen geschafft worden. Die Feierlichkeit fand unter großer PomPEntfaltung statt; in der Hofloge ton dle Kaiserin mit dem Kronprinzen Wilhelm und dem Prinzen Eitel.Fritz zugegen. Der Kaiser trug die Uniform der Garde? du CorpZ. Die Abgeordneten begleiteten die Sätze der Rede betreffe de? Alter und Unfall. verstcherungSgesetze? und d'S Wunsche? de? Kaiser?, daß weitere Gesetze zur Bes. serung der Lage der Arbeiter zu Stande kommen möchten, mit Beifall. Die Niederlage Biömarck?. L o n d o n, 26. Jan. I ganz Deutschland hielten die Sozlaldemokraten Ver sammlungen. um dle Verwerfung de? Soziallstengesetzt? zu feiern. Diese Versammlungen trugen durchweg einen ruhtgen und gemäßigten Charakterz -Die allgemeine Ansicht ist dle. daß der Sieg bloß ein nomineller ist. Fürst BiSmarck glaubt wahrscheinlich sicher im nächsten ReichStaz eine Mehrheit für die Maßregel zu bekommen, sonst würde die Regle rung den Kampf nicht so zahm geführt haben. Die Führer der Sozialdemokraten sind mit der gegenwärtigen extremen Stillung der Regierung sehr zufrieden. Sie glau bin, daß die Absicht der Regierung, di' Sozialisten aus dem Lande zu verweilen, alle freisinnigen und radikalen Elemente gegen die Regierung vereinigen wird. So lange BiSmarck feine Uaterdrük kungSmaßregeln auf den kleinen Belage' rung?zustand und die gelegentliche Unter drückung einer Zeitun beschränkte, dabei aber den Arbeitern in der Form von Ver stcherung?gesetzen u. f. w. scheinbare Za. geftändniffe machte, fiel e? den Sozialde. mokraten schwer, die Masten aufzuregen und zu einem Verständniß de? drohenden DeSpoti?mu? zu bringen. Nun aber können sie eine andere Melodie singen und dle Führer der Sozlaldemokraten hegen die Hoffnung eine solche Vertre tung im Reichstage zu gewinnen, daß die Regierung ibr Programm aufgeben muß. Vor Allem hoffen die Sozialdemokraten größere Freiheit der Preffe zu erzielen. Die Samoa Convention. B e r l i n. 26 Jan. Im Auswärtigen Amt war man einigermaßen überrascht, zu hören, daß in New York der Dxt der SamoaConvention publizirt worden sei, und beschloß sofort, die Zustimmung der VertragSmächte zur Ausführung der ur sprünglichen Absicht, daß die drei Mächte

den Text zu gleicher Zeit publiziren soll ten zu fordern. Hr. Dbelp? sprach am Dienstag im Auswärtigen Amt- vor und gab feinem Bedauern über dle auf unerlaubte Weise herbeigeführte Publizirung de? Vectra ge? Ausdruck. Er erklärte, da dem Sk nat jetzt der Vertrag zugegangen sei. sei derselbe allein berechtigt, die Verpflich. tung der Geheimhaltung aufzuheben. Doch würden, angesicht? der Thatsache

der Publizirung. die Ver. Staaten nicht opponiren, wenn Deutschland und Groß britannien osstziell den Text dt? Vertra ge? publizirten. Demgemäß wurde ver einbart, daß da? Dokument sofort im .Relch?anzeiger-, und in der London Gazette erscheinen solle. Der Vertrag wlrd von Blättern aller Parteien in sehr abfälliger Weise kriti stet; dle Aeußerungen der Kreuz.Zti tung" und ver jvo nifflen Zeitung' wa ren am schärfst, n. Unruhen inPortugal. Lissabon, 26. Jan. I Lagos, in der Provinz Algarve haben Unruhen stattgefunden. Geeüchtweise verlauttt. daß dirselben von Republikanern au?ge gangen sind. Allerlei. Der Streik in Hamburg ist beigelegt ; die Leuie haben den Vorschlaz der Rhe der, wieder 85 Mark MonotSlohn zahlen zu wollen, angenommen. Ji Kassel und Fulda ist da? Land über schwemmt ; Kasiel selbst steht thellweise unter Waffer. Der Reg? fällt weiter in Strömem. Die Werra. Oder und Lahn sind über ihre User getreten; der Main und Rhein steigen rasch und viele Gegen den in Mittel. Deutsch'and sind unter Waffir gesetzt. Da? Exkcutiv.Comite' drr deutschen Partei in Böhmen hat da? bei der Kon ferenz in Wien mit den Tschechen erzielte Uebereinkommen gutgeheißen. - BryifföllieHriÄteu. Angekommen in : New York: .Adriatic" vonLiver pool; .State of Jadiana von Gla? gow; Ei-hpi von London ; Mon ravta- von Hamburg; .Saale- und .America- von Bremen. Fast alle Dam pfer b.richten über Schädigungen tn Folge sehr stürmischen Wetter?. össigeö Sroßes ßisenöaynungMck Anf der Monon Bahn.-Feuer. Drei Menschen verbrannt. Eine Anzahl Ambulanzen und Kutschen fuhr heute Vormittag kurz nach 10 Uhr in die Süd Alabama Straße an den Güterbahnhof der Chicago, Loulsville und Nem Albany Bahn. Sie waren telegraphisch dahin bestellt, denn bei Carmel, fünfzehn Meilen von hier war ein Unglück passtrr. Der Paffagierzug von Chicago hierher war entgleist und von einer Brücke herabgestürzt. Die Bahnbeamtin waren sehr zurückhaltend und gaben den Berichterstattern hin Auskunft. ES war kurz vor zwölf Uhr al? ein au? mehreren Schlafwagen be stehender Zug hereinfuhr. Eine Menae von Menfchen hatte sich angesammelt, um dem traurigen Schauspiele beizuwoh nen. und e? war in der That ein sehr trauriger Anblick, die Verwundeten au? den Eisenbahnwagen herau? und in die Ambulanzen Heden zu sehen. Ueber die Ursache der Entgleisung läßt sich noch nicht? Bestimmte? auSsinden. Der ganze Zug stürzte plötzlich in die Tiefe hinab, und'glng in Trümmer. Ein Wagen fing Jeuer und eine Frau mit einem Kinde, welche zwischen den Trüm mern eingezwängt war. verbrannten. Die schwerer Verwundeten wurden einst wtilen in Häusern in der Nähe dir Un glücköstätte untergtdracht. Die Zahl der Paffagikre war zur Zeit nicht groß, e? waren ihrer etwa zwanzig, aber eS entkam fast kein einziger unverletzt. Der Lokomotivführer Strope retttte sein Leben durch einen Sprung, wurde aber schwer verletzt. Der Hekzer Miller entkam unverletzt. Der Kondukteur Abe Angle wurde sehr schwer verletzt. Später : Unter den Todten befinden stch Frau Eubank? von Broad Rlpple und zwei Kinder von D. S. Oldham in Sherldan. Diese Drei verbrannten. Drei der Todten find unbekannt, ver muthlich ist eine derselben Frl. May gitzpatrick von hier (495 Nord West Str.) welche vermißk wird. Die Verletzten sind: Lokomotivführer Strope, Al. Clark von Westfield, Ex. preßbote Munger. Juliu? Pearson von Sheridan und ach t oder zehn Andere. Al? der Zug der die Verlttzlen her'el. brachte. an der New Jersey Straße Kreu-

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