Indiana Tribüne, Volume 13, Number 95, Indianapolis, Marion County, 22 December 1889 — Page 7
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Der Christabend des 'Waisen.
kindeS. Es hatte den ganzen Tag geschneit, boch gegen Abend klarte ein scharfer biS fluf'3 3.ark dringender Wind den Htm mel. Es war in der That so. kalt, daß man nur wenige Leute in den Dtraßen sah, obgleich es Christtagabend war. Gewohnlich waren zu. Kiefer Stunde, am Vorabend des großen Feiertags, die Seitenwege der Straßen gedrängt voll Men scheu: glückliche - Kinoer, die Hand, in Hand mit ihren -Eltern ausgingen," nm Spielwerk zu kaufen: Schaulustige in bester Laune ; masikirte Personen in sonderbaren Anzügen; Knaben, die, Hörner bliesen: alle und Jedermann voll Freude und heiteren Muthmillens.' Allein nun waren die Straßen beinahe verlassen, denn der Schnee lag über einen Fuß tief. Umsonst strahlte die Gasbeleuchtung aus dem Ladenfenster, wo die verlockenden Porräthe,' . die zur Schau ausgestellt waren. Hie und dasah man einen Zeitungsjungen in gebeugter Stel lung gegen den Sturm nnkämpsen und seine Abendzeitung ausrufen. Der raus hr Wind heulte durch die Bäume -der LffenUichen Plätze und die Eiszapfen sielen rasselnd von den Dachrinnen ' herab. Es war eine so schaurige Winternacht, wie es nur eine geben ?ann. , Plötzlich kam ein barfüßiges 'kleines Mädchen, nur dünn gekleidet und zitternd vor Kälte, um die Ecke, und stand gerade vor einem der brillantesten Splelwaarenladen in jenem Stadttheile. Sie war augenscheinlich ausgegangen, um etwas Vrenninaterial für ein dürftiges Feuer zu sammeln, denn sie trug einen zerrissenen Korb am Arm, in dem sich Spähne und Stucke alten Holzes befanden, die, sie, zvohl an verschiedenen Plätzen aufgelesen Hatte. Beim Anblick des glanzvollen Fensters und der herrlichen Dlnge, die es enthielt, hielt das arme kleine Ding unwillkürlich an. .'Ihre Augen glänzten vor Freude. Ihr Athem wurde kurz. Für einen Augenblick rergaß sie den Mangel und das Elend zu Hause, das euerlose Zimmer, den leere;: Eßschrank, die kranke Mutter und sie dachte, an nichts, als , die lieblichen Sachen, die das Schaujens sier enthielt.' Oh! diese Puppe,' diese prachtvolle Puppe ; die glänzenden Kleider, die mit Diamanten bedeckt zu sein schienen; die spaßhaften Masken. Sie hatte nie selbst einen Christbaum gehabt, allein sie hatte von solchen Dingen gehört, und der Athem ging ihr fast aus vor Erstannen, indem sie die Pracht der Spielwaaren bewunderte. . So wird die Puppe -wohl hingehen? mich wundert.. . Wohl zu irgend Jemand, der in wunderschönem Hanse wohnt und Alles hat, was das Herz begehrt, sogar Tur'kies und Pies für Christtag," sagte sie zu sich selbst und fügte dann Verlangensvoll hinzu: Ach (Bottl Dieser letzte Seufzer erreichte das Ohr eines großen, düster aussehenden ManneZ, der gerade vorüberging, an den Arm eines anderen Herrn anlehnend. Er blickte zuerst mit Verwunderung und dann mit Mitleiden herab auf das Gesicht und die Augen o süß ; auf die kleinen rothen Hände; auf die dünnen, aber reinlichen Kleider; auf die nackten Füße, und dann wieder in die liefen, sehnsüchtigen Augen des Kindes. Wa für ein hübsches Kind!" dachte er. Annes kleines Mug!" und er fragte, indem er sich zu ihr hinbeugte, mit freundlich zartem Tone: Wie heißt Du. meine Kleine?" - Das Kind, aus seinen Vetrachtnngen aufgeschreckt, blickte erstaunt empor, allein da sie den gütigen Ausdruck in dem Gesichte sah. antwortete sie ganz höflich: Litcn, toirl . Lucy! ' Es war der Name seiner eigenen Schwester, die er erst seit vielen lern uen Jahren nicht gesehen hatte; nicht seitdem er nach dem Tode seiner Eltern und nach Verkauf der alten Heimstätte im Staate Mame fortgezogen war, um Z i.il v.- V. . Mi i A -I um ein uiuuj vic otu iu4uucut Was eine Ikeihe vön Erinnernttgen der Name wachrief. Er gedachte der glücklichen Hyatt Mo ß, und dann der gänzlichen Verzweiflung- die folgte, als sein Vater als Äankerotteur starb 'und seine i , ?: 'ji, 1 : ' Mutter gebrochenen yerzens vaw nach, solgte. und weitabwohnende Anverwandte kamen uno seme Schwester aus Mitleiden mitnahmen und der alte Teacon .Mon ihm die Thüre wies. Die Scham und xsunden ; allein auch daS Andenken an seine Schwester kam'zurück und schien es ihm, als ob das vor ihm stehende Vind gerade so aussehe, wie seine kleine Lucy" ausgesehen in ihrem Alters Seine Sllms nie zitterte vor Gemüthsbewegung, al5 er sagte: .Lucy was, meine Liebe?" ucy.Pettigrew."' Ah l das war ein Namen, den er niemals gehört hatte. Allein da ihm einsiel daß seiner Schwester Kind wohl nicht den Mädchennamen der Mutter führen könne, so sragte er weil er: ,.. iit .Und hast du immer hier r gewohnt ? " .Immer, so viel ich weiß, Vater war " !.t m-Lf ' ,i i !,:.' r r , tm Soldat, Sn, und verlor lelnLeben im Krieg. 'Jetzt bm . ich . und Mutter allein." ; ,t . Er bl.ckt das Kind nochmals an Die Aehnlichteit mit seiner , Schwester siel ihm nickt länaeraüf. Die kleine nicht länger aus. Die kleine Vucy semes elterlichen Hauses hatte vlaue ugen rinv flachsenes Haar ; , hier.waren' Haare und Augen braun. ' ,. , ' ' I Tr 'rrtirrn mnr fmt in ivnSe. yler Gedanke 'entlockte ihm einen Seufzer. it- V :!:," " V " : T, , O Ii' . j ..:,,!! U t . ,J J'y ":'. ' . !... Allein er streckte d le Hand in die Tasche tza einen Greenback hervor und bot ihn dem Kind mit den Worten an: t1 ,;: : Mochtest Du nickt auch einige Spiel --fachen haben, liebes Kind ? P - ' Sie schlug die Augen nieder., Ihr Ge, sicht wurde roth. Plötzlich schien sie einen Beschluß zu fassen, blickte aus und sagte: ' , . " ' w , - w - mm ' w " m rv - fOb, lr, es und suns yaieri . ' ,. i '-s M '",! ' 1 1; -1 halten habe. Wenn Jhi Ihr es erlaubt, Sir, dann mochte ich es viel lieber für sie ausgeben." sagte sie rasch und etwas uns verständlich. . " . , . .Das sollst Du auch, meme Liebe!
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rhn so scharx, wie er gezuhtt, als er im Butter ganz bleich. Alter von zwanzig Jahren sie zuerst em ist für eme
Eile nach Hause jetzt ; aber sage mir zuor, wo .Du wohnst." Mit' wohnen in Carpenter Straße No. 40. Und ich darf die fünf Thaler behalten, darf ich?" Gewiß.' Du sollst 'auch eine Puppe habend Ich selbst werde sie Dir morgen bringen." , Wollt Ihr, Sir?" unterbrach sie ihn und ihre Augen glänzten auf. Mit diesen Worten zoa sie ihren dün-
nen Shawl fester um sich und eilte davon. Der Herr, welcher diese Unterhaltung mit Lucy geführt hatte, nahm wieder den Arm seines Veglelters und sagte: Wie das Alles die, Vergangenheit in mir wach rüst! Du hast mich oft von Hettn Mofr sprechen hören. Sie ist vermuthlich schon lange todt," fügte er hinzu mir einem euszer, ooer veryeiralyel, was für mich schlunmer wäre. Allein im Alter von 16 Jahren war sie das lieblichste Geschöpf, das ic jemals gese-, hen habe. Ich werde niemals den Tag vergessen, nachdem' mein Vater nnd meine Mutter begraben waren, als ich von ihr Abschied nehmen wollte, in der Absicht, den Ort zu verlassen und mein Glück anderwärts zu pröbiren, aber' in der Hoffnun? daß sie uno ihr Vater, die immer , freundlich gegen mich gemesen, mir Glück zum Unternehmen wunscheu würden. O', Charlie ! wir müssen alle srüher oder .später ernste Ersahrungen machen jmd ich machte, meine erste bittere an zenem Nachmittage. Der Alte kam mir selbst entgegen. Nein, ich will weiter nicht darüber sprechen. Cr erlaubte mir nicht, Hetty zu schen ; nannte mich eines Bettlers Buben; noch schlimmer, .düs Kind eines Aankerottcurs, und hieß mich gehen. Seit jener Zeit habe ich weniger Glauben an die Menschheit gehabt." : Nein, Du hast nicht," antwortete sein Frennd kurz, Du glaubst, Du hättest. Allein, alter Kerl, Du bist zn gutherzig, nm solchen Unsinn zu schwätzen, und, so Gott will, wirst Du auch noch glücklich werden, wenn auch nicht mit Hetty." Meine erste Aufgabe, da ich reich bin nnd auch endlich wieder in der Heimatb," antwortete der Andere, muß die sein, meiner, armen Lucn auf d!eSpur zu kpm inen. Nachdem ich Amerika verlassen hatte, schrieb ich oft an sie, einige Jahre lang; allem da ich nie Antwort erhielt, unterließ ich es endlich. Sobald die Christtaeoorbei sind, werde ich nach der alten Helmstätle reisen ; allein ich fürchte, alle Spurest verloren." Inzwischen eilte Lucy heim, und-sie fühlte wie neugeboren. Trotz dem Schnee, den bloßen Füßen, den erstarrten Fingern, war doch wohl nicht leicht ein glücklicheres Kind in der Cikv. . , ;, v k Sieh her, Mutter, o sieh her?" rief sie aus, als sie nach Hause kam mit einem vor Freude strahlenden Gesicht, wir werden am Ende doch auch noch etwas Christfeier haben; ein Herr hat es mir gegeben und gesagt, es seien fünf Thaler. cm....- :i t? f. -rj.i c .. r ut a;uiuci, iu um v giuuiiu: üull ganze Thaler, um für Christfeier auszugeben ! Von so etwas hab', ich niemals gehört!" Und ihr Gesicht glühte ordentjich vor Freude. Ist das nicht ein Wunder, Mama?" Mein liebes Kind, es kommt mir selbst wie ein Wunder vor," sagte die Mutter, indem sie ihre abgezehrte Hand ausstreckte und das Geld-betrachtete. Ihr kummervolles, aber schönes Gesicht hellte sich auf im Gefühle der Dankbarkeit, während sie der Erzählung der Kleinen zuhörte. .O, mein Liebling! ".rief sie, daS wurde geschickt sür Schuhe und Strümpfe für Deine Füße." Ich mußte weineu,als ich Dich heute in den Schnee hinausgehen sah, und im tiefsten Schmerz flehte ich zu : dem lieben Gott, uns zu helfen, und dies ! ist die Antwort." Aber ich null reine Schuhe, Mama, . ' t :. ft t 4i i . ft- . roill eine l5br!stke!er saiite 9ucn rn!t SF!' ; einem Ausdruck der Enttäuschung. Er - . ' " : föslt. mir. ick sollte kinaek! und ielsstccit holen. Wir haben niemals eine Christfeier gehabt ; ich möchte gern sehen, wie es ist." -. ; Bald darauf wurde laut an der Thür geklopft, und als dieselbe geöffnet wurde, , 'men zwei starke Männer herein, die einen großmächtigew Korb zwischen sich ' trugen. Und stellten denselben hin; und i ka hstnb er voll Eßwaaren und anderen ' nützlichen Gegenständen. ' )us? fragte LucyS Wlttfrau Namens Pettigrew." ' . Mer aber hat es geschickt?" Jch weiß nicht, wer es geschickt hat ; eS ist bezahlt, 'und das ist Alles, worumich mich kümmere," erwiderte einer der Männer.' '--': 3- . -Die Thüre wurde zugemacht und die Träger waren fort. O, P.atttv, das ist Alles nur ein Traum so gewiß, als wir nur leben, das ist Alles nur ein Traum! "I rief daS entzückte Kind aus, indem es um den . . rr- r. rtrr orv yerumianzle. ut, es lsr ct Au hier! Der ' liebe Gott tyut heute. noH (IHituV.. t91 SCUHVtl, nityi uuv. ST?ttr Ärttfn iT)?ft& fftnS nne br t VV v. . . rn.VQ, v -, vj w Mutter, indem sie ganz erschöpft in den. l Stuhl zurücksank ; und gleich darauf irat j Hatt ein, eine' gesetzte, liebenswürdige Fau, nicht über dreißig, mit weichen. ' blauen Augen und rosigen Lippen, auf denen immer ein Lächeln spielte. ,Ei, Lucy, Du bist heute Deiner Mutter guter Engel gewesen," sägte Hatty, indem sie sich über den Korb -beugte und die Packete aushob. ,Jn der That, 'hier m ne Ebristtaafeier für Euch und sie hm einen ungeheuren Türken aus dem Korbe. Es klopfte abermals an der , Thür und ein großer Mann stand , unter derselben. Die kranke, Frau blickte auf und ein lau:r Schrei der vollsten Freude erschallte H 'V'-'iv 'f:':",!"; 1 " ' " "! ' durch das Zimmer. . , :- ' Robert ! Robert -: ö -, " Der Mann lag auf seinen Knien neben r ii : ji. e J'i:-.l:r-"I . inderuna saie ibm dock immer ein Etwas, dak ' die kleme Lucn seiner Schwester Kind r st f5 n. Er batte keine Nube. bis et kommen war, um sich zu überzeugen. '
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Und Lucy sagte ihm, daß sie geheiralhet habe, allein daßsie und ihr Mann immer arm gewesen und daß er bei Antietam
gefallen sei. 'Hier ist mein Schuhenacl." sagte die Frau unter Tijränen, indem sie auf Miß
Hatty deutete. Ihr hast Du es zu ver- kindlich-treue Festhalten an althergedanken, daß ich noch lebe." Frachten Sitten., und Gebräuchen. Es
Jetzt zum erstenmale bemerkte der Fremde, daß noch ein Frauenzimmer ,n der Stube sei. Für einen Augenblick rr ... ttr - , . lt. I cymiearn Aue, crni) vliaie iyrn rr... . of..v.u .l (n)AiAii I vi ui uic i luytu i uuci ,iyic üuhui färbten sich und sie hielt den Athem an. '.Du bist cS. Hätty. aber Du erinnerst' Dich meines nicht mehr," sagte ernach t l einigem Zogern, aoer mir ueyenoem l, I Ja. ich erinnere mich Deiner!" sprach sie rasch. O, Robert!" und wie er vorwärts trat.'. waren lyre Danve in den jcinigen inid ihr Kopf an seinem Dujen. Dann 'kam Hatty MonS Erzählung, Sie war.ibrer ersten. Liebe stets treu ge? blieben: ! Ihr Vater mar ebenfalls nach einigen Jahren balikerott gestorben. Nach t.: s i. r r. ä .n.." ;t Vtr.t . jciiicni puc ücimb' jjuuy lyicii viruniii I ort und kam nach' New Nork. um einen Lebensunterhalt zu suchen. Hier war sie durch eine jener unerforschlichen Fuaungen der Vorsehung, welche die Unmissenden Zufall, nennen, mit Roberts Schme- , ji . v-rrii.. t t ii Zler, zetzl eine Zlslwe uno ganz nnoemil- I telt, zusammengetroffen. Sie Hatten I dann gemeinschaftlich sich durch die Welt r r - r . ' t- ! r I zu schlagen vermcyt. atty war leyr gee v e rfc-fc c r t I qat Mll oer 'caoet uno yalle aucy eschmack im Kleidermachen; sie hatte in ganz bescheidener Weise die Kleidermacherel betrieben. Manchmal nahte sie m der Leute Häuser, manchmal zu Hause. Im lehtexenLalle halfiihr Frau Pettigrcw mit der, Nadel. Allein seit einiger Zeit war die Arbeit rar' geworden und ....l-.. o. zL cr:L rrc'.n. u - r i "? ' v J l sammeln könne, hatten sie nicht emen ft-.i ? , Kem im aus. Ich habe iö viel Geld, da ich nicht weißz was ich. damit thun soll." sagte der wiedergefundene Bruder: Liebe Lucy, Du sollst nie mehr Mangel leiden. ' Was folgte, braucht nicht .erzahlt zu nierden. S!ur noch so viel: am nächsten Tage war kine große Mahlzeit in einem der Parlors des outlnental Hotel; einige Wochen später war Hatty verheirathet, und die kleine Lucy brauchte nie wieder ain Christabend barfuß auszuge hen, um Feuerholz zu suchen. Sprichwörter U Turkestan. Einen reichen Schab von Svrichwor lern der .Eingeborenen des Turkestan theilt N. v. Seidlik im Globus" mit. Wir entnehmen dieser von A Ostroumow aufgebrachten Sammlung' die folaenden bezeichnendenPröben: t - ": ' i t . f . t -.
Wo viele Scanner, givr es lein sslz, geflecyr tn gorm einer rzeinenauoe verwo viele Weiber, kein Wasser (deren Her- tauscht wird, beischasfuna , diesem und jenem Ge- Die Vereinfachung des Putzes in der
schlechte obliegr). - Ein Weib kommt zur Todtenklage nnd bemeint ihr eigenes Leid. Zwischen Mann und Frau stellt sich (bloß) ein Verrückter. Awei Fulze-können nicht tn einem Stiesel, . , st . -1 : l ? .t zwei icncpte nicyr in einem erzen Platz finden. Wenn Dein Weid böse ist.welchen vcuhen hast Du von der vcuhe des ganzen Dorfes ? Wenn Deine Stle r t ii t rrrx sei eng sinv, was nuyl ir vie Weile des Weltalls? Das Herz des Vaters ist beim Kinde, das des Kindes in der Steppe (wo es . spielen kann). Wenn das Kind! nicht weint! gibt die
lutuircc iym nicyr ote zürnn. Wayie rttoi uno saziiesZiicy nnoen wir m lnauen die Braut, dieMutter ansehend; wähle als Brautkrone ein gewöhnliches kupdas Leinzeuq, sein Ende ansehend. Velförmiaes Holzaestell. das mit farbigen
rm i ' t v ' n - os Nmlm der Zerwanolen kem Geld, und 5 r rn ' .ii... . t.t, r.-t venelye iciir vcio crroanoieii : aoie vci Verwandten Dir keine Braut und verharathe Deine Tochter mcht an nen
verwandten. me gerühmte Braut be- Ist die Volkstracht Zn einzelnen Geträgt sich beim Schmause ungezogen. enden cuich eine sehr einfache, so ist sie trn r.. rrrtt rc. .y . 1 7 - .. J ' ' J J
' nn W VU?V , tmjvs&mmwar?u?ltl 1??, 0rcc9c.u seinalyl. Ct Fiit Ciiit riort t innen tu nun (Sffnn VviDvj w.. wiHvv -mvv, so wird , er sich tödtlich verletzt fühlen; heißest Dn.den ,Bek (Edelmann) ernen Sklaven, wird er lächeln. Wer emen großen zcops yar, wlro Ver sein. wer große Füße' hat. wird Sklave sem. . . r !'. . f- t:: m -m) r .. 1 Ist ein Mensch dem Anderen wohl gleich? Ist eine unreife (Frucht) der reifen wohl gleich? Die Vogelsprache vtrsteht der Vogel. Der Apfel färbt sich,, auf den Apfel schauend. Wenn dle'Feuerkrücke lang ist, verbrennt man t Jf. :t (ytk' m tX. ' 0 m M A tk'- ..m Jbl .c.y"uv '. nach Nelchthum, bleibst ,m Kolhe stecken, Wenn Du Verstand hast, bedecke die Schoße lDeine Mängel zu verdecken). Bist Du Landmann- pflüge-die Erde . " rV jf JC. 1 1 t. C ? - -i - um: vl,l u Vcyrl llunolaer wiederhole (das Gelesene). Von fremder mmi wlro cic ano au) im uu iau werden. In einem Kessel können nicht nt.r l t c. . ...c. ...x sv..rr mii. zwei Schafsköpfe gekocht werden (zwei Vorqesetzte nicht an einem Platz sich einleben). Wenn sich zwei einbuckelige Kameele streiten,,, wird die Ujischen gerathene Fliege umkommen. Wo ein Mulla ist, halte .die Rede an Dir ; wo em Meister ist,. halte Deine Hand an (d. h. der Mulla ist kluger, der Meister ge r . :' .i ij'i- imi TL-A-'i': ' tn ' . ms..". .ij. "v", v vv.w ünZ Kirgise,. der einen Zigeuner betrog. Mo-
yammeoaner wlroyar er lne o,a,ee , ketten. bedienen, sindet - man im MsasZ wenn er Siusse wird kel7.e Kirche. und weiter hinunter zierliche geschnitzte Der Kalmvk handelt, wenn dieZeit ver- Kassetten und Mstchen." D!e Hausgegangen ist; der Hindu ißt, wenn seine schere, die in SchleSwig.Holstein und Augen einsallen (vor Gelddurst ist er be- der Umgebung der Hansastädte mit eckireit, bis zum Mensende nichts zu essen) yn Fkgurenj meist Häusern, bemalt sind, der Jude macht Skandal selbst dann, eisen in den südlichen Gegenden Deutsch-
uiciiii iciucccic wuwjiijvy. viviw tanos Nleoilcye Ätumen-VouauelS nell bei Deiner' Sache und kümmere Dich gezeichnete Vögel oder sinnige Sprüche nicht um' Anderer Angelegenheiten; die auf. ... . . ;? chinesische Sitte ist so: Sahst Du wohl : khr ir ; .u.. ,i,n
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t Atz , a ....ri 'rtft ' " ,n -Mi!,.. t . -i Tränkenden Esel des Zigeuners und IllUUU VVU IU1U Vimv. -wuiu ju vvu ru-rv. nTv. Nüssen auc cy yunoerrmai ioosi, vieioen r , . ' r t n r t seine Augen doch blau. DerVZtriot. Schulze : Weißt Du, Meyer, der'Dtudiosus Hmze besitzt doch einen geradezu bewunderungswurdtS aen Lokalpatriotismus Meyer $ Wieso denn, gerade der?. Schulze: Nun sein ganzes , Leben ist mchtS weiter als em , fortwährendes Wandern aus eluem Loks I m das andere. . ,
Deutsche Volkstrachten und Gebräuche.
Eine der hervorragendsten und nicht ,u unterschähendcn'Cyarakteteigenthümlichkeitcn des deutschen Volles bildet das stärkt dadurch seme ttde und Anhanglichkeit nun enaeren Vatcrlande und' wahrt seine Individualität. Jn .beion-, r , k . ' J. i. TT Jt t?if- 'ft'i'""'' vers yoyem 'caz;e niaiyi ity oicjc vc mCTo.u(..'.i (V?!k. iuijcHycu uuuv vu i,Htwvyuwuij bemerkbar. Ist der.Städter düra) den steten Verkehr mit den unterschiedlichsten Nationen zuweilen veranlaßt, einzelne r " - , C L t . Mevrauche auszugeoen, oagegen wleoer u . . t ttlft.vli.Al' " fitIVt. i iiciiiüC uiiiuncuwiii. . urnurnui in, Kleidnna einem häufigen, oft allzuhäusigen Wechsel der Mode, so muß .es unrolllkurltm WUttoer neymen, wenn man bei. dem Landvolke' mitunter Trachten und Bitten vegegner, vie, avgezeyen von einzelnen dnrch den Fortschritt der Zelt bedingten Aenderungen, in das vorige JahrhundertFnd sogar auch noch weiter zurückreichen. Iv -s. r- V ... isX ... M ... . -jtjc iaa)i cci ycuiu;cu mauern macht, obwohl unter den verschiedenen Volkstrachten Europas die Verhältnißmäßig einfachste, den Eindruck freier Entschlossenheit und bescheidener, nicht aufdrinalicher Wohlhabenheit. Selbstl c fi l. att. t.- 1 reoeno izr vie uu er oiicioung autg unter den deutschen Bauern je uach dem Volksstamme eine sehr verschiedene. Es - , , r ' tr r wurde zu wett tuyren. yler eme Äe cyret . y . . vung der einzelnen racyren zu geven. Bemerkt sei nur, daß dieselben im Grundprinzips gleich sind und je nach dem Kluna. dem reineren oder minderen Geschmacke und wahrscheinlich auch nach dem Grade des im Lande herrschenden Wohlstandes m Form, Putz und Farbe von einander abweichen. Hierbei läßt n r . :rr. jlmit nen --y n Volksstämme bedingten Lebensgewohnr c tr t " r 'r... r..r..: neuen uno eouipujjcn in ujaminciikana steht. Während m den südlichen Gegenden mit Vorliebe helle, zuweilen soaar arelle Farben mit mächtig aliherndem Putz getragen werden, werden die Farcen aeaeu Norden zu immer dunkler, der Putz wird gradatio einfacher, bis wir schließlich bei der. düster schwarzen Farbe und den glanzlosen Glasperlen als Schmuck angelangt sind. Betrachtet man z. B. aus Rügen ein Mädchen m einem onnlagsslaale, o glauvr man eine Nonne vor sich zu sehen. Ein gänzlich schmuckloser, beinahe glatter, 2 tp & mt r r i w schwarzer mock aus rauyen Zeug, ver ms an die Fußknöchel reicht, umschließt die Hüsten, die Büste steckt in einem bis an den Hals geschlossenen, gleichfalls schwarzen Leibchen, und als Kopsbedeckung dient eine auö dunklem Stoss gefertigte schmale Haube, die nur zur wärmeren Jahreszeit mit einem mattgelben Stroh- . f t . i ' ' . -; w i? Richtung von Süden 'nach Norden' tritt besonders ausfällig der Hochzeitssesten zu Taae. Würde man blos die allgemein in Deutschland üblichen Hochzeitskronen der Braute m bunter olge nebenemani . r . r. . n t. . s. i oer relyen, o iieKe nen oync cowierlgs seit ziemlich genau bestimmen, welcher Geaend die eine und welcher die andere entnommen ist. Während in Baiern die I W ft t . t . T . rc fi! Jk . zcrone mir rmisivoucn rcicoeii vuoioiuae reien bedeckt und massto aearbeitet ist. verschwindet das Gold gegen Norden zu intmer mehr, an Stelle desselben treten s glitzernde, farbige Glasperlen und StaI t r f r l c n' ii ... PaplerschNltzeln überklebt ist. Diese l .. c t ...t... t.t jt t? .1 . t. jerone toito, oern oon uoncaen veorawra gemäß, in einer Simmerecke aufgehängt und muß sich die Braut daruntersetzen. zuweilen um 0 prakti cher. Indessen 5. . s ,ß..i dunkler Farbe gehaltene Tücher, deren I 'fr l. .t . . r rr -i .-r t aen mn Veioe runzivou ausgesllar sttio, sedocS derart, da die Stickerei der einen Ecke ganz hell, gewohnlich roth, gelb der blau ist. wäbrend die andere Seite I i r 1 f J in dunkelbraun oder roth einen düsteren Eindmick macht. Diele Tücker werden blos bei feierlichen Gelegenheiten getram und zwar in der Weise, daß die Frauen bei fröhlichen Anlässen die belle Eckrnach Außen schlagen während' bei Leichenbegängnissen oder anderen Trauerfeiern nnr die dunkle Ecke zn sehen ist. V r !" m j, . J-Tm rr Wenn man oeoenkk. wie viel Gelo vie rmen l?kemann,r Wie ä tNl,1ck" abcn, mit, ihren Familien in der Großstadt m leben durrf he insi-.k. k!'er Sitte sparen würden, wenn 'man serner I . .. 1 -i :i , 1 ' u " 9 bedenkt, w e v el unnüker leraer den Dam, dürck den Meafall d,r.sock:eits- . JT.v' t.. rod?n oder Trauerkleider an welchen ia aeSKnllck etwas 3!,' il erwart bliebe, so dürften besagte Ehemänner zuversichtlich erwarten, daß ihre opferwilligen Gattinnen' und Tochter diese Mode? nächstens nachahmen werden ; blos Eins, geehrte Herren, Geduld verlieren gilt , r . m - " f 1 , Nicht! . - v . . Auch in den Erzeugnissen des Hausge werbes laßt sich das " vorhin berührte I orvlnarer ounloenrazler Wcyacyreln zui Aufbewahrung ihrer besseren Habselig irt.' t in t : 'rtrv ..... 1 1. ifa?,itr-r.:.::.:L. ;,.-.r,.; .wuiuHUdi; ,iMyv yhvbun,ri Inih r.x,s.... - sirt hat .lUMIMunvVMk. IV. HkUUllUU Vv H a$ - tlnxcinen OrtiÄcnten Vommerns eine freundlich ansprechende 'Sitte erhal ten. Dort siebt man ,um,!len nock den soaenanntcn Vrautbitter. der in Vertretng des llebeschmacht Speil (Speer) und festlich c??putztem Enlinderbute aüsaerüstet. iu dem von dem Burschen begehrten Mädchen werben geht und von dieser dann die ofsiciclle Antwort erhält. Eine ähnliche Figur bildet der Hochze,tsbitter im Spreewald. "
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derMit Zweispitz und bändergeschmücktem
Stäbe die Gaste zur Hochzeit bittet, Ein für die Braut ziemlich kostspielizer Gebrauch ,st elt nndenkltchen fetten m Littailen' im Schwank Dort .erhält
Nämlich jeder Gast, der zur Hücheits- merkwürdigen, whrhast tragischen Umfeier aeladen ist und erscheint, ein mit stand? sZk?, n,nnackt,t hatte. eim
-Bändern gebundenes BüOl, das ein zige Kind, ein Knabe von sechs Jahren, Hemd, ein Handtuch und ein Paar Hand- war dem Ehepaar durch den Tod entrisschuhe enthält. ' ' tn worden, nachdem der Knabe eben be-
Am meisten haben sich alle Trachten, Gebräuche und Sitten wohl in Balexn erhalten. Es ist beispielsweise durch Berichte von Forschunasreisenden nahezu erwiesen,' das;, die breiten Ledergurte, welche dort die Männer um die Hüften t.. ..j c?'" '3l c.-' J e ? . . iragen; uno vie mir oen verscyleoenslen i aus den Fasern der Federkiele emaearbeltetcn Fianren aeschmückt sind, noch aus der Zeit der' Völkerwandenina ' datiren. da bet einzelnen nordastatlschen Völkern, , m u im w' U ver mos als waren und noch heute sind. In einzel? nen Dörfern trifft man auch noch bei Wirthen und Fuhrleuten die' zu Beginn I --.. r m . i " "f oicjc ayryunverts georaucyika) gewesenen Jnnungszeichen,' die, in symbolischer Weise des 'betreffende Gewerbe darstellend, einen hübschen Zlmmerschmnck blldeten. Kommt man in die bairischen Gebirge, so sindet man zuweilen in Bauernstuben Teller und Schusseln mit Sprüchen, die deutlich zeigen, welch merkwürdige Begriffe von ihrer eigenen Person die Bauern m früherer Zelt hatten. Die aemöhnlichsten lauten : Die Battern würde dort ein Bauer es heute wahr-
den Mongolen und auch der den Eskl- ttn sie ,yn dringen lassen, und ,m An-
die aan; alelcken Gurte seit mehr trauen der theuren chrlttwae suchte
' einem' Jahrtausend ' in Gebrauch und fand sie Trost für den Verlust ihres
seyn Teufel", Der Bauer seyn' kein oie,,Galtln plötzlich vor ihm stand. JaS Mensch". Natürlich ist ihr Selbstbe- machst Du da.? herrschte sie ihn an. wußtscin heute ein viel größeres und uns in der Neberraschung ob des unver-
scheinlich sehr verübeln, wenn man be- glitt die Tafel seinen Händen und zerHäupten wollte, daß er kein Mensch ist. schrllle in kleine Stücke. Mit einem ver-
In starkem Mane hat sich in Valern leider der Aberglaube bis in die jüngste Zeit erhalten. In einzelnen Dörfern werden z. B. um den Ausbruch von Viehseuchen zu verhüten, kleine aus Eisen gefertigte Thierchen, die den Pferden der Gestalt nach ähneln, aeovfastl und in den Kavellen aufgestellt. Sehr hausig sind aus den Dachboden der Bauernhauser, kleine, an einen langen Draht vom Dachstuhl herabhängende Packetchen zu flnS. St rtimRfstrf ttita rttia rtsa Eiirschaalen und ähnlickcs Zeug enthalten, stdoch von den Bewohn?rn als Amuut,,7 ttnfihifi hiu Ue v M V V werden. Die jüngere.' Generation allerkkns ' m.rn- Won -11 viiiuv vvwuiiviu, iivu uivviv vutuu s i alanben nnd diese Geaenstände nur aus Pietät hängen zu lassen, charakteristrend Mtifit el Jer Lmehn Ur Wie Kt.lrk, des Aberglaubens in früherer Zeit.. Russtschi t Der sonderbare Spaßvogel, welcher nnterder MaSke Jack der Aufschlitzer die russische Hauptstadt zu besuchen gedachte, und sich als höflicher Mann - zn seiner Einführung allererst hundert Visitenkarten mit feinem Pseudönamen bestellt hatte, ist zwar schon bei dieser Voraction gefaßt, entlarvt und unschädlich gemacht worden, sein Velst aber spukt in PetersbUrg werter und schreckt den ruhigen tTt tT t mr . . I
Bürger. . yrenmann des letzteren gesunde Bettler nicht selten armen kranSchlages, ein wohlhabender, russischer ken Wciberu ihre .Lsaer streitia machen.
Kaufmann, der eine hübsche Frau und eine wohlgepflegte rothe Nase besitzt, kehrte, so erzählte ein Petersburger Locaiviarr, vor ocurzem spar Vivends von dem gewohnten. Z5eldzug gegkst eme Uer m . . r . i vermacyr von rrgsllgen ekranren in sein friedliches Heim zurück. Lange klingelte und klopfte der beleibte Herr vergebens an seiner Thür, "bis er schttenlich einaelassen wurde. Als er gerade durch 'das dunkle Gastzimmer mit unsicheren rxjc..it.. . n.. c. .t. csrtL
nuini i.t$ !r, juui ,i?n ')ie Viaile isr mir noarnuausen veein verdächtiges Geräusch auf, das hinter deckt, über welche wie Schatten Hunde
oemvsopyaycroorzulommen scylcn. ivux r.ri iKts.ri.s c iciiciic.i vyciuarijcuvuu : vcmci"kenswerther, Sicherheit lenkte Iwan Jwanowitsch seine Schritte zum Sopha ein Griff Und er hatte irgend etwas Männliches am Genick erfaßt. rr,- . i'ä t.i r ti t jr . . r t r zxscr iji mtvi eryoo iicy oroyeno sn Stimme, da klang es ihm aber nnheilver kündend, zischend und fatanischniach drücklich Jack, der.Aufschlitzer!" entge aen. Äm nächsten Auaenblick hatte un jer armer Iwan Jwanowitsch das unheimliche Genick losgelassen und war in sein Eablnet gestürzt ; hier warf er sich '. ..t c : rrr1. . . t. r .. rc .- r . ' auf das Söpha, vergrub sein Gesicht in die Kissen und schlief vor Schreck sofort ein. Am andern Möraen kommt die Ma ad nach den Stiefeln. Iwan Jwa nomitsch sieht sie erstaunt an: Was,Du lebst noch?" ruft er ihr freudig entgegen. t . i-v r a rtv wr wuxo oie, raus- viues woyt und munter!" Und Jackder Aufschlitier?" ..WaS für em Jack,' Iwan Jwanowitsch r -r Via, ich. habe ihn doch mit meinen eigenen Händen am Genick , gehalten." Nee. nee. Iwan Jwanowitsch das ist Ihnen nur so vor-' gekommen, &it waren gestern wieder ein wemg.... cu, nu. iir scyon gnk. Ulach' dan 'u sortkommst,,. rief Iwan jwanowitsch etwas verlegen aus. onderbar." dächtt er, als die Köchin fort war, wie man sich manchmal lebhaft täu,cucn lau, mir tarn, er es oaar vor. baß Jach, einen gestickten Mililärkragen anhatte Arme.-, Iwan , Jwanowitsch! De r Schille r ke nn er. ,Mo lÖVtVVMHIII IJlllUJI UHli Sarah eine länge Vergnügungsreise. ii.,, ' Äsiri. i.Jl ses Goldbaum macht mit' seiner- Gattin iiiikvkiviuv t imu iik vvi vtuvvn iv iv uuauiböNich durch ibre ewia wechselnden Launen Lange erträgt er alles rn De- ''' - -. re t.t.- r "t-.t .! "V r ' müthl " Endlich aber reißt der Faden seiner Geduld und zornig bricht er . in die Worte , aus: Jetzt,, erst verstehe, ich da . . . i-" V .J '"'i!' :" s Dlchterwort: , r ,,. r ymmT m UI"' X' '! '' , '' -1 " ;-?'-!llEtill;1 .A'-''''1'" ,3 i1'.1.' Die Welt ist vollkommen uberau,! ' Wo der Mensch ?nicht hiiikommt ' mit seik. V.., ' '' ... ,1, Hl -Kall! K v;il ,:!:iil I m iii & ",! ! i m wv m ed i c t iii . 15 's t ü... E x st' m en. ' Professor: Es W Ihnen ge-. meldet, daß von dem sehr hohen Stadt, . .':'' .-- ,t
tyurme em cykeseroecrer,,l)eraogesauen Metzger versucht, ob ich mit zwöls Wurfe! und mir zerschmetterten Gliedern auf fien fertia werde. Erst nachdem ich mich
dem Pttaster liege, el dje,c& irUratl cfie.n:: Instrumente würden Sie mitnehmen? st i . rf . jt. 1'' trr.c j!' m anvlvar: me Vcyauset uno einen Ve--t.t l' , 7 ''.: t f.1 '''" '. or ßmm'ml as Genre ist ein Wunder kind." Sein Vater ist der Verstand, seine Mutter das Herz.
ine. überaus .tragische Geschiüzte
bat Ncb in Berlin ereianet. In eim dortiae Heilanstalt mußte vor weniacn Taaen die Ebefrau eines Beamten ae .krackt mtrhen. fceri 6?eist in ftosoe eine gönnen hatte, die Schule zu besuchen. Als er eines Tages seine Tafel mit den ersten e's" und i's" vollgeschrieben hatte, begann er über Halsschmerzen zu klagen, und drei Tage darauf hatte die tückische Diphihentts den kleinen AkBE---ji. . f.: . stl - . e -t ?ajun yiniorgIernssk. juiz ,ati nnn, au? welcher der Kleme ich verewigt hatte. warb sür die Mutter das kostbarste Hei? ligthüm. Nieznand durste den Schiefer T Wm Jr' Jff- W AA berühren, unter Glas und Nahmen hat! Lleblinas. Aber die Buchstaben beaa nc:r, zn verblassen, und eine namenlose Angst ergr,ss d,e Zzrau bei dem Gedanken. 15..? 4.!. ..-.- C-t t ...i ra vr einmai vie lecie iacye enlgegen Narren konnte. jDtx Gatte und der Hausarzt waren sich darüber klar, daß tirseM Verlöschen Einhalt gethan werden iiisze. wenn mcht sur den Geisteszustand der Frau daS Aergste befürchtet werden 7.,,.. rr cm ..tii.t- , ? l souic. er iu'tan vfcgion auo, oie Schriftzeichen nachzuziehen. Er benutzte die Abwesenheit seiner Fran, befreite die asel voii der Glasumhullung und wollte soeben seine Arbeit beginnen, als inmheten Erscheinens seiner Fran ent zwe, selten Ausschrez warf slch die rau zur Erde und Züchte die Stücke aufzulesen. Vaun wieder waudte sie sich aeaeu ihren Mann, der nur mü Mühe sich der Verzweifelten erwehren konnte. Endlich wurde ste ruhig, aber nun kam kein Wort mehr über ihre Lippen. Sie war tiefsinnig geworoen über den Verlust der Schienenaei . . tntU ü 11 itt ver Sio: BegrädtUtzwergolei. ,, , . . . lf 1L . . Ueber scmen Ausenthalt m der gouichen tadt Urga berichtet dl monder behmke russische Ne.sende Prschcwalski wie solgt: f-yv a - zf ? r t . , ' I . Dasäße Attschttl dkkser Stadt ist IffV 2 tllct.i hUTN mutz'g bis zuia Ekel. Haufen von auf dem Marktplatze; e:n,ge von lyn?n.. besonder:, arme aiie Arider, sledclu sich hier sogar dauernd an. Aus alten Filzdccken haben sich hier die Uuglückllchen eme Art Höhlung gebaut, um die im hinter der Liknd einen Schneehaufen thüimt. Augenzeugen erzäylten inir, daß. wenn die letzten Augcnbttcke solcher Unglücklichen nahen, sich iw, lJ (1. rillst in. Qfsii Iinii.rita rn it yvtwiii Kim. ttiuti- tiuiyiiyn yuu; de sammelt nnd lauert, bis das Opfer . . t ' seinen lkytcn Älycmzug tyut. Vann springen die Hunde hin,u. zerren den Leichnam hervor und nagen das Fleisch von den Knochen. Ja. her Kampf um das Dasein acht so weit, daß andcre und 4 die Frauen aus demselben werfen, so daß diese auf dem Schnee erfrieren müssen und ebenso eine Beute hungriger Hunde werden. Noch entsetzlichere Scenen sieht man aus dem Bearäbnißplatze. I' . . . - . . welcher in der Nähe der Stadt liegt, Hier werden die Leichen nicht begraben, sondern unmittelbar den Hunden und Naubvöaeln nun Veriebren l,ittn5rfen. E'N solcher Aegräbnißplatz macht einen geradezu schüttenden Eindruck. - . r . , itn und her eilen, die ausschlietzlich von I e-M, -r t , j: ' , (eiiraeiqicia) leoen. itanm ir eme frische Leiche hingeworfen., da beginnen auch schon diese Hunde im Verein mit Naben uud Habichten an ihr zn zerren, so daß nach einer oder höchstens zwei . . . 1 Stunden nichts mehr übrig ist. Es ist jf.ftn it.... it..t:j..j, t .r. eioi iiiu;iv uiiycipoymicgcs, oasj !lraßenhunde den , Lcichcnzügen bis zum Begräbuißplatze nachfolgen, wo sie alsdann über den Leichnam herfallen nnd das Fleisch von den Knochen lösen. Stumm und gleichgiltig sehen die Einwohner von Uaa diesem entieklicüen Treiben tu. sie wissen als fromme Berebrer Vuddoa's. daß-nnr der Mensch Gott angenehm war, denen Leichnam scknell von de'i Tbicreu verzehrt wird. Vorsichtig. Der Majox von trndelwitz hatte etliche seinerFrcunde in sein Haus eingeladen und eine ziemliche Anzahl Solda;en commandirt. die ihm Dei der Nuriäituna seiner 5kunefkllcnwohnung behilflich sein .sollten. Da er den Krieaern. die ibni bekilffick fierreitn waren, etwas zukommen lassen wollte. rief er seinen Leibjohann, eineu weniger eistm als körperlich ausaebildeten Burich,. Johann", herrschte der Major seinen iBurschrn an. .hicr sind zwölf Sckükenwürste. brina ue ni den sraBIr Soldaten, die geholfen haben. Oder calt ohaim ritt der ma or uernnünttn Tones nach! sag' 'mal. könntest Du allein die zwölf Würste essen?" Die Freunde des Herrn: MajorZ betrachteten '- ' ., 3 m. : X L: rM ' s. gespannten Vikcrcs oen oyann. ,cy erbitte mir fünfzehn Minuten Bedenkzelt, Herr Major",, erwiderte der JoI 'V1 ' ' ' rn L m ach inigemLoge zeit la sen!" tonte es aus den Reihen I r - . r . - rrs.. rn v i t ? siciere. , Die Bedenk eit müde ihm also vom Major zugestanden. .Nach einer Viertelstunde erschien der Bursche wieder und erklärte sich bereit, die zwölf Würste zu verzehren. Es gelang ihm in der That und während alle- sich über die unglaublich scheinende Leistung des Grenadiers wunderten, .fragte der Major: Aber sag'; mal, Johann, wozu diente die, Wedeuizeit? Herr Major, ich wollte lnick vor einer solckkoben ?Kesell schast nicht Hlamiren und hade daher ! vorher bei dem Nebenan wohnenden :: .. .ii . . . Erst nachdem ich mich but ..S3crxcBrun'dt ,i,b(e; . Quantum über ugt hatte, wagte ich, IV- j. .a , es vor den err? I ' 1 '",.r. - -r - ' - Qf schasttn zu versuchen! :, ;s-3 nua w e ife l. Jetzt weiß ich Zcht. bin ick erst bekneivt. bin ich noch bekneipt, bin ich schön bekneipt oder bin 1"" r 7 ,-7-ich wieder bekneipt?
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Nach der Zettung. l0rlginal,MUthe?luuzen dnrau Reniier Tch:d?!z aus der Mckntefse:strbi tat Bkrl'.n.
Weißte, Manne, sag' ich vor bei Wo- ' chen zu meinem August, Du mußt dies- ... mal schon alle Weihnachtsgeschenke allein - "r r. r y . i einlaufen, ücu o) ver meinem ? er s malischen Leiden mich beim besten Willen nicht aus die Straße rühren kann. Aber wirst denn auch Alles gut besorgen ? Mutter, sagt er, darüber brauchst Du Dirkeine grausamen Haare wachsen zn lassen. Du kennst mich und weißt, dsj ich ein praktischer Mann bin. - Also macht er sich nu eine Liste, ra? Alle drauf stehen, denen wir was schenken müssen irnd geht damit los. Nach und , nach sind uns denn nun auch die ganzen Sachen in's Haus gebracht worden und gestern, wo ich's einmal nicht so w der Schulter und im Kreuz halte, krabble ich mich aus'm Bette raus und seh' sie mir : an. Nein,so was! Na,da möcht' man doch gleich !, , , , ,. ' Aber, Männe.sag' ich, was haste denn ' , da blos für Zeug zusammen gekauft ! Nicht wadr. schöne Sachen sagt er so recht mit n Bewußtsein. ' Ich hab' inich ober auch ganz. strenae an die Zeitungsempfehlungen gehalten. , . via, aoer ist es denn möglich, dag Du sür uns're alte achtzigjährige Großmutter, die nicht mehr sehen kann, 'ein Briefs markenlAlbum gekauft hast? . h Natürlich ! sagt er. Ich habe in der Zeitung 'rumgesucht; da stand: ' Schon stes Geschenk, ein Äriefmarken-Aldum. Und da habe ich's gekaufte Wenn's nicht das schönste Geschenk wäre, würde es doch nicht son der Zeitung stehen. Na und für den Fritze, was unser Zweiter ist. der zn Ostern nach Leipzig auf die Universität geht, was stellt denn das hier vor? Das ist ein GrudeOfen. Aber wie kommst denn blos auf dm? Hier ist die Zeitung. Siehfte, da steht's 'wörtlich d'rin: Das Beste sür Weihnachtsgeschenke ist dcrGrnde:Ofen. Aber für jo'n Jungen?' Das ist ganz egal. Wenn's rkicht das Beste wäre, würden lies doch nicht ins Blatt schreiben. ' ' Na nnd das DingS, .was für unsere alte Köchin sein soll, was stellt denn das eigentlich vor? Ja siehste, Alte, sagt er, da wußte ich gar nicht', was ich kaufen sollte; ich hab hin und her simulirt, aber da steht ausdrücklich groß und breit in der Zeitung: Zerbrechen Sie sich nicht den Kopf, und da hab' ich ihr denn natürlich eine BostonSchreibmaschine gekauft. Lieber Gott. sie verdient's am'Ende auch, wo sie schon so lange dei uns ist'. Aber die bat doch gar nichts zu schreiben.weil sie ganz alleine in der Welt dasteht! . Desto besser ! Da hält sich die Maschine um so länger. Na, so was von Unsinn ist mir noch nicht vorgekommen. Liebes Kin, sagt August, wenns nicht durchaus schädlich wäre, sich den Kopf zu zerbrechen, würden sie doch so was nicht schreiben. Und was ist denn das hier, was Du' für Deinen Freund Letzmanns Frau gekauft hast? Natürlich eine Wringmaschine. Aber Letzmanns lassen ja grundsätzlich nie im Haufe waschen! s. ci - jfm. ,rr -rwr
as ist egai. weiß! oocy, Aue,. Letzmann hat schon Alles. Da steht aber in der Zeitung hier, da steht es jeder Mann muß feiner Frau " zu Weih-', nachten eine gute Wringmaschine anschafs: sen, und da hab ich denn seiner Frauschnell eine gekcnist. Ich glaube Du bist nicht bei Trost. Aber, Alte, sagt er, wenn die Wringe Maschine nicht nothwendig wäre, würderr die Leute doch nicht so was annönciren. Was hätten sie denn davon? ' Und für Deinen alten Gevatter La--kel? Selbstverständlich eineSchachtelPoudre ,, öe Veloutine. Was, für den siebzigjährigen Mann?, ; Altechen, Du weißt doch, daß er vom C seikitt seligen Frau her, die vor dreißig' ' Jahren gestorben ist, noch einen wunder-' vollen Toilettentisch zu stehen hat. Nw hab ich in der Zeitung gelesen, Peüdre ?j de Veloutine dürste auf keinem Toiletten-' , ! tisch fehlen. Auk La'ckcl'n seinem fehlt, ß er aber. Nn werde ich doch nicht so gebildet fein, diesen Fehler so ' hingehen K& zu lassen ! Das wäre ja 'ne Sünde und! 'ne Schande für mich. Ich habe iüm auch noch eine .Triket-Taille bestellt,' ,g weil in der Zeitung stet, daß die daSN Sparsamste ist, was es giebt. . , V' Ich bitt reineweg hin! Na und sürH' unseren früheren Polizeileutttanl? -x: Alte, da, war ich schlau. Du welßD doch, er ist ein olles CrimlnaZ-HchenleA bloß daß er noch keinen einzigen Spitz-! buben gefangen hat. 5!a, da habe ich A '
lhm denn em Paar Puppenlnopse gekauft. Wie kommst Du denn wieder auf den, Unsinr. , . ' , . . 1 Du hast doch jetzt schon die ganzen Tage über gelesen : Diebeste Puppenknöpfe kauft man da und da. via nu kann er doch endlich mal sagen, daß erh welche gekriegt hat. Ist das nicht sein' voii mir ausspinlisirt? .i Und lauter so n lächerlichen Kram hast Du ' 3 Aber, liebes Kind, !e ' kannst Du denn bloS von lächerlich sprechen! Zum Spaß kündigen doch die Leute das nicht: an! Es ist doch Allen bitterer Ernst mit! den Sachen. Dazu sind denn doch dtc Zeiten zu schlecht. Lass',, man sein, ich ! habe ganz brillant eingekauft. Die' Zeitung ist mein Zeuge. Da steht's 'drin. " ' ' ' ''Hf Natürlich kriege ich's vor Aerger und Ausregung gleich wieder ins Kreuz und in die Schulter und ,müß ,znHV?ön' Neuem ins Bette legen. DaMMei'-. schöner eiliger Abeno werden s Zlch idu FA?ti ,r rr1. (Berliner Mltü sZS v ,111. i D ä s 'Wun de v 0Ä"J en . ' Eine große Menge Mensch? (fast die albeStadt) bat sich ausdem Marktplatz, in Jena mit Kind und Kegel veriammelt.' Was ist denn hier os?5frak'neu gierig ein Fremder. E Student hat e ZwanzZg;Markstück us de Sparkasse ge ttagen." '
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