Indiana Tribüne, Volume 13, Number 93, Indianapolis, Marion County, 20 December 1889 — Page 1
-. - . - -fl- "jV JLl'fi V'.'C-. .-rfW" -rx v äH. jmfjk - V? M V ru , l MMÜ ckM i ,,T 0 Office : Mo. 130 Ost Maryland Straße. Jahrgang 13 No. 93. Indianapolis, Jndiana, Freitag, den 2. Dezember 1909,
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' In der nächsten Zeit w!rd man jeden Schnupfen und jede heftige Erkäl tung für Grippe halten. Schon vor einiger Zeit wurde d auf hingedeutet, daß inntthalb der katho l fchen Kirche in Amerika eine Spannung zwischen den deutschen und dennischen Elementen besteht. Von verschiedenen Seiten wurde dieselbe in Abrede gestellt, aber seit Annahme deö Temperenzbeschlussss bei der Centennarfeier in Balti - more scheint die Spannung gewachsen zu sein, und es scheint ferner, daß die deut schen Bischöfe nicht gewillt sind, der Sache weiter ruhig zuzusehen. Vor Kurzem er wähnten deutsche, katholische Blätter, je denfalls auf die Autorität hoher deutscher Geistlicher (man sagt, deS Bischofs von Milwaukee) hin, daß die irischen Bischöfe im Vatikan eine Denkschrift gegen das Deutschthum in der Kirche eingereicht hat ten. Die Clistenz dieser Denkschrift wurde darauf von einer Anzahl amerika nischer und nischer Bischöfe ausdrücklich abgeleugnet. Unter Denen, welche dieS und zwar über ihrer eigenen NamenSun Urschrift, thaten, befand sich der Bischof Gilmour von Cleveland. DaS nächste, was geschah, war die Veröffentlichung der Denkschrift im Wort laut in der deutsch'katholischen Presse. Dle Denkschrift trug die Unterschrift des Bischofs Gllmour von Clivelans. Sie war von ihm im Oktober 1633, als er sich in Rom befand, eingereicht wordea. Warum sie jetzt erst an die Ojffmtlichkeit gelangt, vermögen wir nicht zu erklären, wahrscheinlich ist ste durch Untersuchungen an'S Licht gezogen worden, wJch die dcutsch-amerikanischen Prälaten in Rom veranstaltet haben, nachdem sie die Wir kungen der Hetzereien des Bischofs Gilmour verspürten. Die Denkschrift ist voll von Jnvtttiven gegen daS Deutschthum in der katholischen Kirche. Die deutschen Geistlichen werden darin als Leute von rohen Manieren, mit widerwärtigen Sitten und Gebrauchen hingestellt. Es wird darin gesagt, daß durch den Unterricht in dcütscher Sprache in den katholischen Schulen der Einfluß der Kirche geschmälert werde, denn eng lisch sei einmal die Landessprache, auch sei die liberale Anschanuung der Deutschen in der Temperenzrage der Kirch: schäd iich, denn dieselbe müsse sich, um ihren Einfluß zu wahren und zu vergrößern, der landesüblichen temperenzlerischen An? schauung der Amerikaner anbequemen. Ferner wird in der Denkschrift gesagt, daß die Angaben über die Stärke deut scher Katholiken nicht zuverlässig seien, denn viele katholische Gemeinden, die alö deutsch bezeichnet werden, bestünden nur auS Nachkommen von Deutschen und die meisten Mitglieder verstünden gar nicht deutsch. Der Bischof Gilmour, der Vertreter des EirischthumS" verlangt geradezu die Abschaffung des deutschen Unterrichts in den katholischen Pfarrschulen, Vermeh rung der Zahl der irischen und Verrin gerung der Zahl der deutschen Geistlichen, und Anlehnung der katholischen Kirche an die puritanische Temperenzbewegung der Amerikaner. Die Hetze gegen das Deutschthum innerhalb der katholischen Kirche beschränkt sich aber nicht auf die Gilmour'sche Denk schrift. ES erscheinen in den katholischen deutschen Zeitungen mehrere andere Schriften irischer und anzlo-amerikani scher Bischöfe, in welchen ebenfalls gegen die Deutschen und deren Stellung in der Kirche gewühlt wird, wenngleich in weit ruhigerer und nicht beleidigender Weise. Alle diese Schriften sind an die Propaganda in Rom gerichtet. ES scheint daraus hervorzugehen, daß von den iri schen und anglo-amerikanischen Bischöfen seit Jahren systematisch gegen die Jnteres sen der deutschen Katholiken gearbeitet wird. Die jrtzt erfolgende Veröffent lichung jener H?tz und Streitschriften geht zweifelsohne von den deutschen Bi schöfen auS, und bildet sicherlich nur daS Vorspiel zu einer geharnischten Antwort derselben. ES dünkt uns, daß die Sache auch In tereffe für außerhalb der katholischen Kirche Stehende hat. Mag man auch noch so unkirchlich, oder kirchenfeindlich gesinnt sein, so wird man zugeben müssen. daß zur Erhaltung der deutschen Sprache in Amerika die katholischen Kirchenge meinden ein gut Theil beitragen, und da der Kampf sich nicht um religiöse Punkte dreht, da eS derselbe Nationalitätenkampf
zwischen Eirischthum" und Deutschthum ist, den wir auf sozialem und politischem Gebiete wahrnehmen, da eS sich um eine Hetze gegen deutsche Sitten und deutsche Sprache handelt, so kann man der Sache nicht ganz gleichgiltig zuschauen. Die Gilmoursche Partei, d. h. die mische" Partei in der katholischen Kirche bekämpf direkt zwar nur den deutschen Unterricht in den Pfarrschulen, indirekt hätte ihr Erfolg aber auch seine Wirkung auf den deutschen Unterricht in den Volksschulen. Ein Sieg dieser Partei innerhalb ihrer Kirche würde natürlich das fanatische amerikanische' Temperenzele ment bedeutend ermuthigen und stärken. Die Hetzereien deS Bischofs Gilmour sind ein Theil deS Kampfes deS E irisch thumS" gegen daS Deutschthum und wir verfolgen deshalb die Sache mit großem Interesse.
DrathnaHriHteu. WetterauSlichten. Jür Jndiana: Trübes Wetter, leichter Regen oder Schnee. Die Temperatur wird bis morgen früh um 7 Uhr auf uigtfähr 32 Grad sallen. Schrecklicher Unglücksfall. Detroit. 19. Dez. In der öffent lichen Schule von Tilden ertignele sich heutt ein schreckliche Unglück. Sechzkhn Mädchen studikten eine Weihnach:skanta e ein. Sie waren mit leichtenGazek ei der kostümirt und eine? der Mädchen hatt eine Papierrolle in der Hand. Zu fällig berührte sie damit eine brennende Kerze, die Rolle brannte on und in der rüZistkn Minute standen die Kleider der sämmtlichen Mädchtn in Flammen. Fünf der Mädchen liefen auf die Straße, wo iie von vorbeigehenden Arbeitern nie dtrgeorfen und im Straßtnschmuk derumgerollt wurden, bis die fflammen derlöscht waren. Eines der Mädchen starb jedoch, und die Verletzungen der vier anderen sind sehr schwer. Die Virlttzupgen der im Schul, immer gebliebenen MÄd chen sind nicht so schwer, indem der Jani ior rasch zar Stille war und Wasser Über sie goß. Ehicagoer Polizisten lallen. e nt Chicag o. 19. Dez. Fünf weitere Polizisten wurden heute entlassen. In j dem Falle hieß ek : wegen Pfllchlvernachlässtgung und für einen Polizisten unpassenden Benehmens, aber tn Wirklichkeit wurden die Betreffenden wegen ihres Verfahrens in dem Cronln-Falle entlassen. Die Influenza oder Grippe. New York. 19. Dez Die Aerzte sagen, daß die Influenza sich hier immir mehr ausbreite. Da die Krankheit nicht gefährlich ist. kümmert sich der Gesund heitörath nicht darum. Kansa S Cit y. 19. Dez. ES sind hier wenigstens hundert P rsonen an der Influenza erkrankt. Detroit, 19. Dez. Die Jrfluenza hat Detroit erreicht und merkwürdiger Weise sind bis jetzt bloß Bankbeamie er krankt. Man vermuthet, daß die An fteckung durch Papiergeld erfolgte. C u l v e r kl a g t. Chicago, 19. Dez. John Culoer, der vielgenannte widerspenstig Geschwo rene in dem CroniN'Prozesse verklagte den Herald auf $20.000 Schadenersatz. Er sag', er volle demselben Gelegenheit geben, seine Behauptung, daß er btstochen worden sei, zu beweisen. Bischof Gilmour und die Deutschen. C i c i n n a t i . 19. Dez. Ein todterer Brief tu Bischofs Gilmour von Eleve land an die Propaganda in Rom wird veröffentlicht. In demselben findet sich folgend? Stelle : .Ich behaupte, daß die Deutschen mehr Begünstigungen empfan gen haben, als sie nach ihren Talenten und nach ihrer Zahl verdienen. Nur der erocitn Geduld der Katholiken englischer Zunge ist eS zuzuschreiben, daß nicht be reitS bis zum Blutvergießen im Wider stände gegen den Eigennutz und die dro henden Anmaßungen der Deutschen vor geschritten wurde. Wenn Rom uvs eine besondere Gesetzgebuug zu Gunsten der Deutschen auferlegt, so ist ein Rassen kämpf unvermeidlich und ln diesem Kriege, eS ist gut. sich dieS zu merken, werden die Katholiken englischer Zunge aus ihrer Seite die Sympathien deS ganzen ame rikanischen Volkes haben. Wir find Amerikaner. Eine Gefetzge buna zu Gunsten einer fremden Sprache würde die alten Vorurtheile der Ameri kantk gegen die Kirche Ntu deltbtn und die Verfolgung gegen uns von Neuem hergusheschwören. Bisher haben wir
nur mittelst Klugheit und veitläufiger Erklärungen die Amerikaner zu dem Glauben bekehren können, daß die Kirche keine fremde Institution ist. Wohlan, die gegenwärtigen Bestrebungen der Deutschen find eine Erklärung der Deut fchen in Amerika, daß sie Deutsche bleiben vollen, daß ihr Kinder, die in Amerika geboren find, gleichfalls mit Gewalt deutsch bleiben sollen-" und das Alle? im Namen der katholischen Religion. Denn
die deutschen Protestanten handeln nicht in dieser Weise. Die Übrigen fremden Nationalitäten handeln nicht i dieser Weise. Einzig die deutschen Katholiken unterhalten dergleichen Ideen. Und warum ist das so bei ihnen? Gewisse deutsche Geistliche sind der Grund davon, und da aus verkehrten und selbstsüchti gen Absichten Unterzeichnet ist der Brief : .Richard Gilmour, Bischof von Cledtland". 2r Oabel, Die neue Republik. L o n d o n, 19. Dez. ES ist nicht un wahrscheinlich, daß der neuen brasilianischen Republik unruhige Zeiten bevorstehen. In der Armee befiodet sich ein bedeutendes Element, welches von der Republik nicht w'.ssen will und die Marine ist sehr lau. Den europäischen Mächten wird eS nicht an VorwSnden fehlen, zum Schutze ihrer Angehörigen Kriegsschiffe abzuschicken, besonders wenn die beabsichtigte Konfiskation des Kirchen eigenthums stattfindet und dadurch Uaruhen hervorgerufen werden. Im Süden Brasiliens ist das deutsche Element sehr stark " vertreten und ein Eingreifen Deutschlands ist daher sehr wahrschein lich. Eine Prlvatkabeldepesche von Rio de Janeiro meldet, daß neüerdlngS sehr ernstliche Unruhen daselbst auögekrochen sind. Allerlei. Die italienische Dkpuiirtenkammek paisirte die Vorlage, durch welche daS Gesetz abgeschafft vird. daß alle WohltdättgteitSfond? von den Geistlichen ver waltet werden. Auf Samoa wurde Malietoa als König ausgerufen und von den Konsuln anerkannt, y Die Londoner Handelskammer hat be schlössen ein auS Kapitalisten und Ar bntern bestehendes permanente? Comite zur Schlichtung von Arbeiterftriitigkeiten aufzustellen. Tirard. der französische Premierminister, Freycinet, Kriegsminister knd Spuller. HandelSminifter find an der Grippe erkrankt. VSissukSrtveu. Angekommen ln : Philadelphia: .Lord Gough von Liverpool. S o u t h a m p t o n .- .Saale von New York nach Bremen: New V ork: .Citv ofDariS Die selbe berichtet, daß sie zwischen dem 15. und 13. Dezember sehr schwere Stürme durch machte. Ä i e fi g s S. Heute Abend Probe des Sozia' liftischen Sängerbundes. mTn?&"8"'&fc' Sucker in .yeeiaoen w Jl Wajhtngton i'uvr. Im EtaatSgebäude findet zur Zeit eine Versammlung von Fisch, und Jagdfreunden au allen Theilen deS Staates statt, welcher auch d. FischereiCommissär Dennis beiwohnt. E soll eine Organisation gegründet werden, welche für Ausführung der Flfch. und Jagdgesetze sorgen soll. Die Polizei bat arttm .ln, Spielgeselllchaft. welche sich über Henry Walker' Wirthschaft an Ost Court Str. eingenistet hotte, aufgehoben und hat die Spielapparate mitgenommen. Die Polizisten bemächtigten sich gleich der Spielmarken und nahmen sie mit nach Hause wofür sie von ihrem VorgesetzZen TraviS einen Rüssel bekamen. In diesem Jahre wird in der Jztl besindlichen. des Mordes An geklagten mehr prozesstrt werden. Alle diese Prozesse werden im Januar aufgerufen werden. Zuerst kommt Aßmann an die Reihe, dann folgt der Farbige Cousin und schließlich kommt der Farmer Wrighj daran, der einen armen Tramp in so schmachvollerWeise erschossen hat flch aber, vetter Geld und reiche greunde'hat doch unter Bürgschaft nFreihelt befindet.' i7f mnl$xum eisen, lange deutsche MI"' tgarr.nspitzen etc. bei Wm. Mucho. No. 199 Ost Washington o
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Deutsche Lokal-Nachrichten. Provinz Sachsen. . In einer Kieögrube im Riethnorhau, sen ist ein Hünengrab entdeckt und blos g?legt worden. Beim Ausschaften eines GaSrohrgrabens in Hr. Salze ist ein Topf mit 1000 Silbermünzen auS dem 16. Jahrhundert gefunden worden. Die mit dem PestalozzuVerein in Ver bindung stehende PlemnitzrStifung in Weruingerode hat daselbst ein Waisen, hauS erbaut. Provinz Hannover. f Senator Schlager in Hannover. Wegen Wuchers wurde der Gastwirth Kohlmann in Lilienthal verhaftet. Es feierten: die Diamanthochzeit Rittmeister BorcherS und Gattin in Hildesheim ; das Fest der goldenen Hochzeit die Ehe, leute Altentheiler Ahrens in Gr.-Burg-roedel, Meels H. Freesemann in Großroolde, A. Witthon in Hymendorf und Josef Hensen in Wahn; daS SOzahrige Dienst- resp. Berufs-Jubiläum Hofmeister SSchting in Dorstadt, SanitätSrath Dr. Snell und Forstmeister Siewerö in HildeSheim, Schmiedemeister I. G. Hofsmann in Lüneburg, Schauspieler Wohlbrück in Osnabrück und Forster Remmert in Nheden. Erhängt haben sich: in Hannover der Lohndiener Frz. Wolfs, in Neustadt a. N., aus Furcht vor Strafe, der 12jährige Pflegesohn deS Arbeiters Mags, Namens Friedrich Busch und in Salzgitter, im Irrsinn, die bejahrte Wittwe des Ackerbürgers HeinrVartelS. Unglücklichem Sturz erlagen: der Dienstknecht Mariens aus Fulkum, der Drechsler Wiegmann aus Grone und der 7öjahrige Matthias Fischer in LüdingSworth ; durch Dampf kessel-Erplosion verunglückte tödtlich der Mühlarbeiter Herm. Führmcier in Up, Höfen. Provinz West fal en. Auf Zeche Konstantin" bei Bochum and eine Entzündung schlagender Wetter statt. Vierzehn Bergleute sind todt, vier verwundet. Die meisten der Verunglücktn sind Familienväter. Die Leichen sind wenig verletzt, eS scheint, als seien die Leute in den Nachfch.-vaden erstickt. Der Betrieb der Grube ist nicht gestört. Auf demDortmunder Standesamt wurde dieser Tage die 10.000. Ehe geschlossen und daS ö0,000. Kind als lebend gebo ren angemeldet. Eine Frau in Dren fteinfurt verlor vor sieben Jahren einen goldenen SZing. Letzhin fand sie nun eine Möhre, welche durch den Ning ge wachsen war, so daß dieser die Möhre um schloß und das Wachsthum ander bctref senden Stelle gehemmt hatte. Von der Strafkammer m Hagen wurde der Ne dacteur deS .Markischen VolkSblattes" in Leimathe, Joh. Schäfers wegen Be leidigung mehrerer evangelischer Geistli cher, gelegentlich einer Besprechung deS Gustav s Adolf Festes, zu 300 Mark Strafe verurtheilt. Das Diesterwegs Denkmal soll auf dem städtischen .Schul platz" in Siegen errichtet werden. Die Diamanthochzeit feierten die Eheleute DahlhauS in Landwehr bei Nügge berg; das goldene Ehejubiläum die Ehe paare: Ebenkampf in Münster Ster mann in Haloerde, Wirth Heinrich Nie hüfer und Avtonette aeb. Oel
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