Indiana Tribüne, Volume 13, Number 97, Indianapolis, Marion County, 24 December 1889 — Page 1

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MMM,tM,MM,MMMMMBMMMMMMMMIMMMMM Jahrgang 13 Office : 9la. 130 OS Marhland Straße. No. 97. Indianapolis, Jndiana, Dienstag, den 2U. Dezember 1889. wmmmmmmmmmmmtmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmm wmmmmmmMmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmimmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmm mmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmKmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmm II 11 ' " , , ,

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Der durch Arbeit erzeugte Nationalreichthum Amerikas beläuft sich auf 61.000 Millionen Dollars, also über 1000 Dollars für jsden Mann, jede Frau, jsdes Kind. Und doch giebt eS Arbeiter zu Tausenden, welche kümmerlich ihr Leben fristen muffen ! Hast du dich schon gefragt: Warum?" Die New York World" hat durch die Antworten auf Zirkuläre an alle öffent lichen Schatzmeister im Lande, festgestellt, daß der Nationalreichthum des Landes über 01,000 Millionen Dollars betrage. Da diese 61.000 Millionen Dollars weder auf Bäumen gewachsen, noch vom Himmel gefallen sind, so müffen sie eben durch menschliche Arbeit erzeugt worden sein. Da aber Diejenigen welche am meisten arbeiten, am wenigsten haben, so ist eS schon mit geringem Verstände möglich, zu begreifen, daß denjenigen, welche durch ihre Arbeit den Reichthum erzeugen, ein Theil desselben durch bie ökonomischen Verhältnisse entzogen wird und sich in den Händen Weniger zu riesigen Summen ansammelt. Die Plutokratie mag stslz sein auf den Nationalreichthum, für den Arbeiter ist er bloß ein Beweis da für, daß ihm die Früchte seiner Arbeit entzogen werden. Nach einer in England aufgenom menen Statistik beträgt daselbst der Nationalreichthum etwa 50,000 Millionen Dollars. Da England noch nicht halb so viel Einwohner hat als Amerika, so ist also im Verhältniß der englische Natio nalreichthum weit größer als der amerikanische. DaS angehäufte Kapital ist in England so groß, daß die Kapitalisten in Verlegenheit sind, waS sie damit anfan gen sollen. So kommt es, daß englisches Kapital Anlage im Auslands sucht und darum werden die Syndikate gebildet, welche amerikanische Brauereien und Fabriken aufkaufen. Man darf niemals glauben, daß solche Unternehmungen auf einen bloßen Zufall beruhen, bloß? Einfälle sind. Sie w.'rden durch die Verhältniffe herbeigeführt, sie sind die nothwendige Folge eines ge fellschaftlichen Systems, das sich in dem Beginne des Stadiums der Selbstvernichtung befindet. Nach den Schilderungen des Major Wißmann war Buschiri ein Nebell, und dazu ein unmenschlich grausamer Barbar. Das Letztere mag richtig sein, das Erstere ist jedoch schwerlich zutreffend. Buschiri kämpfte, nach seiner Auffassung, für sein Heimathland und betrachtete die Deutschen als Eindringlinge. Einem solchen Feinde gegenüber hätten die Deutschen wohl etwas menschlicher und gerechter der fahren können. Ohne auch nur die Form einer Untersuchung wurde der durch Verrath in Wißmann'S Hände gefallene Häuptlinz gehangt. Wißmann meinte, das würde einen guten Eindruck machen. Wenn eS nur nicht einen ganz anderen Eindruck hervorruft, als Herr Wißmann annimmt. Es sind zu viele weiße Mis sionäre, Forscher und Händler auf menschliche Behandlung Seitens der Araber angewiesen und die Gefahr ist groß, daß Unschuldige für die Schneidigkeit des deutschen ReichScommissars werden büßen müssen. Mit der glorreichen neuen .Republik" der Ver. Staaten von Brasilien scheint eS doch noch in verschiedener Be ziehung zu hapern. Obgleich die Freunde deS abgesetzten Kaisers, welche noch auf eine erfolgreiche Gegenrevolution warten, sich wohl übertriebenen Hoffnungen hin geben, lassen doch die neuesten Nachrichten erkennen, daß die. jetzige Regierung noch auf viele Schwierigkeiten flößt. Die kokalen Unruhen wollen nicht aufhören. ES scheint jetzt, daß die kürzlich gemeldete allgemeine BürgerrechtsVerleihung nichts weniger als em Großmuths-Act der neuen Regierung war, sondern vielmehr Hauptsächlich dazu dienen sollte, viele Unzufriedene durch einen formellen Akt zu ködern und sie für die jetzige Ordnung der Dinge zu interessiren. BiS jetzt sehen wir noch immer keinen thatsächlichen Grund, unS über die .Republikanisirung" Brasiliens besonders zu freuen, und wir müssen dS Denjenigen überlagen, denen der leere Name über die Sache geht. Die Chicago Tribune" sagt unter Anderm Folgendes über den Cronin-Pro-zß : Wenn die Jury im Cronin'Pro zesse sich für den Galgen entschieden hätte,

so wäre ihr Beschluß vor dem Obngerichte mit mehr Eifer angefochten vsrden. Selbstverständlich ist die Behauptung der Vertheidiger, daß das Protokoll von Irrthümern wimmle, nicht unbedingt zu glauben. Höchst wahrscheinlich sind ei nige Irrthümer mitunterlaufen, gerade genug, um einem überaus technischen" Gerichtshof in seinen eigenen Augen daS Recht zu geben, einen neuen Prozeß anzuordnen. DieS geschah nicht im Falle der Anarchisten, denn bei dieser Gelegenheit schlugen die Richter einige der Kniffe und Psiffe in den Wind, deren sie oder ihre Vorgänger sich zu Nutz und Frommen der Verbrecher bedient hatten. Doch jene Entscheidung war beeinflußt durch den Druck der öffentlichen Meinung. Eme so starke Stimmung ist gegenwartig nicht vorhanden." Damit giebt die .Tribune" also ganz kaltblütig zu, daß das Urtheil indem Anarchistenprozesse nicht der Ausfluß des Gesetzes, sondern deS Druckes dessen war, was sie öffentliche Meinung nennt. Die Chicago Tribune", eines der Blätter, welche nach dem Blute der Anarchisten lechzten, giebt also selbst zu, daß das Urtheil gegen dieselben kein rechtliches war, und daß die Richter sich prostituirten.

DeathnachriHteu. Wetteraussichten. Für Jndiana: Leichter Regen während der Nacht, etwas kälter. Denkmal für Jes fers on DaviS Rtchmond. W. Va., 23. Dezember. Gestern Abend fand in der Mozart-Aka-demie für Musik eine außerordentlich zahlreich btkuchtt Versammlung statt, welche den Z veck hatte, eine öffentliche Kundgtbung zur Errichtung eine? Denk mal für Jefferson DaviS zu veran stalten. Soldaten in Unisgrm. Vereine confSserirt Krieger waren reich ver tretm. Gsuverneur L:e wurde zu Vorstvenden gewählt, nachdem Bürgermeister Ellyson die Ansammlung eröffaet hatte. Resolutionen in obigem Sinne wurden angenommen. Der ProbitionSwahn. Btömarck, N. D. 2z. Dez. DaS neue ProhlbitionSgefetz in Nord Dakota legt aus die erste Uebertretung eine Geldstrafe von 5200 bis $1000 und Gefäng nikhzft von 90 Tlgen biS 1 Zzhr. Die zweite Uebertretung wird schon all Ver brechen behandelt und mtt Zuchthausstrafe von 1 btS 2 Jahren belezt. Jeder Plaö, in welchem berauschende Getränke verkauft werden, wird als öffentlicher (Stmtinschaden erklärt und der Sheriff ist ermächtigt, die Einrichtung und die Ge tränke die er vorstndet, zu vernichten. Das Eisengeschäft. Pitt Sbur g. 23. Dez. DaS Eise. geschält ist üußtrst ltbhast. Die Preist sind gestiegen und werden wahrscheinlich bis zum Januar noch weiter steigen. Bis tedt sind die Arbeitslöhne noch nicht er höht wordtn, sollte der Prei deS RoheisenS jedoch auf 2 Cents steigen, dann wird wahrscheinlich auch eine Elhihung der Löhne eintreten. Die Geschäftslage. New York. 2. Dez. R. D.Dun & Co. sagen in ihrem Wochenbericht über die Geschäftslage im Lande : DaS milde Wetter läßt eine etwa ungünstigere Ent Wicklung des Geschäftsverkehr erwarten. Da Kshlenaeschäft leidet vielleicht am meisten. Viele Kohlengrube in Pennsylvanien haben den Betrieb eingestellt so daß mehr, al 4000 Leute außer Arbeit sind und große Noth herrscht. Auch daS Schuittvaaren- und da Schuhgeschäft le'dtn sehr. Die Collektionen sind nur befriedigend an vielen westlichen Plätzen, kaum befriedigend in Cleveland, und ge hen sehr langsam in Miloaukee, wo in Folge eine Bankerott in Fond du Lac große Unruhe herrscht; kleine Bankerrotte kommen in alarmirend großer Anzahl vor. In einigen Südftaaten leidet der Geschüftkverkehe zur Zeit sehr durch da Vorgehen der Farmervereinigungen, welche die Farmer zur Theilnahme an Cooperativ-Unternehmungen veranlassen und so Geld absorbiren. da sonst zur Bezahlung von Schulden bei Geschäft leuten verwandt worden wäre. Dadurch wird in manchen Plätzen der Geschäft verkehr fast gänzlich gelähmt. Aber im Allgemeinen lauten die Je richte durchaus nicht ungünstig; da Volumen der Umsätze ist weit bedeutender als im Vorjahre. Die .Clearings sind außerhalb New Kork's noch um circa zedn Prozent größer, als im vorigen Jabre, auch die Elstnbahn. Einnahmen zeigen beträchtliche Zunahme.

Ott Qadel.

Samoa beruhigt. Maltet oa al5 König anerkannt. Ap ia auf S amo a, 7. Dez. (Durch Dampfer .Alameda' nach San Iranciko überbracht.) König Malleloa ist nun endlich auch formell al Herrscher von Samoa von den Consuln der Ver. Staaten, GroßbritanienS und Deutsch landS anerkannt worden. Vor einem Mcnat erließen die Consuln eine Proklamation deS Inhalt, daß die Berliner Conferenz übereingekommen sei, MalUtoa al König anzuerkennen und den Eingeborenen zu lathen, deSgleichen zu thun. Tamasese erwiderte, daß seine Anhänger dazu bereit seien. Die eingeborenen Häuptlinge unterzeichneten hierauf eine Anerkennungsurkunde. So bald die Anerkennung gewiß war, traf man Anstalten. Malittoas Autorität offiziell anzuerkennen. Demgemäß ward seine Fahne auf dem allen RegierungS gebäude gehißt, und die amerikanische Fregattte Adams" gab eine Salve von 21 Salutschüssen ab ; da deutsche Krieg schiff Sophie- verhielt sich schweigend. Noch an demselben Abend hielten die drei Consuln eine Besprechung, als deren Resultat dann die Proklamation v!rSf. fentlicht wurde, in welcher Malietoa offt ziell a! König von Samoa anerkannt wird. Zugleich ist darin der Rathon die beiden nationalen Parteien, welche sich bisher befehdet haben, enthalten, sich baldigst vollständig zu versöhnen und zur friedlichen Regierung Samsa bei zutragen. Unterzeichnet ist die Prokla mation von dem deutschen Consul Dr. Stübel, dem englischen Consul de Coet logan und dem amerikanischen Vice-Con sul Blacklock. Die Proklamation wurde in englische und deutscher Sprache gedruckt und an verschiedenen Orten aus der ganzen Insel angeschlageu. Man ist allgemein überzeugt, dad damit die Sa moanische Fragt' endgültig beigelegt ist. Baarzahlung. Wien. 23, Dezember. E heißt, daß Okstreich'Ungarn inperhalb zwei Jahre die Baarzahlllng wieder einführen will. Dabei soll in de Münzprägung da Dezimalsystem wieder eingeführt werden. Die brasilianische Republik. London. 23. Dez. Der brastlia nische Gesandte veröffentlicht eine Depe iche von Rio de Janeiro, in welcher ge sagt wird, daß wegen der Organistrung deS neuen Regime die Wahlen nicht auf eine frühere Ztit (September 1890) gesetzt werden konnten, und erinnert daran. daß nach Erlab des Reformgesktzes im Januar 1S81 die nächste Wahl erst im darauffolgenden Dezember stattfand. Privatnachrichten von Lissabon sagen. daß in Brasilien unter den Bürgern ein Gefühl der Unsicherheit und deS Miß. trauen und unter den Soldaten große Unzufriedenheit herrsche. Eine Brücke wischen England und Frankreich. Paris, 23. Dez. Die französische Regierung hat eine Kommisston zur Prüfung von Plänen für eine Brücke über den Kanal nach England eingesetzt. Allerlei. DaS amerikanische UebungSgeschwader ist in Lissabon angekommen. DaS Gerücht, daß Herzog Günther von Schleswig Holstein mit der dritten Tochtee des Prinzen von Wales verlobt sei, wird wieder verbreitet. Emin Pascha erholt sich langsam. Vor drei Wochen aber darf er Bagamoyo nicht verlassen. Dr. Förster, Direktor des Wiener BurgthteaterS starb plötzlich an einem Schlagansall. QiffSuaeSrtSten. Angekommen in : Southampton: .Emivon New Bork. Hamburg: .Moravla" von New Bork. Havrr: .La Normandie- von New Bk Glasgow: .State of Jndiana von New Bork. London: .Lydian Monarch von New York. New York: .La GaScogne von Havre; .Gellertvon Hamburg. Herr Jacob BoS. Besskkr der Weinhandlung No. 35 Süd Delaware Straße hat an seine Freunde und Kunden al Weihnachtsgeschenk sehr geschmackvolle Schwkselhslzbüchlen verschickt. Die schönsten Weihnachtsgeschenke findet man bet y. C. Schergen. Ecke Alabama und Washington Straße.

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