Indiana Tribüne, Volume 13, Number 111, Indianapolis, Marion County, 9 January 1890 — Page 1

Jahrgang 13

Ossice: No. Z30 Ost Marylsud Strstze. No. 111. M Indianapolis, Jndisna. Don,rstsfl, den S. Januar 1880

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Eine Kabeldepesche meld.t, Kaiser ilhelm habe nach dem Ableben seiner

Großmutter vor überwaltizender Rüh ng dem Lakaien seimö GrobvZters die fl b gerückt. Wir sind dem Kabkl. v . ü . ' . . .... . . m meter sehr dankbar für diese röchst mter ' ' ' ' esZante und dichtize Mittheilung. Wir halten eS für selbstverständlich, daß man nach dem Tode des Lakaien dessen vom Kaiser gedrückte Hand in Spiritus auf bewahren wird zur stetigen Erinneruna an den Druck der kaiserlichen Hand und an das deutsche Lakaienthum. Von östlichen Städten, speziell von New Jolk bringen Depeschen fortwährend Kunde über Todesfälle in Folge der Cr,ppk. Diese Berichte sind theilweise sihr allarmirender Natur. So wird U richtet, daß in N:w Jork die Leichenbe statter alle Hände voll zu thun haben und kaum im Stande sind, alle Aufträge auS zuführen. Wenn such, wie eS scheint, die eigentliche ächte Grippe in Amerika nicht vor hznden ist, und wenn auch die Grippe sclbst nicht tSdtlich wirkt, so herrscht doch unzweifelhaft eine der Grippe ähnliche katarrhalische Epidemie. Die athmospbärischen und meteorologischen Verhält n ffs dieses Winteis sind ganz darnach angethan, schwere Erkältungen und Ka tanhe zu etzmzen, und wo on und für sich eine Neigung zu Lungen, H rls oder Kehlkrar kheiten bestebk, können in Folge eines schweren CitarihS sehr leicht andere Comrlikt oim hnzutreten. p icher ist, daß die WilterungSverbältn sf: sehr ungesund sind und Ekkrankun gm der Athmungsorgane bäufiter vorkommm als sonst, ebenso daß die Zabl der Tosee fälle eine gtößere ist, als unter gktrödnlichm Umstanden. Aber so wie die Berichte kauten, scheinen sie unS in amerikanischer Sensatw.iSmanier Über trieben zu sein. t i. m ' - Auf Veranlosiung der kürzlich abgebaltenen Farmer'Convention wurden am Dienstag zwei Bills im Co.iAr.ss: ein gereicht, voa denen die eine verfügt, ß bei Aufnahme deS ZmsuS auch eine &ta tistik der Hypvthekenschulsen der Farmer anzefertigt werden soll. Die andere be. stimmt, daß der SchitzrmtSsckcetär er mächtigt sein soll, Geld an Farmer ge gen gute Sicherheit zu zwei Prozent aus zuleihen. Wir zweifeln, daß die erste Bill ange nommcn wird, wir sind sicher, daß die zweite ohne Gnade und Barmherzigkeit in den Papierkorb wandern wird. An ein Comite verwusen, wird sie von diesem be graben und vergiffsn werden und nie mehr daS Licht deS Tages erblicken. Unsere Gesitzzeber haben eS x in die ser Beziehung sehr b,qnem. J-de B U geht an eines der stehenden Comites und in den meisten Fallen wird das Schicksal der Blll im Comite entschieden, im stillen Kammerlein, wo die Herren unter sich sind, und wohin daS Auge des Publi kumS nicht dringt. Sie verstehen einan der, ohne viel zureden, und es wäre Thorheit zu glauben, daß heutzutage Coagreßmitzlieder sich entschlußm kön nm, den Berstcherungsgesells rasten, den Finavzcorporationen und Geldinstiluten daS Geschäft dadurch abzuschneiden, daß man dem Farmer Geld zu zwei Prozent Interessen vs Seiten der Regierung giebt. Zu einer so tief einschneidenden 931a reget wird sich heute kein Gesetzzeber vsrstehen. Durch die fortwahrende Anhäu, fung deS Kapitals wird der Zinsfuß im Großverkchr ohnedies immer niedriger, und wenn erft die Negierung mit ihren Hunderten von disponiblen Millionen als Konkurrent emtritt und den Z-nsfuß so niedrig stellt, daß Privatkpitalisten bei einem solchen ihre Rechnung nicht mehr siaden, so würde daS der kapitalistische Welt einen ungeh uren Schlag vers.tzm. Bedenkt man ferner, daß kein vernünftiger Grund dafür angegeben werden könnte, warum Farmern allein dies: Wohlthat zu Gute kommen soll, und daß eine solche Einrichtung sich nothzedrungen auch bald auf Andere erstrecken müßte, so ist wodl kein Mensch sanguin genuz, an die Möglichkeit der Passirung einer solchen Bill zu glauben. Wir gSanen den biederen Farmern daS Vergnügen, sich um Abhilfe gegen daS, wsS sie drückt, an den Kongreß zu wm den, wenn sie aber warten wollen, bis dieser ihnen hilft, so werden sie die Wahrheil deS SpcichVorleS kennen lernen : Hoffe und H irren Macht Zanchea zraftaura.

Desthuachrichten. WetterauSliSten. Mt Jndiana: Hübsches. wSkmerkk Wt:er.

Der Congreß. Wafbin gt on, 8. Jan. VoordeeS von Jndkana hielt beute eine lange Rede über seine gestern eingereichte Resolution und zog nach Kräfte über Dudl'y. Richttr Wood. DistkiktSanvalt Cham der? und die republikanischen Beamten im Allaemeinen lcS. Senator Edmund? beantragte daS Amendement zur Resolution, die Ein ganaSklausel zu streichen. DieS Amen dement lSöt bloß die einfache Aufforde rung an den Generalanmalt übrig mitzu theilen, ob er dem Bunde?anroalt in In dianapoliS Instruktionen in der Dudley Aff nre ertdelli h abe und eventuell, welcher Art diese Jrstcuktlonen waren. EdmundS hielt dann eine lmae Rede. worin er die Demokraten von Jndiana aufS Heftigste angeisf. die Soy und Berndamkk'Angeltgendelt und des Erste ren Wkederva'll in den Stadtrath heran zoz. und es für möglich irklärte, daß der Dudley Brilf ine Jälichuna sei. Er ermähnte die Tbotiache, daß Coy seinen Gehalt alZ StadtratbSmitglt.d oa, wäh. rend er im StaatSgefÄngnissk saß daß bei der letzten Wahl die Demokraten die Insassen deS Akmen und Irrenhauses an die Wahlurnen führten u. f. w. DaS AtNkndement EnmunkS wurde schließlich mit 31 gegen 24 Stimmen an gsnommen. DaS HaaS belchÄftigte sich heute aus fchlirßltch mit AzZelegenheitkn deS Distrikte Columbia. EinKnabe erschießt sich auS Furcht. New Orleans, 3. Jan. Element Fl!n?, der e',f Jahre alte Sohn des Astvokalen William S. Fttnt. erschoß sich deute Morgen. Der Knabe war du Nacht über auSg'blieb und die Elteen hatten sich deshalb schwer geängstigt. Am Morgen, als der Vater auf die Strafe Um. lad er den Knaben auf d,r gegenüderlieaenden Seite. Er rief ihn ff, aber der Knabe lief davon und glna in ein HouZ. Der Vater eilte ihm nach, eöe er aber poch daS HauS det-eten hatte, bö t! er einen Schuß und er fand sein Kind mit zerschm'tkrtem Kopse am Boden liegen Die S tern wissen nicht warum der Kktabe die Nacht über ausgeblieben war und vermuthen, daß er sich fürchtkte Vorsü fe wegen feines Au bleibenS zu bekommen. Er war immer brav und gehorsam und wurde auch stxtS mit Güte behandelt. Die Pistole batte er ohne Wissin des VaterS auS dessen Schublade genommen. A ntipyrin und P h e n a t t c t n. New V o r k. 8. Jan Die Droou'n Händler baden mehr Auf rän für Anti' pgrin. alZ sie in einem Monat ausführen können. Dieses Medikament ist erst seit z-vei Jahren bekannt und wird in Hesien Darmstadt von einem Manne. N imenS Knore gemacht. Et wird anß Theer der kgillt und der HerstellungSprozeß ist ein Gedeimniß. An Stelle desselben wird jetzt vielfach Phenatiekn aebraucht, eben falls ein deut'cheS Med'kamer.t. PS 8abr Willuntersuchen. St. Petersburg. 8. Jan. In Sibirien wurde kürzlich von Soldaten aus B.febl ihrer Vorgesetzten eine ganze Anzahl Verdankter erschossen und der Gouvernök liiß, wie schon gemeldet, meh rere Verbannte hängen Auf von Deutschland erhaltene ZJmft bin hat der Z,r eine Untersuchung angeordnkt, um die Schuldiaen zur Strafe zu bringen. Die Grippe L o n d o n . 8 I in. Pjsteur wurde gifragt, vaS da beste Mittel gegen Vte Grippe sei. Er erwiderte : Mönnrr und Frauen sollten daS TabIkrauchen einst. Yen und Kampfer rauchen. Dadurch wü?den sie vahrkcheialich der P'st ext gehen. In London nimmt die Epidemie zu. Prinz Georg, ein Ekel de Prinzen von WaleS murse davon ergriffen. In Wien sollen 600 000 Personen an der Gr ppe erkrankt sein. NeichStrauer. Berlin. S. Jan. Der K.ifer hat eine dttimonotttche Hofttauer und eine ftchSmöchentllche allgemeine Trauer an geordnet. Tsmvr und VergnügungSPlätze bleiben ine Wache schlössen. Im ReichNage meldete heute der Vor. sttzendk den Tod der Kaiserin, worauf Vertagung intrat. ES heißt, baß Fürst BiSmarck dem chenbegängnisie bewohnen vnde. Ja

dieser Form wird um erstm Male feit dem Tode de? Kaiserin tot Feindstas, zwischen den B-.iden Erwähnung g,than. Allerlei' In Lübeck krachen qestern acht Personen be?m Schlittschuhlaufen durch das Eis und ertranken. Die MlnlstkrkristZ w Spanien dauert fort. Di, Z,bl d'? Streiker in Charkeroi be' trägt jktz, 18.000. Der P terkplennsz b'trua im vrrian. aenen I ibre 150 00) Lire (1 Lira 20 Ctö ) weniaer als im vorigen Jzbre. Ein oMiielleS Dekret in Brasi'ien ord. rt die Trennung von Stiai und Kk'che

an. garantirt relkaiöse Frelheit und die Auszahlung der untkr der Monarchie be willigten Stipendien. Die B'iö'den von Bern bklürchten. daß de? Schrifksktz?rstik zu einem Äus rühr sübrt und kasien dkßbalb die Straßen durch Militär obpatrouillkren. Der drei Jibre alt Küiig von Spa nien ist dem Tode ruhe. VHisfsUAlJetZÄrerk. Aftgekommen in : New York: .Mistern von B?ewen. London: .Jnwa von Boston? AmsZerdnm- von N w Pn'k. ? J'Pi i'! ::iM MD,ZzMDS. klets Gestzkd?eO'K AuS Newburg. N. D.. iki die Nachricht von dem Ableben von John Asam hier eingetrsgen. Der Gerannte bctrikb srüdee tn biestr Stadt mit seinem N fftn. JustaS C. AtaVS ein Ksblenge. schüft. Sein Tod e,folate während er spateren fuhr. Ee sprach von feinm W iaen auS mit einem Bekannten, als er Vlödl'ch vom Herzsch'.ag getrogen, vom Slve fi:l. Der Rkstaurateur CbarleS Ostermann ist gestern Abend aellorden und mirs Sonntag Mittaz um 12 Udr in Cumder land beerdigt. Er war Mitglied der KaightS of Py'hiaS. Im Denllon Hotel fznd gestern Abend ine .große jünsche Hoch, eit statt. Frk Lelia, die Tochter deS Herrn Benjamin Gundelfiiger von hier und Herr Samuel Deitsch von Eleoeland wurden von Rad biner Messing getraut Der Trauung folgte ein großes Ftst.sien und Tanz. Herr Jacob Becker von hier und Frl. Schall von Toledo. O.. machten gestern Hochzeit. Die j.nge Frau ist eine SchDester der Gattin deS Herrn Chacles yrauß von hier. Vorn VtnStane?. 5km DorfeViement tläSN Kode, sj?rankreick) verfiel ein seckiiajahriger Mann NamenS Alary im Laufe einer Krankheit in einen lethargischen titstand. Nachdem er vierundzmanzig irunden lang kein Lebenszeichen von sich gegeben, glaubte man ihn tost und be? grub ihn. Am darauffolgende Tage arheitete derTodtsttgrSderauf dem Fries Hofe neben dem frischen Grabe. Plötzlich vernahm er deutliches Pochen auS dem Innern des Sarges. Entsetzt ent, floh er und verfiel, daheim angelangt, in Ohnmacht. Sparer erzählte er. was er ertebr. Man eilte auf den Fnevhor, öffnete den Sarg und de? Leichnam Alaryg wurde dann noch warm und mit allen Anzeichen einer eben erst eingetretenen Erttickung vorgefunden. Die Candidatur Emil Zola'S um einen Sitz in der französischen Llcademie giebt der franMschel: Presse erneuten Anlag zu leidenschaftlichen Dis russionen für und wider die naturglistische Schule. Die nachträglich verösfent' lichte Meinung Emile Augier's überZola hat die Chancen des Letzteren für die Acffdemle entschieden beeinträchtigt. Man findet sie in einem Schreiben des ver storbenen Dichters an einen Redacteur deS TempS. Herrn Alfred Marchand.der ihm im vorigen Jahre fein Werk über die .lyrischen Dichter Oesterreich?" mitgetheilt hatte. DaS Schreiben lautet wie folgt: .Ich bin. mein Herr, be fchämt, Ihnen erst so spat zu ankmorten. Ich entschuldige mich mit meinen Augen, tzi? so crmudfi sind, daß ich mich der Äu gen meiner Frau bedieneit muß. Aber meine Vorleserin hat ine heftige Grippe überstanden, so bgg ich mit dem Lesen neuer Bücher ganzlich im Rückstände bin. Sie hat soeben mit Ihrem Buche ihr Amt wieder angetreten. Welch' ein Auf athmen in frischer, gesunder Luft, welche diese idealen Dichtungen, diese lyrische Remhc.t, diese eindringlichen Düfte in. mitten unsere literarijchen Erzeugnisse ? gewähren, die sie ganz richtig als verpe.tend bezeichnen. Sie erweisen unserem Laude einen wahren Dienst, indem sie eS den feinen Parfüm jener Lyrik einathmen lassen. Ich verzweifle noch nicht an dem franzosischen Geschmack. E- ist ein Glück, daß die Naturalisten noch lang, eiliger, als schmutzig sind. Tausend Dank und Glückwünsche. Emile Aur gier." DaS Schreiben wurde vom TempS veröffentlicht und vom Journal heS DebtS nachgedruckt.

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