Indiana Tribüne, Volume 13, Number 123, Indianapolis, Marion County, 21 January 1890 — Page 1
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Die Eisenbahnverbindung mit Californien ist durch ungeheure Schnee massen faft vollständig abgeschnitten. Der an anderer Stelle berichtete Selbstmord einer ZZrau Senderson in New Jork bildet eine Illustration zu unseren! sozialen Zuständen, welche keiner weiteren Erklärung bedarf. Sie zeigt den Barba riSmuS unseres sozialen Systems in zu deutlicher Weise. Wenn Fabrikanten und Kapitalisten gegen die Einführung deö achtstündigen Arbeitstages sind, wenn sie, von ihren eigenen Interessen beeinflußt, die Ver kürzung der Arbeitszeit für schädlich hal ten, so kann man darüber nicht böse werden. In der heutigen Welt verficht nun einmal Jeder sein eigenes Interesse, und die Zahl Derjenigen, welche sich von rei nen Gefühlen für die Menschheit leiten lassen, ist klein. Ganz anders aber ist es, wenn Pro fessoren", Männer, welche an der Spitze höherer Lehranstalten stehen, in den großen Fragen der Zeit eine Unkenntniß zeigen, deren sich der gewöhnlichste Arbeiter schämen würde. Wir haben kürzlich mitgetheilt, daß Samuel Gompers, der Präsident der Fe deration of Labor an fünfhundert hervorragende Persönlichkeiten Fragen über ihre Ansichten bezüglich der Verkürzung der Arbeitszeit richtete. Die Fragen wa ren allerdings sehr dumm gestellt, aber das hat mit den Antworten, welche wir hier erwähnen wollen, nichts zu thun. Da antwortete Professor Adams, der Präsident der Cornell Universität, einer der berühmtesten Lehranstalten des Lan? des. Folgendes: Uebrigens ist es mein? Meinung, daß eine Reduktion der Arbeitszeit zum Nachtheil des Arbeiters sein würde. Eine solche würde entweder den Arbeitslohn oder die Quantität der zu verrichtenden Arbeit reduziren. Ja beiden Fallen würde si: das Einkommen des Arbeiters verringern. Deshalb ist sie ein vffenbarer Nachtheil für ihn. Ich bin deshalb nicht zu Gunsten einer Aenderung. Falls ich dächte, daß die Folgen eine Besserung der Lage der Arbeiter herbeiführen würde, dann würde ich die Sache begünstigen. Im Allgemeinen kann man den Preis irgend einer Sache entweder durch Beschrankung des Ange bots oder Vermehrung der Nachfrage er Höhen. Eine Aenderung der Arbeitszeit auf acht Stunden würde Keines von Beiden herbeiführen. Richtig ist, daß eine solche Aenderung mehr Muße bringen würde, und falls die Arbeiter mehr Muße wie Geld nöthig haben, dann ist es eine Aenderung allerdings zu ihren Gunsten. Da ich annehme, daß diel nicht der Fall, so kann ich die Achtstunden-Bevegung nicht begünstigen. Und ein anderer Professor, Anson D. Morse vom AnHorst College in Masszchu setts, sagt Folgendes: Maner Ansicht nach würde eine Verkürzung der Arbeitszeit eine Reduktion der Löhne nach sich ziehen und der Antheil des Arbeiters am Reichthum würde ein geringerer werden." Nun kann sich doch jeder einigermaßen Verständige, bei nur geringer Beobachtung der Verhältnisse sagen : Die Arbeit ist heutzutage nichts Anderes als eine Waare, welche auf dem Markts feil geboten wird, unter heutigen Verhältnissen spielen Angebot und Nachfrage eine große Rolle in der Bestimmung der Marktwerthe. Je kürzer die Arbeitszeit ist, desto kleiner wird das Angebot, denn das Angebot des einzelnen Arbeiters repräsen tut eine kürzere Arbeitszeit; und die Nachfrage muß im Verhältniß größer werden, denn für das gleiche Quantum Arbeit bedarf man einer größeren Anzahl von Arbeitern. Es muß. also mit allgemeiner Verkürzung des Arbeitstages nothwendiger Weise ein Steigen des Lohnes eintreten. Und da der größte Theil der Arbeit heutzutage von Maschinen und nicht von Menschen verrichtet wird, so können die Preise der Waaren nicht in dem Verhältnisse steigen, in welchem die Löhne steigen. Die Lage des Arbeiters muß sich also durch eine Verkürzung der Arbeitszeit bedeutend heben. Im Uebrigen ist daS augenscheinlich wahrnehmbar, denn überall, wo die Löhne am schlechtesten sind, wird am längsten gearbeitet. Wer nur einige Kenntniß von den Gesetzen der Bewegungen des Lohnes hat, dn weiß, daß die übliche Lebensweise deß
Arbeiters daSMittel des Lohnes bestimmt, daß der Lohn sich nach dem "tandanl of Ilse", wir es der Engländer nennt, richtet. Deshalb muß der Lohn immer die Höhe haben, welche eS dem Arbeiter ermöglicht, in landesüblicher Weise sich und seine Familie zu erhalten, sei die Arbeitszeit auch noch so kurz. Und mit kürzerer Arbeitszeit steigen die Bedürfnisse, weil kürzere Arbeitszeit nothwendiger Weise eine
Erhöhung deS stanSarä o5 115 herbeiführen muß. Je weniger der Mensch ein Sklave der Maschine ist, je mehr Zeit er für sich selber hat, desto höher werden auch seine Ansprüche an das Leben. So klar, wie daß zwei Mal zwei vier ist, ist es auch, daß eine Verkürzung der Arbeitszeit die Lage des Arbeiters in materieller und sozialer Hinsicht verbessern muß. Jeder einigermaßen verständigeArbeiter weiß das, nur die Herren UniversttätSProfessoren wissen es nicht. Oder wollen sie es nicht wissen ? DrathnaHrichteu. WetterauSsichten. Jür Jndiana: Schönes, etwa kälte re Wetter. JnunstkkmgestgnetinLandk. NewYork. 2J. Jan. Die Frau des Edward M. Henderfon (?) beging beute Selbstmord, indem sie stch von dem Dache des Hauses, in welchem sie wohnte, dembstürzte. Ihr Mann betrieb früher den Buchhandel, verputzte aber all sein Geld DieS ging aus einem deutschen Briife heivor, wtlcher sich vorfand. Er wurde krank und blfindet sich letzt auf einer Farm bl seiner Tante. Die Frau ist 35 Jahre alt. DaS Motiv deS SelbstmordtS geht aus folgendem Briefe her vor, welchen man auf der Komode in der Dachkammer, welche die Frau bewohnte, fand. Mein geliebter Cd! Ich b.fiide mich nicht in der richtigen Berfassang, dir zu schreiben. Ich bin zu niedergeschlagen. Ich k,nn keine Stelle ftiden, und waS auS mir weiden loU. weiß ich nicht. Ich war die ganze Zit während deS a?Jkn SturauS lktzie Woche uuö u'id kam heim, vollständig durchÜbt, ober ich hstte ke nen Erfolg. Ich kann eS nicht lSnkr ertragen, immer und imuikr wiedk? die Frage zu kören: .Haben Sie Empfehlungen?" Frauin. welche so unwissend sind, daß ich fie bedaure, nehmen mich nicht in die Küche, weil ich kewe Empfehlungen in der Stadt habe. ' ersuchte, zu er klären, daß ich feüyek nicht arbeiten brauchte, aber ich glaube, ich muß v r hungern, weil ich nicht in der Straßen rinne geboren und erzozea bin. So ist da Leben in dem wohlthätigen New York. Für Jeden giebt es Hilf-, nur nicht für den gebildeten (sentes!) Armen, dieser hat am schVeesten zu leiden. Aber ich habe die Befriedigung zu wissen, daß ich ehrliche Arbeit gesucht habe. Ich hätte genug zweifelhafte Arbeit (shady work) bekommen können. Wittwer, welche HZuSöältttinnen verlangen und andeuten, daß neben den HSuSltcheu Ar beiten noch andere Pflichten zu erfüllen feien, giebt ti genug in der Stadt, aber dergleichen ist nicht? für mich. Ich war stet? so entrüstet, dzß ich die alten Narren hätte erschießen mözen.Der Brief wär nicht unterzeichnet. Kongreß. Washington. 20.Jan. Im Se. nate sprach heute Pa?co von Florida Über die Empfehlung de Präsidenten in seiner Botschaft, daß die Wahlen von Bunde? wegen beaufsichtigt werden sollen. Pakco behauptet, daß er seit 1876 bei allen Wah len in Florida friedlich und ordentlich zu gehe. Ehandler erwiderte daraus, indem er die Ermordung John Burr und andere politische Morde anführte und behauptete, daß w den südlichen Staaten die Schwärzen gewaltsam am Stimmen verhindert werden. In Hause ernannte der Sprecher daS Comite, welches Empfehlungen bezüglich der Weltausstellung machen soll. Morrow von Californien reichte eine Bill ein, durch welche die Einwanderung von Chinesen absolut verboten werden soll. Vtt QaM. Aul der sranzölifchen Dtpu ti rten'Kammer. Paris. 20. Jan. In der Dtputtrtenkammer betrat heute M. Joffrin die Rednerbühnk. als plötzlich ein riesiger Lärm entstand. ES war ein von den Boulangisten geplant Demonstration.
Joffrin ist der Deputirte. der für gewählt erklärt wurde, nachdem Boulanger Erwählung für ungiltlg klärt worden war. Derouledk, der Leiter der Demonstration weigerte fich der Aufforderung des PkSst deuten, sich ruhig zu verhalten, nachzukommen. Der Präsident hob die Sitzung zeitweilig auf und ließ Deroulede durch Militär entfernen. Als nachher Jeffrin weiter sprechen wollte, wurde er in gleicher Weise von etnemAndern unterbrochen, der schließlich ebenfalls durch Militär entfernt wurde, dieselbe Szene wiederholte sich ein dritte Mal und dann stand die ganze Boulangistische Fraktion aus und verlieb den Saal.
Der englisch portugiesische Konflikt . London. 20. Jan. Der Boycott gegen Engländer und englische Waaren wird immer eifriger betrieben. Mehrere tiusend Arbeiter durchzogen die Straßen und protestirien gegen daS englische Ultimatum. Der Lissabon Korrtspondint der .Times- berichtet, daß ein Utberbringer wichtiger Depeschen für Lord Salisbury von Lissabon abgereist sei. Gerüchtweise verlautet auch, daß die portugiesische Re gierung ein Zirkular an die Großmächte erlassen habe. DaS republikanische Manifest ist schwach. Von einer Verbindung mit Spanien ist in demselben nicht die Rede. Sowohl in Lissabon wie tn den Pro vwzen ist eS ohne Eindruck geblieben. Die republikanische Partei ist offenbar nicht gut organistrt. Allerlei. 29 polische und deutsche Edelleute war den während der letzten Tage auS Ruß land verbannt. In Berlin plant man die Abhaltung einer Weltausstellung in 1897. Herr von Frankenflein, einer der Füh rerder Ultramontanen. liegt im Sterben. Der Papst sandte ihm seinen Segen. Die deutsche Regierung hat die Konztsston zur Anlage eines Kanals ertheilt, welcher Berlin mit der Ostsee verbinden soll. Sagafta hat endlich ein Pkinisterium zusammengesetzt. Sämmtliche Minister find Freihändler: Der Vermittler in dem Streik der Kohlengräber in Charleroi hat bereit cuZgefunden. daß die BergwerkSbesitzfr ihre Versprechungen nicht gehalten haben. Die brasilianische Regierung bat angeordnet, doß alle ausländischen Compag nieen. welche Geschäfte in Brasilien machen wolle, zwei Drittel ihre KapitalS im Lande haben müssen. Der französische ForschungSreisende Camille DoulS, ist in der Sahara, wahr scheinlich von seinen eigenen Führern, er mordet worden. ÄissSNEÄriQteu. Halifax. 20. Januar. .Egyptian Monarch' ist angekommen. Der Dampfer hatte schwere Stürme zu bestehen und die Kohlen waren ihm ausgegangen. New York, 20. Januar. Der Dampfer .Sorrento- von Hamburg ist längst fällig und giebt Anlaß zu Be lorgniß. Angekommen in : Philadelphia: .Niederland' von Antwerpen. New Pork: .Werra" von Bremen. Deptford: .Illinois von New Vork nach Antwerpen. Glasgow: .State of NebraSkavonNewJark. QueenS t ovn: .Gallia' von New York. H a v r . .La Normandie" von New York. London: In Sicht: .Herrmann von New Vork. Hiesiges. Qiü UrmmvauS.Iasasse überfahreu. Gestern Abend um G Uhr brachte der Paffagierzug der O. I. & W. Eisenbahn einen verunglückten Mann bierber den man eine Meile westlich von der Skadt bei der Haughville Kreuzung aufgehoben hatte. Der Mann war bewußtlos und war offenbar von einem Eisenbahnzuge niedergestoßen und verletzt worden. Er hat einen Schädelbruch erlitten, und man vraozre ryn per eegelo'Z Ambulanz in'ö städtisch Hospital. Dort wurde er ala der etwa 50 Jahre atte Armenhäusler Pat Mäher identifizirt. Derselbe hatte am Nachmittag Erlaubniß erhalten auSzu gehen. Ob hier ein Unglückttall der in Selbstmordversuch vorliegt, läßt sich schwer feststellen. Bei einem Insassen oe Armenyauli? ist auch die letztere An nahm sehr begreiflich
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