Indiana Tribüne, Volume 13, Number 110, Indianapolis, Marion County, 8 January 1890 — Page 1
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Office : No. 130 Ost Marhland Straße. Ns. 110. Jndlanapollg, Jndlana. Mittwoch, den 8. Januar 1890.
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li dieser Spalte KTen ö Cents per ZeUk. ttujrifi in welchen Stelle gesucht, der sfferirt werd, fisden ne utgeltliche Nsfuaime. DZeselbes lldfcu 5 Tage stehen, können aber uv&tfäzHutt erneneri derden. Vnztizm, welche bis MMagS 1 Uhr abge. geb derdeu, finden noch am fettigen Tage Lufnahme. i Verlangt dtilan at tln gter Junge vm tn dirBZckttti U itlff ä tne rn:t (Sif i'tuna vsigkzog'n. Adr.: Y. Feucht. HaaghSe. icke, Stints wji BitUuot stirb H iuriS1ar a"n, der mit Prden u"i erfleht. 2 Jsdtan, in gctjUnaUiaiwi. 101 ,rlnat et SUUBe ir fflr Btcattec Hiular. ttt. s. 7S Lü D laiva Straße. 9i v,rtat ta Mttche 4r iwShsttch SauSar dtt. RaHzufeazen u R-frezen 30. 224 srd Rladsma Sii. : . : ; : -: : :' ' '. I ,tanti d,-tfch Zbcht fär ewSSnNS 3uMii. 235 Cft 23if juiftiM trafc. 9i rlar ein D'rstmldhen. Nachzufragen &t Vux Hammnle. SS Oft Sd Straß. Sja ,rlant et Frau oder Mädchen ,um scheu. ach,ufrage w srd De!ae Lttsße. Sz, fltiUaftt: ZuverüZstge SkeiZend, und Stadtver ttufer. outtn St,llu. soneer Offerte, rasch rrkäuflich Waare. Gkhalt vom Anfang an. B t m n r NrZer?e. Eh,rag, IT. da Zu verkanten. $ rks?t tne Wieze uv eine größere tnbt.mf & K. 26 Süd Kertoianstr. da BttfMtbmt Jndtans Vereins ivsc. DalelbÜ Une gu'e adchen rür HauSbeit in Ht. ,m schrn. Wasch oder I $3Uö. mtnnca ett&n til-nia.- -fi iftt, eln suttiW!dcheVÜjche, mögen sich jefl-tgfl a ich enden. Ar An tff, 2b Süd Alabama 7ira. Ä. KullfirraXT, o. S KetSam Sttabe, emsfiehlt sich a I Mu. fiklkhnr nud ertheilt ttaterrtchl auf Kelch, und Vlechinftrumenten. Dr. I. A. Qutcliffo Nfaittilt sich IschWZNch O't undär,tUcha Z. las nd mit SeZchiechtZ. un, NrtnKankiettea. Office: Ro. S5 OS Market Straße. OffiStr:dn: S btk tS Nr. 1 3 0$i achs. SsnAtazt auSkknommen. TelexhonS4l riaafcn atzer u vrrau,c?en: ihrer SaNefzkW,"vS!,S & 40 sie 'tte ,,HasdtSi: Farm ,n 110 ckr. über tu Hl.ft Shtt er stkam. n ibe roa Rwxle; Far ,o tA. 4. 2. 'S d 4 e, r,ea a el ne? r WavNsn So 11730 auf lsnae St ' H wtt tt sattn ud rbm srzll "Jowaftr . aus laa Zj,h!na; mehrere gut Seschöfzl,äu,r: Lte kn ftxm Plstz. I ad'fa-, Äs, und LSd Oftr..TI betZ ,40 b'i lSS an OrroMr, roelche sxkKgnKch fct u& 115 ni rH ist: Sott lWez)orst n Stti, id.. schifte giae tm sät lichea SladUhett: Sotten l tntntt'l Äl. an fikft cn4:tSr. wn 8Jat' ffc. tn H gbow, af msrailtch, ftaliarg. .r vvch dr, Hä'v' an eun an l HHKr . ans manfttle zshVgn, ftattttgal E ai'tn rit4n)nbija J'juna liAttitcn; sch Kr "n? Ut un n kskkN, diese L1,fer MS .tttde: er &4u(cr cn Setje 00.1 ßiairnrta mit ua oha k. ,. ..mtiui,. . 05 a?tt?tton ., Zins, . AsrniQNii JSieiioIdt, Oeffentlcker Notar Olfice : Ns. lttZ Ost ashwötsn Straße. VnZMte Oo?LDeie als kkansbriese, Voll. macht . Hhvotheke, TeSameut . dgl. rrerb gkviFwhakt und zu mäßizen Preisen auk. gefertigt. Veglaubiz-,en besorgt und Hin. terl2?enfch2slelr rasch and reell e;ledizt. r I TodeS-'Aszeige. eraUea und Friunie dt trsu.tge Nachrtcht, baß unser itii.iit alt und Aster, Vlbere Srdart, tnuit Co:ct:tla j ui 10s UZr im Alter 9 an 35 IaZrea, ÄOate gkftsrden ist. Tttrdtzunz fittt Donrnfiiz !Uag um t Uhr , am Iraurr-ns. QSt Linken an uud Kadi sg uß, fia't. wsj tn', zxdara rbart, itb Schkchter.ÄaMn. Jra Vrdart,) atle '.nter. S?fnn( ' ßeorjje Ferrmann. ß&bM&M j. , x- imii V -t iHT' WOffice: s. Ld Delawa Straße. ViM?. 159, N?, 124, NS Ost Ptttlftr. ßlelevSs ttÄl. Offe Tag ttai Cst I. (Zozlaler Turn - Verein von Indianapolis. t nt allgeznne kersumvrwnz fiidet Nttt Januar m, t oberen Saal h ?u nial ftatt. Die Ktkglieder Ul T. na DZn.?etnA ft fteunNichft r,uq samralung dt,uohnn. I uftrsge. O pSum.Schnftroatt. WlleeltZlOW VsMee. Xotlce hereby given, that the electioa of Mers of the II. Herrman Workiogmeas Mutual Benelit AsBociatioa will take place on Jan uary 26th. 1890, !u the asterooon at üat uiaal plac os meeting. Yü. HorrMAHje, Ls'.
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GbttorieZles. Mayor Sullivan veiß, daß dir aus persönlichen Gründen die freundschaft lZn K,sük!e für ifm Keaen. (fr dein
'"71"" t 7"U . ' "- r, aus, daß Wir zwischen der republlkani schen und der demokratischen Partei keinen Parteiftandpunkt einnehmen. Ör kann es deshalb nicht unserer Parteistellunz zuschreiben, wenn wir sagen, daß seine Botschaft keinen sehr günstigen Eindruck aus uns gemacht hat. Wir vermissen in derselben die Offenheit und Unabhängig keit, mit welcher ein öffentlicher Beamter die öffentlichen Angelegenheiten behandeln sollte, sehen aber sehr deutlich das Bestreben, sich den Schein dieser Offenheit zu geben, und doch zugleich seiner Partei gefällig zu sein. Es mag ja sein, daß unsere politischen Verhältnis;.' daS so mit sich bringen, und daß eS der landlausizen politischen Moral entspricht, unseren An sichten aber entspricht dieS Verfahren nicht. U',,, 'r,-: Mayor Sullivan sagt es nicht, aber er ist offenbar beml'cht, den Eindruck hervor zurufen, als Ware in den letzten Jahren die Finanzverwaltung der Etadt eine ungemein schlechte gewesen, und das ist nicht wahr. Maysr Sullivan weiß, daß die Einkünfte der Stadt kaum genügend sind, und wir erinnern uns nicht, daß seine Partei die Finanzen der Stadt je mals besser verwaltet hätte. ES mag Vielleicht von Seiten deS vorigen Stadt ratheS unpraktisch gewesen sein, 575,000 an der temporären Anleihe abzuzahlen, aber die theilweise Abzahlung einer tem parären Anleihe ist sicherlich keine Miß, Verwendung der Gelder, und vielleicht wurde dadurch auch etwaS an Zinsen ge spart. Wir wollen gar nicht untersuchen, ob der Schatzmeister, oder Mayor Denny, oder Herr Thalman deswegen zu tadeln ist, daß die Stadtkaffs um N6.000 aberzogen ist, aber eS dünkt unS, daß die Sache ganz unbedeutend ist, und nur politische Gehässigkeit sie zu einer wicht! gm Sache ausbauschen kann. Was mit den ? 16.000 bezahlt wurde, mußte so wie so bezahlt werden. ES mag sein, daß der vorige Stadtrath 75.000 an der temporären Anleihe ab bezahlt hat, in der Vorausiicht, daß die Mittel nicht reichen würden, und um dann nachher politisches Kapital daraus zu schlagen, daß der demokratische Stadt räch die temporäre Schuld wieder ver größert. Schaden cber ist daraus nicht entsprungen. Einstweilen aber sind wir geneigt, da die Demokraten jcht die ganzz Stadtverwaltung in Handen haben, ab zuwarten, was das Resultat sein wird. Die Vergangenheit ist ksine Rechtferti gung dafür, den Mund zu voll zu nehmen. D.e Einkünfte der Stadt sind unmrei chenv, und wenn der demokratische Stadt rath keine großartigen Verbesserungen vornimmt, so werden wir ihn darob nicht tadeln, er wird mit den vorhandenen Mitteln kaum im Stande sein, beffer zu haushalten, als eS sein Vorgänger gethan hat. Derselbe mag allerdings manches Un richtige gethan haben, er hat sich sicher lich in Manchem von Parteianschauungen beeinfluffen lassen, aber einstweilen sind wir nicht sanzuin genug zu glauben, daß sich der neue Stadtrath voa allsn Partei rückstchten loslösen wird, Was eine Er höhung des Einkommens der Stadt durch Heranziehung der Korporationen, speziell der Straßenbahncompagnie betrifft, so ist allerdings in den nächsten elf Jahren nicht viel zu thun, aber wir sind berech tigt, zu hoffen, daß der Stadtrath in dieser Beziehung sür die Zukunft sorgt. WaS den Zustand unserer Straßen be trifft, so ist derselbe so schlecht, daß Worte kaum ausreichen, ihn zu beschreiben. Wenn aber Mayor Sullivan xlaubt, daß auf Grund deS Barrett Gesetzes hier eine bedeutende Aenderung geschaffen werden kann, so ist er entschieden im Irrthum. DieseS Gesetz wird ein todter Buchstabe bleiben. Für Indianapolis giebt eS bloß einen Weg, um zu ordentlichen Straßen zu kommen. Das ist die Aufnahm: einer Anleihe von zwei bis drei Millionen um damit mit einem Schlage gute ge pflasterte Straßen herzustellen. Be! dem heutigen Ueberfluß an großen Kapitalien, welche der Anlage harr n, könnte man die Summe zu vsrhältnißmaßig niedri gem Zinsfuß bekommen, und die Zahlung der Zinsen würde nicht viel mehr bean spruchen, als WaS jcht jedeS JahreS nutz lo; für sogenannte Straßenvsrbefferungen ausgegeben wird, die meist gar keine Vera
befferungm sind; Die Abtragung der Schuld kann man der künftigen Generation überlasten, welche den größten Nutzen von einer solchen Verbesserung hätte. Und WaS die Verwendung einer solchen Summe innerhalb der Stadt für daS Ge schüft und die Hebung aller Interessen mit sich bringe würde, brauchen wir sicherlich nicht zu sagen. Dazu wäre freilich die Einwilligung der Legislatur
nöthig, aber diese zu erlangen, wäre nicht schwer. Und wir meinen, daß zur Auf brinzung der Zinsen eine kleine Steuer höhung lange nicht so schwer fällt, als die Grundeigenthümer für die Verbisse rung selber zahl? müssen, wenn auch in zehnjährigen Raten mit Verzinsung zu sechs Prozent. Im Uebrigen würde eine angemessene Besteuerung der Korporationen, welche die Straße benützen, allein genügen, um die Zmsen aufzubringen. Wir meinen, daß die Idee wohl der Erwägung werth wäre. DrathnaHriHteu. Wetteraussichten. Für Jndiana: Schöne Witter. Kongreß. Washington, 7. Jan. Im Se nate reichte Faulkner eine Bill ein. welche die Abhaltung einer Weltausstellung ln 1692 verfügt. VoordeeS reichte ine Resolution ein. bei dem Generalanwalt anzusragkn, welche Instruktionen er dem BundeSan walt Chamber in Indianapolis in der Dudlty Affaire gegeben habe. Im Haus ftliUin sich die Herren über allerhand Geschästsregkln. - Wunderbare Rettung. WUkeSbarre, Pa.. 7. Jan. In den NotlinghamMinen bi Plymouth. so in voriger Woche ein Schacht ein stürzte, hat sich heute Abend eine furchtbare GaSexpioston ereignet. Große Kihlenmassin waren htrunUrgtftürzt und da Gas fs nach dem Schacht getrtrbln worden, wo es sich an den unbedeckten LnÄpin der KohlengrüSer entzündete und ezyZodlrte. DaS Holzmerk gerieth sofort in Brand und brannte lichterloh. Füns Personen waren zwischen dem ingkftürz ttn Schacht und dem brenntnden ringe schloffen; Hunderte von Frauen, Kindern und Männern vkrsamlten sich sofort am GrubtNkingang und jammerten über da? furchtbare Schicksal ihrer Angehört gen. Schließlich wagt?n eS John D. Humph rey: und John RichardZ in die Grube hwabzugehen, sie hörten die Abg,schnlt tene rufen und S gelang ihnen, diese! den durch die Flammen hindurch unver letzt hina,iSzubrlngen. Thomz Richards erlitt an einem an dtren Tbeile der Mine schsere Brand' verlcdungen. Die todbringenden D r ü h t f. St. L o u i . 7. Jan. An allen DrütttN hängen EiSzopfen und da bloße Herabfallen eines solchen genügt, um die Vorübergehenden zu erschrecken und zur Flucht zu veranlassen. Zuteilen kommt eö vor, daß durch das Gewicht der EiS' zavfen ein Draht so weit herabgebogen wird, um einen anderen zu berühren. Tann sieht man die kl iien blauen Jlam men züngeln, und nach einer Weile reißt der Draht und die Enden fallen herab. zuweilen Tod und Verderben erzeugend. Heute Merzen wurden zwei Ctraktn bahnpferde durch einen elektrischen Draht getödtet und am Nachmittag fand ein Ardttter seinen Tod, der mit dem Repa riren der Drähte beschäftigt war. Gsr fZuhtl t Kaiserin August, t Berlin. 7. Jzpun. Die Kaiserin Wittwe Augusti starb heute Nachmittag 4 Uhr 80 Min. Sie hotte seit einigen Taqen an der Grippe gelitten. Schon um 3 Uhr Morgen war ersichtlich, daß keine Hoffnung mehr vorhanden ar. Sämmtliche Familienglieder umstanden ihr Lager als sie aus dem Leben schied. Kaiserin Auzusta war . die Tochter deS GroßherzogS Karl Friedrich von Weimar und heiraibete am 11. Juni 1829 den Prinzen Wilhelm, den zweiten Sohn des König? von Preußen, der nochmals selber KSaig und späterhin Kaiser wurde. Sie ftnb 78 Jahre alt. MinisterkriftS in Spanien Madrid. 7. Jan. Segafta fand unmöglich, ein Ministerium zusammen, u stillen. Die schutzzöllnerischen Liberalen bilden daS Hauptbinderniß. Die Königin hat sich mit dem Präsidenten der CorteS besprechen und vlrd wahrscheinlich ein provisorisches adtnet ouven.
England und Portugal. London. 7. Jan. Dlt lebte Rok,. welche Lord Salildury an den portugiesischen Gesandten schickte, enthielt daS Ersuchen, daß die portugiesische Regie rung sofort ihre Agenten in Südweft asrika beauftrage ähnliche Handlungen, wie die Skrpa PintoS zu verhindern, an dernfallS würden die sreundschastlichen diplomatischen Beziehungen bedeutend be tlnträchtigt werden. ES heißt, daß an die Kriegsschiffe li: Gibraltar Befehle ergingen, welche mit dieser Angelegenheit in Verbindung stehen.
Dr. Peterö' Expedition. Berlin, 7. Jn. Die Glaubmür dlgkeit der Gerüchte über Dr. Peterö' Tod wird jetzt noch mehr angezweifilt. Herr Denhard telegraphirt, daß er Nach richten von PeterS an daS Emin Bey Hilfscomite erhalten habe,- welche von einem späteren Tage datirt seien, a!S dir, an dem daS angebliche Massacre stattgz. funden haben soll ; und die an einem Orte geschrieben seien, welcher vtttee auf der Route der Erpedition liegt, al der, wo dieselbe niedergemetzelt worden sein soll. Untergang ei n S Schis! eS. W l en. 7. Jan. DaS ögreichisch Schiff .Vorsehung- ging auf der Fahtt von Konstantinopel nach Marstill? mit Mann und Maus zu Grund. Allerlei. Bei einem Wolkenbruch in Nankinges ranken Hunderte von Menschen. Die Amerikaner in London werden Stanley zu Ehrn ein Bankett veran stalten. Die Berawerttbesidee in Belgien baben die Kompromißvorschläg der Albliter zu rückzewiksen. Ji Brüssel brannte daS Theater und die Börse ab. Der Kmser hat angeordnet, daß kn der RuhmeShalle deS Arsenal Äronzebükten von Scharnborst, Stein, Äoon und BiS makck aufgestellt :rden. Major Wißmann bat wieder ein Ge fecht mit den Arabern gehabt und diisel ben geschlagen. Fünfzehn Deutsche vur den verwundet. Di Gr!pp'Epidemle nimmt in Ber in ab. dagegen ist sie in du Pfalz, in Franken, in Baiern und in Sachsen im Zunthmen, He. Elmell von Brooklyn hat einen Kontrakt mit dem Strauß'schen Orchester abgeschloffen um mit demselben in drei monatliche Tour durch Amerika zu michen. Die Abreise erfolgt am 7. Mai Die RtichltagSwahlen vkkden wahr schktnlich in der c:2cn Woche de Mürz gatlsinden. SissenJ?tQten. Angekommen tn : New Jork: .Jtaly- von Liver Pool; .La Normandle v?n Havre; Bohemia"' von Hamburg. Hamburg: .Gellert' von New York. L ondo n: .Suevia"von New York Vom Vuslaude. E i n bekannterBombayer üdookat, Herr Jeoeraty, hat in der Näht von Berber (gegenüber von Aden) ein gesährlicheS Adenteuer bestanden. Von zwei mit Flinten bewaffneten Somali' begleitet, stieß er auf eine Löwin, die ein Junges bei sich hatte. Er kam gut zurr Schuß und streckte sie nieder. Sie suchte Schutz in etwas Gras,. Herr I. folgte ihr und gab ihr einen zweiten Schuß, der sie in die Kinnlade traf une ihr eine Klaue zerbrach. Darauf zog fit sich in ein Gesträuch zurück. Herr I. lieg dasselbe auf einer Seite anzünden und erwartete auf der anderen die Moroni, die gerade auf ihn zuging. Er feuerte, als sie zwei Ellen vor der Mündung fei, neS Gewehrs war und traf sie. In einer Sekunde war sie über ihm und warj ihn ins Gras, Sein Schicksal wäre be siegelt gewesen, wenn die mmhigen So? maiiS nicht herbeigekommen und' ihr zwei Kugeln, dicht über Herrn Js Kopf in den Leib gejagt hätten. Die Löwin ging darauf wieder rn das Gesträuch zurück, änderte aber ihre Absicht, drehte sich um und schickte sich an, Herrn I. zu zermalmen. Die Somalis hatten nicht wieder laden können und bearbeiteten nun mit Läufen und Kolben ihrer Flin: ten, worauf sie abzog. Sie luden nun wieder, folgten ihr und todteten sie mit zwei Kugeln. Herr I. raffte sich nun aus und nahm sofort eine Photographie sei ner besiegten Gegnerin auf. Er hatt, 16 Wunden, 13 von den Klauen und dre! on den Zähnen, die er auöwusch uni nun langsam nach dem 100 Meilen end sernten Berbara zurückritt, von wo ihn ein Dampfer nach Aden brachte. De, dortige Arzt untersuchte die Wunden, er, klärte sie sür ungefährlich und empfahl ihm zur Heilung derselben nach Europa zu gehen.
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