Indiana Tribüne, Volume 13, Number 108, Indianapolis, Marion County, 6 January 1890 — Page 1

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Mehrfach wurde schon der Vsrschlag gemacht, und speziell in letzter Zeit in Chicago, daß an den großen Zeitungen, welche mehrere Redakteure beschäftigen, diese ihre Artikel mit ihren Namen unter zeichnen sollten. Dazu bemerkt nun der Chicago Herald Folgendes : Die Herausgabe einer Zeitung in einer großen Stadt ist ein Geschäft und wird ausschließlich nach G eschäftZ gründ sätzen betrieben. In ihren Redaktions spalten vertritt sie gewisse Richtungen der öffentlichen Meinung, verficht gewisse An sichten über politische Fragen und em psichlt solche Maßregeln, von denen sie annimmt, da ß sie ihren K un den genehm sind. Sie braucht nicht die persönlichen Ueberzeugungen ihrer Eigenthümer wiederzugeben und ganz ge wiß drückt sie nicht die persönlichen Ueber zeugungen ihrer Schreiber aus. Einer der tüchtigsten Zeitungsschreiber in hie siger Stadt war ein Demokrat, der Jahre lang die Leitartikel für eine re publikanische Zeitung schrieb. DaS Gleiche haben Republikaner für demo kratische Zeitunzen gethan. Die Zeitung ist ein Wesen für sich, daS seine eigenen Gedanken und Bestrebungen hat. Diesenigen, die dafür schreiben, sind ganz und gar davon verschieden. Sie schreiben und wirken für das Blatt und fördern dessen Zwecke ganz in demselben Sinne, wie ein Advokat für seine Klienten schafft oder ein Prediger diejenige Art von Evan gelium verkündet, die seine Gemeinde zu hören wünscht. Sie mögen es ja auch aus Ueberzeugung thun, aber Leute von Welt w.gen recht gut, daß die Ueberzeu gung meistens von der Höhe des GehaltS und der Sporteln abhängt. Das wäre kein erleuHteter Prediger, der nicht eine Pfarre von 510,000 Gehalt von einer mit nur dreitausend unterscheiden könnte. Eine Vorausbezahlung von 1000 Dol larS schärft den Verstand eines Advokaten so, daß er die vollkommene Gerechtigkeit der Sache seines Klienten erkennt, und die Ueberzeugungen von ZeitungSschrei bern Werden durch dieselbe Art von Er wagungen bestimmt. Es wird gar nicht von ihnen erwartet, daß sie ihre eigenen Meinungen aassprechen sondern nur die der Zeitung. Daher könnte es, wenn sie ihre Namen unter daS von ihnen Ge schrieben? setzen würden, der Zeitung nur schaden und den Zweck, zu welchem sie geschaffen wurde, vereiteln." So weit der .Chicago Herald". An Aufrichtigkeit laßt dies, wir gestehen eö gerne, nichts zu wünschen übrig. Deut licher und cynischer kann man eS wohl nicht sagen, daß die Gesinnung heutzutage eine Waare ist, welche auf dem Markte feilgeboten wird, daß der Kapitalismus nicht nur die physische Arbeitskrast der Menschen in seinen Dienst gepreßt hat, sondern daß er auch die Intelligenz, daS Wissen und die Gesinnung der Menschen sich zu eigen gemacht hat. Die moralischen Anschauungen der ka pitalistischen Presse können nur korrupt sein, weil der Kapitalismus korrumpirend wirkt. Menschen streifen.ihre Erundsaße ab, wie man einen abgetragenen Rock ab legt, Menschen schreiben und sprechen ge gen ihre Ueberzeugung ! Kann es etwas VerachtlericheS geben? Kann es etwaS Erbärmlicheres geben, als gegen Bezahlung daS als Wahrheit zu lehren, was man für Lüge hält? Nach der Mo ral der kapitalistischen Presse freilich ist eS ganz in der Ordnung. Denken können die Leute jz, wie sie wollen, sie haben ja nur im Auftrage zu schrei b e n. Die Sache ist eben ein Geschäft. Unserer Moral nach sind freilich solche Leute erbärmliche Tröpfe, welche nur mit Verachtung auf sich selber blicken können. Und welches Vertrauen kann man zu Zeitungen haben, welchen Werth haben ihre Lehren, wenn ihre Redakteure Skla ven sind, welche ihre GeUnnunz und ihre Ueberzeugung verkauft haben ? DrathnachriHten. Wetteraussichten. Jür Jndiana: Die Temperatur wird d!S morgen früh um 26 Grad fallen. Während der Nacht Schnee. (Mollen sehen, ob wahr wird.) Starker Schneesalk. Ogden.Ut., 6. Jan. Seit drei Tagen schneit eS hier unaufhörlich. In den Bergen liegt der Schnee 10 bis 15 Fußhoch. Seit 25 Zahrm gab et nicht so viel Schnee.

Brasilien. New Pork. 4. Jznuar. Auf dem Dampfer .Alllance, welcher heute von Brasilitn ankam, befand sich Walter Wright, einer der rtpudlikanischen brast lianlfchen Führer. Er sagt, daß AlltS in Brasilien ruhig seinen Weg gehe. Die Einwohner haben der Republik Treue ge lobt. Ee sei aus einer VergnügungS reife und er hätte Brasilien nicht verlas

sen. wenn nicht der Bestand der Republik gesichert vüre. Ein grauenhafter Mord. New Vork. 0 Jan. Ein grauen haftn Mord hat sich gestern Abend auf dem Murray Hill, zwischen den verfalle nen ShantieS an 71. Straße und dem Westend der 12 Avenue ereignet. Ein armer Kärrner Namens NickolaS Müller, 28 Jahre alt. ist da? Opfer und sein Mörder ein geistesschwacher Mensch, der in der Nachbarschaft 'nur unter dem Namen .VerlÜckter HanS bekannt war. Müller, der Vater von drei Kindern war, hatte sich deS geisttSfchmachtn Menschen angenommen und die Beiden galten für die besten Freunde. HanS verrichtete kleine Arbeiten für Müller und bekam da. füe fein Essen. Ee soll meistens ein flU ler ruhiger Mensch gewesen sein. auZer wenn sein furchtbarer Jähzorn losbrach, dann war der verrückte HanS der Schrecken der ganzen Nachbarschaft. Gestern Abend kurz nach 10 Uhr vkilitß Müller seine Hütte, seiner Frau sagend, daß er in ei nem Augenblick wieder da sein würde Er ging den schmalenkauSgetretenen Weg entlang, der zu seinem Karren führte, ohne zu bemnken. daß der Wahnsinnige hinter dem Wagen mit einem schweren eisernen Schraubenschlüssel in der Haid auf ihn lauerte. A!S Müller sich bück:e. um nach dem Rad zu sehen, traf ihn ein furchtbarer Hieb aus den Kopf, der ihn zu Boden streckte. Ehe er sich wieder erheben konnte, regneten die mStderischen Streich aus ihn herab, bis er als zuckende Leiche lie gen blieb. Sei Schädel wurde förmlich zertrümmert und da? anze Gesicht zu Brei geschlagen. Dann ergriff dr wahnsinnige Mörder, der nur einen keich ten Steck und ein Paar auS einem Salz sack hergestellte Hosen trug, die Flucht, rannte nach 11 Avenue und vlrlchwand in der Dunkelbeit. Die Polizei hatte ihn bis zu später Nachtstunde nicht auffinden können. Qtt 2a de! Stanley. Emin Pascha und Tippu Tib. London. 4 Jan. Die Beweikaus nähme vor dem Kanfulargerlcht in San fibar dat die Tory Presse zu heftigen Ausfällen gegen Stanley veranlaßt, weil derselbe sich darauf einließ, mit einem solchen Spitzbuben Abmachungen zu treffen. Stanlry scheut sich nicht. eS offen auSzusprechen, daß er keine Bewundirung für Emin Pascha habe, insofern derselbe im m r noch Hoffnungen hegte, wo seine Veranlassung mehr dazu vorhanden war ud sich schwach in seinem steten ZSgkrn zeigte, taS Land zu verlassen. Die königliche geographische Gisell schast trtffiVorberei ringen zu einem groß artigen Empfange für Stanley. Zwei große goldene Dkldaillen werden geprägt, eine für Stanley und eine für Emin. Außlandund Deutschland. B e r l i n. 4 Jan. In diplomatischen Kreisen wird die Idee der Wiederher ftellung der Freundschaft mit Rußland besprochen. Blömarck findet, daß die Feindschaft zwischen den verschiedenen Nationalitäten Oestreichs den Werth der Allianz mit demselben bedeutend verrin gere. ES scheint BiSmarck hat die Idee, alle deulfprechenden Länder mit Deusch land zu vereinigen. DieS könnte natür lich nur aus Kosten Rußland? und Oestreichs geschehen. WaS Rußland betrifft, so kann dasselbe entschädigt erden. Deutschland würde in solchem Lalle die Oftseeprovimzen an sich ziehen, und Ruß land könnte dasüe G illzien und die Bu komina bekommen, aber für Oestreich gäbe eS dabei nur Vttlust. Die österreichische Regierung weiß daß biet kein bloßer diplomatischer Traum ist. sondern zu den Möglichkeiten der Politik BiSmarSS gehört und zur Wahrscheinlich keit wird. wenn die in Oesterreich Herr schenden Rassenßreitigktitkn verbunden mit der Feindschaft gegen Deutschland den Kanzler zwingt, nach anderen Alli anzen auszuschauen. AuS Spanien. London, 4 Jan. AuS Spanien kommen die aufregendsten Gerüchte. Wenn man den Korrespondenten glau den kann, wechselt das Ministerium drei Mal täglich, und Revolutionen werden gemacht, lo o die Gelegenheit es ver langt. DaS Neueste ist. daß da jüngste Feuer im Opernhause ,in mörderifchee

Anschlag w. um eine Panik hervorzu rufen, während welcher die Königin Ae. gentin und die Jnfantin Jsadella ver mittelst eineö vergifteten Dolchii umge bracht werden sollten. Die Klerikalen und Liberal besprechen diese lächerliche Geschichte v!t allem Ernste und Erstere schimpfen auf Lkdter und sagen, die Sache sei daS Resultat des RkpublikaniS MUS und zeige, wessen die .Rothen sahig sind. Auf dtk anderen Seite behaupten

die Liberalen, der Anschlag sei von den Klerikalen ausgegangen, vtlche die Mut. ter des König? entfernen wollten, weil sie eine Ausländerin sei und sich nicht von den Priestern belehren lasse, weil sie eS für nöthig Halle, daß das tSaigliche Kind unter priesttrlicher Aussicht erzogen werde. Allerlei. ES wird behauptkt, daß in Folge der vielen SchlckkalSschläze Dom PedroS Geist ansänge, schwach zu werden. Die Kaiserin.WittVe Augusta hat die Grippe. Auf Knta wurde eine türkische Trup penabtheilung von den Jnsuegenlen ge schlagen Der Sozialist vamm ist aus Berlin ausgewiesen worden. Der Kaistr hat angeordnet, daß Eivi liste ,, welche Theil an Staats Ceremo nien nehmen, fkniehsZen tragen müsien. Die belgische Regierung hat in Folge des großkn Streiks die Ausfuhr von Kohlen unterlagt. hiesiges. ' r1 So unangenehm daS stetige Regenwetter für das Publikum ist, so on genehm ist dasselbe für die Straßenbahn geseUfchaft. denn eS bedeutet eine ver mehrte Einnahme für ihren Geldbeutel. Herr John Brown hat sein Mö belgeschüst nach 187 Virginia Avenue ver. legt und empfiehlt sich den Lksk'N der Tribüne. Er hat eine große Auswahl in Teppichen und Möbeln. ' tO Polizeichts TraviS hat feine Mannschaft iastruirt, ein scharfe Auge auf alle Haustrer zu haben, welche keine LizenS gelöst haden. und keinen der Schuldigen durchschlüpfen zu lagen. Wenn es sich um Verfolgung der kleiren Gesedesübertreter handelt, ist die Polizei st tS fehr eifrig, bei den großen GesetzkSü?ertkttrn drückt man aber die Augtn recht fest zu. Der County Clerk kkb'elt am Samttag eine Depesche von I. K. Bond au Michigantovn. Clinton County. deS Inhalt?, daß er seiner Tochter ttatie. sallS sie vorsprechen sollte, keinen Eheer laubnißschein ausstellen solle, weil sie noch minorenn sei. Katie und ihr Bräutigam hatten denn auch wirklich durch Constabler Glaß nach einem HeirathSpermit geschick', aber demselben wurde statt bissen eine Abschrift der Depefche mitgegeben. DaS Pärchen wird nun tn einer andern Ge gend sein Glück versuchen. 13 Wer in den ledikn Tagen die armen Straßenbahntreiber beobachtete, wie sie im strömenden Regen ihrem unan genehmen Berufe obliegen mußten, der konnte sich gewiß deS Mitleids nicht er nähren. Gestern Abend irzählte unS einer dufer mit 14 ständiger Arbeitszeit ins Joch gespannten Sklaven, daß er feit dem frühen Morgen schon bis auf die Haut durchnäßt sei, aber weder eine Ge legenheit hatte, sich umzukleiden, noch eine warme Mahlzeit einzunehmen. Diese Armen haben dabei weder Sonntage noch Feiertage. vom VaSlauB. , . ft . P r er roravvlner von Jerusalem, Josef Arvas, welcher sich nach Eurova beaeben hat. um bei iein.n moklk habenden Glaub.'nsgenossen eine Kollecte ium Bau eines jüdischen Krankenhauses in der heiligen Stadt zu machen, ist am 8. Dec. vom König Humbert von Jtalien in einstÜndiger Audienz empfangen worden. Der König hatt, den Wunsch ausgesprochen, den Rabbiner zu sehen, um ihm für die freundliche Aufnahme zu danken, welche das Rabbinats-(5ollegium f. Z. dem italienischen Kronprinzen in Jerusalem bereitet hatte. Scklieülick bat ! Herr Aroas um die Erlaubniß, ein hei L.l!tX. ITt -C -L I.t V - r üimico vcvt yt ven onig Iprecyen zu dürfen, und der König erbat sich die UeSersetzung desselben in daS Italienische. König Humbert bemerkte im Laufe der Unterhaltung, daß er dieSonderstellung, in elcher einige sogenannte eivilisirte Staaten ihre Bürger Mischer Religion erhalte, nicht verstehe und daß er stolz darauf sei, daß bei dem in seiner Mehr heit gutkatholischen Volk Italiens ein Ylkt her Unduldsamkeit aeaen flTJttfmrrt.r 1 anderen Glaubens völlig ausgeschlossen ' sei. Der König unterließ auch nicht, der ' Äravour. welche die luden in den - ! tionalen Kämpfen deö letzten Menschen I ? , . c r t.-4 V. ctT .-i ccreuv jcnic, roeicye viele vonihnen dem Vaterlände im Fries den geleistet haben, anerkennend zu ge densen.

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