Indiana Tribüne, Volume 13, Number 110, Indianapolis, Marion County, 8 January 1890 — Page 3

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Das Doktorhaus.

Neman bon Adolph Streckf.'ß. (t!ottleuna.l Nur langsam, Schritt für Schritt, kam der Schlitten vorwärts, endlich aber erreichte er doch den Gasthof zur Post. Leo sprang heraus, so sicher und leichtfüßig, aiS habe er nie eine schwere Verleyung deS Fußes erlitten.' Mit freundlichem Wort wandte er sich an die ihn umringende Menge, er dankte den guten Leuten herzlich für ihren freundlichen Empfang, dann aber bat er sie, ihm jetzt den Weg" frei zu lassen, denn da er nun endlich im Dorf sei, roolle er doch so schnell, wie möglich, seine liebe Braut mit einem tüchtigen Kuß begrüßen. Die einfachen, freundlichen Worte wurden mit einem Jubelruf ausgenom nun, mit dem den Tiroler Landleuten eigenen natürlichen Zartgefühl erkannten auch die Neugierigsten an, daß sie den Grafen nicht länger aufhalten dürften, sie zogen sich zurück, eine breitere Gasse bildete sich vor Leo und ungehindert konnte dieser mit großen Schritten dem Doctorhause zueilen. Er wurde bereits sehnsüchtig im Doctorhause erwartet, hatten doch die Böl lerschüsse schon längst seine Ankunft ver, kündet. Annele stand am Fenster, sie schaute hinaus nach der Dorfsiraße, jetzt endlich erblickte sie ihn, wie er eiligen Schrittes dem Hause nahte; da konnte sie ihre Ungeduld nicht mehr bezwingen, sie flog ihm entgegen, nach wenigen k genblicken schon hatte sie ihn beim Ein gang in den Garten erreicht und unbekümmert darum, daß die Frau Doctorin ihr von der Hausthür aus ein mahnendes Aber Annele l zurief, umschlang sie den HalS des Geliebten. .Mein Annele! Mein holdes An. nele! Er hielt sie umschlungen, im langen heißen, wonnigen Kuß vergaß er, daß er auf offener Dorfstraße stand: erst als die Frau Doktorin, die inzwischen auch mit den übrigen Bewohnern des Doktor. Hauses, dem Doktor, der Frau von SierSdorf, der Comtesse Eugenie und selbst der alten Trine zur Begrüßung deS Erwarteten nach dem Garten hinausgekommen war. mahnend sagte: Aber Annele, roaS sollen denn die Leute denken?- ließ er Annele loS und erwi derte lachend: .Sie werden ganz mit Recht deuten, daß der milde Graf die Zeit gar nicht erwarten konnte, bis er feiner Braut einen derben Kuß gegeben hat, aber nicht seiner Braut allein, auch der lieben Pflegemutter derselben. Und damit umfaßte er die Frau Doktorin und gab ihr einen herzhaften Kuß. Sie sträubte sich auch gar nicht, obgleich es auf offener Strage geschah. Vielleicht war eS ihr nicht einmal unlieb, daß die Leute sehen konnten, nie liebeooll de? wilde Graf gegen die alte Frau Doktor Leckner war. Den Doktor, Frau von SkerSdorf und die Comtesse begrüßte Leo mit einem herz lichen Hänoeöruck und auch die alte Trine vergaß er nicht, r? machte sie überAkück lich, indem er auch ihr die Hand fchüt telte. In ter gemüthlichen Wohnstube deS Doktorh.iuseS faß bald darauf der kleine vertraute Kreis vereint um den runden Tisch, auf welchem ein paar mächtige Schüsseln mit Kuchen standen, den die Frau Doktor in Fülle zur Festeöfeier ge backen hatte. Leo langte zur größten Freude der würdigen Frau lustig zu. auch ließ er sich von Annele drei große Tt'ssen voll warmen Kaffee einschenken, die Liebe hatte ihm ossenbar den Appetit nicht ver dorben. Man hatte sich viel zu erzählen. Leo roar in den letzten Monaten wenig in Berlin gewesen, er hatte diese Zeit meist auf seinem Stammgut Hohenthurm zugebracht, denn nicht in Berlin wollte er künftighin mit seiner jungen Frau leben, sondern auf dem Lande. In der Beicthschaftung seiner großen Güter hoffte ehe i. er eine oesricoigcnoe anztni zu in den. Er schilderte, wie er m dem alten schönen Schloß ein trauliches Heim für sich und sein holdeS Frauchen geschaffen habe. Dafür dankte ihm Annele mit leuchtenden Augen ; sie märe ihm freudig überall hin gefolgt, aber eS machte sie doppelt glücklich, daß sie auf dem Lande, entfernt von dem roilden, unheimlichen Treiben der großen Stadt, mit ihm leben sollte. Frau von Sierödorf und Eugenie HSr ten mit großem Interesse die Schilderung der Einrichtungen, welche Leo auf Schloß Hohenthurm getroffen hatte. Wohl mußte Eugenie unwillkürlich daran denken, daß sie vor noch kaum einem halben Jahre gehofft hatte, einst selbst die Herrin auf Hohenthurm zu werden, daß sie damals davon geträumt hatte, für sie, die Gemahlm des Majorats Herrn, werde dieser daS alte Stammschloß würdig zum Sommerausenthalt ausschmücken lassen, und daß jetzt eine Andere die Stelle einnehmen sollte, welche daS Ziel ihrer ehrgeizigen Hoffnungen gewesen war; ein dem Neid nahe verwandteS Gefühl regte sich , in ihr, aber nur für einen Augenblick. Hatte nicht Annele i.t jener entsetzlichen Nacht durch ihren Heldenmuth ihr die Nuhe deS GewisienS wieder gegeben? Nie hatte Eugenie wieder froh werden können, wenn Leo und sein Freund die Opfer deS heim tückischen Maraun-Peter geworden wä ren, stets würde sie sich als Mitschuldige eines Mordes gefühlt haben! In dem fürchterlichen Seelenkampf, den sie zu bestehen gehabt hatte, bis sie die deglückende Gewißheit erhielt, daß Leo und der Doktor gerettet seien, hatte sich ihr Herz geläutert. Sie fühlte eine innige Dankbarkeit gegen Annele, die ihr melr als das Leben, ein ruhiges Leben, ern ruhiges Gewissen, gerettet hatte, und freudig hatte sie sich ihr angeschlossen in de? Pflege LeoS, neidlos hatte sie da Liedeöglück der ihr bisher ss tief Virhaß. im aesehen. So unterdrückte sie auch jetzt lit augenblickliche Regung kleinli chen Neides, mit aufrichtiger Freude wünschte sie Annele Glück, und die In, nkgkeit, mit welcher sie Annele umarmt und ihr versprach, die künftige Gräfin von Altenberg recht oft auf dem Schloß Hohenthurm besuchen zu wollen, war nicht geheuchelt. Die Frau Doktorin hatte zwar geeint, für eine GrafemVraut, die nun 1 taldeHlt ,m HrSkn ln de, fä.

es fla) nicht, den Teig zum Zruch'en zu kneten, das Geflügel zu rupfen und andere solche Küchenarbeiten zu thun, darüber aber hatte Annele nur herzlich gelacht und gesagt, so lange sie noch in dem trauten Doktorhause bei ihrer lieben Pflegemutter sei. olle sie die Arme zur Arbeit rühren, wie alle Zeit vorher, sie datte eS auch nicht geduldet, daß fremde Hilfe in daS Haus genommen werde, und auch jetzt folgte sie der Frau Doktorin in die Küche, obgleich sie wohl gern in dieser ersten Stunde des Wiederfehenö bei ihrem Bräutigam geblieben wäre. ; Leo hielt sie nicht zurück; eS war ihm ganz lieb, daß er mit dem Freunde allein bleiben konnte, bis jetzt hatte er mit diesem kein vertrauliches Wort sprechen können. Er hatte während deS allge meinen Gesprächs Josef recht ft, scharf und forschend angeschaut. eS war ihm nicht entgangen, daß auf dessen-Stirn noch immer eine dunkle Wolke ruhte. Wohl hatte Josef Leo freundlich begrüßt, wohl hatte er lebhast Theil genommen an der allgemeinen Unterhaltung und mit großem Interesse hatte er die Zukunftspläne Leo'S verfolgt, aber seine Heiterkeit erschien Leo erzwungen, nicht uS dem Herzen kommend. Leo kannte den Freund zu genau, eS konnte ihm nicht verborgen bleiben, daß dieser sich nur

zwang, heiter zu erscheinen, daher, wenn er sich unbeachtet glaubte, oft recht trübe vor sich niederfchaute. .Peppi, Du gefällst mir gvr nicht!" sagte Leo, als er mit dem Freund allein war. .Ist das ein Gesicht für einen glücklichen Bräutigam, der in wenigen Tagen Hochzeit machen, der in wenigen Stunden feine holde Braut wiedersehen soll? Eine umwölkte Stirn, trübe, finster zu Boden schauende Augen! Wag fehlt Dir, Mensch? Worüber in aller Welt grübelst Du ? Hast Du vergessen, was ich Dir in jener schrecklichen und doch gesegneten Nacht sagte, als wir Beide mit gebrochenen Gliedern, den Tod erwartend, zwischen den Felsen lagen? Glücklich ist, wer liebt und geliebt wird! Du hast eS errungen, daS höchste LebenSglück und doch schaust Du trübaugig vor Dich nieder! Schäme Dich, alter Gesell, Du verdienst garnicht so glücklich zusein!" .Du hast Recht, Leo!" erwiderte der Doktor traurig. .Ich habe mir dies oft selbst gesagt, aber ich kämpfe machtlos gegen den Alp, der mich gedrückt hat viele Jahre hindurch und der heute vielleicht schwerer aus mir lastet, als jemals. Ja, Du hast Recht! Ich sollte glücklich sein! Gisela liebt mich! Sie hat ihr Leben gewagt, um das meine zu retten, sie hat an meinem Bett gesessen vile, viele Wo chen lang. Ihrer Liebe, ihrer treuen Pflege verdanke ich mein Leben." Und doch denkst Du noch immer an jenes eine unselige Wort, welches Dich einst von ihr getre nt hat?" .Nein, Leo! Ich habe eS vergchen für alle zeit in jenem Augenblick, in welchem sie an meine Brust geschmiegt unter bitteren Thränen sagte, wie tief sie viele Jahre hindurch dieses böse Wort bereut habe, als sie mir dann erzählte, daß die .m Fieberwahnstnn von ihrem Vater ge sprochenen Worte ihr die Augen geöffnet hatten. Seit jenem Augenblick liegt kein Schatten mehr zwischen mir und der Gellebten, wir sind vereint für das Leben." tNortlewna 'oI?U Der AMareisends. etseua von Nel!zld Ortmann. Erstes Capitel. Noch hatte die Vonne ihre volle Mit tagShöhe nicht erreicht, und doch über siutheten ihre Strahlen die weite Fluß landfchaft mit einer so verschwenderische Fälle von Licht und Glanz, daß die vom frischen Ostminde leicht bewegten Wellen deS breiten Wasserspiegels hier und da aufleuchteten wie geschmolzenes Silber, und daß sich selbst die Umrisse weit entfernter Gegenstände mit wohlthuender Klarheit gegen den lichtblauen Himmel abzeichneten. Man war noch im Beginn des Juni, und der Frühling hatte dies, mal in den Küstenstrichen des deutschen Landes erst spät und nach harten Käm psen zur Herrschaft gelangen können. Noch prangte daS Laub der Bäume und Sträucher im zarten LenzeSgrün, noch war die Luft von belebender Würze und Reinheit, und fast von jedem schwanken Zweiglein hernieder schmetterte irgend ein sangeSsroher, gefiederter Musikant seine übermüthige Weisen in die la chende, leuchtende FrühlingSherrlichkeit hinaus. Durch die Lücken zwischen den jun. gen, smaragdgrünen Blättern deS Busch werkS schimmerte ein Helles Frauenge wand. Auf der halbrunden Marmordank, welche an der schönsten Aussicht? stelle deS Hertttna'lchen Gartens ange bracht war, saß unter dem Schutze ih reS weißen Sonnenschirms eine elegante lunae Dame, das schone stolze Kops chen halb dem an ihrer Seite stehenden Manne zuwendend, und doch zu gleich mit unverkennbarem Entzücken über die gesegnete Landschaft hmauS schauend, die mit jedem neuen Wechsel von Licht und Schatten neue, zauberisch fesselnde vtmt zu enthüllen schien. Und jene ungezählte Hunderttausende, welche an diesem herrlichen Frühlings tage in Qualm und Dunst der Städte um ihr tägliches Brod zu ringen hatten, mochten wohl Ursache haben, die beiden Glücklichen um daS Schauspiel ' 1. zu veneioen, welcyeG ne von ryrem er höhten Platze aus genießen durften. das Erdenfleckchen, welches sich der Ham burger Großkaufmann und Conful Cä , - , . . a - . c iar Zerrung or emer reiye von zauren für die Erbauung seines Landhau seS ausgewählt hatte, fand in Bezug auf die Schönheit seiner Lage sicherlich in weitem Umkreise nicht seinesgleichen. ES wurde von einem jener kleinen an muthig.en Hügel gebildet, die bei dem Fischerdorf Blankenese das Ufer des golfartig erweiterten ElbstromeS schmükftn und die ErkindunaSaabe eineS ae ' schickten- LandschaftSgärtner hatte rings UM die . zierliche, mit ihren schlanken Giebeln und Thürmen weithin sichtbare ! Villa einen parkartigen Garten von be zaubernder Schönheit aus dem sandigen Boden hervorgezaubert. In breiten j Terrassen senkte jlch dieser Garten ge gen da, gelbe Ufer de ClujseS hinab.

und wo auch immer der Spazkerganger an das Ende eines der dicht überwölbten Laubgange gelangen mochte, überall empfing ihn das Bild einer Landschaft, deren Farben viel mannigfaltiger und viel reizvoller abgetönt waren, als auf irgend einem berühmten Gemälde von Menschenhänden. Die beiden Personen auf der höchsten Terrasse des Hertling'schen Gartens standen sichtlich ganz unter dem Zauber des köstlichen Frühlingstages, aber die Dinge, von denen sie sprachen, hatten dennoch nichts mit der lieblichen Landschaft zu thun, die sich vor ihren Füßen ausbreitete. In der rechten, jetzt lassig in ihrem Schooße ruhenden Hand hielt die junge Dame ein aufgeschlagenes, dickleibiges Heft, in welchem sie bei der Annäherung de Mannes gelesen hatte. .Wissen Sie auch, Herr Doctor, sagte die june Dame, .daß mir die Angst, welche lch vorher um Sie auSge standen habe, das Herz noch immer in schnelleren Schlägen klopfen läßt? ES wird Ihnen gewiß sehr thöricht rorkom . . fc t. t r t

men, aoer es war mn oeiliaye, ais 00 19 alle diese schrecklichen Wmge mtt Ihnen durchleben müßte." Ueber die Zuae deS Angeredeten litt ein flüchtiges, rasch wieder verschwinden deS Lächeln. Sie erweiten die en lückenhaften Tagebuchblättern viel mehr Theilnahme, als sie verdienen, Fräulein Hertling", sagte er. .Jene flüchtigen Aufzeichnungen sind ja sammt und sonders unter dem ersten, unmittelbaren Eindruck der Er eignisse gemacht worden, und es ist nur natürlich, daß mir die Verhaltnisse da sehr oft viel bedrohlicher und unaunrnaer erschienen, als sie eS in Wirklichkeit maren. In dem zusammenhängenden Reisewerke werden sich meine Erlebnisse wahrscheinlich nicht halb so gruselig aus nehmen als hier." .Um so mehr freue ich mich, dan ich die Erlaubniß erhielt, Ihre Tagebücher zu lesen. Gerade in der hastigen und hne enntniß deS Nunttlgen geschehenen Niederschrift liegt ja ein so unwiderstehlicher Reiz. Und mir scheint, Herr Doc tor," sie sah mit einem schelmischen Blick voll bestrickenden Liebreizes zu ihm auf, als wollten Ste aus übergroßer Bescheidenheit Ihr eigenes Verdienst herabsetzen, indem Sie nachträglich die Muhseligfeiten zu verkleinern suchen, welche Sie zu überwinden hatten. Haben Sie aus diesen Blattern nicyt an mehr als emer Stelle mit dem Leben abgeichloZln? und geht nicht aus den scheinbar so trok kenen Notizen deutlich genug hervor, daß Sie nur Ihrem Helvenmulh und Ihrer Unerschrockenheit die Rettung zu danken haben?" Wie zu emer Ablehnung bewegte der Doctor daS Haupt. .ES ist ja richtig, daß sich mir gerade auf diesem Theil der Expedition man cherlei Gefahren entaeqenstellten ; auf den Ruhm eineS Helden aber habe ich vahrlchelnllch troy alledem nicht den aeringsten Anspruch. Nicht ein Ber dienst, sondern die natürliche Aeußerung eineS angeborenen elbsterhaltungstrie des ist es, wenn der Bedrängte all' seine Kräfte anspannt, um sich zu retten. Wir können etwaS AehnllcheS auch bet dem harmlosesten und furchtsamsten Thier beobachten, und eS wird uns darum doch nicht einfallen, ihm einen besonderen Heldenmuth nachzurühmen." Die Tochter de Konsul kräuselte schmollend die frischen Lippen. .ES ist gar nicht hüb,ch, da Sie so wegwerfend von Thaten sprechen, die mcht nur mich, sondern alle Welt mit Staunen und Bewunderung erfüllt ha ben. Wenn Sie Recht halten, würden viele von denen, die man in Sage und Geschichte als Helden preist, unsere Ber ehrung ebenso unverdient genießen." .Und das ist unzweifelhaft der Fall, sobald sie nicht mehr gethan haben, als dasjenige, welches ihnen durch die Um stam abwuna.en wurdet (Fometzunu folgt.) Nur fu denSchel. Ein Berliner Correspondent der .Köln. Zeitung" liefert folgende beacht tenöwerthe Schilderung deS .inneren Lebens" in der deutschen Reichshauptstadr. .Daß Berlins Reichthum in den letz, ten Jahrzehnten sich betrachtlich vermehrt hat, darüber kann kaum ein Zweifel ent. stehen. Die Frage ist nur, ob di Lebenshaltung in gleichem oder in hohe, rem Maße gestiegen fei. Wer nun daS Berliner Leben genauer kennt, wird kei nen Augenblick anstehen, das Letztere zu bejahen. Die Bedürfnisse sind so ziem: lich in all.,, Ständen beträchtlich aettie, gen, auch dort, wo die Einnahmen es . . nicji ooer nur um ein geringes geiyan haben. .Bedürfniß" ist ein sehr unklares Wort, denn auch daS Uekerflusstg?, ja Unvernünstiae kann Bedürinin werden wenn der sittliche Wille dagegen nicht ankämpft. Dieser aber hangt bei dem Durchschnitt der ivtenschen von den El: slussen der Umgebung av. Eine große Menge von Menschen der verschiedenen Stände ist heute abhängt ger denn je von diesen Meinungen, von dem, was .man" sagt. Fiüher, etwa noch vor zwanzig, dreißig Jahren be gnügte man sich viel mehr mit dem Bewußtsein, innerhalb eine bestimmten Kreises eine Stelle innerlich auSzusüllen. Der reiche Kaufmann lebte gut, aber er Prunkte seltener, als heute; dem Künstler, dem Gelehrten, dem höheren Be amten u. f. w. siel es nicht ein, den Luxus der Geldkreise nachzuahmen ; den mittleren Bül gerstand und den Arbeiter lockte daS Beispiel noch weniger. DaS hat seitdem tiefgreifende Wuid lungen erlitten. Der Hang nach dem Schein, nach äußerem Genuß ist in fast allen Kreisen aestieaen. selbst dort, a die Einnahmen stehen geblieben sind. Kaufleute, die unter. der augenblicklichen Lage de Markte Schaden erleiden, wagen e5 nicht, ibre Lebensführung einzuschränken uud sagen: .WenndieLeute erfahren, daß. ich daS und das nicht mehr thue, so erhalte ich keinen Erevit ; ich kann den Haushalt, der auf größeren Zuschnitt berechnet ist, nicht plötzlich ,nrückstopxen, ohne mich schwer zu schädigen." So wird an Dmgen, die sich dem Blicke der Oeffentlichkeit entziehen, spart, in Allem, wa sich beobachte lch. de? wohrrte Vans wneeebalte.

Mcht selten entfaltet man nach auen noch größeren LuruS, um den Leuten Sand in die Augm zu streuen und es irgend einem Mitbewerber gleich zu thun. Die vielfachen Beziehungen zwischen den neuen Millionären und den Kreisen der Gelehrten. Hochschullehrer, Künstler und Schriftsteller haben nach dieser Richtung wenig günstig gewirkt. Wohl halten noch manche angesehene Vertreter der geistigen Berufe an einfacherer Sitte fest, trotzdem die Einnahmen gestiegen sind. Leider aber ist das nicht mehr die Ueber zahl der Fälle. Materielle Genußsucht bestimmt heute selbst bei vielen Rittern vom Geiste die ganze Lebensführung. Wenn z. B. bei einem bedeutenden Gelehrten, der ein glänzendes Abendesse für dreißig Gäste gibt, ein Gang herumgereicht wird, der nur aus Spar gelLöpfen zubereitet ist nebenbei bemerkt, im November , so darf man das ohne Uebertreibung als sinnlose Verschwindung bezeichnen. Nun aber sind die Verhältnisse nur selten derartig, daß sie ein reiches Leben ungestraft gestatten. Die Beispiele jedoch wirken weiter, und die Frauen vornehmlich sind eS, die gar oft den Anlaß zur Ueberfchreitung der gebotenen Lebensführung geben. Bei vielen Angestellten deS Staates oder der Stadt kann man die Einnahmen auf Heller und Pfennig be rechnen und kann sich sagen, was für daS Ueberflüssige etwa übrig bleibt. Ist die Familie zahlreich, sodaß eine größere Wohnung unumgänglich nöthig ist, so verschlingt schon die Miethe den vierten Theil der Einnahme, zuweilen mehr. Dann kommen Kleider, Nahrung, Un terricht u. s. w. ES scheint, als könne nichts für den äußeren Lebensgenuß übrig bleiben. Dennoch sieht man die Leuie in Schauspielhäusern und Concertsalen, auf Bällen u. s. . Und im Sommer bringen sie vier bis fünf Wo chen in Seebädern oder in der Schweiz zu. Wie ist das möglich? Entweder werden Schulden gemocht leider ist'S

bei uns 10 leicht, Alles aus Borg zu erhalten ode? man beschneidet daS Nothwendige. Und daS ist der häufigere Fall. Man glaubt nicht, welche Beschränkungen sich vie Leute oft im hausltchen Leben auserlegen. Die Nahrung ist einfach unzureichend; Bror, Kartoffeln und die billigste gleischwoare spielen die Hauptrolle in der Bekösti gung ; man feilscht um 10 Pfennig bei einer Elavierstunde, man spart an Be leuchtung und Heizung nur um nach äugen .slanoeegemaö'' auftreten und aus der Sommerreise gut leben zu können. Nur nicht gegen ,m Ranc;e Gleichstehende zurücktreien! Diese Vorstellung schon macht Viele glücklich, und so leben sie thöricht und unwirthschaftlich. damit dem Götzen deS falschen Ehrgeizes daS Op'er nicht entzogen werden müsse. Gewiß gehören gure Eigenschaften deS Haus Herrn und der Hausfrau dazu, um im innern Leben sich Jahre so beschränken zu können. Aber diese Tugenden sind falsch angewandt und tragen keine guten Früchte, da sie mit Thorheit oerschwistert sind und gar oft den Hang nach äußerem Genußleben in den Kindern großziehen und durch den Gegensatz von Schein und Wirklichkeit die innere Wahrhaftigkeit der jungen Seelen vergiften. So mehrt sich die Ueberschätzung deS äußeren Ge nusscs, der Drang nach den Mitteln, ihn zu erkaufen, und gezüchtet wird daS Streberthum, dem die inneren Güter seil sind, wenn sich für sie äußere gewine nen lassen. mm ; Deutsche Lokal Nackrichteu. Braunschweig. Anhalt. Lippe. Wal deck. Der Altoater, frühere Hofbesitzer Anbreas Bosse in Langelsheim beging mit seiner Frau Johanne, geborene Kronjäger, die diamantene Hochzeit. I n Beisein des Kirchenoorstandes und der Regierungsoertreter ist in Schöningen die St. Lorenzkapelle geweiht worden. DaS Magdeburger Thor, eines der seltenen Ueberbleibsel Alt-EöthenS, ist zum Preis von 200 M. auf Abwich verkauft worden. Der Stadtrath a. D. Meyer in Oranienbaum feierte mit seiner Gattin die goldene Hochzeit. Als Ge, schenk deS Herzogs, des LandeSbischosS, wurde dem Jubelpaare eine Prachtbibel überreicht. Der Ziegelmeister Ernst Ebert auS Matorf hat sich erhangt. Verschüttet und getödtet wurden: die Arbeiter Fritz Uhde aus Ahlshausen und Laoes aus Negenborn, sowie der HäuSling H. Harre jurior auS RShla; die hochbetagte Wittwe Lindau aus Brake ist ertrunken; der Fuhrknecht Friedrich Mosebach in Blankenburg a. H. und der Altoater Mever aus Hoitlingen wurden überfahren und getödtet. M eck lenb urg. Der Waisengerichtssecretär Karl Jahr ln Schmerin beging sein Svjähriges Amtsjudilaum. Der Kammer-Unter ofstcier Sergeant Kipke von der 3. Compaguie deS in Neustreliz garntsonirenden Bataillons wurde erhängt auf dem Bo den der Kaserne gefunden. Niedergebrannt sind . in Bobzin daS Lehrerhaus, in Bresegard die von vier Arbeiterfami' lien bewohrne Scheyer'sche Bl!vnerei. in Picher daS Gehöft des Erbpächters Lahl mann, in Schwerin ein Theil des Ailwe . c (mtLi t.."! . r. . sens oes u?tuy!enoe,iyers zannssen, in Siekow daS Gehöst deS Hauswirthf Schröder. Oldenburg. Der Hafenmeister Cassebohm und ghefrau in ElStleth feierten die goldene Hochzeit. Bei Revision der AmtSoer danvskasse in Jeoer, deren Verwaltung dem Auclionator Cohen übertragen war, bat sich ein namhaftes Defizit man 'oricht von 62.800 Ms. hcrausae kellt. Cohen hat bei der Entdeckung tinen VeraiftungSoerfuch gemacht und ist im folgenden Tage im Sophienstift ge ftorden. Der Gastmirth Penning in Rhaude hat seinem Leben durch Erhän, en ein Ende gemacht. Den Tod hurch Ertrinken fanden: der Arbeiter Nah aus Sandjtedt und der Korbmache? yrunne aus Wehden bei Dielingen. -Schweiz. s In Allschmyl der älteste Bürger der Gemeinde, Anton Simson, VS Jahre alt. Er war niemals krank. Du Buchdruckerei Zollikoser in, St. Gallen feierte ihr 100jährige JubilaMs Ver banden mit dem SOjährigen Jubiläum

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Seffersondille, Madison & JudlanapollS. Vbgc nz : Expreßchge 4:00 Vm. 8:5?!m. Leeomodatiou 8:45 Vm. 6:20 Nm. Ankunft : rv. 11:25 Vm. 10.es N. ccom. 10:00 Vm. ö:4ö Nm. Vandalia. Abgang : Szpreß 7:80 Vm. 11.5S V. 7:v? Zlm. 11:00 Nm. Scrom, 4:00 Nm. Ankunft : Szp. 8:45 Vm. 4:15 Vm. 2:40 Nm. 5:00 Nm. kccom. 10:00 Vm. Vee Line, C. C, . & Indianapolis. Ldgana : rrreß 1:45 Vm. 4:00 Vm. 11.55 Vm. 2:50 Nm. 5:45 Nm. Acr. I 1:0b Nm. nkuuft: i?xs. 8:25 Vm. 10:30 Vm. j 5:55 ?tm. 2.65 Nm. 10:40 Nm. Ä, ö wa an. D'e folgenden Züge laufen nnr nacd und don vrightwood : Abgang: s.l5 Nm. 10:50 Nrn. Lnknuft : ?,40 Vm und 6:25 Nm. Cwcinuati, Wabash & chigau. Abgang : 4 00 Vm. 11 5 Vm. 5 45 Am. klnkunst : 10 80 Vm. 2 45 Nm. lo 40 Nm. kintwnati,Jndianap'tt, St. Louis & Chlcag. kioiinvati Didisiou. Abgang: 8.55 Vm. 2 45 Nm. Cinrinnütt Acc. 6:15 Vm. 10:55 Vm. 6,88 Nm. nur Sooniag 5.00 m. Ankunft: li.vo Vm. 10 50 Nm. eiacm'ti . 4:55 Nm, :5 rur Scvnt. 12.10 Vm Rus ville Acc. 10 85 Vm. Columb A.c 4.K5 m Chicago Divmon - Abgang: Il.'O Nm. 5.15 Nm. Lafahette Acc. 7.1" Äm. 5 2'Nm. Ankunft: 8.8" Vm. 2.85 Nm. Lafudette Acc. 10.85. Vm. 6 lu Nm. Chnago, St. Loui & Pitteburz. Ab av: 4 50 Vm 8 00 Nm. 5 10 Nm. Columbu Are 9 CO Vm. Rich.?kmv Acc 4 00 Nm Ankunft 11 4, Vm. 6 50 Nm. lo 20 Nm Columt-vt Are 8 50 Nm. R smoad Acc S 40 Nm Chuaao TivMo via Kokomo Adara : 11 86 Bm. 11 2u Nm. Aukufl : 8 25 Vm, 8 16 Nm. Lake Srie & Western. Abgang : 7lVm 1 SO Nm 7 0 Nm '1 lO Nm. Bvkun't: 8 2v Vm. 10 80 Vm 2 60 Nm 6 2u Nm. Indiaoarolt & Vtncenoe. Erpreß Abgang : 7 ?0 Vm Acc. 48 Nm. cvreß Ankamt : k 0 Nm Ace 10 45Vm. Cwriuuatt. Hamiln & Jnktanapol,. tldgang : 4 05 Vm tgl. 4 10 Vm ls;R Bin 2 4r Nw. 1. 6 iNm. An?n"t ? ;i u Vn . 8 2 Nm. 1 o 55 Nm tgl. 1 1 0 Nm CHU, Jueua & fettun:. Pev'ia D'i'iflon hcana : 7 45 V ta! oe Nm 5:", 11:15 Nm tal - n' ntt: 8 4 Nm al. 1 :I Vm. S io Nm. f :80 Ni. r efil'(6c Div:fto . Abuaaa : 4 h. üu i-ai l : !"Bm. 7 w Nn ta! Akunfr : 7;u Vm ivit, Nm ql. H:50 Nm tci JLdwucpoli, Xcicin & W'st.rn. Sdsaiz : 8 85 Vm. 11 00 Nm ijL ' nk : i 50 Vm. 4 68 Nm Indianapolis & Ft. Loni. Abgang 7 25 Vm tgl. U 5 Vm tln. 4 Im, 11 Ob Nm tgl Ankunft : 8 45 Vm tal 10 80 Vm. 2:86 Nm tgl. 6 26 Nrn tgl. Louiiville, New Albauy & Cbieago. Ehicago und Michigan City DlvifZstn). gang S W Vm. 1:16 Bm. 11 loVro tgl. snon ee. OO Nm. nknnkt? 4 0" V 8 5st , M. 8 5 Von flutlanvc (Sin wahres H e l d e n st ü ä jat dieser Tage eine verwitlwete siebeniz? jährige Bauernsrau geleistet, die allein einen großen Hof im Kirchspiel Hembergen bei iLmßdctten in vestsalcn be wirthschaftet. Die Frau hörte gegen Mitternacht unter cem cylasstuornfenster ein elgenthümllcheS Poch?n und Knarren und sah, als sie. dem Geräusch nachgehend, in den Keller schlich, wie draußen zweiKerle, die durch Drahtzitter verwahrten Kellersenster auszuhcben vere suchten. Außer der Greisin war nur ein ä . . r - ? n ?. r ; . eynjayriger zcnaoe im zause. ic chickte diesen durch eine Hiuterthüre i den viachnarn, yo'te von oer enne e;ne mächtige Holzart und begab sich dann auf ibren Posten zurück. Eben wollte einer der Manner etnsteiqen. Die Alte sprang ihm mit wuchtig geschwungener Art entgegen, und der Hieb wurde dcm Wenschen den Schädel gespalten haben, wenn er Nicht blitzschnell znruckckkflcgcn wäre. Nun versuchten die Strolche an einem anderen Fenster einzudringen, aber die blanke Art der .en trieb sie immer wieder fort. Inzwischen kamen die Nach barn, überwältigten die Spitzbuben, zwei übelberüchtigte Landstreicher, und schaff en sie gebunden zum Ortsgesängniß. Auf der Insel ZakyntboS, einer der sieben joniichen Inseln, scheinen sehr wenig erfreuliche Zustände ;u Herrschen. .kürzlich wurde in der gleich, namigen Hauptstadt der Insel der Bür? germeitter am Abend ans der Struße von sechs Männern überfallen und ohne Weiteres niedergestochen. Drei Tage dar auf wurde in der gleichen Wnse der Friedensrichter der S:adt ermordet. Die Thäler waren ohne Zweifel von drr städtischen Oppositionspartei gedungen. so daß man trotz der angeblich eingelci:e: ten gerichtlichen Untersuchung Niemanden zu .Verhaften wagre. Die in der Stadt erscheinende Z.itung El?:" nung). die bisuer ai teilen der S:adlVerwaltung stand, wagte ebenfalls nichk. die Mörder zu nennen, da andernfalls der Nedacicur das gleiche Schckicl für seine Person befürchten mußie. Ant Uten Sonniag gab dieier die letzte Niu, mer seines Blattes heraus, an deren Spitze die Erklärung stand, daß es unter den gegenwälligen Zuuanden auf Za kynthos gcratbener sei. auf eine öffent liche politi'che Thätigkeit gänzlich zu verzichten. Die Elpis werde daher einstweilen nicht mehr erscheinen, bis die Ne gierung in Athen die öffentliche Sicher heit auf der Insel weöer hergestellt habe. Selbst leichtkranke Irre sind gefährlich. In der Prooinzial-Jr, renanstalt Neckermünde arbeitete dieser Tage ein Irrsinniger mit dem Gärti'r im Garten. Als der Gärtner knieend bei seiner Arbeit beschäftigt war. spaltete ihm plötzlich der Kranke mit seinem Spaten den Schädel. Dann ging er ruhig zu dem Direktor der Anstalt, Dr. Gaster, und sagte: Da unten im Gar' ten liegt derGärtner und will nir dhaun 1" Der Direktor ging mit in den Garten und beugte sich, da er kurzsichtig ist, über den Gärtner. In demselben Augenblick erhielt anch tx einen glücklicherweise nicht gefährlichen Schlag und gleichzeitig riß ihm der Irre die Brille von den Augen. Ein Glück war eö, daß der Director sich einen Wärter mitgebracht hatte, welcher swzusprsV und den Kranke bändiüt

Sozialistisch

e W e 5 6 i o u l Regelmäßige Geschäfts Ve?saLM!a jeden zweiten Sonntag im Monat c? der Arbeiter'Halle. Neue Mitglied werden in den regUa mäßigen Versammlungen aufgMvM. ZJonsler Veitrsg 20 gests. SSitsliätt der Sektion können auch Mtölicd ta lbf( a. DenSfcSe rbeiter sSlteLt ri:'iCüÖ tmt rr-;., .., staust Tickets via die nTO?! mm mvm K JÜr'tKmÄ-- , V r ii im in w. )).isvuit,ifoem CuicTco tiliSP ach KlZkcaas nd dem vordvest. 5bfzhrt von Jkdiauapolts: 7 8') Vm.... ..Ankauft in Chicago t 80 Ra 11 10 Vm . . . 5 00 l 15 Vm. , 9 9 7 8513a 6 00 Nm.. . . SÄcaoa H86B Abfahrt von CdleaAv: 9 55 Vm...... Ankunft in Jud'pl 8 55 9hs 9 O Nm ..... , m : , 9 8 55 Bö 11 66 Nm m m 9 5 85 V Mono Ate m 9 m 8 60 Vm tit crntitf Lte, reiche einen or?n,ug ch kdieg mit Ruckk h am nämi gehe 1&U l, Set. Office: No 26 Süd Zllmoi Straß. J.X )0i, ttfirt ?sfagik.?eut. ttr Ä l ä t 4Pt4Uill ' Wrti ' . , : Snz 0 anUu i :r0- " tt '' -f..; :.rk. MJS tatji. . , 5iiT5 Trct.Htta EV "a&uttW9 EV.--t .k 11 vttiitirVtt itl cr D ntC ' ir.rJtt ft. mat flciU Vr,. t tirm-.txt ant $rx fZkM 3t. i :t . ;?;Tits &stt : . ASchV,i,? VT ' ft,r - nr-j a gtjl'' A, .. rrar in. ft i- ' u ffu. . . ..r ;.!m: . At-.ir : : 13 S';;'3.ü3f s an WM -nmte f5 rt-:'.i' wit.-.nni T t9 'C-a -S-"!. eö .77 9ta5a an m Ita rrt-ai ör m w feueSr...etta,-i!4.'V" K ; C?s-n s iS3ftni:B Ut Ui? tteSSErftj RixCrti. St i-.i' ;.:.::::!! ij is?. et ö,5tt tau:"' " IU &J04 Et, uai Viltmui, k. tiiüBt u i-tctj9i fisn. .: V1 inaa rnnfc 8 Ctt 21 St. ci Cn naU llr.di, jnTjtaitB tZt t Äeriöia r.itkSit. : 9. 5. Cßit C-s-'! atz S5 iismn?T UH Kl. US. . ST SStssiS Hub K;4tss3 t;?. fis BZ?. 6t j ' . ti ifftsSxxt al Kiett, kk. ' 8U 5S Ttvitftt Kvi KSiSlfiBi Rts. jiX ?KUtrtIS4ii UtttlMI ctu ;'24 ss Ste,' : H 41 KeWhuL.,, . Z! anefj'aafc ! T - ; ii1 si v.3. ''7tl Z-'- Tan vom, ' SÄ äti(riU4si jms 9iiUat L, -'"' 83. -c"iee'F er3r tt, ta Sriai S rtX fr. : ' !:!. 13 Vttsa ?r. ta ca, Kult ah :::: ZI :i?tf4 v:jnsi. 1 . 3 iü ?. 5i.rsi S4t.' M- K m&st un c?las :i K Btfli elt Str. .. r- WS mi Sßt fetiti Kij. 14 &8ijf ss Hr, Cti, i sK(?t6 Rf m f?;.. ' ,7,'- 4? Ä".lj ?k 9 EJsf5jji fi : k5?? Avd fr, f. 3?tt tl 2t?i"i $ui I?s1i.n?trn mt. , i-Knr stsmu', Su& rb rfBßat! k iS Äicasi' crlufl. 1;!:;. ' 4 ij&tt'Ksii. " 13 3tt emt Kvnl fftiS WiftW cn ISaIS U-i-?h. stOv-r: und jkrch !';':::.; ::''::;"' ' &. Ü . SsZ, fen, ft?ittt Äff??.'"''": nd jkztiüucZ t 6i a. 41 eij, 11 Smnt mt iUat!äa St, ii ae.tt jcrtä 54 ötfti feisaif. iU, t -ttt ittl2i Cii. ii C,i.ei. t n awt Sff ';t1t 3, tiit StttU HU 51 tiS.i jü r. tu ZcrUf Ztz, tU X ilf Äfti6l etc. ti jCc:.s&.2; n. Äer.k V Ii Uta , -iÄ tztt MA jHk'.'&.t iZl S?li :!' -&ttS ! StteU Cts. 1 HtisstZ? t-nti 3ü (itr.s (tt und iiaat M'l i!liix utib Selia. )J &i:rtti)tlB((il9itU 3f 6tfi'Bl tt. i inafrjsBia tfil i:fl(M M il iiex.it, e CKv&an vn, 'f: 6 erst w tässnif tu- ' 45 W&itfeiS Zti CSI. ii ; tstiiAi b& .- ai' üef-at! ji l : : i4Kß"A5ti. sd 4taif f .if i'.vttji. aa rsacitia a. tS aris Z-niSin äsut 514 tSetlttaa a-.- -caj 15 5ioti üsi Ctiiti 4i? 9itm ":. i." "StttiS a.sitrt.? Vs. tit Sk ' ;i n.- ttäiiU Q i, it-ilj A.h t, fi fik'ja aa r-M. 5 fiit'i Cs. ü : iSsÄ t Bwts-f ßts. VL - ..iUt:- 5S.fct Ziltt. l;;t?T Ätc SBfc W34ct. sii ö'irsiu iJaCittt fö m Svi', sfl üt u&rl et. r,t 3.öta tc.s ma. TlS itutst tivtsu4. ?iü ItJUrfSuc QxtVftt ' ttl ni wkchtt . if- -ttt- ti4 ierftf n. SZ :M;tytnr)ltua(it Qn, r ,ib &r:ctt. 4 t. tt i t aui;jiim tr ss :4aai:s'--na, t &t. t..tfls CtffiaKi, Crifrt: . fc:Qiv$in &ti, fi W'-fSitl&ft$tit 12 5 rdt!)6ut( C9 RiTVtttfrtl Kil C5i.t".i tut Ati'i Cu 5U ctu tmi H it? tts, 831 .iKiu C$o?l S2Z iaaUa ät iittr 84 siti u& Z)tt9 ttUt fH 91 Mmm&i:i t sntt3n fltt, 3 cterlHar ned rei SrrZi, tVl tt! al. Cifc tsnt a4irC9lt,itlt talmi -? 2tl f ft i5cnia fffC. SlT'Hff 1. R!1'i-, SW Der 5andw!rth, practischer Rathgeber für Feld öaus. ettkNrk: ton w, "Wernlclu Gischtwt am 1. ,,. ifteMHI etuaftatt. tU (14 ltttC 6,ß ftfe t 1 1 c i ecr,9 rand. Bb artfti4., imt tzHkrtdschsMkcde Seitung Bmnttai. füa IQ ene fm i PTirttt Stitiuqiitt. Iianairthil..fh4ittc X BUili umm

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