Indiana Tribüne, Volume 13, Number 107, Indianapolis, Marion County, 5 January 1890 — Page 5
Ein uttkglückter Vankrauv
Fünf Jahre lag nahm ich eine scltfatm Stellung ein und mein Berns war kein gefahrloser. Fünf Banken einer großen Stadt hatten mich auf gemeinfamc Kosten als Privatdetektiv angestellt. Ich hatte, wenn es verlangt wurde, die Angestellten zu überwachen, aufzupsssen, daß die Wächter treu ihren Dienst verrichteten, während der Geschäftszeit das verkehrende Publikum zu beobachten, mich über die Verhältnisse der Kunden zu informiren und mich in jeder Weise nützlich zu machen. Ich war ein alter Qeteklio und jeder Einbrecher, bei?:ahc jeder Bankräuber und Schroindler jener Zeit war mir von Gesicht bekannt. Zu jener Zeit waren die Van?en imVergleich zu den Erfindungen, die jetzt im Gebrauch sind, recht schlecht mit Eicherheilsoorrichtnngen ausgestattet. Keine der fünf Banken befaß eine Konlrolluhr, und anstatt der stählernen Gewölbe hatte man in Mauern cingelassene Geldfchränke. Die Bankräuber konnten innerhalb drei oder vier Stunden in jedes Gewölbe gelangen, und die Lankkassircr waren noch nicht so geroitzigt wie heut zu Tage. Ich nahm meine Stelle noch keine Woche ein, als ich eine erstaunliche Entdeckung machte. Mein erstes Werk war gcwefcn, die Wacbter zu überwachen. Ich fand, daß derjenige der D. Ban? ein alter lahmer und schwächlicher Mann war. Er trat sein Amt 7 Uhr AbendS an und ging 7 Uhr Morgens. Er hatte ein Wachthäuschen auf der Vorslur stehen, und nach einigem Forschen gestand er mir ein, daß er sich acqen halb . 8 Uhr zu Bette lege und bis nach C Uhr den Schlaf des Gerechten schlase. Man hatte ihn mit einem Revolver versehen, aber seit fünf Jahren war die Waffe nicht wieder geladen. Der Mann halte die Stellung erhalten, wil er ein Berwandter des Kassirers war. Die Bank hatte eine derartige Lage, daß Einbrecher, wenn sie erst einmal Eintritt erlangt hatten, stundenlang ungestört Hax Leiten" konnten. Es schien mir geradezu wunderbar, daß bisher Niemand die günstige Gelegenheit ausgekundschaftet haben sollte, und ich beschloß, ein sehr wa,sames Auge auf die Bank zu werfen. Bnrns, der Wachter, hatte, wie ich bald erfuhr, die Gewohnheit, täglich uin 4 Uhr Nachmittags die in der Nähe seiner Wohnuiig belegen? Stammkneipe aufzusuchen, ivo er an einem bestimurten Platz eine bestimmte Menge Vier consumirte usb seine Eigarre rauchte und dann heimkehrte. Ich beobachtete ihn in sieben Fällen und fand, daß er in seiner Gewohnheit pünktlich war, wie eine Uhr. Er hatte keine Ahnung davon, daß ich mit der Bank in Verbindung stand. Als ein vollkommen Fremder holte ich ihn aus und erfuhr alles, was ein Einbrecher zur Ausführung seines Werkes irgendwie brauchte. Die anderen Wächter waren jünger, wachfam und vorsichtig, so daß ich nur um Äurns besorgt fein mußte. Tag für Tag besuchte ich seine Kneipe um halb rier Uhr, nahm einen Platz in seiner Nähe ein, trank mein Bier und blieb, bis er fortging. Ich war fest überzeugt, daß früher oder spater ein Mitglied der Verbrecherzunjt sich über ihn her machen werde. Zu jener Zeit gab es nnr zwei Wege, eine Van? zu machen. Der eine führte über l:n Kassirer, den man durch eine Fälschung oder sonstigen Schwindel über das Ohr hieb, der andere über den Wachter, dessen Wachsamkeit getäuscht wurde. Wenn Jemand etrvas gegen die T. -Bank im Schilde führte, so würde er es zuerst mit Burns versuchen, davon war ich fest überzeugt und deshalb ließ ich ihn nicht uS dem Auge. Es vergingen aber drei Monate, ehe sich etwas ereignete. EineS TagcS tauchte plötzlich das Gesicht eines mir unter dem Namen Karpfenfchnauze" wohlbekannten Spitzbuben plötzlich in den Straßen der Stadt auf. Er hatte bereits wegen Bankraubes im Gefängniß gefcffen und war uns Detcclivcn als ein äußerst gewandter Bursche bekannt. Zur Zeit hatte er gerade nichts auf dem Kerbholz. Mir war sofort klar, daher nach (. m Geschäften" gekommen war und daß er mir früher over später ins Gehege gerathen werde. Ich gab jedem Kassircr seinen Stecklrief und nach ungefähr acht Tagen sah ich, in Burns Stammkneipe tretend, wie er mit diesem beim Glase Bier saß. Da der Spitzbube mich nicht kannte und von meiner Verbindung mit der Ban? keine Ahnung hatte, nahm ich meinen Platz cnt anderen Ende der Kneipe ein und verließ dieselbe, sobald ich mein Vier auögerrunken hatte. Die beiden trafen sich an den beiden folgenden Tagen und ich konnte leicht sehen, wie Burnä Gefal!cn an den Anderen sand. Am vierten Tage betrat ich bereits um 3 Uhr die Kneipe in scheinbar schwer betrunkenem Zustande. Ich fang ziemlich ungenirt, trank ein wenig, setzte mich hin und verfiel nach und nach in j5ne:,Zustand des Stumpfsinnes, der eS verstand!!ch machte, daß ich meinen Kopf aus die Arme legte und öald in Schlaf verfiel. Der Wirth dachte nicht daran, mich an die Lust zu setzen, da ich ein standiger Gast war. Ich befand mich scheinbar im festen Schlaf, als Burns feinen gewohnten Platz einnahm. Zehn Minuten später trat Karpfenschnauze" ein und fetzte sich neben ihn. Ich war nur 4 Fuß von den Beiden entfernt; aber sie waren ja fest überzeugt, daß ich betrunken und fest eingeschlafen sei. Sie tranken ihr Vier, schwatzten von diesem und dem, bis endlich der Spitzbube sagie: Mi? wurden heute einige Flaschen seinen Weines geschenkt, wie Sie ihn wohl kaum schon getrunken haben. Ich wollte Ihnen eigentlich eine Flasche mitbringen, habe sie leider aber vergessen. Wenn ich heute Abend zufällig an der Bank vorbeikomme, will ich anklopfen und sie Ihnen hineinreichen. Ich könnte aber schon schlafen", erwiderte der alte Wächter harmlos. Dann werde ich mich bemühen, recht früh zu kommen. Wenn ich um 8 Uhr , vorbeigehe, rverden Sie Ange und Ohr ,, noch offen haken, nicht wahr'i" W'ZJaab tt&. k- M iflSm
Pah, Mann, das macht mir nicht die geringste Mühe, uud überdies, wenn ich Jemanden gut leiden mag, so thue ich gerne ein Uebriges. Das Weinchen wird i: um 5 Jahre verjüngen. Wenn es gegen Ihren Auftrag geh:, die Thür um ein paar Zoll zu öffnen, um von einem Freund ein Geschenk anzunehmen, so ist es höchste Zeit, daß Sie sich uach einer anderen Stelle umsehen." Ich hoffte nun von dem alten Mann zu hören, daß er nicht daran , denken könne, gegen die strengen Vesehle, die man ihm "gegeben, zu verstoßen, aber nach einem schwachen Versuch, zu widersprechen, gab er nach, und als sie gingen, war es abgemacht, daß der Wein herein gereicht werden sollte. Ich hatte bei BurnS vorgehen und ihm die Augen über das Spiel seines Freundes öffnen oder auch den Anschlag in irgend einer Weise vereiteln können; aber ich hoffte mehr alö das zu vollbringen. Ich eilte mit meinem Bericht zum Leiter der Bank, und als dieselbe am Nachmittage geschlossen wurde, ließ man mich mit drei Schutzleuten hinter der Zahldank zurück; wir waren alle vier bis an die Zähne bewaffnet. Der Tageswächter blieb bei uns bis um 7 Uhr, dann trat Vnrns sein Amt an und der alte Wächter wurde, wie er glaubte, allein gelassen, ohne daß er auch nur die geringste Ahnung gehabt hätte, daß sich vier Man-
ncrkanm vier Fuß von feinem WachtHäuschen entfernt aushielten. Zwei Thüren führten zu ben Pulten, hinter denen wir uns befanden ; sie standen offen, aber der alte Mann dachte gar nicht daran, hinter die Toonbank zu treten. Er setzte sich in sein Häuschen rauchte eine Pfeife und ging dann auf und ab bis 8 Uhr. Pünklich zu dieser Stunde klopfte eS an der Vorderthür. BnrnS zögerte einen Augenblick daraus zu antworten, offenbar bestand er einen Kamps zwischen Pflicht und Gewissen, aber endlich siegte die Begierde, er humpelte zur Thür, drehte den Schlüssel und öffnete die Thür auf einige Zoll. Wir hörten ein kurzes Flüstern, dann wurde die Thür gewaltsam nach innen gestoßen und drei Männer drangen ein. Sie schlössen die Thür hinter sich, und als der alte Mann noch Einspruch erhob, wurde cr ergriffen, geknebelt und in seine Wachtstube gelegt. Diese Arbeit wurde von den Spitzbuben glatt und rasch auS: geführt, und als man mit ihm fertig war, ertönte die Stimme von Karpsenschnauze", der in trockenem Tone bemerkte: Nun, Alter, mußt Du ruhig liegen und Dir soll kein Leid geschehen, aber wenn Du es Dir einfallen läßt, Lärm zu machen, schlagen wir Dir ohne Weiteres den Hirnkasten ein. Zieht jetzt Eure Werkzeuge heraus, Kameraden, cs geht an die Arbeit." Er zündete zwei Gaslichter mehr an und wir horten, wie sie ihre mitgedrachten Handtaschen öffneten und "sich ihr DiebeSwerkzeug aufsuchten. Keiner von nns rührte sich, bis sie durch eine der Thüren eingetreten waren, dann erhoben wir uns plötzlich, die Hähne der Nevolver knackten und ihre Läuse waren auf das saubere Trio gerichtet. Die Schurken waren so überrumpelt, daß sie au keinen Widerstand dachten. Ich schickte zum Direktor, und als er ankam, fand er die drei Burschen gefcsselt und den Wächter in hilfloser Lage; das Dicbeöwerkzcug lag zur Arbeit bereit. In dem großen Gewölbe befanden sich znr Zeit ZL0,000 Dollars und die Einbrecher hätt? ohne unsere Dazwischcnkunst keinen einzigen zurückgelassen. Jeder der Spitzbuben erhielt eine lange Geiänznißstrafe ; es mischte sich aber auch ein Tropfen Vermuth in unsere Freu'oe: Burns wurde natürlich cntlassen und gleich am nächsten Tage sand man ihn echängt, nachdem er zuvor sein Testament gemacht hatte. t Ludwig Nnzöttgruver. t (Serltse? Börsen: Courier.) Ludwig Anzengruber ist todt. In die kaum verklingenden Hechrufe, die eben erst seinen fünfzigsten Geburtstag feierten, mischen sich 'heute die erschütternden 5ilagerufe über seinen frühen, plötzlichen Heimgang. Der Dichter so vieler packenden Dramen scheidet, ein Opser korperlicher Leiden freilich, doch inmitten eines betrübenden dramatischen EenflictS, im eigenen Hause. Anzcngruber erwartete und das ist der einzige Trost, den die Traucrbotschast uns läßt den Tod als Erlösung von quälenden seelischen und körperlichen Leiden; uns Allen aber, die wir von dem Einsiedler in Penzing für nnscre Bühne wie sür unsere RomanLiteratur noch so viel erwarteten, wir Alle haben Grund, die Vernichtung großer und schöner Hoffnungen zu betrauern. Oesterreich verarmt ! Nachdem in diesem Jahre Hamerling. Weilen und nun auch Anzcngruber hinübersch kümmerten, ist die cislcithanische Dichtergemcinde eine recht kleine geworden und namentlich von den dramatischen Schriftstellern verlassen. Den Verlust einer gewaltigen dichterischen Kraft, einer eigenartigen markigen Erscheinung, wie sie Anzengruber war, empsinden aber wir im I!eiche ganz so tief und schmerzlich, wie er nur irgend jenseits der schwarz-gelben Grenzpfähle empfunden werden kann. Vor etwa zwanzig Jahren mochte Anzengruber im merhm noch ein österreichischer Dichter sein, seit fast anderthalb Jahrzehnten ist er ausschließlich ein deutscher Dichter. In bewußter, kraftvoller Auflehnung gegen die seichte LiebeZkomödie und die flache Verrenkungsposse, trat Anzengru ber vor mehr denn' zwei Jahrzehnten als der Apostel der Wahrheit auf der Bühne auf. ES ist nicht wahr, daß das ode Liebesg:seufze den ganzen Inhalt des Lebens bildet, und daß die große Frage, wie Hans trotz Vater oder Vormund die Grethe doch heimführt, das wichtigste Weltproblem ist ! Das- war die Ueberzeugung, das die Lehre, mit der Anzengrnber an die Gestaltung seiner Werke ging. Als kleiner Schauspieler und Theaterbibliothclar mit der Misere n serer Vühnenliteratu? gründlich vertraut, als Mann von offenem, scharsbeobachtcndem Auge ebenso gründlich mit dem Le-
! ben, mit den Strömungen der Zeit be-
kannt, unternahm er es, die großen Eonflicte der Zeit, die wichtigen, volksbcwegenden Fragen des Tages auf die Vühnc zu bringen. Aber da hatte Anzengruber gut aus die Äühne bringen". Der Weg zur Bühne geht eben- durch die DirectionSstuben, und tier wurde ihm der weitere Weg verlegt. Bauernstückr, religiöse, politische Conflicte auf der Bühne! Wie das den damaligen Thcatcrdircctoren in Wien absurd, wie ihnen das lächerlich vorkam! Der blasse Polizeischrciber, der unermüdlich wieder und immer wieder kam, galt bereits sür einen Sonderling in den Directisnsbureaur, bemitleidenSwerth, halb und halb drollig. Da laS Mar Steiner, der Dircctor des Theaters an der Wien, meinem Momente der Ncpertoiroerlegcnheit ein Manuscript von Anzengruber erst widerstrebend, dann neugierig, dann mit athcmloser, freudiger Spannung und noch eh' er zu Ende gelesen, rief er seinem Dircctionsstab, seinen Operctten-Jkegisscuren und Soubretten zn: Wir haben unsere Novität!!" Die freudige Aufwallung legte sich hier freilich bald genug, als es hieß, es sei eine thränenselige Vaucrnkomödie, die in Scene gehen solle. Dabei hatte es aber nun einmal sein Bewenden. Der erfahrene Dircctor, der den Wienern so viel Komiker und Soubretten zugeführt hatte, führte diesmal der deutschen Nation einen Dichter zu. Auf der Bühne, auf der Offenbach und O. F. Berg geherrscht hatten, erschien der Psarrer von Kirchfcld". Der Erfolg war ein krustiger, obwohl vorerst noch durch die Verblüffung, durch die Kühnheit der neuen Form beeinträchtigt. In Norddeutichland ging man anfangs an dem Stücke achtlos vorüber. Als aber der neu entdeckte Dichter drüben seine Hörer immer sicherer in seinen Bann zwang, als cr der Bühne, die eben erst ausschließlich ein VelujtigungSort, ein Mittel zum Hinwegtändeln leerer Abendstunden war, eine entscheidende Mission in den großen Kämpfen der Zeit eroberte, da hatte sich 'Anzengruber auch bei uns Theater und Publikum gewonnen. Heute gehört der Pfarrer von Kirchfeld" zum ständigen Nexertoir der deutschen Bühnen. Das Stück wurde in Berlin vielleicht öster gegeben als in Wien, und im Deutschen Theater" nameutlich mit einer Sorgfalt der Besetzung und Jnsccnirung, mit einer Liebe in, der Darstellung, wie sie ihr kaum in Oesterreich jemals zu Theil geworden. G'wissenswurm", Meincidbauer", das in Wien noch gar nicht aufgeführte Heimg'fnnben" fanden hier ganz vortreffliche Darstellung und andauernde Erfolge. Fast alle Stücke von Anzengruber, außer den genannten, 'Der ledige Hos", Kreuzelschreiber", Stahl und Stein", Die Trutzicze" wurden in Deutfchland gegeben. Ein eigenthümliches Merkmal ihres Ursprungs behielten die Anzengru-. berschen Drainen, die zuerst auf der Wiener Operettenbühne erschienen, insofern, als cö zunächst Operettenkräfte waren, die uns Anzengruber zuführten, die sich als feine heroorragcndstenJntcrpretcn bewährten.' Marie Geistinger, Alwin Swoöoda, Jani Szika waren uns die ersten Vertreter Anzengruberscher Nollen, und sie bewährten sich als erste nicht blos der Zeit, sondern auch dem Range nach. Es zeigte sich darin wieder ein mal, daß die Bühncnkomik dem edleren Idealismus näher steht als die classische Rhetorik und daß selbst ein mittelmäßiger Paris oder Kalchas für die Darstellung Anzengruberscher Gestalten sich besser eignete als der vortreffliche Tasso oKt Mortimer, die schöne Helena" und die Großherzogin von Gerolstein weit besser als die Julia, Mcdca, Johanna d'Arc. Eine Anzahl von Anzengruber's Stücken, darunter Elsrie:e", Auö'm gewohnten, Gleis wurden in Drutschland bekannt. , Das vierte Gebot" wird hier erst in diesem Winter als eine der nächsten Aufführungen der Freien Bühne" erscheinen. Dagegen sind seine Nomane und Novellen bei uns sehr viel gelesen worden. Klar und anschaulich in der Schilderung, erfüllt von wahren, lebensvollen Gestalten, deren Fühlen und Denken uns ganz gefangen zu neh?nen vermag, durchweht vom wahren Hauche der Zeit, siud diese Erzählungen, ganz wie seine Dramen, künstlerisch schöne Bilder der kamxfbewegten Wirklichkeit. Wenn wir die Bedentung Anzengruber's würdigen wollen, dann dürfeu'wir es uns aber nicht an der Betrachtung seiner Werke und seiner Ersolge genügen lassen. Ebenso wichtig wie sein Schaffen war sein Beispiel. Anzcngruber ist an hervorragender Stelle Mitbegründer der modernen Wahrheitsherrschast in der Kunst, deö Realismus, der uns darum nicht minder werth ist. weil ihn neuerdinSs einige jugendliche Fanatiker in's Abstoßende und Gemeine ziehen wollen. Anzengruber hat mit diesem neuen Götzendienst des Abscheulichen,, der deswegen nicht minder Lüge bleibt, weil er verhäßlichende und nicht verschönende UnWahrheit ist, nichts zu thun. , t Eine fenfattoneüe LNordgeschlchte. Vor dem Assisengerichte in Mi, der Hauptstadt des französischen Departements Tarn und Garonne, wurde vor einigen Tagen der 25jähn'ge Diener Justin Durand. welcher in der Nacht vom 7. auf 8. Mai d. I. seinen Herrn, den 75 Jahre alten.Arzt Gustav Eassan, ermordet hat, zum Tode verurtheilt. Die Hinrichtung soll ans einem der ösfentlichen Plätze von Albi vollzogen werden. Die Mord.Assalre weist folgende Einzelheiten auf: In der Nacht vom 7. auf 6. Mai gegen 2 Uhr Morgens erschien Justin Durand, schreckensbleich, barfüßig, ohne Kopsbedeckung und nur mit den nöthigsten Kleidungsstücken angethun, auf dem Polizeibureau von .Albi und erzählte mit stotternder Stimme und allen Zeichen des Entsetzens, daß man soeben seinen lieben, guten Herrn ermordet habe. Der Mörder sei nach Vollbringung der That auf sein (Duraudö) Zimmer gekommen und habe auch ihm einen Stich versetzt; gleichzeitig zeigte Durand sein durch einen Dolch oder Messerstich drnchbohrtes Unterkleid. , Die Klinge hatte aber kaum' seine Haut ge-
ritzt. Auf sein Hilfegefchrei sei der Mörder rasch über die Treppe hinabgeeilt und auf die Straße entkommen, wo cr ihn aus den Augen verloren habe. Bei einer noch in der Nacht von Seite der Polizei und einigen Nachbarn in Gegenwart Durands vorgenommenen Vesichti aung der Wohuung des Dr. Eassan bot lich ein schrecklicher Anblick dar. Aus dem Boden des Schlafzimmers, unweit der Thür, lag der alte Arzt in feinem Blute mit eingeschlagenem Schädel und einer furchtbaren Stichwunde im Halse, welche den Kehlkopf bis auf die Brust gespalten. Ein dolchattigcs, scharfgeschlisfenes Messer von alterthümlichem Eharakter, das dem Dr. Eassan u:n Aufschneiden von Zeitungen und Briefschaften diente, fand man später auf dem Abort des Hauses ; ferner
fand man ernen Hammer, der dem Acorder zum Schlage auf den Kopf gedient, im 'Statte. Die Schubfächer m den Zimmern des Doctors waren geöffnet und dnrchwühlt. In einem derselben, in welchem sich Wäsche befand, entdeckte man die Spuren einer blutigen Hand. Es war offenbar aus einen Diebstahl abgesehen. Der Mörder mußte, allen an Ort und Stelle gemachten Wahrnehmungen zufolge, eine mit dem Hause genau vertraute Person fein. Der Verdacht der anwesenden Gcrichtsbeamten richtete sich unmittelbar auf Justin Durand. Derselbe wurde genöthigt, seine bloßen mit Blut besudelten Füße auf die auf dem Boden deutlich abgedrückten blutigen Fußspuren zu fetzen; der Fuß deckte die Spuren genan. Justin Durand wurde daraufhin sofort verhastet. Nach anfänglichem Leugnen gestand cr die Anthcilnahme an dem Verbrechen zu. Die Ermordung sei zwischen ihm und der Schwiegertochter des Ermordeten, die Wittwe des früheren Unterpräfekten Gustav Eassan. die seine Geliebte gewesen, geplant geworden. Dieselbe sei in 1 der bcregten Nacht, um den A!ord auszuführen, heimlich von Toulouse in das Haus ihres Schwiegervaters nach Albi gekommen. Sie hätten Beide Alles noch einmal besprochen und er, Durand, habe dann den alten Arzt durch den Ruf: Hen:, eine wichtige Botschaft ist da", aus dem Schlas geweckt und an die Thüre gelockt; nachdein der Doktor geöffnet, habe er ihm mit dem Hammer einen Schlag auf den Kopf versetzt. Nach diesem Streich, den er lediglich geführt, um den Arzt zu betäuben, habe Ihn die That aber schon wieder gereut, und er, wollte zurücktreten, im nächsten Augenblicke habe sich aber die Schwiegertochter durch' die Thüre gedrängt und sei wie eine Tigerin ans den Doktor zugesprungen, dem sie den Dolch in den Hals bohrte; er, Durand. habe sie an der Thai nicht hindern können, so schnell sei dieselbe crsolgt. Er sei hierauf entsetzt geflohen und zur Polizei geeilt; um die Frau, die seine Geliebte gewesen, zu schonen, habe er die Geschichte von dem fremden Mörder er? aäbft. So unalaubwürdig die Erzählung DnrandS lautete, ..wurde ihr von Seite der untersuchenden Behörde doch Gewicht beigelegt; namentlich aber er'hob sich im Volke, nachdem die Erzählung Durands durch die Blätter bekanni geworden, ein wahrer EntrüstuttgSsturm gegen Emilie Eassan, die Schwiegcrtochter des Ermordeten. Sie wurde in Tonlouse verhaftet und nach Albi in das Untersuchungsgefangniß abgeführt. Die Maßnahmen des Gerichtes wurden außer der Darstellung Durands durch die folgcnden, gegen die Wittwe Eassan sprcchcnden Umstände veranlaßt: Nach dem Tode ihres Mannes, des Unterpräfekten Eassan, lebte die 2Zjährige Wittwc mit ihren 4 Kindern iin Hanse des Schwiegervaters, der als ein Sonderling und nebenher noch als Geizholz bekannt war. Die hübsche junge Wittwe, die etwas Neigung zur Koquctteric und besonders zu eleganten Toilctten hatte, machte nach Uebcrwindnng des ersten Schmerzes über den Verlust ihres Mannes Ansprüche anö Leben, besuchte Gesellschaften und Concerte. Der alte Arzt, in dessen Hauswesen eS immer knapp zuging, verübelte ihr dies sehr und warf ihr eines AbendS, als sie spät zurückkehrte, leichtscrttgcn Lebenswandel vor. Es folgte eine heftige Scene, wcshalb Emilie Eassan am folgenden Tage cs war am 25. April das Haus ihres Schwiegervaters verließ, um mit ihren Kindern bei ihrer Mutter in Touloufe eine Zuflucht zu suchen. Dr. Eastan machte die Zahlung einer Alimcntation von 1200 Frcs. jährlich an die Wittwe von der Ueberlaffung der beiden ältesten Knaben seines Sohnes, abhängig, eine Bedingung, auf die die Wittwe nicht einging. Deswegen uud der angeblichen Werthlosigkeit einer Hypothek, die Dr. Eassan von der Mutter seiner Schwiegcrtochter besaß, lebten beide Familien auf dem Kriegsfuß. Dazu kam, das wenige Tage nach dem Weggange von Emilie Eassan des Arztes Wlrthzchaftcrin, Joscphine Picard, welche mit Justin Durand ein Weingut deS Dokters in der Nähe von Albi besucht, nach dem Genusse eines Mittagsmahles plötzlich erkrankte und am folgernden Tage trotz der Pflege Durands starb. Nach dem Morde des alten Arztes wurde die Leiche von Josechine Picard crhumirt und nachträglich Untersucht. Im Magen und den Eingeweides fand sich so viel Arsenik, das genügt hätte, um drei Personen damit zu vergiften; mit diefer alten Wirthschaften stand die junge Frau auf sehr schlechtem Fuße, und JustinDnrand war sie jedenfalls ein Hinderniß sür die Ausführung seiner Pläne. Dr. Cas'an äußerte u'. A. zu mehreren Personen; Meine alte D:enerin habe ich verloren, , meine kleinen Enkel sind nicht mehr um mich.es fehlt nur noch, daß sie mich ermorden!" Zu einer Person äußerte erdirekt,daß er befürchte von der Hand feiner Schwiegertochter zu sterben. Diese Schlange ist zu allem fähig" fügte er bei. Indessen 1 erwiesen sich in der Folge alle gegen die Wittwe a an g s,an geltend gemachten Verdachtsgrunoe ai? nicona.. nurch zahlreiche Zeugen wurde bewiesen, daß die Wittwe in der Mordnacht Toulouse., nicht verlassen, sowie daß an einen vertrauten Umgang zwischen ihr und Justin Durand nicht zu denken war. Damit fiel das '" . . r , i . v . 1 ... c . .ii .. ' .r. ' : ,,T '. ganze rugengcweoe oes Mörders in sein Nichts zusammen, und Emilie Eassan
wurde nach pierwöchcntlicher Haft ihren Kindern wieder zurückgegeben. Trotzdem beharrte Durand in der Verhandlung mit seltener Eonsequen; darauf, daß Emilie Eassan die Anstisrerin und die Hauptthäterin bei der Ermordung ihres Schwiegervaters gewesen. Der Mörder blieb aber auch hier, txo feiner dctaillirten Schilderungen den Ae weis für seine Behauptungen schuldig. Nach dem Urthcilsspruche brach er in Thränen aus und wälzte sich wie ein Berzweiselter auf der ?lnklagebank. Man vcrurtheilt einen Unschuldigen, und die Schuldige spricht man frei!" rief er aus, und verfiel daraus, indem er un? artikulirte Laute ausstieß, in Eonvulsionen. Die Wachen mußten ihn aufheben und aus dem Gerichtssaale tragen, wäh: rend er ausrief: O mein Gott! es ist die Schwiegertochter ! das brcchen
kommt nur von ihn" Bon der Vergiftung von Josephine Picard wurde Durand wegen Mangels an Beweisen freigesprochen. Deö GemelttoeratyeS Rache. Aus Sydney wird geschrieben : Eine fürchterliche Rache ist dieser Tage an einem Adelaider Journalisten, Hrn. X.t vtxübt worden, der in einer Vorstadt eine kleine Besitzung sein Eigen nemrt. Wie es scheint, hatte er sich zn wiederholten Malen über Verwüstungen beschwert, welche die Kühe seiner Nachbarn auf seinem Besitzthum anrichteten. Da seine Vorstellungen nichts fruchteten, brachte er die Angelegenheit schließlich in dein Adelaider Blatte, bei welchem er bcfchaftigt war, zur Sprache, wobei er sich namentlich auch über die Lässigkeit seines Gemeindevorstandcs, der solchen Unfug dulde, beschwerte. Darob herrschte die ingrimmigste Wuth ain grünen Tische. Finster brütend sai:nen die ehrsamen Borstadts - Rathsherren auf Rache und als abermals ein spaltenlangcr Artikel erschien, war das Maaß nicht nnr voll, eS lief auch über. In geheimer Sitzung wurde über die Missethaten Gericht ge: halten und siehe da, am nächsteil Morgen überbrachte der Postbote Herrn ein großes Eouvert, auf gut deutsch auch Briefumschlag genatint, irnd dtejcin Um- . w r säzlag entfiel eine Vorladung, sich am nächsten Älcorgen 10 Uhr auf dem Ge meindcamt zu stellen, um als Special con stabler zur Ueücrwachung alles herr. l r . r renlos hernmzrretchcnocn ttylcrs ln Pflicht genommen und mit den Zeichen der Wurde, als da slnd Knüppel, Armfchild und Handschellen, ausgestattet zu werden. Motivirt war diese unerwartete Bestellung durch den Hinweis auf daS Bicvcle des Herrn X., das einzige am Orte, welches seinen glücklichen Besitzer als für den neugeschaffenen Posten ,n hervorragender Welse gcegnct quallsic: rcn müsse. Herr X. wollte wuthschnaubend das gemelnderätyllche Schreiben ,n den Pa pierkorb werfen, besann sich jedoch recht zeitig auf gewisse Eigenthümlichkeiten der , cnalischen Berwaltunasaesetze und ging zu seinem Rechtsbeistand, der ihm eröffnete, daß nach dem Gesetz ein Jeder, der durch das Vertrauen seiner Mitbürgcr, beziehungsweise deren rechtmäßige Vertreter, in diesem Falle also den Gemeinderath, berufen werde, Dienste als Spccialconstablcr zu thun, dieser Bernsung Folge u leisten habe, widrigenfalls er sich eine Geldstrafe von 400 M., die bei fortgesetzter Weigerung durch Gefängnißstrafe verschärft werde, zuziehe. Nun hätte Mr. X. zwar die 400 M. mit Freuden geopfert, wenn cr sich dann von seinem Ehrenamte" hätte loskaufen können, da dies aber eben nicht der Fall ist und er nnr zu gut wußte, daß die muthergrimmten Herren des Gemeinderaths ihn bei fortgesetzter Weigerung einfach in's Gefängniß werfen lassen würden, biß er in den sauren Apfel und entsprach der Vorladung. Seit jenem Morgen bringt X, die freien Stunden, welche -ihm seine journalistische Thätigkcit übrig läßt, mit dienstlichen Vicyclefahrten durch die Straßen seiner Vor? stadt zn und soll geschworen haben, jeder Kuh, die cr auf unerlaubten Wegen ertappt, Handschellen anzulegen. Auch schimpft er, aus die Gefahr hin, sich Injurienklageu zuzuziehen, in den Spalten seines Blattes ganz erschrecklich über den Gemeindcrath, um hierdurch schleunigst seinen Abschied zu erhalten. Das kümmcrt aber alles den Gemcinderath nicht im Geringsten, der gar keine Miene macht, Herrn . seines Dienstes zu cutheben. Im Gegentheil, je toller Herr . darauf losschimpft, um so lebhafter beeilt sich der Gemcinderath, ihm für seine eifrige Pflichterfüllung die Befriedigung der Stadtbehorden auszudrücken. Wie viel hat Melchior FarkaS, der ungarische Lottcriekonig, eigentlich insgesammt in der Lotterie gewonnen? Darüber geben die Untersuchungsprotocolle. deren Veröffentlichung jetzt, nachdem der Anklagebeschluß den Betheiligten mitgetheilt, nichts mehr im Wege steht, ziemlich genaue und sehr interessante Ausschlüsse. Die Daten rei-, chen bis zum Jahre 1863 zurück, in welchem Jahre der erste schüchterne Versuch des Farkas mit dem Gewinne von 24,000 Gulden belohnt wurde. Von da an trat ein Stillstand bis 1875 ein. In diesem Jahre gewann er 33,000 und 10,000 Gulden. Dann kommt 1883 mit dem Gewinnrrsultate von 20,000 Gulden. Von da an mehren sich die Terni und Quinterni in auffälliger Weise. 1887 gewann Farkas in der ofnerZiehung 20,000 Gulden, 1688 abermals in der ofner Ziehung 19,000 Gulden, eben damals in der wiener Ziehung 15,000 Gulden und im Spätherbste abermals in Ofen 10,000 Gulden. Dann kommt das .jetzige Jahr mit 12,000 Gulden-und mit 480,000 Gnldcn. In Summa also 655.000 Gulden, für welche er an Einsätzen etwa .100,000 Gulden verausgabt hat. '. In der In st r netto ns stunde. Unterofsicier: Ein jedes Negimcnt hat drei Bataillone. Weshalb denn gerade drei? Weshalb nicht vler? Wie? Das , wißt ihr : Dummköpfe nicht? Und doch ist nichts einfacher: Wenn es vier hätten , würde ia eins ni viel da sein!
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