Indiana Tribüne, Volume 13, Number 115, Indianapolis, Marion County, 13 January 1890 — Page 1

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Ein verheerender Sturm. St. Louis. 12. Jan. Zwischen vier und fünf Uhr heute Nachmittag zog ein Cyclone über den südwestlichen Theil der Stadt hin und brachte Tod und Ver derben mit sich. Der Sturm kam ganz plötzlich. Eine Anzahl ßtöfeem GebSude. darunt,r die deutsche evangelische Kirche. wurden schwer beschädigt. In der zehnten Strabe stürzte ein Wohnhaus voll ständig ein. wobei drei Personen sofort getödtet, und mehrere andere tödtlich ver lebt wurden. Eine Frau Miller in der zwanzigsten Straße saö im Schaukelguhle mit ihrem Kinde aus dem Arm, als plödUch das Dach dtS Hauses abgehoben wurde. Sie eilte ans Fenster und in demselben Augenblicke stürzte die Mauer ein und begrub Frau und Kind unter den Trümmern. DaS Kind blieb unverledt, die Frau aber rüg schwere Verleduugen davon. AehnicheS trug sich vielfach zu. Der Cyclon war in süns Minuten vorübergerast. hatte n dieser kurzen Zeit aber eine ganze Menge von Bäumen und Telegraphen Pfosten umgeweht, und die Telegraphen drahte find überall abgerissen. An der Ecke der 22. und Gcatiot Str wurde die Ecke eines Hause veagerissen. gerade als ob sie mit einer Axt wegge chlagen worden wäre. Ein Mann, Namens John CbarleS wurde schwer verletzt, indem der Wind den Wagen, aus dem er suhr. umwarf AuS der Umgehend kommen ähnliche Berichte. DaS Dorf Brooklyn. drei Meilen von East Et. LouiS, wurde sast ganz vom Eidboden eggesegt, doch ging merkwürdiger Weise dabei kein Menschen eSen verloren. Schwerer Schnees!!. DeS MoineS. Ja . 12. Januar. Seit heute Morgen schneit eS und der Schnee liegt bereits einen Fuk hoch. Omaha, 12. Jan. Heute '.Morgen begann es zu schneien und der Schnee iegt schon sechnhn'Zoll hoch Ein kalter Nordwind bläst dabei. Berichte aus dem Innern des Staates melden, daß der Sturm sehr heftig ist und der Schnee massenhaft füllt. Syndikat gegen Syndikat. New York. 12. Jan. Wie die Sun berichtet, haben einige der größten Petro!eumProducentkn von Pennsylva nlen und eine Anzahl ausländischer 6cpitalisten sich vereinigt, um neue Röhrenleitungin zwischen den Petroleumseldern und der Küste zu legen. DaS Prosect dürste der Standard Oil Co., wenn durchgesühit. empfindliche Conkurrenz machen. Petrol:umquellen im Werthe von 510.000,000 sollen erworben und Röhrenleitung gelegt werden, in Con kurrenz mit denen der Standard Oil Co. Letztere besitzt bekannllkch die Quellen nicht, deren Produkte sie verslndet; sie fungirt nominell nur als Transportge sellschast. st giebt den Qsellenbesttzern Lagerscheine sür daS gelieferte Petro leum. welche verkaustich sind. Aber thatsächlich controlltrt die Standard Oil Co. die PetroleuWpreise. Der amerikanische Ä.rtceter des er wähnten ausländischen ConsortiumS gibt zu, daß ein Ankauf und Ausdeutung von Petroleun quellen in PmnsyZvaniea beabsichtigt wud.doch nicht um von vornhkr ein, der Standard Oil Compignie Con kurrenz zu machzn; würde diesklde einen Ratenkrieg bkginnen. so werde man selbstvirfländlich seine Jzteressm wahren. Montan a' S Kuddelmuddel. Helena. Mont., 12. Jan. Die von dem republikanischen HzuS und Senat der Legislatur erwählten Bundeösenato ren SanderS und Powers ersuchten gestern den Gouverneur Toole offiziell um Ceitificate. Dieselben wurden ihnen verweigert, da sie nach Ansicht deS Gourervök. der ein Demokrat ist, nicht legal gewählt seien; bekanntlich haben die Demokraten Clark und MaginniS bereit? Certifikate von dem Gouverneur erhalten. DaS .Deadlcck" in der Legislatur be steht weiter. Die Republikaner wollen eS nun brechen, indem sie den Demokraten McNamara für nicht wählbar erklären. da er BundeSbeamter sei. Damit wür den sie die Controlle im Senat erhalten. Vier Demokralen erschienen gestern in Senat und nahmen an den Verhandlun gen Theil. Ott Oade! DökliNgtk UNd die Ktrük. im n m t t 19 llIT CO tont a s JU u ei V4 v. vun JlJUim lwger weigerte sich vor seinem Tode, die

Sterbesakramente von einem katholischen

Priester anzunehmen. Seine Beerdigung wird nach altkatholischem RituS statt finden. Die Grippe. Köln. 12. Jan. In Elberseld find in der ersten Woche des Jahres 166 Personen gestorben, gegen 63 in derselben Woche in 1839. In Wien hat die Epidemie bedeutend nachgelassen ; die Schulen find wieder er öffnet, aber in den Provinzen herrscht die Seuche schlimmer. Der Nationalitütenftreit in Oestreich. Berlin, 12. Jan. Man erwartet, dak die Conserenz der Deutschen und Czechen in Wien heute ihr Ende findet; die Delegaten wollen nichts über die Ver Handlungen mittheilen. Die Deutsche find der Ansicht, dak Gras Taase ver langt, sie sollten ihm helfen, das unlös bare Problem zu ihrem eigenen Nachtheil zu lösen. In Böhmen leben 2 000.000 Deutsche und 3.000 000 Czechen; die Deutschen nehmen dort eine festere Post tion ein, alS die Ulstermen in Irland, teoddem hat Gras Taase sie zehn Jahre lang ignorirt und den Czechen die Herr schast überlasten. Jcht findet er. daß er damit den Czechen nicht genug gethan hat; sie sind mit den ihnen wiederholt aus Kosten der Teutschen gemachten Zu geständnisse nicht zufrieden ; - trotzdem verlangt er von den Deutschen, daß sie ihm aus diesem Dilemma heraushelfen sollen, indem sie um deS lieben Friedens willen weitere Konzessionen machen. DaS halten sie freilich füe absurde Pott tik; sie selbst verlange nur, dab in den böhmischen Bezirken, wo deutsch gespro chnwlkd, die deutsche Sprache die osfizielle sein soll, während in Bezirken mit gemischter Bevölkerung die Sprache der Mehrheit osfiziell in Anwendung kommen soll. Die Deutschen beschuldigen Geaf Taaft, er versuche, ganz Böhmen zcechisch zu machen ; in Folge seiner erfolgreichen Bemühungen in dieser Beziehung ver schwinde die Anhänglichke'.t der Deutschen an die habSburgi.sche Monarchie immer mehr. Sie behaupten, da? deutsche Element,' welches die stärkste und festeste nationale Mäste im österreichischen Kaiserstaat bilde. sei zehn Jahre lang niedergedrückt wor den, indem stch die anderen Elemente ge gen dasselbe verbunden hätten. Keine der Koalitionen von Nationalitäten sei im Stande, allein in Oesterreich zu re gieren, oder stch mit einer andern zu verbinden, es sei denn gegen die Deutschen. Die Deutschen führen an, daß die Czechen, di im Herzm mit Rubwnd sympaihtsiren. deshalb die Polen hassen, aber trotzdem vereinigten stch die Polen mit ihnen gegen die Deutsche, die daS Rückgrat deS Reiches bilden und auf tu allein die Monarchie bei einer Krisis stch verlassen könne. .Andererseits sehen aber die Czechen die Deutschen nicht als so unschuldige und harmlose Opfer von Aersolgungen an und deuten an. daß sie schon oft genug gehört hätten, dob dieser Stamm allein Alles vollbringe. Bie weefen den Deutschen vor. daß sie ciechUche Sprache, czechische Institutionen und maZ überhaupt der Herrschaft der Deutschen im Wege stehe, biseitizen wolle, und behaupten, daß ihnen selbst in d.m Streite erst, seitdem Gras Taase im Amte sei. Gerechtigkeit werde. Sie bestreiten nicht. d;& die Deutschen vollberechtigt seien, ihre Sprache in den von ihnen bewohnZen Bezirken zu ge brauchen, aber meinen, Böhmm sollte ebenso unabhängig seit;, wie Ungarn, und besprochen, dak der Knser ihre nationalen Rechte anerkenne, in d.m er stch zum König von Böhmen kröaen lasse, wie es flüher Gebrauch war. Aus Spanien. London. 12. Jan. Madrid best. det sich in großer Auslegung, Gerüchte sind in Umlauf, daß der König gestorben sei und daß der Tod desselben geHelm gehalten werde. Ji Spanien ist so etwa? leicht möglich und da im Falle deS TodeS deS Königs der AuSbruch einer Revolution zu besürch'en ist, so findet daS Gerücht Glauben. In Wirklichkeit aber hat stch das Bifiaden deS König gebessert. In der Provinz Jean wurde eine Strecke deS SilenbahngeleiseS erstört und man schreibt dies den Republikanern zu. diese jedoch behaupten, gewöhnliche Räuber hätten eS gethan. Die sranzösische Grenze wird scharf de wacht, um die Rückkehr Verbannter zu verhindern. Revolutionäre Stimmung. L o n d o n, 12. Jan. Man sragt sich Mich ob Belgien nicht der Anarchie Ifct itnh rtft hi TOrtf.ttM ma T... jjuiiuvt uuv vv .uittutiu uum (UUgC im Stande sein wird, sich gegen die ver

zweifelten Arbeiter zu wehren. Am Mor

gen nach der Zerstörung der Börse und des Theaters erschienen Plakate, die roth gedruckt varen, und in denen die Existenz von Monarchen, Gelbhändlern und Wucherern als beleidigend für die Nation erklärt wurde, so lange daS Volk Man gel leidet und daß man die Paläste und Geldtempe! zerstören werde. Ein Polt zist. der ein solche? Plakat abreißen wollte, erhielt einen Steinwurf an den Kops und die Volksmenge schützte den Angreifer vor Verhaftung. Die belgischen Sozialisten sammelet eifrig Gelder sür die Streiker in Cdarle rol und sie sollen damit sehr erfolgreich sein. Der Streik dehnt sich immer mehr aus und die Haltung der Streike? wird eine immer drohendere. Berichte über Versuche der Zerstörung von Eigenthum entbehren bis fetzt der Bestätigung. England und Portugal. Lissabon. 12. Jan. Der Mini fierrath war bis heute Morgen 1 Uhr in Sitzung. ES wurde beschlossen, der Forderung Lord SaliSbury'S nachzuge ben und die portugiesischen Truppen auS Schire und dem Waschonaland zurückzu ziehen. DaS Ultimatum Englands hatte da hin gelautet, dab wenn Portugal nicht innerhalb 2ä Stunden nachgebe, die bri tische Gesandtschaft stch an Bord eine? englischen Schiffet begeben werde. Der König berief sofort da? Ministerium zu einer Sitzung. Die Antwort auf das Ultimatum lautete dahin, daß Portugal sich genöthigt sehe, dem von einer Macht ersten Ranges ausgeübten Drucke nach zugeben, daß es zu schwach sei. einer sol chen Macht Widerstand zu leisten, daß eS sich aber seine Rechte vorbehalte. ?SissSueJriQeen. Angekommen in : B altim or e: CaSpkan-vonLlvtt Pool. QueenStovn: .City os Chicogo und .Etruria" von New Bork nach Liver Pool; .British Empire' von Boston nach Liverpool. Bremerhaven: .Aller- von New Bork. Vom Vasland. Mailänder Blätter v exSffentlichen folgende interessante Erzählung, die wahr ist, wenn sie nicht erfunden ist. mn Knabe verspeist aus der Straße stillvergnügt sein VeSperbrod, den Rucken einem Hause zugekehrt, m dessen Erdgeschoß am offenen Fenster ein kleiner Afte sich in semer Weise die Zeit ru vertreiben sucht. Der Knabe sieht das Thierchen nicht, dieses aber hat kaum den Jungen erblickt, als eS sich mit kühnem Sprunge auf seine Schulter schwingt und ihm in unmanierlicher Weise das Brod auS der Hand nimmt, ihm dabei die Backe tüchtig zerkratzt und sodann wieder seinen Platz am Fenster einnimmt. Der Junge erhebt einen Mordspektakel und lockt dadurch zahlreiche Menschen und schließlich seinen Vater herbei, der kaum seines Sprößlings zerkratztes Geficht sieht, als er in kräftigen Worten über die Unsitte. Affen frei umherlaufen zu lassen, seine Meinunä äußert und dabei den Herrn des Affen mit wenig schmeichelhaften Titulaturen bedenkt. Der Affenbesiher hört dieses im Zimmer, will sich diese öffentliche Beleidigung natürlich nicht gefallen lassen und tritt aus die Straße heraus, um den Vater des enoundeten Knaben zur Rede zu stellen. ES kommt zwischen beiden Mannern zu einem heftigen Streit, der in Thätlichleiten ausartet. Als der Zmeihänder, der bis dahin scheinbar ohne Interesse an dem Vorfall an dem Brod gekaut hatte, sah, welche Folgen entstanden waren, hielt er eS mit fernen Auffassungen nicht 7 . r if ii i meyr veremoar, langer ais ryellnayms loser Zuschauer der Entwickelung der Sache zuzuschauen. Er resoloirte sich kurz, schwang sich von Neuem auf die Schulter deS noch immer weinenden Knaben, diesmal ohne ihn zu verletzen, und reichte ihm mit anmuthiger Geberde in seiner zottigen Rechten das geraubte Brod. Das Publikum klatschte Bei fall, die Kampfer hielten mit dem Prüaeln inne, lachten gleichfalls und schlössen Frieden, und der Affe schaute vergnügt end befriedigt auf die Menschen hernieitu Den letzten Flügel auS dem Besitze Ludwig van Beethovens hat kürzlich das Beethovenhaus in Bonn erwarben. Das Instrument ist ein Werk des in Wien 1851 gestorbenen HofklaviermacherS Konrad Grafs, der im Anfang dieses Jahrhunderts nach Wien kam, dort wegen seiner vorzüglichen Fabrikate bald zu Ansehen gelangte und von Beethoven selbst mit der Anfertiguna des in Red? stehenden FlügelS beauftragt wurde. Derselbe ist mit Rücksicht aus die SchmerHörigkeit des Meisters nicht wie üblich breichörig, fondern vierchSria besaitet. Beethoven benutzte ihn wegen seiner Tonstärke in den letzten Lebensjahren fast Ausschließlich. Nach dem Tode des MeisterS gelangte der Flügel in den Besitz des Buchhändlers Franz Wimmer in Wien und wurde, da dessen Tochter den nachmaliaen Ä karrn Widmann in Llelias

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