Indiana Tribüne, Volume 13, Number 127, Indianapolis, Marion County, 25 January 1890 — Page 1
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SdttoviMes. Jngnsoll hat wieder einmal in ein Wespennest gestochen. Vor ein paar Ta gen hielt er vor dem Advokatenverein in New Jork einen Vortrag, den er Verbrechen gegen Verbrecher", betitelte. Un ser hiesiges Journal", daS Leiborgan des Präsidenten Harrison, nennt die Rede riesiges Blech (rot). Wahrscheinlich ha
ben andere Zeitungen dasselbe gethan, rotzdem Jngersoll kein Blech schvadt. fondern große wissenschaftliche Wahrheim gesagt hat. Diese Wahrheiten bestehen darin, daß die Neigung, Verbrechen u begehen, meist eine? angeborene ist, daß daher der Mensch, bei dem diese Neigung ehlt, für sein tugendhaftes Leben ebensowenig Lob verdient wie der, bei dem diese angeborene Neigung vorhanden ist, Strafe für seine Verbrechen. Er zeigte, daß seit Jahrtausenden die Menschheit sich bemüht hat, mit der größten Grausam keit daS Verbrechen zu unterdrücken, daß es aber trotz Tortur, Einsparung und Todesstrafe noch nicht gelungen ist. Er eigte, daß in unseren sozialen Zuständen, speziell in der Anhäufung von Reichthümern emerzeus uno in oer Verarmung anderseits, die Keime des Verbrechens iegen. Auf Grund dieser Anschauungen plaidirte er für bessere Behandlung der Sträflinge, für ein System, welches die Verbrecher zu besseren Menschen macht, und hauptsächlich sprach er gegen die Todesstrafe. Die Ansichten Jngersoll's sind an sich nicht neu. Sie sind von Philosophen und Gelehrten schon oft ausgesprochen worden, aber sie passen nicht in das Heutige System. Der Staat, wie er heute ist, macht den Diebstahl im Großen ge setzlich und muß den gesetzlichen Raub vor den Händen deS kleinen DiebeS schützen. Diese schöne Aufgabe kann der Staat nicht durch humane Behandlung der kleinen Diebe erfüllen. Die menschliche Gesellschaft tragt zu jeder Zeit ihren besonderen Charakter. Nicht j:der Charakterzug der Gesellschaft läßt sich bildlich darstellen, der Charakter der heutigen Gesellschast hat den Vorzug, daß man ihn bildlich darstellen kann, er erscheint dem Auge in dieser Form : $ Was dim allgemeinen Charakter der Gesellschaft zuwiderläuft, wird natürlich von den konservativen Elementen, von derjenigen, welche ein Jitercsse an der Erhaltung deS Bestehenden haben, der lacht, verspottet, verurtheilt, verschmt, mag eS an sich noch so gut und richtig sein. Die Mittel, durch welche der heutige Staat seine Autorität aufrecht erhält, sind daS Gefängniß und der Galgen. Der Tollar-Charakter unserer Zeit bedarf dieser Mittel zu seiner Erhaltung. Verbre chen, Gefängniß und Galgen sind soziale Erscheinungen. Es nützt nichts, sie vom bloßen Standpunkte der Humanität anzugrei'en, eö nützt nichts mit dem ganzen Geschütz der Moralphilosophie gegen sie ins Feld zu rücken, und würde die Psych olozie des Verbrechens bis zur völligen Verantwortungslosigkeit deS Verbrecherthums haarscharf nachgewiesen werden der S Charakter bedarf der Verantwortlichkeit deS Verbrechers, er kann ohne Gefängniß und Galgen nicht fertig werden, und darum wird jede Moralphilosophie, welche dieselben bedroht, von den Nettern" der Gesellschaft als Blech, als "rot'' bezeichnet werden. Wir nehmen das dieser Sorte Leute gar nicht übel. Sie wissen in der That mit wahrhaft menschlichen, wahrhaft natürlichen Ideen gar nichts anzufangen. WaS nicht in die Schablone ihrer Gesell schaftS- und StaatSidee paßt, ist gefähr lich, w?r nicht nach dieser Schablone denkt, ist ein Feind per Gesellschaft. Die Gesellschaft hat das Recht, ja die. Pflicht, ihn um ihrer selbst willen zu vernichten. Nicht dem instinktiven Triebe dieser Ge sellschaftsrelter, sondern dem immer mach tiger gewordenen Oppositionsgedanken hat Jngersoll es zu verdanken, daß er nicht zur Strafe für feine gefeUschaftSgefährli chen Gedanken öffentlich auf dem Schciterhaufen verbrannt wird. Es liegt wenigstens ein Trost darin, daß die Gesellschaft zum Zwecke der Ver nichtung ihrer Feinde nicht mehr den Scheiterhaufen, sondern höchstens noch in einzelnen Fällen den Galgen und das Ge fängniß anwenden kann, in der Regel aber, sich damit begnügen muß, die fort schrittliche Idee als ''rot" zu bezeichnen. WetterauSNSten. Für Jndiana: Trübe Wetter, Regen.
Dratynagritzteu. Auf hoher See verlassen. New Yark. 24. Jan. Eine De pelche von London meldlt. daß der Hamburger Frachtdampfer .Savonka" am 13. Januar im sinkenden Zustande aus hoher See verlassen und aufgegeben wurde. Die Mannschast ist gerettet.
Die Kohlengräber einigen sich. ColumbuS. O, 2t. Jan. Die beiden. Kshlengräder Organisation!, bobm sich unter inem gemeinschaftlichen Namen vereinigt. Jede Organisation bleibt zwar für sich bestehen, aber die Be amten werden gemeinschastlich gewählt und wählbar für Beamte der nationalen Oeaanisation find nur Mitglieder, welche beiden Organisationen angehönn.' Die jährliche Konvention soll am zweiten Dienstag im Februar jedes JahreS statt sieden. Wie in Irland. Punxsutawney, 24. Januar. Sechzehn Bergleute mit ihren Familien wurden heute durch den Sheriff mit Hilse von PinkertonS auS' ihren Wohnungen vertrieben. Starb. Washington, 24 Jzn. Cx'Se nator Riddlebergee von Virginia starb heute Vormittag in Woolstock, Birg. Er war ein Mann von bedeutenden Fähig I leitest, hatte sich ade: in den letzten Iahren dem Trunke ergeben, und dadurch seine Gesundheit untergraben und seine politischen Auöstchtm vernichtn. W1i i3 ncxt ? New York, 24 Jan. Gco. LounSberg, der Kassier deS hiesigen Postamtes, machte heute seinem Leben durch einen Pistolenschuß sin Ende. Eine Unter suchung ergab, daß er $20 000 untetschla gen hatte. Er wir erZ36 Jahre alt. Er bezog einen guten Gehakt und hatte außerdem in hacktnseck, N. I.. ein Geschüft, da ihm H50co da . Jahr einbrachte. Er wußte, daß man seit einigen Tagen sunen Unterschlagungen ans die Svur cekommen war, und kam der Ber hafmng durch Settst nord zuvor. Urtheil gegen Most bestätigt New Port. 2t Jzn. Der Generalt rmin der Svpeeivr Cou:t bat daS Urtheil geen Johann Mvst difiä'M. Most wurde (neuen anaedlich auf ührerischer Redei bei einer Versammluna im November 1887 zu einem Jidr Zuchkh.?uS verurteilt. NaturgaS-Sxplosion. T e ch S Menschen getödtet und viele verwundet. Columdu. O.. 24 Jan. In ei nem Dopvelhause, bewohnt von Michael BowerS und John Mariott, fand heute Abend eine Erolosion statt. Die HauptleitungSröhre. welche an dern Hause vor beigeht, war beschädigt und das entstiömende GaS tatte seinen Weg in den BtU Ut gesunden. Wie sich dasselbe inijündete. ist noch nicht aufgeklärt, genug eS erfolgte eine furchtbare Explosion, welche daS ganze HauS zerstörte. Frau Mariott wurde von der Gewalt derselben ouS dem Hause und einMinn, d:r in der Nähe stand, wurde aus die andere Seite der Straße geschleudert. Frau Mariott wurde in das gegen über liegende Hauk deS Heirn Wm. JameS getragen und eine Menge Neu gieriger drängte sich in daS Hau?, um die schwer verletzte Frau zu sehen. DieMenge ahnte nicht, daß sie auf einen Vulkan stand. Plötzlich erfolgte wieder ein furchtbarer Krach, dann einen Augen blick lang TodtenftiUe und dann Aechzen und Stöhnen der Verwundeten. Da? Hau? lag in Trümmern und Hunderte von Menschen, welche außen aus der Straße standen, wurden von der Gewalt der Exvloston niedergeworfen. Um da Unglück noch größer zu machen, wurden die Pferde vor einem Wagen der Feuer wehr scheu und rannten blindlings in die Menge hinein. Sobald die Pferde ouS dem Wege waren, machte man sich an da? AuSgraben der Verschütteten. Sechs Menschen wurden todt aus den Trümmern hervorgezogen. Dreizig oder vier zig Vtrwundete wurden in die btnachbar t:n Häuser getragen. Mehrere von ihnen sind so schwer verletzt, daß sie wohl schwerlich mit dem Leben davonkommen VttdM. Ou üaUh Da Sozialistengesetz. Berlin. 24. Jan. Der AuSweisungSparagraph des Ausnahmegesetzes wurde mit 166 gegen 111 Stimmen in zweiter Lesung verworfen. Bei der Ab. stimmung stimmten die Eonservativen
gegen den Antrag auf Streichung des Paragraphen, erklärten aber, daß sie sich nicht dagegen stemmen würden, wenn die Regierung auch beigeben würde Die deitte Lesung ist-auf Samstag an beraumt worden. Fürst Biömarck traf heute Abend hier ein. Er wird wahrscheinlich an der Debatte über daS Sozialistengesetz theilnehmen. Der Samoa. Vertrag.
Berlin. 21. Jan. DerReichSan zeiger veröffentlichte daS Resultat der Samoa - Konferenz und die deutsch Presse beurtheilt denselben allenthalben sehr ungünstig und klagt bitter darüber. daß, trotzdem die deutschen Interessen aus Samoa vorwiegend find, den Deutschen doch keine Vorrechte eingeräumt wurden. Allerlei. Der Kardinal Jzcobini liegt im Ster ben. In Rom ist dee Advokat Giulio San Felice mit $120,000 anvertrauten Geldern durchgebrannt. In Oestreich und Böhmen herrschen htstige Schneegürme. Dtr Verkehr ist allenthalben unterbrochen. Der Reichstag hat die Vorlage, An lehen für die Armee, dle Marine und den Post- und Telegravhendienst zu machen, angenommen. Bloß die So zialdemokraten stimmten dagegen. Admiral Prinz Wilhelm vo Hause Hessen - Philippsthal. Barchfeld wurde gestern mit großem Pomp in Kassel be graben. VeJtffuSrieSt,u. Angekommen in : New Bork: .Anchoria' von Glas gow. Baltimore: Jndrn von Hambürg. Liverpoool: .Eustc von New York. Philadelphia: Missouri' von London. QueenStown: .Etly ös Berlin' vonNewVork. iefigso. Der Tlßmsun Proz ß. DaS ErimlnalgerichtSzimmer war heute den ganzen Tag über von Menschen über füllt, welche aus daS Verdikt der Ge fchworenen warteten. BiS heute Nachmittag um 3 Uhr hatten sich die Geschworenen noch nicht geeinigt und dieS wird als ein gutes Zechen für den Angeklagten ausgelegt. 0Hif0ti0t Joseph und Nellie Wagner welche v)n Nick. Pryor beschuldigt waren, seinem Kinde, welches bei ihnen in Kost war, Geld, gestohlen zu haben, wurden fretge sprachen, da die Beschuldigung durchaus unbegründet war. Der Prozeß gegen Clara Flint und David Umstädter wurde bis nächsten Mit:woch aufgeschoben. Wi'der ein Opfer. Gestern entgleiste tn der Nähe von Augusta die Lokomotive eine Big Four Frachtzuges. Die auf der Lokomotive befindlichen Angestellten retteten sich durch einen Sprung, aber der Bremser J.W. Hedderich erlitt dabei doch eine sehr schlimme Verletzung am Kopfe und wurde per Ambulanz hierher nach seiner Wohnung No. 80 BateS Straße gebracht. Quittung über die Beiträge für den Reichstags. Wahlkond der deutschen Sozialdemo kratie : Früher quttNrt $89 75 T. K fi0 Zusammen .... .$40.28 Montag Mittag um 12 Uhr wird die Sammlung geschlossen, da schon am 20. Februar dit Wahl stattfindet. Catttttaitl Georg Roßwlnktl, Andau an HauöNo 281 Nord Ost Straße. $500. ' Berkshire L.se Insurance Comvann Backstkin.LagerhauS an McCrea Straße zwischen !vlaryland und Jackson Place $20,000. Salvation Oel, das berühmte ame rlkanilcke Seilnittel. surf n.. w.,. ... . V , " matiSmuS, Anschwellungen, Rücken und ,n . v . f nv rv . . Veienl,u,liirAkli. Aue Apotheker der kaufen eS für nur 3S Cents. 8 Fälle von Diphtheria und Fälle von Scharlachfieber j-tzt in Stadt. Mucho' Ckgarrenladen befindet in No 199 Ost Washington Otrabe. 13 der stS
Erstes Conzert - In - Msnnerchor - Gesang - Schule, i der MännerchorHalle, am
Sonntag Abend, 26. Januar Antana 8 Ubr. I Eintritt 25 Cents Person. Großer Ball dee Gegenseitigen Oacker-Nnter-aühungS'BreinS, am Donnerstag, 6. Februar '90, in der Mosarl-dalle I Eintritt . ... 50 Cents. Daß Comite. Deutsche Lokal - Nachrichten Großherzogthum Baden. Josef Viktor von Scheffel hat wäh, rend seiner Wirksamkeit als fürstlicher Archivar und Bibliothekar in dem jetzt dem Kaufmann T. Rieple gehörigen Hause in Donaueschingen gewohnt. Zur Erinnerung daran wurde dieser Tage ein schön ausgeführte Gedenktafel aus schwarzem wcarmor angebracht, deren Inschrift lautet: .In diesem Hause wohnte Joses Viktor v. Scheffel vom 1. Dezember 1857 blS IS. Auaust 1859. Die alte evangelische und die daran angebaute katholische Kirche rn Eppingen sollen zu einer neuen katholischen Kirche umgebaut werden, deren Arbeiten von X , am m c. nr- t n runo di.uuu ujtt. an oie Ziuenigrneymenden ausgeschrieben werden. An der UniVersität Freiburg, wie dies an anderen Hochschulen schon langer besteht, hat srch ein Allgemeiner Anzchlutz der Studentschatt- aevridet; zum Vorsitzen den wurde oanä. jur. Th. Neitinger aus Stockach gewählt. Der Bürgerauschug rn urtwangen hat zur nrwereruna der beiden Steatsanstalten. der Uhrmacher- und Schnitzereischule, deren etzrge Naume, wie aus den VerHans unaen des ständigen Ausschusses der LandeSgewerbehalle in Karlsruhe zur Genüge hervorging, nicht mehr aureichen, einen Beitrag von 20,000 Ms. aus Gemeindemitteln bewilligt. Für das durch od abgegangene Gemeinderathsmitglied Anton Rauber in Immenjtaad wurde der Bierbrauer Georg Flemisch von Helmsdorf gewählt und erpflichtet. Der seitherige Rathschrei ier Christian Langenstein wurde auf weitere sechs Jahre iede?geöblt. . a ? ' cm r r nuppen zuirrorran Aieyrle, welcher zu letzt in Nohrdorf und Heudorf Lehrer war, wurde wegen mehrfachen Verbrechen gegen die Sittlichkeit zu einer Vefammtjtrase von is Jahren Zuchthau nr r rr-t i l ' rurlyellk neoen orverlUsr auf zehn ahre. Der amerikanische Konsul in Nannheim erwähnt in seinem letzten Vericht der Entdeckung eine fettigen vurroga! für Butter tn ver Kokosnuß itenS deutscher Chemiker. Eine Fabrik n Mannheim bereitet jetzt täglich über 6000 Pfund KoloSnußbutter, welche Oleomarqarine ersetzen dürfte, da sie frei von Säuren, von angenehmem Gee schmack und leicht verdaulich ist. Provinz Hannover. Der Tischlermeister Louis Bühring in Münden, ein bisher sehr geachteter Mann, dessen im Frühjahre erfolgte Verhaftung berechtigtes Aussehen erregte, wurde i'fet weaen Unterscklaauna von Mündelgeldern und Urkundenfälschung I . . V in 21 Fallen zu 3 Jahren Zuchthaus verurtheilt. Zu Burgeroorstehern wur? den gewahrt: in Alseid ederyandler Wledefeldt und Zlmmermeister Lehnhoss (beide wiedergewählt) ; in Bodenwerder die Kaufleute W. Beye, H.Dettmer und L. Leve; m Gronau Oekonom August Gesemann und Vucyvruaererbesrtzer F. Wolfs: in Mohrinaen Apotheker Th. Mener uno Ackerbürger- H. Albrecht (beide wiedergewählt) ; in Osnabrück der nationalliberale Director Schemmann, der conservativ-orthodore Bäcker Droop, der Kaufmann C. Meyer und der Deutschhannoveraner Rittmeister a. D. v. Jssendorfs; in Verben Fabrikant Hehnn. In Hannover hat die Familie de VersichcrungSkJnspectorS Kloster maver den Tod durch Einathmung von KohlengaS gesucht und gesunden. Die Familie bestand auS dem Vater und zwei unverehelichten Töchtern. Anlaß zu dem Selbstmorde sollen Nahrungssorgen so rvie Enttäuschung über den Verlust einer Erbschaft gegeben haben. Die Familie bat früher in glücklicheren Verhiltnissen in Köln gelebt. Auf dem Heimwege von der Schule begaben sich zwei Sohne de LandwirthS Nudebusch zu Jägerei bei NeufladtgodenS auf das El, brachen ein und 'ertranken; - der Schiffer Alb. Haa? aus Westrhauherfehn, sowie dessen Sohn sind auf hoher. See dem Schiffa beruk turn Ovker gefallen
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