Indiana Tribüne, Volume 13, Number 92, Indianapolis, Marion County, 19 December 1889 — Page 2
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!MS!M v vf& ribun - - fttf&ctex '. CiaHÖ GR I . tnni 3 (SVetSgltäf ZittSni" ött du:ch dwJWt 6ir.tl c( kt Töa!?,?!'2ns 5 9ejz-s---zt. Bot. uiüJiirTi li ebt t54iniflSt)ntf C Sei zuzeZchiZt in CsrasSSsiaila 13 p Jaör. , fflUttt 139 MÄTdloKöVT. JndZanspoliZ, Ind., Z 9. Dezember '39. Sterblichkeit in New Yort. Für Jemand, der niemals an der fcte3 fitigen Küste deS Atlantischen OceanZ geleit hat, ist i Uin&mtf leicht, sich eine richtige Vorstellung von dem Feuch tigfntSqetali Itx Atmosphäre zu machen. Die Wissenschaft hat ihre Instrumente, Hvgromete? genannt, um die Feuchrig'kett der Lust zu messen. Dieselben haben bei aller sonstigen Vollkommenheit nur den einen Nachtheil, daß sie zwischen dem höchsten Grade der Feuchtigkeit, dem herabfallenden Regen oder rieselnden NeBei, und der dunstigen Feuchtigkeit keine Grenze ziehen können. Der gewöhnliche Mensch tragt einen sehr empfindlichen Feuchtigkeitsmesser stetS mit sich herum, nämlich seine eigene Haut. Da treten Tage ein, an denen dir geringste Bewegung eine reichliche Schmeißadsonderung hervorruft, und uenn man die dahineilenden Vorüberzes henden beobachtet, ird man fast Jeden, mit dem Taschentuch um den Hals geschlungen, erblicken. Ja, häufig kommt e, sogar vor, daß dem ruhig Dasitzen den, während er in seiner Schreibstube arbeitet, das Papier unter der Hand zu-sammenkräu-e!t die Feuchtigkeit sein Haut durchnagt daS Papier. Kepifchüttelnd blickt Mancher nach dem Thermometer dasselbe zeigt keine un gewöhüüch hshe, ja kaum mittlere Tem xcratur. Nichts Ungewöhnliches ist eS sogar im Winter, düF schon eixe geringe Beu?egung schlveißtreiben? wirkt. Dann spricht der Nero Yorker: tzcute ist'S recht feucht.' Er wird dies vom Jtegenroetter nicht sagen. Dieses ist n a ß. Und da macht er eben den Unterschied, den dcr Hugro:neter nur sehr unsicher angibt. Spricht man vu, dem hohen FeuchtizkeiksIehalt der ßufr, so ist damit der Wassergehalt gemeint, welcher noch in gasjörmlger Dampfscrm der Atmosxhare beigemischt ist; bei Regen oder Nebel schlägt sich dazcgen der Dampf in tropfbar flüssige? Form nieder. Dies hat eine shr verjchieöeneWirkung auf die Hautausdünstung. Bei trockener Justin Neu? Vork ist die Luft aber kaum je? mal? von mittlerer Trockenheit geht die AuSdünsMng frei von Statten, die Haut entfettdet durch alle Poren die Dämpfe des Körpers in gasförmiger Gestalt in die Atmosphäre, und der Mensch hat gar kein Versußtsin von dem statlsindenden Ausdünstunasproceß, so leicht geht dieser vor sich. Anders, wenn die Sonne durch einen trüben Dunstschleier blickt, wenn dein Wanderer über die Brooklyncr Hänge brücke die Küste von Ne Jersey, oder das viel nähere Staken Island in kaum erkennbaren Umrissen sich von der Was sermasse abzuheben scheinen. Dann ge roinnk auch das kleine Schleppdampfers chen eine ungeahnte Bedeulung; die sonst kaum bemerkbaren Dampswolken aus sei nem Schlot roachfen zu weißen Niesen ballen an, welche mir dem Nauch und Dampf von vielen hundert Schloten ver schmelzen, zu einer ungeheuren Wolke sich vereinigen, welche trübe, schwer und unbeweglich über den Schmesterstädten Brooklyn und New Z)ork hängt. Seuszend uno alle Augenblicke genöthigt, sich mit dem Tuch den perlenden Schmeiß ab zuwischen, sucht der Wanderer endlich eine der Ruhebänke auf den Platformen der beiden gewaltigen Brückenthürme auf, um nach kurzer Rast seine kaum fünfviertel Meilen betragende Wänderung zu beenden. Und er erreicht dann auch das Ziel seiner Wanderung .mit Mühe und Roth, nachdem er die Wahr heit des alten Hesiod'schen Spruche!, J)ajj die Götter den Schweiß vor die Tugend gesetzt haben", recht gründlich an sich selbst durchgekostet hat. ES hat nicht an solchen gefehlt, welche in dem Feuchtigkeitsgehalt der Luft einen nichtigen Factor für den Gesundheitszu stand dee Bevölkerung erblicken. Das erschien plausibel, konnte aber mangels einer genauen Beobachtung der nöthigen Thatsachen nicht festgestellt werden. Man darf sich diese Aufgabe für New Fork keineswegs als leicht vorstellen. Will man die Sterblichkeit einer Veoöl? kerung beurtheilen, so gehören dazu zwei Factoren, nämlich eine qenaue Kenntniß der Sterbesälle und der Geburten. Wird per über erstere genau Buch geführt, so lst eS bis jetzt nicht zu einer erschöpfenden Anmeldung der Geburtsfälle gekommen. New Z)ork hat außerdem eine in so starkem Grade ab- und zustießende Vevölkerunz auszuweisen, wie seine andere Stadt der Vcr. Staaten, vielleicht der ganzen Welk. Viele Zuzügler haben bei tbrer Ankunft schon den Todeskrim in sich ; roeni' f.e in New fjork sterben, ist ti daher nicht Nem Norker Einflüsien tu zuschreiben. Wenn also die Statistik über die SterblichkeitSziffer der New Vorker Bevölkerung etwas unsicher ist, so laßt sich doch. Dank der Sorgsalt der Statistiker, diese Unsicherheit seijt in ziemlich enge Grenzen einschließen. Diese Statistik lehrt aber, daß die Feuchtigkeit der Luft auf die SZcrblichkcit . gar keinen, weder ungünstigen, noch günstigen Einfluß hat. Die beiden leyken Jahre hatten eine enormhe Zahl von sehr seuck;en15agen nfzuien. uns dabei h-it sich die lerdiÄkeit vermindert. Eine dcr letzten Wochen hatte die allergeringste Zahl von Srerbefällen ufzuweisen, die überhaupt, seitdem staufrische Veobacktungen gemacht wurden, jemals coustatirt ist. Und doch zeigten die vorhergchendenWochen eine sehr hohe Feuchkigkktt. Wenn cS richtiz ist, daß daS Klima der diesseitigen Küste des Atlantischen Oceans mit jedem Jahre an Feuchtigkeitsgehalt zunimmt, so kann man also hieraus wenigstens keinen nachtheiligen Einfluß auf die Eesundbeit herleiten. Die Wetterwarten der Union. 9 trefflich
ne auch sonst arve'.ren, leiden an dem Manael. daß sie Gewitter mit souveräner Verachtung behandeln. Und doch nrnu Jcher, dcr New York und Umgegend kennt, wiss-n, welche hervorragende und surchlbare Erscheinung sie wahrend des Sommers dort spielen. Zwei, drei Gemitte? während eines TaeeS mit schrecklich heskigen und schnell anseinander folgenden Entladungen, begleitet von wölkenbruckaltigrn Regengüssen sind nichts Un gewöhnliches. Diese Gewitter, obwohl uieist eine unerträglich feuchte Schwüle zurücklasscno nild daher selten abkühlend wirkend, reiniaen doch die Lust von
Krankbeitökeimen, schwemmen den vorfündfluthlichen Schmutz auö den Straßen I!ew Z)orks'die geneigten Ufer hinab nach dem Nord- und Onflufse, und wirken' deshalb wohlthätig eus die Gesundheit. Welche Wirkung die elektrischen Entladüngen der Atmosphäre aus die in dieser schwebendeu winzigen ErankheitSträger, Aacillen, Bakterien, Spaltpilze, Microden u. a. m., haben, ist noch nicht er forscht, doch ist eS sehr wohl möglich. da die Elektricität todtlich daraus wirkt. Dies wäre ein neuer und nichtiger Veitrag für die Erklärung der Thatsache, da nach starken Gewittern ver tz?e UNS' heitszustand sich zu heben pflegt. uba, Spanien und Wir." Cuba durch die Ver. Staaten zu an aectiren, die Perle der Antillen" als glänzend: Schmuck der Strahlenkrone tLolumbiaS einzufügen, wie sich ein Ned ner neulich schwungvoll ausdrückte, das ist iknmer ein Lieblingstraum einer cewiffen Classe von Politikern, namentlich solche? aus den Südstaaten der Union, gewesen. Letzteres ist sehr natürlich ; die Handelsbeziehungen von New Or, leans, Tampa, Kea West und anderen südlichen Häfen zu Euba sind stets lebhaft gewesen und würden sich wahrschein, lich noch viel lebhafter gestalten, wenn eS amerikanischem Unternehmungsgeist gelänge, festcn Fuß auf der Insel selbst zu fassen. Die Annexionspolitik ist aber einiger, maßen in Verruf gekommen, denn sie enthält meist eine unwillkommene Zu gäbe. Wie der Käufer eines an sich guten, aber schlecht geführten Gcschästs schwer arbeiten muß, um dasselbe wieder in die Höhe zu bringen, ja, häufig genug dieser Aufgabe erliegt, so würde die Schuldenlast CubaS, vernrsacht durch fortwährende innc'e Unruhen uud bodcn ios liederliche Fittanzwirlbschask, kein besonders angenelzmcS Geschenk für un fcre R?girniug bilden. Doch da kommt nun VundeSsenato: Call mit einem Lorscylage, der den antüchkgkn Begriff Annexion" völlig vermeidcr, oder richkiger umgeht, ähnlich der Katze, die um den heißen Brei schleicht. Herr Enll meint, es sei im Interesse Enöas und unserer wechselseitige Handelsbeziehnngen eigenilich ganz über flüssig, die .Perle der Antillen unS anzuschließen. Wesentlich sei nur, die Insel vosr dem verderblichen spanischen Einflüsse loszureißen, mit einem Worte, sie loszukaufen! Man thue einen kühnen Griff in Onkel Sams weiten Säckel, in welchcn er den Ueberschuß gesteckt hat, und nehme so etwa 50 bis 75 Millionen Dollars herans, lasse vor der Nase deZ stets geldtedürskigkn und verschuldeten Spaniers das blanke Gold so recht ver führerisch in der Sonne glitzern und man soll nur sehen, wie gierig er nach den Goldfüchsen greifen und die ihm so .theure, ach, so theure!" Perle der Ans killen fahren lassen wird! So spricht Senator Eall. Er redet auch noch eine hübsche Ecke in'S Feld hinein über die Großmuth, welche die Bundesregierung durch jene edle, unei, gennützige Handlung zeigen würde. Shn, lich dem edlen Ätanne, welcher dem hart herzigen Sklavenhändler sein unglücklicheL Opfer abkaust nur, um dickem die 't fr - regelt zu icyenren. gemach, Herr Eall! Unter dem Deckmantel des irrenden Ritters, des Veschnyers der verfolgten Unschuld wird der Pferdefuß recht deutlich sichtbar. Auch in Spanien weiß man das wohl zu würdigen. Die Nach' richt von der Call'schen Eougreßbill hat in Madrid die höchste Entrüstung her vorgerufen. Das leitende Vlatt .La Epoca" sagt darüber: .Der von Sen. Eall ausgehende Vor schlag. Euba zu einer uuabdängigen Re publtt zu erheben und die Ver. Staaten zu veranlassen, an Spanien dafür eine Entschädigung zu zahlen, ist so toll und aberwitzig, daß Niemand in Washington ihn ernst nehmen wird." DaS Uttbegreiflichste an dem abenteu erlichen Vorschlage ist jedenfalls, daß man absolut gar nicht einsehen kann, weshalb in aller Welt eigentlich die Ver. Staaten dazu kommen sollen, für die Selbständigkeit Cubas an Spanien Ent schädigung zu zahlen. ES müßte denn sein, daß diese .Selbständigkeit" nur der Vorläufer einer Annerion sein soll und Herr Eall, getrieben von seinem bösen Gewissen und im Bewußtsein verkappteigennütziger Motive, diese .Indemnität" als eine Art consoienes nioney oder Ablaßgeld für eine künftig zn begehende Sünde aufsaßt. Er scheint aber die Spanier dann für bedeuteud dümmer gehalten zu haben, als sie wirklich sind, denn in Madrid durchschaut man sein Spiel sehr gut. We: weiß, ob er vielleicht geheime Mit' arbeiter ans Cuba hat? Fast möchte man eS annehmen nicht etwa deshalb, weil man versucht wäre, den Vorschlag, wär' er nicht so verwünscht gescheidt, herzlich dumm zu nennen," sondern weil uns die aanreJzeerecht .spanisch" vorkommt ! Doch vielleicht will Herr Call der Abechslnng wegen in seiner Partei einmal ; den Egmont spielen wie sagt dieser doch zu Klärchen? .Ich versprach. Dir ein mal spanisch zu kemmen...." Sisseton,undWak,petonJndianer. Kürzlich nina die anscheinend earün bete Nachricht durch die Presse, daß die Jnrmner an der östlichen Grenze von Takoka bereit seien, ihre Reservation gegen enksprechmde Abfindung weißen Ansiedlern zu überlassen. Es handelt sich hierbei um die Rcfervationen der Siss ton, und Wahpelon.Jndianer. Die eine ouadratförmig gestaltete Reservation liegt bei Fort Sisseton im nördlichen Theil des Eounty Dar), und hat einen Flächeninhalt von gewiß 400,y.00 Acres. Ein, xmtt Reler-srion
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liegt ojntcö davon naye vet dem TraverseSee und dem Vois de Siour - Flusse. Die Gestalt dieses LandstreisenS ist dreieckig ; die Spitze dieses Dreiecks liegt im Eounty Eoddington. Der ganze Landcomplex, welchen die Sissekons und Wahpetons abzutreten bereit sind, u,nfak?t 789,000 Acres. Wenn man die Müit'.reservation hinzurechnet, so kommt man anf nahezu eine und eine viertel Million Acres. Die Vodenbeschafsenheit ist durchgängig gut und cnlturfähig, namentlich ist an Wasser kein Mangel, da eine Menge Seen, Teiche und Bäche vorhanden sind. Un? te? den anwohnenden Weißen gibt sich auch schon eine große Ungeduld kund, und sie können kaum die Zeit erwarten, daß die Verhandlungen mit den Jadianern über die Lanvabtretung von der Regierung zu Ende geführt werden. Doch hat sich bei den Verhandlungen eine unerwartete Schwierigkeit gezeigt. Die SissetonS haben nämlich vor Jähren btteits einen großen Theil ihrer . Reser vation verkauft, und zwar für den jam merlichen Preis von fünf EentS für den Acre l Jetzt, wo man ihnen den fünsund wanzigsachen Betrag bietet, werden sie stutzig und verlangen Entschädigung für den ihnen damals gespielten Betrug, wie sie eS nennen. Das würde eiucr nach träglichen Zahlung von 243,000 Dollars gleichkommen. Im Juni begab sich eine Deputation, darunter der Häuptling der SissetonS, Gabriel RenviUe, nach Washington, um ihre Beschwerdm vorzutragen. Die Folge war, daß drei Commissäre, Mar well, Whittlesey und Diggs, ernannt wurden, welche in eine Prüfung der An spräche eintraten. Die SissetonS be Häupten, daß man sie 1862, währenddes Ausstandet der ioux, nicht viel besser, als die Empörer selbst behandelt habe, sbwohl ihr ganzer Stamm es stets mit der Regierung hielt. Die Eommlssare berichteten günstig für die SissetonS und empfahlen dem Eon, greß, ihren Anspruch in Höhe von 34 3, 77S Dollars anzuerkennen. Doch ver tagte sich der Cougreß, ehe über den Antrag Beschluß gefaßt wurde. I "" vom Inlands. Joyn Greenleas Whrttier, ter bekannte greise amerikanische Dich ter, bat die Bitte ausgesprochen, daß man ihm doch gütigst gsskatten möge, seinen kommenden 32. Geburtstag recht ruhig zu begehen, da sein GesundhehSzustand keine Aufregungen mehr ertragen könne. Folgendes Urtheil ü b e x seine Mitbürger in Montana fällt Vi schof Bremer: Die Bewohner o.m Montana sind ehrliche, unabhängige und fleißig arbeitende Leute. Sie sind zwar nicht lehr religiös und scheeren sich den Teufel um Kirchenämter, aber sie be handeln einen Bischof ebenso gut, wie sie einen .(iowboy- behandeln, vorauögesetzt, daß der Bischof einen Mann vor stellt." Wenn der a b g eta ke l te sran zösische Säbelrassler Boulanger wirklich auf Grund eines Eontractes mit Aleran der Comstock für eine Vortragstour nach den Ver. Staaten kommt, so sollte man dieS nicht jetzt schon ausposaunen, denn es könnte ihm am Ende gar passiren, daß er auf Grund deS Gesetzes gegen die .contracrliche Einfuhr aus artiger Arbeiter" (!) zurückgehalten wird. Im Interesse gewisser ge vlanter Finanzreformen für Hawai macht zetzt Elarcnce W. Ashford, Generalan walt für den König Kalakaua und als solcher Mitglied des Hawaiischen Eabi netS, eine Tour durch die Ver. Staaten; Ashford ist aus Michigan gebürtig und siedelte 1882 nach Honolulu über; er ist erst 32 Jahre alt. Seit Monate wird in New Yorker und Brooklyner Blättern über die Atüpelhaftigkcit der Polizisten auf der berühmten East'River-Brücke viel ge klagt. Neuerdings wird Folgendes von dort mitgetheilt: Die bohnenstrohartige Grobheit unserer Brückenpolizisten hat einen derben (?) Nasenstüber erhalten. Ein Bürger, der durch eine grausame Fügung deS Schicksals häusig mit den Brückenpolizisten in Berührung kommen muß. hat einen P reis von 100 für den Brückenpolizisten ausgesetzt, der nicht ein brutaler Bursche ist. Der Preis ist bis jetzt noch nicht zur Berthe! lung gekommen. Wir möchten empfeh len, daß das Wunderkind, welches ihn erhält, vom Publikum noch ein Ertra Souvenir erhält. Das ist ja rech! nett, daß man auf die Anständigkeit be reitS Prämien setzen muß. Ein nette Früchtchen ist der fünfzehniahrige Willie McKee Un. derson in PittSburg. Derselbe wurde dieser Tage wieder nach der Reformschul geschickt, von wo er erst im Juli diese JahreS, aber ungebessert, gekommen war. Seine eigene Mutter war die Klägerin; er stahl Alles, was nicht niet- und nagelfest im Hause war und verkaufte eS, um Geld für sein Umher treiben zu haben. Als er jüngst von der Centralstation abgeholt wurde, wandt er sich mit folgendem Abschied an den Polittiinspector: Adieu, ich kom me bald wieder. Ich bin schon früher dort gewesen und weiß, wo die Stricke sind, wenn ich wieder heraus will. Ich will meinem Stiefvater den Kops einschlagen und dann aus der Stadt verschwinden." Bei diesem Jungen hätt man solche Redensarten durchaus nicht für leere Renommisterei, und an wird ihn scharf bewachen. Daß Bankerotte die besten Mittel sind, um schnell reich zu werden, ist längst bekannt. Nicht immer aber wagen eS unternehmende Bankerotte, gleich so unverschämt zu sein, wie Mr. C. C. DaviS in Chicago, der Präsident der .New England Shoe Co.",, welch unlängst ihre Zahlungen einstellte, e gewesen sein soll. Seit dem 1. Juni d. I. hatte derselbe bei fast allen .Schh fabrkanten der Ver. Staaten aronere ! Posten auf Pump genommen. Der Ge i sammtwerth aller von ihm während der letzten sechs Monate empfangenen Waa ren soll sich auf 9100,000 belaufen. Er j ließ dieselben nicht in seinem Geschäfts- , local aufspeichern denn das wäre überhaupt zu klein dafür gewesen so dern er lieg sie in verschiedenen Waaren Häusern unkerbringen. Dort stellte er dann, so behaupten wenigstens die Eläudiaer. Leute au, elchz. im
, l'Tiu iiO'-ai Kisten und Schachteln sorgfältig" alle Handelsmarken austilgen mußten, so daß die darin befindlichen Schulze und Stiefeln nicht identificirt werden können. Die in dieser Weise unkenntlich gemachte Waare soll er dann zu einem niedrigeren, als dem Einkaufspreis, verkauft haben, so daß er setzt das Geld, und seine Gläubiger das Nachsehen haben. Mr. Daois hatte diesen seinen Gläubigern versprochen, ihre Rechnungen nach Weihnach ten bezahlen zu wollen, wenn der Weihnachtsmarkt vorbei sein würde. Er hat sich thatsächlich als ein Finanzgenie erwiesen. In Pittsburg soll, einem englischen Sensationsblatt zufolge, eine Tante des jetzt vielgenannten Asrikaforschers Em in Pa sch a (Dr. Schnitzer) leben. Die angebliche Tante hat dem Fceporter deö betreffenden Blattes die ganze .,LebenSgeschichte" EminS, fast vonder WickelkindPeriode an, erzählt, und selbstverständlich brachte die Zeitung dann einen ungeheuer sensationellen Ar trkel mit möglichst schreienden Ueber schriften. Die Geschichte sieht aber, bei Licht besehen, sehr windig aus, und eS ist wahrscheinlich nichts wener daran wahr, als die unanfechtbare Thatsache, daß Emin einmal aeborcn wurde, denn erst?nS ist er nicht in Köln, wie diese .Tante" erzählt, sondern in Oppeln, Schlesien, geboren, zweitens heißt er mit dem Vornamen nicht Joseph, sondern Eduard, drittens heißt er mit dem Zu namen nicht Schnitzler, sondern Schnit ter, 11. s. w ., denn eS würde zu weit führen, alle die seltsamen .Enthüllun' j gm deS SensationSblatteS über Emin, von der Zeit an, wo er zum ersten Mal Honig ans dem Topfe gestohlen und da ; durch ichon als Jungelchen sernen .For schungStrieb" bethätigt haben soll, bis in die jüngsten Tage hinein Revue passiren zu lassen. Natürlich sind auf diesen sensatlonSarttkel w:eder viele andere Blätter 'reingefallen. Aus Nemark, N. I., wird über diebische Hochschul-Zöglinge erzählt : Schon auffallend oft haben Schülerinnen der Hochschule die unangenehme Entdek kung gemacht, daß ihnen von diebischer Hand die Börse oder daS Taschenbuch aus der Tasche deS Mantels genommen wurde. DaS Lehrerpersonal, welchem diese Diebereien gemeldet wurden, war sich wohl bemußt, daß die Diebin oder die Diebinnen zu den 400 Schülern der Anstalt gehörten; man traf Vorkehrun gen, die Ränder abzufassen, was auch in einigen Fällen gelang, und dennoch wur den die Diebereien fortgesetzt. Der Mantelraum bietet den Dieben genug Gelegenheit, wobei ihnen die Sorglosig seit vieler Schüler, welche ihre Werths chen in der Rocktasche stecken lassen, zu Hilfe kommt. Aber nicht allein Taschen tücher und sonstige Kleinigkeiten ver schwinden, sondern auch Regenschirme und Bücher. So wurden aus der Bibliothek der .Montague Society", zu der die Mädchen Zutritt habe, wieder holt Bücher gestohlen. Gelang, eS einen Dieb zu entdecken, so ließ man ihn zwar wissen, daß er erkannt sei, vermied jedoch Bloßstellung vor den übrigen Schülern, und nur in außerordentlich schweren Fallen wurden die Betreffenden ausgewie sen. Und so blüdt daö DiebSwefe lu big weiter! Bomölnöland-. Der in E a st - L 0 n d o n t n ber Capcolonie erscheinende East Lon don Dispatch" schreibt, daß die im Pon doland befindliche? Sendlinge der deut schen Handels-, und Eolont'atinIgesellk schaft (Dr. Zehlicke und Genossen) in Berlin (eines Unternehmens, vor dem von vornherein gewarnt worden ist, weil eS auf ganz unsicherer Grundlage in's Werk gesetzt worden war) völlig mittsl los sind. Unter den einzelnen Mitglie dern sind Streitigkeiten ausgcörochen; sie schlagen alle ihre Güter und landwirthschaftlichen Geräthe um jeden Preis los, nur um so viel Geld zu bekommen, daß sie abreisen können; 13,000 Eigar ren und 14 Kisten Schnäpse wurden am 19. October für wenige Pfund Sterling verkauft. Die sür den Tauschhandel auL Berlin gesandten Waaren liegen im Zollamt zn St. Johns und können nicht ausgelöst werden, weil das Geld zum Bezahlen des Zolles fehlt. (Die Angaben werden im Ganzen auch durch andere Mittheilungen von dort bestätigt.) In ihrer Vedrängniß hatte die nach Pondo land abgesandte Expedition der Handels und EolonisationSgesellschaft vor einigen Wochen ein Telegramm an den Reich? kanzler gerichtet, worin sie meldete, daß sie dem Hungertode entgegensehe. Neuere Briefe von dort geben an, daß die im Besitze der Expedition befindlichen Ge gen stände an die einzelnen Mitglieder vertheilt wurden, um diese zu veräußern und so in den Besitz einiger Mittel zv kommen. DieBerlinerOriginale. Sonderlinge und sonstigen Käuze, schreibt ein Berliner Blatt, sterben nickt aus. Falls einer von ihnen das Zeitliche segnet, erscheint Eratz auf der Bild fläche. Seit Berlin Millionenstadt ae- ' worden, fallen sie nicht mehr so auf, daß ff - sl .1 ....... r. . t ' y.z iiaoioeiarnii weisen, wie vtes sruyer der Fall war. Vielleicht aber hat dieser oder jener unserer Leser schon einen alte ren Herrn, den .Hofrath" auf der Schönhauser Allee, gesehen. Derselbe ist ein etwa sechzig Jahre alter Hagestolz und eine höchst komische Erscheinung. Im Sommer trägt der Herr Hofrath" emen' dunkelgrünen Frack und einen grauen Eylinderhut und hat beständig eine kieine Reiset-tsche an der Hand, worin er seine persönlich besorgten Ein, käuse'birgt. In der Eentralmarkthalle erregen seine drolligen Venoechslungen beim Einhandeln allgemeine Heiterkeit. So fordert er-die Kartoffeln anstatt literweise meterweise, und wiederum Bratwurst literweise., Gebraucht der Hkrr Hofrazh einmal eine Droschke, so läßt er gleich deren zwei kommen, setzt sich in die erste und läzzt.die zweite nach folgen. Vielleicht meint er dadurch sei nen Rosselenker zur Eile anzuspornen und so schneller an sein Ziel zu gelangen. Aus) muß er stets zwei Lampen oder zwei Lichter euf feinem Tisch brennen sehen. Der Hofrath ist ein .kleiner" Rentner und war früher Getreivemakler und Armeelieferant. Einige Tage vor Schluß der Ausstellung ließ die Amerikanerin rau Jame's Wilson, deren Gatte wegen uuxpitak!istt;r.in Dakots
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der .Zinnkonlg" genannt wird, von ver j zweiten Plntform des Eiffelthurms um 2 Uhr Nachmittags einen kleinen Ballon ! steigen, an welchen ihr Begleiter, Herr . Streszynki. eine Postkarte folgenden j Inhalts befestigte: Es lebe Frankreich ! Es lebe die Familie Wilson ! Wer diese Karte sindet, wird gebeten, sie auf dem nächsten Postbureau abzugeben nnd an, den Adressaten zu befördern." Nach einigen Tagen erhielt Hr. Streszinki einen Brief von dem Director der Glasfabrik in. Schwabach, Hrn. Weyrich. welcher ihm mittheilte, er habe die Karte den Tag, nachdem sie abgeschickt worden sei, früh um acht Uhr in seiner Wohnuug gefunden und bitte um die Erlaubnis, sie als Andenken von der Varifer Ausstellung behalten zu dürfen. Der kleine Ballon hatte also in weniger als 13 Stunden eine Entfernung von 900 Kilometer durchlaufen. Von allen Ballons, welche vorher vom Eisfelthurm abgelassen wurden, war keiner über Nancy hinausgekommen. I n Oesterreich b eabs i ch tizt man, die in Wien besindlichen Käser nen außerhalb der Linien zu verlegen. Es soll schon in allernächster Zeit dem Neichsrath ein Gesetzentwurf vorgelegt werden, demzufolge zwölf militärische Eebände niedergerissen und die betreffen den Grundstncke, welche einen Flächen ! räum von 500,000 Quadratmetern umfassen, veräußert werden sollen. Unter diesen zwölf Gebäuden befinden sich jb. r 1 ri I lamirniiqe zrazernen 'lens, mn vius nähme der Alser- und Rudolfskaserne, ferner das Militär-VerpflegungSmagazia im zlseiten Bezirk, daS Thierarznei-Zn, stitut und das Militär Medicamenten depot auf der Landstraße. Dagegen sollen m der Nähe des Arsenals' drei große Kafernengiuppen erbaut werden. Der Werth der Grundstücke wird auf dreißig Millionen Gulden veranschlagt eine Summe, welche ausreichen würde, um den Neubau der Kasernengruppen. durchführen zu können. Wenn der Reichsrath die Regierungsvorlage be willigt, so dürften schon im nächster Jahre die nöthigen Vorarbeiten in Au griff genommen werden. Wieviel alte Jungfern gibt eL in Paris? Auf diese Frage ant, wortet der Figaro": Am 24. und 25. November ist daS Fest der heiligen Eutha rina gefeiert worden, der Namenstag ungezählter Catharinen. Nun sagt man aber auch von einem Mädchen, das sich nicht verheirathet: eile a coille sainte Oatherina. Dessen können sich allein in Paris 188,333 Mädchen rühmen ! Im 9. Arrondissement die meisten davon, nämlich 19,839, im 15. Arrsndissement ia,S9SZu. f. w. 146 dieser Unoermähl tent sind bereits 90 bis 104 Jahre alk, S über 85 u. f. w. DaS Boulevardblatt meint, wer um diese noch candidiren wolle, habe keine Zeit zu verlieren. -Ein keckeS Brigantaggio Stückchen ward, wie aus Rom geschrie ben wird, dieser Tage bei Busecchio in der Romagna ausgeführt. Der Graf Orsi-Mangelli, der den Sommer und Herbst in seiner außerhalb der Stadt ge legenen Villa zugebracht hatte, wollte mit seiner Gattin zum Bahnhof fahren, um nach Rom in seinen Winteraufenthalt zurückzukehren. Kaum hatte der Wagen, das Thor der Villa verlassen, als acht Banditen mit Masken vor den Gesich tern und mit Flinten bewaffnet auö dem Hinterhalt hervorsprangen, den Pferden in die Züel sielen und den Kutscher wie die gräfliche Familie mit dem kategori schen Rufe .faeda in tsrrs (Gesicht zur Erde) zwangen, auSzusteigen und sich mit dem Gesichte zur Erde zu legen. Dann murdeu die Taschen deS Grafen, die ein Portefeuille mit 10,000 Francs enthielten, geleert und auch die Juwelen Cassette der Gräsin mitgenommen. Der Polizei ist es noch nicht gelungen, di, frechen lLejellen ernzusangen. Ein 31 jähriger Meß ner gehilfe, Johann Stoidl in Wien, ver schluckte tin Schlafe kürzlich ein aus vier Zähnen bestehendes falfches Gebiß. Die Spitzen der harten Emailmasse setzten sich in der Magenwand fest und verur sachten innere Blutungen. Der Kranke, der keine großen Beschwerden hatte, be gab sich erst am vierten Tage in die Be Handlung deS Professors Billroth. Ehe derselbe aber noch etwas zur Rettung des Kranken unternehmen konnte, starb Stoidl. li e b e r d e n A n g r i f f eines Konig5adlerS auf ein Kind wird auö dem Dorfe Dalni'Kamischi, 10 Werst von ierdosia. Folgendes berichtet: .Einer Bäuerin, die cven anS ihrem Haufe ge treten, folgte ihr zweifähriqer Sohn und blieb etwas hinter der sich beeilenden Mutter zurück. In demselben Augen blick kreiste über dem Dorfe ein aus der Steppe verschlagener mächtiger König? adler, welcher sich auf da Sliub stürzte und seine Fänge in den Kopf desselben schlug. Die nur einige Schritte voraus gehende Mutter kehrte bei dem fürchter lichen Geschrei deS Knaben um und eilte demselben zu Hilfe. Der Knabe mußte dem Adler wohl zu schwer gewesen fein, denn er vermochte sich mit der Last nicht in die Höhe zu heben, und so gelang eS der Mutter und herbeieilenden Nachbarn, mit Knütteln und Steinen dem Räuber sein . Opfer wieder abzujagen. Der ganze Kcps des unglücklichen Knaben ist mit tiefgehenden Rissen bedeckt und da Nasenbein gebrochen ; jedoch hat er kein ernstlichen Wunden davongetragen und befindet sich außer Gefahr." Studen tentumulte er eigneten sich dieser Tage in Glasgow. Infolge ihrer Ausschließung von der Feier der jährlichen Verleihung von Di plomen wegen ihres unordentlichen Be nehmens bei früheren derartigen Gele ?enheiten, versuchten einige Studenten ich den Zutritt zu de? Aula, wo die Feier siatlfand, zu erzwingen. Der Mector und mehrere Professoren wurden, als sie sich nach der Aula begaben,, von der Studentenmasse hin und her gestoßen, und die bereits versammelten Professoren mußten ihre ganze Stärke aufbieten, um die Studenten am Eindringen zu veryin dern.' Schließlich schlugen die Studen ten Löcher in die Thür und begossen die Professoren mit Wasser. Die, Studen. ten zerstreuten sich, als die Feier zu End war. Eine recht nette Juaend k PkenZchauachfeist. lznge dtuticht Vselfen, Cigarrenspitzen etc. bei Wm. Mucho. Na. 199 Oft Washington Gtt.
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Husten und Erkältungen. ES ist e! Früge ob nicht bie feuchte LtZmosphäke be Herbste rhr ErkAtunZe u. KiZi?r fiirM- : , ,., ,; r.; - " ' ; immtdit die kalte ZK ZA tj&t!;'..?Z Luft in ftrci-.. ST&"i' t-2:M.SPi Lkn Q int er. .7i-jr.f.,7) W l"1 --lu ii .f ? Hause haben, velcheS gegen solche Leide schnelle Hälfe bringt. Die geringste Nachlssizkeit kann eine Crkältll?g hervorniten, roelche hsusiz fatsle Folge t)ben kann. Ja derselben Weise könne vir raS Heiserkeit, jMeiln Vsta inziehn, überhmrxt -ctt durch Erkälttmzen entstehende Lttden. Qi sollte tahrr die piUch: eise jede? sein, eia nnfeölsare5 Mine! a Hand zn haben, elcheb jede anZchende Erkälmsg l 5eu erstick!. , , ÜXli das beste und sicherste Hellnliuel, et cheS rsohl allen Deutschen beknu ist und uz Tausende benutzt ird kann D?.AuKaemsk Hamburger Brustthee espfohle erden, Dlefer Thee ist uS dr desiezmedkjisischeu SräLter iusae!lZkfeStad ist dessen Anwendung, da er anzeneZ schnieS iessllderS bei Akder zu MPfehlm. Er ist da beste Minel gegen sie Leide der LlNig nd deß HslfeS u?d j Luiderunz f SchslndsSchtize. yrett25EetüZt ls allen ezs!deknnbta. ML cttKKl.es A. V06ELEH C0.,Ca!Umert,Ul E ts i t iß.' Ach hab groie Partiten 2iU t ftfat unl wrd d.Sug? an tu folcnbra Pnlf 9t f laus lat IS lll 50 Pfd. ta in? ZUHtuvß. 0 ver 100 Pdf. 59 bia 100 Pfd. in ttnir Liefernnz, per log Pf,. lMi21Vkd.itn,i,wu?e.SSe xr iQQ Pfd. 300 tl 1000 Pfd. In tnt Liefer, 20c xr 100 Pfd 1000 dtß 2000 Pfd. in ewerSikferung, 17e ?,r IlXZPfd 3000 bit WgsPsttie tn einer tsfrung, lie et Pfd. SD Xrcidit ttt nicht erlaubt. P,ti u iuUxn der ovtrok adzufchlticn. V v lo r. CW! Pwgpn V1 t D c t 4t - Handlunl! I . o. 7 Q&b MladaWttRr. Veßeäuugeu aas Adoat:erksk nix alle ta. 3 nnd Alad fcheZueKde Bücher nt öeitschristea Ke sstttUAk d?s abgetiefert. An. sub tttli altis WtSn iatiSil be iittaiv.Y Wsch-MsteUisZ. ÖEKATlilNü AND BÜILDIKÖ PAPER8. Ö Roadj Itoollnar. Ich wttfc "Trinidad Asphalt Boosing" derws?den. Dak beste ZFate.a! ta tiefte Brauche 5S ßrts jn fisdeu bei W n mmf$$WH StJfc . j. ? i-. itcn spreche tc. 1 tttt WV Wttrvlaud Straße. vtvA""k i1"". ttoc t, 4StTl- e Z A xt&&Jl,v'i ä -Vv-Aa? A ti. JE.z r hsv"'i y ! - t .rv tzTjt-Z n Lriiv A h -Tc- f$h-H t?r.lnti Vfär tv. '"vii y JMtl jrea oa'jry h . KUMÄWMzß i 5 'mmZl C B 1 H mixfirmm mmmhlMi THE LÄDISS' FAVORITE. 2EVER OUT Cr ORDKXl. If ycu deslr to purctsu ae o wvring maebtn, askouraosont afc your plaw for ttrius and If tou canuot find our asrettt, write älreottoneareatatldresstoyoubeiowaamcd. NEW HOHESEWiSG MINE QJJRRHGE.MASS. w"bab - 23 uriiUN öyuAt,rut vCvVi I LL K AJTA ? ' TEX. re LOU15. Mo. 1 YSmxm f imugcco-CMJ ÄfitnUi ffit 2nManftp;tI j Cstfcc 9Uitt, 73 011 I8eJJaflton trat flaust Tickets via die jyrrzsnrsss CSfflMÄ $ iÄU)5 VHIeTW tW A16AI.T CHKA 60 El arZ gyicags vd dem ?oz5fltm. Absähet do Jnttauspvlis : 7 a Bm .Vukaust to Shieago t SO Ttn 11 10 Cm...... 99 SOORra 1 15 Vm. , , 7 85 Dm VON , 9 SWfittoa 12 85 Srn Ubsahrt don Chicago : 9 55 Vm nknnst ia Sd'pl 8 65 9 80 Nm. m , , 8 55 Va 11 55 Nm 999 S S5 V Movon Vee.... 0 m m 8 50 Sa Hit intfa Lint, rseliie ,ineVre ach : ehtcsg mit Zcik.hr am nämlich, Xagt ghn ltL Tlchil 0 vkfice : flo. 29 Sud Iüwsis Straße. J. X Baldwln, vVrUt Pf!ajtf
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