Indiana Tribüne, Volume 13, Number 98, Indianapolis, Marion County, 26 December 1889 — Page 1

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Je tmfcr wir über den Wandel der Dinge in Brasilien erfahren, desto weni ge? Ursache zeigt sich für unS, der neuen Republik" zuzujubeln. ES sind jetzt fünf bis sechs Wochen ver flössen, seit die MilitSrrevolution in Bra silien begann, uud die provisorische Reaieruna sick selbst einsekte. Wenn die !u u i e - Macher deS StiatsstreicheS wirklich glaubten, daß das Land hinter ihnen stehe, so würde sie nichts gehindert haben, schon längst an die Volksabstimmung zu appelliren. Die Leitung der Wahlen würde ohnehin ganz in den Handen ihrer Anhänger sein ; denn die Verschwörer haben die telegraphischen und anderen Verbindungen unverzüglich dazu benutzt, in allen Provinzen ihre Leute in die Aemter zu bringen. Warum können sie nicht auf demselben Wege die Stimmgeber an die Wahlurne rufen? Statt deffen heißt eS nun, daß die Whl Mitte September nächsten JahreS stattsinden solle ! Dieses Zözern ist unter den bezeichneten Verhält Nissen sehr auffällig und läßt durchaus mcht auf ehrliche Absichten und auf wirklich republikanischen Geist schließen. Noch andere Umstände müssm den Verdacht bestärken. Die neue Negierung hat verschiedene Versprechungen, die sie machte, als sie das Heft in die Hand nahm, nicht erfüllt oder das gerade Ge gentheil davon gethan. Wie viel Auf hsbenS wurde von der angekündigten De zentralisation, resp, völliger Selbstver Wallung der einzelnen Provinzen gemacht, welche die Ver. Staaten von Brasilien" bilden sollten! Unter Dom Pedro war die Selbstverwaltung schon ziemlich aus gebildet. Jede Provinz hatte ihren eizenen gesetzgebenden Körper, wahrend die vollziehende Gewalt von Delegaten der Csntralregierung in Rio de Janeira aus geübt wurde. Wollte man die Autono mie zu einer vollständigen machen, so brauchte man nur noch den Provinzen daS Richt zu geben, ihren Gouverneur selbst zu wählen. Dazu hatten sich denn auch der brasilianische Voulanger-, General Fonseca und seine Mitverschwo renen in dem bekannten Manifest vsrpflichtet. Wie wurde nun dieses Versprechen ge halten? Wir wissen aus der Provinz Para der einzigen, auS welcher bis jetzt emige unverfälschte Nachrichten durch die Post eintrafen. daß dort die Staats streichler einfach eine ihrer Creaturen zum Gouverneur ernannt und außerdem die vorhandene Legislatur anfgelöst haben, ohne einen Termin für den Zusammen tkitt einer neuen zu bestimmen ; sie haben also, weit entfernt, die Selbstverwaltung zu erweitern. Alles, was von einer solchen bestand, vernichtet ! Höchst wahrscheinlich verfuhr man in den übrigen Provinzen genau nach demselben Plan. Dzr neuzeback ene Gouverneur" von Para hat seine Diktatur damit begonnen, daß er eine Ausführst auf Gummi legte, und zwar im ausschließlichen Interesse einer Geschäftscompagnie, deren Präsident er selbst ist. Edle Patrioten, das ! Die Annahme, daß das Volk von Bra silien, oder auch nur eine große Mehrheit desselben, mit dem Staatsstreich sy vpa thisirte, läßt sich noch mit einer anderen Thatsache nicht zusammenreimen. Wenn man sich wirklich auf die Stimmung des Publikums verlassen könnte, warum gestattet man demselben noch bis jetzt kei nm freien telegraphischen Berühr mit Europa und den Ver. Staaten ? Noch in diesem Augenblick werden alle KabelMittheilungen in Rio de Janeiro einer so strengen Censur unterworfen, wie eS nur je im heiligen Nußland vorgekommen ist ! Vor waS fürchten sich Fonftca und seine College? WaS haben sie zu verbergen ? Allem Anschein nach die Wahr heit. Dieser Schluß drängt sich Einem nothwendigerweise auf und sindst auch seine Bestätiznng in verschiedenen PrivatNachrichten, welche von einem Gemetzel in der Provinz Maranchao b.i Einsed ung" der provisorischen Negierung, von Bedrohungen und Einschüchterungen an derwärtS u. s. w. sprechen. In der nächsten Zeit wird man jedenfalls noch mehr solche erbauliche Dinge hören. Aber werden vielleicht Manche sra gen wie könnte mit einem kleinen Heer und einigen wenigen Kriegsschiffen eine Revolution, namentlich in großen Städten wie Nw de Janeiro oder auch Pernambuco und Para, mit Erfolg durchgeführt werden, wenn nicht die Volksmassen mit der Bewegung sympa thistrten ? DaS kam einfach daher, daß

diesem Heere keinerlei Organisation ent gegengestellt werden konnte kein organi sirter Widerstand möglich war. Vor noch nicht langer Zeit hatte die alte Regierung die einleitenden Schritte gethan, eine große Volksmiliz oder Nationalgarde zu schaffen und gerade weil die Staats streichler das wußten, und gar nicht er warten konnten, nach der Bildung einer solchen Miliz nch eine Militärrevolution bewerkstelligen zu können, deswegen haben sie sich so beeilt mit dem Losschlagen. DraihnachriHteu. Wetterauölichten. Jür Jndiana: Hübsche; Wktter.

Verunglückt W e i h n a ch t ö Feier. Fort Wayne, 25. Dez. Frau E. Fktnch zündete beute Abend die Lichter deS WkidnachtZbaumeZ ar. Dabei kam stk'mit dem Kkeide der Jwmme zu nahe, dsö Kleid fig Feuer, und obwod! ihr Gcitte daLZtlbe so schnell wie rnöglich löschte, trug die UigkückliÄt doch ss schwere BrandDUnken davon, dok ihr Auskommen sehr zw.'ifelhaZt ist. C h i c a g o e r .G e r e ch t i g k e i t." C h i c a g o, ZZ Dez. Gestern kam im Gericht der Fall deS GsdtimpolizisttN Nordrum zum Abschluß welcher bekannt lich in einer Ansammlung deS Arbeitkr Bund Jihn Mkntzsr und Andeke tti baftete und auf dkm Wege rech dem StationSdauss im Pitrolwagen Mentzkr mit dem Kolben seweS Nevolvets in daS GistchZe schlug und ihn mit den Skiefelad' fct&en bearbeitete, so dab der Mibdandelte blutüberströmt im tatisks Hause an langte. Du Fzll kam vsr dem Frikdensrichter Wdeeler zum Abschluß und da die Aus sazen der Zeugin nun ktnn al nicht wegzuleugnen waren. Mertz'r auch ttzt noch die Sparen bkvtaler Mißhandlungen im Gesicht trägt, so dlied dem Richt? beim bestm Willen mch;3 anders übrig als Nsrdrum schuldig zu lp-echtn und miücllch mit der sollen Slrmge des Ge. setzeS zu bestrafen da in Chicago de kannttich lttchkZ Recht für AQU stilt Ganze ßw Geldbuße rnußle der rohe Strolch zahlen für iszen Angriff, der mit ei'.nm Jzhe Zuchthzu? noch zu n.ch sichtig geahndet gewesen währe. Sein Mithelfer Haeveu ging, bi tt nicht zur Polizei gehöttt, garz stiften aus. Natürlich wird gegen die Entscheidung op pellirt weiden. Allerlei. In New Vork fand eine Konvkntion von Delegaten jüdischer Arbeiteroraani sationen von Boston, New Pokk, Provi dence. Cincinnsli. Cb'czgo, Philadelphia und Baltimore statt. EZ wurde be schlössen, eine LandeSverbindung zu gründen. In Georgia. 57 Meilen südlich von Saoannah, sand ein Niot zwischen Weißen und Negern stitt. Mehre Nt. ger wurden rschosscn. Miliz wurde ab geschickt. In BickZburg. Mzss, z?rstökte ein große Feuer Eigenthum im Werthe von N6J.000. Aul allen Theilen des Landes kommen Nachrichten über die ungemem milde Witterung. In dkm Hose des JlchthauIeS von Jackson, Mist., wurde eine Dynamit Bombe gtsundkn. ütt Stabil AuS Brasil ien. London, 25. De; Die Nachrichten auS Brasilien lauten sebr beunruhigend. ES soll schon zu Blutvergießen gekommen sein, und eine blutige Revolution, sowie die Zurückdtrufunz Don Pedros wird prophezeit. Die Grippe. PartS, 25. Dez. Die Influenza Epidemie wüthet ärger als je. Die auf gesiern anberaumte Advokaten Confe renz konnte nicht stattfiaden, da die Mehrzahl der auSersehenen Redner krank war. Berichte auS Berlin sagen, daß auch dort keine Abnahme in der Krankheit be merkbar ist. Ja Braunschweig hat sie ine bösartige Form angenommen und sind viele Personen an dkr Krankheit gestorben. Ja Frankfurt ist -bie Krank heit in dt? Zunahme begriffen. Dtk Be. trieb der TramwayS mußte eingestellt werden, wtil alle Arbtiter krank sind. Mannheim ist ebenfall? sehr schwer heimgesucht worden. Ji München nimmt die Zahl der Erkrankungen zu und der Geschäftsverkehr ludet sehr. Die Thea. ter kündigen an, daß die Programme geändert werdeni dürsten, da durch Er ,M , Ull'lj?.. .,.iii'i!5ii,ij:;i ü..' "i'üilJi.i jii!!::"i!!!T'!jsipj: !:;! !!,!ir! j'"'i 1 ijjl ' : '''j -MI-HtHl;! jjiT-äiiin'

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krankung der KZnstter im letzten Augen blick noch ein Personenwechsel, ja selbst ein Stücksechsel geboten sein dürfte. In Antwerpen nimmt die Zahl der Kranken zu, in Amsterdam dagegen nimmt die Zahl der Kranken sowohl unter der Garnison wie unter der Bürgerschaft ab. In den Kasernen in Brüssel wüthet sie sthr schlimm und die Hülste der Garde liegt krank darnieder.

Deutsches Kriegsschiff no ch Brasilien. L o n d o n, 25. Dezkmd. Die .Daily Newö schreibt, die deutsche Regierung werde ein Panzerschiff nach Brasilien senden, um den deutschen Coloniften am Rio Grande Schutz zu gewähren. Ein neuer Sozialist. Karlsruhe, 25. Dezember. Herr Gultenstein, großherzoglicher kubischer StaatSanwalt bekannte sich heute in einer öffintlichen Versammlung zum SozialiSmuS und sprach über daS soztaldemo kratische Programm. Die Polizn löste sofort die Versammlung auf. Allerlei. In Werdau in der Rheinprovinz brach eine Anzahl Schlittschuhläufer durch daS SiS der Ruhr. Drei ertranken. ES ist beabsichtigt, den Streit zwischen England und Portugal wegen afrikanl scher Besidungen durch den Herzog Ernst von SachsenKoburgGotha schlichten zu lassen. In Belgien ist allgemeine ArdeitSein stillung von Seiten der Kohlengräber eingetreten. Chiffredepeschen von Rio de Janeiro bestätigen die Nachricht, daß am 18. dS. eine ernstliche Revolte statttsand und daß diestlbe vom Militär unterdrückt wurde. In Südrußland, wo gewöhnlich um diese Jahreszeit der Boden mit drei bis vier Fuß Schnre bedeckt ist, hegt man wegen der gänzlichen Abwesenheit von Schnee große Btsürchtungen für die Wintersaat. Boulanger sandte an Gen. dk"Fonslca, den Chef der provisorischen Regierung von Brasilien eine Gratulationödeptsche. Fonfeca sagte in einem Dankschreibea, er sei stolz darauf, der Boulanger Brast ttenS zu sein. EdleS Brüderpaar l SiffncJriQteu. Angekommen in : New York: .Gkeece" von London. State of Georgia von Glasgow. Hamburg: .Rhaetia- von Nw Vsrk. Das Unalückskapitel. JameS Scanlan. ein Bremser der Van Handle Yards büßte gestern bei der Arbeit sein Leben ein. Er stand zwischen zwei Wagen um dieselben zusammenzuhängen, als p.'öhlich eine Lokomotive daran geschoben wurde wodurch der Unglückliche durch den starken Stoß bei Seite geschleudert 'wurde, und daS Genick bracb. Flanner'S Ambulanz brachte die Leiche nach der Wohnung des Verunglückten 156 West McCakty Straße. Er hinter läßt Familie. Die 70 Jahre alte Frau Coveland. 143 E)dy Straße wohnhaft, welche daselbst eine kleine Grocery fährt, ist voraestun in StoutS WholesalegeschSkt, woselbst sie Einkäufe machte, die Treppe hinabge stürzt, und erlitt schwere Berlenunaen. Thomas Bartsn. ein Weichensteller der BandalraYardS wurde gesternbeim t5ar koppeln von zwei Wagen erdrückt. Der Mann war 35 Jahre alt und ledig. Ein farbiger Kaabe Namen Henry Morgan, der den Elevator im BateS Hau bedient, fiel heute früh um 4 Uhr in die Elevatoröffnung und wurde schlimm zugerichtet. Sein Zustand ist so schlimm. daß seine Überführung in Hospital nicht rathsam erschien. Mike Hollday. ein Farmer von Wayne Township, wurde heute Morgen, al er das O. I. & W. Eilenbahngeleise ent lang ging, von einem Pagagierzug über fahren. Man brachte ihn in'S städtische Hospital und heute Mittag um 2 Uhr er lag er den Verlegungen, die er am Kopfe erlitten hatte. Alderman Laut hat einen Fußknöchel gebrochen. Neu nuten Vtter Giberson gegen die Perry Ma nufacturing Co.; Klage aus Z20.000 Schadenerfad für Verlesungen, welche er im Dienste der Verklagten erlitten hat. Der Weihnachtstisch ist nicht voll ständig ohne eine Tasse unser? Mokka & Java Kaffee'S, feinste Qualität 35e per fund. Müllers Thee Laden 200 Ost Wa higton Str. 1 lg.';; , '.;

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