Indiana Tribüne, Volume 13, Number 109, Indianapolis, Marion County, 7 January 1890 — Page 2
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Benjamin, sein Staatssecretär, sich rathlss ansahen, erschien ploylich ein Comite von vier Polen, Leute, welche die Belagerung von Wikmington mitgemacht hatten. Sie traten mit einen? ußerodentlichcn Selbstbewußtsein auf, und stellten sich als Abgesandte ihrer nach vielen Tausenden zählenden Landsleute vor, welche bereit feien, ihr Alut für den Süden und seine Befreiung vcm Joche der Nrdstaaten zu vergießen. UeörigenS war der Eine ein entlassener Kanzteibeamter aus dem Kriegsamt in Washington; der Zweite machte einen sehr salbungsvollen Eindruck und führte sich als katholischen Kaplan ein. Ihr Plan, so unglaublich er auch klang, wurde von den Machthabern ernstlich in Erwägung gezogen, und lief darauf fym us, dah man die Auswanderung auS Polen, welches unter der grausamen Knute eines Murawieff seufzte, möglichst befördern und nach den Südstaaten lenken sollt.. Daß die Ausführung dieses Plans bedeutende Summen erfordert?, war klar, denn die Polenftüchtlinge mußten doch kostenfrei auö ihrer Heimath nach den Südstaaten befördert werden. Was war deshalb natürlicher, als daß sich jene. Vier zu Vermittlern anboten? Zwar hatten sie keinerlei Empfehlungen der Beglaubigungsschreiben, und konnten nicht die geringste Garantie dafür bieten, daß fne Auswanderer auch ohne Weiteres sich bereit finden würden, in die Armee der Consöderirten einzutreten. Aber wie der Ertrinkende nach dem Strohhalm greift, so bemächtigten sich auf Davis und Benjamin mit Gier diescS ProjectS. Daß jene edlen Polen aus der Polackei" nichts weiter waren, als abgefeimte Betrüger, ist jetzt völlig erwiesen. Sie hätten den fast gänzlich erschöpften Staatsschatz der Nebellen bis zur völligen Ncige ausgeplündert und wären dann mit ihrer Beute spurlos verduftet. Das unterliegt keinem Zweifel. Aber selbst wenn sie eS ehrlich gemeint hätten und ihr abenteuerlicher Plan sich als auS sührbar erwiesen hätte, so wäre doch die endgiltige Entscheldung des Bürgerkrieges nur um eine kurze Galgenfrist verzögert worden. Und dann die schreckliche Entrüstung, welche sich des Nordens bemächtigt hatte! Man denke nur daran, in wie traurigem Andenken noch heute der Name der Hessen in den Ver. Staaten steht. Die Zeitgenossen Washing tonS waren zu unwiffend, um begreifen zu können, daß jene unglücklichen Soldaten gegen ihren Willen kämpfen mußten, daß sie von ihren schuftigen LandesHerren für schnödes Geld an die Engländer verschachert waren. Juchhe, nach Amerika!" mußten die armen Kerls schreien, als ihre meuterischen Kameraden von den Söldnern ihres LandesvaterS" niedergeschossen wurden (oergl. Schillers .Kabale und Liebe"). Glücklicherweise sollte es jenem sauberen Patriotencsmite" nicht beschicken fein, ihre Absichten zu erreichen. Die Vertreter der Südstaaten in Europa, Williams und McRae, waren scharfsichtiger, üli Jefferson DaviS und feine Freunde. Sie deckten den ganzen Betrug auf, indem sie sich mit dem polnischen National comite in Verbindung setzten, und be, wahrten dadurch die Nebellenregierung tot einer unsterblichen Blamage und dev Staatsschatz vor völliger Plünderung. Zu unerhörten Scenen st t jüngst !n der griechischen Deputir tenkammer gekommen. Aus Athen wird darüber gemeldet: Bei der Berathung des Gesetzentwurfs über die Konversion einer noch aus der Zeit des Unabhängig: keitskrieges stammenden Anleihe kam es in unserem Parlament zu skandalösen Ruftritten, wie sie selbst bei unseren heißblüthigen Volksvertretern glücklicherweise zu den Seltenheiten gehören. Herr DeluanniS hatte im Namen der Opposition . rt ? . . c mr er. i feyr tqtiXj gegen oie vorläge uns jycrm TrikupiS volemisirt, dessen Verhalten er als dsS emes Modders, aber nicht eine Staatsmanne charakterisirte. DieMehr heit hatte diese Beleidigung gegen den Minister Präsidenten mit höhnischem Schveigen hingenommen, aber als gleich darauf Trikupis selbst die Tribüne be, 4 stieg, brach der Scandal los. Sü ': ,llen die Lage der Finanzen nicht durch die Conversion, fnini durch den Bankerott heilen ! " ruf der Minister der p Position zu, die darob in eine maßlose Wuth gerieth. Der jugendliche Athener Deputirte Lewiko eröffnete den Neigen. Herunter mit dem Verrather !" ruft er wüthend und schleudert seinen Filzhut nach TrikupiS. Damit war das Signal zu unbeschreiblichem Tumulte gegeben, bei dem eS im Parlament gerade wie in einer gemeinen Schenke zuging. Die Oppositionellen drängten gegen die Tridüne vor, von der sie Trikupis mit Gealt herunterreiße wollten, während sich die Trikupisten zur Vertheidigung um ihren Minister schaarten. Drsbend ballte Fäuste und. afc
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Zchrcungene e'scäe waren onerau ;u sehen und vergebens suchte die Glocke des Präsidenten den furchtbaren Lärm zu übertönen. Uebcrall im Saal kam es zu lebhaften Kämpfen zwischen einzelnen Deputirten. Hier hatten sich zwei Abgeoidnete erbittert am Kragen, dort zog ein Dcputirter gar den Revolver und ein anderer entledigte sich rasch seines Rockes, um in Hemdärmeln wirksame? in das Gewühl eingreifen zu können. Um zwei besonders erbitterte Kämpfer zu trennen, klettert der Deputirte Nbalis rasch über den Platz von Delyannis, wirft dabei dessen brennendes Licht um und wird dafür sofort von anderen Kollegen bedroht. Schließen Sie die Siung, er. hat die Opposition beleidigt, wir lassen ihn nicht weiter sprechen!" brüllt man von links dem Präsidenten zu. während die Trikuxist:n dazwischen schreien: Die Sitzung soll fortgehen, schließen Sie nicht!" Ein Soldat mit blankem Bajonnet und ein Gendarmerieofsicier mit gezogenem Säbel sind plötzlich mitten unter den De vutirten und kein Mensch weiß, wie sie in.den Sitznnqssaal gekommen. Währenddem steht trikupis immer noch ruhig und gelassen auf der Tribüne und schaut dem tobenden Kampf zu, der schon über eine Stunde hin und her wogt. Er will nicht vom Platz weichen, aber das wüste Gebrüll wird immer furchtbarer, die Verwirrung immer unlöslicher und aus das Zureden des Ministers DraumiS hin verläßt TrikupiS endlich die Tnbüne. Der Präsident vertagt die Sitzung auf zehn Minuten und nun beruhigt sich allmählig auch die Opposition, die ja ihren Willen durchgesetzt hat. Anderthalb Stunden dauerten diese unerhörten Scenen, bei denen nur wie durch einen Zu, fall Mord und Blutvergießen vermiesen worden sind. Die Sitzung wurde an jenem Abend nicht wieder ausgenommen. Tie 40Milliotten.Lotterle. Die Berliner Stadtverordnctenversammlung hat bekanntlich den Plan, daS Geld für die Freilegung der Schloßfreiheit durch eine großartige Lotterie zu erlangen, gebilligt. Dazu sagt die demokratifche Berl. Vslksztg.": In den Jahrbüchern der deutschen Hauptstadt wird der gestrige Tag für alle Zeit mit einem schwarzen Strich ausgezeichnet sein. Seitdem eS eine preußische Städteordnung gibt, hat 'sich noch nie eine Stadtverordnetenversammlung mit einem ähnlichen Flecken beladen, wie gestern die hiesige. Die Lotterie-Patrioten haben einen glänzenden Sieg erfochten ; sie haben, wie es ein Nedner der Minderheit bezeichnete, den unverschämtesten Spielwucher" sanctionirt; sie haben das goldene Kalb aufgerichtet und die Organe deS Lotterie-PatriotismuS tanzen mit kreischendem Jubel um daS qleißende Götzenbild. Die Organe deS LotteriePatriotismus, d. h. die ötationalzeitm,g" und das Berliner Tageblatt", welche heute mit dem ebenso dreisten wie wohlfeilen Cynismus der Aörsenpresse auf die Grundsätze speien, welche sie gestern erst aus dröhnender Mannesbrust bekannt haben. Die konservative Presse Ehre dem Ehre gebührt ! ist sür dieses Maß unwürdiger Selbstverachtung nicht reif; sie hält sich vollständig zurück gegenüber dem Lotterie-Patriotismus ; höchstens, daß sie sich heimlich in's Fäustchen lacht über die unvergleichliche Thorheit des gestrigen Beschlusses. Auch die hochconservative Kreuzzeitun ist gegen die Lotterie. Sie schreibt: Zweifellos werden mehrere Millionen den Banken und Agenten zugewendet werden muffen, und dem gegenüber muß die Frage immer wieder austauchen : ist das wirklich nöthig? Man lasse zunächst einmal den Werth jener acht Grundstücke feststellen. Angenommen, dieselben sind im EnteignungSverfahren für vier Millionen Mark zu kaufen, darf dann dem Lande eine Lotterie von 40 Millionen Mark zuaemnthct werden? Das schmeckt nach Gründerei und Speculation, und auf solcher Grundlage wünschen wir nicht daSDenkmal Wilbelms I. errichtet, auch nicht das Stammschloß der Hohenzollern und Wünsche des regierenden Kaisers damit in Verbindung gebracht zu sehen. Nur für Herren." .Frauen oder Mädchen, welche eines Lerbrechens, welches es auch sein möge, übersührt sind, dürfen künftig weder geprügelt, noch an den Pranger gestellt werden" so lautet der seltsame, wie aus dem Mittelalter herüberklingende Antrag, welchen ein Gesetzgeber von De lamare kürzlich zur Beschlußfassung in der Legislatur des Staates vorlegte. Daraus ersehen wir zweierlei, nämlich einmal, daß bis heute die Prügel- und Prangcrstrafe für Delaware völlig zu Recht bestand, und dann, daß diese Strafen auch künftig für Männer noch in Geltung bleiben sollen. Delaware wird also b's auf Weiteres die wenig be neidenöwerthe Auszeichnung genießen wie das auch für Mecklenburg in Deutsch land bis zum Erlaßdes norddeutschen Strafgesetzbuches galt daß es der einzige Staat der Union ist, in welchem die Prügelstrafe eine geheiligte Institution ist. Nun wird allerdings gemeldet, daß die Prügel für Frauen wenigstens sür weiße seit 1836 völlig außer Uebung gekommen sind, sodaß jener Zusatz zum Strafgesetz des Staates Delaware nur gesetzlich sanctionirt, wag thatsächlich bereitö längst geübt wurde. Aber den Buchstaben des Gesetzes nach steht die Prügelstrafe für Frauen noch auf Urkundenfälschung, Pferdediebstahl, schwe. rem Diebstahl. Brandstiftung, schwerer Körperverletzung und Mordversuch mit tels Gifts. Der Pranger stand auf Meineid und Anstiftung dazu, Hehlerei, Wahrsagen, Zauberei ( !) und Veiausgabung von Falschmünzen. ES steht fest, daß Negerinnen noch bis zumJahre 1870 ausnahmslos für die bezeichneten Ver gehen an den Pranger gestellt wurden. Nachdem die Prügelstrafe für weiße Frauen wegen einfachen Diebstahls bereits im Jahre 1871 abgeschafft war, wurde diese Bestimmung dann auf alle weiblichen Wesen ohne Unterschied der Nasse ausgedehnt. ES gibt heute noch eine Menge Leute !
in Delaware, welche sich noch recht gut ; der Zeiten entsinnen können, als die Prügelstrafe in ihrer höchsten Blüthe stand. ES kam häusig genug vor, daß unter den furchtbaren Hieben mit der aus Busfelleder gedrehten Peitsche deS VütelS das Blut in, GtrSmerr von. dem
SaiifSSä&''s Rücken des unglüätlchett Sträflings herabfloß und dieser ohnmächtig weggetragen werden mußte. Es ist klar, daß der Sheriff bei Verabreichung der Prügel es völlig in der Hand hatte, ob er den Gefangenen halb todt schlagen, oder nur mit leichten, kaum süNbaren Streichen davon kommen lassen wollte. Das Vorurthcil spielte dabei eine große Nolle. War der Shcrisf z. B. ein Farmer, so konnte sich der ihm überantwortete Pferdedieb auf einen schrecklichen Denkzettel gefaßt machen. Wehe aber wieder dem Ladendieb, wenn sein Büttel zufällig selbst ein städtisches Gewerbe betrieb! Ein häusiger Zeuge jener widerlichen Erccutionen berichtet, daß er dabei zwar nie habe Blut stießen sehen, daß aber die Striemen singerdick und blutrünstig aufliefen und der Nükken der Opfer vollständig damit bedeckt war. : . ;,; :' . Der Pranger war in früheren Zeiten noch schlimmer, als die Peitsche. So kam es einmal vor, daß ein Fleischer, Namens Stanhope, auf der Landstraße überfallen und beraubt wurde. Der Näuber wurde gefangen und an den Pranger gestellt. StanhopcS Freunde hatten sich hierzu mit einem Faß fauler Eier versehen, und erössneten ein regelrechtes Bombardement auf den bejammernswüidigen Sträfling, der sich im Halseifcn nicht regen und rühren konnte Seitdem hat man den Pranger in dai Innere der Gefängnisse verlegt Die Ausübung der Prügelstrafe ist gegen früher bedeutend milder geworden. Schon früher war e5 keine Seltenheit, daß der Sheriff weiße Sträflinge aus seinem eigenen Eounty sehr milde abfcrtigte, denn er wußte, daß er sich für die nächste Wahl damit einen Freund gewonnen hatte. Neger dagegen kamen meist sehr schlecht weg ; man dictirte ihnen die Strafe in Dosen, d. h. sie wurden an drei hintereinander folgenden Samstagen geprügelt und dann gewöhnlich für einen Spottpreis nach dem Süden verkauft. Noch heute lebt im Armenhause von New Eastle ein alter Mann, der ein Geschäft daraus machte, bestrafte Neger nach dem Süden zu verkaufen. Vom Anlande. Auch ein Jubiläum, wenn uch ein seltsames, feierte dieser Tage der Schlächter Henry W. Meyers in Keokuk, Ja., indem er sein I0,000stes Schwein abmurkste. Henry George wird am b. Februar von San Francisco aus nach Australien abreisen, um dort Vorträge über seine Landtheorie zu halten. Er erwartet ein sehr dankbares Publikum da selbst. Der vielgenannte Eisen bahn-Magnat Nobert Garrett ist schon wieder bedenklich krank, und es scheint abermals in seinem Kopse zu rappeln. Er kann seine geschäftlichen Erfahrungen mit'andercn Eisenbahn-Magnaten offen bar nicht vergessen. Hat sich doch endlich einmal eine schriftstellernde Person gefunden, die nach flüchtigem Besuch iu den Ver. Staaten kein Buch übe, Amerika schreiben will. Frl. Dr. Amelia Edwards ist es. welche diesen anerkennenswerthen Vorsatz susgespro. chen hat. WaS von den ScheidungSgesetzen unsere? gesegneten Landes zu halten ist, geht wieder einmal auS der Thatsache hervor, daß ein Mann in Neu Jersey wegen Bigamie zu Zuchthaus: strafe verurtheilt wird, obwohl er in JllinoiS die gesetzliche Scheidung erwirkte. Eharles W. Aligh war in Nem Jersey verheirathet und kam später nach Ehicaao. Daselbst erwirkte er im letz ten Juli vor Nichter Waterman die Scheidung von seiner Gattin Julia we gen Trunksucht und Ehebruchs. Als e, dann nach New Jersey zurückkehrte, verheirathete er sich wieder, und seine Frau ließ ihn sofort verhaften. Der Nichter in New Jersey entschied nun, daß sich nach feiner Meinung Bligh nur zu dem Zweck in JllinoiS aufgehalten habe, um die Scheidung zu erlangen, und daß die, selbe deshalb vor dem Gesetz von Nen Jersey nicht giltiz sei. Der Unglücklich, wurde schuldig befunden und verurtbeilt. Er hat Äerufung gegen die Entscheidung eingelegt. Zu einem sensationellen Auftritt kam eS jüngst in einem Polizeigerichte in Brooklyn, N. Y. ES sollte eine gegen, den GrundeigenthumS-Agen-ten E., Eisemann erhobene Anklage, zur Verhandlung kommen." Nachdem ein Geschworenencollegium vereidigt worden war, erhob sich plötzlich der den Anae klagten vertretende Adoocat Wm. B. Hurd und erklärte, der Vertreter deS Di strictsanwaltS in diesem Falle, Anwalt A. Darmstadt, habe vor einigen Jahren einen Strastermin im Correctionshause wegen D i e b st a h l S verbüßt, und er, Hurd, protestire demzufolge dagegen, daß derselbe als Vertreter der Anklage auf trete. Man kann sich denken, welches Aufsehen diese Mittheilung machte. Richter Getting, welchem Hurd die auf die Uebersührung Darmstadts Bezug habenden Schriftstücke überreichte, erklärte nach Einsicht derselben, Darmstadt könne nur auf den Grund hin von der Verfolgung der Anklage ausgeschlossen erden, daß der DistrictSanwalt ihn nicht zu seinem Vertreter in dem vorliegenden Falle be sonderS bestellt habe. Herr Hurd machte diesen Grund cieltend, und daraufhin entschied der Nichter, dag Darmstadt daS GerichtSzimmer zu verlassen habe. An seiner Stelle übernahm der Adoocat I. Donnelly die Vertretung der Anklage. Die Verhandlungen des Falles wurden darauf indeß vertagt. Ueber ein Dime-MuseumS wunder in der Rolle eines Tugendbolde wird aus New York erzählt: Georg, Robertson, aliaS Leoi Golden, der un längst mit der 16jährigen Katie BurnS aus East Newark an eine Spree gegan gen war und sie in die Geheimnisse de, Vowern:Tingeltangel eingeweiht hatte, wurde von Nichter Hogan im TombS' Polizeigericht wegen unordentlichen Be tragens auf sechs Monate nach der Insel gesandt. LouiS Beck, das menschliche Nadelkissen, hatte das Paar nämlich beobachtet und schließlich verhaften lassen. Alsdann trat er' gegen den jungen Mann als Klager auf und beschuldigte ihn der Entführung. Die Anklage mußte jedoch fallen gelassen werden. dKatie erklärte, fte Ui über.lS
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Jahre alt. Ünzece braven PoUzeirichlct sind aber um einen Kniff nicht verlegen, wenn es sich darum handelt, einen armen Z"" C . . ' I A Mt.lA. 'sunoer zu verrnurren, v ,v denn schnell eine Klage wegen unordcntlichen Betragens zusammengedrechsclt. welche denn auch die gewünschte Wirkung that. Das junge Mädchen brach bei Verkündigung des Urtheils in Thränen auö und gestand, daß sie in ihrem Leicht, sinn ebenso schuldig gewesen sei, wie de: Gefährte, dann sagte sie dem Denuncian: ten Beck in den gewähltesten Ausdrücke? ihre Meinung, doch daS menschlich, Nadelkissen" war gegen ihre Licbkosun, gen ebenso unempsmdlich, wie gegen Na delstiche. WaS die Macht der Einb ih dung vermag, davon liefert ein Vewohuer von Allegheny, Pa., Namens Ernf Kimmlcr ein Beispiel. Herr Kimmleist ein Mann in den besten Jahren, de, sich körperlich sehr wohl besindct und von seinen Arbeitgebern sehr geschätzt wird. Er betheiligte sich indeß rnemals an den Vergnügungen seiner Bekannten, sondern verbrachte seine Abende zu Hause mit dem Lesen von Schriften, die über Spiritusliömuö handelten. Eines Nachts träumte Kimmler, daß von ihm ein O p f e durch den Tod seiner Kinder gefordert werde, um dadurch das Glück seiner übngen Familie zu begründen. Da er nun an Traume ebenso wie an Spiritual is mus glaubt, so drückte die Forderung, eine leiner Kinder, die er zärtlich liebt, opfern zu sollen, so sehr auf sein Gemüth. daß er nahe daran war. Selbstmord zu begehen; doch hielt ihn die Furcht, die unsichtbaren Mächte vielleicht nicht zufrieden zu stellen, davon ab. In der Hoffnung, einen AuSweg aus dieser Bedrängniß zu finden, begab er sich auf den Friedlof, damit sich ihm vielleicht Gelegenheit böte, mit einem der Vertreter der übernatürlichen Mächte zu verkehren und sich selbst für eins seiner Kinder anzubieten. Plötzlich hörte er eine tiefe Stimme, die hinter einem Grabsteine herzukommen schien, sagen: Geh' nach Hause und lege Dich schlafen und im Schlafe wirst Du einen Ausweg aus Deinen Nöthen finden." Der geängstigte Mann ying nach Hause und kroch zitternd in fern Bett und träumte, sein Leben würde anstatt dessen eines Kinder angenommen werden. Tag und Stunde seines Todes las er in großen Buchstaben auf der Wand. Seine Gattin, der er endlich feine Erfahrungen mittheilte, suchte ihm seine Ideen auSzu." reden, und doch blieb er dabei, daß er eines Sonntags um Mitternacht sterben werde und traf feine Vorbereitungen, nachdem er zärtlichen Abschied von seinen Kindern genommen. Gegen 12 Uhr in der betreffenden Nacht erwachte Frau Kimmler durch ein schreckliches Stöhnen ihres Mannes, der sich im Bette wand, als wenn er an Krumpfen litte. Sie sprang auf, machte Licht und fah nuv in das geisterhafte Gesicht des Gatten, das entsetzlich verzerrt war, als wenn er furchtbare Schmerzen auszuhalten habe, über welchen Anblick die Frau in Ohn macht siel. Als sie wieder zum Bewußtfein erwachte, war der Tag bereits angekrochen, und sie erwartete, die Leiche ihres Mannes vorzufinden, war aber nicht wenig erfreut, als dieser ruhig ath mend im Bette lag. Vor vierzehn Monaten ver urtheilte in Massachusetts ri Richter eine Frau dazu, einen gewissen Geldbe trag herauszugeben, den man in ihrem Besitz vermuthete. Die Frau bestritt, das Geld zu haben, und erklärte sich außer Stande, über eine solche Summ? zu verfügen, und deshalb ließ sie der weise Kadi wegen Mißachtung de! Gerichts in's Gefängniß abführen. Jetzt, nach vierzehn Monaten, hat d? Nichter die Frau entlassen, weil er sich nach dieser langen Zeit überzeugte, daß sie sich keiner Mißachtung des Ge richtS schuldig machte, sondern das Geid wirklich nicht besaß. Aber hat sich dadurch der Nichter nicht einer Mißachtung der persönlichen Freiheit schuldig gemacht? VomVluSlande. Der Kaiser von Japan hat, altem Brauch gemäß, Anfang No vember den Kronprinzen gewählt. Die betreffende amtliche Bekanntgebung lautet: Wir erwählen den Prinzen Jo schihito Schinno zum Kronprinzen nach dem Beispiele unserer Ahnen und bestimmen, daß dies öffentlich bekannt gemacht wird. Dies ist gegengezeichnet von dem Grafen Hifchikata Hssamoto, Minist?? des kaiserlichen Hauses." Die Feierlichkeit in Tokio ist nach einem Berichte deS Hannover'schen Couriers folgendermaßen verlaufen: Am Morgen des 4. Nooember um V Uhr begab sich im Auftrag deS Kaisers Markgras Takudaidschi nach dem Palaste des Prinzen Joschihito Schinno oder, wie er sonst ljrißt, Harn-no-miya, um ihm den kaiserllchen Entschluß dienstlich mitzutheilen. In Begleitung des Markgrafen Großkanzlers und feines Erziehers, des Gen.-Lieut. Soga, sowie des Grasen Takutsuichi begab sich uin 10 Uhr der Kronprinz, begleitet von der kaiserlichen Leibgarde, zu Wagen nach den kaiserlichen Palast. Er ist zur Zeit Fähnrich der kaiserlichen Leibgarde und trug schwarze Galauniform mit rothem Mantel. Am Portale des Palastes wurde dem erwählten Thronfolger fei tenö der Studenten der Universität und der Schüler der Fachschulen, die mit ih ren Professoren dort harrten, die erste Huldigung dargebracht. Kaiser Mutsubito erwartete den Prinzen im Vhönirsaale nebst sämmtlichen Ministern. Ceremonienmeister Sannomiya geleitete den Kronprinzen zu den Stusen des Thrones, zu welchem er nach zweimal!ger Verbeugung hinanstieg. Nach der Begrüßung mit seinem kaiserllchen Verwandten wurde er vom Mikado selbst durch Verleihung der Großritterwürde des Chrysanthemumordens auögezeichnet. Der Kaiser überreichte ihm ferner als Zeichen der kronprinzlichen Würde daS auf ihn überkommene berühmte Schwert Tfubokiri,das stets dem erwählten Thronerben von seinem Vorgänger übergeben werden muß. Zuerst gab eS Kaiser Uda seinem Nachfolger, dem Kaiser Daigo (887), seitdem ist eS in ununterbrochener Reihe vererbt worden. Nach feierlicher Anlegung des ein Jahr-, tausend alten ErbschwerteS und nach län gerer Unterhaltung mit dem Kaiser begab lich der Kronprinz nach dem Aozamapa Kn.KurBegrüßu.nF der KaiseriMttwe.
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TAS"Fest Teiltet ErwähtunH würde in Ui j Stadt durch Volksbelustigungen und Äbends durch eine groc Jllumtnation ge: teierr. E s w i rd v i e l l e i t i n t c r e s siren so wird dem Neuen Wiener Tagblatt auS seinem Leserkreise geschrieben eine Aeußerung der verblichenen Josevhine Gallmeyer über den verstorbenen Dichter Anzengrubcr kennen zu lernen. Sie wohnte es war im Jahre 187 kurz vor Beginn ihres damaligen überaus erfolgreichen Gastspiels, einer Aufführung des Pfarrer von Kirchfeld" im Theater an der Wien bei. Ich faß neben ihr in der Loge und erfuhr von ihr, daß sie das Stück zum ersten Mal sah. Ganz gegen ihre Gewohnheit war die .fesche Pepi" ungemein einsilbig und verfolgte die Vorgänge auf der Bühne mit gespannter Aufmerksamkeit. Nicht eine einzige ihrer sarkastischen Vemerkungen kam über ihre Lippen, und z wiederholten Malen traten ihr sogar Thränen in die Augen, so gerührt war sie. Plötzlich, nach der großen Scene des Pfarrers und des Wurzelsepp's, sprang sie auf und eilte in den Logengang. Ich ging ihr nacd und fragte sie, ob sie vielleicht unwohl sei. ,O, nein, o, nein," schluchzte sie und begann noch heftiger zu weinen, .aber das Stück is zu schön, zu schon. .. .das is halt a Dichter! O, Gott, für mich kann so was Herrlich's nit g' schrieben werden ich muß alleweil a Wurschtel bleiben!" Und sie verließ in vollster Erregung das Theater, ohne das Ende des Stückes abzuwarten, dessen prächtige Scenen sie so schwer erhoben und so schmerzlich aufgerüttelt hatten. In ärztlichen Kreisen dürfte ein vom Lütticher Gerichtshofe gefälltes Urtheil berechtigtes Aufseyen erregen. Dr. D., Arzt am Englischen Hospital in Lüttich. hat an einem dreijährigen Knaben eine Knochenoperation vollzogen, die in der Folge die Amputation eines Beines nothwendig machte. Der Vater des Knaben verklagte darauf, weil er die Erlaubniß zur ersten Operation nicht gegeben hatte, den Arzt auf Schadenersatz. Der Arzt vertrat die Ansicht, der Vater habe durch Uebergabe seines, mit verwachsenen Beinen beh'afteten Knaben an das Hofpital stillschweigend auch Operationen gestattet. Demgegenüber entschied das Gericht: - .Dr. D. mußte, da nach seinen eigenen wissenschaftlichen Werken gewisse Operationen nicht an Kindern unter zehn Jahren vorzunehn.en sind, dem Vater deS dreijährigen Knaben über die Gründe zur Operation genaue Rechenschaft geben. Durch Uebergabe eines Kranken, durch Nachsuchung arztlicher Hilfe gestattet man nicht von vornherein alle Operationen, elche der Arzt für nöthig hält und von nen der Kranke sich keine Vorstellung nachen kann. Erst wenn der Kranke durch den Arzt gehörig darüber belehrt worden ist, kann er wissen, ob er der Operation zustimmt. Aus diesen Gründen und weil in I?olge binzugetretenen Brandes die erste Operation die Amputation verursacht hat, ist Dr. D. zur Zahlung eines Schadenersatzes von ,0,000 Frcs. an den Vater des Knaben ?crurtheilt. Ein interessanter türkl scher Proceß, hinsichtlich des DuellS, hat jüngst vor dem Gerichtshof von Pe, ra seinen Abschluß gefunden. Der Doe tor Sevastopoülo, griechischer Unterthan und ehemaliger Schüler von Trölat, Doctor derPariser Fakultät und Chirurg des französischen Hospitals zu Constan tinopel, war von einem College, dem Doctor Pechtimaljan. einem armenischen, ebenfalls in der türkischen Hauptstadt lebenden Arzte schwer beleidigt worden. Es hatte sich hierbei um Fragen rein ärztlicher Natur gehandelt. Nachdem der Arzt Sevastopoülo von dem Dr. P. Sühne verlangt, ohne hierauf einer Erwiderung von dem Letzteren gewürdigt zu werden, glaubte der Verletzte es seiner Ehre schuldig zu sein, dem Collecen einen Brief zu schreiben, in welchem sich unter anderen die beiden Sätze befanden: .Wenn ich bis Sonnabend keine Antwort habe, so werde ich mich, zu meinem großen Bedauern, jeder Schonung Ihrer Person als entbunden betrachten. Ich will hoffen, daß Sie dieses schlimmste Aeußerste vermeiden werden." Infolge hiervon hatte sich der Arzt Dr. Seoastopoulo dafür vor dem Richter zu verantworten, .daß er einen türkischen Unterthan mit dem Tode bedroht hatte." Nach drei Tagen heißester Debatten wurde trotz der Vertheidigungsreden von drei Advokaten auf den Antrag des Staatsanwalts der Beklagte zu einem Jahr Gefängniß für Herausforderunp zum Duell verurtheilt. Ein Bauer der R u d o. minskischen Gemeinde in Rußland hatte drei Säcke mit Roggen nach Wilna zum Verkauf gebracht, in deren einen er 2000 Rubel versteckt hatte, die er in einer Bank anlegen wollte. Auf dem Bojatschkow'schen Bazar angelangt, schärfte er seiner Frau ein, daß stc nur zwei Säcke, die er ihr genau bezeichnete, auf keinen Fall aber den dritten verkaufen solle. Das hatten zwei Handelsleute belauscht, die sofort vermutheten, daß der Inhalt des dritten Sackes Werthvolleres, als nur Roggen enthalte und machten sich, als der Baner sich entfernt hatte, um fich zu erkundigen, wo er feinen Schatz am besten anlegen könne, sofort an die zurückgebliebene Frau mit dem Anerbieten, ihr den Roggen abzukaufen. Ihre Weiterung, den dritten Sack mit' zuverkaufen, wußten sie endlich dadurch zu besiegen, daß sie ihr für das ganze Quantum 10 Kopeken pro Pud über den Marktpreis boten. Froh, ein so gutes Geschäft zu machen, schloß sie den Handel und die Gauner fuhren mit ihrer Beute davon. Als der Gatte zurückge kehrt war und den traurigen Handel er fuhr, prügelte er erst fein ungehorsames Weib durch und begab sich dann auf die . . sr-. i . - Vvcye. ur wiro woyl, vie 200 Nudel nicht wiedergefunden haben. iVdeiseV, Patte (ftflli: Tantals.) vereine und Logen derdeu darauf anstnerksam gemacht, daß obige Hae sich sehr gut zn, bhaltung don Verfammlllaeu, Kränzchen, Nntnhaltngen n. s.w. eignet und für solch Lvecke billig zu miethen Vttn desde sich ; fttt li Osfiu d. Dttl,
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r 'jj V -Tvä C'lA TNADE rC??'V l'W;'-"--JMm Das große Schmerzenheilmittel. , , 27 : Rheumatismus. Zwei Mona lang unfähkz sich zubn?kgen Layland, Ohis, 16 Juli, 1555. Drei Mone Ian$ litt ich au enkzündlichrm RheukNatiömuS URd für zwei Monate habe ich kein Glied rühren können. Eine Flösse Sl. Jakobö Oel bat ich im all? meinen Leides befreit, auch sräter sind die Scherjkn nicht wie. der zurückzrkeVrt. ?!. RündleS. kebnunBzanzkg Jahre gelitten, Sandxsille, Ohio, IS Juni, I8LS. Jm Jabre 1361 zog ich rar? zuerst RbeuiS. raus zu und seit jener Zeit habe ich immer gelitten, babe sogar zuweilen an Krücken gehen mus sen. St. Zatobs Oel böt mich kurir: und seit, dem habe ich keine Schmerzen trder etliiu Geo. L. Nixon. Entzündlicher RheumatlimuS. OSkaloosa, Stani., 24 Aug., ILLS. Im Jahre 1831 litt ich sechs Wochen rn entzündlichem Rheumatismus, Ich hatte am gan. im Äörrer die heftigstm Sibmerzen. uxä den gro?e Echmerzenstiller St. Zakois Oel wurde ich wieder dauernd geheilt. W. S. Fairchttd. Segen heumatiSm?, Nkuralzia. FroSbrulen. verenschnK, reuzweh. ückensch merzen. Verstauchungen, VrühVunde, Zahnschmerzen, oxftveh, Brandwunden. Farmer und Viehzüchter finden tn dem Et. Ja?obS Oel ein unübrr. treffliche Heilmittel gegen die Gebrechen de? ViehstandeS. PreiZ 50 Qtnti; knallen xothekk zuhaken. THE CHARLES A. V0GELER CO.. S,Nimor,.Uk. L 'im , -Mfmi -T'jyn "V- yjsl..rw- 5 in :'j ' i j ; S7J7-z - v itJ&i3tfSIa& , LA li THE LÄDSES' ?AVOi!TSS. NEVEH OUT Or OF.ÖSH, If ycu desiro to rurcJ;sssi sstr ir.sr maciiln, asKOurnffcnt at your r-ln.ee for teziwt aaa Srices. If you cstnnot itnii our a ?fnt, rrite trect to nert erfurtis tc y tu beu w iiamed. MiMMW WM. KWMkW Chicago - 23 butca SOUARLNM- VMlkZ I tu. jrt af.!Ti rs TX. SLOUtS.O. 'lrj 5 ?P A'fCSCO CfU 1 -mm1&&tStZ tiJtk 1 " aentsT fit SobtanoptlUl n&iftt eger, 72 Oft t3fi!(tnctn Cltz WABASH 10UT1 ! ftaOl Sie die Stadt ach kgeud etuer K'.ck. 'rüg hin z de?laffeu deadfiSiige, ehe i. m Wabajh ZMt.W. 55 ZZeZZ MZßwstsn StraKe. Svdiaua p olis, ud nkag die Fähtprelle sd uShezn XW th:Us2ge. Besoudsre fahaet?ia?tJ irh) sanösKäusezs 7 al - AWigrantsv nzssaudt. NundfsH?t.TiSUS sch allen VlStzea im Wche und Nsrdweste ! Bis bUttttftt mnit ach FORTWAYHK, TOLSIX), DETK01T T tiN epttch Sikst, VtAjlV,SZs, yk!S.FHZkftSgLs, zsdnlSfft Sufchlnß und daUSändige Sicher. Heit ttschen die KoHs WöibssH Wbn -diebslieötifi? Vaffsgin-Bsh i Vi!s t TS I. Wad, VtfirUt.Pkffsgitt ueb Ssud-Ugn i, I di s p lil I d. Ss. S X , Vntnsl VSkt-Ranazn. T.SHZr. VeuVsff und idtUq Vt. ?.5U. 55. Die groSe Pau Handle Route OXiloa&o & Zjoula Xlttähurß Salm. Pittfltu3rr Olnoiztnatl & filt XdOxtla Bahn, ift di fchnillft, und befte nic ach sg, WeS, Nord und Qüb. LuSgezeiSntttk Dienft! Prompte Verbindung PuLmsnn CnS zvsichm allen größer Städten. Pittaburg, Harrisbiirg, Baltimore Washington, Philadelphia, New York, Columbus, Cinclnnati, Indianapolis, St. Louis, Chicago and Louiaville. du t 9 ftonkl ah ,wtt a miiijt, Hotta nttbrlg, I tsabiwi BirteflimBflis, ,afs), BefBtkiruni .f.. , S4tl o n. OfHBf Rsi't- 9bU 9tl. Kgc ttt, Zdia?,:t. Jd S,I 5,,, Oen'I att, Vttdg, P.. Sh S. tllik. 0A'l 0xt. kskmd. 0. . . d.o'l. Cf43fltiu, xiV.
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